DE19525429C2 - Fahrzeug mit drehbarem Oberwagen - Google Patents
Fahrzeug mit drehbarem OberwagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit drehbarem Oberwagen für ein Fahrge
schäft nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Fahrgeschäfte gehören seit jeher zu den beliebtesten Attraktionen auf Volksfe
sten. Immer neue Typen von Achterbahnen, Karussells und anderen Schleuder
maschinen mit immer komplizierteren Dreh- und Beschleunigungsbewegungen
werden entwickelt, um die Sensationslust des Publikums zu befriedigen. Da die
Fahrt mit einer solchen Maschine in der Regel nicht billig ist und im Vergleich
dazu nur kurz dauert, erwarten die Fahrgäste in dieser kurzen Zeitspanne ein
Maximum an Vergnügen. Als sehr unbefriedigend wird es daher empfunden,
wenn die Fahrt von kleinen Pausen oder Stockungen unterbrochen wird, wie dies
gerade bei den neueren, kinetisch komplizierten Fahrgeschäften aufgrund un
kontrollierter Bewegungsüberlagerungen häufig vorkommt.
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Fahrzeug mit drehbarem Oberwagen
für ein Fahrgeschäft anzugeben, bei welchem die Drehbewegungen in der Weise
kontrolliert sind, daß die Fahrgäste keinen zu hohen körperlichen Belastungen
ausgesetzt sind.
Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentan
spruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß eine optimale Drehbewegung nur durch eine
Dämpfung der Oberwagen-Drehbewegung in Verbindung mit der Wahl der Ex
zentrizität des Oberwagenschwerpunktes eingestellt werden kann.
Zur Optimierung der Exzentrizität und Dämpfung gemäß der Erfindung ist ein
Gütekriterium für die Qualifizierung des Fahrgefühls entwickelt worden.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird eine Viskosedämpfung eingesetzt,
da sie sich noch günstiger verhält als eine Dämpfung mittels coulombscher Rei
bung. Das Drehverhalten des Oberwagens reagiert bei Viskosedämpfung weniger
empfindlich gegenüber kleinen Änderungen des Reibkoeffizienten, wodurch der
Drehwinkelverlauf längs der Bahn günstiger wird und die Oberwagendrehung
nicht zum Stillstand kommt.
Vorteilhaft kann die Positionierung des drehbaren Oberwagens bei der Einfahrt
des Fahrzeuges in den Bahnhof verbessert werden, so daß die Fahrgäste bequem
aus- bzw. einsteigen können.
Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen mit Bezug auf die beglei
tenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
Fig. 1 einen drehbaren Oberwagen gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
Fig. 2a und 2b eine Gewichts- bzw. Gesamtgütefunktion zeigt;
Fig. 3a-3d Graphen von Beispielen für Winkelverläufe zeigen;
Fig. 4a und 4b den Drehungsverlauf einer repräsentativen Fahrt zeigen.
In Fig. 1 ist ein Fahrzeug mit einem Oberwagen gezeigt, der mittels eines Dreh
zapfens schwenkbar auf einem Fahrgestell gelagert ist. Auf dem Oberwagen sind
Sitzplätze für Personen vorgesehen.
Die Fahrgäste sitzen in diesem Oberwagen, wobei die Drehung des Oberwagens
gegenüber dem Fahrgestell des Wagens dadurch ausgelöst wird, daß der Schwer
punkt des Oberwagens außermittig in einem horizontalen Abstand 1 von der
senkrechten Achse entfernt liegt. Beim Befahren von horizontalen Krümmungen
wird der Oberwagen vorteilhaft durch die im Schwerpunkt des Oberwagens an
greifenden Fliehkräfte zu einer Drehbewegung um die Achse angeregt. Das
Drehverhalten wird durch eine geeignete Dämpfung kontrolliert.
Bei der hier betrachteten Ausführungsform ist auf dem Fahrzeug, das eine Bahn
hinunterfährt, ein Oberwagen in Form einer Plattform angebracht, auf der zwei
Fahrgäste sitzen. Der Drehfreiheitsgrad des Oberwagens ist nicht angetrieben; er
wird nur dadurch zur Bewegung angeregt, daß die Drehachse außerhalb des
Oberwagenschwerpunkts angebracht ist.
Die Variablen in Fig. 1 sind: hrad ist die Höhe des Unterwagens über dem Gleis,
h die Höhe des Oberwagens über dem Unterwagen. Die Höhen der Schwerpunkte
über dem Unterwagen der Personen auf Vorder- und Rückbank sind hp1 und
hp2.
In der bevorzugten Ausführungsform wird eine Viskosedämpfung in der Form
erreicht, daß in einem dicht abgeschlossenen Topf an den Enden von vier
Dreharmen jeweils drei bis vier parallel zueinander in Umfangsrichtung ange
ordnete Leitbleche Kanäle bilden. Bei Drehung der Arme durchströmt die Flüs
sigkeit die Kanäle und erzeugt beim Strömen entlang der Kanalwand eine Visko
sereibung, die die erwünschte Viskosedämpfung bewirkt. Zur Justierung des
durch die Viskosereibung auftretenden Reibmomentes können die Leitbleche auf
dem Dreharm in radialer Richtung verstellt werden (Änderung des Hebelarms).
In einer anderen Ausführungsform kann statt dieser Viskosedämpfung eine
Dämpfung nach dem Prinzip der Wirbelstrombremsen erreicht werden. Dazu
werden beispielsweise Eisenplatten durch die Drehbewegung durch eine von ei
nem Dauermagneten erzeugtes Magnetfeld gezogen. Die dabei auftretenden Wir
belströme bewirken den gewünschten Bremseffekt.
In einer weiteren Ausführungsform kann auch eine Dämpfung mit coulombscher
Reibung herangezogen werden. Dazu werden an einem Drehzapfen Bremsbacken
angepreßt, wobei der Anpreßdruck mittels Federn mit einstellbarer Vorspannung
reguliert werden kann.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform bringt eine Verbesserung der Posi
tionierung des drehbaren Oberwagens bei der Einfahrt des Fahrzeuges in den
Bahnhof, so daß die Fahrgäste bequem aus- bzw. einsteigen können. Durch eine
vor dem Bahnhof angeordnete "Bahnhofsbremse" und zusätzlich einem leichten
Gefälle der Schienen von der Bremse bis zum Bahnhof wirken auf den Oberwa
genschwerpunkt Trägheitskräfte, die den Schwerpunkt um die Drehachse ver
drehen in eine in Fahrrichtung gerichtete exzentrische Lage des Schwerpunktes
gegenüber der Drehachse, das heißt, die Fahrgäste fahren rückwärts (der Rücken
weist in Fahrtrichtung) in den Bahnhof ein. Diese Position des Oberwagens kann
zusätzlich durch kurz vor dem Bahnhofangeordnete "Leitplanken" gesichert
werden. Die Stellung des Oberwagens im Bahnhof wird dann durch einen Arre
tierbolzen, der eine feste Verbindung des Oberwagens mit dem Fahrgestell her
stellt, fixiert. Der Arretierbolzen wird ausgelöst durch das Entlangführen einer
am Fahrzeug befestigten Leitrolle über eine fest zwischen den Schienen ange
ordnete Leitschiene.
Die neu in die Fahrzeuge eingestiegenen Fahrgäste sitzen zunächst ebenfalls mit
dem Rücken in Fahrtrichtung. Beim Verlassen des Bahnhofs wird der Arretier
bolzen ebenfalls mit einer Leitschiene gelöst. In einem unmittelbar an einen
Bahnhof anschließenden Kettenaufzug wird der Oberwagen durch die schräg
nach unten wirkende Gewichtskraftkomponente um 180° verdreht, so daß die
Fahrgäste wieder in Fahrtrichtung sehen.
Zur Optimierung der Parameter wurde das System in mathematische Formeln
überführt, welche auf vereinfachenden Annahmen beruhten. Die Analyse hat es
erlaubt, Kräfte und Momente auf Drehachse und Gesamtfahrzeug bzw. Bahn zu
berechnen, die Beschleunigung zu ermitteln, denen die Fahrgäste ausgesetzt sind
und optimale Parameter für die Drehachsenkinematik zu ermitteln, die das beste
Bewegungsverhalten des Systems ergeben.
Besondere Mühe wurde bei der Modellierung auf die Kurveneinfahrts- und -
ausfahrtstöße gelegt. Diese kommen im vorliegenden Modell dadurch zustande,
daß sich an den genannten Stellen durch die unstetige Krümmungsänderung der
Bahn die absolute Drehgeschwindigkeit des Unterwagens um seine Hochachse
(der Oberwagen ist diesbezüglich entkoppelt) sprunghaft ändert. Es tritt also
theoretisch eine unendliche Drehbeschleunigung auf, welche von einer sprung
haften Änderung der Translationsgeschwindigkeit des Wagens begleitet sein
muß, damit die Energiebilanz stimmt. Die aufgrund dieses Effekts in der Realität
auftretenden Kräfte und Momente sind aber relativ klein, da die Ro
tationsenergie des Wagens auch in der Kurve relativ klein im Vergleich zu dessen
Translationsenergie ist.
Bei der mathematischen Analyse des Systems wurde klar, daß es sich hier um ein
System handelt, dessen Bewegungen gewisse Eigenschaften chaotischer Systeme
aufweisen. Kleine Veränderungen von Anfangsbedingungen bewirkten größte
Veränderungen des Bewegungsablaufs. Da die Anfangsbedingungen - Größe und
Verteilung der Massen im Wagen, Anfangswinkel der Karosse nach dem Aufzie
hen in die Startposition usw. - immer leicht variieren werden, verläuft jede Fahrt
anders. Dies bedeutet für den Fahrgast, daß er keine zwei Fahrten gleich erleben
wird. Für die Berechnung der Kräfte ergibt sich allerdings aus dieser Tatsache,
daß viele Fahrten durchgerechnet werden mußten, da man nicht von vornherein
wissen konnte, bei welchen Parametern und Anfangsbedingungen sich die höch
sten Belastungen für Personen und Material ergeben.
Die Berechnungen haben ergeben, daß außer der Oberwagenexzentrizität dem
Abstand des Oberwagenschwerpunktes von der Drehachse - auch die viskose
bzw. coulombsche Reibung der Drehachse für den Bewegungablauf von größter
Bedeutung ist. In einer Variation der Exzentrizität des Oberwagenschwerpunk
tes und der Dämpfung (Bremsung) der Oberwagendrehbewegung wurde anhand
einer gewählten Bewertungs- (bzw. Güte-) funktion die beste Kombination dieser
Parameter ermittelt, die ein aufregendes Fahrgefühl ergibt, ohne den Gleichge
wichtssinn bzw. den Magen der Fahrgäste zu überlasten.
Weiterhin hat die Analyse gezeigt, daß die Exzentrizität des Oberwagenschwer
punkts und die Bremsung bzw. Dämpfung der Oberwagendrehbewegung inner
halb gewisser Grenzen variieren können, ohne daß man sich dabei nennenswert
von dem Punkt des optimalen Fahrgefühls entfernt. Als optimal im Sinne des
Fahrgefühls kann wohl betrachtet werden, daß sich einerseits der Oberwagen
deutlich gegenüber dem Unterwagen bewegt, um das Fahrgefühl gegenüber ei
nem nichtdrehenden Fahrgeschäft aufregender zu machen. Andererseits sollte
sich der Oberwagen nicht zu lange in eine Richtung drehen, damit es den Fahr
gästen nicht übel wird. Die Festlegung eines Gütekriteriums für Fahrten ist na
türlich subjektiv, da auch verschiedene Fahrgäste ein und die selbe Fahrt ganz
unterschiedlich erleben würden.
Bei dem hier gewählten Gütekriterium wird der absolute Drehwinkel-Weg des
Oberwagens gegenüber dem Unterwagen gewichtet aufaddiert. Eine Fahrt, bei
der sich der Wagen fünfmal hintereinander jeweils eine Umdrehung nach links
und dann wieder eine Umdrehung nach rechts dreht, wird mit der Gütezahl 1 be
wertet, hat also die Gewichtung 1. "Schwimmt" der Oberwagen nur um eine Ru
helage etwas hin und her, soll diese Bewegung schwächer bewertet werden - also
mit einem Gewichtungsfaktor kleiner eins. Für Drehwinkel-Wege Dz in einer
Richtung, die kleiner als eine Umdrehung sind, wird der Weg mit dem Faktor
ϕ1,5 geachtet. Für Wege größer als eine Umdrehung in eine Richtung bleibt die
Gewichtung zunächst ungefähr konstant (≈ 1), und fällt dann langsam ab. Dre
hungen von mehr als fünf Umdrehungen hintereinander in die gleiche Richtung
wurden als negativ bewertet; eine große Anzahl von Drehungen hintereinander
in die gleiche Richtung konvergiert die Gewichtung gegen -1.
Dieses Anforderungsprofil wird von folgender Gewichtungsfunktion erfüllt, wo
bei ϕ in Umdrehungen gemessen wird (siehe Fig. 2a):
ω(Δϕ) = Δϕ1,5
für Δϕ < = 1
für Δϕ < 1
Mit den n während einer Fahrt über die Bahnlänge sxy auftretenden Drehinter
vallen Δϕi, innerhalb denen die Drehrichtung konstant bleibt, ist die Gesamtgü
tefunktion der Fahrt (siehe Fig. 2b):
In der Fig. 2a ist die Gewichtungsfunktion und in Fig. 2b die Veränderung der
Gütefunktion ΔG für die Anzahl der Umdrehungen an einem Stück aufgetragen.
In den Fig. 3a bis 3d ist der Drehwinkel ϕ während einer Fahrt über die
Bahnlänge Sxy aufgetragen und der zum Verlauf der Δϕi zugehörige Wert der
Gesamtgütefunktion aufgetragen.
Am Beispiel bedeutet das, daß eine Fahrt, bei der sich fünfmal eine Drehung
nach links mit einer nach rechts abwechselt, die Güte zehn erhält:
Kehren sich die Drehungen doppelt so oft um (bei gleicher durchschnittlicher
Drehgeschwindigkeit), hat man also 10 Drehungen in beiden Richtungen, die
jeweils nur eine halbe Umdrehung lang sind, ist die Güte nur 3.54.
Bei einer Drehung nach links, die fünf Umdrehungen lang ist, gefolgt von einer
ebenso langen nach rechts (also wieder der gleichen mittleren Drehgeschwindig
keit) wird die Güte 0.
Die Fig. 3a bis 3d zeigen Beispiele für gut und schlecht bewertete Winkelverläufe
von ϕ. Der Winkel ϕ ist jeweils in vollen Umdrehungen angetragen, Sxy ist der in
die horizontale Ebene projizierte Weg auf der Bahn. Beim günstigsten Verlauf
wechseln sich kurze Drehstücke von 1,2 bis maximal vier Umdrehungen ab, beim
schlechtesten wirken zwei lange Drehungen mit zehn bzw. zwölf Umdrehungen
an einem Stück auf den Magen des Fahrgastes.
Fig. 4a und 4b zeigen den Drehungsverlauf einer repräsentativen Fahrt mit
viskoser Dämpfung (ν = 50 Nms/rad = Bremsmoment in Abhängigkeit von der
Drehgeschwindigkeit [rad/s]), 15 cm Exzentrizität des Oberwagenschwerpunkts
und maximaler Beladung (je 150 kg vorne und hinten). In Fig. 4a sind die Lagen
des Oberwagens im Raum (Längsachse des Oberwagens) in Zeitabständen von
jeweils 0.1 s gezeigt. In Fig. 4b ist der Winkel z des Oberwagens gegenüber der
Karosse in Umdrehungen über der in die horizontale Ebene projizierten Bahn
länge Sxy gezeigt.
Claims (9)
1. Schienengebundenes Fahrzeug für ein Bahn-Fahrgeschäft mit einer
Steigungen und Gefälle sowie Kurven unterschiedlicher Richtungen
aufweisenden Fahrschiene, wobei das Fahrzeug einen drehbaren
Oberwagen aufweist, der auf einer senkrechten Drehachse im
Abstand zu seinem Schwerpunkt exzentrisch an dem Fahrzeug
gelagert ist, so daß der Oberwagen während der Fahrt zu einer
Bewegung um die Drehachse angeregt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Oberwagen und Unterwagen
eine Dämpfungseinrichtung zur Dämpfung der Drehbeweglichkeit
des Oberwagens vorgesehen ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungeinrichtung derart einstellbar ist, daß der Oberwagen bei
vorgegebener Schienenführung und Fahrzeugbewegung auf eine
vorgesehene max. Anzahl der Drehbewegungen in einer jeweiligen
Drehrichtung begrenzt wird.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungseinrichtung eine Wirbelstrombremse umfaßt.
4. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dämpfungseinrichtung eine Viskosedämpfung umfaßt.
5. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dämpfungseinrichtung eine Coulomb-Reibungsdämpfung
umfaßt.
6. Fahrzeug nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Fahrzeug Arretiermittel aufweist, mit
denen der Oberwagen in einem bestimmten Winkel zum Fahrzeug
fixierbar ist.
7. Fahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arretiermittel mindestens einen Arretierbolzen aufweisen.
8. Fahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Arretierbolzen durch eine am Fahrzeug angeordnete Leitrolle
feststellbar und lösbar ist.
9. Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeugs nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei das Fahrzeug mit einem drehbaren Oberwagen, dessen
Schwerpunkt exzentrisch zur Drehachse angeordnet ist, auf einem Gleis
geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberwagen in einem
Bahnhofsbereich relativ zum Fahrzeug fixiert ist, die Fixierung des Ober
wagens beim Verlassen des Bahnhofsbereichs gelöst wird, der Oberwagen
sich während der Fahrt außerhalb des Bahnhofsbereichs frei dreht, und der
Oberwagen vor Erreichen des Bahnhofsbereichs durch eine Neigung
und ein Abbremsen des Fahrzeugs ausgerichtet und so fixiert wird, daß ein
auf dem Oberwagen angeordneter Sitz rückwärts zur Fahrtrichtung
ausgerichtet ist.
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| DE19525429A1 DE19525429A1 (de) | 1997-01-16 |
| DE19525429C2 true DE19525429C2 (de) | 1999-08-19 |
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| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10245147A1 (de) * | 2002-09-27 | 2004-04-08 | Maurer Söhne Gmbh & Co. Kg | Variables Fahrzeug für Vergnügungsgeräte |
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- 1995-07-12 DE DE1995125429 patent/DE19525429C3/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
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Owner name: MAURER SOEHNE GMBH & CO. KG, 80807 MUENCHEN, DE |
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