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DE1953327A1 - Notstromaggregat - Google Patents

Notstromaggregat

Info

Publication number
DE1953327A1
DE1953327A1 DE19691953327 DE1953327A DE1953327A1 DE 1953327 A1 DE1953327 A1 DE 1953327A1 DE 19691953327 DE19691953327 DE 19691953327 DE 1953327 A DE1953327 A DE 1953327A DE 1953327 A1 DE1953327 A1 DE 1953327A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
generator
pressure accumulator
network
unit according
hydraulic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691953327
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dipl-Ing Ritter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19691953327 priority Critical patent/DE1953327A1/de
Publication of DE1953327A1 publication Critical patent/DE1953327A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J9/00Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting
    • H02J9/04Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source
    • H02J9/06Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source with automatic change-over, e.g. UPS systems
    • H02J9/08Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source with automatic change-over, e.g. UPS systems requiring starting of a prime-mover

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Notstromaggregat Die Erfindung betrifft ein Notstromaggregat mit einem vom Netz gespeisten Elektromotor, der einen Generator antreibt, sowie mit einer vom Netz unabhängigen Hilfsmaschine, die über eine Kupplung mit dem Generator und dem Elektromotor verbindbar ist, wenn der Strom im Netz ausfällt.
  • Notstromaggregate dieser Art haben die Aufgabe, bei Stromausfall im Netz innerhalb kürzester Zeit eine netsunabhängige Hilrsmaschine, meist eine Brennkraftmaschine, in Gang zu setzen, die dann den Generator antreibt. Außerdem muß das Notstromaggregat innerhalb dieser Zeitspanne auch die Stromversorgung aufrechterhalten.
  • Die Hilfsmaschine wird dabei mit Hilfe einer Kupplung mit dem Generator verbunden. Zum Erfüllen dieser Aufgabe ist teilweise ein beträchtlicher Energieaufwand notwendig, der einem Schwungrad entnommen wird, das. dem System Generator-Elektromotor zugeordnet ist. Um die erfoiderliche Energie zu liefern, muß das Schaum grad eine große Nasse besitzen, wodurch es sehr teuer wird und dauernd einer beträchtlichen Antriebsleistung bedarf.
  • Der Erfindung liegt die Auf gabe zugrunde, ein Notstromaggregat der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das diese Nachteile vermeidet, d. h. relativ billig und wirtschaftlich zu betreiben ist.
  • Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß mit dem Elektron motor und dem Generator eine Hydromaschine verbunden ist, die bei Ausfall der Spannung im Netz über ein Steuerventil 70n einem Druckspeicher gespeist wird und dabei als Rydromotor arbeitend über die eingerückte Kupplung die Hilfsmaschine anwirft und bis zu deren Leistungsabgabe den Generator antreibt.
  • Besonders zweckmäßig ist es, die Hydromaschine zum Aufladen des Speichers heranzuziehen; in diesem Fall arbeitet sie als Pumpe.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Diese zeigt in Fig. 1 eine Anordnung der einzelnen Maschinen, Fig. 2 eine schematische Darstellung der hydraulischen Anlage.
  • In Fig. 1 ist mit 1 ein Elektromotor bezeichnetß der von einem Netz gespeist lqird und einen Drehstromgenerator 2 antreibt. An die gemeinsame Welle 7 ist eine Hydromaschine 4 angeschlossen, die sowohl als Hydropumpe Içie auch als Hydromotor arbeiten kann. Die Welle 3 ist über eine eieEAromagnetisch betätigbäre Kupplung 5 mit der Eingangswelle 6 einer Brennkraftmaschine 7 verbindbar oder von dieser trennbar.
  • Wie die Fig. 2 zeigt, führt von einer ersten Öffnung der Hydromaschine 4 eine Leitung 8 zu einem Behälter 9, und zwar über ein Steuerventil 10, das elektromagnetisch betätigbar ist und zwei Schaltstellungen I und II einzunehmen vermag. Von einer zweiten Öffnung der Hydromaschine führt eine Leitung 11, in der ein Rückschlagventil 12 sowie ein Filter 15 angeordnet sind, ebenfalls zum Behälter 9. Vom Steuerventil 10 führt weiterhin eine Leitung 14 zu einem Druckspeicher 15, von der eine Zweigleitung 16 zur Leitung 11 verläuft.
  • In der Zweigleitung 16 ist ein hydraulisch entsperrbares Rückschlag ventil 17 angeordnet, das über ein elektromagnetisch betätigbares Wegeventil 18 mit zwei Schaltstellungen I und II geöffnet- werden kann. Die Steuerleitung für das Rückschlagventil 17 -ist mit 19 bezeichnet und an die Beizung 14 angeschlossen. An den Auslaß des Druckspeichers 15 ist ein Druckmeßgerät 20 angeschlossen, von dem eine elektrische Leitung 21 über ein Relais 22 zum Elektromagnet 27 des Steuerventils 10 führt. Das Relais liegt über eine Netzleitung 24 an der Netzüberwachung. Die Netzleitung 24 ist auch mit dem Elektromagnet 25 des Wegeventils 18 verbunden.
  • Vom Auslaß des Druckspeichers 15 führt noch eine -Leitung 26, in die ein Druckbegrenzungsventil 27 eingeschaltet ist, zum Behälter 9,und von einem Auslaß der Haydromaschine führt eine Rückleitung ebenfalls zum Behälter 9. Zwischen der Rückleitung 28 und der Leitung 8 ist ein Druckbegrenzungsventil 29 angeordnet.
  • Steht das Netz unter Strom, so treibt der Elektromotor 1 den Generator 2 und die nun gs Hydropumpe arbeitende Hydromaschine 4 an. Die Kupplung 5 ist ausgerückt, so daß die Brennkraftmaschine außer Betrieb ist.
  • Von der Netzüberwachungsanlage wird in die Netzleitung 24 eine Steuerspannung abgegeben, welche das Relais 22 geschlossen hält -rnd das Steuerventil 10 sowie das Wegeventil 18 in die Schaltstellungen I bringt. Die nun als Hydropumpe arbeitende Hydromaschine 4 saugt über die Leitung 11 und das Doppelfilter 15 Druclanittel aus dem Behälter 9 an und fördert es über die Leitung 14 zum Druckspeicher 15,.der nunmehr aufgeladen wird. Nac Erreichen des Maximaldrucks im Druckspeicher gibt das Druckmeßgerät über die elektrische Leitung 21 ein Kommando zum Magnet des Steuerventils 10, der dieses in Schaltstellung II bringt, worauf die Hydropumpe drucklos in den Behälter fördert. Der im Druckspeicher herrschende Druck hält das Rückschlagventil 17 geschlossen.
  • Bei Störungen im Netz, insbesondere bei Stromausfall, fällt die Steuerspannung im Netz, worauf das Wegeventil 6 umgeschaltet wird (in Schaltstellung II) und das Relais 22 sich öffnet.
  • Durch den in den Leitungen 14 und 19 herrschenden Druck und das sich in Schaltstellung II befindende Wegeventil 18 wird das Rüclcschlagventil 17 entsperrt, worauf das im Druckspeicher enthaltene Druckmittel über die Leitungen 16 und 11 der Hydromaschine 4 zuströmt und diese nun als Hydromotor antreibt. Gleichzeitig ist auch die Kupplung 5 eingerückt worden, und die Hydromaschine 4 treibt nun die Brennkraftmaschine auf deren Betriebsdrehzahl an.
  • Dieser gesamte Vorgang erfolgt in sehr kurzer Zeit, etwa in der Größenordnung von 1 sec.
  • Durch die Trennung des Steuerventils 10 vom Druckmeßgerät 20 (über das Relais 22) wird verhindert, daß sich die Hydraulikanlage bei sinkendem Druck im Druckspeicher selbsttätig hydraulisch icurzschließt.
  • Die Ventile 10, 18 werden bei Ausfall der Spannung im Netz in die sogenannte Notbetriebsstellung geschaltet, darunter ist die Ruhestellung zu verstehen.

Claims (6)

  1. Ansprüche :
    t Notstromaggregat mit einem vom Netz gespeisten Elektromotor, der einen Generator antreibt, sowie mit einer vom Netz unahhängigen Hilfsmaschine, die über eine Kupplung mit dem Generator und dem Elektromotor verbindbar ist, wenn der Strom im Netz ausrällt, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Elektromotor und dem Generator (2) eine Hydromaschine (4) verbunden ist, die bei Ausfall der Spannung im Netz über ein Steuerventil (10) von einem Druckspeicher (15) gespeist wird und dabei als Hydromotor arbeitens über die eingeruckteK'upp1ung (5) die Hilfsmaschine (7) anwirft und bis zu deren Leistungsabgabe den Generator (2) antreibt.
  2. 2. Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydromaschine (4) auch als Hydropumpe arbeitet und dabei den Druckspeicher (15) auflädt, wenn das Netz unter Spannung steht.
  3. 3. Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Druckspeicher (15) ein Druckmeßgerät (20) zugeordnet ist) das--den Ladezustand des Druckspeichers über ein Relais (22) dem die Verbindung von der Hydromaschine (4) zum Druckspeicher (15) steuernden Steuerventil (10) meldet, und das bei geladenem Speicher die Hydromaschine auf drucklosen Druckmittelumlauf schaltet.
  4. 4. Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Auslaß des Druckspeichers (15) ein hydraulisch entsperrbares Rückschlagventil (17) angeschlossen ist, das von einem an eine hTetzüberxzzachlmg angeschlossenen Wegeventil (18) gesteuert wird, in die auch das Relais (22) eingeschaltet ist.
  5. 5. Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (10, 18) elektromagnetisch betätigbar sind.
  6. 6. Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (10, 18) bei Ausfall der Spannung im Netz in die otbetriebstellung geschaltet werden.
    L e e r s e i t e
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