DE1955030C - Fliehkraft-Pendelregler - Google Patents
Fliehkraft-PendelreglerInfo
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Description
955
weiteren Übertragungselemente, da das Kugelgelenk ein seitliches Ausweichen der Zugstange ohne weiteres
zuläßt. Der Nachteil dieser Konstruktion besteht Jedoch darin, daß zwischen der mit dem Pendel rotierenden
Führungshülse und der stillstehenden Zugitange ein großer Verschleiß auftritt, der in kurzer
Zeit ?ur Unbrauchbarkeit der Übertragungselemente
führt.
Aus allem bisher Geschilderten ergibt sich, daß die bisher vorhandenen Pendelkonstruktionen entweder
einfach, aber dafür recht störanfällig oder aber zuverlässig und infolgedessen in ihrer Technologie und den
Kosten aufwendig sind.
Zweck der Erfindung ist es eine rationellere Fertigung des Fliehkraft-P'endelreglers und eine Erhöhung
der Funktionstüchtigkeit zu erreichen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die einzelnen Elemente des Fliehkraft-Pendelreglers so auszubilden,
daß die funktionellen Vorteile des Kreuzpendels mit den technologischen Vorteilen des Ring- ao
pendeis und die technologisch einfache Ausführung der Führungshülse mil: eingebautem Kugelgelenk mit
dem hohen mechanischen Gebrauchswert der außen geführten Führungshülse vereint werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe derart gelöst, as
daß die jeweils zu einem Fliehgewichtspaar gehörenden Fliehgewichte axial geteilt sind und eine drehzahlübertragende
Zugstange an einem Ende vorzugsweise kugelförmig ausgebildet ist und zwischen diesem
und einer zur Achse recht- bzw. spitzwinkligen Lauffläche einer Führungshülse Wälzkörper angeordnet
sind.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht des Fliehkraft-Pendelreglers,
Fig.2 eine Seitenansicht des Fliehkraft-Pendelreglers
im Teilschnitt,
F i g. 3 eine Führungshülse mit Zugstange.
Die jeweils za einem Fliehgewichtspaar gehörenden
und axial getrennten Fliehgewichtsteile 1; 2 werden nach erfolgtem Aneinanderfügen entweder durch
gesonderte Paßstifte oder -hülsen bzw. sofort in Paßbohrungeti
geführte Niete 3 ausgerichtet und miteinander verbunden. Über Verbindungshebel 4 wird die
drehzahlabhängige Spreizung der Fliehgewichte auf die im Inneren der Pendelwelle 5 geführte Führungshülse 6 übertragen. Eine infolge Drehzahlanstiegs erfolgte
größere Spreizuug der Fliehgewichte des Fliehkraft-Pendelreglers hat eine größere Spannung einer
in an sich bekannter Weise dem Anzeige- und/oder Schreibsystem zugeor aeten und nicht dargestellten
Rückhaltefeder zur Foigr. Diese, gerade im oberen Drehzahlbereich ansteigende Zugbelastung auf die
Zugstange 7, wird von dem durch das gehärtete kugelförmig ausgebildete Ende der Zugstange 7, der gehärteten, zur Achse rechtwinklig angeordneten Lauffläche
der Laufbuchse 9 und den dazwischen angeordneten Kugellager-Kugeln 8 ähnlich der an sich Dekannten Art eines Axial-Pendellagers aufgenommen.
An Stelle der Kugellager-Kugeln können auch andere Wälzkörper wie Tonnen- oder Kegelrollen eingesetzt
werden, wobei dann die Laufflächen entsprechend ausgebildet sein müssen.
. Durch einen Sicherungsring 10 wird die Laufbuchse 9 in der Führungshülse 6 festgehalten, so daß
diese Verbindung sich auch unter den ungünstigsten Betriebsbedingungen nicht lösen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Fliehkraft-Pendelregler, insbesondere für sofort zunichte.
Fahrtschreiber und Tachometer, mit entgegen 5 Spärisch bewegliche Kreuzpendel mit (überwieder
Wirkung einer Meßfeder sphärisch zur um- gend vier) Pendelgewichten sind in den unterschiedlaufenden
Welle bewegten Fliehgewichten, zum lichsten Ausführursgen bekannt. Sie bie.sn gegenüber
Messen, Anzeigen und/oder Aufzeichnen der den P.ingpendeln zwar den Vorteil, daß die auftreten-Fahrzustände
von Kraftfahrzeugen, dadurch den Seitenkräfte durch den zweiseitigen Angriff der
gekennzeichnet, daß die jeweils zu einem io Ve; amdungshebel weitestgehend kompensiert werden
Fliehgewichtspaar gehörenden FHehgewichte und somit der Einfluß der Oberflächengüte zwischen
axial geteilt sind und eine drehzahlübertragende Pendelwelle und Führungshülse nicht so ausschlagge-Zugstange
(7) an einem Ende vorzugsweise kugel- bend ist. Diese Kreuzpendel habe;, jedoch den Nachförmig
ausgebildet ist und zwischen diesem und teil, daß das Montieren der vier Gewichte mittels
einer zur Achse recht- bzw. spitzwinkligen Lauf- 15 Verbindungslaschen und das damit verbundene Ausfläche
einer Führungshüise (6) Wälzkörper an- wuchten recht kompliziert und technologisch aufwengeordnc*
sind. dig isc.
2. Fliehkraft-Pendelregler nach Anspruch 1, Auch die radial beweglichen Einfach-FlieUraft
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Flieh- pendel mit zwei oder mehr Pend.-'^wichten weisen
gewichtsteile (1; 2) des Fliehkraft-Pendelreglers ao die Nachteile der Kreuzpendel auf. Als weiterer
U-förmig ausgebildet und mit Aufnahmen für Nachteil kommt jedoch hinzu, daß die radiale Beweausrichtende
Verb:ndungsetemente, beispielsweise gungsrichtung der Pendelgewichte im oberen Dreh-Nieten
(3), ausgestattet sind. zahlbereich einen erheblich größeren Platzbedarf des
3. Fliehkraft-Pendelregler nach Anspruch 1, Pendelsystems mit sich bringt.
gekennzeichnet durch eine sowohl gegen Zug als as Ein weiteres Kriterium der bekannten Pendelkonauch
gegen Druck wirkende Lagerung der Zug- struktionen ist die Ausbildung der Führungshülse
stange (7) in der Führungshülse (6) durch Zuord- und die weitere Übertragung der Meßbewegung von
nung der: ntsprechepden Wälzkörper. der Führungshülse auf die folgenden Übertragungs
elemente.
30 Alle für die oben geschilderten Pendelsysteme in Frage kommenden Ausführungen der Führungshülsen
lassen sich im wesentlichen auf zwei Grundsysteme zurückführen, die eine gleitende Führungshülse
entweder außen auf der Pendelwelle oder innen in 35 der als Hohlwelle ausgebildeten Pendelwelle vorse-Die
Erfndung betrifft einen Fliehkraft-Pendelreg- hen.
ler, insbesondere für Fahrtschreiber und Tachome- Der an sich sehr einfachen, außen auf der Pendeiter,
mit entgegen der Wirkung einer Meßfeder sphä- welle gleitenden Führungshüise müssen eine Vielzahl
risch zur umlaufenden Welle bewegten Fliehgewich- von weiteren Übertragungselementen beigefügt werten,
zum Messen, Anzeigen und/oder Aufzeichnen 40 den, um die geradlinige Bewegung der Führungshülse
der Fahrzustände von Kraftfahrzeugen. in eine kreisbogenförmäge Bewegung der Übertra-
In bekannten Typen von Fahrtschre'bern erfolgt gungselemente umzuwandeln.
die Messung, Anzeige und/oder Aufzeichnung der Eine bekannte Konstruktion sieht beispielsweise
Werte für Geschwindigkeit und/oder Motordrehzahl eine Führungshülse mit einer rundumlautenden
unter Einsatz von Fliehkraft-Pendelreglern. Diese, je 45 Zahnstange vor, die ihrerseits in ein Zahnsegment
nach System als Ring- oder Kreuzpendel ausgebilde- oder -rad eingreift und so mit den jeweiligen Meßten
Fliehkraft-Pendelregler, betätigen infolge ihrer wert auf ein Anzeige- und/oder Schreibsystem überdrehzahlabhängigen
Auslenkung oder Spreizung der trägt. Eine hohe Oberflächenqualität der rotierenden
Fliehgewichte eine durch Verbindungshebel mit ih- Zahnstange ist hierbei die Voraussetzung zur Vermeinen
verbundene Führungshüise und über weitere 50 dung übermäßigen Verschleißes.
Übertragungselemente die Anzeige- und/oder Auf- Eine weitere Konstruktion sieht eine Führungs-
Übertragungselemente die Anzeige- und/oder Auf- Eine weitere Konstruktion sieht eine Führungs-
zeichnungssysteme. Derartige Pendelregler sind in hülse mit aufgedrücktem Miniaturkugellager vor,
den mannigfaltigsten Formen und Ausführungen be- welches an seinem Außenring Stifte trägt, die in eine
kannt, haben aber entweder in ihrer mechanischen um einen beweglichen Mittelpunkt schwenkbare Ga-Wirkungsweise
oder aber in ihrem technologischen 55 bei eingreifen, wobei dieses Gabelstück längenverän-Aufbau
bedeutende Nachteile. derüch in dem eigentlichen Übertragungshebel gela-
Sphärisch bewegliche Ringpendel mit ihrem eintei- gert ist und auf diese Art den Ausgleich zwischen geligen
Ring bieten den Vorteil einer einfachen mecha- radliniger Führung der Führungshülse und der kreisnischen
Bearbeitung. bogenförmigen Bewegung der Übertragungseinrich-
Infolge der einseitigen Anordnung der Verbin- 60 tung herbeiführt.
dungshebel zwischen Pendelring und Führangshülse Alle diese Übertragungsmechanismen sind technotritt
gerade in den oberen Drehzahlbereichen durch logisch und demzufolge kostenmäßig sehr aufwendig,
den einseitigen Zug der Verbindungshebel eine starke Die bekannten Konstruktionen sehen bei der als
einseitige Reibung zwischen Pendeiwelle und Füh- Hohlwelle ausgelegten Pendelwelle eine Führungsrungshülse
auf. Um diese einseitige Reibung und de- 65 hülse vor, in deren Bohrung eine als Kugelgelenk
rsn Einfluß auf das Meßergebnis in erträglichen ausgebildete Zugstange gelagert ist. Der Vorteil liegt
Grenzen zu halten, ist eine hohe Oberflächenqualität in der einfachen Übertragung des geradlinigen Weges
der Pendelwelle und der darauf oder darinnen glei- der Führungshülse aulf den bogenförmigen Weg der
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD14098769 | 1969-07-04 | ||
| DD14098769 | 1969-07-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1955030A1 DE1955030A1 (de) | 1971-01-21 |
| DE1955030B2 DE1955030B2 (de) | 1972-08-17 |
| DE1955030C true DE1955030C (de) | 1973-03-15 |
Family
ID=
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