DE19536416A1 - Behälter mit Etikett, eine Etikettenausstattung für Behälter und ein Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents
Behälter mit Etikett, eine Etikettenausstattung für Behälter und ein Verfahren zur Herstellung derselbenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter, insbesondere in Flaschenform, mit einer
durchsichtigen Wandung und einem an dieser Wandung anhaftenden Etikett. Weiter
bezieht sich die Erfindung auf eine Etikettenausstattung für Behälter, insbesondere von
Flaschen, bestehend aus einem ersten und einem zweiten Etikett, die zum Anbringen auf
einer Vorder- und einer Rückseite des Behälters bestimmt sind. Außerdem bezieht sich
die Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen einer zwei bestimmungsgemäß auf
gegenüberliegenden Wänden oder Wandteilen eines Behälters zu befestigenden Etiketten
enthaltenden Etikettenausstattung.
Um einen großen Marktanteil insbesondere bei Alkoholika zu erreichen, geht das
Bestreben von Getränkeherstellern, neben der Schaffung besonderer
Geschmacksrichtungen, auch dahin, die Flaschen, in denen die Getränke verkauft
werden, möglichst attraktiv zu gestalten. Besondere Ausgestaltungen eines auf einer
Flasche angebrachten Etiketts reichen dafür häufig nicht mehr aus, da sich der Verkehr
schon an die unterschiedlichsten Ausgestaltungen von Etiketten gewöhnt hat und diesen
üblicherweise kaum mehr Beachtung schenkt. Auch durchsichtige Etiketten, die den Blick
auf den Flascheninhalt zulassen, werden kaum mehr als andere beachtet.
Flaschenausstattungen, die bei einem Betrachter eine besondere optische Wirkung
hervorrufen, finden dagegen immer noch Beachtung. Als Beispiel seien Flaschen, in
denen Likör mit einer eingelegten Williams-Christ-Birne vertrieben wird, genannt.
Möglicherweise ist die Faszination dieser Ausstattung darauf zurückzuführen, daß durch
das Einlegen eines dreidimensionalen Objekts in eine Flasche, sich diese äußerst
werbewirksam von den üblichen flächenhaften Darstellungen auf Etiketten absetzt.
Jedoch ist das Einbringen eines Objektes in die Flasche technisch schwierig und
aufwendig. Zum Einbringen wurden zumindest in früherer Zeit leere, durchsichtige
Flaschen über Birnenblüten gestülpt. Daraufhin konnte die Birne in der Flasche selbst
wachsen und wurde nach Reife in der Flasche geerntet. Die Flasche wurde anschließend
mit dem Likör gefüllt.
Dieses Verfahren ist jedoch nicht für alle Früchte geeignet. Deshalb ist die
werbewirksame Darstellung dreidimensionaler Objekte in Verbindung mit diesem
Verfahren bisher aufgrund des Fehlens einer anderen Technik auf Birnen beschränkt
gewesen.
Es wäre allerdings auch denkbar, räumliche Wirkungen an oder in Flaschen durch
reliefartige Etiketten oder Hologramme zu realisieren. Reliefartige Darstellungen sind
jedoch kaum mit entsprechender Tiefe herstellbar, damit eine ähnliche Wirkung, wie bei
einer Birne in einer Flasche, erreicht wird. Außerdem vergrößern außen an der Flasche
angeordnete Etiketten mit Reliefs den beanspruchten Lagerplatz und sind, wenn sie z. B.
nur aus Papier hergestellt sind, leicht zu beschädigen, wodurch die Flasche im
Verkaufsregal dann unerwünscht abstoßend wirken könnte.
Hologrammetiketten, von denen auf dem hier in Rede stehenden Anwendungsgebiet nur
solche, die durch natürliches Licht das räumliche Bild erzeugen, eingesetzt werden
können, sind im allgemeinen wenig lichtstark, die Objekte sind nur in einem geringen
Raumwinkelbereich sichtbar und können bei Betrachtung unter einem flachen Winkel
große chromatische und dadurch störende Abbildungsfehler zeigen. Insbesondere ist die
notwendige hohe Lichtintensität als nachteilig anzusehen. In dunklen Räumen,
beispielsweise in Diskotheken oder Bars, geht dann die werbewirksame Ausgestaltung
der Flasche mit Hilfe eines dreidimensional erscheinenden Objekts vollständig verloren.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Behälter mit einem Etikett technisch so
auszugestalten, daß beim Betrachter eine eigenartige räumliche Wirkung erzielt wird.
Die Aufgabe wird durch einen in den Ansprüchen gekennzeichneten Behälter, eine
Etikettenausstattung und ein Verfahren zum Herstellen dieser Etikettenausstattung
gelöst.
Ein erfindungsgemäßer Behälter ist ausgehend vom oben angeführten Gattungsbegriff
dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett einen Ausschnitt aufweist und an einem durch
den Ausschnitt sichtbaren Ort im oder am Behälter ein Objekt beabstandet von der
Oberfläche der Wandung, an der das Etikett anhaftet, ausgebildet ist.
Durch die Ausbildung des Objekts am Behälter können komplizierte Verfahrensschritte,
wie sie zum Beispiel beim oben dargestellten Einbringen einer Birne in eine Flasche
notwendig waren, eingespart werden. Das Objekt kann in einem Herstellungsschritt für
die Fertigung des Behälters, beispielsweise beim Gießen oder Pressen von Behälterteilen,
gleichzeitig mit ausgebildet werden. Dabei muß nur die Preß- oder Gießform für den
jeweiligen Verfahrensschritt entsprechend dem zusätzlichen Objekt ausgestaltet werden.
Die aufwendigere Form fällt bei großen Stückzahlen, wie sie beispielsweise im
Getränkehandel üblich sind, kaum ins Gewicht, so daß die erfindungsgemäßen Behälter
wesentlich kostengünstiger gefertigt werden können, als es bei dem Beispiel mit der
Birne möglich war, bei dem der Ausstattungsaufwand pro Flasche nahezu unabhängig
von der Stückzahl ist.
Die Beabstandung des Objekts von einem Ausschnitt, in dem das Objekt sichtbar ist,
verbessert die räumliche Wirkung. Wegen der Sicht durch diesen Ausschnitt kann das im
Behälter ausgebildete Objekt wesentlich flacher sein als die aus dem Stand der Technik
bekannte Birne, da beispielsweise als Objekt nur ein kleiner, vom Ausschnitt erfaßbarer
Teil einer Birne sichtbar wird. Der werbewirksame Effekt des räumlichen
Erscheinungsbildes ergibt sich trotzdem.
Aufgrund der so möglichen flacheren Ausbildung des Objekts, nimmt dieses auch
weniger Raum als die beispielhaft genannte Birne ein, so daß zur Aufnahme der gleichen
Flüssigkeitsmenge die äußeren Abmessungen der als Behälter fungierenden Flasche bei
der erfindungsgemäßen Ausgestaltung gegenüber anderen Flaschen des gleichen
Getränkeinhalts nur wenig geändert werden müssen. Ein erhöhter Platzbedarf für das
Lagern entfällt somit. Weiter können Normmaße für die äußeren Abmessungen
eingehalten werden.
Die räumliche Wirkung des durch den Ausschnitt sichtbaren Objekts wird durch die
folgenden drei vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung in besonderem Maße
gefördert. Bei der ersten der beiden Weiterbildungen weist der Ausschnitt die Form der
sichtbaren Umrisse des Objekts auf. Bei der zweiten Weiterbildung ist der vom
Ausschnitt her erfaßbare Querschnitt des Objekts größer und insbesondere größer als
10% des Ausschnitts. Bei der dritten Weiterbildung weist das Etikett am Ausschnitt
einen Rand und insbesondere einen schwarzen Rand auf, der sich von der übrigen
Farbgebung des Etiketts mit hohem Kontrast abhebt.
Die gemäß dieser Weiterbildungen der Erfindung vorgesehenen Merkmale sind besonders
einfach zu verwirklichen, erhöhen jedoch die räumliche Wirkung in vorteilhafter Weise
beträchtlich, wie später noch anhand von Ausführungsbeispielen dargestellt wird.
Die erfindungsgemäße Beabstandung von Ausschnitt und Objekt wird in einfacher Weise
bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung erreicht, bei der das Objekt an einem
Teil der Wandung des Behälters ausgebildet ist, die dem Teil derjenigen Wandung, an der
das Etikett anhaftet, gegenüberliegt.
Unter anderem ist es dabei möglich, das Objekt an der gleichen Wandfläche auszubilden,
an der auch das Etikett anhaftet, wobei die erfindungsgemäße Beabstandung dadurch
erreicht werden kann, daß sich das Etikett auf der äußeren Oberfläche der Wandung
befindet und das Objekt auf der inneren Oberfläche der Wandung ausgebildet ist.
Eine höhere Tiefenwirkung und damit eine wesentlich bessere räumliche Wirkung wird
jedoch bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung erreicht, bei der Objekt und
Etikett an gegenüberliegenden Wandungen des Behälters angeordnet sind. Damit steht
bei der beispielhaft genannten Flasche der gesamte Durchmesser, bzw. bei rechteckigen
Flaschen die gesamte Tiefe, zum Erzielen der räumlichen Wirkung zur Verfügung.
Bei dieser Weiterbildung kann das Objekt ohne Verlust der räumlichen Wirkung extrem
flach sein. Dann läßt sich auch gemäß einer vorzugsweisen Weiterbildung der Erfindung,
bei der gegenüberliegend der Wandung, auf der das Etikett mit dem Ausschnitt haftet,
auf einer ebenfalls durchsichtigen Wandung ein zweites Etikett anordnen, auf dessen
zum Behälterinneren weisenden Fläche das Objekt durch eine Abbildung vorgesehen ist.
Durch das zweite Etikett ist ein erfindungsgemäßer Behälter besonders einfach zu
verwirklichen. Die Tiefenwirkung wird vor allem durch den großen Abstand erreicht. Die
räumliche Erscheinungsweise des Objekts läßt sich aber bei entsprechender Wahl der
Materialien und der Form steigern. Dabei wird die Lichtbrechung im Material und
eventuell im Inhalt des Behälters ausgenutzt. Zur Veranschaulichung der dabei eine Rolle
spielenden Effekte sei hier daran erinnert, daß ein flaches Blatt Papier sich aufgrund
unterschiedlicher Lichtablenkung beim Spiegeln an beispielsweise einer Christbaumkugel
als gekrümmtes Objekt abbildet.
Von den möglichen Erhöhungen der diesbezüglichen räumlichen Wirkungen wird in den
folgenden bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung Gebrauch gemacht:
- - Der Behälter wird mit einem Medium gefüllt oder ist zur Aufnahme eines derartigen Mediums bestimmt und das transparente Material mindestens einer der Wandungen weist einen Brechungsindex auf, der größer als der des Mediums ist.
- - Die Wandung weist in mindestens einem Bereich eine Krümmung von außen zum Behälterinneren auf.
- - Die Wandung weist im Bereich des Objekts oder des Ausschnitts mindestens eine Verdickung und/oder Dünnstelle auf.
Räumliche Abbildungen über Lichtbrechung im Material sind aus der Optik gut bekannt,
so daß ein Designer für Flaschen, wenn er eine bestimmte räumliche Wirkung erzielen
will, einen Optikfachmann zu Rate ziehen kann, der die Abmessungen, beispielsweise für
die Verdickungen und Verdünnungen oder die Krümmungen, aufgrund der angegebenen
Lehre vorgeben kann.
Bei einer anderen vorzugsweisen Weiterbildung der Erfindung sind am Behälter Griffhilfen
vorgesehen und der Ausschnitt im Etikett und das Objekt befinden sich jeweils an
Positionen, bei denen das Objekt beim bestimmungsgemäßen Greifen an den Griffhilfen
sichtbar bleibt. Derartige Griffhilfen sind beispielsweise als Vertiefungen in
gegenüberliegenden Wandungen bei Flaschen mit rechteckigem Querschnitt bekannt. Sie
dienen vor allem einer Erleichterung beim Transport und Einschenken von Getränken.
Aufgrund dieser Weiterbildung der Erfindung ist jedoch der Ausschnitt in Orientierung
auf diese Griffhilfen angeordnet. Die angegebene Position erlaubt es, daß die
erfindungsgemäße dreidimensionale Gestaltung sogar beim Einschenken sichtbar bleibt.
Dies ist für die Werbung besonders vorteilhaft, da während dieser Handlung die
Aufmerksamkeit des Einschenkenden oder seiner Gäste oftmals auf einen Bereich
orientiert ist, in dem sich die Flasche befindet. So kommt die beabsichtigte räumliche
Gestaltung mit besonders einfachen technischen Mitteln äußerst wirkungsvoll zur
Geltung.
Wie vorstehend schon ausgeführt wurde, läßt sich die Erfindung besonders einfach
durch zwei auf gegenüberliegenden Wänden des Behälters angeordnete Etiketten
verwirklichen. Bei dieser Lösung können Standardflaschenformen verwendet werden.
Dadurch wird insbesondere bei der Realisierung der Erfindung für kleine Stückzahlen ein
beachtlicher Kostenvorteil erreicht.
Die dazu benötigte, aus zwei Etiketten bestehende Etikettenausstattung ist ausgehend
vom eingangs genannten Gattungsbegriff dadurch gekennzeichnet, daß auf der
bestimmungsgemäß dem Behälter zugewandten Seite des zweiten Etiketts eine
Abbildung eines Objektes vorgesehen ist und im ersten Etikett ein Ausschnitt in einer
Position vorgesehen ist, aus der bei bestimmungsgemäßem Anbringen der beiden
Etiketten die Sicht auf die auf dem zweiten Etikett befindliche Abbildung freigegeben ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen dieser Etikettenausstattung ergeben sich durch folgende
Weiterbildungen:
- - Die Form des Ausschnitts gibt die Umrisse des abgebildeten Objekts wieder.
- - Die Abbildung ist größer und insbesondere 10% größer als der Ausschnitt.
- - Das erste Etikett weist am Ausschnitt einen Rand, insbesondere einen schwarzen Rand, auf, der sich von der übrigen Farbgebung des Etiketts mit hohem Kontrast abhebt.
- - Die Abbildung gibt einen Hinweis auf die Art des Inhalts des Behälters; insbesondere zeigt die Abbildung des Objekts bei einem Behälter zur Aufnahme von einem unter Verwendung von Früchten hergestellten Getränk mindestens eine dieser Früchte.
Besonders bei der letzten Weiterbildung wird mit einfachen technischen Mitteln, nämlich
durch die entsprechenden Auswahl des dargestellten Objekts, eine hohe Wirkung erzielt.
Ein erfindungsgemäßes Herstellungsverfahren für eine derartige Etikettenausstattung ist
dadurch gekennzeichnet, daß in einem Etikett ein Ausschnitt, insbesondere mittels eines
Stanzschritts, vorgesehen und bei der Herstellung des anderen Etiketts ein Druckschritt
zur Abbildung eines Objekts auf der bestimmungsgemäß zum Behälterinneren weisenden
Seite durchgeführt wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens weisen zur
Verwirklichung der weiter oben genannten Vorteile die folgenden Merkmale auf:
- - Bei dem Schritt zum Fertigen des Ausschnitts wird dieser in einer Form ausgebildet, welche die Umrisse des Objekts wiedergibt.
- - Bei einem Druckschritt zum Bedrucken des den Ausschnitt aufweisenden Etiketts wird ein den Ausschnitt umgebender und mit diesem abschließender Rand, insbesondere ein schwarzer Rand, aufgedruckt, der sich von der übrigen Farbgebung des Etiketts mit hohem Kontrast abhebt.
- - Für die Abbildung wird ein Gegenstand ausgewählt, der den Inhalt des Behälters kennzeichnet; insbesondere zeigt die Abbildung bei einem Behälter zur Aufnahme von einem unter Verwendung von Früchten hergestellten Getränk die Abbildung mindestens einer der Früchte.
Weitere Vorteile und Weiterbildungen ergeben sich auch aus der folgenden Darstellung
von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 Ein erfindungsgemäßer Behälter in Form einer Flasche.
Fig. 2 Eine schematische Darstellung eines Querschnitts der Flasche
nach Fig. 1, bei dem Vorder- und Rückseite mit Objekt und
Ausschnitt im Etikett verdeutlicht sind.
Fig. 3-5 Darstellungen von Querschnitten wie bei Fig. 2, jedoch für
andere Ausführungsbeispiele der Erfindung.
In Fig. 1 ist ein Behälter 1 in Gestalt einer Flasche mit rechteckigem Querschnitt
dargestellt. Der Behälter 1 besteht dabei aus durchsichtigem Material, insbesondere
Glas, durch das sowohl der Inhalt als auch ein auf der Rückwand 2 des Behälters 1
ausgebildetes Objekt 3 sichtbar ist. Auf einer der Rückwand 2 gegenüberliegenden
Vorderwand 4 ist ein Etikett 5 aufgeklebt. Dieses Etikett 5 enthält einen Ausschnitt 6,
der in Form und Größe auf das Objekt 3 abgestimmt ist, damit es vor allem von der
Vorderwand 4 des Behälters 1 aus sichtbar ist.
Aufgrund des Abstands zwischen Vorderwand 4 und Rückwand 2 entsteht für den
Beobachter ein räumlich wirkendes Bild, selbst wenn das Objekt 3 flächig ausgebildet
ist. Weiter tragen Lichtablenkungen durch Brechung im Glas des Behälters 1, auf die
später noch näher eingegangen wird, zur räumlichen Wirkung bei.
Die räumliche Wirkung wurde im Ausführungsbeispiel durch die folgenden Maßnahmen
weiter verstärkt.
Die Umrisse des Ausschnitts 6 sind genau auf die Umrisse des Objekts 3 abgestimmt.
Dadurch wandert das Objekt 3 aus dem Sichtfeld, wenn die Blickrichtung durch den
Ausschnitt 6 aus einer senkrechten Richtung dazu abweicht, so daß sich sofort eine
erkennbare plastische Wirkung ergibt. Selbst bei fehlender Relativbewegung von
Behälter 1 und Blickrichtung tritt ein derartiger Effekt wegen der bekannten
mikroskopischen Augenbewegungen auf, so daß diese räumliche Bildwirkung bei
Einhaltung der genauen Umrisse zusätzlich zu dem stereoskopischen Effekt aufgrund
des Abstands von Vorderwand 4 zur Rückwand 2 stark wirksam wird.
Ferner ist der Querschnitt des Objekts 3 parallel zum Ausschnitt in allen Richtungen
größer als 10% des Ausschnitts. Dadurch gerät ein immer größerer Anteil des Objekts
in den Sichtbereich des Betrachters, wenn er sich auf den Behälter 1 zubewegt. So
entsteht eine weitere ausgeprägte Tiefenwirkung. Das Objekt sollte dafür den
Ausschnitt selbst dann nicht ganz füllen, wenn das Etikett im üblichen Leseabstand von
größer als 25 cm betrachtet wird. Kleine Hin- und Herbewegungen einer die Flasche
beim Betrachten haltenden Hand führen dann selbst in diesem Abstand zu einer
weiteren räumlichen Wirkung, da dann das Objekt zwar im Ausschnitt 6 wandert, es
diesen aber immer ausfüllt. Sind die Konturen des Ausschnitts 6 beispielsweise den
Umrissen einer Himbeere nachgebildet und ist weiter das Objekt selbst eine mehr oder
weniger räumliche Darstellung einer Himbeere, sieht der Betrachter durch den
Ausschnitt diese Frucht mit den äußeren Konturen, wobei aber die farbliche Gestaltung
und die Oberfläche sich bei der Bewegung ändert. Dies erzeugt sofort eine eigenartige
räumliche Wirkung.
Dieser Effekt wird vor allem durch Hervorhebung der Umrisse des Ausschnitts 6 durch
einen sich gegenüber der übrigen Gestaltung des Etiketts 5 farblich kontrastreich
abhebenden Rand 7 um den Ausschnitt 6 verstärkt.
Der Behälter 1 weist außerdem Griffmulden 8 auf, mit denen ein sicherer Halt beim
Eingießen gewährleistet ist. Beim Eingießen werden die Finger der Hand üblicherweise in
zwei an gegenüberliegenden Wänden des Behälters 1 in Fig. 1 liegende Griffmulden 8
geführt. Dabei könnte der Ausschnitt 6 bei ungünstiger Lage von diesem verdeckt oder
auch der Lichteinfall auf das Objekt 3 stark verringert werden. Beim
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird dies aber durch die spezielle Positionierung des
Objekts 3 und des Ausschnitts 6 außerhalb des durch die umgreifende Hand
beeinträchtigten Sichtbereichs verhindert.
Fig. 2 zeigt noch einmal die relative Lage des Objekts 3 an der Rückwand 2 zu dem
Etikett 5 mit dem Ausschnitt 6 an der Vorderwand 4 des Behälters 1 von Fig. 1 in
einem Querschnitt. Weiter ist aus Fig. 2 erkennbar, daß das Objekt 3 bei diesem
Ausführungsbeispiel in der Rückwand 2 als Relief ausgebildet ist. Dieses Relief wurde
bei der Herstellung des Behälters 1 in das Flaschenglas mit eingeprägt.
Bei Himbeerlikör als Flascheninhalt kann das Relief beispielsweise als Abbild einer
Himbeere ausgebildet werden. Aufgrund einer derartigen Ausgestaltung in Bezug auf
den Inhalt kann für die Werbung und den Vertrieb im Endverbrauch eine erhöhte
Wirkung erzielt werden. Das Relief kann zusätzlich mit entsprechender Farbgebung
ausgelegt sein.
Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei diesem wurde das
Objekt 3 auf der Innenseite eines zweiten auf der Rückwand 2 des Behälters 1
angeordneten Etiketts 9 als Abbild der beispielsweise genannten Himbeere vorgesehen.
Wenn die Brechung das Lichts in Rückwand 2 und Vorderwand 4 und eventuell am
Inhalt des Behälters 1 bei der Dimensionierung und Ausgestaltung berücksichtigt wird,
kann die flächige Darstellung des Objekts 3 sogar in ein räumliches Bild überführt
werden. Die dazu möglichen Maßnahmen werden später eingehender anhand von Fig. 4
erläutert.
Die Erfindung kann also, wie das Ausführungsbeispiel von Fig. 3 zeigt, in einfacher
Weise durch eine Etikettenausstattung an bestehenden Flaschen verwirklicht werden.
Die aus den Etiketten 5 und 9 bestehende Etikettenausstattung des
Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 3 wurde mit einem Verfahren hergestellt, welches in
einigen Schritten vom herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Etiketten mit
Drucken, Gummieren und Schneiden abweicht:
In dem Etikett 5 wurde ein Ausschnitt 6, insbesondere mittels eines Stanzschritts, erzeugt. Mittels eines Druckschritts bei der Herstellung des Etiketts 9 wurde auf der bestimmungsgemäß zum Behälterinneren weisenden Seite des Etiketts 9 das Objekt 3 abgebildet. Insbesondere wurde der Ausschnitt 6 beim Fertigen in einer Form ausgebildet, welche die Umrisse des Objekts 3 wiedergibt. Bei dem Druckschritt zum Bedrucken des den Ausschnitt 6 aufweisenden Etiketts 5 wurde zweckmäßigerweise der den Ausschnitt 6 umgebende und mit diesem abschließende Rand aufgedruckt, der sich genügend von der übrigen Farbgebung des Etiketts 5 mit hohem Kontrast abhebt. Beim Ausführungsbeispiel wurde für einen guten Kontrast bei dem im wesentlichen weißen Etikett 5 zum Drucken eine schwarze Farbe gewählt. Insbesondere wurde für die Abbildung ein Gegenstand ausgewählt, nämlich eine Himbeere, welcher den Inhalt des Behälters 1, im Ausführungsbeispiel, Himbeerlikör, kennzeichnet.
In dem Etikett 5 wurde ein Ausschnitt 6, insbesondere mittels eines Stanzschritts, erzeugt. Mittels eines Druckschritts bei der Herstellung des Etiketts 9 wurde auf der bestimmungsgemäß zum Behälterinneren weisenden Seite des Etiketts 9 das Objekt 3 abgebildet. Insbesondere wurde der Ausschnitt 6 beim Fertigen in einer Form ausgebildet, welche die Umrisse des Objekts 3 wiedergibt. Bei dem Druckschritt zum Bedrucken des den Ausschnitt 6 aufweisenden Etiketts 5 wurde zweckmäßigerweise der den Ausschnitt 6 umgebende und mit diesem abschließende Rand aufgedruckt, der sich genügend von der übrigen Farbgebung des Etiketts 5 mit hohem Kontrast abhebt. Beim Ausführungsbeispiel wurde für einen guten Kontrast bei dem im wesentlichen weißen Etikett 5 zum Drucken eine schwarze Farbe gewählt. Insbesondere wurde für die Abbildung ein Gegenstand ausgewählt, nämlich eine Himbeere, welcher den Inhalt des Behälters 1, im Ausführungsbeispiel, Himbeerlikör, kennzeichnet.
Im Ausführungsbeispiel von Fig. 4 wurde die räumliche Wirkung weiter durch gezielte
Nutzung der Lichtbrechung in der Vorderwand 4 und der Rückwand 2 erhöht.
Insbesondere haben sowohl die Vorderwand 4 als auch die Rückwand 2 des Behälters 1
eine konkave Krümmung. Die Krümmung führt erstens zu einer dreidimensionale
Formung des Abbildes des auf der Rückwand 2 haftenden nahezu flächigen Etiketts 9.
Weiter bilden die Vorder- und Rückseiten, eventuell mit der im Behälter 1 enthaltenen
Flüssigkeit eine Linse zum Erzeugen eines virtuellen Bildes, wie es aus der Optik bekannt
ist. Das virtuelle Bild erscheint dabei üblicherweise an einem anderen Ort, als
demjenigen, an dem sich das Objekt tatsächlich befindet, so daß sich eine weitere
außerordentlich eindrucksvolle räumliche Wirkung ergibt, da das gesehene Bild bei
entsprechend starker Krümmung nicht an der Rückwand 2 anzuhaften scheint. Mit der
im Ausführungsbeispiel von Fig. 4 vorgesehenen Krümmung wurde aber nicht etwa eine
Streulinse exakt nachgebildet, sondern durch Abweichungen von dieser Form der
positive Effekt erzielt, daß das Objekt 4 aufgrund der Abbildungsungenauigkeit weiter in
Richtung räumliche Tiefe verzerrt wurde. Diese Verzerrung wurde weiter durch die
Verdickung 10 an der Rückwand 2 des Behälters 12 verstärkt, wie aus der unten
folgenden Beschreibung deutlicher wird.
Auch die im Behälter 1 enthaltene Flüssigkeit kann zur Brechung des Lichts beitragen.
Deswegen ist die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, daß die räumliche Wirkung bei
gefülltem bzw. leerem Behälter 1 unterschiedlich ist. Soll dieser Effekt verringert werden,
ist es zweckmäßig, den Brechungsindex des Materials, aus dem der Behälter 1 besteht,
wesentlich größer als den Brechungsindex des bestimmungsgemäßen Inhalts des
Behälters zu wählen. Diese Forderung kann im allgemeinen bei Glasflaschen erfüllt
werden, da der Brechungsindex von Glas sich bekanntlich durch Beimischungen in einem
gewissen Bereich variieren läßt.
Das Ausführungsbeispiel von Beispiel 4 zeigt außerdem eine ungleichmäßige Formgebung
der Vorderwand 4 und der Rückwand 2. Die Dickenvariationen der Vorderwand 2 sollen
realistische Dickenänderungen andeuten, wie sie bei Flaschen im
Massenproduktionsprozeß vorkommen. Aufgrund dieser Ungleichmäßigkeit können auch
die Etiketten 5 und 9 nicht flach aufgeklebt werden. Damit entsteht eine zusätzliche
Struktur, die ebenfalls die räumliche Erscheinung verstärkt.
Die ungleichmäßige Dicke hat aber vor allem auch die Wirkung, daß einige Raumbereiche
eine verzerrende Linsenwirkung entfalten. Die dadurch entstehende Verzerrung kann
ebenfalls ausgenutzt werden, um eine plastische Darstellung eines beispielsweise
flächigen Etiketts zu erreichen. Der Effekt der Umwandlung einer flächenhaften
Darstellung in ein dreidimensionales Abbild ist aus der täglichen Erfahrung bekannt,
beispielsweise aus Spiegelungen an einer Windschutzscheibe oder von Beobachtungen
eines gekrümmten Spiegelbildes eines flachen Objekts, z. B. an einer Christbaumkugel.
Um diese Effekte zu verstärken ist im Beispiel von Fig. 4 eine Verdickung 10 an der
Rückwand 2 gezeigt, die so gekrümmt ist, daß das Abbild des auf dem Etikett 9
aufgedruckten Objekts als räumliches virtuelles Bild erscheint. Der gleiche Effekt könnte
auch erzielt werden, wenn die Oberfläche der Rückwand 2, an deren Seite das Etikett 9
aufgeklebt ist, eine entsprechende Dünnstelle aufweisen würde. Gleichwirkend können
derartige Dünnstellen oder Verdickungen 10 auch im Bereich des Ausschnitts 5
vorgesehen werden.
In Fig. 5 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für einen Behälter 1 gezeigt, bei dem
auch bei undurchsichtigen Flüssigkeiten als Inhalt, z. B. einem Fruchtsaft, die Erfindung
wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Damit das Objekt 3 auch bei eingefüllter
Flüssigkeit sichtbar bleibt, ist dieses direkt als Relief auf der dem Etikett 5
gegenüberliegend Oberfläche der Vorderwand 4 ausgebildet. Der beispielhaft genannte
Fruchtsaft füllt dann das Objekt 3 von innen, so daß das Relief, welches vorzugsweise
als den Fruchtsaft kennzeichnende Frucht gestaltet ist, plastisch und farbig erscheint.
Die vorgehend dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen, wie vielfältig räumliche
Wirkungen durch die Erfindung und Weiterbildungen erzielt werden können. Dabei sind
die Ausführungsbeispiele technisch wenig aufwendig und einfach zu realisieren.
Claims (20)
1. Behälter (1), insbesondere in Flaschenform, mit einer durchsichtigen Wandung
und einem auf dieser Wandung (4) haftenden Etikett (5), dadurch gekennzeichnet,
daß das Etikett (5) einen Ausschnitt (6) aufweist und an einem durch den Ausschnitt (6)
sichtbaren Ort im oder am Behälter (1) ein Objekt (3) beabstandet von der Wandung (4),
an der das Etikett anhaftet, ausgebildet ist.
2. Behälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschnitt (6)
die Form der Umrisse des Objekts (3) aufweist.
3. Behälter (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vom
Ausschnitt (6) her erfaßbare Querschnitt des Objekts (3) größer und insbesondere größer
als 10% des Ausschnitts (6) ist.
4. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Etikett (5) einen den Ausschnitt (6) umgebenden Rand (7), insbesondere einen
schwarzen Rand (7) aufweist, der sich von der übrigen Farbgebung des Etiketts (5) mit
hohem Kontrast abhebt.
5. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Objekt (3) an einem Teil der Wandung des Behälters (1) ausgebildet ist, die demjenigen
Teil der Wandung, auf der das Etikett (5) haftet, gegenüberliegt.
6. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
Objekt (3) und Etikett (5) an gegenüberliegenden Wandungen (2, 4) des Behälters (1)
angeordnet sind.
7. Behälter (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegend
der Wandung (4), auf der das Etikett (5) mit dem Ausschnitt (6) haftet, auf einer
ebenfalls durchsichtigen Wandung (2) ein zweites Etikett (9) angeordnet ist, auf dessen
zum Behälterinneren weisenden Fläche das Objekt (3) durch eine Abbildung vorgesehen
ist.
8. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er
mit einem Medium gefüllt oder zur Aufnahme eines derartigen Mediums bestimmt ist und
das durchsichtige Material mindestens einer der Wandungen (2, 4) einen Brechungsindex
aufweist, der größer als der des Mediums ist.
9. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wandungen (2, 4) in mindestens einem Bereich eine Krümmung von außen zum
Behälterinneren aufweisen.
10. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wandungen (2, 4) im Bereich des Objekts (3) oder des Ausschnitts (6) mindestens
eine Verdickung (10) und/oder Dünnstelle aufweist.
11. Behälter (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß am Behälter (1) Griffhilfen (8) vorgesehen sind und der Ausschnitt
im Etikett (5) und das Objekt (3) sich jeweils in Positionen befinden, bei denen das
Objekt (3) beim bestimmungsgemäßen Greifen des Behälters (1) an den Griffhilfen (8)
sichtbar bleibt.
12. Etikettenausstattung für Behälter (1), insbesondere von Flaschen, gemäß den
Ansprüchen 1 bis 11 in Kombination mit Anspruch 7, bestehend aus einem ersten und
einem zweiten Etikett (5, 9), die zum Anbringen auf einer Vorder- und einer Rückwand
(2, 4) des Behälters (1) bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der bestimmungsgemäß dem Behälter (1) zugewandten Seite des zweiten
Etiketts (9) eine Abbildung eines Objekts (3) vorgesehen ist und im ersten Etikett (5) ein
Ausschnitt (6) in einer Position vorgesehen ist, aus der bei bestimmungsgemäßem
Anbringen der beiden Etiketten (5, 9) die Sicht auf die auf dem zweiten Etikett (5)
vorgesehene Abbildung freigegeben ist.
13. Etikettenausstattung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Form des Ausschnitts (6) die Umrisse der Abbildung wiedergibt.
14. Etikettenausstattung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abbildung größer und insbesondere 10% größer als der Ausschnitt (6) ist.
15. Etikettenausstattung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Etikett (5) einen den Ausschnitt (6) umgebenden Rand (7),
insbesondere einen schwarzen Rand (7), aufweist, der sich von der übrigen
Farbgebung des Etiketts (5) mit hohem Kontrast abhebt.
16. Etikettenausstattung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abbildung einen Hinweis auf die Art des Inhaltes des Behälters
(1) anzeigt, insbesondere, daß die Abbildung bei einem Behälter (1), der zur Aufnahme
von einem unter Verwendung von Früchten hergestellten Getränk vorgesehen ist,
mindestens eine dieser Früchte zeigt.
17. Verfahren zum Herstellen einer zwei bestimmungsgemäß auf gegenüberliegenden
Wandungen (2, 4) des Behälters (1) zu befestigenden Etiketten (5, 9) enthaltenden
Etikettenausstattung für einen Behälter (1) nach den Ansprüchen 12 bis 15, dadurch
gekennzeichnet,
daß in einem Etikett (5) ein Ausschnitt (6), insbesondere mittels eines Stanzschritts,
vorgesehen und bei der Herstellung des anderen Etiketts (9) ein Druckschritt zur
Abbildung eines Objekts (3) auf der bestimmungsgemäß zum Behälterinneren weisenden
Seite durchgeführt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß bei dem Schritt zum Fertigen des Ausschnitts (6) dieser in einer Form ausgebildet
wird, welche die Umrisse der Abbildung wiedergibt.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem
Druckschritt zum Bedrucken des den Ausschnitt (6) aufweisenden Etiketts (5) ein den
Ausschnitt (6) umgebender und mit diesem abschließender Rand (7), insbesondere ein
schwarzer Rand (7), aufgedruckt wird, der sich von der übrigen Farbgebung des Etiketts
(5) mit hohem Kontrast abhebt.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß für
die Abbildung ein Gegenstand ausgewählt wird, welcher den Inhalt des Behälters (1)
kennzeichnet, und insbesondere daß bei einem Behälter (1) zur Aufnahme von einem
unter Verwendung von Früchten hergestellten Getränk die Abbildung mindestens eine
dieser Früchte zeigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995136416 DE19536416A1 (de) | 1995-09-29 | 1995-09-29 | Behälter mit Etikett, eine Etikettenausstattung für Behälter und ein Verfahren zur Herstellung derselben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995136416 DE19536416A1 (de) | 1995-09-29 | 1995-09-29 | Behälter mit Etikett, eine Etikettenausstattung für Behälter und ein Verfahren zur Herstellung derselben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19536416A1 true DE19536416A1 (de) | 1997-04-10 |
Family
ID=7773641
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995136416 Withdrawn DE19536416A1 (de) | 1995-09-29 | 1995-09-29 | Behälter mit Etikett, eine Etikettenausstattung für Behälter und ein Verfahren zur Herstellung derselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19536416A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001087722A3 (en) * | 2000-05-16 | 2002-03-28 | Zenith Goldline Pharmaceutical | Labelled medical container |
| CN103268508A (zh) * | 2013-05-13 | 2013-08-28 | 上海紫恩数码科技有限公司 | 带二维码的饮料瓶标签 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR468751A (fr) * | 1914-02-20 | 1914-07-16 | Hector Thiroux | Perfectionnement aux étiquettes pour bouteilles, flacons ou autres récipients transparents pouvant contenir des eaux minérales ou de table, ou tous autres liquides également transparents |
| DE8109005U1 (de) * | 1981-03-27 | 1982-07-29 | All Sweets Vertriebsgesellschaft mbH, 2080 Pinneberg | Flasche |
-
1995
- 1995-09-29 DE DE1995136416 patent/DE19536416A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR468751A (fr) * | 1914-02-20 | 1914-07-16 | Hector Thiroux | Perfectionnement aux étiquettes pour bouteilles, flacons ou autres récipients transparents pouvant contenir des eaux minérales ou de table, ou tous autres liquides également transparents |
| DE8109005U1 (de) * | 1981-03-27 | 1982-07-29 | All Sweets Vertriebsgesellschaft mbH, 2080 Pinneberg | Flasche |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001087722A3 (en) * | 2000-05-16 | 2002-03-28 | Zenith Goldline Pharmaceutical | Labelled medical container |
| CN103268508A (zh) * | 2013-05-13 | 2013-08-28 | 上海紫恩数码科技有限公司 | 带二维码的饮料瓶标签 |
| CN103268508B (zh) * | 2013-05-13 | 2016-01-20 | 上海紫恩数码科技有限公司 | 带二维码的饮料瓶标签 |
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