DE19528818A1 - Verfahren zum Sichern von Gegenständen - Google Patents
Verfahren zum Sichern von GegenständenInfo
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- G08B21/0202—Child monitoring systems using a transmitter-receiver system carried by the parent and the child
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Si
chern von Gegenständen, beispielsweise Koffer, Auto, Fahr
rad od. dgl. mit einer Alarmeinrichtung, sowie eine ent
sprechende Alarmeinrichtung.
Auf dem Markt ist eine Vielzahl von Alarmvorrichtungen für
die verschiedensten Zwecke bekannt. Sie dienen meist zur
Sicherung von Gegenständen aller Art gegen ein unerlaubtes
Handhaben, meist gegen Diebstahl.
Herkömmliche Systeme lösen einen Alarm direkt an dem zu
sichernden Gegenstand aus. Meist ist dies ein akustischer
oder optischer Alarm. Bei einem Auto erfolgt beispielswei
se das Anschalten der Hupe auf Intervall- oder Dauerton
bzw. das Einschalten der Warnblinkanlage.
Oftmals gelingt es jedoch dem Dieb, den Alarm auszuschal
ten, und in vielen Fällen wird aber auch der Alarm ledig
lich von Passanten wahrgenommen, denen der Alarm aber
nichts sagt, die gleichgültig bzw. unsicher sind und kaum
Interesse an einem Eingreifen haben. Damit verliert eine
Alarmanlage jede Wirkung. Die Situation ist mit derjenigen
vergleichbar, in der kein Alarm stattgefunden hat.
Die bestehenden Alarmsysteme werden in der Regel zur Über
wachung von Häusern und Personenkraftwagen eingesetzt. Für
andere Gegenstände, wie beispielsweise Fahrräder, Gepäck
stücke, Bilder od. dgl. gibt es keine oder nur sehr aufwen
dige Alarmvorrichtungen, da weder bei Gepäckstücken, Fahr
rädern noch Bildern entsprechende optische oder akustische
Alarmeinrichtungen vorgesehen sind bzw. die erforderliche
Energiezufuhr für diese Systeme viel zu groß und zu schwer
wären.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren und eine Alarmeinrichtung der oben genannten Art
zu entwickeln, mit der jeder beliebige Gegenstand auf ein
fachste Art und Weise gesichert und insbesondere sein Be
sitzer über mögliche unerlaubte Handlungen informiert wer
den kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß bei einer unerlaub
ten Handhabung des Gegenstandes oder von dem Lebewesen ein
Signal ausgeht, welches von einem einer Person zugeordneten
mobilen Empfänger aufgenommen wird, der entsprechend die
Person warnt.
Das bedeutet, daß aufwendige Einrichtungen für optische
bzw. akustische Warnanlagen entfallen. Der Besitzer, der
beispielsweise aus einem Empfänger in seiner Uhr einen
Piepston hört, weiß genau, daß mit dem von ihm gesicher
ten Gegenstand etwas geschieht, was nicht in seinem Willen
ist. Er kann sich somit sofort um diesen Gegenstand küm
mern, beispielsweise sich selbst zu dem Gegenstand begeben
oder die Polizei benachrichtigen.
Das Eingreifen durch den Besitzer selbst erfordert natür
lich, daß sich dieser noch in einer annehmbaren Nähe zu
dem Gegenstand befindet. Deshalb genügt es, wenn das von
dem Sender ausgeschickte Signal eine begrenzte Reichweite
hat. Die Reichweite muß so bemessen sein, daß der Be
sitzer noch eingreifen kann, um die unbefugte Handhabung
des Gegenstandes zu vereiteln.
Der Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß
die gesamte Alarmeinrichtung zum Sichern der Gegenstände
mobil ist und sehr klein gehalten werden kann. Dies wirkt
sich auch sehr günstig auf die Energiezufuhr aus, da zur
Erzeugung eines Signals mit begrenzter Reichweite nur eine
sehr geringe Energie notwendig ist. Deshalb kann sowohl der
Sender als auch der Empfänger sehr klein gehalten werden.
Es versteht sich von selbst, daß die Sendereichweite mit
der gewünschten Größe und dem Gewicht von Sender/Empfän
ger optimiert wird.
Das System kann im übrigen dahingehend ausgebaut werden,
daß sich an dem zu sichernden Gegenstand mehrere Sender
befinden und beispielsweise auch mehrere betroffene Perso
nen alarmiert werden könnten. Hierdurch wird die Wahr
scheinlichkeit erhöht, daß sich eine der mit dem Sender
verbundenen Personen in der Reichweite dieses Senders be
findet.
Ferner ist daran auch gedacht, daß das System mit ande
ren bekannten Systemen zur Mehrfachsicherung kombiniert
werden kann. So wäre es zum Beispiel möglich, eine Haus
alarmanlage so auszugestalten, daß sie gleichzeitig auch
ein Signal für den Empfänger beim Hausbesitzer abgibt.
Die erfindungsgemäße mobile Alarmeinrichtung ist selbst
verständlich nicht nur auf Gegenstände anwendbar, sondern
kann beispielsweise auch zum Sichern von Lebewesen, insbe
sondere zum Sichern von kleinen Kindern oder Haustieren
dienen. Verläßt beispielsweise das mit einem Sender ver
sehene Kind eine bestimmte Reichweite, so kann dies von der
Mutter mit dem Empfänger sofort wahrgenommen werden. Sie
kann sich dann sofort um das Kind kümmern, wobei der
Empfänger ihr mitteilt, wenn sie wieder in die Reichweite
des Senders des Kindes gelangt. Damit ist sogar eine
gewisse Ortung des Lebewesens möglich.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzug
ter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt in ihrer einzigen Figur eine schematische Darstel
lung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Im linken Teil der
Zeichnung sind verschiedene Gegenstände angedeutet, die
jeweils mit einem Sender 1 versehen sind. Dabei handelt es
sich um einen Koffer 2, ein Auto 3, ein Fahrrad 4, ein Bild
5 oder einen beliebigen Gegenstand 6. Die Position des
Senders an dem Gegenstand ist dabei gleichgültig, sie
sollte allerdings so gewählt werden, daß sie zum einen
nicht sofort erkennbar ist, zum anderen aber das Aussenden
von Signalen nicht behindert. Ferner sollte sie für den
Benutzer leicht zugänglich sein, da der Sender 1 mobil,
d. h. entfernbar, ausgestaltet ist. Auch sollte seine Bat
terie leicht ausgewechselt werden können.
Das Ingangsetzen des Senders wird durch eine unerlaubte
Handlung bestimmt. Bei dem Koffer 2 ist die unerlaubte
Handlung beispielsweise ein Bewegen, ein Anheben od. dgl.
des Koffers, so daß hier beispielsweise im Sender 1 ein
Neigungskontakt integriert sein kann.
Bei dem Auto 3 kann der Sender 1 beispielsweise durch Be
tätigen einer Tür in Gang gesetzt werden.
Bei dem Fahrrad 4 soll der Sender 1 ebenfalls auf eine be
liebige Bewegung des Fahrrads 4 ansprechen.
Bei dem Bild 5 erfolgt ein Ingangsetzen des Senders 1 dann,
wenn das Bild aus seiner senkrechten ruhigen Lage an einer
Wand gebracht wird.
Hier sind viele Möglichkeiten denkbar und sollen im Rahmen
der vorliegenden Erfindung liegen.
Zum Empfang eines entsprechenden Signals von dem Sender 1
soll einer Person 7 ein Empfänger 8 zugeordnet sein. Dabei
kann sich beispielhaft dieser Empfänger 8 in einer Uhr 9,
einem Schlüssel 10 oder einer Blackbox 11 befinden. Auch
dies sind nur Beispiele, andere Möglichkeiten sind denk
bar.
Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgen
de:
Es handelt sich um eine mobile Alarmeinrichtung, wobei der Sender 1 eine von beispielsweise einer unerlaubten Hand lung direkt betroffene Person unmittelbar alarmiert. Wird beispielsweise der Koffer 2 angehoben, so übermittelt der Sender 1 ein entsprechendes Signal an den Empfänger 8, der von der Person getragen wird. Die Person weiß sofort, daß etwas Unerlaubtes mit ihrem Koffer 2 geschieht, und kann sich sofort darum kümmern.
Es handelt sich um eine mobile Alarmeinrichtung, wobei der Sender 1 eine von beispielsweise einer unerlaubten Hand lung direkt betroffene Person unmittelbar alarmiert. Wird beispielsweise der Koffer 2 angehoben, so übermittelt der Sender 1 ein entsprechendes Signal an den Empfänger 8, der von der Person getragen wird. Die Person weiß sofort, daß etwas Unerlaubtes mit ihrem Koffer 2 geschieht, und kann sich sofort darum kümmern.
Claims (4)
1. Verfahren zum Sichern von Gegenständen, beispielsweise
Koffer, Auto, Fahrräder od. dgl., aber auch von Lebewesen,
mit einer Alarmeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer unerlaubten Handhabung des Gegenstandes oder
von dem Lebewesen ein Signal ausgeht, welches von einem
einer Person zugeordneten mobilen Empfänger aufgenommen
wird, der entsprechend die Person warnt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Signal eine begrenzte Reichweite hat.
3. Alarmeinrichtung zum Sichern von Gegenständen, bei
spielsweise Koffer, Auto, Fahrräder od. dgl., aber auch von
Lebewesen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gegenstand oder
dem Lebewesen ein Sender für ein Signal und einer Person
ein mobiler Empfänger für das Signal zugeordnet ist.
4. Alarmeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß dem Gegenstand oder dem Lebewesen mehrere Sender
für ein Signal und mehreren Personen mobile Empfänger für
die Signale zugeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995128818 DE19528818A1 (de) | 1995-08-05 | 1995-08-05 | Verfahren zum Sichern von Gegenständen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995128818 DE19528818A1 (de) | 1995-08-05 | 1995-08-05 | Verfahren zum Sichern von Gegenständen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19528818A1 true DE19528818A1 (de) | 1997-02-06 |
Family
ID=7768786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995128818 Withdrawn DE19528818A1 (de) | 1995-08-05 | 1995-08-05 | Verfahren zum Sichern von Gegenständen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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