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DE19536416A1 - Behälter mit Etikett, eine Etikettenausstattung für Behälter und ein Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Behälter mit Etikett, eine Etikettenausstattung für Behälter und ein Verfahren zur Herstellung derselben

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Publication number
DE19536416A1
DE19536416A1 DE1995136416 DE19536416A DE19536416A1 DE 19536416 A1 DE19536416 A1 DE 19536416A1 DE 1995136416 DE1995136416 DE 1995136416 DE 19536416 A DE19536416 A DE 19536416A DE 19536416 A1 DE19536416 A1 DE 19536416A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
label
cutout
wall
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995136416
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Gehlen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDR SCHWARZE FA
Original Assignee
FRIEDR SCHWARZE FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDR SCHWARZE FA filed Critical FRIEDR SCHWARZE FA
Priority to DE1995136416 priority Critical patent/DE19536416A1/de
Publication of DE19536416A1 publication Critical patent/DE19536416A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D1/00Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
    • B31D1/02Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being labels or tags

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter, insbesondere in Flaschenform, mit einer durchsichtigen Wandung und einem an dieser Wandung anhaftenden Etikett. Weiter bezieht sich die Erfindung auf eine Etikettenausstattung für Behälter, insbesondere von Flaschen, bestehend aus einem ersten und einem zweiten Etikett, die zum Anbringen auf einer Vorder- und einer Rückseite des Behälters bestimmt sind. Außerdem bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen einer zwei bestimmungsgemäß auf gegenüberliegenden Wänden oder Wandteilen eines Behälters zu befestigenden Etiketten enthaltenden Etikettenausstattung.
Um einen großen Marktanteil insbesondere bei Alkoholika zu erreichen, geht das Bestreben von Getränkeherstellern, neben der Schaffung besonderer Geschmacksrichtungen, auch dahin, die Flaschen, in denen die Getränke verkauft werden, möglichst attraktiv zu gestalten. Besondere Ausgestaltungen eines auf einer Flasche angebrachten Etiketts reichen dafür häufig nicht mehr aus, da sich der Verkehr schon an die unterschiedlichsten Ausgestaltungen von Etiketten gewöhnt hat und diesen üblicherweise kaum mehr Beachtung schenkt. Auch durchsichtige Etiketten, die den Blick auf den Flascheninhalt zulassen, werden kaum mehr als andere beachtet.
Flaschenausstattungen, die bei einem Betrachter eine besondere optische Wirkung hervorrufen, finden dagegen immer noch Beachtung. Als Beispiel seien Flaschen, in denen Likör mit einer eingelegten Williams-Christ-Birne vertrieben wird, genannt. Möglicherweise ist die Faszination dieser Ausstattung darauf zurückzuführen, daß durch das Einlegen eines dreidimensionalen Objekts in eine Flasche, sich diese äußerst werbewirksam von den üblichen flächenhaften Darstellungen auf Etiketten absetzt.
Jedoch ist das Einbringen eines Objektes in die Flasche technisch schwierig und aufwendig. Zum Einbringen wurden zumindest in früherer Zeit leere, durchsichtige Flaschen über Birnenblüten gestülpt. Daraufhin konnte die Birne in der Flasche selbst wachsen und wurde nach Reife in der Flasche geerntet. Die Flasche wurde anschließend mit dem Likör gefüllt.
Dieses Verfahren ist jedoch nicht für alle Früchte geeignet. Deshalb ist die werbewirksame Darstellung dreidimensionaler Objekte in Verbindung mit diesem Verfahren bisher aufgrund des Fehlens einer anderen Technik auf Birnen beschränkt gewesen.
Es wäre allerdings auch denkbar, räumliche Wirkungen an oder in Flaschen durch reliefartige Etiketten oder Hologramme zu realisieren. Reliefartige Darstellungen sind jedoch kaum mit entsprechender Tiefe herstellbar, damit eine ähnliche Wirkung, wie bei einer Birne in einer Flasche, erreicht wird. Außerdem vergrößern außen an der Flasche angeordnete Etiketten mit Reliefs den beanspruchten Lagerplatz und sind, wenn sie z. B. nur aus Papier hergestellt sind, leicht zu beschädigen, wodurch die Flasche im Verkaufsregal dann unerwünscht abstoßend wirken könnte.
Hologrammetiketten, von denen auf dem hier in Rede stehenden Anwendungsgebiet nur solche, die durch natürliches Licht das räumliche Bild erzeugen, eingesetzt werden können, sind im allgemeinen wenig lichtstark, die Objekte sind nur in einem geringen Raumwinkelbereich sichtbar und können bei Betrachtung unter einem flachen Winkel große chromatische und dadurch störende Abbildungsfehler zeigen. Insbesondere ist die notwendige hohe Lichtintensität als nachteilig anzusehen. In dunklen Räumen, beispielsweise in Diskotheken oder Bars, geht dann die werbewirksame Ausgestaltung der Flasche mit Hilfe eines dreidimensional erscheinenden Objekts vollständig verloren.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Behälter mit einem Etikett technisch so auszugestalten, daß beim Betrachter eine eigenartige räumliche Wirkung erzielt wird.
Die Aufgabe wird durch einen in den Ansprüchen gekennzeichneten Behälter, eine Etikettenausstattung und ein Verfahren zum Herstellen dieser Etikettenausstattung gelöst.
Ein erfindungsgemäßer Behälter ist ausgehend vom oben angeführten Gattungsbegriff dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett einen Ausschnitt aufweist und an einem durch den Ausschnitt sichtbaren Ort im oder am Behälter ein Objekt beabstandet von der Oberfläche der Wandung, an der das Etikett anhaftet, ausgebildet ist.
Durch die Ausbildung des Objekts am Behälter können komplizierte Verfahrensschritte, wie sie zum Beispiel beim oben dargestellten Einbringen einer Birne in eine Flasche notwendig waren, eingespart werden. Das Objekt kann in einem Herstellungsschritt für die Fertigung des Behälters, beispielsweise beim Gießen oder Pressen von Behälterteilen, gleichzeitig mit ausgebildet werden. Dabei muß nur die Preß- oder Gießform für den jeweiligen Verfahrensschritt entsprechend dem zusätzlichen Objekt ausgestaltet werden. Die aufwendigere Form fällt bei großen Stückzahlen, wie sie beispielsweise im Getränkehandel üblich sind, kaum ins Gewicht, so daß die erfindungsgemäßen Behälter wesentlich kostengünstiger gefertigt werden können, als es bei dem Beispiel mit der Birne möglich war, bei dem der Ausstattungsaufwand pro Flasche nahezu unabhängig von der Stückzahl ist.
Die Beabstandung des Objekts von einem Ausschnitt, in dem das Objekt sichtbar ist, verbessert die räumliche Wirkung. Wegen der Sicht durch diesen Ausschnitt kann das im Behälter ausgebildete Objekt wesentlich flacher sein als die aus dem Stand der Technik bekannte Birne, da beispielsweise als Objekt nur ein kleiner, vom Ausschnitt erfaßbarer Teil einer Birne sichtbar wird. Der werbewirksame Effekt des räumlichen Erscheinungsbildes ergibt sich trotzdem.
Aufgrund der so möglichen flacheren Ausbildung des Objekts, nimmt dieses auch weniger Raum als die beispielhaft genannte Birne ein, so daß zur Aufnahme der gleichen Flüssigkeitsmenge die äußeren Abmessungen der als Behälter fungierenden Flasche bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung gegenüber anderen Flaschen des gleichen Getränkeinhalts nur wenig geändert werden müssen. Ein erhöhter Platzbedarf für das Lagern entfällt somit. Weiter können Normmaße für die äußeren Abmessungen eingehalten werden.
Die räumliche Wirkung des durch den Ausschnitt sichtbaren Objekts wird durch die folgenden drei vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung in besonderem Maße gefördert. Bei der ersten der beiden Weiterbildungen weist der Ausschnitt die Form der sichtbaren Umrisse des Objekts auf. Bei der zweiten Weiterbildung ist der vom Ausschnitt her erfaßbare Querschnitt des Objekts größer und insbesondere größer als 10% des Ausschnitts. Bei der dritten Weiterbildung weist das Etikett am Ausschnitt einen Rand und insbesondere einen schwarzen Rand auf, der sich von der übrigen Farbgebung des Etiketts mit hohem Kontrast abhebt.
Die gemäß dieser Weiterbildungen der Erfindung vorgesehenen Merkmale sind besonders einfach zu verwirklichen, erhöhen jedoch die räumliche Wirkung in vorteilhafter Weise beträchtlich, wie später noch anhand von Ausführungsbeispielen dargestellt wird.
Die erfindungsgemäße Beabstandung von Ausschnitt und Objekt wird in einfacher Weise bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung erreicht, bei der das Objekt an einem Teil der Wandung des Behälters ausgebildet ist, die dem Teil derjenigen Wandung, an der das Etikett anhaftet, gegenüberliegt.
Unter anderem ist es dabei möglich, das Objekt an der gleichen Wandfläche auszubilden, an der auch das Etikett anhaftet, wobei die erfindungsgemäße Beabstandung dadurch erreicht werden kann, daß sich das Etikett auf der äußeren Oberfläche der Wandung befindet und das Objekt auf der inneren Oberfläche der Wandung ausgebildet ist.
Eine höhere Tiefenwirkung und damit eine wesentlich bessere räumliche Wirkung wird jedoch bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung erreicht, bei der Objekt und Etikett an gegenüberliegenden Wandungen des Behälters angeordnet sind. Damit steht bei der beispielhaft genannten Flasche der gesamte Durchmesser, bzw. bei rechteckigen Flaschen die gesamte Tiefe, zum Erzielen der räumlichen Wirkung zur Verfügung.
Bei dieser Weiterbildung kann das Objekt ohne Verlust der räumlichen Wirkung extrem flach sein. Dann läßt sich auch gemäß einer vorzugsweisen Weiterbildung der Erfindung, bei der gegenüberliegend der Wandung, auf der das Etikett mit dem Ausschnitt haftet, auf einer ebenfalls durchsichtigen Wandung ein zweites Etikett anordnen, auf dessen zum Behälterinneren weisenden Fläche das Objekt durch eine Abbildung vorgesehen ist.
Durch das zweite Etikett ist ein erfindungsgemäßer Behälter besonders einfach zu verwirklichen. Die Tiefenwirkung wird vor allem durch den großen Abstand erreicht. Die räumliche Erscheinungsweise des Objekts läßt sich aber bei entsprechender Wahl der Materialien und der Form steigern. Dabei wird die Lichtbrechung im Material und eventuell im Inhalt des Behälters ausgenutzt. Zur Veranschaulichung der dabei eine Rolle spielenden Effekte sei hier daran erinnert, daß ein flaches Blatt Papier sich aufgrund unterschiedlicher Lichtablenkung beim Spiegeln an beispielsweise einer Christbaumkugel als gekrümmtes Objekt abbildet.
Von den möglichen Erhöhungen der diesbezüglichen räumlichen Wirkungen wird in den folgenden bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung Gebrauch gemacht:
  • - Der Behälter wird mit einem Medium gefüllt oder ist zur Aufnahme eines derartigen Mediums bestimmt und das transparente Material mindestens einer der Wandungen weist einen Brechungsindex auf, der größer als der des Mediums ist.
  • - Die Wandung weist in mindestens einem Bereich eine Krümmung von außen zum Behälterinneren auf.
  • - Die Wandung weist im Bereich des Objekts oder des Ausschnitts mindestens eine Verdickung und/oder Dünnstelle auf.
Räumliche Abbildungen über Lichtbrechung im Material sind aus der Optik gut bekannt, so daß ein Designer für Flaschen, wenn er eine bestimmte räumliche Wirkung erzielen will, einen Optikfachmann zu Rate ziehen kann, der die Abmessungen, beispielsweise für die Verdickungen und Verdünnungen oder die Krümmungen, aufgrund der angegebenen Lehre vorgeben kann.
Bei einer anderen vorzugsweisen Weiterbildung der Erfindung sind am Behälter Griffhilfen vorgesehen und der Ausschnitt im Etikett und das Objekt befinden sich jeweils an Positionen, bei denen das Objekt beim bestimmungsgemäßen Greifen an den Griffhilfen sichtbar bleibt. Derartige Griffhilfen sind beispielsweise als Vertiefungen in gegenüberliegenden Wandungen bei Flaschen mit rechteckigem Querschnitt bekannt. Sie dienen vor allem einer Erleichterung beim Transport und Einschenken von Getränken.
Aufgrund dieser Weiterbildung der Erfindung ist jedoch der Ausschnitt in Orientierung auf diese Griffhilfen angeordnet. Die angegebene Position erlaubt es, daß die erfindungsgemäße dreidimensionale Gestaltung sogar beim Einschenken sichtbar bleibt. Dies ist für die Werbung besonders vorteilhaft, da während dieser Handlung die Aufmerksamkeit des Einschenkenden oder seiner Gäste oftmals auf einen Bereich orientiert ist, in dem sich die Flasche befindet. So kommt die beabsichtigte räumliche Gestaltung mit besonders einfachen technischen Mitteln äußerst wirkungsvoll zur Geltung.
Wie vorstehend schon ausgeführt wurde, läßt sich die Erfindung besonders einfach durch zwei auf gegenüberliegenden Wänden des Behälters angeordnete Etiketten verwirklichen. Bei dieser Lösung können Standardflaschenformen verwendet werden. Dadurch wird insbesondere bei der Realisierung der Erfindung für kleine Stückzahlen ein beachtlicher Kostenvorteil erreicht.
Die dazu benötigte, aus zwei Etiketten bestehende Etikettenausstattung ist ausgehend vom eingangs genannten Gattungsbegriff dadurch gekennzeichnet, daß auf der bestimmungsgemäß dem Behälter zugewandten Seite des zweiten Etiketts eine Abbildung eines Objektes vorgesehen ist und im ersten Etikett ein Ausschnitt in einer Position vorgesehen ist, aus der bei bestimmungsgemäßem Anbringen der beiden Etiketten die Sicht auf die auf dem zweiten Etikett befindliche Abbildung freigegeben ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen dieser Etikettenausstattung ergeben sich durch folgende Weiterbildungen:
  • - Die Form des Ausschnitts gibt die Umrisse des abgebildeten Objekts wieder.
  • - Die Abbildung ist größer und insbesondere 10% größer als der Ausschnitt.
  • - Das erste Etikett weist am Ausschnitt einen Rand, insbesondere einen schwarzen Rand, auf, der sich von der übrigen Farbgebung des Etiketts mit hohem Kontrast abhebt.
  • - Die Abbildung gibt einen Hinweis auf die Art des Inhalts des Behälters; insbesondere zeigt die Abbildung des Objekts bei einem Behälter zur Aufnahme von einem unter Verwendung von Früchten hergestellten Getränk mindestens eine dieser Früchte.
Besonders bei der letzten Weiterbildung wird mit einfachen technischen Mitteln, nämlich durch die entsprechenden Auswahl des dargestellten Objekts, eine hohe Wirkung erzielt.
Ein erfindungsgemäßes Herstellungsverfahren für eine derartige Etikettenausstattung ist dadurch gekennzeichnet, daß in einem Etikett ein Ausschnitt, insbesondere mittels eines Stanzschritts, vorgesehen und bei der Herstellung des anderen Etiketts ein Druckschritt zur Abbildung eines Objekts auf der bestimmungsgemäß zum Behälterinneren weisenden Seite durchgeführt wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens weisen zur Verwirklichung der weiter oben genannten Vorteile die folgenden Merkmale auf:
  • - Bei dem Schritt zum Fertigen des Ausschnitts wird dieser in einer Form ausgebildet, welche die Umrisse des Objekts wiedergibt.
  • - Bei einem Druckschritt zum Bedrucken des den Ausschnitt aufweisenden Etiketts wird ein den Ausschnitt umgebender und mit diesem abschließender Rand, insbesondere ein schwarzer Rand, aufgedruckt, der sich von der übrigen Farbgebung des Etiketts mit hohem Kontrast abhebt.
  • - Für die Abbildung wird ein Gegenstand ausgewählt, der den Inhalt des Behälters kennzeichnet; insbesondere zeigt die Abbildung bei einem Behälter zur Aufnahme von einem unter Verwendung von Früchten hergestellten Getränk die Abbildung mindestens einer der Früchte.
Weitere Vorteile und Weiterbildungen ergeben sich auch aus der folgenden Darstellung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 Ein erfindungsgemäßer Behälter in Form einer Flasche.
Fig. 2 Eine schematische Darstellung eines Querschnitts der Flasche nach Fig. 1, bei dem Vorder- und Rückseite mit Objekt und Ausschnitt im Etikett verdeutlicht sind.
Fig. 3-5 Darstellungen von Querschnitten wie bei Fig. 2, jedoch für andere Ausführungsbeispiele der Erfindung.
In Fig. 1 ist ein Behälter 1 in Gestalt einer Flasche mit rechteckigem Querschnitt dargestellt. Der Behälter 1 besteht dabei aus durchsichtigem Material, insbesondere Glas, durch das sowohl der Inhalt als auch ein auf der Rückwand 2 des Behälters 1 ausgebildetes Objekt 3 sichtbar ist. Auf einer der Rückwand 2 gegenüberliegenden Vorderwand 4 ist ein Etikett 5 aufgeklebt. Dieses Etikett 5 enthält einen Ausschnitt 6, der in Form und Größe auf das Objekt 3 abgestimmt ist, damit es vor allem von der Vorderwand 4 des Behälters 1 aus sichtbar ist.
Aufgrund des Abstands zwischen Vorderwand 4 und Rückwand 2 entsteht für den Beobachter ein räumlich wirkendes Bild, selbst wenn das Objekt 3 flächig ausgebildet ist. Weiter tragen Lichtablenkungen durch Brechung im Glas des Behälters 1, auf die später noch näher eingegangen wird, zur räumlichen Wirkung bei.
Die räumliche Wirkung wurde im Ausführungsbeispiel durch die folgenden Maßnahmen weiter verstärkt.
Die Umrisse des Ausschnitts 6 sind genau auf die Umrisse des Objekts 3 abgestimmt. Dadurch wandert das Objekt 3 aus dem Sichtfeld, wenn die Blickrichtung durch den Ausschnitt 6 aus einer senkrechten Richtung dazu abweicht, so daß sich sofort eine erkennbare plastische Wirkung ergibt. Selbst bei fehlender Relativbewegung von Behälter 1 und Blickrichtung tritt ein derartiger Effekt wegen der bekannten mikroskopischen Augenbewegungen auf, so daß diese räumliche Bildwirkung bei Einhaltung der genauen Umrisse zusätzlich zu dem stereoskopischen Effekt aufgrund des Abstands von Vorderwand 4 zur Rückwand 2 stark wirksam wird.
Ferner ist der Querschnitt des Objekts 3 parallel zum Ausschnitt in allen Richtungen größer als 10% des Ausschnitts. Dadurch gerät ein immer größerer Anteil des Objekts in den Sichtbereich des Betrachters, wenn er sich auf den Behälter 1 zubewegt. So entsteht eine weitere ausgeprägte Tiefenwirkung. Das Objekt sollte dafür den Ausschnitt selbst dann nicht ganz füllen, wenn das Etikett im üblichen Leseabstand von größer als 25 cm betrachtet wird. Kleine Hin- und Herbewegungen einer die Flasche beim Betrachten haltenden Hand führen dann selbst in diesem Abstand zu einer weiteren räumlichen Wirkung, da dann das Objekt zwar im Ausschnitt 6 wandert, es diesen aber immer ausfüllt. Sind die Konturen des Ausschnitts 6 beispielsweise den Umrissen einer Himbeere nachgebildet und ist weiter das Objekt selbst eine mehr oder weniger räumliche Darstellung einer Himbeere, sieht der Betrachter durch den Ausschnitt diese Frucht mit den äußeren Konturen, wobei aber die farbliche Gestaltung und die Oberfläche sich bei der Bewegung ändert. Dies erzeugt sofort eine eigenartige räumliche Wirkung.
Dieser Effekt wird vor allem durch Hervorhebung der Umrisse des Ausschnitts 6 durch einen sich gegenüber der übrigen Gestaltung des Etiketts 5 farblich kontrastreich abhebenden Rand 7 um den Ausschnitt 6 verstärkt.
Der Behälter 1 weist außerdem Griffmulden 8 auf, mit denen ein sicherer Halt beim Eingießen gewährleistet ist. Beim Eingießen werden die Finger der Hand üblicherweise in zwei an gegenüberliegenden Wänden des Behälters 1 in Fig. 1 liegende Griffmulden 8 geführt. Dabei könnte der Ausschnitt 6 bei ungünstiger Lage von diesem verdeckt oder auch der Lichteinfall auf das Objekt 3 stark verringert werden. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird dies aber durch die spezielle Positionierung des Objekts 3 und des Ausschnitts 6 außerhalb des durch die umgreifende Hand beeinträchtigten Sichtbereichs verhindert.
Fig. 2 zeigt noch einmal die relative Lage des Objekts 3 an der Rückwand 2 zu dem Etikett 5 mit dem Ausschnitt 6 an der Vorderwand 4 des Behälters 1 von Fig. 1 in einem Querschnitt. Weiter ist aus Fig. 2 erkennbar, daß das Objekt 3 bei diesem Ausführungsbeispiel in der Rückwand 2 als Relief ausgebildet ist. Dieses Relief wurde bei der Herstellung des Behälters 1 in das Flaschenglas mit eingeprägt.
Bei Himbeerlikör als Flascheninhalt kann das Relief beispielsweise als Abbild einer Himbeere ausgebildet werden. Aufgrund einer derartigen Ausgestaltung in Bezug auf den Inhalt kann für die Werbung und den Vertrieb im Endverbrauch eine erhöhte Wirkung erzielt werden. Das Relief kann zusätzlich mit entsprechender Farbgebung ausgelegt sein.
Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei diesem wurde das Objekt 3 auf der Innenseite eines zweiten auf der Rückwand 2 des Behälters 1 angeordneten Etiketts 9 als Abbild der beispielsweise genannten Himbeere vorgesehen. Wenn die Brechung das Lichts in Rückwand 2 und Vorderwand 4 und eventuell am Inhalt des Behälters 1 bei der Dimensionierung und Ausgestaltung berücksichtigt wird, kann die flächige Darstellung des Objekts 3 sogar in ein räumliches Bild überführt werden. Die dazu möglichen Maßnahmen werden später eingehender anhand von Fig. 4 erläutert.
Die Erfindung kann also, wie das Ausführungsbeispiel von Fig. 3 zeigt, in einfacher Weise durch eine Etikettenausstattung an bestehenden Flaschen verwirklicht werden.
Die aus den Etiketten 5 und 9 bestehende Etikettenausstattung des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 3 wurde mit einem Verfahren hergestellt, welches in einigen Schritten vom herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Etiketten mit Drucken, Gummieren und Schneiden abweicht:
In dem Etikett 5 wurde ein Ausschnitt 6, insbesondere mittels eines Stanzschritts, erzeugt. Mittels eines Druckschritts bei der Herstellung des Etiketts 9 wurde auf der bestimmungsgemäß zum Behälterinneren weisenden Seite des Etiketts 9 das Objekt 3 abgebildet. Insbesondere wurde der Ausschnitt 6 beim Fertigen in einer Form ausgebildet, welche die Umrisse des Objekts 3 wiedergibt. Bei dem Druckschritt zum Bedrucken des den Ausschnitt 6 aufweisenden Etiketts 5 wurde zweckmäßigerweise der den Ausschnitt 6 umgebende und mit diesem abschließende Rand aufgedruckt, der sich genügend von der übrigen Farbgebung des Etiketts 5 mit hohem Kontrast abhebt. Beim Ausführungsbeispiel wurde für einen guten Kontrast bei dem im wesentlichen weißen Etikett 5 zum Drucken eine schwarze Farbe gewählt. Insbesondere wurde für die Abbildung ein Gegenstand ausgewählt, nämlich eine Himbeere, welcher den Inhalt des Behälters 1, im Ausführungsbeispiel, Himbeerlikör, kennzeichnet.
Im Ausführungsbeispiel von Fig. 4 wurde die räumliche Wirkung weiter durch gezielte Nutzung der Lichtbrechung in der Vorderwand 4 und der Rückwand 2 erhöht. Insbesondere haben sowohl die Vorderwand 4 als auch die Rückwand 2 des Behälters 1 eine konkave Krümmung. Die Krümmung führt erstens zu einer dreidimensionale Formung des Abbildes des auf der Rückwand 2 haftenden nahezu flächigen Etiketts 9. Weiter bilden die Vorder- und Rückseiten, eventuell mit der im Behälter 1 enthaltenen Flüssigkeit eine Linse zum Erzeugen eines virtuellen Bildes, wie es aus der Optik bekannt ist. Das virtuelle Bild erscheint dabei üblicherweise an einem anderen Ort, als demjenigen, an dem sich das Objekt tatsächlich befindet, so daß sich eine weitere außerordentlich eindrucksvolle räumliche Wirkung ergibt, da das gesehene Bild bei entsprechend starker Krümmung nicht an der Rückwand 2 anzuhaften scheint. Mit der im Ausführungsbeispiel von Fig. 4 vorgesehenen Krümmung wurde aber nicht etwa eine Streulinse exakt nachgebildet, sondern durch Abweichungen von dieser Form der positive Effekt erzielt, daß das Objekt 4 aufgrund der Abbildungsungenauigkeit weiter in Richtung räumliche Tiefe verzerrt wurde. Diese Verzerrung wurde weiter durch die Verdickung 10 an der Rückwand 2 des Behälters 12 verstärkt, wie aus der unten folgenden Beschreibung deutlicher wird.
Auch die im Behälter 1 enthaltene Flüssigkeit kann zur Brechung des Lichts beitragen. Deswegen ist die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, daß die räumliche Wirkung bei gefülltem bzw. leerem Behälter 1 unterschiedlich ist. Soll dieser Effekt verringert werden, ist es zweckmäßig, den Brechungsindex des Materials, aus dem der Behälter 1 besteht, wesentlich größer als den Brechungsindex des bestimmungsgemäßen Inhalts des Behälters zu wählen. Diese Forderung kann im allgemeinen bei Glasflaschen erfüllt werden, da der Brechungsindex von Glas sich bekanntlich durch Beimischungen in einem gewissen Bereich variieren läßt.
Das Ausführungsbeispiel von Beispiel 4 zeigt außerdem eine ungleichmäßige Formgebung der Vorderwand 4 und der Rückwand 2. Die Dickenvariationen der Vorderwand 2 sollen realistische Dickenänderungen andeuten, wie sie bei Flaschen im Massenproduktionsprozeß vorkommen. Aufgrund dieser Ungleichmäßigkeit können auch die Etiketten 5 und 9 nicht flach aufgeklebt werden. Damit entsteht eine zusätzliche Struktur, die ebenfalls die räumliche Erscheinung verstärkt.
Die ungleichmäßige Dicke hat aber vor allem auch die Wirkung, daß einige Raumbereiche eine verzerrende Linsenwirkung entfalten. Die dadurch entstehende Verzerrung kann ebenfalls ausgenutzt werden, um eine plastische Darstellung eines beispielsweise flächigen Etiketts zu erreichen. Der Effekt der Umwandlung einer flächenhaften Darstellung in ein dreidimensionales Abbild ist aus der täglichen Erfahrung bekannt, beispielsweise aus Spiegelungen an einer Windschutzscheibe oder von Beobachtungen eines gekrümmten Spiegelbildes eines flachen Objekts, z. B. an einer Christbaumkugel.
Um diese Effekte zu verstärken ist im Beispiel von Fig. 4 eine Verdickung 10 an der Rückwand 2 gezeigt, die so gekrümmt ist, daß das Abbild des auf dem Etikett 9 aufgedruckten Objekts als räumliches virtuelles Bild erscheint. Der gleiche Effekt könnte auch erzielt werden, wenn die Oberfläche der Rückwand 2, an deren Seite das Etikett 9 aufgeklebt ist, eine entsprechende Dünnstelle aufweisen würde. Gleichwirkend können derartige Dünnstellen oder Verdickungen 10 auch im Bereich des Ausschnitts 5 vorgesehen werden.
In Fig. 5 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für einen Behälter 1 gezeigt, bei dem auch bei undurchsichtigen Flüssigkeiten als Inhalt, z. B. einem Fruchtsaft, die Erfindung wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Damit das Objekt 3 auch bei eingefüllter Flüssigkeit sichtbar bleibt, ist dieses direkt als Relief auf der dem Etikett 5 gegenüberliegend Oberfläche der Vorderwand 4 ausgebildet. Der beispielhaft genannte Fruchtsaft füllt dann das Objekt 3 von innen, so daß das Relief, welches vorzugsweise als den Fruchtsaft kennzeichnende Frucht gestaltet ist, plastisch und farbig erscheint.
Die vorgehend dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen, wie vielfältig räumliche Wirkungen durch die Erfindung und Weiterbildungen erzielt werden können. Dabei sind die Ausführungsbeispiele technisch wenig aufwendig und einfach zu realisieren.

Claims (20)

1. Behälter (1), insbesondere in Flaschenform, mit einer durchsichtigen Wandung und einem auf dieser Wandung (4) haftenden Etikett (5), dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett (5) einen Ausschnitt (6) aufweist und an einem durch den Ausschnitt (6) sichtbaren Ort im oder am Behälter (1) ein Objekt (3) beabstandet von der Wandung (4), an der das Etikett anhaftet, ausgebildet ist.
2. Behälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschnitt (6) die Form der Umrisse des Objekts (3) aufweist.
3. Behälter (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Ausschnitt (6) her erfaßbare Querschnitt des Objekts (3) größer und insbesondere größer als 10% des Ausschnitts (6) ist.
4. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett (5) einen den Ausschnitt (6) umgebenden Rand (7), insbesondere einen schwarzen Rand (7) aufweist, der sich von der übrigen Farbgebung des Etiketts (5) mit hohem Kontrast abhebt.
5. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Objekt (3) an einem Teil der Wandung des Behälters (1) ausgebildet ist, die demjenigen Teil der Wandung, auf der das Etikett (5) haftet, gegenüberliegt.
6. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Objekt (3) und Etikett (5) an gegenüberliegenden Wandungen (2, 4) des Behälters (1) angeordnet sind.
7. Behälter (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegend der Wandung (4), auf der das Etikett (5) mit dem Ausschnitt (6) haftet, auf einer ebenfalls durchsichtigen Wandung (2) ein zweites Etikett (9) angeordnet ist, auf dessen zum Behälterinneren weisenden Fläche das Objekt (3) durch eine Abbildung vorgesehen ist.
8. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Medium gefüllt oder zur Aufnahme eines derartigen Mediums bestimmt ist und das durchsichtige Material mindestens einer der Wandungen (2, 4) einen Brechungsindex aufweist, der größer als der des Mediums ist.
9. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (2, 4) in mindestens einem Bereich eine Krümmung von außen zum Behälterinneren aufweisen.
10. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (2, 4) im Bereich des Objekts (3) oder des Ausschnitts (6) mindestens eine Verdickung (10) und/oder Dünnstelle aufweist.
11. Behälter (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Behälter (1) Griffhilfen (8) vorgesehen sind und der Ausschnitt im Etikett (5) und das Objekt (3) sich jeweils in Positionen befinden, bei denen das Objekt (3) beim bestimmungsgemäßen Greifen des Behälters (1) an den Griffhilfen (8) sichtbar bleibt.
12. Etikettenausstattung für Behälter (1), insbesondere von Flaschen, gemäß den Ansprüchen 1 bis 11 in Kombination mit Anspruch 7, bestehend aus einem ersten und einem zweiten Etikett (5, 9), die zum Anbringen auf einer Vorder- und einer Rückwand (2, 4) des Behälters (1) bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf der bestimmungsgemäß dem Behälter (1) zugewandten Seite des zweiten Etiketts (9) eine Abbildung eines Objekts (3) vorgesehen ist und im ersten Etikett (5) ein Ausschnitt (6) in einer Position vorgesehen ist, aus der bei bestimmungsgemäßem Anbringen der beiden Etiketten (5, 9) die Sicht auf die auf dem zweiten Etikett (5) vorgesehene Abbildung freigegeben ist.
13. Etikettenausstattung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Form des Ausschnitts (6) die Umrisse der Abbildung wiedergibt.
14. Etikettenausstattung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbildung größer und insbesondere 10% größer als der Ausschnitt (6) ist.
15. Etikettenausstattung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Etikett (5) einen den Ausschnitt (6) umgebenden Rand (7), insbesondere einen schwarzen Rand (7), aufweist, der sich von der übrigen Farbgebung des Etiketts (5) mit hohem Kontrast abhebt.
16. Etikettenausstattung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbildung einen Hinweis auf die Art des Inhaltes des Behälters (1) anzeigt, insbesondere, daß die Abbildung bei einem Behälter (1), der zur Aufnahme von einem unter Verwendung von Früchten hergestellten Getränk vorgesehen ist, mindestens eine dieser Früchte zeigt.
17. Verfahren zum Herstellen einer zwei bestimmungsgemäß auf gegenüberliegenden Wandungen (2, 4) des Behälters (1) zu befestigenden Etiketten (5, 9) enthaltenden Etikettenausstattung für einen Behälter (1) nach den Ansprüchen 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Etikett (5) ein Ausschnitt (6), insbesondere mittels eines Stanzschritts, vorgesehen und bei der Herstellung des anderen Etiketts (9) ein Druckschritt zur Abbildung eines Objekts (3) auf der bestimmungsgemäß zum Behälterinneren weisenden Seite durchgeführt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Schritt zum Fertigen des Ausschnitts (6) dieser in einer Form ausgebildet wird, welche die Umrisse der Abbildung wiedergibt.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Druckschritt zum Bedrucken des den Ausschnitt (6) aufweisenden Etiketts (5) ein den Ausschnitt (6) umgebender und mit diesem abschließender Rand (7), insbesondere ein schwarzer Rand (7), aufgedruckt wird, der sich von der übrigen Farbgebung des Etiketts (5) mit hohem Kontrast abhebt.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß für die Abbildung ein Gegenstand ausgewählt wird, welcher den Inhalt des Behälters (1) kennzeichnet, und insbesondere daß bei einem Behälter (1) zur Aufnahme von einem unter Verwendung von Früchten hergestellten Getränk die Abbildung mindestens eine dieser Früchte zeigt.
DE1995136416 1995-09-29 1995-09-29 Behälter mit Etikett, eine Etikettenausstattung für Behälter und ein Verfahren zur Herstellung derselben Withdrawn DE19536416A1 (de)

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