DE19536958C2 - Auf einem Fahrgestell angeordnete und durch eine Anhängerkupplung oder dergleichen-vorzugsweise mittels Pkw-verfahrbare Hochleistungs-Maschinenkombination zum Mischen und Fördern von Fließ-Estrichen - Google Patents
Auf einem Fahrgestell angeordnete und durch eine Anhängerkupplung oder dergleichen-vorzugsweise mittels Pkw-verfahrbare Hochleistungs-Maschinenkombination zum Mischen und Fördern von Fließ-EstrichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine auf einem Fahrgestell anzuordnende und durch eine
Anhängerkupplung oder dergleichen - vorzugsweise mittels Pkw - verfahrbare
Hochleistungs-Maschinenkombination zum Mischen und Fördern von Fließ-
Estrichen.
Es ist bekannt, Werktrockenmörtel auf Baustellen in Standsilos bereitzustellen,
die bei Bedarf durch Tankfahrzeuge gefüllt werden. Den einzelnen Standsilos
sind Maschinenkombinationen, bestehend aus mindestens einem Antriebsmo
tor und einer Pumpe zugeordnet, so daß der Werktrockenmörtel nach dem
Vermischen mit Wasser als Fließ-Estrich über eine Schlauchleitung zum Ein
satzort gepumpt werden kann.
Diese vorbekannte Bauart benötigt für jedes Silo eine Maschinenkombination
aus Antriebsmotor und Pumpe sowie gegebenenfalls Mischerwelle und Was
seraufgabe und muß zusammen mit dem Standsilo von Spezialfahrzeugen
transportiert werden. Dadurch ist das Eigengewicht der Silos relativ hoch, was
zu Lasten der Speicherung von Werktrockenmörtel geht, da das von den Spe
zialfahrzeugen zu transportierende Gesamtgewicht aufgrund einschlägiger Ge
setzesvorschriften begrenzt ist.
Ein weiterer Nachteil dieser Lösung ist darin zu sehen, daß der Kapitalbedarf
relativ hoch ist, da jedes Silo mit der beschriebenen Maschinenkombination
bestückt ist, auch solche, die sich nicht oder eine Zeitlang nicht im Einsatz be
finden.
Deshalb hat man schon vorgeschlagen, eine Hochleistungs-Maschinenkombi
nation, bestehend aus Steilförderschnecke, einem Horizontal-Durchlaufmischer
und Förderpumpe sowie Antriebsmotor auf einem mittels eines Pkw oder der
gleichen verfahrbaren Fahrgestell fest zu montieren. Die Steilförderschnecke
fördert das Trockenmaterial aus dem Standsilo in den Trichter des Durchlauf
mischers. Eine Stachelwelle mischt kontinuierlich den Estrich an und übergibt
ihn der Förderpumpe, die den fertig gemischten Estrich über eine Schlauchlei
tung zum Einsatzort fördert.
Diese Konstruktion besitzt den Nachteil einer relativ hohen Bauhöhe, da die
Steilförderschnecke einen beträchtlichen Platz zu ihrer Unterbringung benötigt,
da sie über den Trichter des Durchlaufmischers nach oben hervorragt. Außer
dem sind solche Steilförderschnecken relativ kostspielig und erfordern demge
mäß eine dementsprechend hohe Investition.
Da der staubdichte Anschluß der Steilförderschnecke über einen Faltenbalg an
der unteren Austragsöffnung des Trichters des Standsilos erfolgt, ist ein weite
rer Platzbedarf in der Höhe erforderlich. Da die Hochleistungs-Maschinenkom
bination mit dem Fahrgestell fest verbunden ist, kann es vorkommen, daß sich
diese nicht oder erst nach Weggraben einer Bodenschicht unter dem Standsilo
anordnen läßt. Dabei ragt das Fahrgestell mit dem übrigen Teil der Maschinen
kombination zwischen den Standfüßen des Silos hervor, was störend ist.
Aus dem Prospekt "S5 Universalschneckenpumpe" der Firma Putzmeister,
72631 Aichtal, Seiten 1-6, veröffentlicht auf der bauma '95 am 05. April 1995,
ist eine auf einem Fahrgestell angeordnete und durch eine Anhängerkupplung
oder dergleichen verfahrbare Hochleistungs-Maschinenkombination zum Mi
schen und Fördern von Fließ-Estrichen vorbekannt, die an einer Auslaßöffnung
eines Standsilos staubdicht anzukuppeln ist und die mit einem motorisch ange
triebenen Horizontal-Durchlaufmischer mit Dosierschnecke zum Weiterfördern
des vom Standsilo zugeförderten Trockenmaterials versehen ist und die eine
Mischerwelle mit Mischerrohr und Wasseranschluß, eine Pumpe für den Fließ-
Estrich und eine motorische Antriebseinheit für den Antrieb der Pumpe auf
weist. Dosierschnecke und Mischerwelle sind koaxial zueinander angeordnet,
wobei der Mischer in einem darunter angeordneten Pumpentrichter austrägt.
Einseitig ist im Pumpentrichter eine Antriebseinheit für den Antrieb einer
Pumpenwelle und einer koaxial dazu angeordneten Schnecke zugeordnet.
Aus der CH-PS 620 856 ist eine fahrbare Mischvorrichtung vorbekannt, mit ei
nem auf einem Fahrgestell angeordneten und motorisch angetriebenen Hori
zontal-Durchlaufmischer, der zum Zwecke des Ankuppelns des Mischers an
eine Auslaßöffnung eines Standsilos durch eine Hebevorrichtung
höhenverstellbar ist.
Aus dem Prospekt "Werte für Ihre Zukunft" der Firma Putzmeister, 72631
Aichtal, Seiten 1-24, veröffentlicht auf der bauma '95 am 05. April 1995, ist es
bekannt, bei einem motorisch angetriebenen Horizontal-Durchlaufmischer, der
an einen Standsilo angekuppelt ist, die Längsachse der Pumpenwelle und der
Schnecke quer zur Längsachse der Dosierschnecke und der Mischerwelle an
zuordnen, wobei die Längsachse der Pumpenwelle und der Schnecke unter
halb der Mischerwelle vorgesehen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine auf einem Fahrgestell anzuord
nende und mittels eines Pkw oder dergleichen verfahrbare Hochleistungs-Ma
schinenkombination zum Mischen und Fördern von Fließ-Estrichen so auszu
bilden, daß bei höherer Flexibilität hinsichtlich ihres Einsatzes auch eine bes
sere Handhabung auf der Baustelle gegeben ist.
Die Aufgabe wird durch die in Patentanspruch 1 wiedergegebenen Merkmale
gelöst.
Bei der Erfindung ist die Hochleistungs-Maschinenkombination, die in der Re
gel aus Mischer, Pumpe und geeignetem motorischen Antrieb besteht, auf ei
nem heb- und senkbaren Fahrgestell angeordnet. Dadurch wird die Möglichkeit
eröffnet, die Hochleistungs-Maschinenkombination unmittelbar mit ihrem Misch
trichter unter die Auslaßöffnung des Standsilos zu fahren, anzuheben und mit
dem Standsilo staubdicht zu verbinden. Daraufhin kann das Fahrgestell abge
senkt und weggefahren werden, so daß es auf der Baustelle nicht stört. Eine
Steilförderschnecke ist nicht mehr erforderlich, so daß die dafür notwendigen
Investitionen entfallen. Damit entfallen auch die Wartungs- und Reparaturarbei
ten an solchen Steilförderschnecken.
Da das Fahrgestell höhenverstellbar ist, kann es an die jeweils am Einsatzort
vorliegenden Gegebenheiten so angepaßt werden, daß Erdarbeiten, insbe
sondere ein Wegschaufeln von Erdschichten zwecks Schaffung eines genü
genden Freiraumes zum Anordnen der Hochleistungs-Maschinenkombination,
ebenfalls nicht mehr erforderlich sind.
Ein besonderer Vorteil ist auch darin zu sehen, daß die Hochleistungs-Maschi
nenkombination immer nur zu dem Silo gefahren zu werden braucht, das ge
rade benötigt wird. Ist die Hochleistungs-Maschinenkombination an einem
Standsilo angeflanscht, kann das Fahrgestell inzwischen anderweitig verwen
det werden. Die nicht benötigten Standsilos sind also nicht mit Hochleistungs-
Maschinenkombinationen bestückt. Verleiher von Standsilos brauchen weniger
Kapital aufzuwenden, da mit einer relativ geringen Anzahl von flexibel handzu
habenden Hochleistungs-Maschinenkombinationen sich ein relativ großer Park
an Standsilos betreiben läßt.
Bei sehr kompakter Bauweise läßt sich die Hochleistungs-Maschinenkombina
tion auf einem Pkw-Anhänger anordnen. Eine solche Hochleistungs-Maschi
nenkombination kann zum Beispiel eine Förderleistung von etwa 70 bis etwa
120 l/min aufweisen.
Eine Hochleistungs-Maschinenkombination gemäß der Erfindung kann so aus
gebildet werden, daß sie innerhalb der orthogonal zum Aufstellboden des Silos
verlaufenden Projektion desselben angeordnet ist. Dadurch wird ein geringer
Raum benötigt. Die Einzelteile der Maschinenkombination stören nicht, da sie
nicht aus und unterhalb des Silos hervorragen.
Im übrigen wird die Hochleistungs-Maschinenkombination durch jeweils min
destens eine auf jeder Längsseite des Fahrgestells angeordnete, abwechselnd
beidseitig mit Druckmitteldruck zu beaufschlagende Kolben-Zylinder-Einheit
angehoben bzw. abgesenkt.
Die Kupplungen sorgen für eine zuverlässige, aber lösbare Verbindung der
Hochleistungs-Maschinenkombination mit dem Fahrgestell.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Steuerungsmittel ermöglichen eine zu
verlässige Steuerung zum Beaufschlagen der Kolben-Zylinder-Einheiten auch
unter den Raum- und Betriebsbedingungen auf Baustellen.
In den Patentansprüchen 2 bis 5 sind vorteilhafte Ausführungsformen der Er
findung beschrieben.
In der Zeichnung ist die Erfindung - teils schematisch - beispielsweise veran
schaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine Hochleistungs-Maschinenkombination in der Seitenansicht;
Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. 1;
Fig. 3 eine Dosierschnecke mit koaxial dazu angeordneter Mischerwelle;
Fig. 4 eine Pumpenwelle;
Fig. 5 eine auf einem Fahrgestell angeordnete Hochleistungs-Maschinen
kombination in Fahrstellung, unterhalb eines Standsilos;
Fig. 6 die aus Fig. 5 ersichtliche Hochleistungs-Maschinenkombination mit
Fahrgestell, allerdings in angehobener Stellung der Hochleistungs-
Maschinenkombination in Kupplungsstellung mit dem Standsilo;
Fig. 7 nach dem Ankuppeln der Hochleistungs-Maschinenkombination ge
mäß Fig. 6 das Wegfahren des abgesenkten Fahrgestelles;
Fig. 8 das aus den Fig. 5 bis 7 ersichtliche Fahrgestell mit einer Hochlei
stungs-Maschinenkombination gemäß Fig. 1 und 2 in Fahrstellung;
Fig. 9 eine Draufsicht auf das Fahrgestell, ohne die Hochleistungs-Maschi
nenkombination;
Fig. 10 einen Hydraulik-Schaltplan;
Fig. 11 eine Einzelheit im Bereich der Anordnung einer Kolben-Zylinder-Ein
heit an dem Rahmen, in größerem Maßstab, und zwar in angehobe
ner Stellung, und
Fig. 12 eine Darstellung entsprechend Fig. 11, allerdings in abgesenkter
Stellung der Kolben-Zylinder-Einheiten.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein Rahmen bezeichnet, während 2 einen Pum
pentrichter und 3 ein Gehäuse veranschaulicht. Das Bezugszeichen 4 bezeich
net ein Dosierrohr und 5 ein Mischrohr.
Mit dem Bezugszeichen 6 ist ein Schutzgitter bezeichnet und 7 stellt einen
Motorflansch dar. Mit 8 ist ein Pumpenflansch und mit 9 ein Druckflansch be
zeichnet.
Das Bezugszeichen 10 bezeichnet ein Gehäuse und 11 eine Aufnahme, wäh
rend bei 12 ein Gleitringdichtungssatz veranschaulicht ist.
Bei 13 ist eine Pumpenwelle veranschaulicht. Eine Mitnehmerklaue trägt das
Bezugszeichen 14. 15 ist ein Mischerflansch und 16 ein Distanzring, während
bei 17 ein Dichtring veranschaulicht ist. Mit 18 ist ein Flansch und mit 19 ein
Adapter bezeichnet.
Bei 20 ist eine Dosierwelle und bei 21 eine Mischerwelle angeordnet.
Das Bezugszeichen 22 bezeichnet eine Schnecke und 23 einen Schnecken
mantel, der das Gehäuse bildet.
Bei 24 sind zwei Zuganker veranschaulicht, während 25 einen Werkzeug
schrank betrifft. 26 ist ein Aufsatz und 27 ein Deckel.
Bei 28 ist ein Schutzgitter und bei 29 eine Entlüftung veranschaulicht. Mit dem
Bezugszeichen 30 ist ein Staubsack und mit 31 eine Schlauchschelle bezeich
net.
Eine Steuerplatte trägt das Bezugszeichen 32 und eine Rückwand das Be
zugszeichen 33. Mit 34 ist ein Handbedienkasten und mit 35 ein Kegelradge
triebemotor bezeichnet. Bei 36 ist ein Schwimmerschalter und bei 37 eine
Schwimmerstange veranschaulicht. 38 ist ein Schwimmer und 39 eine Abdeck
scheibe.
Bei 40 ist eine Halterung und bei 41 ein Spritzschutz veranschaulicht. Das Be
zugszeichen 42 bezeichnet ein komplettes Vierkant-Außenlager und 43 eine
Schranktür. 44 ist ein komplettes Mörteldruckmanometer.
Zwei Schnellkupplungen tragen das Bezugszeichen 45. Bei 46 ist ein Glyzerin-
Manometer und bei 47 eine Schutzkappe veranschaulicht.
48 bezeichnet einen Leermelder. Mit 49 sind zwei Rohrmuttern und mit 50 zwei
Augenschrauben bezeichnet.
Vier Korbmuttern tragen das Bezugszeichen 51 und zwei Dichtungen das Be
zugszeichen 52. Eine weitere Dichtung ist mit dem Bezugszeichen 53 bezeich
net. Bei 54 ist eine Flanschdichtung, bei 55 eine Mischrohrdichtung dargestellt.
Das Bezugszeichen 56 zeigt ein Ölstandsauge. Zwei Verschlußschrauben tra
gen das Bezugszeichen 57 und ein Bogen das Bezugszeichen 58.
Mit 59 ist ein Winkel und mit 60 eine Klauenkupplung bezeichnet. Bei 61 ist
eine Schnellkupplung und bei 62 zwei Augenschrauben veranschaulicht.
Zwei Kreuzgriffe tragen das Bezugszeichen 63 und zwei Sechskantschrauben
das Bezugszeichen 64. Mit 65 sind zwei Scheiben und mit 66 zwei Sechskant
muttern bezeichnet.
Ein Gewindestift trägt das Bezugszeichen 67, während vier Sechskantschrau
ben das Bezugszeichen 68 aufweisen. Mit 70 ist eine Sechskantschraube und
mit 71 sind sechs Sechskantschrauben bezeichnet. Vier Sechskantschrauben
tragen das Bezugszeichen 72 und elf Fächerscheiben tragen das Bezugszei
chen 73. Bei 74 sind vier Sechskantmuttern und bei 75 vier Sechskantschrau
ben veranschaulicht. Zwei Sechskantschrauben tragen das Bezugszeichen 76
und sechs Fächerscheiben das Bezugszeichen 77.
Mit 78 sind Sechskantschrauben bezeichnet, während bei 79 ebenfalls zwei
Sechskantschrauben dargestellt sind.
Vier Fächerscheiben tragen das Bezugszeichen 80, während mit 81 zwei
Sechskantmuttern bezeichnet sind.
Das Bezugszeichen 82 bezeichnet eine komplette Antriebseinheit. Bei 83 ist
eine Distanzscheibe und bei 84 ein Adapterflansch veranschaulicht.
Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, ist die Dosierwelle 20 koaxial zur Mi
scherwelle 21 angeordnet. Letztere trägt Flügel zum intensiveren Durchmi
schen der Mörtelmischung.
Durch die Klauenkupplung 60 wird ein Rohr oder ein Schlauch zur Frischwas
serzufuhr angeflanscht, so daß über den Winkel 59 Wasser in das Mischrohr 5
gegeben werden kann. Die durch die Dosierschnecke 20 in das Mischrohr 5
eingegebene Rohmörtelmischung in Form von Werktrockenmörtel wird dadurch
intensiv mit dem Wasser vermischt und nach unten in den Pumpentrichter 2
ausgefördert, von wo aus die Pumpenwelle 13 mit ihren Flügeln für eine
weitere Durchmischung und Weiterförderung zu der koaxial angeordneten
Schnecke 22 in einem gehäuseförmigen Schneckenmantel 23 sorgt. Von dort
aus erfolgt ein Weitertransport über den Bogen 58 zu einer über die Schnell
kupplung 45 angekuppelten Schlauchleitung, so daß der Fließ-Estrich zum
Einsatzort gepumpt werden kann.
Deutlich ist durch einen Vergleich der Fig. 1 und 2 zu erkennen, daß die Do
sierschnecke 20 mit der Mischerwelle 21 orthogonal zur Längsachse der Pum
penwelle 13 und der Schnecke 22 verläuft. Des weiteren erkennt man, daß die
Pumpenwelle 13 mit Schnecke 22 unterhalb der Mischerwelle 21 angeordnet
ist. Das Gehäuse 3 mit dem Aufsatz 26, der Kegelradgetriebemotor 35, die Do
sierschnecke 20 und die Mischerwelle 21 sind oberhalb der Schranktür 43 und
der Steuerplatte 32 und auch oberhalb des Werkzeugschrankes 25 angeord
net. Dadurch ergibt sich eine kompakte, raumsparende Konstruktion.
Mit dem Bezugszeichen 85 (Fig. 9) ist insgesamt ein als Anhänger ausgebil
detes Fahrgestell bezeichnet, das eine Anhängerkupplung 86 aufweist, mittels
derer das Fahrgestell 85 an einen Pkw oder dergleichen ankuppelbar ist. Das
Fahrgestell 85 weist vorliegend zwei Räder auf, von denen eines mit dem Be
zugszeichen 87 bezeichnet ist. Radgehäuse tragen die Bezugszeichen 88 bzw.
89.
Das Fahrgestell 85 weist im mittleren Längenbereich eine versteifte Konstruk
tion 90 auf, auf der die Hochleistungs-Maschinenkombination nach den Fig. 1
und 2 aufsetzbar ist. In Transportstellung wird die Hochleistungs-Maschinen
kombination durch von Hand verriegelbare und ebenfalls lösbare Kupplungen
91, 92 bzw. 93, 94, denen Handhebel zugeordnet sind, verriegelt. Von den
Handhebeln ist lediglich einer mit dem Bezugszeichen 95 versehen worden.
Die Hochleistungs-Maschinenkombination gemäß den Fig. 1 und 2 weist an
ihrer Unterseite entsprechende, nicht mehr bezeichnete Verriegelungsstücke
auf, mit denen sich die Kupplungen 91 bis 94 in und außer Eingriff bringen las
sen.
Mit 96 ist ein von Anhängern übliches Stabilisierungsrad bezeichnet, das über
eine Handkurbel 97 orthogonal zum Boden 98 verstellbar ist. Zum Zwecke des
Transports wird das Stabilisierungsrad 96 bis unmittelbar unter den Rahmen 99
hochgefahren. Paarweise gegenüberliegend sind an dem Rahmen 99 vier or
thogonal zum Boden 98 ausfahrbare Stützen angeordnet, von denen in Fig. 8
lediglich die beiden an einer Längsseite des Rahmens 99 befindlichen Stützen
100 und 101 mit Bezugszeichen versehen wurden.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Rahmens 99 sind ebensolche Stützen
angeordnet. Dadurch ist es möglich, im Bedarfsfalle die Hochleistungs-Maschi
nenkombination auf dem Fahrgestell 85 in Betrieb zu belassen und die erfor
derliche Standsicherheit herbeizuführen.
Im Bereich der Radkästen 88 und 89 sind auf jeder Seite des Anhängers 85 je
eine Kolben-Zylinder-Einheit 102 bzw. 103 (Fig. 11 und 12) angeordnet, die
einerseits mit dem Rahmen 99 und andererseits mit der Achse 104 des Anhän
gers 85 in Wirkverbindung stehen. Über die Kolben-Zylinder-Einheiten 102 und
103 kann der Rahmen 99 angehoben oder abgesenkt, also orthogonal zum
Boden 99 verstellt werden.
Die Kolben-Zylinder-Einheiten 102 und 103 bestehen bei der dargestellten Aus
führungsform aus jeweils einseitig mit Hydraulikdruck beaufschlagbaren Zylin
dern 105 bzw. 106 (Fig. 10), in denen Kolben 107 bzw. 108 längsverschieblich
und dichtend geführt sind. Auf der einen, gleichen Kolbenseite münden in den
so geschaffenen Zylinderraum 109 bzw. 110 Leitungen 111 bzw. 112 zum Zu
führen eines hydraulischen Mediums. Die Leitungen 111 und 112 sind über
2/2-Wege-Sperrventile 113 bzw. 114 an Leitungen 115 bzw. 116 angeschlos
sen, die zu einem 3/2-Wege-Kugelhahn führen, der sich in der in Fig. 10 dar
gestellten Stellung in Sperrstellung befindet, so daß keine der Leitungen 115
bzw. 116 an eine Leitung 118 angeschlossen ist, die über eine Drossel 119 an
einen Leitungsabschnitt 120 angeschlossen ist, der zu einer Handpumpe 121
mit Handhebel 122 führt.
Bei 123 ist ein Leitungsabschnitt angedeutet, der einerseits mit der Leitung 120
und andererseits über ein Absperrventil 124 und einer Leitung 125 mit einem
Hydraulik-Flüssigkeitstank 126 in Verbindung steht.
Mit dem Bezugszeichen 137 ist eine Umgehungsleitung mit Rückschlagventil
127 bezeichnet.
Bei 128 und 129 sind Hubanschläge bezeichnet, während 130 und 131 Fest
stellnocken sind, die mit Rasten 132 und 133 zusammenwirken.
Der Doppelpfeil F-T bezeichnet in Fig. 10 die Umschaltstellung des 3/2-Wege-
Kugelhahns 117.
Die Wirkungsweise der aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsform ist
folgende:
Angenommen, der Rahmen 99 befindet sich in der aus Fig. 12 ersichtlichen
unteren, abgesenkten Stellung, dann liegt die Hochleistungs-Maschinenkombi
nation auf dem Rahmen 99 auf und ist über die Kupplungen 91, 92 bzw. 93, 94
mit dem Fahrgestell in Transportstellung verriegelt und kann weggefahren wer
den. Die Stützen 100 und 101 und die entsprechenden gegenüberliegenden
Stützen befinden sich in der aus Fig. 8 ersichtlichen, hochgefahrenen Stellung.
Zusätzlich wird das Stabilisierungsrad 96 nach dem Ankuppeln des Anhängers
an einem Pkw oder dergleichen über die Handkurbel 97 nach oben geschraubt.
Alsdann kann das gesamte Aggregat zum Einsatzort, zum Beispiel zu einem
Standsilo 134 wie es aus den Fig. 5, 6 und 7 ersichtlich ist, gefahren werden.
Mittels eines Pkw oder dergleichen wird dann das gesamte Aggregat in der ab
gesenkten Stellung so unter die Öffnung des Auslaßtrichters des Standsilos
134 gefahren, daß sich die Einlaßöffnung des Gehäuses 3 möglichst koaxial
unter der Mündungsöffnung bzw. dem hier vorgesehenen Flansch befindet.
Alsdann wird das Absperrventil 124 geöffnet und über den Handhebel 122 die
Handpumpe 121 in Gang gesetzt, die dann Hydraulikmedium aus dem Hy
draulik-Flüssigkeitstank 126 ansaugt und über die Leitung 120 und über das
Rückschlagventil 127 und die Umgehungsleitung 137 sowie über die Leitung
118 der 3/2-Wege-Kugelhahn zum Beispiel über die Leitung 115 und das über
die Raste 132 und den Nocken 130 in Wirkstellung gebrachte 2/2-Wege-Sperr
ventil und die Leitung 111 in den Zylinderraum 109 gedrückt. Der 3/2-Wege-
Kugelhahn ist zuvor durch Drehen in Richtung T so geschwenkt worden, daß
die Flüssigkeit über die Leitung 118 in die Leitung 115 eintreten kann. Der Kol
ben 107 und dadurch auch die mit ihm verbundene Kolbenstange wird aus dem
Zylinder 105 herausgeschoben und hebt dadurch den Rahmen 99 einseitig an.
Nach mehreren Pumpbewegungen wird der 3/2-Wege-Kugelhahn so in
Richtung F gedreht, das nunmehr die Leitung 116 und über das 2/2-Wege-
Sperrventil 114, das ebenfalls zuvor in seine Öffnungsstellung gebracht ist, die
Leitung 112 und damit der Zylinderraum 110 mit Hydraulikdruck beaufschlagt
werden kann, was ebenfalls ein Verschieben des Kolbens 108 und damit der
Kolbenstange zur Folge hat, so daß nunmehr auch an dieser Seite der Rah
men 99 entsprechend angehoben wird (Fig. 11).
Dieser Vorgang kann gegebenenfalls mehrere Male wiederholt werden, bis sich
der Rahmen 99 in der entsprechenden Höhenlage befindet, derart, daß sich
das Gehäuse 3 in einer solchen Höhenlage befindet, daß es mit Schrauben
oder dergleichen mit der Auslaßöffnung des unteren Trichters des Standsilos
134 staubdicht verbunden werden kann. Dadurch ist auch eine Anpassung
an Bodenunebenheiten möglich. Mit den Bezugszeichen 138 bzw. 139 sind
Schwingen bezeichnet. Je eine dieser Schwingen 138 und 139 ist je einer Kol
ben-Zylinder-Einheit 102 bzw. 103 zugeordnet. Diese Schwingen 138 und 139
sind jeweils über eine Schwenkachse 140 bzw. 141 mit dem Rahmen 99 in ver
tikaler Ebene schwenkbeweglich gekuppelt. Wie aus den Fig. 11 und 12 zu er
kennen ist, greift die Kolbenstange 135 bzw. 136 jeweils über eine Schwenk
achse 142 bzw. 143 an der Schwinge 138 bzw. 139 an.
Die Einlaßöffnung des Gehäuses 3 wird über einen Flansch und Schrauben
oder dergleichen staubdicht mit der unteren Auslaßöffnung des Standsilos 134
verbunden.
Daraufhin können durch entsprechendes Schwenken des 3/2-Wege-Kugel
hahnes abwechselnd die Zylinderräume 109 bzw. 110 druckentlastet werden,
wobei das Öl über die Drossel 119 und die Leitung 120, 123 und das Absperr
ventil 124 und die Leitung 125 in den Hydraulik-Flüssigkeitstank 126 zurück
strömt.
Falls die eingenommene Höhenlage blockiert werden soll, kann das Absperr
ventil 124 geschlossen werden. Außerdem können die 2/2-Wege-Sperrventile
in die aus Fig. 10 gebrachte Sperrstellung gebracht werden.
Sollten beim Anheben des Rahmens 99 über die Kolben-Zylinder-Einheiten 102
oder 103 die Hubanschläge 128, 129, die die maximale Hubstellung begren
zen, erreicht werden, so werden über diese Hubanschläge 128 und 129 die
2/2-Wege-Sperrventile 113 und 114 sofort derart betätigt, daß sie in die aus
Fig. 10 ersichtliche Sperrstellung gelangen, so daß die Zylinderräume 109 und
110 gegen unbeabsichtigtes Absenken automatisch blockiert werden.
Die Reaktionskräfte der Kolben-Zylinder-Einheiten können in die Achse 104
des Anhängers eingeleitet werden. Entweder werden die Zylinder 105 und 106
mit dem Rahmen 99 gekuppelt und die Kolbenstange 135 und 136 - indirekt -
mit der Achse 104, oder aber die Zylinder 105 und 106 leiten die Reaktions
kräfte in die Achse 104, während die Kolbenstangen 135 und 136 den Rahmen
99 anheben.
Durch das Absperrventil 124 wird eine zusätzliche Sicherheit gegen unbeab
sichtigtes Absenken des Rahmens 99, zum Beispiel ein Herunterfallen, verhin
dert, wie auch beim Verfahren des Gesamtaggregates durch die aus Fig. 10
ersichtliche Sperrstellung der 2/2-Wege-Sperrventile 113 und 114 eine unbe
absichtigte Bewegung der Kolben-Zylindereinheiten 102 und 103 vermieden
wird.
1
Rahmen
2
Pumpentrichter
3
Gehäuse
4
Dosierrohr
5
Mischrohr
6
Schutzgitter
7
Motorflansch
8
Pumpenflansch
9
Druckflansch
10
Gehäuse
11
Aufnahme
12
Gleitringdichtungssatz
13
Pumpenwelle
14
Mitnehmerklaue
15
Mischerflansch
16
Distanzring
17
Dichtring
18
Flansch
19
Adapter
20
Dosierwelle, Dosierschnecke
21
Mischerwelle
22
Schnecke
23
Schneckenmantel
24
Zuganker
25
Werkzeugschrank
26
Aufsatz
27
Deckel
28
Schutzgitter
29
Entlüftung
30
Staubsack
31
Schlauchschelle
32
Steuerplatte
33
Rückwand
34
Handbedienkasten
35
Kegelradgetriebemotor, Antriebseinheit
36
Schwimmerschalter
37
Schwimmerstange
38
Schwimmer
39
Abdeckscheibe
40
Halterung
41
Spritzschutz
42
Vierkantlager, komplett
43
Schranktür
44
Mörteldruckmanometer, komplett
45
Schnellkupplung
46
Glyzerinmanometer
47
Schutzkappe
48
Efector, Leermelder
49
Rohrmutter
50
Augenschraube
51
Korbmutter
52
Dichtung
53
Dichtung
54
Flanschdichtung
55
Mischrohrdichtung
56
Ölstandsauge
57
Verschlußschraube
58
Bogen
59
Winkel
60
Klauenkupplung
61
Schnellkupplung
62
Augenschraube
63
Kreuzgriff
64
Sechskantschraube
65
Scheibe
66
Sechskantmutter
67
Gewindestift
68
Sechskantschraube
69
-
70
Sechskantschraube
71
Sechskantschraube
72
Sechskantschraube
73
Fächerscheibe
74
Sechskantmutter
75
Sechskantschraube
76
Sechskantschraube
77
Fächerscheibe
78
Sechskantschraube
79
Sechskantschraube
80
Fächerscheibe
81
Sechskantmutter
82
Antriebseinheit, komplett
83
Distanzscheibe
84
Adapterflansch
85
Anhänger, Fahrgestell
86
Anhängerkupplung
87
Rad
88
Radgehäuse
89
Radgehäuse
90
Konstruktion
91
Kupplung
92
Kupplung
93
Kupplung
94
Kupplung
95
Handhebel
96
Stabilisierungsrad
97
Handkurbel
98
Boden
99
Rahmen
100
Stütze
101
Stütze
102
Kolben-Zylinder-Einheit
103
Kolben-Zylinder-Einheit
104
Achse
105
Zylinder
106
Zylinder
107
Kolben
108
Kolben
109
Zylinderraum
110
Zylinderraum
111
Leitung
112
Leitung
113
2/2-Wege-Sperrventil
114
2/2-Wege-Sperrventil
115
Leitung
116
Leitung
117
3/2-Wege-Kugelhahn
118
Leitung
119
Drossel
120
Leitung
121
Handpumpe
122
Handhebel
123
Leitungsabschnitt
124
Absperrventil
125
Leitung
126
Hydraulik-Flüssigkeitstank
127
Rückschlagventil
128
Hubanschlag
129
Hubanschlag
130
Feststellnocken
131
Feststellnocken
132
Raste
133
Raste
134
Standsilo
135
Kolbenstange
136
Kolbenstange
137
Umgehungsleitung
138
Schwinge
139
Schwinge
140
Schwenkachse
141
Schwenkachse
142
Schwenkachse
143
Schwenkachse
F Drehrichtung
T Drehrichtung
F Drehrichtung
T Drehrichtung
Claims (5)
1. Auf einem Fahrgestell (85) angeordnete und durch eine Anhängerkupp
lung (86) oder dergleichen - vorzugsweise mittels Pkw - verfahrbare
Hochleistungs-Maschinenkombination zum Mischen und Fördern von
Fließ-Estrichen, die an einer Auslaßöffnung eines Standsilos (134) staub
dicht anzukuppeln ist, mit einem motorisch angetriebenen Horizontal-
Durchlaufmischer mit Dosierschnecke (20) zum Weiterfördern des vom
Standsilo (134) zugeförderten Trockenmaterials, einer Mischerwelle (21)
mit Mischerrohr (5) und Wasseranschluß (59, 60), einer Pumpe für den
Fließ-Estrich und einer motorischen Antriebseinheit (82) für den Antrieb
der Pumpe, und wenigstens einem motorischen Antrieb zur Höhenver
stellung der auf einem Rahmen (99) des Fahrgestells (85) angeordneten
Hochleistungs-Maschinenkombination, wobei die Dosierschnecke (20)
und die koaxial dazu angeordnete Mischerwelle (21) orthogonal zur
Längsachse der Pumpenwelle (13) und einer koaxial zur Pumpenwelle
(13) angeordneten Schnecke (22) verläuft, und daß die Pumpenwelle (13)
mit der Schnecke (22) unterhalb der Mischerwelle (21) angeordnet ist,
wobei die Hochleistungs-Maschinenkombination über mehrere, vor
zugsweise paarweise einander gegenüberliegende Kupplungen (91, 92
bzw. 93, 94) lösbar mit dem Rahmen (99) des Fahrgestells zu verbinden
ist, und daß als motorischer Antrieb zur Höhenverstellung der Hochlei
stungs-Maschinenkombination auf dem Fahrgestell ein Hydraulik-Flüssig
keitstank (126) angeordnet ist, aus dem mittels einer Handpumpe (121)
oder dgl. Hydraulikflüssigkeit über ein Rückschlagventil (127) und über
einen 3/2-Wege-Kugelhahn (117), vorzugsweise abwechselnd, in zwei
trennbare Leitungen (115, 116) hineinförderbar ist, von denen jede über
ein 2/2-Wege-Sperrventil und über eine Leitung (111 bzw. 112) an den
Zylinderraum (109 bzw. 110) einer jeweils zugeordneten Kolben-Zylinder-
Einheit (102 bzw. 103) angeschlossen ist.
2. Auf einem Fahrgestell verfahrbar angeordnete Hochleistungs-Maschinen
kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kol
ben-Zylinder-Einheit (102 bzw. 103) je ein Hubanschlag (128, 129) zuge
ordnet ist, der die Hubbewegung der betreffenden Kolben-Zylinder-Einheit
nach oben hin begrenzt, derart, daß bei Erreichen des betreffenden Hub
anschlages (128, 129) das zugeordnete 2/2-Wege-Sperrventil automa
tisch in Sperrstellung gelangt.
3. Auf einem Fahrgestell verfahrbar angeordnete Hochleistungs-Maschinen
kombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
sich an die Handpumpe (121) oder dgl. eine Förderleitung (120) an
schließt, die über eine Drossel (119) an eine zu dem 3/2-Wege-Kugel
hahn führende Leitung (118) angeschlossen ist.
4. Auf einem Fahrgestell verfahrbar angeordnete Hochleistungs-Maschinen
kombination nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die För
derleitung (120) über einen ein Absperrventil (124) aufweisenden Lei
tungsabschnitt (123) zum Hydraulik-Flüssigkeitstank (126) überbrückbar
ist.
5. Auf einem Fahrgestell angeordnete Hochleistungs-Maschienenkombina
tion nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeich
net, daß jeder Kolben-Zylinder-Einheit (102, 103) je eine Schwinge (138,
139) zugeordnet ist, die jeweils über eine Schwenkachse (140, 141) mit
dem Rahmen (99) in vertikaler Ebene schwenkbeweglich gekuppelt ist,
wobei jede Kolbenstange (135 bzw. 136) über je eine Schwenkachse (142
bzw. 143) an der betreffenden Schwinge (138 bzw. 139) angreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995136958 DE19536958C2 (de) | 1995-10-04 | 1995-10-04 | Auf einem Fahrgestell angeordnete und durch eine Anhängerkupplung oder dergleichen-vorzugsweise mittels Pkw-verfahrbare Hochleistungs-Maschinenkombination zum Mischen und Fördern von Fließ-Estrichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995136958 DE19536958C2 (de) | 1995-10-04 | 1995-10-04 | Auf einem Fahrgestell angeordnete und durch eine Anhängerkupplung oder dergleichen-vorzugsweise mittels Pkw-verfahrbare Hochleistungs-Maschinenkombination zum Mischen und Fördern von Fließ-Estrichen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19536958A1 DE19536958A1 (de) | 1997-04-10 |
| DE19536958C2 true DE19536958C2 (de) | 2000-11-30 |
Family
ID=7774007
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995136958 Expired - Fee Related DE19536958C2 (de) | 1995-10-04 | 1995-10-04 | Auf einem Fahrgestell angeordnete und durch eine Anhängerkupplung oder dergleichen-vorzugsweise mittels Pkw-verfahrbare Hochleistungs-Maschinenkombination zum Mischen und Fördern von Fließ-Estrichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19536958C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104088831A (zh) * | 2014-08-04 | 2014-10-08 | 山东鸿达建工集团有限公司 | 一种底盘发动机取力的短臂架混凝土泵车 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH620856A5 (en) * | 1976-07-20 | 1980-12-31 | Wehinger Roefix Baustoff | Mobile mixing apparatus. |
-
1995
- 1995-10-04 DE DE1995136958 patent/DE19536958C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH620856A5 (en) * | 1976-07-20 | 1980-12-31 | Wehinger Roefix Baustoff | Mobile mixing apparatus. |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| Prospekt "S5 Universalschneckenpumpe" der Fa. Putzmeister, 72631 Aichtal, S. 1-6, veröffentlicht auf der bauma `95 am 5.4.95 * |
| Prospekt "Werte für Ihre Zukunft" der Fa. Putzmeister 72631 Aichtal, S. 1-24, ver- öffentlicht auf der bauma '95 am 5.4.95 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19536958A1 (de) | 1997-04-10 |
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