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DE19600517A1 - Golftrainingsgerät - Google Patents

Golftrainingsgerät

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Publication number
DE19600517A1
DE19600517A1 DE19600517A DE19600517A DE19600517A1 DE 19600517 A1 DE19600517 A1 DE 19600517A1 DE 19600517 A DE19600517 A DE 19600517A DE 19600517 A DE19600517 A DE 19600517A DE 19600517 A1 DE19600517 A1 DE 19600517A1
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DE
Germany
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training device
golf training
rope
boom
carrier
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19600517A
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English (en)
Inventor
Till Tiedge
Dieter Hoch
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HOCH DIETER WINNIPEG HEADINGLY CA
Original Assignee
HOCH DIETER WINNIPEG HEADINGLY CA
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Publication date
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Priority to EP96944056A priority patent/EP0873161B1/de
Priority to US08/774,042 priority patent/US5762562A/en
Priority to JP9013431A priority patent/JP2875793B2/ja
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B63/00Targets or goals for ball games
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/0073Means for releasably holding a ball in position; Balls constrained to move around a fixed point, e.g. by tethering
    • A63B69/0079Balls tethered to a line or cord
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/36Training appliances or apparatus for special sports for golf
    • A63B69/3623Training appliances or apparatus for special sports for golf for driving

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Golftrainingsgerät mit einem, von einer bodengestützten Ankerstelle schräg ansteigend zu einer zweiten Ankerstelle verlaufenden Seil, das einen ring- oder schlaufenförmigen Aufhänger durchsetzt, der mittels eines Verbindungselementes mit einem golfballartigen Körper verbunden ist, weiterhin mit einer vom Seil durchsetzten Prallplatte, die im Abstand von der zweiten Ankerstelle gehalten ist, und mit einem, mittels eines Fußes bodengestützten, aufwärtsweisenden Träger, an dessen oberem Ende die zweite Ankerstelle gebildet ist.
Ein derartiges Golftrainingsgerät ist beispielsweise aus der US-PS 1,907,412 bekannt. Der Fuß des Trägers besteht aus einem Betonklotz, der im Erdboden verankert wird. Die erste Ankerstelle ist ebenfalls an einem vertikalen Stab mit im Boden eingelassenem Betonklotz gebildet. Die beiden vertikalen Stäbe sind verformungsstabil. Trifft ein Golfball mit einer Geschwindigkeit von etwa 200 km/h auf die Prallplatte, muß die kinetische Energie schlagartig abgebaut werden, da sonst Zerstörungen an der Platte oder deren Aufhängung erfolgen. Zu diesem Zweck verwendet das bekannte Gerät einen federbetätigten Dämpfer, der jedoch mehr als Federspeicher wirkt, welcher nach der Kompression in entgegengesetzter Richtung expandiert und den Golfball in Abwärtsrichtung zur ersten Ankerstelle hin stark beschleunigt. Abgesehen von der Unfallgefahr läßt dieses Gerät keinerlei Rückschlüsse auf die Position des Auftreffpunktes des Golfballs auf der Prallplatte zu.
Aufgabe der Erfindung ist es, das bekannte Golftrainingsgerät dahingehend zu verbessern, daß der Abbau der kinetischen Energie des auftreffenden Golfballs in Abhängigkeit von der Auftreffstelle auf der Prallplatte unterschiedlich erfolgt, so daß die anschließende Bewegung des Golfballes Rückschlüsse auf den Auftreffpunkt zuläßt.
Diese Aufgabe wird bei einem Golftrainingsgerät der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die beiden Ankerstellen durch ein freistehendes, formstabiles Gestell miteinander verbunden sind, das mindestens einen Ausleger aufweist, dessen Länge größer als diejenige des Trägers ist und an dessen einem Ende die erste Ankerstelle gebildet ist und dessen anderes Ende mit dem Träger verbunden ist.
Im einfachsten Fall ist der Ausleger bodennahe angeordnet und mit dem Fuß des Trägers verbunden. Der Ausleger, der Träger und das Seil liegen dann in einer Vertikalebene.
Dank der Erfindung wird ein geschlossenes Energieabsorptionssystem geschaffen, bei dem die Wucht des Balles zu einer elastischen Verformung des Trägers führt, die über das Seil dann auch den längeren Ausleger kurzfristig verformt. Diese Verformungen innerhalb des Gestells führen dazu, daß das Seil nach dem Auftreffen des Golfballs auf die Prallplatte kurzfristig Lose erhält, also durchhängt, was man im Zeitlupenlauf einer Kamera sehen kann. Dieser Durchhang erfolgt in der Richtung, in der Golfball außermittig auf die Prallplatte auftrifft. Genau genommen gerät das Seil in Schwingungen, deren Amplituden von der ursprünglichen Seillängsrichtung in Richtung der Auftreffstelle gerichtet sind. Die Größe der Amplituden ist von der Auftreffgeschwindigkeit des Balles abhängig und zwar dieser Auftreffgeschwindigkeit proportional. Trifft also ein Ball auf der rechten Seite der Prallplatte auf, so übt das schwingende Seil auf den Ball über dessen Aufhängering und das kurze Aufhänge­ Seilstück eine Drehkraft aus, die dazu führt, daß der Ball im Uhrzeigersinn um das Seil kreist. Mit dieser kreisenden Bewegung des Balles um das Seil wird ein erheblicher Teil der kinetischen Energie abgebaut. Der Ball bewegt sich dabei etwa auf einer schraubenförmigen Bahn abwärts bis genügend Drehkraft abgebaut ist, um ihn dann zur ersten Ankerstelle herabgleiten zu lassen. Bei einem Auftreffen des Balles auf der linken Seite der Prallplatte entsteht eine kreisende Bewegung des Balles im Uhrzeigergegendrehsinn. Auch die Schlagkraft wird durch den erfindungsgemäßen Golftrainer angezeigt. Trifft nämlich der Ball mit zu hoher Kraft auf das Zentrum der Prallscheibe wird das Seil in Schwingungen - von der Seillängsrichtung in entgegengesetzten Richtungen und hoher Amplitude - versetzt. Diese Schwingungen halten den Ball bzw. dessen Gleitring im Bereich der Prallplatte fest, so daß er erst nach dem Abklingen der Schwingungen abwärts zur ersten Ankerstelle hin rutschen kann. Wird das Zentrum dagegen mit einer passenden Schlagkraft erreicht, der Golfball also perfekt gespielt, so ist das Schwingungsbild zwar ebenfalls symmetrisch zur Seillängsrichtung, jedoch sind die Schwingungsamplituten so gering, daß der Gleitring nicht gebremst wird, der Ball also beinahe unverzögert zum Abschlagplatz zurückgelangt.
Dieses Schwingungsverhalten des Seiles resultiert ursächlich aus dem geschlossenen Aufspannsystem, das durch den vorzugsweise vertikalen Träger und dem vorzugsweise nahezu horizontalen Ausleger bestimmt ist. Das Schwingungssystem wird auch durch die Seilspannung beeinflußt und so liegt eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung darin, daß diese Seilspannung stufenlos einstellbar ist. Dies wird gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sehr einfach dadurch erreicht, daß das obere Ende des Seiles am Umfang des vertikalen Trägers befestigt ist, der seinerseits im Fuß drehbar eingesteckt ist. Durch Verdrehen des Trägers läßt sich die Seilspannung variieren. Noch eine Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der vertikale Träger aus mindestens zwei Rohrabschnitten besteht, wobei dann die Drehbarkeit auch zwischen dem oberen und dem unteren Rohrabschnitt vorgesehen werden kann. Ein gut auswertbares Schwingungsverhalten des Seiles wird erreicht, wenn der Ausleger eine Länge hat, die das 2-fache bis 2,5-fache der Höhe des Trägers beträgt. Optimale Werte ergeben sich mit einer Höhe des Trägers von 1,60 Meter und einer Länge des Auslegers mit 3,60 Meter.
Interessanterweise hat sich gezeigt, daß der Ausleger und der Träger nicht notwendigerweise einstückig ausgebildet sein müssen, sondern daß sowohl eine mehrstufige Teleskopierbarkeit mindestens für den Ausleger als sogar auch eine mehrfache Steckverbindung von Träger und/oder Ausleger auf das Schwingungsverhalten des Seiles keinen negativen Einfluß hat. Das Gestell läßt sich also in kurze Abschnitte von z. B. von 0,8 Meter Länge zerlegen und platzsparend transportieren. Der Aufbau am Trainingsort ist mit wenigen Handgriffen durchführbar. Vorzugsweise hat das Gestell ein Dreipunktauflager. Die drei Auflagerpunkte werden durch die Enden von zwei seitlich auskragenden Stützen im Bereich des Trägerfußes und am davon abgewandten Ende des Auslegers gebildet. Aufgrund der Dreipunktauflage kann das Gestell sogar auf unebenem Boden wackelfrei und kippsicher aufgestellt werden.
Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, wird die Erfindung näher beschrieben. Die einzige Figur zeigt ein perspektivische Ansicht des Golftrainingsgerätes.
Das Golftrainingsgerät 10 gemäß beiliegender Zeichnung weist einen vertikalen Träger 12 und einen bodennahen Ausleger 14 sowie zwei seitlich auskragende Stützen 16 auf. Alle diese Teile sind durch einen Fuß 18 miteinander verbunden. Dieser hat zwei Aufsteckzapfen oder Einsteckmuffen zum Aufstecken oder Einstecken der geraden Stützen 16 sowie zwei weitere Auf- oder Einsteckstutzen für den Träger 12 und den Ausleger 14. Der Träger 12 besteht aus zwei gleichlangen Trägerabschnitten, die als zylindrische Rohre ausgebildet und miteinander steckbar verbunden sind. Der Ausleger 14 besteht im Ausführungsbeispiel aus drei zusammengesteckten Rohrabschnitten von je etwa 1,20 Meter Länge. Die durch den Träger 12 und den Ausleger 14 definierte Vertikalebene halbiert den Winkel zwischen den beiden Stützen 16, der im Bereich von 90° bis 180° liegt und im Ausführungsbeispiel etwa 120° beträgt. In diesem Fall sind auch die Winkel jeder Stütze 16 mit dem Ausleger 14 in der Draufsicht 120° groß. Die Stützen 16 verlaufen zu ihren Enden hin leicht abwärts und auch der Ausleger 14 ist - wenn auch etwas geringer - zum freien Enden hin leicht abwärts geneigt. Die Enden des Auslegers 14 und der Stützen 16 bilden somit die Auflagerpunkte des Gestells. Im Ausführungsbeispiel sind der Ausleger 14 und der Träger 12 aus Rohrabschnitten zusammengesteckt. In einer alternativen Ausführung wird für den Träger 12 ein einfach ausziehbares Teleskoprohr verwendet, während der Ausleger 3- oder 4-fach teleskopierbar ist. Im ausgezogenen Zustand werden die teleskopierbaren Rohrabschnitte verstiftet und/oder verklemmt.
Am freien Ende des Auslegers 14 befindet sich eine aufgeschobene Muffe, die ein Loch aufweist durch das ein Stahlseil 20 ins Innere der Muffe führt und dort mittels einer Seilklemme oder dergleichen verankert ist. Diese Muffe bildet also eine erste Ankerstelle 22 für das Stahlseil 20. Das obere Ende des Stahlseils 20 durchsetzt in gleicher Weise ein Loch im oberen Rohrabschnitt des vertikalen Trägers 12 und ist im Inneren dieses Rohrabschnittes in geeigneter Weise befestigt. Durch Drehen des oberen Rohrabschnittes relativ zum unteren Rohrabschnitt des Trägers 12 läßt sich die Seilspannung mit ausreichender Straffheit einstellen. Ein Rückdrehen des oberen Rohrabschnittes verhindert die reibschlüssige Verbindung zwischen beiden Rohrabschnitten des Trägers 12. Das obere Ende des Trägers 12 bildet also die zweite Ankerstelle 24 für das Seil 20.
Das Seil 20 durchsetzt einen Ring 26 von 2 oder 3 cm Durchmesser, an dem ein Verbindungselement 28 befestigt ist, das seinerseits mit einer golfballartigen Kugel 30 aus Kunststoff verbunden ist. Das Verbindungselement 28 kann auch aus einem flexiblen Stab bestehen, der dann aber mit dem kugelförmigen Körper 30 vorteilhafterweise gelenkig verbunden sein sollte.
Am oberen Ende des Seiles ist im Abstand von der zweiten Ankerstelle 24 eine Prallplatte 32 angeordnet, die von dem Seil 20 mittig durchsetzt wird. Hinter der Prallplatte 32 befindet sich eine vom Seil 20 durchsetzte Hülse 34, die die Prallplatte 32 vom Träger 12 auf Abstand hält. Bei der Hülse 34 handelt es sich um ein Rohrstück aus Edelstahl. Die Prallplatte 32 besteht aus einem scheibenförmigen Hohlkörper aus Kunststoff.
Anstelle einer einstückigen Hülse 34 lassen sich auch andere Abstandshalter verwenden, die aber verformungsstabil sein müssen und die Auftreffwucht auf die Prallplatte 32 ungedämpft auf den Träger 12 übertragen. So ist es möglich, die Hülse 34 aus zwei Halbschalen zusammenzusetzten die mit Clipsen verbunden werden. Solche Hülsen, die in einigen gestuften Längen vorhanden sein sollen, ermöglichen es, die Prallplatte 32 in verschiedenen Abständen von der zweiten Ankerstelle 24 anzuordnen. Um das Herunterrutschen der Prallplatte 32 auf dem Seil 20 zu vermeiden, läßt sich eine einfache, kleinbauende Seilklemme anbringen. An Stelle eines Satzes mehrerer Hülsen 34 unterschiedlicher Länge läßt sich auch eine mehrfach teleskopierbare Hülse mit einstellbarer Länge einsetzen.
Das beschriebene Trainingsgerät ist mit wenigen Handgriffen aufgestellt und spielbereit. Der Ball 30 wird wie beim echten Golf mit einem beliebigen Schläger von der neben der ersten Ankerstelle 22 befindlichen Schlagposition in Richtung der Prallplatte 32 geschlagen. Die Prallenergie wird auf den vertikalen Träger 12 übertragen, der nach hinten auszuweichen sucht. Dabei findet eine Kraftumkehrung auf das Seil 20 statt, welches die Energie auf die erste Ankerstelle 22 überträgt. Das Seil 20 sucht den Ausleger 14 zu verformen. Der Ausleger wird nach unten durchgedrückt, was mit einer Entlastung der Seilspannung einhergeht. Der Träger 12 und der Ausleger 14 gehen in ihre Ursprungsform zurück und das Seil gelangt wieder unter Spannung. Dank der abwechselnden Entspannungs- und Wiederspannungsperioden des Seils 20 werden die Fliehkräfte des geschlagenen Balles 30 weitest möglich aufgehoben. Als Nebeneffekt wird der Ball zur Abschlagsstelle zurückgeführt.
Der vertikale Träger 12 und der Ausleger 14 bestehen je aus Stahlrohren St 37.2. Der Durchmesser beträgt 28 mm und die Wandstärke beträgt 2 mm. Die Steckverbindungen von Träger 12 und Ausleger 14 sind wackelfrei und ausreichend lang, um beiden Teilen je einen Verformungsgrad ähnlich einem einstückigen Rohr zu verleihen. Die beiden Gestellteile, nämlich der Träger 12 und der Ausleger 14 wirken in Verbindung mit dem Seil 20 federnd und erzeugen beim Auftreffen des Balls 30 auf die Prallplatte 32 ein Schwingungsmuster, das mit periodischer Entlastung des Seils 20 einhergeht. Dank dieser Entlastung wird der Ball 30 abgebremst und gelangt zwar zügig aber nicht schlagartig zur Abschlagsstelle zurück.
Das neue Golftrainingsgerät läßt erkennen, wohin der Ball 30 geflogen wäre oder wie genau, gerade oder exakt der Abschlag ausgeführt wurde. Die Trainingsperson erkennt auch, daß nicht nur die Kraft und/oder die Stärke des Schlages, sondern die exakte Ausführung eines flüssigen Trainingsablaufes bedeutsam sind.
Wird der Ball 30 auf die rechte Seite der Prallplatte 32 geschlagen, so beginnt aufgrund der Rückfederung des Gestells und der dadurch hervorgerufenen Entlastungswellen im Seil 20 der Ball 30 im Uhrzeigersinn um das Seil zu kreisen. Der Golfspieler erkennt, daß er einen "Slice" geschlagen hat. Beim Auftreffen des Balls 30 auf die linke Seite der Prallplatte 32 gelangt dieser in eine Kreisbewegung im Uhrzeigergegendrehsinn und zwar ebenfalls aufgrund der Rückfederung des Gestells und der dadurch hervorgerufenen seitlichen Entlastungswellen des Seils 20. Dieser Schlag wird als "Hook" erkannt. Wird dagegen der Ball beim Abschlag zu stark unterschnitten, so reicht die Kraft nicht aus, um ihn bis an die Prallplatte 32 heranzubringen. Der Ball rutscht dann sofort wieder zur Abschlagsstelle zurück. Wird der Ball dagegen mit zuviel Kraft direkt auf das Zentrum der Prallplatte 32 gespielt, so bewirkt die von oben nach unten verlaufende Entlastungswelle des Seils 20 eine starke Verzögerung der Abwärtsbewegung des Balles. Der Ball kehrt daher viel langsamer an die Abschlagsstelle zurück als bei einem guten, leicht und locker ausgeführten Golfschwung. Wird ein solcher Golfschwung perfekt ausgeführt, wobei der Kraftaufwand dem gewählten Schläger entspricht und Schwung- und Kraftaufwand immer gleich sind, trifft der Ball 30 direkt auf das Zentrum der Prallplatte 32, ohne daß starke Seilschwingungen erzeugt werden. Der Ball kehrt dadurch unverzüglich und ungebremst und ohne kreisende Bewegungen um das Seil herum zur Abschlagstelle zurück. Da die Prallplatte 32 längs des Seiles 20 verstellt werden kann, läßt sich das Trainingsgerät 10 auch zum Üben ganz leichter Golfschläge, sogenannter "Chips" verwenden. Wegen der geringen Auftreffwucht bei solchen Schlägen kann die starre Abstandshülse 34 durch eine einfache Seilklemme ersetzt werden.
Dank der Tatsache, daß die Prallplatte 32 aus einem Hohlkörper besteht, wirkt diese auch als akustischer Signalgeber, denn je tiefer der Ton beim Auftreffen des Balles 30 ist, um so näher liegt die Auftreffstelle am Zentrum der Prallplatte 32.

Claims (14)

1. Golftrainingsgerät mit einem, von einer bodengestützten ersten Ankerstelle (22) schräg ansteigend zu einer zweiten Ankerstelle (24) verlaufenden Seil (20), das einen ring- oder schlaufenförmigen Aufhänger (26) durchsetzt, der mittels eines Verbindungselementes (28) mit einem golfballartigen Körper oder Ball (30) verbunden ist, weiterhin mit einer vom Seil (20) durchsetzten Prallplatte (32), die im Abstand von der zweiten Ankerstelle (24) gehalten ist, und mit einem, mittels eines Fußes (18) bodengestützten, aufwärtsweisenden Träger (12), an dessen oberem Ende die zweite Ankerstelle (24) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ankerstellen (22, 24) durch ein freistehendes, formstabiles Gestell (12, 14, 16, 18) miteinander verbunden sind, das mindestens einen Ausleger (14) aufweist, dessen Länge größer als diejenige des Trägers (12) ist und an dessen einem Ende die erste Ankerstelle (22) gebildet ist und dessen anderes Ende mit dem Träger (12) verbunden ist.
2. Golftrainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (14) bodennah angeordnet und mit dem Fuß (18) des Trägers (12) verbunden ist.
3. Golftrainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (14), der Träger (12) und das Seil (20) in einer Vertikalebene liegen.
4. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (18) zwei seitlich auskragende Stützen (16) aufweist.
5. Golftrainingsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (16) in der Draufsicht mit dem Ausleger (14) je einen Winkel größer als 90° bilden.
6. Golftrainingsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (16) und der Ausleger (14) den Fuß (18) im Bodenabstand halten.
7. Golftrainingsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (16) und/oder der Ausleger (14) je aus einem geraden Rohr bestehen, das vom Fuß (18) schräg abwärts verläuft.
8. Golftrainingsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (12, 14, 16, 18) eine Dreipunktauflage hat und die Auflagepunkte durch die Enden des Auslegers (14) und der Stützen (16) gebildet sind.
9. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (18) mehrere Steckverbinder aufweist, in oder auf die wenigstens einige der, den Träger (12) den Ausleger (14) und die Stützen (16) umfassenden Elementengruppe ein- oder aufsteckbar sind.
10. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (14) oder dieser und der Träger (12) aus mehreren zusammengesteckten Rohrabschnitten besteht oder bestehen.
11. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Prallplatte (32) am Träger (12) über ein vom Seil (20) durchsetztes Druckglied (34) abstützt.
12. Golftrainingsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckglied von einer starren Hülse (34) gebildet ist.
13. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das das Seil (20) haltende Ende des Trägers (12) relativ zum Fuß (18) um die Trägerachse drehbar ist und beim Drehen die Straffheit des Seiles (20) beeinflußt.
14. Golftrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (32) aus einem kreisförmig konturierten Hohlkörper besteht.
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