DE1952038B - Portalhubwagen fur Container - Google Patents
Portalhubwagen fur ContainerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Portalhubwagen für Container, mit Vierradfahrwerk unter den beider unteren
Längsträgern, je zwei in Vertikalführungen in diesen gehaltenen und teleskopisch ausfahrbaren Säulen,
an denen oben ein aus oberen Längs- und Querträgern gebildeter, an Hubwerksteilen eine Lastaufnahmetraverse
tragender, beide Portalseiten verbindender Horizontalrahmen befestigt ist.
Vierradfahrwerk ist dabei in dem Sinn zu verstehen, daß mindestens vier Radsätze vorgesehen sind,
die auch mehrachsig sein können.
Ein Portalhubwagen dieser Art ist aus der USA.-Patentschrift 3 396 861 bekannt. Bei der bekannten
Bauart sind die Säulen einstückig ausgebildet, und die unteren Längsträger sind spezifisch für teleskopierbare
Säulen ausgelegt. Es ist demnach nicht möglich, auch nur einen Teil der Bauelemente des Geräts in
sinnvoller Weise anzuwenden, wenn eine teleskopische Höhenverstellung des Portals nicht beabsichtigt
ist. Nun gibt es aber andererseits Anwendungsfälle, in denen die Ausführung des Portalhubwagens mit
einem starren, nicht teleskopisch höhenveränderlichen Portal völlig ausreichend ist. Dies bedeutet, daß
der Hersteller von Portalhubwagen, will er für beide Typen lieferbereit sein, den teleskopisch verlängerbaren
Portalhubwagen und den nicht verlängerbaren, jeweils aufgebaut aus verschiedenen Bauelementen, zur
Verfügung haben muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Grundkonstruktion für Portalhubwagen anzugeben,
die es erlaubt, wesentliche Bauelemente sowohl bei teleskopisch verlängerbaren Portalhubwagen als bei
starren Portalhubwagen zu verwenden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird für einen Portalhubwagen der eingangs bezeichneten Art vorgeschlagen, daß zur Verwendbarkeit der gleichen Fahrgestell- und Säulenkonstruktion auch bei Verzicht auf
die teleskopischß Ausfahrbarkeit die Jaulen aus zwei mittels Verbindungsstücken in der Länge zusammengesetzten Teilen gebildet sind, deren unterer Teil nur
bei teleskopischer Ausfahrbarkeit Verwendung findet, wogegen die Oberenden der Vertikalfiihrungen der
Säulen und die Verbindungsstücke der oberen Teile der Säulen so ausgebildet sind, daß sie bei nichtteieskopischer Ausführung unmittelbar aufeinander befe
stigt werden können. Unmittelbar aufeinander befe stigt bedeutet rfahfi nirht Wen nr**™o"AlB~~ \r*-~;~.U4:
auf jegliche Zwischenglieder, wie Ausgleichsscheiben,
sondern soll lediglich besagen, daß die oberen Teile der Säulen auf den Oberenden der Vertikalführungen
unverschiebbar befestigt werden sollen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind die Verbindungsstücke der oberen Teile der Säulen und
die Verbindungsstücke der unteren Teile der Säulen
ao und die Oberenden der Vertikaiführungen als zusammenpassende
Flansche ausgebildet.
Die Zeichnungen erläutern die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels. Es stellt dar
F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
»5 Portalhubwagens,
Fig.2 die Vertikalführung für die teleskopisch ausfahrbaren Säulen.
In F i g. 1 erkennt man ein Seitengerüst des Portalhubwagens, das mit zwei Radsätzen 10 und 12 versehen
ist. Auf die Einzelheiten der Radsätze, beispielsweise ihren Antrieb oder ihre Lenkung, soll nicht weiter
eingegangen werden. Sie gehören zum Stande der Technik. Das Seitengerüst, das über nicht gezeigte
Querträger mit einem gegenüberliegenden Seitengerüst verbunden ist, besteht aus zwei Säulen 14 und 16,
die durch einen oberen und einen unteren Längsträger 18, 20 miteinander verbunden sind. Zwischen den Seitengerüsten
ist eine Lastaufahmetraverse 22 zur Aufnahme eines Containers angeordnet. Von dieser Traverse
22 ist nur ein Traversenlängsträger 24 gezeigt. An der Traverse 22 ist ein Container 26 angehängt,
der um etwa die Höhe eines Containers angehoben ist. Das Heben und Senken der Traverse 22 erfolgt mit
Hilfe einer in der Säule 14 angeordneten hydraulisehen
Presse 28. Einzelheiten der hydraulischen Presse 28, die über Ketten 30 mit der Traverse 22 verbunden
ist, werden weiter unten bei den Erläuterungen zu Fig. 2 beschrieben. Eine gleiche Hebeeinrichtung
befindet sich in der gegenüberliegenden, nicht gezeigten Säule des anderen Seitengerüstes.
Ein höhenverstellbarer Teil des Seitengerüstes ist aus den Säulen und dem oberen Längsträger gebildet.
Nach der Darstellung ist lediglich die linke Säule 14
des Seitengerüstes höhenverstellbar ausgebildet. Die Säule 14 ist in einer Vertikalführung 32 beweglich geführt,
die nahe an einem Ende des unteren Längsträgers 20 befestigt ist. Auf dem oberen Längsträger 18
ist eine hydraulische Presse 34 angeordnet, die als Höhenverstelleinrichtung für das Seitengerüst dient. Sie
besteht aus einem Zylinder 36, in dem ein Kolben 38 mit Kolbenstange 40 unter hydraulischem Druck verschiebbar
ist. Die Druckmittelversorgung und die Ansteuerung der hydraulischen Presse sind nicht dargestellt,
da sie für das Wesen der Erfindung nicht von Bedeutung sind. Hierfür können die üblichen Mittel
verwendet werden. Am Ende der Kolbenstange 40 der hydraulischen Presse 34 ist ein als Umlenkrolle ausgebildetes
Kettenrad 42 drehbar gelagert. Über das Ket-
46 am Längsträger 18 befestigt ist. Die Kette 44 ist
über ein weiteres oberes Kettenrad 48 geführt und von dort innerhrlb der Säule 14 zu einem unteren, an der
Säule drehbar gelagerten Kettenrad SO. Die Kette 44 ist um das Kettenrad 50 wiederum in einer 180°-Umlenkung geführt und von dort zu einem Festpunkt 52
an der Vertikalführung 32. Wandert nun der Kolben
tenrad ist in einer 180°-UmIenkung eine Kette 44 ge- das Kettenrad 48 verdeckt wird. Die Kette 30 wird
führt, die an ihrem oberen Ende an einem Festpunkt wiederum in einer 180°-Umlenkung um das Ketten-..___* „. ...._... ν
rad 82 geführt und von dort zu einem Festpunkt 84
amRahmenlängst'ägerM.
Die Kettenräder 48 und 82, die der hydraulischen Presse 34 bzw. 28 zugeordnet sind, sind auf einer gemeinsamen WeUe 86 angeordnet. Die gemeinsame
WeUe 86 ist im Querträger der beiden Seitengeniste
„ — —„_„ drehbar gelagert. Auf der gleichen Welle 86 stnd auch
38 infolge Drackbeaufschlagung im Zylinder 36 nach to die Kettenräder 48 und 82 für die gegenüberliegende
rechts, so nimmt die Kolbenstange 40 das Kettenrad Säule 14 des anderen Seitengerüstes angeordnet Die
42 ebenfalls nach rechts. Dadurch wird mit Hilfe der Ketten 30,44 sind so über die Kettenräder 82, 48 geKette 44 und der Umlenkräder 48 und 50 die Säule 14 führt, daß bei gleicher Drehrichtung der Kettenräder
ηολΙι 4-tf-ton 0*&foli*-0n ΤΥί,α, C»«U "t Λ Ϊ»* !« ;i»r.t- LSng« o« AO Οβ »Γ« IT«»·***—1·—«*« /lai· Cöiilf» "id. IITlrf ßHl ölßlCllZei-
bemessen, daß eine Höhenverstellung des Seitengerü- 15 tiges Absenken der Traverse 22 erfolgt. Wenn man die
stes um mindestens die Höhe einer, Containers 26 er- Kettenräder 48 und 82 für df. Fall der Höherverstel-
folgen kann. Auf diese Weise läßt sich der Container lung eines Seitengerüstes miteinander synchronisiert,
26 auf mindestens die doppelte Höhe zweier Contai- so wird erreicht, daß bei einer Höherverstellung des
ner anheben. Seitengerüstes die Traverse nicht mit angehoben wird.
Die Säule 14 ist aus zwei Teilen 62 und 64 gebil- 20 Aus dem Grund braucht die hydraulische Presse 34
det, die mittels Schraubflansche 66 und 68 miteinan- nui die Arbeit zu leisten, die zu einer Hohenverstelder
verbunden sind. Die Säulen der Seitengerüste der
Portalhubwagen sollen aus dem Grund zweiteilig ausgebildet sein, damit einige Teile bei der Herstellung
Portalhubwagen sollen aus dem Grund zweiteilig ausgebildet sein, damit einige Teile bei der Herstellung
sowohl eines Portalhubwagens mit höhenverstellbaren 35 in der gleichen Lage.
Seitengerüsten als auch eines Hubwagens ohne höhen- In F i g. 2 ist auch die Führung 32 fur die baule 14
verstellbare Seitengerüste verwendet werden körnen. näher dargestellt. Sie besteht zunächst aus einer den
Zu den für beide Anwendungszwecke verwendbaren Säulenteil 64 umschließenden Führungshülle 96, die
Teilen gehören die Radsätze 10 und 12 und der untere über einen Flansch 98 mit einem Haltezylinder 100
Längsträger 20 mit den Führungen 32. Wird an Stelle 30 verbunden ist, der seinerseits fest mit dem Längsträger
eines Portalhubwagens mit ausfahrbarer Säule 14 ein 20 verbunden ist. Die Führungshülse 96 weist an in-
Portalhubwagen mit feststehendem Seitengerüst ge- rem Umfang Durchbrüche 102 auf. Innerhalb des
fordert, so kommt der untere Teil 64 der Säule 14 in Haltezylinders 100 sind jeweils vier mit hydraulischen
Fortfall. Die Säule 14 wird einfach mit Hilfe ihres Betätigungsmitteln 104, 106 betatigbare Keile 108.
Flansches 66 auf ein auf der Führung 32 befestigtes 35 HO angeordnet. An der Innenwand des Haltezylin-
Zwischenstück 70 aufgesetzt und mit diesem fest ver- ders 100 sind ferner zwei Ringkeile 112 und 114 bete-
schraubt. Dieser Fall ist in F i g. 1 dargestellt an Hand stigt, die als Abstützflächen für die Keile 108 und 110
der rechten Säule 16. Die Säule 16 ist einteilig ausge- dienen. Mit Hilfe der hydraulischen Retatigungsmittel
bildet und mit ihrem Schraubflansch 66 auf das Zwi- 104,106 werden jeweils vier Ke-Ie 108 von oben und
schenstück 70, das an der Führung 32 befestigt ist, 40 jeweils vier Keile 110 von unten in die Durchbruche
aufgesetzt und mit diesem verschraubt. Ein Portal- 102 der Führungshülse 96 geschoben, wobei sicn die
hubwagen mit höhenverstellbaren Seitengerüsten ist Keile 108, HO auf die Ringkene 112, 114 abstutzen.
lung des Seitengerüstes erforderlich ist. Die Traverse 22 an der der Container angehängt wird, bleibt bei
einer Höhenverstellung des Seitengerüstes erdbezogen
also ohne weiteres mit Hilfe einfacher Maßnahmen in einen Portalhubwag:n mit starrem Seitengerüst umzurüsten
und umgekehrt. Bei Umbau in einen Portalhubwagen mit starren Seitengerüsten ist die Hobeeinrichtung
zweckmäßigerweise nicht mehr in der Säule untergebracht, sondern am oberen Teil des Seitengerüstes
angeordnet. Hierfür ist jetzt auch ausreichend
Diese Keile dienen dazu, dem unteren Teil 64 der Säule 14 im hochgefahrenen Zustand einen festen
Halt zu geben. Da während des Hochfahrens der Säule 14 ein gewisses Spiel zwischen dem THl 64 und
der Führungshülse 96 bestehen muß, wirkt sich dieses Spiel in der Endlage ungünstig aus. Selbst ein geringes
Spiel zwischen Teil 64 und Führungshülse 96 kann im
Bauraum vorhanden, da die hydraulischen Pressen für 50 Bereich des viele Meter höherliegenden Längsträgers
die Höhenverstelleinrichtung bei einem starren Sei- 18 zu ei heblichen Schwankungen führen. Diese
tengerüst in Fortfall kommen. Schwankuneen werden beispielsweise mit der in
In Fig. 2 ist die Anordnung der hydraulischen F i g. 2 dargestellten Keilbefestigung vermieden.
Presse 34 für die Höhenverstelleinrichtung und die Wie femer aus Fig.2 ersichtlich, ist der Flansch
hydraulische Presse 28 für die Hebeeinrichtung näher 55 68 des unteren Teils 64 der Säule 14 als Anschlag und
dargestellt. Die hydraulische Presse 28 für die Hebe- ein auf dem Flansch 98 befestigtes Zwischenstück 70
einrichtung ist im unteren Teil 64 der Säule 14 an- als Stützfläche ausgebildet. Dadurch ist eine feste
geordnet und über nicht gezeigte Befestigungsmittel Lage des Seüengerüstes im abgesenkten Zustand gemit
der Säule 14 fest verbunden. Sie besteht aus einem schaffen. Selbstverständlich können auch Mittel vor-Zylinder
72, in den? ein Kolben 74 mit einer Kolben- 60 gesehen sein, die Seitengerüste im hochgefahrenen
stange 76 hin- und herschiebbar ist. Am Ende der Zustand festzustellen, um die hydraulische Presse zu
Kolbenstange 76 ist ein als Umlenkrolle ausgebildetes entlasten. Ein solches Mittel kann beispielsweise in
Kettenrad 78 drehb.ii gelagert. Um das Kettenrad 78 einem Keil bestehen, der durch einen weiteren Durchist
in einer 180°-Umlenkung die Kette 30 geführt, die bruch in der Führungshülse 96 in eine öffnung des
an einem Ende an einem Festpunkt 80 der Säule 14 65 Säulenteils 64 geschoben wird und dadurch den Säubefestigt
ist. Von dem Kettenrad 78 ist die Kette 30 zu lenteil 64 in seiner Position festhält. Solche Mittel zum
einem auf dem oberen Längsträger 18 drehbar an- Feststellen des hochgefahrenen Seitengerüstes sind in
geordneten Kettenrad 82 geführt, das jedoch durch den Zeichnungen jedoch nicht wiedergegeben.
Claims (2)
1. Portalhubwagen für Container, mit Vierradfahrwerk unter den beiden unteren Längsträgera,
je zwei in Vertikalführungen in diesen gehaltenen und teleskopisch ausfahrbaren Säulen, an denen
oben ein aus oberen Längs- und Querträgern gebildeter, an Hubwerksteilen eine Lastaufnahmetraverse tragender, beide Portalseiten verbinden
der Horizontalrahmen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verwendbarkeit
der gleichen Fahrgestell- und Säulenkonstruktion
„w^i. o«.r -y-ciiii-iii am uie ieiesKopisctie Ausfahrbarkeit
die Säulen (14) aus zwei mittels Verbindungsstücken (66, 68) in der Länge zusammengesetzten
Teilen (62, 64) gebildet sind, deren unterer Teil (64) nur bei teleskopischer Ausfahrbarkeit
Verwendung findet, wogegen die Oberenden (70) der Vertikalführungen (32) der Säulen und die
Verbindungsstücke (66) der oberen Teile (62) der Säulen so ausgebildet sind, daß sie bei nichtteleskopischer
Ausführung unmittelbar aufeinander befestigt werden können.
2. Portalhubwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (66)
der oberen Teile (62) ^r Säulen, die Verbindungsstücke
(68) der unteren Teile (64) der Säulen und die Oberenden (7f; der Vertikalführungen
(32) als zusammenpassende Flansche ausgebildet sind.
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