DE19600947A1 - Sicherungsvorrichtungen - Google Patents
SicherungsvorrichtungenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sicherungsvorrichtungen mit einer
Mehrzahl von Sicherungsleitern. Insbesondere, wenngleich nicht notwendigerweise, ist die
vorliegende Erfindung auf Hochspannungssicherungen anwendbar, bei denen die Siche
rungsleiter auf einem röhrenförmigen, isolierenden Träger aufgedruckt sind.
Wenn es erforderlich ist, "Ganzbereichs"-Sicherungen zur Verfügung zu stellen,
also Sicherungen, die in der Lage sein müssen, alle Ströme zu blockieren, die ein Schmel
zen der Sicherungsleiter bewirken, haben Sicherungen, für die die Betriebsgeschwindigkeit
nicht kritisch ist und deren Typ in EP-A-0 117 582 beschrieben ist, beträchtlichen Erfolg
gefunden. Diese Sicherungen umfassen im allgemeinen einen zylindrischen Quarzglasträ
gerkörper, auf dessen äußerer Oberfläche eine Mehrzahl sich schraubenförmig erstrecken
der Sicherungsleiter gedruckt sind. Unter normalen Betriebsbedingungen wird der Siche
rungsstrom gleichmäßig über die Mehrzahl von Sicherungsleitern verteilt. Kerben mit redu
zierter Dicke sind in jedem der Leiter vorgesehen, so daß bei niedrigen Überströmen, also
bei Strömen im Bereich von 1 bis 10 mal dem Nominalstrom, die Kerben einzeln Schmel
zen und die gesamten Sicherung nur dann durchbrennt, wenn der Überstrom über eine
bestimmte Zeitperiode, zum Beispiel von mehr als einer Sekunde, gehalten wird. Diese
inverse Betriebsscharakteristik ist wünschenswert, damit die Sicherungen mit anderen Siche
rungsvorrichtungen und mit den Anforderungen eines Hochspannungssystems kompatibel
sind.
EP-A-0 123 331 beschreibt Endkappen, die zur Verwendung bei Erzeugen elek
trischer Verbindungen mit einer Sicherung des in EP-A-0 117 582 beschriebenen Typs
geeignet sind. Die Sicherung ist so entworfen, daß sie eine gewünschte Beziehung Zwi
schen einem gewünschten Überstrom und der Sicherungszeit besitzt.
Ein Computer-basierendes Modell zur Vorhersage des oben diskutierten Typs ist
in einem Artikel mit dem Titel "Analogue Simulations of Heat Flow in a High Voltage Fu
se" von J.G.J. Sloot in Proceedings of the Third International Conference on Electrical
Fuses and their Applications, 11. bis 13. Mai 1987, dargestellt.
Während die oben erwähnte Computersimulationstechnik bei der Optimierung des
Entwurfs von Mehrleitersicherungen helfen kann, bleibt es schwierig, solche Sicherungen
herzustellen, die Zeit-Spannungs-Betriebscharakteristiken besitzen, die mit anerkannten
Standards übereinstimmen. Insbesondere bleibt es schwierig, eine Sicherung zu erzeugen,
in der das Ausräumen eines Fehlerzustands in dem Niederspannungs-Anschlußbereich eines
Verteilungstransformators ausreichend schnell ist.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile bekannter Mehr
leitersicherungen auszuräumen oder wenigstens zu verringern. Es ist insbesondere eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, solche Sicherungen zur Verfügung zu stellen, die eine
Ganzbereichs-Leistung mit einer Vor-Überschlagzeitcharakteristik besitzen, die das Aus
räumen von niedrigen Überspannungsfehlerbedingungen innerhalb der anerkannten Stan
dards ermöglicht, wie sie zum Beispiel in VDE 0670/402 und ESI 12-8 dargelegt sind.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ganzbereichssiche
rung zur Verfügung zu stellen, die eine vorhersagbare Überschlag-Rückbrenncharakteristik
während der Überschlagperiode des Sicherungsbetriebs besitzt.
Diese und weitere Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die in den beigefügten
Patentansprüchen definierte Sicherungsvorrichtung gelöst.
Entsprechend einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird eine
Sicherungs-Unteranordnung zur Verfügung gestellt, die einen länglichen Trägerkörper aus
isolierendem Material und eine Mehrzahl von schmelzbaren Leitern umfaßt, die von dem
Trägerkörper getragen werden und sich über den Trägerkörper erstrecken, wobei die Lei
ter einer oder mehrerer Gruppen benachbarter, schmelzbarer Leiter in wenigstens einem
Zwischenbereich entlang ihrer Längen miteinander verbunden sind, um eine Brücke zu
bilden.
Vorzugsweise sind die Leiter jeder der Gruppen in wenigstens zwei Zwischenberei
chen entlang ihrer Längen und noch besser in zwei Zwischenbereichen miteinander verbun
den.
Vorzugsweise besteht jede der Gruppen aus wenigsten drei schmelzbaren Leitern
und noch besser aus drei schmelzbaren Leitern.
Vorzugsweise entspricht die Querschnittsfläche jeder der Brücken n mal der Quer
schnittsfläche der Kerben, wobei n die Anzahl der Leiter in der entsprechenden Gruppe ist.
Vorzugsweise besitzt jeder der schmelzbaren Leiter eine Mehrzahl von Kerben
entlang seiner Länge, wobei jede Kerbe ein Bereich mit reduziertem Querschnitt ist. Die
Kerben sind so angeordnet, daß sie vor dem Schmelzen der Körperbereiche der schmelz
baren Leiter schmelzen.
Vorzugsweise ist ein Punkt aus einem Metall oder einer Metallegierung mit niedri
gem Schmelzpunkt, wie zum Beispiel Zinn-Silber, in thermischen und elektrischem Kontakt
mit einigen der Brücken und noch besser mit wenigstens einer der Brücken, die zu einer
Gruppe von schmelzbaren Leitern gehört, verbunden.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Sicherungs-Unteranordnung nach
dem obigen, ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung, ist der Trägerkörper im
wesentlichen röhrenförmig, zum Beispiel ein hohler Zylinder, und besteht vorzugsweise aus
Quarzglas. Vorzugsweise erstrecken sich die Leiter schraubenförmig um die äußere Ober
fläche der Röhre. Die Leiter können durch ein Siebdruckverfahren auf die Oberfläche der
Röhre gedruckt sein.
Entsprechend einem zweiten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird eine
Sicherung zur Verfügung gestellt, welche umfaßt: eine Sicherungs-Unteranordnung nach
dem obigen, ersten Gesichtspunkt der Erfindung, die in einem äußeren Gehäuse enthalten
ist, ein Füllmaterial, das in dem Gehäuse enthalten ist und im wesentlichen die Unteranord
nung umgibt, und ein Paar von elektrischen Kontaktvorrichtungen, die einen Kontakt mit
den jeweiligen Enden der Mehrzahl von schmelzbaren Leitern bilden, um zu ermöglichen,
daß elektrische Verbindungen mit der Sicherung gebildet werden.
Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung und um zu zeigen, wie
dieselbe ausgeführt werden kann, wird nun als Beispiel auf die beigefügten Zeichnungen
Bezug genommen.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Sicherungs-Unteranordnung mit
einer Mehrzahl von Sicherungsleitern.
Fig. 2 zeigt die Sicherungsleiter der Unteranordnung der Fig. 1 in einem ausgeroll
ten Zustand.
Fig. 3 zeigt die relativen Dimensionen einer Gruppe von Leitern der Unteranord
nung der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt die Zeit-Strom-Betriebscharakteristik der Sicherungs-Unteranordnung
der Fig. 1 und auch die Zeit-Strom-Betriebscharakteristik einer bekannten Mehrfachleiter-
Sicherungs-Unteranordnung.
In Fig. 1 ist ein teilweiser Querschnitt einer Sicherungs-Unteranordnung zur Ver
wendung in einer Ganzbereichs-Hochspannungssicherung gezeigt. Die Unteranordnung
umfaßt eine hohle, zylindrische Quarzglasröhre 1, auf deren äußerer Oberfläche eine An
zahl von sich schraubenförmig erstreckenden Sicherungsleitern 2 (der Klarheit wegen sind
die Leiter hier nur auf der rechten Seite der Sicherungs-Unteranordnung der Fig. 1 voll
ständig gezeigt) angeordnet ist. Die Leiter erstrecken sich zwischen gegenüberliegenden
Endbereichen 3, 4 der Quarzröhre und sind in der Praxis mittels eines Siebdruckverfahrens
auf die Quarzröhre aufgebracht, wie es zum Bespiel in NL-A-88 01 355 beschrieben ist.
NL-A-88 01355 legt auch ein Verfahren zum Erhöhen der Dicke der gedruckten Leiter
durch Elektroplatieren offen, um die Spannungskapazität zu erhöhen. Die Leiter 2 sind
neben jedem Ende der Röhre 1 in einem Band aus leitfähigem Material 5, 6 miteinander
verbunden, das gleichzeitig mit den Leitern auf der Röhre durch ein Siebdruckverfahren
aufgebracht wird. Die Bänder 5, 6 und die Leiter 2 bestehen aus einem schmelzbaren Mate
rial, wie etwa Silber.
Um unter Verwendung der Unteranordnung der Fig. 1 eine Sicherung herzustellen,
wird die Unteranordnung in einem zylindrischen, äußeren Gehäuse angeordnet, das an
beiden Enden durch Endkappen (nicht gezeigt) geschlossen ist, die einen elektrischen Kon
takt mit den leitfähigen Bändern 5, 6 der Unteranordnungen bilden. Äußere elektrische
Kontakte werden über die Endkappen und über die leitfähigen Bänder mit den Sicherungs
leitern gebildet.
Fig. 2 zeigt die Leiter 2 der Unteranordnung in einem "ausgerollten" Zustand, um
ihre Geometrie deutlicher zu zeigen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Sicherungsleiter 2 in eine Mehrzahl von Gruppen
von drei benachbarten Sicherungsleitern 2 geformt, und jede Gruppe ist in zwei Bereichen
nahe den jeweiligen Enden der Leiter verbunden, um "Brücken" 8 zu bilden. In der speziel
len, in Fig. 2 gezeigten Anordnung sind 15 Leiter in fünf Gruppen angeordnet. Die Strom
dichte in jeder Brücke wird durch die Anzahl der sich verbindenden Leiter und die Quer
schnittsfläche der Brücke bestimmt, sie beträgt jedoch typischerweise das dreifache der
normalen Stromdichte in jedem Leiter und ist ungefähr die gleiche Stromdichte wie in den
regulären Kerben in jedem Leiter. Die Länge jeder Brücke ist deutlich größer als die der
Kerben 9, und die Wärmeübertragung durch Wärmeleitung von den Brückenmitten weg ist
wesentlich geringer als bei einer Kerbe.
Fig. 3 zeigt in größerem Detail einen Endbereich einer der Leitergruppen 2, die die
in der Figur in Millimeter angegebenen Dimensionen besitzt. Die Dicke (in radialer Rich
tung bezüglich der Quarzröhre) des Leiters beträgt typischerweise 6 bis 50 µm, und der
Abstand zwischen benachbarten Leitern ist wenigsten so groß wie die Breite der Leiter,
also 1,0 mm und mehr.
Kerben sind in der Unteranordnung jedes Leiters 2 geformt, um die Überschlags
charakteristik zu verbessern und die Strom-Zeit-Charakteristik der Unteranordnung zu
ändern. Die Kerben besitzen eine Breite zwischen der Hälfte und einem Fünftel der Breite
des Körpers des entsprechenden Leiters, zum Beispiel 0,25 mm wie in Fig. 2 gezeigt. Die
Kerben 9 liegen in der Länge zwischen 0,5 mm und 2,5 mm und es gibt zwischen 2 und 12
Kerben in jedem Leiter 2.
Das Vorhandensein von Brücken 8 für jede der Gruppen von Leitern 2 verbessert
auch die Zeit-Strom-Leistung der Unteranordnung. Mit der oben beschriebenen Geometrie
tritt bei Vor-Überschlagszeiten, also der Zeit, die es dauert, bis alle Brücken schmelzen,
von typischerweise weniger als 1 ms der Überschlagsbeginn gleichzeitig sowohl bei den
Kerben 9 als auch den Brücken 8 auf. Für Vor-Überschlagszeiten von typischerweise 1 ms
bis 1 Sekunde tritt der Überschlagsbeginn wegen des geringen Wärmeverlusts von den
Mittelpunkten der Brücken verglichen mit dem Wärmeverlust von den Kerben an den
Brücken 8 vor den Kerben 9 auf. Die Periode zwischen dem Überschlagsbeginn an den
Brücken und an den Kerben nimmt mit zunehmender Vor-Überschlagszeit zu (die Wärme
verluste nehmen mit der Zeit zu), was zu einer deutlichen Verbesserung in der Zeit- Strom-
Charakteristik der Unteranordnung führt.
Das Anbringen eines Punktes aus Zinn 10 (bekannt als "Zinnfleck" oder als "M-
Effekt") an der Mitte einer Brücke 8 verbessert die Vor-Überschlagscharakteristik für
Zeiten, die sich einer Stunde nähern. Dies kommt daher, daß ein Zinnfleck bei einer Tempe
ratur unterhalb derjenigen schmilzt, bei der die Silberleiter 2 alleine schmelzen würden, und
das geschmolzene Zinn mit dem Silber eine Legierung bildet, die einen Schmelzpunkt un
terhalb derjenigen von Silber besitzt. Für Vor-Überschlagszeiten, die sich der minimalen
Schmelzbedingung nähern, ändert sich die Form des thermischen Gradienten entlang eines
Leiters 2, wenn die Wärmeübertragung auf die Sicherungsendanschlüsse zunimmt, wobei
die Temperatur in der Nähe des Sicherungsmittelpunktes maximal ist und zu den Endberei
chen hin abfällt. Durch Anordnen des Zinnflecks über den Brücken und in der Nähe der
Sicherungsenden wird eine längere Vor-Überschlagszeit erhalten, als man mit einem Zinn
fleck an dem Sicherungsmittelpunkt erhalten würde, wie es bei herkömmlichen Mehrleiter-
Sicherungs-Unteranordnungen der Fall ist, was das Erreichen von höheren Nominalströmen
ermöglicht.
Die Anordnung des Zinnflecks in der Nähe der Sicherungsenden ermöglicht, daß
die Kerbenbereiche höhere Temperaturen erreichen, als sie sonst erreichen würden, bevor
ein Schmelzen der Zinnflecken eintreten würde. Dies unterstützt bekanntermaßen den
Überschlag-"Rückbrenn"-Vorgang, indem die Überschlagsenergie verringert wird, die zum
Schmelzen des Silbers erforderlich ist, wodurch die Überschlagsleistung verbessert wird.
In dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Zinnfleck an einer Brücke
jeder Gruppe von Leitern 2 abwechselnd zwischen jedem Ende der Sicherungs-Unteranord
nung aufgebracht.
Ein weiterer Vorteil der Mehrleiter-Brückenkonfiguration ist die verbesserte Über
schlagssteuerung, die erreicht wird, wen die Sicherung bei niedrigen Strombetriebsbedin
gungen, also bei 1 bis 10 mal dem Nominalstrom, arbeitet. Bei herkömmlichen Mehrleiter
anordnungen müssen entweder der Zinnfleck oder die Kerben in allen Leitern schmelzen,
bevor ein Überschlag erfolgt. Ein zufälliges Hin- und Herschalten des Überschlags zwi
schen den Leitern erfolgt dann so lange, bis der letzte Leiter genügend Überschlagsspan
nung erzeugt, um den Strom zu unterdrücken. Mit der Mehrleiterbrückenanordnung be
ginnt ein Überschlag, wenn eine Brücke in allen Leitergruppen geschmolzen ist. Ein Hin-
und Herschalten des Überschlags wird dann innerhalb einer Leitergruppe in den Kerben
bereichen andauern, bis der Überschlag zu einer anderen Leitergruppe gezwungen wird.
Dieser Vorgang dauert an, bis die letzte Leitergruppe den Strom löscht.
Dieser Zwei-Schritt-Vorgang bietet eine bessere Kontrolle der Zufallsnatur des
Hin- und Herschaltvorgangs und verringert die in dem "letzten" Leiter entwickelte Über
schlagsenergie zum Löschen des Stroms.
Fig. 4 zeigt die Zeit-Strom-Charakteristik der Mehrleitersicherung (A) des in EP-A-
0 117 582 beschriebenen Typs und der Sicherung (B), die die oben beschriebenen Mehr
leiterbrücken verwendet. Es ist offensichtlich, daß bei einem vorgegebenen Überstrom in
dem Bereich unterhalb etwa 500 A die Verwendung der Leiterbrücken die Zeit-Strom-
Kurve linearisiert und die Vor-Überschlagszeit um bis zu einer Größenordnung verringert.
Es ist klar, daß Modifikationen an dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden können. Zum
Beispiel kann der Trägerkörper flach anstelle von röhrenförmig sein. Auch kann der Zinn
fleck ein Silber-Zinn-Leglerungsfleck sein.
Claims (8)
1. Sicherungs-Unteranordnung, die einen länglichen Trägerkörper (1) aus isolieren
dem Material und eine Mehrzahl von schmelzbaren Leitern (2) umfaßt, die von dem Trä
gerkörper getragen werden und sich über den Trägerkörper erstrecken, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Leiter einer oder mehrerer Gruppen benachbarter, schmelzbarer Leiter in
wenigstens einem Zwischenbereich entlang ihrer Längen miteinander verbunden sind, um
eine Brücke (8) zu bilden.
2. Sicherungs-Unteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leiter (2) jeder der Gruppen in wenigstens zwei Zwischenbereichen entlang ihrer Längen
miteinander verbunden sind.
3. Sicherungs-Unteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Gruppen aus drei schmelzbaren Leitern (2) besteht.
4. Sicherungs-Unteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche jeder der Brücken (8) n mal der Querschnitts
fläche der Kerben (9) entspricht, wobei n die Anzahl der Leiter (2) in der entsprechenden
Gruppe ist.
5. Sicherungs-Unteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder der schmelzbaren Leiter (2) eine Mehrzahl von Kerben (9) ent
lang seiner Länge besitzt, wobei jede Kerbe ein Bereich mit reduziertem Querschnitt ist,
wobei die Kerben so angeordnet sind, daß sie vor dem Schmelzen der Körperbereiche der
schmelzbaren Leiter schmelzen.
6. Sicherungs-Unteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Punkt (10) aus einem Metall oder einer Metallegierung mit niedri
gem Schmelzpunkt in thermischen und elektrischem Kontakt mit einigen der Brücken (8),
die zu einer Gruppe von schmelzbaren Leitern (2) gehört, verbunden ist.
7. Sicherungs-Unteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Trägerkörper (1) im wesentlichen röhrenförmig ist und sich die
Leiter (2) schraubenförmig um die äußere Oberfläche der Röhre erstrecken.
8. Sicherung mit einem äußeren Gehäuse, einer Sicherungs-Unteranordnung nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, einem Füllmaterial, das in dem Gehäuse enthalten
ist und im wesentlichen die Unteranordnung umgibt, und einem Paar von elektrischen Kon
taktvorrichtungen, die einen Kontakt mit den jeweiligen Enden der Mehrzahl von schmelz
baren Leitern bilden, um zu ermöglichen, daß elektrische Verbindungen mit der Sicherung
gebildet werden.
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