DE7007150U - Uebungsgeraet fuer tennis. - Google Patents
Uebungsgeraet fuer tennis.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B69/00—Training appliances or apparatus for special sports
- A63B69/38—Training appliances or apparatus for special sports for tennis
-
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- A63B69/00—Training appliances or apparatus for special sports
- A63B69/0073—Means for releasably holding a ball in position; Balls constrained to move around a fixed point, e.g. by tethering
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Description
Dr A Μτ-ίτ!
f :r.;: . ,· .cj.n
Frar,Ki.-iii.-1.» 137
Frar,Ki.-iii.-1.» 137
Ing. £. Ebinger
5o7 Bergisch Gladbach
5o7 Bergisch Gladbach
11 übungsgerät für Tennis "
Die Erfindung bezieht sich auf ein Übungsgerät für Tennis und insbesondere ein solches Übungsgerät, das zum Erlernen
der Grundschläge dient.
Eine besondere Schwierigkeit beim Erlernen des Tennjsspiels
besteht darin, daß der Schlag nicht aus dem Handgelenk geführt werden darf, sondern aus der Schulter unter Mit-
Wirkung der Bewegung des ganzen Körpers. Ein richtig geführter Sehlag setzt das Zusammenspiel mehrerer Bewegungen
des Körpers zu einem ganz "bestimmten Bewegungsablauf voraus. Erst wenn dieser Bewegungsablauf erlernt ist, d.h. praktisch
unbewußt ausgeführt wird, läßt die bei Anfängern beobachtete Verkrampfung nach. Erst dann sollte mit dem Erlernen besonderer
Schläge und mit dem Treffen und Zurückschlagen ankommender Bälle begonnen werden.
Leider ist eine derartige Schulung von Anfängern bisher nicht möglich, da sich die vorgenannten, erst später beherrschten
Schwierigkeiten bei dem bisher üblichen Spiel mit einem Trainer leider nicht ausschalten lassen.
Das Gerät nach der vorliegenden Erfindung soll nun ermöglichen, daß der Anfänger zunächst die eingangs angedeuteten
Bewegungsabläufe erlernt, indem er den stets an einer bestimmten Stelle im Baum fest angeordneten ballartigen
Schlagkörper in horizontaler oder auch leicht aufwärtiger Richtung schlägt, wobei er von einem Trainer beobachtet und
in seinen Bewegungen korrigiert wird.
Bei Verwendung dieses Übungsgeräts kann sich nicht nur der Anfänger zunächst ausschließlich dieser ersten Aufgabe, der
Erlernung der aufeinander abgestimmten Körperbewegungen zu
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einem bestimmten Bewegungsablauf, widmen; auch der Trainer kann sich auf die Aufgabe konzentrieren, den Lernenden
bei der Ausführung der Schläge zu beobachten und seine Körperhaltung zu korrigieren.
Erste Erfahrungen mit einem solchen Übungsgerät haben gezeigt, daß damit eine schnellere und fundiertere Erlernung
des Tennisspiels möglich ist, als nach der bisherigen Methode.
Das erfindungsgemäße Gerät besitzt eine etwa horizontal angeordnete, an ihrem einen freien Ende einen Schlagkörper
tragende Stange, die in einer Führungseinrichtung, in ihrer eigenen Längstrichtung frei verschiebbar, geführt ist. Der
von der Stange getragene Schlagkörper ist kugelförmig und entspricht in Form, Größe und Elastizität den üblicherweise
beia Tennisspiel verwendeten Ballen.
Um auch die träge Masse des beim Tennisspiel verwendeten Balles möglichst gut zu simulieren, sollte die Gesamtiaasse
der Stange mit Schlagkörper so groß sein, wie die eines üblichen Tennisballes. Wenn sich das auch nicht vollständig
erreichen läßt, so sollte man diesem Ziel durch Wahl einer möglichst leichten, zweckmäßig rohrförmigen Stange und eines
entsprechend leichten Schlagkörpers möglichst nahe kommen.
Sofern sich dann immer noch eine größere Masse als bei den in der Praxis verwendeten Tennisbällen ergibt,
stellt diese Erhöhung der Masse allenfalls eine der stationären Ausbildung des Lernenden förderliche Erschwernis dar, die
beim späteren Übergang auf Schläge mit freien Tennisbällen dann wieder entfällt.
Wenn die Führungseinrichtung auch grundsätzlich verschieden ausgebildet sein kann, so wird vorzugsweise doch empfahlen,
daß sie eine rohrfärmige, beiderseits offene Hülse ist, in der zwei oder auch mehr Rollenpaare drehbar gelagert
sind. Zwischen den Rollen jedes Paares wird die Stange so geführt, daß sie sich leicht in ihrer eigenen Längsrichtung
bewegen, aber nicht seitlich aus den Rollenführungen austreten
kann. An Stelle von zwei Rollen an jeder Führungsstelle können selbstverständlich auch drei oder vier Rollen
verwendet werden, die dann entsprechend um die Längsachse der Stange herum verteilt sind.
Durch die Ausbildung der Führungseinrichtung mit solchen, die Stange führenden Rollen wird die Reibung bei der Längsbewegung
der Stange nach einem tJbungsschlag stark verringert. Zweckmäßig sind die Rollen in reibungsarmen
Lagern, beispielsweise Wälzlagern, gelagert.
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Ein seitliches Austreten der ö+ange aus den Rollenführungen
kann auf jede an sich bekannte Weise verhindert werden. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, daß die Rollen einen der
Außenform der Stange angepaßten Mantelquerschnitt aufweisen. Sofern also ein kreisförmiger Stangenquerschnitt verwendet
wird, können die Rollen an ihrem Mantel kreisförmig konkav β oder V-förmig ausgebildet sein.
Bei Verwendung einer Stange quadratischen Querschnitts würde man dann zweckmäßig Rollen mit V-förmigen Kerben im Mantel
verwenden, in denen zwei gegenüberliegende Kanten der Stange liegen.
Zur reibungsarmen Führung der Stange kann auch eine der bekannten Kugelumlaufbüchsen verwendet werden.
Um das nach jedem Schlag erforderliche Rückholen der Stange
durch den Übenden oder den Trainer z.u vermeiden, wird die Bewegungsenergie des Schlagkörpers und der Stange für diese
Rückführung ausgenutzt. Dazu wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, eine Schraubendruckfeder zu verwenden, die die
Stange über einen Teil ihrer Länge umgibt und sich außerhalb der Führungshülse, an deren Stirnseite anschließend, befindet,
Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Schlagkörper bzw. die diesen mit der Stange befestigende Kappe nach dem
Übungsschlag schließlich auf das freie Ende der Schrauben-
-6-
druckfeder auftrifft, diese bis zu einem gewissen Grade
zusammendrückt und von ihr wieder zurückgeworftn wird.
Selbstverständlich wird die Rückwärtsbewegung der Stange durch an ihrem anderen freien Ende befindliche Anschlagmittel
begrenzt. TJm einerseits einen die Haltbarkeit des Gerätes beeinträchtigenden harten Schlag dieses Anschlages
auf das entsprechende Ende der Föhrungshülse zu vermeiden,
und andererseits auch ein abermaliges Rückfedern der Stange infolge der ihr von der Schraubendruckfeder erteilten
Bewegungsenergie zu verhindern, wird vorgeschlagen, an dem dem Schlagkörper abgewandten freien Ende der Stange
einen Dämpfer anzubringen, der die Bewegungsenergie ganz
oder größtenteils vernichtet. Dieser Dämpfer schlägt bei der Rückbewegung der Stange gegen die Stirnseite der Führungshülse und wandelt die kinetische Energie des bewegten
Systems ganz oder größtenteils in Wärme um. Bei geeigneter Bemessung der Schraubendruckfeder und des Dämpfers läßt
sich erreichen, daß der Schlagkörper nach jedem Übungsschlag wieder an dieselbe Ausgangssteile zurückkkehrt.
Wenn anfangs auch wohl vorwiegend rein Horizontalschläge geübt werden, so ist es von Vorteil, wenn man mit dem Üb^ungsgerät
auch leioht aufwärts gerichtete Schläge, wie sie ir. der Praxis des Tennisspiels vorkommen, üben kann. Zu diesem
Zweck ist vorgesehen, daß der Ständer ein feststellbares, die Einstellung einer geringen Neigung
-7-
der Stange gestattendes Gelenk aufweist.
Die Neigung wird selbstverständlich nicht so stark eingestellt,
daß dae mit dem Puffer versehene freie Ende der Stange bei einem Übungsschlag den Erdboden berührt.
Um das Gerät der Körpergröße des übenden sowie der gegebenenfalls
eingestellten Neigung der Stange anpassen zu können, ist der Ständer in der Höhe verstellbar.
Die Erfindung wird nachstehend in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene sshematische
Saitenansicht eines Übvngsgoräts nach der Erfindung und
Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt längs* der Linie H-II in Mg. 1.
Das in der Zeichnung dargestellte Übungsgerät umfaßt einen Ständer 1 mjt einem Fuß 2 ausreichender Größe und Standfestigkeit,
einer toleskopartigen Höhenverstellung 5 mit Feststellung 4 und einem Gelenk 5, das mittels eines Handhebels
6 in verschiedenen Winkelsteilungen festgestellt
werden kann.
-8-
Das Gerät umfaßt weiterhin eine Führungshülse 7, die auf
dem Ständer befestigt ist und in eier Nähe ihrer Stirnseiten
je ein Rollenpaar 8 bzw. 9 trägt.
Schließlich umfaßt das Gerät eine von den vorgenannten Rollenpaaren in der Fiihrungshülse 7 längs verschiebbar
geführte Stange 1o, die an ihrem einen Enden einen ballarigen
Schlagkörper 11 und an ihrem anderen Ende einen Dämpfer 12
und einen Anschlagring 13 trägt. Der kugelförmige Schlagkörper
11 ist vorzugsweise hohl und aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise Weichgummi^, hergestellt und über
eine Kappe 14 mit der Stange 1o fvst verbunden. Der Schlagkörper
11 ist in die konkave Seite der Kappe 14 eingeklebt, kann aber mit dieser auch beispielsweise durch Vernieten
oder Verschrauben oder durch Vulkanisierung oder auf sonstige Weise verbunden sein.
Der Dämpfer 12 besteht aus einem Pilzzylinder. Der am freien
Ende der Stange befestigte Anschlagring 13 begrenzt die Bewegung der Stange (nach rechts in der Zeichnung) und verhindert
gleichzeitig ein Abstreifen des Dämpfers 12 von dieser.
Zum elastischen Auffangen des Schlagkörpers bzw. seiner Kappe 14 und zum Zurückwerfen der Stange in ihre Ausgangslage
ist am einen (in der Zeichnung rechten) Ende der Führungshülse eine die Stange lose umgebende Schraubendruckfeder
15 vorgesehen. Diese Feder erstreckt sich nur über einen
kleinen Teil der Stange. Sie ist an ihrem linken Ende mit der Stirnseite der Führungshülse 7 fest verbunden.
Wie man insbesondere aus Fig. 2 erkennt, besitzt sowohl
die Stange 1o, als auch die Führungshülse 7 einen kreisförmigen Querschnitt. Die Stange tritt aus der in Fig.
dargestellten Stirnwand 16 der Führungshülse 7» die mit einer etwas größeren Bohrung 17 versehen ist, frei aus.
Sie wird an diesem Ende der Führungshülse durch das Rollenpaar θ geführt, das die beiden, diametral bezüglich der
Stange angeordneten Rollen 18 und 19 umfaßt, die frei drehbar in Halterungen 2o und 21 gelagert sind. Die Rollen
18 und 19 besitzen einen konkaven Mantel mit kreisbogenförmigem Querschnitt und passen sich dadurch dem Umfang
der Stange 1o gut an. Im Innern der Rollen 18 und 19 befinden
sich ( nicht dargestellte) Wälzlager zur Verminderung der Reibung.
Claims (7)
1. Übungsgerät für Tennis, gekennzeichnet
durch eine etwa horizontal angeordnete, an ihrem
einen freien Ende einen in Form, Größe und Elastizität den üblicherweise beim Tennisspiel verwendeten Ballen
entsprechenden kugelförmigen Schlagkörper (11) tragende Stange (io), eine diese Stange in ihrer Längsrichtung
frei und reibungsarm fä?ührende iMihrungseinrichtung und eine diesen tragenden Ständer (1).
durch eine etwa horizontal angeordnete, an ihrem
einen freien Ende einen in Form, Größe und Elastizität den üblicherweise beim Tennisspiel verwendeten Ballen
entsprechenden kugelförmigen Schlagkörper (11) tragende Stange (io), eine diese Stange in ihrer Längsrichtung
frei und reibungsarm fä?ührende iMihrungseinrichtung und eine diesen tragenden Ständer (1).
2. Übungserät nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung eine beiderseits offene rohrförmige Hülse (7) und in dieser drehbar
gelagerte, paarweise angeordnete, die Stange (io)
zwischen sich frei verschiebbar führende Rollen (18, 19) umfaßt.
zwischen sich frei verschiebbar führende Rollen (18, 19) umfaßt.
3. Übungsgerät nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollen einen der
Außenform der Stange angepaßten Mantelquerschnitt aufweisen.
Außenform der Stange angepaßten Mantelquerschnitt aufweisen.
-11-
4* Übungsgerät nach Anspruch 2 und 3t g e k e s. azeichnetdurch
eine zur Abfederung der beim Übungsschlag auf den Schlagkörper (11) in die
Führungshülse (7) eingetriebenen Stange (io) vorgesehene,
diese umgebende und außerhalb der Hülse, an deren Stirnseite anschließende und sich nur über einen
kleinen Teil der Gesamtlänge der Stange (io) erstreckende
Schraubendruckfeder (15).
5. Übungsgerät nach Anspruch 4, gekennzei chnet
durch einen an dem dem Soniagkcrper (11) abgewandten
freien Ende der Stange (bei 13) befestigten, die Bewegungsenergie der durch ^e Feder (15) nach
einem Übungsschlag zurückgeworfenen Stange ganz oder größtenteils vernichtenden Dämpfer(12).
6. Übungsgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (1) ein
feststellbares, die Einstellung einer geringen Heigung der Führungseinrichtung und damit der Stange (1ο1)
gestattendes Gelenk (5) aufweist.
7. Übungsgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (1) in der
Höhe verstellbar und (bei 4) feststellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7007150U DE7007150U (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Uebungsgeraet fuer tennis. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7007150U DE7007150U (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Uebungsgeraet fuer tennis. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7007150U true DE7007150U (de) | 1970-07-09 |
Family
ID=34171579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7007150U Expired DE7007150U (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Uebungsgeraet fuer tennis. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7007150U (de) |
-
1970
- 1970-02-27 DE DE7007150U patent/DE7007150U/de not_active Expired
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