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DE202016002156U1 - Trainingsgerät für Kraftsporttraining - Google Patents

Trainingsgerät für Kraftsporttraining Download PDF

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DE202016002156U1 DE202016002156.8U DE202016002156U DE202016002156U1 DE 202016002156 U1 DE202016002156 U1 DE 202016002156U1 DE 202016002156 U DE202016002156 U DE 202016002156U DE 202016002156 U1 DE202016002156 U1 DE 202016002156U1
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Abstract

Trainingsgerät (1) für Kampfsporttraining, umfassend eine auf eine ebene im Wesentlichen horizontal ausgerichtete Unterlage aufstellbare Fußplatte (2), eine an der Fußplatte (2) angeordnete im Wesentlichen lotrecht stehende, im Querschnitt kreisrunde Säule (4) mit mindestens einem mindestens einen Abschnitt der Säule (4) umhüllenden Polster (8), wobei die Säule (4) gegenüber der Fußplatte (2) aus der lotrechten Stellung (6) gegen die Kraftwirkung einer Feder (7) 360° um die lotrechte Achse (6) umlaufend auslenkbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät für Kampfsporttraining, insbesondere ein Kickboxtrainingsgerät.
  • Kickboxen ist eine Kampfsportart, bei der Elemente verschiedener Kampfsportarten, wie Boxen und Karate oder Teakwon-Do, angewendet werden. Entsprechend vielgestaltig ist das Training. Neben konventionellen Boxtechniken werden Schläge mit Füßen und Händen trainiert. Ein besonders sensibler Körperbereich, mit dem beim Kickboxen Schläge ausgeführt und abgewehrt werden, sind die Schienbeine. Da im Bereich der Schienbeine die Knochenhaut kaum durch Muskulatur geschützt ist, ist zum einen der Bereich des Schienbeines besonders schmerzempfindlich, zum anderen kann eine übermäßige Reizung der Knochenhaut zu deren Entzündung führen. Dementsprechend wichtig ist ein die Schmerzschwelle im Bereich der Schienbeine erhöhendes sowie eine übermäßige Reizung verminderndes Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Schienbeinen. Spezielle Trainingsgeräte zum Trainieren des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Schienbeinen sind aus dem Stand der Technik nicht bekannt.
  • Bekannt sind Karate-Trainingsgeräte zum Auffangen von Schlägen, Stößen und Tritten. Diese Trainingsgeräte weisen mehr oder weniger federsteif angeordnete gepolsterte Elemente auf, die dem Auffangen von mit Händen oder Füßen geführten Schlägen, Stößen oder Tritten dienen. Beispielhaft seien hier die EP 2 228 104 A1 , die US 3 724 845 A , die US 3 804 406 A oder die US 4 635 929 A genannt. Die vorgenannten Trainingsgeräte weisen ein Gestell oder Rahmen auf, an dem unterschiedliche, meist gepolsterte Elemente zum Auffangen der Schläge, Stöße und Tritte in verschiedenen Positionen angeordnet sind. Die Elemente sind dabei entweder gegen die Kraft einer Feder oder eines in lotrechter Richtung bewegbaren Gewichtes bewegbar. Die Trainingsgeräte sind kompliziert und aufwendig aufgebaut und nur bedingt für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Schienbeinen geeignet.
  • Ein einfach aufgebautes Karate-Trainingsgerät ist aus der DE 37 03 156 A1 bekannt. Es weist zwei über Distanzklötze voneinander beabstandete federnde Bretter sowie ein Fußbrett auf, das an dem in Gebrauchsstellung unteren Distanzklotz senkrecht zu den Brettern und von diesen nach beiden Seiten überstehend befestigt ist. In Gebrauchsstellung wird das Trainingsgerät gegen eine Wand gelehnt. Zur Vermeidung von Schäden an der Wand weist das hintere zur Wand weisende Brett zumindest an seinem oberen Ende und das Fußbrett zumindest an seiner hinteren zur Wand weisenden Kante eine Polsterung auf. Das in Gebrauchsstellung vordere Brett ist in Schlaghöhe gepolstert. Zum Karatetrainig werden Schläge oder Stöße gegen die Polsterung am vorderen Brett geführt, welches infolge der Schläge oder Stöße durchfedert und so die Schläge absorbiert. Allerdings können nur im Wesentlichen senkrecht zur Wand gerichtete Schläge oder Stöße absorbiert werden. Schräg zur Wand gerichtete Schläge oder Stöße führen zum Verrutschen bzw. Umkippen des Trainingsgerätes. Für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Schienbeinen ist es damit nicht geeignet.
  • In der CN 2 827 463 Y wird ein Trainingsgerät für Teakwon-Do beschrieben. Das Gerät ist in Form einer lotrecht stehenden Säule ausgebildet, an der gepolsterte Elemente zum Auffangen von Schlägen angeordnet sind. Die lotrechte Stellung der Säule wird durch einen speziell ausgebildeten Sockel realisiert. Der Sockel ist hohl ausgebildet und weist an seiner oberen Seite einen Durchbruch auf, durch welchen die Säule hindurchgeführt ist. Nach außen hin ist der Durchbruch als sphärische Lagerschale ausgebildet. An der Säule ist eine zur sphärischen Lagerschale korrespondierende Halterung angebracht. Die Säule ist derart um ihre lotrechte Achse auslenkbar im Sockel angeordnet. Das untere Ende der Säule ist innerhalb des Hohlraumes des Sockels mit einem Gewicht versehen, welches die Säule im unbelasteten Zustand in einer lotrechten Stellung hält. Beim Auslenken der Säule aus der lotrechten Stellung infolge von Schlägen oder Stößen gegen die an der Säule angeordneten gepolsterten Elemente wird das Gewicht entgegen der Wirkrichtung der Schwerkraft bewegt, um nachfolgend infolge der Wirkung der Schwerkraft in seine Ausgangsposition zurückzukehren, wodurch die Säule wieder lotrecht ausgerichtet wird. Der Aufbau dieses Trainingsgerätes ist vergleichsweise aufwendig.
  • In der DE 199 62 423 A1 wird ein Trainingsgerät für Tritt- und Schlagtechniken mit mindestens einem Polster und einer hierfür vorgesehenen Trägerkonstruktion beschrieben, wobei die Trägerkonstruktion eine Führung aufweist, entlang der das Polster bis zu einem Anschlag entgegen einer Federkraft bewegbar ist. Nachteilig bei diesem Trainingsgerät ist, dass die Polsterung nur in Richtung der Führung bewegbar ist und somit nur Schläge oder Tritte in Richtung der Führung abgefedert werden. Für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Schienbeinen ist das Trainingsgerät nicht geeignet.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Trainingsgerätes für Kampfsporttraining, das einfach aufgebaut und für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Schienbeinen geeignet ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Trainingsgerät für Kampfsporttraining mit den Merkmalen des 1. Anspruches gelöst. Die Ansprüche 2 bis 11 beschreiben vorteilhafte Weiterbildungen des Trainingsgerätes.
  • Das Trainingsgerät für Kampfsporttraining umfasst mindestens eine auf eine ebene im Wesentlichen horizontal ausgerichtete Unterlage aufstellbare Fußplatte, eine an der Fußplatte angeordnete im Wesentlichen lotrecht stehende, im Querschnitt kreisrunde Säule mit mindestens einem mindestens einen Abschnitt der Säule umhüllenden Polster, wobei die Säule gegenüber der Fußplatte aus der lotrechten Stellung gegen die Kraftwirkung einer Feder 360° um die lotrechte Achse umlaufend auslenkbar ist. Die Fußplatte ist dabei hinsichtlich ihrer Größe und hinsichtlich ihrer Masse so ausgebildet, dass sie einen sicheren Stand des Trainingsgerätes gewährleistet, wenn beim Training Stöße, Schläge oder Tritte gegen die an der im Wesentlichen lotrechten Säule angeordneten Trainingselemente ausgeführt werden.
  • Bevorzugt ist die Säule mittels einer Feder, bevorzugt als Spiralfeder, die sich in Längsrichtung der Säule erstreckt und einen Abschnitt der Säule ausbildet, an der Fußplatte angeordnet. Die Auslenkung der Säule aus der lotrechten Stellung erfolgt gegen die Kraftwirkung dieser Feder.
  • Alternativ kann aber die Säule selbst oder ein in der Nähe der Fußplatte liegender Abschnitt der Säule aus einem federelastischem Material bestehen, und die Auslenkung der Säule aus der lotrechten Stellung erfolgt dann durch elastisches Biegen der Säule, bevorzugt des in der Nähe der Fußplatte liegenden Abschnittes der Säule aus einem federelastischem Material.
  • Der Bereich der Säule, an dem Trainingselemente angeordnet sind, ist federsteif ausgeführt und kann beispielsweise ein Stahlrohr sein.
  • Es wurde gefunden, dass die Feder so dimensioniert sein sollte, dass die Federkonstante für das Auslenken der Säule aus der lotrechten Stellung einen Wert zwischen 0,7 bis 1,3 N/mm, bevorzugt zwischen 0,85 bis 1,05 N/mm, aufweisen sollte.
  • Die Anordnung einer sich in Längsrichtung der Säule erstreckenden, in längsaxialer Richtung vorgespannten Spiralfeder zwischen Fußplatte und Säule oder in einem Bereich der Säule unmittelbar über der Fußplatte und das Auslenken der Säule aus der lotrechten Stellung gegen die Kraftwirkung dieser in längsaxialer Richtung vorgespannten Spiralfeder hat sich zum Trainieren des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Schienbeinen als besonders zweckmäßig erwiesen, weil bei dieser Anordnung die Federkonstante für das Auslenken der Säule aus der lotrechten Stellung über zwei Bereiche der Auslenkung jeweils unterschiedliche Werte aufweist, und zwar derart, dass bei geringer Auslenkung, d. h. einer Auslenkung der Säule aus der lotrechten Stellung um einen Winkel φ bis zu 1,5°, ein etwa doppelt so großer Wert der Federkonstanten auftritt wie in dem nachfolgenden Bereich, d. h. bei einer Auslenkung der Säule aus der lotrechten Stellung um einen Winkel φ von mehr als 1,5°. Somit wird einem auf die Säule auftreffendem Schlag oder Stoß zunächst ein hoher und nachfolgend ein geringerer Widerstand entgegengesetzt. Dies ist für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Schienbeinen vorteilhaft.
  • Bevorzugt ist das Polster als eine die Säule umhüllende Hülse ausgebildet, wobei sich die Hülse über einen Bereich der Säule zwischen 20 bis 70 cm, bevorzugt zwischen 30 bis 55 cm, über der Fußplatte erstreckt und zweckmäßigerweise austauschbar ist. Das Polster besteht bevorzugt aus einem elastischen Material mit einer Shore-Härte A zwischen 20 bis 95 Shore. Dabei ist es für das Training günstig, je nach Trainingsfortschritt unterschiedliche Polster mit unterschiedlichen Shore-Härte A Werten an der Säule anzubringen. Zweckmäßig sind beispielsweise Polster mit einer Shore-Härte A zwischen 20 bis 40 Shore oder einer Shore-Härte A zwischen 40 bis 60 Shore oder einer Shore-Härte A zwischen 60 bis 95 Shore. Die Säule weist in dem Abschnitt, der für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen oder Stößen mit den Schienbeinen mit einem Polster umhüllt ist, einen äußeren Durchmesser zwischen 30 bis 150 mm, bevorzugt zwischen 50 bis 80 mm, auf. Das die Säule umhüllende Polset besitzt eine Stärke zwischen 2 bis 50 mm, bevorzugt zwischen 30 bis 50 mm.
  • Das Polster kann aus synthetischem elastischen Material, beispielsweise Kautschuk oder Gummi, bestehen. Es können aber ebenso gut Naturfasern wie Hanf, Flachs, Sisal, Jute, Bambus, Kokos oder Ähnliches als Polsterung verwendet werden.
  • Es gehört mit zur Erfindung, dass oberhalb des Polsters an der Säule weitere Trainingselemente zum Aufnehmen von mit Füßen oder Händen geführten Tritten, Stößen oder Schlägen angeordnet sind. Diese Trainingselemente können beispielsweise für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Oberschenkeln, den Knien, den Ellenbogen, den Unterarmen oder den Händen bzw. Fäusten ausgebildet sein.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles weiter erläutert. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
  • 1: schematisch eine Ansicht eines Trainingsgerätes für Kampfsporttraining und in
  • 2: grafisch den Zusammenhang zwischen der Auslenkung einer Säule mit einer in der Nähe der Fußplatte angeordneten vorgespannten Spiralfeder und der an der Säule angreifenden Kraft.
  • 1 zeigt schematisch den Aufbau eines erfindungsgemäßen Trainingsgerätes 1 für Kampfsporttraining. Das gezeigte Trainingsgerät 1 umfasst eine auf eine ebene Unterlage aufstellbare Fußplatte 2. Die Fußplatte 2 ist als Kreisscheibe ausgebildet und besitzt eine hinreichende Masse für einen sicheren Stand des Trainingsgerätes 1. Mittig in der als Kreisscheibe ausgebildeten Fußplatte 1 ist eine Halterung 3 angebracht, in die der untere Abschnitt 4.1 einer Säule 4 einsteckbar und mittels einer Arretierungsschraube 5 arretierbar ist. Dabei ist die Halterung 3 so angeordnet und ausgebildet, dass bei einem Aufstellen der Fußplatte 2 auf eine im Wesentlichen horizontal ausgerichtete Unterlage die Säule 4 etwa lotrecht ausgerichtet ist. Die Linie 6 veranschaulicht die lotrechte Ausrichtung der Säule 4. Sie entspricht in nicht ausgelenkter Stellung der Längsachse der Säule 4. Die Säule 4 weist einen im Wesentlichen runden Querschnitt auf. Zwischen dem unteren, in die Halterung 3 eingesteckten Abschnitt 4.1 der Säule 4 und dem in lotrechter Richtung 6 darüberliegenden oberen Abschnitt 4.2 der Säule 4 ist eine Spiralfeder 7 angeordnet, die beide Abschnitte 4.1 und 4.2 der Säule 4 miteinander verbindet, derart, dass der obere Abschnitt 4.2 der Säule 4 gegenüber dem unteren Abschnitt 4.1 gegen eine von dieser Spiralfeder 7 bewirkte Federkraft aus der lotrechten Stellung 6 auslenkbar ist. Der obere Abschnitt 4.2 der Säule 4 weist einen äußeren Durchmesser von 60 mm auf. Die Spiralfeder 7 ist dabei zwischen den Abschnitten 4.1 und 4.2. der Säule 4 mit einer in längsaxialer Richtung der Säule 4 wirkenden Vorspannung angeordnet. Die Vorspannung wird durch ein zwischen dem oberen 4.2 und dem unteren 4.1 Abschnitt der Säule 4 innerhalb der Spiralfeder 7 verlaufendes in 1 nicht gezeigtes Spannseil bewirkt.
  • In lotrechter Richtung oberhalb der Spiralfeder 7 ist ein die Säule 4 umgebendes Polster 8 rutschfest an der Säule 4 angebracht. Das Polster 8 ist als geschlitzte Hülse ausgebildet. Sie ist mit der Säule 4 lösbar verklebt. Das Polster 8 erstreckt sich in längsaxialer Richtung 6 der Säule 4 über einen Abschnitt von ca. 40 cm. Sie beginnt in lotrechter Richtung 6 ca. 40 cm über der Fußplatte 2. Als Grundaustattung sind drei Hülsen vorgesehen, die wahlweise mit der Säule 4 lösbar verklebt werden können, eine insbesondere für ein Einstiegstraining bestimmte Hülse aus Gummi mit einer Shore-Härte A von ca. 30 Shore und einer Wandstärke von 50 mm, eine zweite Hülse ebenfalls auch Gummi mit einer Shore-Härte A von ca. 50 Shore und einer Wandstärke von 40 mm und eine dritte Hülse, bestehend aus verwebten oder verpressten Kokosfasern mit einer Wandstärke von ca. 10 mm, die insbesondere für ein Fortgeschrittenentraining bestimmt ist. Für die Ausbildung des Polsters 8 ist es wichtig, dass bei fortschreitendem Training beim Ausführen oder Abwehren von Schlägen mit den Schienbeinen die Krafteinwirkung auf die Schienbeine zunehmen sollte, was bedeutet, dass zum einen die Härte des Polsters 8 zunehmen sollte und zum anderen ein Einsinken des Schienbeines beim Ausführen eines Stoßes oder Schlages gegen das Trainingsgerät 1 gering gehalten wird. Das Polster 8 sollte also nur eine geringe Wandstärke aufweisen.
  • In lotrechter Richtung 6 oberhalb des Polsters 8 sind weitere Trainingselemente 9 für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Oberschenkeln bzw. den Knien, weiter in lotrechter Richtung 6 Trainingselemente 10 für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Ellenbogen bzw. den Unterarmen und schließlich ein Trainingselement 11 in Form einer Boxbirne für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen bzw. Stößen mit den Händen bzw. Fäusten angebracht. Es ist selbstverständlich, dass auch diese Trainingselemente 9, 10 und 11 eine Polsterung aufweisen.
  • Für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Schienbeinen stellt sich der Kämpfer vor dem Trainingsgerät auf und führt mit den Schienbeinen Stöße bzw. Tritte gegen das Polster 8. Die Stöße bzw. Tritte können aufgrund des kreisrunden Querschnittes der Säule 4 sowie des Polsters 8 aus beliebigen Richtungen geführt werden. Trifft ein Stoß oder Tritt auf das Polster 8 auf, wird die Säule 4 gegen eine von der Spiralfeder 7 bewirkte Federkraft um einen Winkel φ aus der lotrechten Richtung 6 ausgelenkt. Nach Abklingen des Stoßes oder Trittes kehrt die Säule 4 durch die von der Spiralfeder 7 bewirkte Federkraft in die lotrechte Stellung 6 zurück.
  • 2 zeigt grafisch den Zusammenhang zwischen einer im rechten Winkel gegen die lotrechte Richtung 6 gerichtete Kraft F und der durch diese Kraft F bewirkten Auslenkung der Säule 4 aus der lotrechten Richtung 6 um den Winkel a. Dabei wirkt eine von der Spiralfeder 7 bewirkte Federkraft dieser Auslenkung entgegen. Der Grafik ist zu entnehmen, dass die von der Spiralfeder 7 bewirkte Federkraft bis zu einer Auslenkung um einen Winkel φ von ca. 1,5° einer ersten Federkonstante folgt und nachfolgend bei Auslenkungen um einen Winkel φ größer 1,5° einer zweiten erheblich geringen Federkonstante. Somit wird einem auf die Säule auftreffenden Schlag oder Stoß zunächst ein hoher und nachfolgend ein geringerer Widerstand entgegengesetzt. Dies ist für ein Training des Ausführens und Abwehrens von Schlägen mit den Schienbeinen vorteilhaft.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Trainingsgerät
    2
    Fußplatte
    3
    Halterung
    4
    Säule
    4.1
    in lotrechter Richtung 6 unterer Abschnitt der Säule 4
    4.2
    in lotrechter Richtung 6 oberer Abschnitt der Säule 4
    5
    Arretierschraube
    6
    lotrechte Richtung, Längsachse
    7
    Spiralfeder
    8
    Polster, Polsterung
    9
    Trainingselement
    10
    Trainingselement
    11
    Trainingselement, Boxbirne
    φ
    Winkel
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 2228104 A1 [0003]
    • US 3724845 A [0003]
    • US 3804406 A [0003]
    • US 4635929 A [0003]
    • DE 3703156 A1 [0004]
    • CN 2827463 Y [0005]
    • DE 19962423 A1 [0006]

Claims (11)

  1. Trainingsgerät (1) für Kampfsporttraining, umfassend eine auf eine ebene im Wesentlichen horizontal ausgerichtete Unterlage aufstellbare Fußplatte (2), eine an der Fußplatte (2) angeordnete im Wesentlichen lotrecht stehende, im Querschnitt kreisrunde Säule (4) mit mindestens einem mindestens einen Abschnitt der Säule (4) umhüllenden Polster (8), wobei die Säule (4) gegenüber der Fußplatte (2) aus der lotrechten Stellung (6) gegen die Kraftwirkung einer Feder (7) 360° um die lotrechte Achse (6) umlaufend auslenkbar ist.
  2. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (4) mittels einer Feder (7), bevorzugt als Spiralfeder (7), an der Fußplatte (2) angeordnet ist und die Auslenkung der Säule (4) aus der lotrechten Stellung (6) gegen die Kraftwirkung dieser Feder (7) erfolgt.
  3. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall, dass die Säule (4) mittels einer Spiralfeder (7) an der Fußplatte (2) angeordnet ist und die Auslenkung der Säule (4) aus der lotrechten Stellung (6) gegen die Kraftwirkung dieser Spiralfeder (7) erfolgt, die Spiralfeder (7) unter längsaxialer Vorspannung zwischen der Fußplatte (2) und der Säule (4) angeordnet ist.
  4. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (4) aus einem federelastischem Material besteht und die Verbindung zwischen der Fußplatte (2) und der Säule (4) starr ausgebildet ist.
  5. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert der Federkonstanten zur Auslenkung der Säule (4) aus der lotrechten Stellung (6) zwischen 0,7 und 1,3 N/mm, bevorzugt zwischen 0,85 und 1,05 N/mm, beträgt.
  6. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Polster (8) als die Säule (4) umgebende Hülse ausgebildet ist.
  7. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Polster (8) über einen Bereich der Säule (4) zwischen 20 bis 70 cm, bevorzugt zwischen 30 bis 55 cm, über der Fußplatte (2) erstreckt.
  8. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Polster (8) austauschbar ausgebildet ist.
  9. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Polster (8) aus einem elastischen Material mit einer Shore-Härte A zwischen 20 bis 40 Shore oder zwischen 40 bis 60 Shore oder zwischen 60 bis 95 Shore besteht.
  10. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Polster (8) aus Naturfasern wie Hanf, Flachs, Sisal, Jute, Bambus, Kokos oder Ähnlichem besteht.
  11. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Polsters (8) an der Säule (4) Trainingselemente (9, 10, 11) zum Aufnehmen von mit Füßen oder Händen geführten Tritten, Stößen oder Schlägen angeordnet sind.
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