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DE1955560A1 - Bandtransporteinrichtung fuer kreisrunde Kassetten - Google Patents

Bandtransporteinrichtung fuer kreisrunde Kassetten

Info

Publication number
DE1955560A1
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Authority
DE
Germany
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drive
tape
reel
devices
take
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691955560
Other languages
English (en)
Other versions
DE1955560C2 (de
Inventor
Hollingsworth Ashley J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Videonetics Corp
Original Assignee
Newell Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Newell Industries Inc filed Critical Newell Industries Inc
Publication of DE1955560A1 publication Critical patent/DE1955560A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1955560C2 publication Critical patent/DE1955560C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/26Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon
    • G11B15/28Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through rollers driving by frictional contact with the record carrier, e.g. capstan; Multiple arrangements of capstans or drums coupled to means for controlling the speed of the drive; Multiple capstan systems alternately engageable with record carrier to provide reversal
    • G11B15/295Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through rollers driving by frictional contact with the record carrier, e.g. capstan; Multiple arrangements of capstans or drums coupled to means for controlling the speed of the drive; Multiple capstan systems alternately engageable with record carrier to provide reversal with single capstan or drum simultaneously driving the record carrier at two separate points of an isolated part thereof, e.g. the capstan acting directly on the tape rollers

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Description

Newell Industries, Inc»,
Sunnyvale, Kalif. (Y.St0A.)
Bandtransporteinrichtung für kreisrunde Kassetten.
für diese Anmeldung wird die Priorität aus der entsprechenden U.S, Anmeldung Serial No. 773 843 vom 6. November 1968 in Anspruch genommen«,
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bandtransporteinrichtung und insbesondere auf eine solche Ausführung einer Bandtransporteinrichtung, in welcher eine Länge eines biegsamen Aufzeichnungsträgers oder -bandes in der form einer Abwickelspule aufgerollt ist. Die Erfindung eignet sich besonders gut für eine Bandtransporteinrichtung für eine oder mehrere Kassetten, in denen sich jeweils eine Abwickelspule befindet.
"Kassetten" in der Art einer Ummantelung oder eines Behälters sind bekannt, der eine Spule eines biegsamen Bandes wie es beispielsweise für Magnetaufzeichnungen oder für photographische Zwecke verwendet wird, praktisch vollständig umschließt.
Seither sind Magnetbandgeräte für Bandkassetten im allgemeinen in eine von zwei verschiedenen Kategorien eingestuft worden. Bei der einen Kategorie sind zwei Spulendrehteller innerhalb ein und derselben Ummantelung gela-
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gert und die Bandspule bleibt ständig in die beiden Spulen eingefädelt. Diese Ausführung wird allgemeinhin als "Kassette" bezeichnet.
Sine andere, zur Zeit weit verbreitete Kassettenausführung enthält eine einzelne Bandspule, die endlos aufgewickelt ist und bei der ein Abschnitt des endlosen Bandes zum äußeren Rand des Kassettenbehälters geführt wird, so daß er in einen Eingriff mit einer Antriebsrolle gebracht werden kann. Diese Kassettenausführung kann als Kassette mit einer Möbius- oder Endlosschleife bezeichnet werden.
Durch die Erfindung soll eine verbesserte Bandtransporteinrichtung geschaffen werden, die einfach und kompakt ausgebildet ist und eine einzelne Bandspule in einer Bandkassette aufnehmen kann, die einem Aufwickel-Spulendrehteller zugeführt wird. Die Einrichtung soll ein vereinfachtes Bandtransportchassis mit einer Antriebsrolle aufweisen, die von Führungen für Bandspulen für Behälter flankiert ist, welche gestatten, daß jeder Behälter während des Bandtransportes zur Antriebsrolle hin und von dieser weg bewegt werden kann. Außerdem soll ein Mehrfachbandantriebschassis angegeben werden, mit welchem mehrere Bänder wahlweise in gleicher oder entgegengesetzter Richtung und mit einer von mehreren Geschwindigkeiten transportiert werden ' können. Schließlich soll durch die Erfindung eine Bandantriebsvorrichtung geschaffen werden, bei welcher die Bänder bei !Ansteuerung eines Elektromotors mit einer erheblich
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abweichenden Geschwindigkeit, jedoch in der gleichen Richtung transportiert werden.
Durch die Erfindung wird eine Bandtransporteinrichtung offenbart, in weloher ein· Länge eines biegsamen Aufzeichnungeband β β innerhalb eines Kassettenbehälters oder einer Ummantelung in der Form einer Spule aufgerollt ist und sich ein Ende dee Bandes auf der äußersten Spulenwicklung in einer lage befindet, in weloher es durch ein Bandgerät herausgezogen werden kann· Auf der einen Seite des Kassettenbehälters befindet sich ein fenster, das dazu dient, das Heraussiehen des Bandes und.das Einfädeln desselben durch das Bandgerät hindurch auf einen im Bandgerät befindlichen Aufwiokel-Spulendrehteller zu ermöglichen. Bei einer Ausführung besteht der Aufwickel-Spulendrehteller aus dem leeren Drehteller eines Bandkassettenbehälters
der Torstehend erwähnten neuartigen Ausführung.
Oani allgemein wird durch die Erfindung eine Bandtransporte inrichtung des vorgenannten Typs geschaffen, die dazu dient, ein biegsames Band zwischen einer Abwiokel- und einer Aufwickelepule au transportieren. Entsprechende Torrichtungen sum Zuführen des Bandes ron der Abwicke1-epule zur Aufwickelepule, sowie ein Bandkassettenbehälter Bind vorgesehen, welcher die einzige (Abwickel-) Spule umgibt, in welcher sich das eine Bandende auf der äußersten Spulenwioklung befindet. Während des Zuführens des Bandes sur Aufwickelspule wird die Kassette fortwährend gegen die
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Bandzuführvorrichtung bewegt, während die Kassette beim erneuten Aufwickeln der Abwickelepule allmählich aus dem Bandgerät herausbewegt wird.
Weiterhin sind Torrichtungen vorgesehen, die dazu dienen, in Anwendung der in den U.S.-Patentschriften 3 370 8OJ oder 3 370 804 beschriebenen Prinzipien die richtige Spannung innerhalb des abgespielten Bandes aufrecht zu erhalten.
Wie in einer der vorgenannten Patentschriften ausgeführt ist, wird eine umlaufende elastische Antriebsrolle verwendet und die Aufwickelspule wird mit einer Kraft gegen die Antriebsrolle gedrückt, die etwas größer ist als die Kraft, mit welcher die Abwickelspule gegen die Rolle gedrückt wird. Wie jedoch aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgeht, sind bestimmte Verbesserungen vorgenommen worden, durch welche der Kraftunterschied beim Andrücken der beiden Spulen gegen die Antriebsrolle für die Abwickel- und die Aufwickelspule gleichzeitig eingestellt werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besteht ein Nehrfachbandantriebschassis aus mehreren, leicht ein- und ausbaubaren Chase is plat ten, die sich in bezug auf eine Mehrfachbandantriebsvorrichtung in der Abs pie I- oder Transportstellung befinden, in welcher eine von zwei ständig im Gegensinn umlaufenden Antriebswellen zum Antrieb
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der Antriebsrollen mehrerer, einander zugeordneter Antriebschassis dienen. Die Antriebsrollen für die mehreren Antriebechassis lassen sich in einer von zwei einander entgegengesetzten Richtungen und mit einer von mehreren ausgewählten Geschwindigkeiten in jeder Antriebsrichtung antreiben. Während das Band in der gleichen Richtung weitertransportiert wird, erfolgt die Geschwindigkeitsänderung lediglich durch IMstauerung eines für alle Antriebschassis gemeinsamen Antriebsmotors, indem der Motor so gekoppelt wird, daß er die Antriebschassis über eine zweite Bandantriebsvorrichtung antreibt.
Sie Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Pig. 1 ist eine Draufsicht auf die Bandtransporteinrichtung nach der Erfindung, wobei einige Teile teilweise weggebrochen sind.
Pig. 2 ist ein Aufriß entlang der Linie 2-2 der fig. fig. 3 ist eine Draufsicht in einem Schnitt entlang der Linie 3-3 der Fig. 2.
Pig. 4 ist ein Aufriß entlang der Linie 4-4 der Pig.2. Pig. 5 ist eine Draufsicht auf Pig. 2, wobei die unterhalb der oberen Chassisplatte 11 befindlichen Teile der Übersichtlichkeit halber weggelassen sind.
Pig. 6 ist eine zerlegte schaubildliche Darstellung in einem größeren Maßstab und zeigt eine Band-
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spule innerhalb eines Behälters, in einer Ausführung entsprechend der Erfindung.
fig. 7 ist eine teilweise schaubildliche Sarstellung in einem größeren Maßstab und sseigt eine an der Antriebsrolle anliegende Bandspule.
Fig. 8 ist ein Schnitt entlang der Linie 8-8 der Pig. 6.
Pig. 9 ist eine ausschnittsweise schaubildliche Darstellung in einem größeren Maßstab und zeigt den Bandabziehabschnitt der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Fig.10 ist eine schaubildliche Sarstellung einer weiteren Ausführungsform und zeigt ein Mehrfachbandantriebschassis nach der Erfindung, aus dem sämtliche Chassis bis auf zwei entfernt sind.
Pig.11 ist eine schaubildliche Sarstellung eines Ausschnittes in einem größeren Maßstab und zeigt eine Torrichtung zur lösbaren Halterung eines Chassis in der Betriebsstellung.
Fig.12 ist eine schaubildliche Darstellung in einem größeren Maßstab und zeigt ein zur Verwendung in der Vorrichtung der Pig. 10 bestimmtes Chassis.
Pig. 13 ist ein seitlicher Aufriß der Pig. 12 entlang der Linie 13-13.
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Flg. U let eine Draufsicht auf Fig. 12. Fig. 15 ist ein seitlicher Aufriß des Chassis der Fig. 12, entlang der Linie 15-15 der Fig. U.
Figuren 16 und 17 sind jeweils ein seitlicher bzw. •in endseitiger Aufriß des in Fig. I5 durch die Linie 16-16 angegebenen Ausschnittes, in einem größeren Maßstab.
Fig. 18 ist eine Draufsicht auf die Torrichtung der Fig. 10, wobei die Chassis und mehrere Kupplungsvorrichtungen entfernt sind.
Fig. 19 ist ein endseitiger Aufriß der Fig. 18.
Figuren 20 und 21 sind jeweils ein seitlicher Aufrißquerschnitt bzw. ein stirnseitiger Aufriß einer Kupplung, in einem größeren Maßstab und in mehreren Einzelheiten.
Fig. 22 ist ein endseitiger Aufriß entlang der Linie 22-22 der Fig. 10 und zeigt einen Satz von drei Kupplungen.
Ganz allgemein ist das Magnetbandgerät 10 auf einer Chassisplatte 11 aufgebaut, die durch Torrichtungen wie beispielsweise Pfosten 12 gehalten wird, welche dazu dienen, die Platte 11 in einem Abstand oberhalb einer Tischplatte oder einer anderen Auflagefläche zu halten. Die ChassispBtte 11 kann natürlich genausogut auch innerhalb eines entsprechenden Ziergehäuses oder einer anderen,
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herkömmlichen Halterung gelagert sein.
Ein ringförmiger, elastischer Antriebskörper in der form einer Antriebsrolle 13 kann in beiden Drehrichtungen umlaufen und Band von einer Abwickelspule H zu einer Aufwickelspule 16 bzw. umgekehrt sufuhren. Sie Antriebsrolle 13 ist insbesondere auf dem oberen Ende einer Antriebswelle 17 drehbar gelagert, welche ihrerseits in der üblichen Weise unterhalb der Platte 11 in einem lager 18 drehbar gelagert ist. Die Umfangsflache der Antriebsrolle 13 trägt einen elastischen Reifen 19» der an seinen Rändern durch Plansche 21, 22 begrenzt ist· Die Flansche 21, 22 weisen jeweils aus einem weiter unten dargelegten Grund einen verhältnismäßig dünnen Rand auf. Zum Antrieb der Antriebsrolle 1.3 über die Antriebswelle 17 dient der rerhältnismäßig flach ausgebildete Elektromotor 23, der auf einer Achse 24 schwenkbar gelagert ist, welche aus einem Halterungepfosten 26 wie beispielsweise einem Maschinenbolzen 27 besteht, der in üblicher Weise eine Kutter und Beilegscheiben aufweist.
Die Halterung des Motors 23 weist eine zur Versteifung dienende Befestigungsplatte 28 und vier nach unten vorstehende Abstandsstücke 29 auf, die mit einem an dem Motor 23 ausgebildeten flansch 31 verbunden sind. Die aus Motor 23 und Befestigungsplatte 28 bestehende Einheit kann sich daher um die Achse 24 drehen und wird durch eine feder 32 in der in fig. 2 dargestellten Weise nach links, beaufschlagt. Das linke Ende der feder 32 ist an einem fest-
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stehenden Blech 33 verankert, das mit der Unterseite eines in Diagonalrichtung verlaufenden Lastträgerarms 34 verschraubt ist. Zwei nach unten vorstehende» feststehende Füsse 36, sind an ihren oberen Enden mit der Unterseite der Chassisplatte 11 verbunden und dienen dazu, den Arm 34- in einer unverrückbaren Lage festzuhalten. Der Lastträgerarm 34 trägt eine in senkrechter Richtung einstellbare und mit einem Gewinde versehene Punktlagerauflage 33, die ihrerseits dazu dient, ein drehbares Auflager für ein verhältnismäßig großes Untersetzungsgetriebe 39 zu bilden.
Ein elastischer Reifenabschnitt 39a verhältnismäßig großen Durchmessers bildet den Umfang des Untersetzungsgetriebes 39 und befindet sich normalerweise in Berührung mit der Abtriebswelle 41 des Antriebsmotors 23. Durch eine Drehung des Abschnittes 39a wird daher die Welle 17 der Antriebsrolle 13 in der in ?ig. 1 durch den Pfeil 42 angedeuteten Weise gedreht.
Wie aus Mg. 6 ersichtlich, ist die Abwickelrolle 14 auf eine Nabe oder einen Spulendrehteller 43 aufgewickelt, der sich um eine Welle 44 drehen kann, die in den einander gegenüberliegenden Seitenflächen 46, 47 eines Kassettenbehälters oder einer Ummantelung 43 gelagert ist. Ein fenster oder eine Zutrittsöffnung 49 ist um einen Abschnitt des Umfanges oder der Seite des Kassettenbehälters 43 herumgeführt und gestattet die Entnahme von Band von der Spule 14» sowie das Einführen der Antriebsrolle 13 während
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des Bandtransportes. « .
< Der Kassettenbehälter 43 1st aus einem geeigneten,
steifen Werkstoff wie beispielsweise Kunststoff hergestellt und weist zwei Führungszapfen 51 auf, die von der Seitenfläche 46 in seitlicher Richtung nach außen vorstehen und mit einem Führungsschlitz 52 zusammenwirken können, der dazu dient, den Kassettenbehälter 4ö durch einen Ladeschlitz oder eine Tasche hindurch in die zur Aufnahme der Kassette dienende Zone einzuführen oder aus dieser herauszunehmen. Diese Zone wird in der nachstehend beschriebenen Weise durch ein Aufnehmerelement 61 gebildet.
Die Abwickel- und die Aufwickelspule 14 bzw. 16 sind jeweils so angeordnet, daß sie während des Bandtransportes zu dem durch die Antriebsrolle 13 gebildeten elastischen Antriebskörper hin oder von diesem weg bewegt werden können. Wie in der vorgenannten Patentschrift ausgeführt, wird der Durchmesser der Abwickelspule während des Zuführens von Band allmählich geringer und die Spule wird zur Antriebsrolle 1? hin bewegt, während sich die Aufwickelspule 16 allmählich von der Rolle 13 wegbewegt.
Die innerhalb des Kassettenbehälters 48 befindliche Abwickelspule H kann sich verlagern, wird dabei in Längsrichtung durch den Führungsschlitz 52 geführt und wird durch eine weiter unten beschriebene Vorrichtung, zu der eine Spannfeder 53 gehört, gegen die Antriebsrolle 13 beaufschlagt. Sin erster Schwenkarm 54 ist um eine durch den Gewindezapfen 57 gebildete Drehachse 56 schwenkbar gela-
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Das äußere Ende des Schwenkarms 56 trägt ein nach, unten Torstehtndes Druckelement 58, sowie ein nach oben vorstehendes Abziehelement 59ι das zwischen Daunen und Zeigefinger ergriffen werden kann, wenn ein Kassettenbehälter in das Magnetbandgerät eingesetzt werden soll.
Das Magnetbandgerät 10 weist eine Zone in der form eines Ladeschlitzes sur Aufnahme des Kassettenbehälters 4ö auf, durch welchen der Behälter 48 in einen Eingriff mit der Antriebsrolle 13 geführt und vermittels des nach unten vorstehenden Druckelementes 58, .das unmittelbar durch Berührung auf die Außenfläche des Kassettenbehälters 48 einwirkt, gegen die Rolle 13 gedrückt wird.
Der Ladeschlitz oder die Aufnehmezone für den Kassettenbehälter 48 wird durch das einzige Aufnehmerelement 61 gebil-
det, das einen allgemein breit ausgelegten Basiaabschnitt 62 aufweist, in welchem sich in Längsrichtung der Pührungs-Bchlitz 52 befindet, welcher dazu dient, mit den Führungssapfen 51 zusammenzuwirken und die Spule H in Richtung der Drehachse der Rolle 13 «u führen.
Die nach oben vorstehenden Seitenabschnitte 63 weisen jeweils eine vorkragende Lippe 64 auf und dienen dazu, den Behälter 48 gleitend verschiebbar zur Antriebefläche der Rolle 13 hin udn von dieser weg zu lagern.
Sine Aufwickelvorrichtung ist in einer Lage angeordnet, in welcher sie den Einführabschnitt des Bandes 66 selbsttätig
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aufnehmen kann, um eine Aufwickelspule 16 auszubilden. Zu diesem Zweck ist ein zweiter Schwenkarm 67 ebenfalls schwenkbar um die Drehachse 56 gelagert und wird gleichfalls durch die feder 33 in einer Richtung beaufschlagt, so daß sein äußeres Ende elastisch federnd gegen die Antriebsrolle 13 beaufschlagt wird. Das äußere Ende des Sohwenkarmes 67 trägt einen Aufwickel-Spulendrehteller 68, der auf einer Welle 69 frei drehbar gelagert ist. Jeder Schwenkarm 54, 67 weist einen Ankerzapfen 71 bzw. 72 auf, der dazu dient, die entgegengesetzten Enden der Feder 53 zu befestigen, so daß die feder 53 beide Schwenkarme 54, 67 mit gleicher Kraft gegen die Antriebsrolle 13 ziehen kann.
Es ist jedoch eine Vorrichtung rorgesehen, rermittels welcher die Kräfte, mit welcher die Abwickelspule H und die Aufwickelspule 16 gegen den elastischen Reifen 19 der Antriebsrolle 13 beaufschlagt werden, so einstellbar sind, daß die an der Antriebs zwischenfläche zwischen Antriebsrolle 13 und Aufwickelspule 16 ausgeübte Kraft etwas größer ist als die Druckkraft an der Antriebezwischenflache zwischen der Abwickelspule H und der Antriebsrolle 13. Der Grund dafür, daß es wünschenswert ist, einen derartigen Unterschied in den Kräften "an" der Antriebsrolle 1J5 zur Verfügung zu haben, wird in der vorgenannten Patentschrift ausführlich erklärt, so daß hier nicht weiter darauf eingegangen werden muß. Es soll lediglich erwähnt werden, daß dieses "Kräftedifferential11 in Verbindung mit dem umlaufen-
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den elastischen Aiitriebekörper la der form dee elastischen Reifen« 19 zur einwandfreien Spannung des Bandes dient, wenn dieses τοη der Abwickeln sur JLuiwickelepule transportiert wird.
In der Torrichtung der U.S.-Patentschrift 3 370 804 wird Reibung sur Veränderung der ansonsten gleich großen Yor s pannier aft einer Feder verwendet, welche die Spulen gegen einen Reifen drückt. In dieser Torrichtung wird das Kräftedifferentiai durch Reibungselemente hervorgerufen. Die zur Erzeugung des Kräftedifferentials an der Antriebsrolle 13 dienende Torrichtung ist in der hier sur Rede stehenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Torrichtung gemeinsam mit der Halterung für die Abwickel- und die Aufwickelspule veränderlich einstellbar ist,, so daß die erste und die zweite Kraft, die auf die entsprechenden Antriebszwischenflächen zwischen Abwickelspule und Antriebsrolle und zwischen Aufwickelspule und Antriebsrolle einwirken, gleichzeitig eingestellt werden können.
Zu diesem Zweck sind Reibungselemente vorgesehen, so daß bei einer Drehung einer der beiden Schwenkarme 54 f 67 ein Reibungswiderstand gegenüber der Schwenkbewegung auftritt und die durch die feder 53 ausgeübte Be- . aufschlagung verändert.
Der Schwenkarm 54 ist zwischen einer oberen Reibungsplatte 7? aus Kunststoff und einer Zentralplatte 74 aus einem ähnlichen Werkstoff in einer eingespannten Lage
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gelagert. Der untere Schwenkarm 67 ist ebenfalls »wischen einer unteren Reibungeplatte 76 und der Unterseite der Zentralplatte 74 In eingespannter Lage angeordnet« Auf diese Weise ist jeder Schwenkarm 54, 67 durch eine federbeauiechlagte Beilegscheib* 77, die durch eine feder 78 zusammengedrückt wird, welche ihrerseits vermittels der auf dem Zapfen 57 befindlichen Mutter 79 veränderlich gespannt werden kann, sur insführung einer Gleitbewegung zwischen swei Reibungsplatten aus einem geeigneten Kumststoff fest eingespannt. Durch Erhöhung der auf die Platten 73, 74 und 76 ausgeübten Druckkraft wird gleichseitig ein Druck auf die beiden Schwenkarme 54, 67 ausgeübt, so dad die durch die leder 53 ausgeübte traft um einen Betrag verändert wird, der in Besiehung steht su de» Reibungswiderstand ewischen den eingespannten Plattenpaaren 73, 74 oder 74, 76.
Wie in der U.S. Patentschrift 3 370 804 ausgeführt, bewirkt «war die durch die feder 53 angelegte Kraft eine gleich hohe Beaufschlagung der beiden Spulen H» 16, die bei der Bewegung der Spule H auftretende Reibungskraft muß jedoch von der durch die feder 55 ausgeübten Kraft abgesogen werde» und die auf der lufwiokeleeite entstehende Reibungskraft wird effektiv su der durch die feder hervorgerufenen Kraft addiert.
Sine einfache Betrachtung seigt, daS bei einer Zsnahme des Dur^V^eesere der iufwickelspule 16 durch die Zufuhr von
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Band die Reibungskraft einen Widerstand gegenüber einer seitlichen franslationsbewegung der Spule darstellt und daner die an der Zwisohenfl&che mit der Antrieberolle 13 auftretende Druckkraft steigert. Wenn dagegen die abnehmende Abwickelrolle 14 versucht, sich su der Antriebsrolle hin m bewegent ist der Reibungswiderstand entgegengesetzt gerichtet 4er traft, durch mluhe die Abwickelspule in einen Singriff mit der Antriebsrolle gebracht wird.
Di· Hatten 73» 74, 76 bleiben während einer Schwenkbewegung der Arme 54» 67 in ihrer Lage unverändert. Die flatten 73» 74 and 76 weisen jeweils einen in Radialrichtung verlaufenden Schiit» sur Aufnahme feststehender Zapfen wie ι.B. der Zapfen 81, 82 auf, die an einem feststehenden Pfosten 83 befestigt sind, welcher seinerseits auf der oberen Oberfläche der Platte 11 angeordnet ist.
Besondere Torrichtungen sind sum selbsttätigen Einfädeln des Anfangs» oder Sinführabschnittes des Bandes 66 von der Abwickelspule 14 sur Aufwickelepule 16 vorgesehen. Vie fig. 6 seigt, steht das Einführende 84 des Bandes 66 von sich aus frei vom Uafang der Spule 14 nach außen vor. In einem kursen Abstand hinter dem Einführende 84 ist die äußerste Wicklung der Spule H durch Bandstreifen 86 aus Haftmaterial mit der Spule verbunden. Diese Randstreifen bestehen aus einem Belag eines klebe- oder haftfähigen Werkstoffes, der auf den.biegsamen Magnetaufseichnungsträger 87 aufgebracht ist. In der Mitte des Bandes bildet
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ein praktisch reibungsloser Streifen aus biegsamem Kunststoff, beispielsweise Magnetaufzeiohnungsband, einen Abziehstreifen 88, der dazu dient, in einen Eingriff mit einer Abziehschneide 89 an der Stirnseite eines führungsblockes 91 zu kommen.
Abschnitte des fUhrungsblockes 91 können zwischen die flansche 21, 22 der Antriebsrolle 13 eingeführt werden^ und die Schneide 89 gelangt bei einer Drehung der Spule in Richtung des Pfeiles 92 in einen Eingriff mit dem in natürlicher Weise nach außen vorstehenden Einführende 84 der Bandspule. Dabei gleitet die Schneide 89 über den dickeren, reibungsfreien Oberflächenabschnitt des Abziehstreifens 88 und führt das Band auf einem Weg, der an einer nachgiebig gelagerten Obertrageranordnung 93 und einem zweiten Führung·block 94 vorbeigeht, wonach die Randstreifen 86 aus Haftmaterial in einen Eingriff mit dem Umfang des Spulendrehtellers 68 gelangen und durch den Druck der Antriebsrolle 13 an diesem durch Haftung befestigt werden, so daß die Ausbildung der Aufwickelspule 16 beginnen kann.
Die Obertrageranordnung 93 weist einen herkömmlichen Übertrager 96 mit einem Aufnahme-/Wiedergabespalt 9? auf, der sich an einem ausreichend schmalen Abschnitt des Übertragers 96 befindet, so daß er leicht zwischen die flansche 21, 22 eingeführt werden kann. Der Übertrager 96 ist auf dem distalen Ende eines federbeaufschlagten, drehbar ge-
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lagerten Trägerarms 98 befestigt, der sich, um eine Welle drehen kann. Bas Übertragerelement 96 wird im allgemeinen durch eine Schraube 101 gehalten. Drei einstellbare "Nadellager zapf en 102 dienen zur Justierung der Lage des Spaltes
Vermittels des gerändelten Einstellknopfes 103 können das Übersetzungsverhältnis und die Arbeitsrichtung des Bandgerätes 10 auf schnelle und einfache Weise verändert werden. Der Knopf 103 ist an dem oberen Ende einer in der Platte gelagerten Einstellwelle 104 befestigt, welche an ihrem unteren Ende ein Exzenterglied 106 aufweist. Das diatale Ende des Exzentergliedes 106 trägt ein mit Gummi überzogenes Umschalt-/üntersetzungsrad 107, das in oder außer Eingriff mit einem zylindrischen Abschnitt 108 gebracht werden kann, der in einem Stück mit der oberen Basis des einen großen Durchmesser aufweisenden Abschnittes 39a des Untersetzungsgetriebes ausgebildet ist. Gleichzeitig wird das Umschalt-/Untersetzungsrad 107 in einen Eingriff mit einem Antriebsradabschnitt 109 gebracht, der eine Nabe mit einem etwas größeren Durchmesser auf der Antriebswelle 41 bildet. Durch Zwischenschalten der Umsteuerradwirkung des Untersetzungsrades 107 bewirkt eine Drehung des Knopfes 103 von Hand in eine "Endlage" einen Umlauf der Antriebsrolle 13 in Rücklaufrichtung mit einer höheren Geschwindigkeit als bei gleicher Drehzahl des Motors 23 in Vorlaufrichtung.
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Die Arbeitsweise der Einrichtung ist wie folgt, wenn angenommen wird, daß der Einstellknopf 103 in die Einstellung gedreht worden ist, in welcher der Antrieb in Vorlaufrichtung erfolgt. Wenn das Hagnetbandgerät zur Aufzeichnung einer Information auf einer Bandspule oder zur Wiedergabe einer bereits auf der Spule aufgezeichneten Information verwendet werden soll, wird zunächst das Abziehelement 59 nach hinten gezogen, so daß es aus der normalerweise eingenommenen Sperrstellung quer zur Eintrittszone des durch das Aufnehmerelement 61 gebildeten Ladeschlitzes herausbewegt wird. Ein Kassettenbehälter 43 wird so ausgerichtet, daß die auf der Unterseite des Behälters befindlichen Führungszapfen 51 entlang des Führungsschlitzes 52 gleiten können, dann wird die Kassette gleitend in das Element 61 eingeführt, so daß sich das offene Fenster 49 in einer Lage befindet, in welcher der Reifen 19 der Antriebsrolle 13 in einen Eingriff mit dem Umfang der innerhalb der Kassette befindlichen Abwickelspule 14 kommen kann. Nach Freigabe des Abziehelementes 59 zieht die Feder 53 das Druckelement 58 unmittelbar gegen die Außenseite des Gehäuses des Kassettenbehälters 43, wodurch die Spule 14 in einen Druckeingriff mit dem Reifen 19 beaufschlagt wird.
Dann wird der Antriebsmotor 23 vermittels (nicht dargestellter) Torrichtungen in Betrieb gesetzt, so daß sich die Antriebsrolle 13 in Richtung des Pfeiles 42 dreht.
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Dadurch wird wiederum die Abwickelspule 14 in Richtung des Pfeiles 92 gedreht, so daß die Abziehschneide 39 in einen Eingriff alt dem frei vorstehenden äußeren Einführende der Abwickelepule 14 gelangen, die Befestigung der äußersten Wicklang der Spule 14 lösen und dann das Einführende des Bandes 66 an dem Übertrager 96 vorbeiführen kann.
Wenn das Band am übertrager 96 angekommen ist, bewirkt die zusätzliche Dicke des mittleren Bandabschnittes 66, daß der Aufzeichnungsapalt 97 des Übertragers 96 nicht in Berührung mit den Hafträndern 86 des Bandes 66 kommt. Schließlich körnen die Haftränder in eine Lage gegenüber dem Umfang des Aufwickel-Spulendrehtellers 68 und werden durch die Druckkraft der Teder 53 gegen diesen gedrückt, wodurch das Band an dem Spulendrehteller 68 anhaftet und die Auebildung der Aufwickelepulβ 16 beginnt.
Ein sum Spannen dee auf dem Reifen 19 der Antriebsrolle 13 befindlichen Bandes dienendes "Kräftedifferential" wird auf die ron der Abwlckel- zur Aufwickelspule sugefUhrte Handlang· 66 rermittel· de· Reibungeeiagriffes auegeübt, der dadurch auf die Abschnitte der Schwenkarme 54, 67 einwirkt, daß jeder der beiden Schwenkarme zwischen einem Reibungiplattenpaar 73» 74 bzw. 74f 76 eingespannt ist.
Da die Reibungemodulation der durch die feder 53 ausgeübten Torspannungskraft verstellt werden muß, läßt sich die Einspannungsstarke für jeden der beiden Schwenkarme 54 t 67 durch Anziehen einer einzelnen Matter 75 t die zum
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Zusammendrücken der Feder 78 dient, gleichzeitig verwirklichen. Die Feder 78 wirkt natürlich gegen eine herkömmliche Beilegscheibe 77·
Wenn Band im "Vorlauf11, d.h. von der Abwickelepule H zur Aufwickelspule 16 transportiert wird, rückt die Abwickelspule H zur Antriebsrolle 13 vor und die Aufwickelspule 16 rückt immer weiter von der Antrieberolle 13 ab; Die flansche 21, 22 auf den beiden Seiten des elastischen Antriebereifens 19 stehen in Radialrichtung über den Antriebsreifen 19 hinaus vor und ragen daher auch während des weiteren Bandtransportes durch das Fenster 49 in den Kassettenbehälter 48 hinein, um das Eintreten der dünnen seitlichen Ränder der Flansche 21, 22) zu gestatten, ist daher zwischen den seitlichen Rändern des zu einer Spule aufgewickelten Bandes und den Seitenflächen 46, 47 eines Kassettenbehälters 48 ein kleiner Spalt vorgesehen.
Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, ist somit eine verbesserte Bandtransporteinrichtung geschaffen worden, die sich zur Wiedergabe von Aufzeichnungen oder zur Aufzeichnung von Informationen auf Band eignet. Daher bezieht sich der hier verwendete Ausdruck "MagnetbandgerätN nicht nur auf eine Wiedergabevorrichtung, sondern auch auf eine Aufzeichnungsvorrichtung für Bänder.
Der Ausdruck "Rad" wie beispielsweise für das Umschalt-/Untersetzungsrad 107 soll im weiteren Sinne verstanden werden, da das zum Antrieb des Bandes dienende "Getriebe" aus
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Spulen, Trommeln oder Naben bestehen kann, die miteinander zusammenwirkende Oberflächen hoher Reibung aufweisen. Eine derartige "Getriebeausführung" ist besser geeignet als Zahnräder für eine Einrichtung der hier zur Rede stehenden Art, wobei die Erfindung jedoch keineswegs auf die Verwendung dieses Ausdruckes beschränkt ist.
Bas im vorstehenden beschriebene Bandgerät stellt eine verbesserte Anordnung dar, mit welcher eine Bandkassette, in der sich eine einzelne Bandspule befindet, die ein auf dem äußeren Umfang der Spule befindliches Bandende aufweist, das aus der Kassette herausgezogen werden kann, mühelos gehandhabt und gespielt werden kann. Weiterhin ist das einwandfreie Spannen des Bandes offenbart worden, wobei Kräfte auf die Außenseite der Bandkassette einwirken, um die Handhabung der Einrichtung und die Einstellung der zum Spannen des Bandes dienenden Druckkräfte zu vereinfachen.
Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bandtransporteinrichtung verwendet, mehrere, leicht herausnehmbare Bandchassis, die in bezug auf das Chassis einer Hehrfachbandantriebsvorrichtung einzeln in der Betriebsstellung gehalten werden. In der Antriebsvorrichtung dient jeweils eine von zwei ständig im Gegensinn umlaufenden Antriebswellen zum Antrieb einer (in jedem Chassis vorgesehenen) Antriebsrolle in einer von zwei einander entgegengesetzten Richtungen und mit einer von zwei in jeder Umlaufrichtung einstellbaren Geschwindigkeiten.
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Jedes einzelne Bandantriebschassis 111 ist gekennzeichnet durch seinen äußerst einfachen Aufbau. Jedes Chassis weist eine steife Grundplatte 112 auf, die einen Rahmen oder eine Basis für das Chassis 111 bildet. Die Antriebsrolle 11? des Chassis besteht aus einem ringförmigen, elastischen Antriebskörper in der Form einer harten Antriebsrollennabe, auf deren Umfang sich ein elastischer Reifen 114 befindet. Die Antriebsrolle 113 ist in einer Grundplatte 112 zentrisch drehbar gelagert. Ein Wellenlager 116 dient zur Lagerung der Antriebsrollenwelle 117.
Jedes Bandantriebschassis 112 weist zwei Ladezonen 118, 119 auf, die jeweils dazu dienen, den einen Behälter eines Paares von Bandspulenbehältern 121 im wesentlichen in der gleichen Ebene mit dem aus dem elastischen Reifen 114 gebildeten Antriebskörper zu halten, so daß Band von einer innerhalb des einen Behälters 121 befindlichen Spule durch Fenster 122, die sich jeweils in jedem Behälter befinden, zu einer innerhalb des anderen Behälters 121 befindlichen Spule transportiert werden kann.
Zu diesem Zweck ist eine YerhältnismÄßig dünne, starre und H-förmig ausgebildete Stirnplatte 123 an Abstandspfosten 124 befestigt und bildet Ladekanäle zwischen den einander gegenüberliegenden Oberflächen der Grundplatte 112 und der Stirnplatt· 123· Der Abstand zwischen diesen, sich gegenüberliegenden Oberflächen ist ausreichend groß bemessen, um das Einführen der kreisrunden Bandkassette 120 zu
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ermöglichen, die aus hohlen, zylindrischen Bandspulenbehältern besteht» in denen sich jeweils eine drehbar gelagerte Spule 126 auf einer feststehenden Welle 127 befindet, die durch einen Reibungseingriff mit ringförmigen Befestigungsscheiben 128, die jeweils in den Seitenflächen des Behälters 121 eingebettet sind, zentrisch innerhalb des Behälters gehalten wird. Jede Spule 126 kann mit einer Länge tines biegsamen Magnetaufzeichnungebandes bewickelt wird, das rorzugsweise innere und äußere Endabschnitte der rorstehend beschriebenen Ausführung aufweist, bei welcher die innerste Bandwicklung in einen Eingriff mit dem üiifang der Spule kommt und an diesem befestigt wird, während die äußerste Wicklung einen Abschnitt aufweist, dtr bei einer Drehung der Antriebsrolle 113 selbsttätig τοη der Bandtransporteinrichtung ergriffen und durch die Einrichtung hindurch eingefädelt werden kann.
Auf der Innenseite der Grundplatte 112 ausgebildete iührungsschlitze 129, 131 dienen dazu, in einen Eingriff mit einem Paar auf einem Durchmesser der Spule 126 in seitlicher Richtung roretehender Anschläge su kommen und dadurch jede Spule 126 und die entsprechenden Behälter 121 während der ror und zurück erfolgenden Bewegungen der Spulen 120 in bezug auf die Antriebsrolle 113 zu führen, wenn Band auf eine Spule aufgewickelt oder von einer Spule abgewickelt wird.
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Genau wie bei der anhand der Fig. 6 beschriebenen Bandkassettenausführung weist auch hier jeder Bandspulenbehälter 121 ein offenes Fenster 122 auf, das sich um einen großen Teil seines umfanges herum erstreckt und eine ausreichende Breite zum Einführen der Antriebsrolle 113 aufweist.
Jedes Bandantriebschassis 111 weist Vorrichtungen auf, die dazu dienen, die beiden Bandkassetten gegen die elastische Oberfläche des Reifens 114 zu beaufschlagen, wobei Jedoch eine etwas größere Kraft auf die Kassette 120 ausgeübt wird, die sich auf der Aufwickelseite des Bandantriebschas8is 111 befindet. Diese geringe Erhöhung der auf der Aufwickelseite ausgeübten Kraft dient dazu, das Band während des Durchganges von der Abwickel- zur Aufwickelspule unter geringer Spannung zu halten.
Zu diesem Zweck ist eine einzelne Schraubenfeder 132 an ihren Enden an Kreuzzapfen verankert, die sich in den Enden drehbar gelagerter Führungsstäbe 133 befinden, welche ihrerseits vermittels Führungsbüchsen 134 aus einem geeigneten Werkstoff wie beispielsweise aus einem derzeit gebräuchlichen, selbstschmierenden Kunststoff in Längsrichtung verschiebbar sind.
Jeder Führungsstab 133 trägt an einem Ende einen Haltehaken 136, der sich ausreichend weit quer zur Achse des Führungsstabes 133 erstreckt, um in einen Eingriff mit dem äußeren Rand eines von zwei entsprechenden Bandspulenbehäl-
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tern 121 zu kommen, wenn der Haken 136 und der Stab 133 In die Haltestellung gedreht sind. Auf diese Weise hält jeder Haltehaken 136 einen entsprechenden Behälter 120 und beide Behälter werden gegen die Oberfläche des Reifens 114 beaufschlagt. Wenn es dagegen erwünscht ist» das eine oder das andere Ende des Bandantriebschassis zu beladen oder zu leeren, wird der Haltehaken 136 lediglich aus der Ebene der Bandkassette 120 heraus in eine Lage gedreht, in welcher die Kassette an dem Haken 136 vorbeigeführt werden kann.
Zur Erhöhung der gegen die auf der Aufwickelseite des Bandantriebechassis 111 befindlichen Bandkassette ausgeübten Kraft ist eine verhältnismäßig unelastische Schnur um eine Wellenverlängerung HO der Antriebsrolle 113 herumgewickelt und wird an ihren beiden Enden durch Verbindung mit einer Feder 138, 139 straff gehalten. Die anderen Enden der Federn 138, 139 werden auf geeignete Weise gehalten, beispielsweise dadurch, daß sie an einem Querzapfen befestigt sind, der sich an dem entsprechenden Führungsstab 133 befindet. Auf diese Weise bleibt die Spannung in der Schnur 137 während des Bandtransportes im wesentlichen konstant, da beide Führungsstäbe 133 sich im wesentlichen mit gleicher Geschwindigkeit und in der gleichen Richtung bewegen.
Wie anhand der vorstehenden Ausführungen ersichtlich, wird der Reifen 114 der Antriebsrolle in jeden der beiden
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Behälter 121 eingeführt, gelangt in einen Eingriff mit der äußersten Bandwicklung auf jeder der beiden Spulen und dient bei Drehung der Antriebsrolle sowohl zum Antrieb der Abwickel-, als auch der Aufwickelspule, wobei das Band weiter transportiert wird.
Infolge des Unterschiedes der zum Andrücken der beiden Spulen gegen die elastische Oberfläche der Antriebsrolle ausgeübten Kräfte wird in der zwischen Abwiekel- und Aufwickelspule liegenden Zone des Bandes eine geringe Spannung erzeugt, (siehe US-Patentschrift 3 370 803)
Wenn Band von der Abwickel- zur Aufwickelspule transportiert wird, rückt die Abwickelspule zur Antriebsrolle hin vor, während sich die Aufwickelspule von dieser entfernt. Diese Bewegungen zur Antriebsrolle hin und von dieser weg bewirken infolge der ständigen Berührung mit den Haltehaken 136 (welche durch die Jeder 132 zusammengezogen werden), daß die Bandkassetten 120 diesen Bewegungen folgen.
Eine Vorrichtung dient dazu, anzuzeigen, wenn das Ende der Abwickelspule erreicht wird. Außerdem ist eine zweite Vorrichtung in der Form einer Nachlaufvorrichtung vorgesehen, die als eine fehlersichere Anzeige zum Anhalten einer weiteren Bandbewegung dient, wenn dieses im wesentlichen das Ende der auf der Abwickelspule aufgewickelten Bandlänge erreicht hat.
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Diese Warnsignale sind besonders nützlich, um beispielsweise einer anderen Vorrichtung oder einem anderen Gerät wie z.B. einer Rechenanlage, die in Verbindung mit der Bandantriebsvorrichtung verwendet wird, anzuzeigen, daß eine weitere Aufzeichnung auf einem Bandabschnitt , vermieden werden soll, der sich unmittelbar vor dem Bandende befindet. Sie zweite Warnvorrichtung wird ebenfalls vorzugsweise in Verbindung mit Vorrichtungen des vorgenannten Typs verwendet, wenn beabsichtigt ist, daß das Band auf einer vorbestimmten Spule verbleibt. Wenn daher das iweite Warnsignal abgefühlt wird, wird die weitere Bandzufuhr unterbrochen.
Wenn daher die Stäbe 133 mit der Bewegung der Behälter 121 in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung verlagert werden, kann ein Paar unabhängig voneinander einstellbarer Kontaktpunkte wie beispielsweise die Schrauben H1, 142, die sich an einem von den Stäben 133 in seitlicher Richtung vorstehenden Trägerblock 143 befinden, entsprechende Mikroschalter zu etwas unterschiedlichen Zeitpunkten betätigen. Sie Seitenfläche der Blöcke H3 ist auf der Oberfläche der Grundplatte 112 gleitend verschiebbar und der Block wird durch ein Paar von Sprengringen H4, die auf gegenüberliegenden Seiten des Blockes 143 in den Stab 133 eingesetzt sind, auf seinem zugeordneten Stab 133 in einer vorbestimmten Axialstellung gehalten.
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Die einstellbaren Schrauben 141, 142 befinden sich im Weg der Schaltkontakte 146, 147 zweier, an der Grundplatte 112 befestigter Mikrosohalter 148.
iuf diese Weise kann einer der beiden Mikroschalter 148 dazu rerwendet werden, ein geeignetes Warnsignal zu liefern, welches das herannahende Ende der Bandspule anzeigt, so daß durch die angeschaltete Torrichtung die weiteren Abschnitte des Bandes nicht benutzt werden. Der andere Mikroschalter H8 kann in Verbindung «it den nachstehend beschriebenen Vorrichtungen zur Betätigung einer Bremsrorrichtung verwendet werden, die dazu dient, eine weitere Drehbewegung des Intriebsrollenreifens II4 zu unterbinden. Die zum Abbremsen des EeIfens II4 dienenden Torrichtungen werden weiter unten beschrieben.
Schließlich ist ein Magnetübertrager 149 schematisch in einer Lage dargestellt, in welcher er mit dem um den Reifen 114 herumgeführten Band zusammenwirken kann, wenn das Band τοη der Abwickel- zur Anfwlokelepule zugeführt wird. Eine ausführliche Beschreibung dieses Aufbaue dürfte sich erübrigen, da derartige Obertragerrorrichtungen allgemein bekannt sind.
Das hier dargestellte Bandantriebsehassis 111 ermöglicht, das Band einer Bandspule τοη der Abwickelspule an einem Magnetübertrager 149 rorbei und auf eine Spule 126 selbsttätig aufzuwickeln, welche sich innerhalb ihres Behälters 121 auf der Aufwickelseite des Chassis befindet.
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Zu diesen Zweck gleitet der Einführabschnitt I51 der innerhalb des Bandspulenbehältera 121 befindlichen Bandspule zunächst auf den Reifen II4 und wird durch einen Eingriff mit dem Reifen 114 gedreht. Das Ende des BinfUhrabschnittes 151 gelangt dabei in einen Singriff mit einer Abziehschneide 152 und wird dabei durch das Fenster 122 des Bandspulenbehälters 121 herausgezogen. Der Einführabsehnitt 151 geht dann durch den Übertrager 149 hindurch und tritt durch das fenster 122 in den auf der Aufwickelseite befindlichen Behälter 121 ein, in welchem der Einführabschnitt 151 in einen Singriff mit der Spule 126 des aufwickelseitigen Behälters 121 kommt, auf die Spule 126 aufgewickelt wird und den Beginn der Aufwickelspule darstellt.
Das Chassis einer Mehrfaehbandantriebsvorrichtung 160 wirkt mit mehreren Bandantriebschassis 111 zusammen, die in einem Gestell gehalten werden, wobei Torrichtungen zum gleichzeitigen Betrieb mehrerer Antriebselemente unabhängig voneinander und wahlweise in der gleichen oder in verschiedenen Richtungen vorgesehen sind. Der für die Antriebsvorrichtung verwendete Antrieb gestattet mehrere, wesentlich voneinander verschiedene Antriebsgeschwindigkeiten in ein und derselben Richtung, wozu lediglich der Antriebsmotor umgesteuert werden muß, so daß ein zweites Antriebsvorgelege zwischengeschaltet wird.
Das Chasais 160 der Antriebsvorrichtung weist Torrichtungen in der Form eines Gestells zur Aufnahme der einzelnen
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Band antriebe chase is 111 in verschiedenen Ebenen in gegenseitigen Abständen, sowie Vorrichtungen auf, die dazu dienen, jedes Chassis 111 herausnehmbar innerhalb des Gestells zu halten, so daß einzelne Chassis 111 wahlweise aus dem Gestell herausgenommen werden können.
Das Gestell besteht aus einem Rahmen, der hintere Ausrichtstangen 154· in einem gegenseitigen Abstand aufweist, die in gleichmäßigen Abständen mit Haltekaben 156 zur Aufnahme eines Endrandes der Grundplatte 112 versehen sind ·
Eine vordere Ausrichtstange 157 weist ebenfalls mehrere Justierkerben 158 auf, die zur Aufnahme des anderen Endrandes der Grundplatte 112 dienen. Die drei Ausrichte tangen 154 (insgesamt zwei Stück) und 157 werden durch Endplatten 159, 161 und eine Mittelplatte 162 in einem gegenseitigen Abstand gehalten und bilden somit das Chassis.
Vermittels dieser Anordnung kann ein beliebiges von mehreren Bandantriebschassis 111 zum Zwecke des Betriebes an seinem Rand lose in die Kerben 156, 158 eingesetzt werden.
Weitere Vorrichtungen dienen dazu, jedes Bandantriebschassis 111 herausnehmbar, jedoch fest in seiner Ausrichtung zu sichern. Zu diesem Zweck sind zur Verriegelung dienende Blattfedern 163 an der oberen hinteren Ausrichtetange 154 jeweils neben jeder Haltekerbe 156 angeordnet. In entsprechender Weise befindet sich eine weitere, ebenfalls zur
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Yerriegelung dienende Blattfeder 164 neben jeder Justierkerb· 158 in der rorderen Ausrichtetange 157· Baltefinger 166 steh.·η τοη der Stirnseite jedes Antriebechassis in seitlicher Riehtang an Stellen Tor, an denen sie in einen Eingriff alt der jeweils sageordneten Blattfeder 163» 164 kommen and durch diese gehalten werden können. Auf diese Veise wird ein Bandantriebsohassis 111 fest in seinen sageordneten Halte- and Jastierkerben 156, 158 gehalten.
Entsprechend der Torstehend beschriebenen Anordnung ruht der elastische Reifen 114 jedes Bandantriebschassis 111 unmittelbar auf einer umlaufenden Andrückrolle 167, dl« ihrerseits in einer τοη Ewei entgegengesetzten Richtungen angetrieben oder abgebremst werden kann, wie im nachstehenden erläutert wird·
Ba der Antrieb aller Bandantriebschaesis 111 jeweils in der gleichen Weise erfolgt, soll nur der Antrieb für •in einseine· Chassis beschrieben werden. Dieser besteht aus einem umlaufenden, elastischen Antriebsrad, das im nachstehenden als Antriebs-Andruckrolle 167 bezeichnet wird and auf einer feststehenden Welle 168 drehbar gelagert ist. Der Tftifang der Andrückrolle 167 steht in Berührung alt dem elastischen Reifen auf einem der beiden, gegensinnig umlaufenden Räder 169, t71. Die Räder 169, 171 können sich auf ihren Wellen 172, 173 frei drehen, solange sie nicht durch eine elektrische Kupplung mit ihrer entsprechenden Antriebswelle verbunden sind und mit dieser
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zusammen umlaufen.
Beispielsweise bildet jedes der drei Räder 167, 169 ' und 171 den Anker einer neben den Rad angeordneten elektromagnetischen Kupplung. Eine Elektromagnetwicklung 174 befindet sich Innerhalb eines Schutzgehäuses 176, das konzentrisch um einen drehbar gelagerten ringförmigen Magnetkern 177 herum angeordnet ist. Der Magnetkern 177 let gegenüber dem mittleren Teil des Gehäuses 176 durch eine selbstschmierende Buchse 178 getrennt, die beispielsweise aus einem bekannten, selbstschmierenden Kunststoff hergestellt sein kann.
Jedes Gehäuse 176 weist einen in Radialrichtung nach außen vorstehenden und mit einem Schlitz versehenen Ansatz 186 auf, wobei sich der Schlitz 187 des Ansatzes in einer Lage befindet, in welcher er In einen Eingriff mit einer yon mehreren Terankerungsstäben 188 kommen kann, die dazu dienen, eine Drehung des Gehäuses zu verhindern.
Der Kern 177 ist unmittelbar mit der ihm zugeordneten Welle der drei Wellen 172, 173, und 168 verbunden. Wenn daher die Welle, auf welcher sich der Magnetkern 177 befindet, eine der beiden gegensinnig umlaufenden Antriebswellen 172, 173 ist, läuft der Kern 177 stets mit der Welle um, auf welcher er befestigt ist. Wenn jedoch der Kern 177 auf der feststehenden Welle 178 befestigt ist, verändert er seine Lage nicht und bleibt stationär. Der Kern 177 weist außerdem eine ringförmige Reibungsfläche
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179 auf, die einer ringförmigen ebenen Antriebsfläche 181 des zugeordneten Rades der drei Räder 167, 169, 171 gegenüberliegt. Sie ringförmige ebene Antriebsfläche 181 jedes der drei Räder 167, 169» 171 weist eine Sisenscheibe auf, die vermittels Nieten befestigt, angegossen oder auf einer Aluminiumunterlage des Rades befestigt ist und einen Anker bildet, der zu den inneren bzw. äußeren Rändern 182, 183 des Hagnetkernabschnittes 177 gezogen werden kann. Bei Erregung der Wicklung 174 wird daher ein Hagnetfluß 184 erzeugt, der auf einen, die Antriebsfläche 181 bildenden Eisenscheibeneinsatz einwirkt, so daß die Fläche 181 magnetisch an dem Kern 177 haftet und damit (entsprechend der Einstellung) das Rad 167 oder 169 oder 171 mit seiner entsprechenden Welle verriegelt wird. Wenn die Spule 174 nicht erregt ist, kann sich das Rad 167 frei auf seiner Welle drehen (oder die anderen Räder können sich auf ihren Wellen drehen).
TM die Andruckrolle 167 in einem bestimmten Umlaufsinn anzutreiben, wird daher eines der beiden Antriebsräder 169, 171 elektromagnetisch mit seinem umlaufenden Hagnetkern 177 verriegelt, so daß die zugeordnete, im Gegensinn umlaufende Antriebswelle 172, 173 das Antriebsrad 169» .171 antreibt und der Andruckrolle 167 den gewünschten Umlaufsinn erteilt. Wenn eine der beiden Kupplungen, die den Rädern 169» 171 zugeordnet sind, erregt wird, wird daher die andere Kupplung stromlos gemacht, so daß sich das andere
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Rad frei auf seiner Welle drehen kann. Gleichzeitig wird ebenfalls die Wicklung für die Andruckrolle 167 stromlos gemacht.
Weiterhin sind Torrichtungen vorgesehen, um die beiden Antriebsräder 169» 171 gegenläufig mit einer von mehreren Geschwindigkeiten anzutreiben und den zum Antrieb dienenden Umlauf der Andruckrolle 167 abzubremsen und damit den Bandtransport abzustoppen. Torzugsweise unterscheiden sich die beiden verwendeten Geschwindigkeiten sehr stark, wobei die eine Geschwindigkeit verhältnismäßig hoch und die andere Geschwindigkeit verhältnismäßig niedrig ist. Die hohe Geschwindigkeit kann dazu verwendet werden, die Bänder schnell auf ihre Aufwickelspulen aufzuwickeln. Anschließend kann unter Beibehaltung der Bandtransportrichtung auf eine verhältnismäßig niedrige Betriebsgeschwindigkeit umgeschaltet werden, indem lediglich der Antriebsmotor umgesteuert und in der nachstehend beschriebenen Weise auf ein zweites Antriebsgetriebe umgeschaltet wird.
Zu diesem Zweck sind Torrichtungen vorgesehen, die dazu dienen, die Antriebswellen 172, 173 entweder mit hoher oder mit niedriger Geschwindigkeit und mit/einander entgegengesetztem Umlaufs inn anzutreiben. Zum Antrieb der Wellen 172, 173 mit einer hohen Geschwindigkeit in der Größenordnung von 305 cm/sek ist ein Elektromotor 189 mit einer Abtriebswelle 190 vorgesehen, die zwei in Axialrichtung gegeneinander versetzte Antriebsscheiben
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191» 192 aufweist, die sum Antrieb getrennter Riemen 193, 196 dienen. Sie Scheiben weisen jedoch ineinandergreifende Abschnitte auf, so daß bei einer Drehung der Welle 190 (wie dargestellt) im Uhrseigersinn sich beide Antriebschei ben 191» 192 gemeinsam sum Antrieb ihrer Riemen 193, 196 drehen. Wenn die Motorwelle 190 sum Zwecke des schnellen Umspulens von Band in entgegengesetzter Richtung umläuft, wird nur die Soheibe 191 im uhrseigersinn angetrieben und die Soheibe 192 kann sich in bezug auf die Welle 190 frei drehen, d.h. die Sehelbe 192 ist τοη der Welle 190 abgekuppelt, wenn die Soheibe 192 in diesem letsteren Umlaufsinn gedreht wird.
Ba die beiden Antriebsscheiben 191, 192 entsprechend der Darstellung durch eine (nicht dargestellte) einsinnig wirkende Kupplung oder eine freilaufkupplung der vorgenannten Ausführung miteinander gekoppelt sind, so daß sie in der dargestellten Weise zusammen im Uhrseigersinn umlaufen können, sind nach der nachstehend ausgeführten Obereinkunft den verschiedenen Riemen und Scheiben versohiedene Richtungspfeile zugeordnet worden. Pur rückläufigen Betrieb des Motors 189 sind die Pfeile in der Zeichnung in gestrichelten Linien eingezeichnet und mit einem tief gee teilten Buchstaben "r" versehen. Für Hotor-Torlauf ist die Bewegungsrichtung durch Pfeile in ausgesogenen Linien dargestellt.
Das Antriebsvorgelege weist einen ersten £ndlosriemen 196 auf, dessen oberes Trumm 196a um den unteren Umfang
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einer Rolle 197 herumgeführt ist. Durch diese Berührung zwischen Rolle 197 und Trum» 196a wird die hintere Welle 172 mit hoher Geschwindigkeit angetrieben, da die Rolle 197 unmittelbar auf der Welle 172 befestigt ist.
Der gleiche Riemen 196 ist um eine weitere Rolle herumgeführt und treibt die vordere Welle 17? in einem Umlaufsinn an, der dem Umlaufsinn der Welle 172 entgegengesetzt gerichtet ist. Eine an dem Rahmen gelagerte Leerlaufrolle 199 ist so einstellbar, daß im Riemen 196 eine gewünschte Spannung eingestellt werden kann.
Die Ibisteuerung der Drehrichtung der Welle 190 des Motors 189 dient dazu, die Drehgeschwindigkeit der beiden Wellen 172, 173 zu verringern, während diese weiterhin in der gleichen Richtung umlaufen. Dieses neuartige Vorgehen wird dazu verwendet, im Betrieb der Einrichtung eine sehr hohe Geschwind igkei te verringerung in der Größenordnung von beispielsweise 8:1 zu erzielen. Auf diese Weise gestattet die Einweg- oder Freilaufkupplung zwischen den Scheiben I9I, 192, daß sich die Scheibe 192 und der um diese herumgeführte Riemen 196 in bezug auf die Welle 190 frei drehen können, so daß nur die Scheibe 191 durch die Motorwelle 190 angetrieben wird.
Der Riemen 193 wird durch die Scheibe 191 angetrieben und treibt seinerseits eine verhältnismäßig große Rolle gegen den Uhrzeigersinn an, wodurch eine große Untersetzung gegenüber der mittleren Habe 202 erzielt wird.
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Ein weiterer Riemen 203» der um die Nabe 202 und eine große Rolle 204 herumgeführt ist, treibt die Antriebsrolle 204 gegen den Uhrseigersinn mit verhältnismäßig niedriger Geschwindigkeit an. Durch diese, gegen den Uhrzeigersinn gerichtete Drehung wird die Welle 172 vermittels einer (nicht dargestellten) einsinnig wirkenden Federkupplung, die sich zwischen den Seitenflächen der Rollen 204 und 197 befindet, im gleichen Umlaufsinn angetrieben.
Daher stellt die federkupplung eine in einem Drehsinn wirkende Kupplung dar, bei welcher eine Drehung der einen Rolle in einem bestimmten Umlaufsinn die andere Rolle antreibt, sobald das in der Feder vorhandene Spiel aufgenommen worden ist. Bei einer Drehung im entgegengesetzten Umlauf sinn werden die beiden Rollen voneinander ausgekuppelt. Im vorliegenden Falle verriegelt die in Axialrichtung zwischen den Rollen 197 und 204 befindliche Federkupplung die beiden Rollen miteinander, so daß die Rolle 197 durch die Rolle 204 angetrieben wird, wenn die Rolle 204 gegen den Uhrzeigersinn umläuft. Daher bewegt sich das obere Trumm 196a des Riemens mit einer Geschwindigkeit, die durch die Drehgeschwindigkeit der Rolle 204 vorgegeben ist.
Unabhängig davon, ob der Elektromotor in Torwärts- oder Rücklaufrichtung angetrieben wird, wird der Riemen 196 in jedem Falle in der gleichen Richtung bewegt. Die Umsteuerung des Antriebsmotors 189 dient lediglich dazu,
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die Bewegungsgeschwindigkeit des Riemens 196 zu verändern.
Wenn der Riemen 196 durch die Rolle 197 angetrieben wird, muß die Antriebsscheibe 192 in bezug auf die Scheibe 191 in der bereits beschriebenen Weise gelöst sein. Eine kontinuierliche Bewegung des Riemens 196 in einer vorgegebenen Richtung erfolgt durch die Rolle 197 vermittels einer äußerst hohen Untersetzung durch die verhältnismäßig große Leerlaufrolle 201. Die verhältnismäßig kleine Nabe 202 und die zweite, verhältnismäßig große Antriebsrolle 204 dienen dazu, die vordere Welle 173 in der vorstehend beschriebenen Weise verhältnismäßig langsam anzutreiben.
Zusammengefaßt läßt sich sagen, daß der gegen den Uhrzeigersinn erfolgende Umlauf der Rolle 197 das Trumm 196a des Riemens 196 in der gleichen Richtung wie zuvor, jedoch mit wesentlich, niedrigerer Geschwindigkeit antreibt.
Obwohl die hohe und die niedrige Geschwindigkeit für jeden beabsichtigten Zweck verwendet werden können, ist es sehr wünschenswert, die niedrige Geschwindigkeit zum Einfädeln des Bandes von der Abwickel- zur Aufwickelspule zu verwenden und dann die Einrichtung auf hohe Antriebsgeschwindigkeit umzuschalten, indem lediglich der Elektromotor 189 umgesteuert wird.
Durch Verwendung des vorstehend beschriebenen Untersetzungssystems läßt sich eine Geschwindigkeitsverringerung von beispielsweise 305 cm/sek auf 38,1 cm/sek. oder in einem Verhältnis von 8:1 auf schnelle und einfache Weise vermittels
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preiswerter, umsteuerbarer elektrischer Antriebsmotoren 189 ersielen.
Durch die Erfindung ist somit eine äußerst einfache Bandantriebsvorrichtung, insbesondere für Hagnetbänder, geschaffen worden, die sich sofort in Verbindung mit vielen anderen Ausführungen von Bandantriebschassis verwenden läßt, die durch eine gemeinsame Antriebsvorrichtung betrieben werden.
Die Einfachheit der beschriebenen Bandführung ist ebenfalls ohne weiteres sofort ersichtlich, da das Laden einer Bandspule auf das Chassis.oder die Entnahme derselben aus dem Chassis einfach dadurch erfolgt, daß eine Bandkassette in die beiden, an den Enden eines Chassis ausgebildeten Kanäle eingeschoben bsw. aus diesen herausgezogen wird. Die Handhabung vereinfacht sich erheblich, da sich die lur Lagerung einer Spule dienenden Lager innerhalb der Spule selbst befinden, so daß Aufseichnungsfehler, die durch Unterschiede der Lager in verschiedenen Einrichtungen hervorgerufen werden können, ausgeschaltet werden.
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Claims (14)

  1. - 40 -Patentansprüche
    Bandtransporteinrichtung zum Transport einer auf einer Abwickel- und einer Aufwickelspule aufgewickelten länge eines biegsamen Bandes, gekennzeichnet durch einen die Abwickelspule (H) während des Bandtransportes umgebenden Bandkassettenbehälter (43), Torrichtungen (68) zur Bildung einer außerhalb der Kassette befindlichen Aufwickelspule (16), Torrichtungen (13) zum Transport des Bandes (66) von der Abwickel- zur Aufwickelspule und durch Vorrichtungen (53, 54), die dazu dienen, den Kassettenbehälter und die Abwickelspule während des Bandtransportes gegen die Transportvorrichtung zu beaufschlagen. .
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ringförmigen, umlaufenden Antriebskörper (13), der dazu dient, in einen Eingriff mit dem Band zu kommen und dieses zur Aufwickelspule zu transportieren, ein in einer Seite des Kassettenbehälters ausgebildetes Fenster (49), durch welches der Antriebskörper in die Kassette eingeführt werden und die Abwickelspule antreiben kann, Torrichtungen (61-64) zur Lagerung des Kassettenbehälters, vermittels welcher dieser während des Bandtransportes zu dem Antriebskörper hin und von diesem weg bewegt werden kann, und durch eine Torrichtung (58) zum Beaufschlagen des Kassettenbehälters und zum Bewegen der Abwickel-
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    spule gegen den Antriebskörper während des Bandtransportes.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Aufwickel-Spulendrehteller (68) zur Bildung der Aufwickelspule (14)» der so angeordnet ist, daß er während des Bandtransportes zu dem Antriebskörper hin und von diesem weg bewegt werden kann, wobei die Vorrichtung zum Beaufschlagen des Kassettenbehälters außerdem dazu dient, die Aufwickelspule während des Bandtransportes gegen den Alitriebskörper zu bewegen.
  4. 4· Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das fenster (49) so bemessen ist, daß der Antriebskörper durch dieses hindurch eingeführt werden und die Abwickelspule antreiben kann.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Vorrichtungen (61-64) zur Lagerung der Abwickelspule, so daß diese während des Bandtransportes zu dem Antriebskörper hin und von diesem weg bewegt werden kann, Vorrichtungen (67, 69) zur Lagerung der Aufwickelspule, so daß diese während des Bandtransportes zu dem Antriebskörper hin und von diesem weg bewegt werden kann, Vorrichtungen (53, 75, 78), die dazu dienen, die Abwickel- und die Aufwickelspule während des Bandtransportes mit jeweils einer ersten bzw« einer zweiten Kraft gegen den Antriebekörper zu beaufschla-
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    gen, wobei die zweite Kraft größer ist als die erste Kraft
    und die Torrichtung gemeinsam mit den beiden Lagervorrichtungen so einstellbar ist, daß die erste und die zweite Kraft gleichzeitig verändert werden können.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, bei welcher ein geschlossener Kassettenbehälter die Abwickelspule drehbar lagert, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Beaufschlagung der Abwickelspule gegen den Antriebskörper dienende Torrichtung in Berührung mit dem Behälter steht und unmittelbar auf diesen einwirkt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Beaufschlagung dienende Torrichtung einen ersten und einen zweiten Schwenkarm (54 bzw. 67) aufweist, welche jeweils die Abwickel- und die Aufwickelspule in Richtung des Antriebskörpers verlagern können und auf einer gemeinsamen Drehachse £j6) schwenkbar gelagert sind, Reibungsplatten (73, 76) auf gegenüberliegenden Seiten der Schwenkarme, und mit der Drehachse in Terbindung stehende Torrichtung (73, 79) vorgesehen sind, die dazu dienen, alle Platten (73, 74, 76) gleichzeitig zusammenzudrücken und die Reibung der auf die Schwenkarme einwirkenden Flatten zu verändern.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen elastischen, ringförmigen, drehbar gelagerten Antriebs-
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    körper (13), ein Paar Ladezonen, die jeweils dazu dienen, einen zugeordneten Bandspulenbehälter eines Benälterpaares im wesentlichen in der Ebene des Antriebskörpers zu führen, so daß Band durch jeweils ein fenster in jedem Behälter aus dem einen in den anderen Behälter zugeführt werden kann, Torrichtungen (53» 75» 78) zur Beaufschlagung der Behälter gegen den Antriebskörper, so daß der Körper durch die fenster hindurch in eine Antriebsbeziehung nit den innerhalb der Behälter befindlichen Bandspulen gebracht wird.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß bogenförmige Oberflächenabschnitte des Antriebekörpers so angeordnet und ausgelegt sind, daß sie das um diese Abschnitte herumgeführte Band zum Zusammenwirken mit einer Übertragervorrichtung (93) und die umlaufende Antriebsvorrichtung in einen Eingriff bringen können, so daß der Antriebskörper Band von dem einen zu dem anderen Behälter zuführen kann,
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Bandantriebschassis (111) auf einem Rahmen (112) gehalten werden können, wobei jedes Chassis eine Grundplatte (112), einen drehbar an der Grundplatte gelagerten, elastischen und ringförmigen Antriebsrollenkörper (133), auf beiden Seiten der Antriebsrolle Ladekanäle (118, 119)
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    bildende Vorrichtungen, durch welche die Bandspulenbehälter (121) in bezug auf die Antrieberolle in einer Weise gelagert werden, daß sie eich zu der Rolle hin und von dieser weg bewegen können, und Torrichtungen (152, 135) aufweist, die dazu dienen, ein Paar von Bandspulenbehältern entlang der Kanäle zu der Rolle hin zu beaufschlagen, um die innerhalb der Behälter befindlichen Spulen in eine Antriebebeziehung Bit der Rolle zu bringen, und daß schließlich ein Gestell (160), das zur Aufnahme bzw. Entnahme der einzelnen Bandantriebschassis dient, und Vorrichtungen (167) zum Antrieb mehrerer Antrieberollen für den Bandtransport vorgesehen sind. .
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zum Antrieb mehrerer Antriebsrollen mehrere, drehbar angeordnete Antrieberäder (167) aufweisen, die Jeweils zum Eingriff mit einer entsprechenden Antriebsrolle bestimmt sind, und daß das Gestell so ausgebildet ist, daß die Bandantriebschassis in einer Lage gehalten werden, in welcher jede Antriebsrolle auf einem zugeordneten Antriebsrad aufliegt.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zum Antrieb mehrerer Antriebsrollen drehbare Antriebsabschnitte (167), die jeweils so angeordnet sind, daß sie in einen Antriebseingriff mit entsprechenden Antrieberollen (135) kommen können, und Vor-
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    richtungen (169» 171) zum gleichzeitigen und unabhängigen Betrieb mehrerer Antriebsabschnitte wahlweise im gleichen oder entgegengesetzten Umlaufsinn aufweisen.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 1O9 dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zum Antrieb mehrerer Antriebsrollen einen aus mehreren ersten, ringförmigen Antriebselementen (169, 171) und Vorrichtungen (174) zum Halten der Antriebselemente für ständigen Betrieb in einem ersten vorbestimmten Umlaufsinn bestehenden Bandantrieb und mehrere zweite, ringförmige Antriebselemente und Vorrichtungen zum Halten der Antriebselemente für ständigen Betrieb in einem zweiten, vorbestimmten, dem ersten Umlaufsinn entgegengesetzten Umlaufsinn aufweisen, sowie mehrere dritte, ringförmige Antriebselemente, die wahlweise entweder durch die ersten oder die zweiten Antriebselemente antreibbar sind und in Abhängigkeit von dem jeweiligen Antrieb die Antriebsrolle wahlweise in dem einen oder dem anderen Umlaufsinn antreiben können, ein umsteuerbarer Elektromotor (189) zum Antrieb der Antriebselemente und Vorrichtungen (197) 198) zur wahlweisen Kopplung des Motors mit den ersten und den zweiten Antriebselementen in einem entsprechenden, vorbestimmten Umlaufsinn und in Abhängigkeit von dem Umlaufsinn des Motors in Vorwärts- oder Rücklaufrichtung mit einer ersten oder einer zweiten Geschwindigkeit vorgesehen sind.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch
    Vorrichtungen zum wahlweisen Abbremsen der dritten Antriebs-
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    elemente, die dazu dienen, ein durch Trägheit bedingtes Weiterlaufen der dritten Antriebselemente und der Antriebsrolle zu verhindern.
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DE19691955560 1968-11-06 1969-11-05 Vorrichtung zum Antrieb eines Antriebsrades in einem Bandgerät mit wahlweise einer von zwei Drehgeschwindigkeiten Expired DE1955560C2 (de)

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