DE1781267A1 - An einem Schlepper befestigte Beladevorrichtung - Google Patents
An einem Schlepper befestigte BeladevorrichtungInfo
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Description
o ο CO
ο «4
5 Köln-Deutz Ottoplatz 2
"An einem Schlepper befestigte Beladevorrichtung"
Für diese Anmeldung wird die Priorität der Anmeldung Se.No.
685 629 vom 2*1. November 1967 in den Vereinigten Staaten von
Nordamerika in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf automatische Steuerungen für an einem Schlepper angeordnete Beladevorrichtungen.
Schlepper für Autobahnen, einschliesslich industrielle Schlepper und Schlepper für allgemeine Zwecke sind oft mit vorn angeordneten
Beladevorrichtungen versehen. Diese bestehen aus einem vorwärts weisenden Ausleger, der senkrecht schwenkbar an dem Schlepper angeordnet
ist und eine schwenkbare Schaufel trägt, die vorne quer vor dem Schlepper angeordnet ist. Die Schaufel wird dadurch
beladen, dass der Ausleger abgesenkt wird und in einen Material-
haufen eingetrieben, wobei die Schaufel sich nach vorn öffnet,
to . um das Material in die Schaufel einzutreiben.
Die Schaufel wird geschwenkt (mit der offenen Seite nach oben)
und um wenige Meter angehoben, worauf der Schlepper zu einem
wartenden Lastwagen oder einem anderen Haufen gefahren wird, woselbst das Material abgelegt wird. Durch Anheben des Auslegers
und Drehen der Schaufel in die Kippstellung wird das Material abgeladen, worauf das Arbeitsspiel sich wiederholt.
Die vorliegende Erfindung richtet sich auf eine verbesserte von Hand und automatisch betätigte Steuerung für hydraulische
Kreise zum Anheben und Senken des Auslegers sowie zum Kippen der Schaufel.
Erfindungsgemäss betätigt ein von Hand eingestelltes Mehrwege-Verteilerventil
die Steuerung, um zwischen einer vollständigen Handsteuerung der Ladevorrichtung, einer automatischen Einstellung
des Auslegers und der Schapfel zur Beladung und dem Anhub in
Transporthöhe, der automatischen Steuerung zum Heben des Auslegers und der Schaufel in die Kippstellung, einer automatischen
Steuerung für die Kippstellung und einer automatischen Steuerung für das Wiederabsenken des Auslegers auszuwählen und die Schaufel
wieder zur Beladung einzustellen. Der Fahrer kann die einzelnen Stellungen des Mehrwegeventlies von Hand aus wählen und kann auch
von Hand die automatischen Steuerungen des Auslegers und der Schaufel überlagern.
Bei einer AusfUhrungsform der Erfindung fühlt während der Beladung
die automatische Steuerung die Drehmomentbelastung am Antrieb des Schleppermechanismus ab und leitet automatisch das Anheben
der Schaufel ein, nachdem das Drehmoment des Schlepperantriebes einen bestimmten Wert erreicht hat, wenn die Schaufel In das aufzuladende
Material eingetrieben wird. Die Aufgaben der Erfindung
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bestehen in Folgendem: Es soll eine verbesserte Steuerung für an einem Schlepper montierte Beladevorrichtungen geschaffen werden,
bei denen die Schwenkung und das Kippen der Schaufel automatisch abhängig von der Belastung und den Erfordernissen der Stellung
gesteuert werden. Es sollen solche Steuerungen geschaffen werden, bei denen eine Überlastung des hydraulischen Systems verhindert
wird. Weiterhin soll eine Steuerung peschaffen werden,
die von Hand mittels eines einzigen Mehrwegeventiles betätigt werden kann. Auch zielt die Erfindung auf ein Steuersystem ab,
bei dem die Steuerung der Beladung von Hand jederzeit überlagert werden kann. Bei dem System soll ferner das Drehmoment im Antrieb
des Schleppers, welches von der Haschine geliefert wird, begrenzt werden, wenn die Schaufel beladen wird und ausserdem soll ganz
allgemein die Steuerung der Beladung verbessert werden.
Weitere Aufgaben und Merkmale bezüglich von Einzelheiten tier
Konstruktion ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnungen, auf denen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Schleppers und der vorn angeordneten
Beladevorrichtung, bei welchem die vorliegende Erfindung angewendet werden kann. Es 1st lediglich der vordere Teil des Schleppers
dargestellt.
Fig. 2 eine schematische Darstellung des hydraulischen Steuersystems
zur Betätigung der Hubzylinder und der Schaufelzylinder der Beladevorrichtung.
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Fig. 3 eine schematische Darstellung des hydraulischen Steuersystems
zum automatischen Betrieb der Steuerventile für die Hubzylinder und die Schaufelzylinder nach Fig. 2.
Fig. 1I eine schematische Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform
der hydraulischen Steuerung zur Betätigung der Steuerventile nach Fig. 2 der Hubzylinder und der Schaufelzylinder,
wobei die Steuerung durch das Antriebsdrehmoment des Schleppers " modifiziert wird, wenn die Schaufel beladen wird.
Fig. 5 zeigt eine schematieche Darstellung derjenigen Teile des
RahmenH der Beladevorrichtung, des Auslegers und der Schaufel
mit Nocken und durch diese betätigten Ventilen zum Abfühlen der Stellung von Ausleger und Schaufel sowie des Betriebes der Steuerung
der Beladevorrichtung.
Fig. 6 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 5 mit Nocken und durch . Nocken betätigten Ventilen zum Abfüllen der Auslegerstellung und
des Betriebes der Steuerung der Beladevorrichtung.
In der Fig. 1 ist ein vierrädriger Schlepper als Industriemodell dargestellt, der mit einem eine Beladevorrichtung tragenden
Rahmen versehen 1st, einschliesslich eines senkrechten Rahmenteiles
11 an jeder Seite und es ist zwischen den Vorder- und Hinterrädern je ein senkrechter Rahmenteil 11 dargestellt. Ein
Ausleger 12 der Beladevorrichtung besteht aus zwei seitlichen Schienen, die an den oberen Enden der aufrechten Rahmenteile
schwenkbar angeordnet sind. Es ist lediglich eine Seitenschiene
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l4 dargestellt. Die Seitenschienen Ik können senkrecht verschwenkt
werden und verlaufen an den beiden Seiten des Haubenteiles 15 des Schleppers. Sie verlaufen vorwärts und abwärts und
endigen etwas vor dem Schlepper. Zwei doppelt wirkende Zylinder sitzen zwischen den Rahmenteilen 11 und den Seitenschienen I4I.
Es ist lediglich ein Zylinder 16 dargestellt. Durch Ausdehnen der Zylinder wird der Ausleger 12 der Beladevorrichtung angehoben und
bewegt sich dabei um seine Schwenkverbindung an dem senkrechten
Rahmenteil 11. Das Zurückziehen der Zylinder dient zum Senken des Auslegers.
Eine Beladeschaufel 17 ist senkrecht schwenkbar an den vorderen Enden der Seitenschienen 14 angebracht. Die Schaufel 17, die in
der Mienen Weise ausgeführt ist, öffnet sich nach vorn und besitzt
eine flache Bodenwand 19. Die anderen Wädde der Schaufel sind vorzugsweise ebenfalls flach und besitzen die Umrisse, wie
sie in der Zeichnung angedeutet sind.
Zwischen einem Vorsprung 21 und dem Ausleger und einem Betätigungs
gestänge an der Schaufel sind doppelt wirkende Schaufelzylinder 20 angebracht. Das Gestänge besteht aus Lenkern 22 und 24. Ein
Ausdehnen der Zylinder 20 dreht die Schaufel entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne an dem Ausleger 12 im Sinne der Fig. 1 und ein
Einziehen der Zylinder dreht die Schaufel im Uhrzeigersinne. Die Konstruktion der Beladevorrichtung wie sie oben beschrieben
ist, ist ansich üblich und bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
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Die hydraulische Einrichtung zur Betätigung der Zylinder 16 und 20 der Beladevorrichtung besteht aus einer Pumpe 25, die
vorzugsweise von der Schleppermaschine angetrieben wird. Sie sitzt in üblicher Weise am vorderen Ende der Maschine und wird
unmittelbar von dem vorderen Ende der Kurbelwelle angetrieben. Die Pumpe 25 kann eine Pumpe mit konstanter Liefermenge sein.
Wie in der Fig. 2 angegeben, verläuft die Druckleitung 26 aus der
Pumpe 25 zu einem Steuerventil 27 für de Hubzylinder sowie zu einem Steuerventil 29 für die Schaufelzylinder. Die beiden Ventile
sind parallel angeschlossen, so dass sie unabhängig voneinander betätigt werden können. Beide Ventile sind vorzugsweise
in der Mittelstellung offen.
Beide Ventile besitzen Ventilkörper mit drei Stellungen, wie sie in den Zeichnungen angegeben sind und können beide hydraulisch
oder von Hand betätigt werden. Die Ventile werden durch Federn in der Mitte gehalten. Wird keines der Ventile betätigt, so fließt
der Druck aus der Leitung 26 in den Sumpf.
Das Steuerventil für de Hubzylinder ist durch Leitungen 30 und 31 mit den Hubzylindern verbunden, wobei die Betätigung des
Ventiles 27 in der einen Richtung die Hubzylinder 16 ausdehnt, sodass sich der Ausleger 12 der Beladevorrichtung anhebt, während
die Betätigung des Ventiles in der anderen Richtung dazu dient, die Zylinder zusammenzuziehen und den Ausleger zu senken. In
Neutralstellung des Ventiles, ka wie sie in den Zeichnungen dargestellt
ist, wird öl In den Hubzylindern eingeschlossen und
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- 7 der Ausleger bleibt fest stehen.
Die Schaufelzylinder 20 sind in gleicher Welse mit dem Steuerventil
29 der Schaufelzylinder durch Leitungen 32 und 3^ verbunden,
wobei die Betätigung des Ventiles 29 in der einen Richtung dazu dient, die Schaufelzylinder 20 auszudehnen und die Schaufel
in die Kipplage zu bewegen, während das Zurückziehen der Zylinder 20 dazu dient, die Schaufel zu verschwenken (die offene Vorderseite
der Schaufel anzuheben). In der Neutralstellung des Ventiles 29 wird öl in den Zylindern 20 eingeschlossen und die Schaufel
bleibt gegenüber dem Ausleger fest stehen.
Ein Rückschlagventil 35, welches mit der Druckleitung 26 verbunden
ist, dient dazu, den Druck in dem System abzulassen, wenn er einen gewissen Betrag überschreitet. Das Rückschlagventil 35
kann auf etwa 130 atü eingestellt sein.
Ein automatischer Betrieb der Steuerventile 27 und 29 wird durch eine Ventilsteuerung nach Fig. 3 und U eingestellt.
Die Fig. 3 zeigt ein Mehrwegeventil 36 zur Handbedienung durch
den Fahrer des Schleppers, Das Mehrwegeventil 36 ist ein Verteilerventil und erhält hydraulische Druckflüssigkeit aus der Druckleitung
26 über eine Leitung 37. Durch ein Druck-Reduzierventil 39 in der Leitung 37 wird der Druck für die Steuerkreise auf
etwa 20 atü verringert.
Das Mehrwegeventil 36 leitet Druck an vier hydraulische Krelse;
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die von dem Mehrwegeventil 36 aus gehen und das Arbeitsspiel
der Beladevorrichtung steuern, wie es noch beschrieben wird oder die in Hand-Einstellung den Durchgang von Druckflüssigkeit
in die Leitungen blockieren, wodurch die automatischen Steuerkreise ausser Betrieb gesetzt werden und die Beladevorrichtung
von Hand in der üblichen Weise über die Ventile 27 und 29 gesteuert
wird.
Beladestellung.
Das Mehrwegeventil 36 ist so eingestellt, dass es Druckflüssigkeit
in die Leitung 40 leitet, um das Arbeitsspiel für Schaufelaufnahme zu betätigen. Dfe Leitung 40 führt zu einem Absperrventil
41, welches normalerweise geschlossen ist. Die Leitung 42 aus dem
Ventil 4l führt zu einem Steuerventil 44 für die Schwenkung der
Schaufel, welches in seiner Normalstellung eine Verbindung über die Leitung 45 mit dem Steuerventil 29 für die Schaufelzylinder
herstellt. Ein automatischer Betrieb dieses Kreises wird durch Druck in der Leitung 30 zu den Auslegerzylindern gesteuert, der
eine Funktion von der Kraft ist, die erforderlich ist, um den Ausleger und die Schaufel anzuheben. Dieser Druck steht über die
Leitung 46 mit dem Ventil 4l in Verbindung, so dass das Ventil 4l entgegen seiner Federkraft betätigt wird. Die Federkraft
ist einstellbar, um den Druck zur Betätigung des Ventiles 41 zu regulieren.
In der Beladestellung steht die Bodenwand der Schaufel zunächst parallel zum Boden und gerade über diesem, wie später noch beschrieben
wird und zwar in Verbindung mit der Rückkehr in das
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Arbeitsspiel der Beladung. Der Schlepper, dessen Schaufel und
Ausleger so eingestellt sind, wird Torwarts in einen Haufen losen Materials eingefahren, um die Schaufel zu beladen. Ist alsdann
die Schaufel beladen, so wird dfe Handsteuerung des Steuerventiles
für die Auslegerzylinder in einer Richtung betätigt, dass der Ausleger angehoben wird. Sobald der Druck in der Leitung 30
denjenigen Druck übersteigt, der notwendig ist, um das Ventil 4l
zu betätigen, der unterhalb des Druckes liegt, der erforderlich ist, das Rückschlagventil 35 abblasen zu lassen, wird das Ventil
4l betätigt und gibt die Leitung 42 frei, sowie das Ventil 44
und die Leitung 45, so dass das Steuerventil 29 für die Schaufelzylinder in einer Richtung betätigt wird, dass die Schaufel
schwenkt und die Belastung in der Leitung 30 der Auslegerzylinder nachlässt. Die Schaufel hebt sich und tritt aus dem Materialhaufer
aus.
Sobald der Druck inder Leitung 30 abf^ällt, schliesst sich das
Ventil 4l und unterbricht den Kreis für das Steuerventil 29, sodass die Schwenkung der Schaufel aufhört.
Anheben in die Kippstellung
Nachdem die Schaufel in der beschriebenen Weise beladen wurde, wird das Mehrwegeventil 36 in die nächste Stellung gebracht,
um den Kreis für das Anheben in die Kippstellung zu betätigen. Dieser Kreis enthält eine Leitung 47, die von dem Mehrwegeventil
36 zu einem durch einen Nocken betätigten Ventil 49 führt. Der
Kreis mit dem Ventiib 49 ist normalerweise offen und geht über die Leitung 50 zu dem Steuerventil 27 für die Auslegerzylinder.
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Er betätigt dieses Ventil in einer Richtung, so dass der Ausleger
und die Schaufel angehoben werden. Ist der Ausleger in eine Stellung etwa an seiner oberen Grenze angelangt, so betätigt
ein Nocken 51 das Ventil 49 und schliesst den Steuerkreis
zu dem Steuerventil 27, womit die Hubbewegung des Auslegers beendigt ist. Vorzugsweise sifci der Nocken 51 am hinteren Ende des
Auslegers und zwar an der Schwenkvorrichtung des Auslegers an dem Rahmenteil 11. (Pi.6).
Die Leitung 47 führt ausserdem zu einem die Höheneinstellung der Schaufel steuernden Ventil 54, von dem aus eine Leitung
an ein Schaltventil 56 führt. Das Schaltventil 56 ist über eine
Leitung 57 mit dem Steuerventil 29 für die Schaufelzylinder verbunden.
Der Druck in der Leitung 57 dient zur Betätigung des Ventiles 29 so, dass die Schaufel in die Kippstellung bewegt
wird, um ein überkippen der Schaufel zu verhindern, wenn der ) Ausleger angehoben wird. Das Schaltventil 56 verbindet normalerweise
die Leitung 57 mit dem Kreis, durch den die Schaufel in Kippstellung gebracht wird. Dagegen betätigt der Druck in der
Leitung 55 das Ventil 56 so, dass die Leitung 57 mit dem Steuerkreis
für die Schaufelstellung verbunden wird. Das Ventil 54
wird durch einen Nocken 53 betätigt, der seinerseits über ein
an'
Kabel 58 verstellt wird, welches^der Schaufel 17 befestigt ist
Kabel 58 verstellt wird, welches^der Schaufel 17 befestigt ist
und den Nocken abhängig von der Schaufelstellung verdreht.
Kippstellung
Der Steuerkreis für die Kippstellung enthält eine Leitung 59, die sich an die nächste Stellung des Mehrwegeventlies hinter der
- li -
Leitung 47 anschliesst. Die Leitung 59 führt zu einem Steuerventil
60 für das Kippen der Schaufel. Das Ventil 60 ist normalerweise offen und über eine Leitung 6l mit dem Schaltventil 56
verbunden. Der Druck in der Leitung 59 wirkt auf die Leitung 57 und betätigt das Ventil 29 zur Schenkung der Schaufel 17 in die
Kipplage. Erreicht die Schaufel die Kippstellung, so wird der Nocken 62 über das Kabel 58 betätigt, welches zur Schaufel führt
und das Ventil 60 schliesst. Soweit der Ausleger 12 vorher in die
völlig anpehobene Lage in dem Steuerkreis zum Anheben bis in die Kippstellung angehoben wurde, wird eine Kippung in einen
Lastwagen oder auf einen Dodenhaufen durchgeführt.
Rückkehr in die Beladestellung.
Eine Leitung 65 geht von dem Mehrwegeventil 36 hinter der Leitung
59 ab und steuert den Kreis für die Rückkehr in die Beladestellung. Die Leitung 65 führt zu einem Steuerventil 66, welches normalerweise
mit einer Leitung 67 verbunden ist, welche zu dem Steuerventil M für die Schaufelschwenkung führt. Der Druck in
der Leitung 67 betätigt das Ventil M, so dass die Leitung 67
mit der Leitung *J5 verbunden wird und das Steuerventil 29 für die
Schaufelzylinder so betätigt wird, da»die Schaufel 17 schwenkt.
Bewegt sich die Schaufel 17 aus der Kippstellung heraus, so wird der Nocken 69 durch das Kabel 58 gedreht und betätigt das Ventil
66, damit die Verbindung der Leitung 65 mit der Leitung 67 unterbrochen und die Schwenkung der Schaufel gestoppt wird. Der Nocken
69 ist so angeordnet, dass er die Schaufel-bewegung stoppt, wenn die Bodenwand 19 der Schaufel eine solche Lage zu dem Ausleger
erreicht hat, dass, sofern der Ausleger so weit gesenkt ist,
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dass die Schaufel auf dem Boden liegt, die Bodenwand der Schaufel parallel zum Boden steht.
Das Schalten des Steuerventiles 66 verbindet die Leitung 65 mit
der Leitung 70, die zu einem durch einen Nocken gesteuerten Ventil 71 führt. Das Ventil 71 wird durch einen Nocken 72 betätigt,
der am hinteren Ende des Auslegers befestigt ist, um das Ventil entgegen seiner Federkraft zu betätigen, wenn der Ausleger in der
richtigen Höhe steht, so dass die untere V/and der Schaufel sich am Boden befindet, um wieder beladen zu werden.
Das Ventil 71 steuert den Betrieb eines Absperrventiles 7k,
welches seinerseits durch eine Leitung 75 mit dem Steuerventil 27 für die Auslegerzylinder verbunden ist. Das Ventil 71 steuert
lediglich die Arbeitswelse des Ventiles 7k.
Das Ventil 7k wird über eine Druckleitung 76, die von der Leitung
65 ausgeht, mit Druck versehen. Die Leitung 76 liefert den Druck für das Ventil 7k zur Betätigung des Steuerventiles 27
für die Auslegerzylinder. Eine Zweigleitung 77 aus der Leitung 76 führt zu dem Ventil 71 zur Betätigung des Ventiles 7k, so
dass die Tätigkeit des Ventiles 27 abgeschnitten wird, sofern der Ausleger in die Beladestellung der Schaufel abgesenkt ist.
Das Mehrwegeventil 36, welches mit einem geeigneten Handgriff für eine stufenweise Betätigung des Ventiles vorzugsweise versehen
ist, kann in einer durchgehenden Drehbewegung in gleicher Richtung betätigt werden, um ein neues Arbeitsspiel der Beladung
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oder des Kippens der Schaufel einzuleiten. Der einzige Zweck des Ventiles 36 besteht darin, die Leitungen 40, 47, 59 und 65
nacheinander an einen Kanal 79 innerhalb des Ventiles anzuschliessen, der dazu dient, sämtliche Leitungen an den Sumpf
anzuschliessen, ausgenommen diejenige Leitung, die von dem Druckkanal
80 des Mehrwegeventiles unter Druck gesetzt ist.
Die Vorrichtung, wie sie beschrieben wurde, ist von Hand betätigt,
wobei das Mehrwegeventil 36 stufenweise von Hand betätigt
werden kann. Die Betätigung der Beladevorrichtung ist unabhängig von der Betätigung des Antriebes der Räder de-s Schleppers 10.
Die Erfindung umfasst auch eine Abänderung der V/irkung der Steuerung
für die Beladestellung so, dass das Steuerventil 27 für die Auslegerzylinder betätigt und der Ausleger angehoben wird, wenn
das Drehmoment im Antrieb des Sctieppers einen bestimmten Wert erreicht, sobald die Schaufel in einen zu verladenden Materialhaufen
eingebracht wird.
Die Fig. 4 zeigt schematisch einen Schlepperantrieb mit einem
stufenlos regelbaren hydrostatischen Getriebe, wobei die Maschine 81 des Schleppers, die auch die Pumpe 25 antreibt, eine in der
Lieferung veränderliche hydraulische Pumpe 82 treibt, die ihrerseits durch Austritt und Rückleitungen 84 und 85 mit einem hydraulischen
Motor 86 mit veränderlichem Durchlass verbunden ist, der den Schlepper antreibt. Es führt eine Leitung 87, die mit
der Auslassleitung 84 der Pumpe 82 verbunden ist, abwärts und betätigt ein Absperrventil 89, welches mit der Leitung 40 verbunden
ist. Das Ventil 89 wird durafa Druck in der Leitung 87 betä-
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tigt, der proportional zum Drehmoment in dem hydrostatischen
Antrieb des Schleppers ist, welches einen bestimmten Wert erreicht.
Das Ventil 89 fühlt den Druck in der LeitungJO Über
die Leitung 90 ab und leitet ihn über das Ventil $9 und die
Leitung 91 an ein durch Druck betätigtes Ventil 92. Der Druck in der Leitung 91 dient nicht nur zur Betätigung des Ventlles
entgegen seiner Federkraft, sondern dient ääSSerdein dazu, die
Leitung 50 unter Druck zu setzen, die an das Steuerventil 27
für die Auslegerzylinder führt, so dass dieses Ventil in einer Richtung betätigt wird, dass der Ausleger und die Schaufel angehoben
werden.
Die Anordnung ist so getroffen, dass, wenn das Drehmoment in dem Schlepper einen bestimmten Wert erreicht, der Druck Ober die
Leitung 87 das Ventil 89 betätigt, so dass dir Üruek aus der
Leitung *fO das Steuerventil 27 für die Ausiigerssylinder betätigt
und ein Anheben des Auslegers hervorruft, iödäsö die Sehöttfel
aus dem Materialhaufen herausgezogen und dl&# Anhebe« der Söhaufel
eingeleitet wird.
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Claims (1)
- Ansprüche1. Beladevorrichtung, die vor einem Schlepper angeordnet ist, bestehend au3 einem vorn mit einer durch hydraulische Zylinder verschwenkbaren Schaufel versehenen, senkrecht schwenkbaren Ausleger, der durch hydraulische Zylinder angehoben wird, sowie mit einem Handventil zur Steuerung des Zuflusses der hydraulischen Flüssigkeit zu den Hubzylindern für den Ausleger und die Schaufel, dadurch gekennzeichnet , dass eine Einrichtung vorgesehen ist, durch die die hydraulische Flüssigkeit zu den Schaufelzylindern (20) in Abhängigkeit vom Druck in den Auslegerzylindern (16) zugeführt wird, der etwas höher ist, um die Schaufel (17) zum Ausleger zu verdrehen, damit der Drucküberschuss in den Auslegerzylindern (16) nachgelassen wirdt.2. Beladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl cJk· Auslegerzylinder (16), als auch die Schaufelzylinder (20) doppelt wirkend sind.3. Beladevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, nit einem Steuerventil für den Zustrom zu den Auslegerzylindern, einem Steuerventil für die Schaufelzylinder und einem hydraulischen Kreis mit einem stufenweise einstellbaren Mehrwegeventll zur Druckgebung auf eine Anzahl hydraulischer Steuerkreise für die Steuerventile für die Auslegerzylinder und die Schaufelzylinder, dadurch gekennzeichnet, dass ein hydraulischer Steuerkrfcis ein Steuerventil (27) zum Anheben des Auslegers (12) durch die Auslegerzylinder (l6), ein weiterer Steuerkreis das Steuerventil (29) zur Ermöglichung der009849/0769- 16 -Kippstellung der Schaufelzylinder (20) und ein dritter Steuerkreis das Steuerventil (66) zur Steuerung der Senkung des Auslegers (12) und zum Anheben der Schaufel (17) zwecks Rückkehr in die Beladestellung enthält.Ί. Beladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Steuerkrtls zum Anheben des Auslegers (12) eine Einrichtung besitzt, durch die die Schaufel (17) b^eim Anheben des Auslegers (12) in konstanter Stellung gehalten wird.5. Beladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein hydraulischer Steuerkreis zur Steuerung des Steuerventiles (27) für die Auslegerzylinder (16) und des Steuerventiles (29) für die Schaufelzylinder (20) vorgesehen ist und dass der Steuerkreis eine Einrichtung zur Betätigung des Steuerventiles (27) der Auslegerzylinder (16) zwecks Anhebens des Auslegers (12) in die Kipphöhe und zur Betätigung des Steuerventile (29) der Schaufelzylinder (20) zwecks Abwärtsdrehung der Schaufel (17) zum Ausleger (12), wenn der Ausleger (12) sich zur Begrenzung der Rückwärtsneigung der Schaufel (17) hebt, enthält.6. Beladevorrichtung nach Anspuch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Steuerkreis ein Ventil (49) enthält, welches mechanisch abhängig von der Höhe des Auslegers (12) betätigt wird, um die Hochbewegung des Auslegers zu begrenzen.7. Beladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Steuerkreis ein Ventil (5*0 enthält,009849/0789welches mechanisch abhängig von einer übermässigen Rückwärtsneigung der Schaufel (17) betätigt wird.8. Beladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsdrehmoment des Schleppers (10) abgefühlt wird und dass abhängig von einem bestimmten Drehmomentüberschus8 der Steuerkreis zum Anheben des Auslegers (12) betätigt wird.9. Beladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, bei der der Antrieb des Schleppers (10) ein hydrostatisches Getriebe enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck an dem Auslass der hydraulischen Pumpe (82) des Getriebes dazu verwendet wird, um ein Ventil (92) im Steuerkreis zum Anheben des Auslegers (12) zu betätigen.009849/0769Leerseife
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3310568A1 (de) * | 1983-03-23 | 1984-09-27 | Liebherr-Hydraulikbagger Gmbh, 7951 Kirchdorf | Hydraulikbagger |
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