DE19540686C1 - Winkelstecker für elektrische Steckvorrichtungen, insbesondere Kragen- bzw. Rundsteckvorrichtungen - Google Patents
Winkelstecker für elektrische Steckvorrichtungen, insbesondere Kragen- bzw. RundsteckvorrichtungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Winkelstecker für elektrische
Steckvorrichtungen, insbesondere Kragen- bzw. Rundsteck
vorrichtungen, mit einem Gehäusevorderteil mit Stecker
stiften und mit einem Gehäusehinterteil mit einer Kabelein
führung, wobei die Kabeleinführung abgewinkelt ist und die
Teilungsebene zwischen dem Gehäusevorderteil und dem Ge
häusehinterteil im wesentlichen parallel zur Kabeleinfüh
rung verläuft.
Die bekannten Winkelstecker sind nur beschränkt
einsatzfähig, weil bisweilen die abgewinkelte Kabeleinfüh
rung stört. Das ist z. B. dann der Fall, wenn ein solcher
Winkelstecker in eine Steckdosen-Leiste eingesteckt werden
muß, bei welcher mehrere Steckdosen in Reihe dicht überein
ander angeordnet sind. Denn dann kann lediglich ein
einziger Winkelstecker in die untere Steckdose eingeführt
werden, zumal sich die Unverwechselbarkeitsnut installier
ter Steckdosen regelmäßig in Uhrzeigerstellung 6h befindet
und die Kabeleinführung an dem Winkelstecker stets in
Richtung seiner Steckernase verläuft, welche von der Unver
wechselbarkeitsnut aufgenommen wird. Bei dem Versuch,
mehrere Winkelstecker in eine solche Steckdosen-Leiste
einzustecken, würden sich deren abgewinkelte Kabeleinfüh
rungen gegenseitig behindern.
Aus der DE-PS 40 34 425 ist ein derartiger Winkelstecker
für elektrische Steckvorrichtungen bekannt, welcher einen
abgewinkelten Grundkörper, eine Kupplung, eine Fassung
sowie eine Kupplungsmutter aufweist. Mit Hilfe der Kupp
lungsmutter und ihrem Innengewinde läßt sich das bekannte
Steckverbindergehäuse an dem Gegenstecker eines Gerätes
befestigten. Die Verbindung zwischen einem zum Grundkörper
weisenden Endstück der Fassung der Kupplung und einem der
Kupplung zugekehrten Abschnitt der Durchgangsausnehmung des
Grundkörpers ist eine konische oder kugelige Pressung.
Insgesamt soll hierdurch ein abgewinkeltes Steckverbin
dergehäuse geschaffen werden, welches bezüglich der Ebene
der Kontaktstifte die Wahl eines beliebigen, innerhalb
eines Vollkreises von 360° liegenden Winkels erlaubt, unter
welchem die Kabelzuführung zum Steckverbindergehäuse er
folgen soll. Darüber hinaus soll nach der Wahl dieses
Winkels dessen Fixierung gegenüber Vibrationen oder anderen
mechanischen Beanspruchungen sichergestellt sein.
Die US-PS 4 629 273 beschäftigt sich mit einem derartigen
Winkelstecker, bei welchem Gehäusevorderteil und Gehäuse
hinterteil mittels Schrauben verbunden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Winkel
stecker für Steckvorrichtungen, insbesondere Kragen- bzw.
Rundsteckvorrichtungen, der eingangs beschriebenen Art zu
schaffen, bei dem sich die abgewinkelte Kabeleinführung
aus einem Hindernisbereich unschwer entfernen läßt, selbst
wenn das Gehäusevorderteil bereits in eine Steckdose einge
steckt ist.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem gattungsgemäßen
Winkelstecker dadurch, daß das Gehäusevorderteil und das
Gehäusehinterteil im Bereich ihrer Teilungsebene ein
Drehlager bilden und das Gehäusehinterteil um einen vorge
gebenen Drehbereich gegenüber dem Gehäusevorderteil drehbar
ist. - Im Rahmen der Erfindung ist selbstverständlich in
gleichem Maße das Gehäusevorderteil gegenüber dem Gehäuse
hinterteil verdrehbar, wobei die Teilungsebene die Dreh
ebene bildet. Geht man jedoch von einem gesteckten Winkel
stecker aus, dann kommt es auf die Drehmöglichkeit für das
Gehäusehinterteil mit der Kabeleinführung an. Jedenfalls
läßt sich bei dem erfindungsgemäßen Winkelstecker das
Gehäusehinterteil und folglich die Kabeleinführung nunmehr
aus einem eventuellen Hindernisbereich gleichsam seitlich
herausdrehen, beispielsweise um das Kabel oder die Leitung
aus dem Hindernisbereich eines unterhalb der Stecker
einführung geöffneten Steckdosen-Klappdeckels heraus
schwenken zu können. Dabei ist der Drehbereich vorgegeben
bzw. begrenzt, um eine Beschädigung der an die Stecker
stifte angeschlossenen Kabeladern mit Sicherheit zu vermei
den.
Weitere Merkmale vorteilhafter Ausgestaltungen sind im
folgenden aufgeführt. Ein Vorschlag ist, daß das Gehäuse
vorderteil als Steckerkragen mit einem als Feder ausge
bildeten Lagerkranz am hinteren Kragenende ausgebildet ist
und daß das Gehäusehinterteil den Lagerkranz mit einem als
korrespondierende Ringnut ausgebildeten Lagerring über
greift, und daß der Lagerkranz und/oder der Lagerring als
geteilter Kranz bzw. Ring ausgebildet sind. Im Rahmen der
Erfindung ist auch die Umkehrung dieser Maßnahmen möglich,
wonach also der Lagerkranz an dem Steckerkragen als Ringnut
ausgebildet ist und den als korrespondierende Feder
ausgebildeten Lagerring an dem Gehäusehinterteil über
greift. Die Teilung von entweder Lagerkranz oder Lagerring
ist aus montagetechnischen Gründen vorgesehen. Weiter lehrt
die Erfindung, daß der Lagerkranz oder der Lagerring in
seiner innenliegenden Lagerstirnfläche eine den Drehbereich
vorgebende Führungsnut für einen in die Führungsnut ein
greifenden Führungsnocken an der zugeordneten Lagerstirn
fläche des Lagerrings oder des Lagerkranzes aufweist.
Vorzugsweise besitzt die Führungsnut an einem Nutende einen
Nockeneintritt, ebenfalls aus montagetechnischen Gründen. -
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist
)vorgesehen, daß der Lagerkranz an seiner innenliegenden
Lagerstirnfläche eine den Drehbereich vorgebende Führungs
nut aufweist, und daß in die Führungsnut ein Führungsnocken
an einem Rastarm eingreift, der in dem Gehäusehinterteil
angeordnet, z. B. Bestandteil einer Zugentlastung ist.
Während in beiden Fällen der Drehbereich durch Anschlag des
Führungsnockens gegen die Enden der Führungsnut begrenzt
wird, dient der Führungsnocken zugleich als Halteverbindung
vom Gehäusevorderteil und Gehäusehinterteil, um die Kabel
einführung zu erleichtern. - Ferner kann die Führungsnut in
vorgegebenen Drehwinkelabständen, z. B. 15° Abständen
angeordnete Rastsitze für den Führungsnocken an dem Lager
ring oder an dem Rastarm aufweisen, um eine einwandfreie
Positionierung des Gehäusehinterteils bzw. seiner Kabelein
führung bei seitlicher Abschwenkung zu erreichen. Dabei ist
die Mitte des Drehbereiches vorzugsweise auf eine Stecker
nase am Steckerkragen bzw. Gehäusevorderteil ausgerichtet,
die zum Einführen in eine Unverwechselbarkeitsnut an der
betreffenden Steckdose vorgesehen ist.
Nach einer weiteren Empfehlung der Erfindung weist der
Lagerkranz umfangseitig eine umlaufende Dichtungsnut auf,
in welche der Lagerring mit einer in der Ringnut
umlaufenden Dichtungslippe eingreift oder umgekehrt. Umge
kehrt meint, daß auch der Lagerkranz mit einer umlaufenden
Dichtungslippe in eine umlaufende Dichtungsnut an dem
Lagerring eingreifen kann. Jedenfalls wird auf diese Weise
der Lagerkranz gegen den Lagerring gedrückt und ein Schutz
gegen das Eindringen von Flüssigkeiten insbesondere Wasser
erreicht.
Zweckmäßigerweise besteht das Gehäusehinterteil aus einem
haubenartigen Gehäuseoberteil und einem Gehäuseunterteil
mit entsprechenden Lagerringabschnitten und sind beide
Gehäuseteile mittels Rastsitz oder Schrauben miteinander
verbindbar. Diese Schrauben lassen sich ebenso wie die
Klemmschrauben der Kabeladern und die Schrauben für die
Zugentlastung aus der selben Richtung erreichen, sind also
leicht bedienbar. Das Gehäuseoberteil kann an seiner der
Einsteckseite abgekehrten Seite eine Haltenase für einen
Steckdosen-Klappdeckel aufweisen, wobei sich die Haltenase
über den Drehbereich des Gehäusehinterteils erstreckt.
Dabei kann sich ein genormter Abstand vom Steckerkragen bis
zur Haltenase verwirklichen lassen.
Nach einem weiteren Vorschlag ist die in dem
Gehäusehinterteil angeordnete Zugentlastung dadurch
gekennzeichnet, daß sie einen Klemmkäfig mit einem
Kabeldurchführungsring und sich daran in Kabellängsrichtung
erstreckenden Klemmzungen aufweist und daß auf den
Klemmkäfig eine Klemmbuchse mit einem Innenkonus zum
Nachinnendrängen der Klemmzungen auf schiebbar und in Klemm
stellung fixierbar ist. Diese Zugentlastung eignet sich
für Leitungen bzw. Kabel, die einen verhältnismäßig großen
Unterschied zwischen ihrem kleinsten und ihrem größten
Durchmesser aufweisen, wie das bei Leitungen bzw. Kabeln
für Industriesteckvorrichtungen der Fall ist. Die
Klemmzungen weisen vorzugsweise als Klauen ausgebildete
Zungen auf, sind also besonders griffig. Dazu sind die
Zungenenden nach innen gebogen und weisen randseitige
Abwinklungen auf. Zweckmäßigerweise besitzt der Kabel
durchführungsring über seinen Umfang verteilte Rastele
mente, z. B. Rasthaken zum Aufrasten auf einen in dem
Gehäuseunterteil angeordneten Rastsitz. In diesem Fall
empfiehlt sich, daß an dem Kabeldurchführungsring der
Rastarm mit dem Führungsnocken, der also in die Führungsnut
am Lagerkranz des Gehäusevorderteils zur Begrenzung des
Drehbereiches eingreift, befestigt, z. B. angeformt ist.
Außerdem sieht die Erfindung vor, daß der Kabeldurch
führungsring und die Klemmbuchse auf gegenüberliegenden
Seiten korrespondierende Anformungen mit fluchtenden
Bohrungen für Schraubbefestigungen in dem Gehäusehinterteil
bzw. -unterteil aufweisen und daß das Gehäusehinterteil
bzw. -unterteil die Anformungen aufnehmende Aussparungen
zur Bildung einer Verdrehsicherung für die Zugentlastung
besitzt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es
zeigen:
Fig. 1 zwei nebeneinander angeordnete Winkelstecker nach der
Erfindung, von denen sich ein Winkelstecker in
Ausgangsstellung befindet und bei dem anderen
Winkelstecker das Gehäusehinterteil mit der Kabel
einführung abgeschwenkt ist,
Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Winkelstecker in explosiver
Seitenansicht,
Fig. 3 das Gehäusevorderteil in hinterer Stirnansicht mit der
Führungsnut bei entferntem Gehäusehinterteil,
Fig. 4 den Gegenstand nach Fig. 3 in Seitenansicht, wobei der
Lagerkranz eine umfangseitig verlaufende Dichtungsnut
aufweist,
Fig. 5 den Gegenstand nach Fig. 4 mit Gehäuseunterteil im
Vertikalschnitt,
Fig. 6. das Gehäuseoberteil für den Gegenstand nach Fig. 4 bzw.
Fig. 5 im Vertikalschnitt,
Fig. 7 den Gegenstand nach Fig. 6 in Frontansicht,
Fig. 8 den Gegenstand nach Fig. 6 in Draufsicht,
Fig. 9 den Klemmkäfig für die Zugentlastung mit Rastarm und
Führungsnocken im Vertikalschnitt,
Fig. 10 eine Rastsitzverbindung für den Gegenstand nach Fig. 9 in
dem Gehäuseunterteil,
Fig. 11 die Klemmbuchse mit Innenkonus für den Gegenstand nach
Fig. 9 im Vertikalschnitt,
Fig. 12 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 11 und
Fig. 13 einen Querschnitt durch das Gehäuseunterteil im Bereich
der Zugentlastung.
In den Figuren ist ein Winkelstecker 1 für elektrische
Steckvorrichtungen bzw. deren Steckdosen, insbesondere für Kragen
bzw. Rundsteckvorrichtungen, z. B. nach VDE 0623 dargestellt.
Dieser Winkelstecker 1 weist in seinem grundsätzlichen Aufbau ein
Gehäusevorderteil 2 mit Steckerstiften 3 und ein Gehäusehinterteil 4
mit einer Leitungs- bzw. Kabeleinführung 5 auf. Die
Kabeleinführung 5 ist abgewinkelt. Die Teilungsebene T zwischen
dem Gehäusevorderteil 2 und dem Gehäusehinterteil 4 verläuft im
wesentlichen parallel zur Kabeleinführung 5. Das Gehäusevorderteil
2 und das Gehäusehinterteil 4 bilden im Bereich der Teilungsebene
T ein Drehlager. Das Gehäusehinterteil 4 ist um einen vorgegebenen
Drehbereich gegenüber dem Gehäusevorderteil 2 drehbar. Die
Teilungsebene T bildet zugleich die Drehebene. Nach dem
Ausführungsbeispiel ist das Gehäusevorderteil 2 als Steckerkragen
mit einem als Feder ausgebildeten Lagerkranz 6 am hinteren
Kragenende ausgebildet. Das Gehäusehinterteil 4 übergreift den
Lagerkranz 6 mit einem als korrespondierende Ringnut
ausgebildeten Lagerring 7. Der Lagerring 7 ist als geteilter Ring
ausgebildet. Der Lagerkranz 6 weist in seiner innenliegenden
Lagerstirnfläche, welche der Einsteckseite abgewandt ist, eine den
Drehbereich vorgebende Führungsnut 8 für einen in die
Führungsnut 8 eingreifen den Führungsnocken 9 oder Führungsstift
an der zugeordneten Lagerstirnfläche des Lagerringes 7 auf. Die
Führungsnut 8 besitzt an einem Nutende einen Nockeneintritt 10. -
In die Führungsnut 8 kann auch ein Führungsnocken 9 an einem
Rastarm 11 eingreifen, der in dem Gehäusehinterteil 4 angeordnet
z. B. Bestandteil einer Zugentlastung 12 ist und aus
biegeelastischem Material besteht. Die Führungsnut 8 weist in
vorgegebenen Drehwinkelabständen angeordnete Rastsitze 13 für den
Führungsnocken 9 an dem Lagerring 7 oder an dem Rastarm 11
auf. Die Mitte des Drehbereiches ist auf eine Steckernase 14 am
Steckerkragen bzw. am Gehäusevorderteil 2 ausgerichtet. Der
Lagerkranz 6 weist umfangseitig eine umlaufende Dichtungsnut 15
auf, in welche der Lagerring 7 mit einer in der Ringnut
umlaufenden Dichtungslippe 16 eingreift.
Das Gehäusehinterteil 4 besteht aus einem haubenartigen
Gehäuseoberteil 17 und einem Gehäuseunterteil 18 mit
entsprechenden Lagerringabschnitten. Beide Gehäuseteile 17, 18
sind mittels angedeuteter Schrauben 19 miteinander verbunden. Das
Gehäuseoberteil 17 weist an seiner der Einsteckseite abgekehrten
Seite eine Haltenase 20 für einen Steckdosen-Klappdeckel auf. Diese
Haltenase 20 erstreckt sich über den Drehbereich des Gehäuse
hinterteils 4, so daß der Steckdosen-Klappdeckel in jeder Position
des Gehäusehinterteils 4 einwandfrei gehalten ist.
Die Zugentlastung 12 für das eintretende Kabel 21 oder die
eintretende Leitung weist einen Klemmkäfig 22 mit einem
Kabeldurchführungsring 23 und sich daran in Kabellängsrichtung
erstreckenden Klemmzungen 24 auf. Auf dem Klemmkäfig 22 ist eine
Klemmbuchse 25 mit einem Innenkonus 26 zum Nachinnendrängen der
Klemmzungen 24 und folglich Festklemmen des eingeführten Kabels
21 bzw. der eingeführten Leitung aufschiebbar und in
Klemmstellung fixierbar. Die Klemmzungen 24 weisen als Klauen 27
ausgebildete Zungenenden auf. Der Kabeldurchführungsring 23 weist
über seinen Umfang verteilte Rastelemente, z. B. Rasthaken 28 zum
Aufrasten auf einen in dem Gehäuseunterteil 18 angeordneten
Rastsitz 29 auf. An dem Kabeldurchführungsring 23 ist der Rastarm
11 mit dem Führungsnocken 9 angeformt. Denn nicht nur das
Gehäusevorderteil 2 und das Gehäusehinterteil 4 sondern auch der
Lagerkranz 6, der Lagerring 7 und die Zugentlastung 12 bestehen
aus Kunststoff. Der Kabeldurchführungsring 23 und die Klemmbuchse
25 weisen auf gegenüberliegenden Seiten korrespondierende
Anformungen 30 mit fluchtenden Bohrungen 31 für
Schraubbefestigungen in dem Gehäusehinterteil 18 auf. Das
Gehäusehinterteil 18 besitzt die Anformungen 30 aufnehmende
Aussparungen 32 zur Bildung einer Verdrehsicherung für die
Zugentlastung 12, wobei die Anformungen 30 und die Aussparungen
32 korrespondieren.
Claims (10)
1. Winkelstecker (1) für elektrische Steckvorrichtungen,
insbesondere Kragen- bzw. Rundsteckvorrichtungen mit einem
Gehäusevorderteil (2) mit Steckerstiften (3) und mit einem
Gehäusehinterteil (4) mit einer Kabeleinführung (5), wobei
die Kabeleinführung (5) abgewinkelt ist und die
Teilungsebene (T) zwischen dem Gehäusevorderteil (2) und
dem Gehäusehinterteil (4) im wesentlichen parallel zur
Kabeleinführung (5) verläuft, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäusevorderteil (2) und das
Gehäusehinterteil (4) im Bereich der Teilungsebene (T) ein
Drehlager bilden und das Gehäusehinterteil (4) um einen
vorgegebenen Drehbereich gegenüber dem Gehäusevorderteil
(2) drehbar ist.
2. Winkelstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäusevorderteil (2) als Steckerkragen mit einem
als Feder ausgebildeten Lagerkranz (6) am hinteren
Kragenende ausgebildet ist und daß das Gehäusehinterteil
(4) den Lagerkranz (6) mit einem als korrespondierende
Ringnut ausgebildeten Lagerring (7) übergreift, und daß der
Lagerkranz (6) und/oder der Lagerring (7) als geteilter
Kranz bzw. geteilter Ring ausgebildet sind.
3. Winkelstecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lagerkranz (6) oder der Lagerring
(7) in seiner innenliegenden Lagerstirnfläche eine den
Drehbereich vorgebende Führungsnut (8) für einen in die
Führungsnut (8) eingreifenden Führungsnocken (9) an der
zugeordneten Lagerstirnfläche des Lagerrings (7) oder des
Lagerkranzes (6) aufweist.
4. Winkelstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsnut (8) an einem Nutende
einen Nockeneintritt (10) aufweist.
5. Winkelstecker nach einem der Ansprüche 1 oder 2 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkranz (6) an seiner
innenliegenden Lagerstirnfläche eine den Drehbereich
vorgebende Führungsnut (8) aufweist, und daß in die
Führungsnut (8) ein Führungsnocken (9) an einem Rastarm
(11) eingreift, der in dem Gehäusehinterteil (4)
angeordnet, z. B. Bestandteil einer Zugentlastung (12) ist.
6. Winkelstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsnut (8) in vorgegebenen
Drehwinkelabständen angeordnete Rastsitze (13) für den
Führungsnocken (9) an dem Lagerring (7) oder an dem Rastarm
(11) aufweist.
7. Winkelstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mitte des Drehbereichs auf eine
Steckernase (14) am Steckkragen bzw. Gehäusevorderteil (2)
ausgerichtet ist.
8. Winkelstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lagerkranz (6) umfangseitig eine
umlaufende Dichtungsnut (15) aufweist, in welche der
Lagerring (7) mit einer in der Ringnut umlaufenden
Dichtungslippe (16) eingreift.
9. Winkelstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäusehinterteil (4) aus einem
Gehäuseoberteil (17) und einem Gehäuseunterteil (18) mit
entsprechenden Lagerringabschnitten besteht und beide
Gehäuseteile (17, 18) mittels Rastsitz oder Schrauben (19)
miteinander verbindbar sind.
10. Winkelstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuseoberteil (17) an seiner der
Einsteckseite abgekehrten Seite eine Haltenase (20) für
einen Steckdosen-Klappdeckel aufweist, und daß sich die
Haltenase (20) über den Drehbereich des Gehäusehinterteils
(4) erstreckt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995140686 DE19540686C1 (de) | 1995-11-01 | 1995-11-01 | Winkelstecker für elektrische Steckvorrichtungen, insbesondere Kragen- bzw. Rundsteckvorrichtungen |
| DE29521387U DE29521387U1 (de) | 1995-11-01 | 1995-11-01 | Winkelstecker für elektrische Steckvorrichtungen, insbesondere Kragen- bzw. Rundsteckvorrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995140686 DE19540686C1 (de) | 1995-11-01 | 1995-11-01 | Winkelstecker für elektrische Steckvorrichtungen, insbesondere Kragen- bzw. Rundsteckvorrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19540686C1 true DE19540686C1 (de) | 1997-02-20 |
Family
ID=7776349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995140686 Expired - Lifetime DE19540686C1 (de) | 1995-11-01 | 1995-11-01 | Winkelstecker für elektrische Steckvorrichtungen, insbesondere Kragen- bzw. Rundsteckvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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