DE19600517A1 - Golftrainingsgerät - Google Patents
GolftrainingsgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Golftrainingsgerät mit einem, von einer bodengestützten
Ankerstelle schräg ansteigend zu einer zweiten Ankerstelle verlaufenden Seil, das einen
ring- oder schlaufenförmigen Aufhänger durchsetzt, der mittels eines
Verbindungselementes mit einem golfballartigen Körper verbunden ist, weiterhin mit
einer vom Seil durchsetzten Prallplatte, die im Abstand von der zweiten Ankerstelle
gehalten ist, und mit einem, mittels eines Fußes bodengestützten, aufwärtsweisenden
Träger, an dessen oberem Ende die zweite Ankerstelle gebildet ist.
Ein derartiges Golftrainingsgerät ist beispielsweise aus der US-PS 1,907,412 bekannt.
Der Fuß des Trägers besteht aus einem Betonklotz, der im Erdboden verankert wird. Die
erste Ankerstelle ist ebenfalls an einem vertikalen Stab mit im Boden eingelassenem
Betonklotz gebildet. Die beiden vertikalen Stäbe sind verformungsstabil. Trifft ein
Golfball mit einer Geschwindigkeit von etwa 200 km/h auf die Prallplatte, muß die
kinetische Energie schlagartig abgebaut werden, da sonst Zerstörungen an der Platte
oder deren Aufhängung erfolgen. Zu diesem Zweck verwendet das bekannte Gerät
einen federbetätigten Dämpfer, der jedoch mehr als Federspeicher wirkt, welcher nach
der Kompression in entgegengesetzter Richtung expandiert und den Golfball in
Abwärtsrichtung zur ersten Ankerstelle hin stark beschleunigt. Abgesehen von der
Unfallgefahr läßt dieses Gerät keinerlei Rückschlüsse auf die Position des
Auftreffpunktes des Golfballs auf der Prallplatte zu.
Aufgabe der Erfindung ist es, das bekannte Golftrainingsgerät dahingehend zu
verbessern, daß der Abbau der kinetischen Energie des auftreffenden Golfballs in
Abhängigkeit von der Auftreffstelle auf der Prallplatte unterschiedlich erfolgt, so daß die
anschließende Bewegung des Golfballes Rückschlüsse auf den Auftreffpunkt zuläßt.
Diese Aufgabe wird bei einem Golftrainingsgerät der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß die beiden Ankerstellen durch ein freistehendes, formstabiles Gestell
miteinander verbunden sind, das mindestens einen Ausleger aufweist, dessen Länge
größer als diejenige des Trägers ist und an dessen einem Ende die erste Ankerstelle
gebildet ist und dessen anderes Ende mit dem Träger verbunden ist.
Im einfachsten Fall ist der Ausleger bodennahe angeordnet und mit dem Fuß des
Trägers verbunden. Der Ausleger, der Träger und das Seil liegen dann in einer
Vertikalebene.
Dank der Erfindung wird ein geschlossenes Energieabsorptionssystem geschaffen, bei
dem die Wucht des Balles zu einer elastischen Verformung des Trägers führt, die über
das Seil dann auch den längeren Ausleger kurzfristig verformt. Diese Verformungen
innerhalb des Gestells führen dazu, daß das Seil nach dem Auftreffen des Golfballs auf
die Prallplatte kurzfristig Lose erhält, also durchhängt, was man im Zeitlupenlauf einer
Kamera sehen kann. Dieser Durchhang erfolgt in der Richtung, in der Golfball
außermittig auf die Prallplatte auftrifft. Genau genommen gerät das Seil in
Schwingungen, deren Amplituden von der ursprünglichen Seillängsrichtung in Richtung
der Auftreffstelle gerichtet sind. Die Größe der Amplituden ist von der
Auftreffgeschwindigkeit des Balles abhängig und zwar dieser Auftreffgeschwindigkeit
proportional. Trifft also ein Ball auf der rechten Seite der Prallplatte auf, so übt das
schwingende Seil auf den Ball über dessen Aufhängering und das kurze Aufhänge
Seilstück eine Drehkraft aus, die dazu führt, daß der Ball im Uhrzeigersinn um das Seil
kreist. Mit dieser kreisenden Bewegung des Balles um das Seil wird ein erheblicher Teil
der kinetischen Energie abgebaut. Der Ball bewegt sich dabei etwa auf einer
schraubenförmigen Bahn abwärts bis genügend Drehkraft abgebaut ist, um ihn dann zur
ersten Ankerstelle herabgleiten zu lassen. Bei einem Auftreffen des Balles auf der linken
Seite der Prallplatte entsteht eine kreisende Bewegung des Balles im
Uhrzeigergegendrehsinn. Auch die Schlagkraft wird durch den erfindungsgemäßen
Golftrainer angezeigt. Trifft nämlich der Ball mit zu hoher Kraft auf das Zentrum der
Prallscheibe wird das Seil in Schwingungen - von der Seillängsrichtung in
entgegengesetzten Richtungen und hoher Amplitude - versetzt. Diese Schwingungen
halten den Ball bzw. dessen Gleitring im Bereich der Prallplatte fest, so daß er erst nach
dem Abklingen der Schwingungen abwärts zur ersten Ankerstelle hin rutschen kann.
Wird das Zentrum dagegen mit einer passenden Schlagkraft erreicht, der Golfball also
perfekt gespielt, so ist das Schwingungsbild zwar ebenfalls symmetrisch zur
Seillängsrichtung, jedoch sind die Schwingungsamplituten so gering, daß der Gleitring
nicht gebremst wird, der Ball also beinahe unverzögert zum Abschlagplatz
zurückgelangt.
Dieses Schwingungsverhalten des Seiles resultiert ursächlich aus dem geschlossenen
Aufspannsystem, das durch den vorzugsweise vertikalen Träger und dem
vorzugsweise nahezu horizontalen Ausleger bestimmt ist. Das Schwingungssystem wird
auch durch die Seilspannung beeinflußt und so liegt eine vorteilhafte Ausgestaltung der
Erfindung darin, daß diese Seilspannung stufenlos einstellbar ist. Dies wird gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung sehr einfach dadurch erreicht, daß das obere Ende des
Seiles am Umfang des vertikalen Trägers befestigt ist, der seinerseits im Fuß drehbar
eingesteckt ist. Durch Verdrehen des Trägers läßt sich die Seilspannung variieren. Noch
eine Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der vertikale Träger aus
mindestens zwei Rohrabschnitten besteht, wobei dann die Drehbarkeit auch zwischen
dem oberen und dem unteren Rohrabschnitt vorgesehen werden kann. Ein gut
auswertbares Schwingungsverhalten des Seiles wird erreicht, wenn der Ausleger eine
Länge hat, die das 2-fache bis 2,5-fache der Höhe des Trägers beträgt. Optimale Werte
ergeben sich mit einer Höhe des Trägers von 1,60 Meter und einer Länge des Auslegers
mit 3,60 Meter.
Interessanterweise hat sich gezeigt, daß der Ausleger und der Träger nicht
notwendigerweise einstückig ausgebildet sein müssen, sondern daß sowohl eine
mehrstufige Teleskopierbarkeit mindestens für den Ausleger als sogar auch eine
mehrfache Steckverbindung von Träger und/oder Ausleger auf das
Schwingungsverhalten des Seiles keinen negativen Einfluß hat. Das Gestell läßt sich
also in kurze Abschnitte von z. B. von 0,8 Meter Länge zerlegen und platzsparend
transportieren. Der Aufbau am Trainingsort ist mit wenigen Handgriffen durchführbar.
Vorzugsweise hat das Gestell ein Dreipunktauflager. Die drei Auflagerpunkte werden
durch die Enden von zwei seitlich auskragenden Stützen im Bereich des Trägerfußes
und am davon abgewandten Ende des Auslegers gebildet. Aufgrund der
Dreipunktauflage kann das Gestell sogar auf unebenem Boden wackelfrei und
kippsicher aufgestellt werden.
Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, wird die Erfindung näher
beschrieben. Die einzige Figur zeigt ein perspektivische Ansicht des
Golftrainingsgerätes.
Das Golftrainingsgerät 10 gemäß beiliegender Zeichnung weist einen vertikalen Träger
12 und einen bodennahen Ausleger 14 sowie zwei seitlich auskragende Stützen 16 auf.
Alle diese Teile sind durch einen Fuß 18 miteinander verbunden. Dieser hat zwei
Aufsteckzapfen oder Einsteckmuffen zum Aufstecken oder Einstecken der geraden
Stützen 16 sowie zwei weitere Auf- oder Einsteckstutzen für den Träger 12 und den
Ausleger 14. Der Träger 12 besteht aus zwei gleichlangen Trägerabschnitten, die als
zylindrische Rohre ausgebildet und miteinander steckbar verbunden sind. Der Ausleger
14 besteht im Ausführungsbeispiel aus drei zusammengesteckten Rohrabschnitten von
je etwa 1,20 Meter Länge. Die durch den Träger 12 und den Ausleger 14 definierte
Vertikalebene halbiert den Winkel zwischen den beiden Stützen 16, der im Bereich von
90° bis 180° liegt und im Ausführungsbeispiel etwa 120° beträgt. In diesem Fall
sind auch die Winkel jeder Stütze 16 mit dem Ausleger 14 in der Draufsicht 120°
groß. Die Stützen 16 verlaufen zu ihren Enden hin leicht abwärts und auch der Ausleger
14 ist - wenn auch etwas geringer - zum freien Enden hin leicht abwärts geneigt. Die
Enden des Auslegers 14 und der Stützen 16 bilden somit die Auflagerpunkte des
Gestells. Im Ausführungsbeispiel sind der Ausleger 14 und der Träger 12 aus
Rohrabschnitten zusammengesteckt. In einer alternativen Ausführung wird für den
Träger 12 ein einfach ausziehbares Teleskoprohr verwendet, während der Ausleger 3-
oder 4-fach teleskopierbar ist. Im ausgezogenen Zustand werden die teleskopierbaren
Rohrabschnitte verstiftet und/oder verklemmt.
Am freien Ende des Auslegers 14 befindet sich eine aufgeschobene Muffe, die ein Loch
aufweist durch das ein Stahlseil 20 ins Innere der Muffe führt und dort mittels einer
Seilklemme oder dergleichen verankert ist. Diese Muffe bildet also eine erste
Ankerstelle 22 für das Stahlseil 20. Das obere Ende des Stahlseils 20 durchsetzt in
gleicher Weise ein Loch im oberen Rohrabschnitt des vertikalen Trägers 12 und ist im
Inneren dieses Rohrabschnittes in geeigneter Weise befestigt. Durch Drehen des
oberen Rohrabschnittes relativ zum unteren Rohrabschnitt des Trägers 12 läßt sich die
Seilspannung mit ausreichender Straffheit einstellen. Ein Rückdrehen des oberen
Rohrabschnittes verhindert die reibschlüssige Verbindung zwischen beiden
Rohrabschnitten des Trägers 12. Das obere Ende des Trägers 12 bildet also die zweite
Ankerstelle 24 für das Seil 20.
Das Seil 20 durchsetzt einen Ring 26 von 2 oder 3 cm Durchmesser, an dem ein
Verbindungselement 28 befestigt ist, das seinerseits mit einer golfballartigen Kugel 30
aus Kunststoff verbunden ist. Das Verbindungselement 28 kann auch aus einem
flexiblen Stab bestehen, der dann aber mit dem kugelförmigen Körper 30
vorteilhafterweise gelenkig verbunden sein sollte.
Am oberen Ende des Seiles ist im Abstand von der zweiten Ankerstelle 24 eine
Prallplatte 32 angeordnet, die von dem Seil 20 mittig durchsetzt wird. Hinter der
Prallplatte 32 befindet sich eine vom Seil 20 durchsetzte Hülse 34, die die Prallplatte
32 vom Träger 12 auf Abstand hält. Bei der Hülse 34 handelt es sich um ein Rohrstück
aus Edelstahl. Die Prallplatte 32 besteht aus einem scheibenförmigen Hohlkörper aus
Kunststoff.
Anstelle einer einstückigen Hülse 34 lassen sich auch andere Abstandshalter
verwenden, die aber verformungsstabil sein müssen und die Auftreffwucht auf die
Prallplatte 32 ungedämpft auf den Träger 12 übertragen. So ist es möglich, die Hülse
34 aus zwei Halbschalen zusammenzusetzten die mit Clipsen verbunden werden.
Solche Hülsen, die in einigen gestuften Längen vorhanden sein sollen, ermöglichen es,
die Prallplatte 32 in verschiedenen Abständen von der zweiten Ankerstelle 24
anzuordnen. Um das Herunterrutschen der Prallplatte 32 auf dem Seil 20 zu vermeiden,
läßt sich eine einfache, kleinbauende Seilklemme anbringen. An Stelle eines Satzes
mehrerer Hülsen 34 unterschiedlicher Länge läßt sich auch eine mehrfach
teleskopierbare Hülse mit einstellbarer Länge einsetzen.
Das beschriebene Trainingsgerät ist mit wenigen Handgriffen aufgestellt und spielbereit.
Der Ball 30 wird wie beim echten Golf mit einem beliebigen Schläger von der neben der
ersten Ankerstelle 22 befindlichen Schlagposition in Richtung der Prallplatte 32
geschlagen. Die Prallenergie wird auf den vertikalen Träger 12 übertragen, der nach
hinten auszuweichen sucht. Dabei findet eine Kraftumkehrung auf das Seil 20 statt,
welches die Energie auf die erste Ankerstelle 22 überträgt. Das Seil 20 sucht den
Ausleger 14 zu verformen. Der Ausleger wird nach unten durchgedrückt, was mit einer
Entlastung der Seilspannung einhergeht. Der Träger 12 und der Ausleger 14 gehen in
ihre Ursprungsform zurück und das Seil gelangt wieder unter Spannung. Dank der
abwechselnden Entspannungs- und Wiederspannungsperioden des Seils 20 werden die
Fliehkräfte des geschlagenen Balles 30 weitest möglich aufgehoben. Als Nebeneffekt
wird der Ball zur Abschlagsstelle zurückgeführt.
Der vertikale Träger 12 und der Ausleger 14 bestehen je aus Stahlrohren St 37.2. Der
Durchmesser beträgt 28 mm und die Wandstärke beträgt 2 mm. Die Steckverbindungen
von Träger 12 und Ausleger 14 sind wackelfrei und ausreichend lang, um beiden Teilen
je einen Verformungsgrad ähnlich einem einstückigen Rohr zu verleihen. Die beiden
Gestellteile, nämlich der Träger 12 und der Ausleger 14 wirken in Verbindung mit dem
Seil 20 federnd und erzeugen beim Auftreffen des Balls 30 auf die Prallplatte 32 ein
Schwingungsmuster, das mit periodischer Entlastung des Seils 20 einhergeht. Dank
dieser Entlastung wird der Ball 30 abgebremst und gelangt zwar zügig aber nicht
schlagartig zur Abschlagsstelle zurück.
Das neue Golftrainingsgerät läßt erkennen, wohin der Ball 30 geflogen wäre oder wie
genau, gerade oder exakt der Abschlag ausgeführt wurde. Die Trainingsperson erkennt
auch, daß nicht nur die Kraft und/oder die Stärke des Schlages, sondern die exakte
Ausführung eines flüssigen Trainingsablaufes bedeutsam sind.
Wird der Ball 30 auf die rechte Seite der Prallplatte 32 geschlagen, so beginnt aufgrund
der Rückfederung des Gestells und der dadurch hervorgerufenen Entlastungswellen im
Seil 20 der Ball 30 im Uhrzeigersinn um das Seil zu kreisen. Der Golfspieler erkennt,
daß er einen "Slice" geschlagen hat. Beim Auftreffen des Balls 30 auf die linke Seite
der Prallplatte 32 gelangt dieser in eine Kreisbewegung im Uhrzeigergegendrehsinn und
zwar ebenfalls aufgrund der Rückfederung des Gestells und der dadurch
hervorgerufenen seitlichen Entlastungswellen des Seils 20. Dieser Schlag wird als
"Hook" erkannt. Wird dagegen der Ball beim Abschlag zu stark unterschnitten, so reicht
die Kraft nicht aus, um ihn bis an die Prallplatte 32 heranzubringen. Der Ball rutscht dann
sofort wieder zur Abschlagsstelle zurück. Wird der Ball dagegen mit zuviel Kraft direkt
auf das Zentrum der Prallplatte 32 gespielt, so bewirkt die von oben nach unten
verlaufende Entlastungswelle des Seils 20 eine starke Verzögerung der
Abwärtsbewegung des Balles. Der Ball kehrt daher viel langsamer an die
Abschlagsstelle zurück als bei einem guten, leicht und locker ausgeführten
Golfschwung. Wird ein solcher Golfschwung perfekt ausgeführt, wobei der
Kraftaufwand dem gewählten Schläger entspricht und Schwung- und Kraftaufwand
immer gleich sind, trifft der Ball 30 direkt auf das Zentrum der Prallplatte 32, ohne daß
starke Seilschwingungen erzeugt werden. Der Ball kehrt dadurch unverzüglich und
ungebremst und ohne kreisende Bewegungen um das Seil herum zur Abschlagstelle
zurück. Da die Prallplatte 32 längs des Seiles 20 verstellt werden kann, läßt sich das
Trainingsgerät 10 auch zum Üben ganz leichter Golfschläge, sogenannter "Chips"
verwenden. Wegen der geringen Auftreffwucht bei solchen Schlägen kann die starre
Abstandshülse 34 durch eine einfache Seilklemme ersetzt werden.
Dank der Tatsache, daß die Prallplatte 32 aus einem Hohlkörper besteht, wirkt diese
auch als akustischer Signalgeber, denn je tiefer der Ton beim Auftreffen des Balles 30
ist, um so näher liegt die Auftreffstelle am Zentrum der Prallplatte 32.
Claims (14)
1. Golftrainingsgerät mit einem, von einer bodengestützten ersten Ankerstelle (22)
schräg ansteigend zu einer zweiten Ankerstelle (24) verlaufenden Seil (20), das
einen ring- oder schlaufenförmigen Aufhänger (26) durchsetzt, der mittels eines
Verbindungselementes (28) mit einem golfballartigen Körper oder Ball (30)
verbunden ist, weiterhin mit einer vom Seil (20) durchsetzten Prallplatte (32), die
im Abstand von der zweiten Ankerstelle (24) gehalten ist, und mit einem, mittels
eines Fußes (18) bodengestützten, aufwärtsweisenden Träger (12), an dessen
oberem Ende die zweite Ankerstelle (24) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Ankerstellen (22, 24) durch ein freistehendes, formstabiles Gestell
(12, 14, 16, 18) miteinander verbunden sind, das mindestens einen Ausleger (14)
aufweist, dessen Länge größer als diejenige des Trägers (12) ist und an dessen
einem Ende die erste Ankerstelle (22) gebildet ist und dessen anderes Ende mit
dem Träger (12) verbunden ist.
2. Golftrainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger
(14) bodennah angeordnet und mit dem Fuß (18) des Trägers (12) verbunden ist.
3. Golftrainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ausleger (14), der Träger (12) und das Seil (20) in einer Vertikalebene liegen.
4. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fuß (18) zwei seitlich auskragende Stützen (16) aufweist.
5. Golftrainingsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen
(16) in der Draufsicht mit dem Ausleger (14) je einen Winkel größer als 90°
bilden.
6. Golftrainingsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützen (16) und der Ausleger (14) den Fuß (18) im Bodenabstand halten.
7. Golftrainingsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen
(16) und/oder der Ausleger (14) je aus einem geraden Rohr bestehen, das vom
Fuß (18) schräg abwärts verläuft.
8. Golftrainingsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell
(12, 14, 16, 18) eine Dreipunktauflage hat und die Auflagepunkte durch die
Enden des Auslegers (14) und der Stützen (16) gebildet sind.
9. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fuß (18) mehrere Steckverbinder aufweist, in oder auf die wenigstens
einige der, den Träger (12) den Ausleger (14) und die Stützen (16) umfassenden
Elementengruppe ein- oder aufsteckbar sind.
10. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausleger (14) oder dieser und der Träger (12) aus mehreren
zusammengesteckten Rohrabschnitten besteht oder bestehen.
11. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Prallplatte (32) am Träger (12) über ein vom Seil (20) durchsetztes
Druckglied (34) abstützt.
12. Golftrainingsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
Druckglied von einer starren Hülse (34) gebildet ist.
13. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens das das Seil (20) haltende Ende des Trägers (12) relativ zum Fuß
(18) um die Trägerachse drehbar ist und beim Drehen die Straffheit des Seiles
(20) beeinflußt.
14. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prallplatte (32) aus einem kreisförmig konturierten Hohlkörper besteht.
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