DE19517817A1 - Verfahren zur Erzeugung von Glimmrauch - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung von GlimmrauchInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Glimmraucher
zeugung, bei dem in einer Glimmzone eines Glimmraucher
zeugers glimmende Holzspäne unter Zufuhr eines defi
nierten Verschwelluftstroms verschwelt und der beim
Verschwelen der Holzspäne erzeugte Rauch mit einem vor
der Glimmzone vom Verschwelluftstrom abgezweigten Bei
luftstrom gemischt wird. Die Erfindung betrifft weiter
einen Glimmraucherzeuger mit mindestens einer Verschwel
luftzufuhrleitung zum Zuführen eines definierten Ver
schwelluftstroms in eine glimmende Holzspäne enthalten
de Glimmzone des Glimmraucherzeugers und mindestens ei
ner Beiluftzufuhrleitung zum Zusammenführen und Mischen
eines vor der Glimmzone vom Verschwelluftstrom abge
zweigten Beiluftstroms mit dem in der Glimmzone erzeug
ten Rauch.
Verfahren und Glimmraucherzeuger der eingangs genannten
Art werden eingesetzt, um den zum Räuchern von Wurst-
und Fleischwaren oder von Fisch benötigten Rauch zu er
zeugen. Dabei wird gewöhnlich ein in den geschlossenen
Glimmraucherzeuger eingebauter Verschweltopf aus einem
darüberliegenden Vorratsbehälter mit Hackspänen aus
Holz beschickt, die nach einer Zündung mit Hilfe eines
am unteren Ende des Verschweltopfs angeordneten elek
trischen Heizstabs zu glimmen beginnen. Um ein Verbren
nen der Hackspäne im Verschweltopf zu verhindern, wird
diesem über ein Gebläse von unten der Verschwelluft
strom zugeführt, der so eingestellt ist, daß stets ein
Sauerstoffmangel herrscht. Je größer der dabei zuge
führte Verschwelluftstrom, d. h. die pro Zeiteinheit
zugeführte Verschwelluftmenge ist, umso höher liegt die
Glimm- oder Schweltemperatur, und damit nimmt auch der
Anteil der aus der Holzspäne ausgetriebenen höhersie
denden Kohlenwasserstoffverbindungen im Rauch zu. Die
höhersiedenden Kohlenwasserstoffe sind schärfer und
bitterer im Geschmack und ergeben einen "strengeren"
Rauch, der beim Räuchern bestimmter Erzeugnisse, wie
beispielsweise Schwarzwälder Schinken erwünscht ist,
während durch niedrigere Glimm- oder Schweltemperaturen
ein "milderer" Rauch erzeugt wird, den man vorzugsweise
zum Räuchern von Fisch verwendet. Allgemein enthält der
Rauch bei höheren Glimm- oder Schweltemperaturen ver
mehrt unerwünschte Bestandteile, weshalb eine Tendenz
in Richtung von milderem Rauch besteht. Die Zusammen
führung und Vermischung des im Verschweltopf erzeugten
Rauchs mit dem Beiluftstrom dient dazu, einen Teil der
Kohlenwasserstoffverbindungen im Rauch zu oxidieren,
wodurch das Aroma des Rauchs und somit auch dasjenige
der geräucherten Erzeugnisse verbessert wird. Gleich
zeitig wird durch diese Maßnahme der Anteil an brennba
ren Bestandteilen im Rauch soweit verringert, daß kein
zündfähiges Gemisch entstehen kann.
Es werden bereits Glimmraucherzeuger der genannten Art
eingesetzt, bei denen der Verschwelluftstrom und der
Beiluftstrom mit Hilfe eines gemeinsamen Gebläses er
zeugt werden und bei denen die Einstellung der gewünsch
ten Glimm- oder Schweltemperatur und des gewünschten
Mischungsverhältnisses von Verschwelluftstrom zu Bei
luftstrom werkseitig durch Einbau von starren Blenden
in die Verschwelluftzufuhrleitung und in die Beiluftzu
fuhrleitung erfolgt, um dadurch sowohl die absoluten
Durchflußmengen als auch das Verhältnis der Durchfluß
mengen so festzulegen, daß bei gleichbleibendem Mi
schungsverhältnis eine bestimmte Glimm- oder Schweltem
peratur aufrechterhalten und damit eine vorgegebenen
Rauchqualität erreicht wird. Starre Blenden weisen je
doch den Nachteil auf, daß die Rauchqualität bei Bedarf
nicht verändert werden kann und somit eine optimale
Räucherung unterschiedlich mild oder streng zu räu
chernder Erzeugnisse nicht möglich ist. Zwar ist bei
den bekannten Glimmraucherzeugern ein Ausbau und Aus
tausch der Blenden grundsätzlich möglich, jedoch ist
dieser Notbehelf bei einem häufigeren Wechsel der Er
zeugnisse ungeeignet. Bei Verwendung eines Niederdruck
gebläses treten außerdem insofern Probleme auf, als
infolge von unterschiedlichen Strömungswiderständen
oder Temperaturen im Verschweltopf oder infolge von
Atmosphäreneinflüssen in der Verschwelluftzufuhrleitung
und in der Beiluftzufuhrleitung schwankende Gegendrücke
auftreten können, die das eingestellte Mischungsver
hältnis in einem solchen Umfang verändern, daß die re
sultierenden Schwankungen der Rauchqualität nicht mehr
toleriert werden können.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, ein Verfahren und einen Glimmraucherzeuger der
eingangs genannten Art zu entwickeln, welche die ge
nannte Probleme vermeiden und es gestatten, bei Bedarf
selbst während des Betriebs verschiedene Rauchqualitä
ten zu erzeugen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den Pa
tentansprüchen 1 bzw. 8 aufgeführten Merkmalskombina
tionen gelöst. Danach zeichnet sich das erfindungsge
mäße Verfahren dadurch aus, daß zur Einstellung einer
gewünschten Glimm- oder Schweltemperatur und/oder eines
gewünschten Mischungsverhältnisses der Verschwelluft
strom und/oder der Beiluftstrom über eine Steuerung und
einen von der Steuerung aktivierten Stellmechanismus
verändert wird, während der erfindungsgemäße Glimmrauch
erzeuger durch eine Steuerung und einen von der Steue
rung aktivierten, auf den Verschwelluftstrom und/oder
den Beiluftstrom einwirkenden Stellmechanismus zur Ein
stellung einer gewünschten Glimm- oder Schweltemperatur
und/oder eines gewünschten Mischungsverhältnisses von
Verschwelluftstrom zu Beiluftstrom gekennzeichnet ist.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor,
zur Veränderung des Verschwelluftstroms und/oder des
Beiluftstroms mit Hilfe der Steuerung und des Stellme
chanismus entweder den Strömungsquerschnitt in der Ver
schwelluftzufuhrleitung oder in der Beiluftzufuhrlei
tung in definierter Weise zu verändern, beispielsweise
indem die Öffnungsweite einer vorzugsweise in der Ver
schwelluftzufuhrleitung angeordneten variablen Blende
mit dem Stellmechanismus gesteuert verändert wird, bis
man das gewünschte Mischungsverhältnis und die gewünsch
te Glimm- oder Verschweltemperatur erhält.
Da variable Blenden infolge von Funktionsstörungen je
doch unter Umständen zur Erzeugung unerwünschter Rauch
qualitäten führen könnten, erfolgt die Veränderung des
Strömungsquerschnitts vorzugsweise durch Öffnen bzw.
Schließen von mindestens einer von mehreren parallelen
Verschwelluftzufuhrleitungen und/oder Beiluftzufuhrlei
tungen bzw. von Teilsträngen derselben, wobei die An
ordnung der Blenden in den Verschwelluftzufuhrleitungen
oder in deren Teilsträngen wegen der geringeren Öff
nungsweiten bevorzugt wird. Das Öffnen und Schließen
der Leitungen erfolgt vorzugsweise mit Schiebern oder
Absperr- bzw. Schaltventilen, auf die der Stellmecha
nismus einwirkt. Da für die Zufuhr einer definierten
Luftmenge die Öffnungsquerschnitte in den Leitungen
selbst zu ungenau sind, werden gemäß einer vorteilhaf
ten Ausführungsform der Erfindung starre Blenden in die
Leitungen eingebaut, so daß stets gleichbleibende Mi
schungsverhältnisse erreicht werden.
Der Verschwelluftstrom und der Beiluftstrom werden vor
zugsweise durch ein einziges Gebläse erzeugt, um nega
tive Auswirkungen von gebläseseitigen Druckschwankungen
auf das Mischungsverhältnis zu vermeiden und die Kosten
zu reduzieren. Dabei findet bevorzugt ein Hochdruckge
bläse Verwendung, bei dem sich Veränderungen der Packungs
dichte der vom Verschwelluftstrom durchströmten Holz
späne in der Glimmzone und die dadurch bewirkten Schwan
kungen des Strömungswiderstands und damit des Gegen
drucks im Verschwelluftstrom nur in einem sehr geringen
Maß auf das Mischungsverhältnis und auf die zugeführte
Verschwelluftmenge und somit auf die Rauchqualität aus
wirken.
Die Glimmzone des Raucherzeugers befindet sich gemäß
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin
dung innerhalb eines Verschweltopfs, der von oben mit
Holzspänen beschickt und von unten nach oben von der
Verschwelluft durchströmt wird, wobei sich der oben aus
dem Verschweltopf austretende Rauch in einem Mischraum
mit der Beiluft vermischt und in verdünnter Form durch
ein Rauchrohr einer Räucherkammer zugeführt wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels näher erläutert, wobei die einzige Figur
eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Glimm
raucherzeugers zeigt.
Der in der Figur dargestellte Glimmraucherzeuger 1 be
steht im wesentlichen aus einem gegenüber der Umgebungs
luft abgeschlossenen Gehäuse 2, das einen Hackspäne-Vor
ratsbehälter 4, einen den Hackspäne-Vorratsbehälter 4
in vertikaler Richtung durchsetzenden, motorisch ange
triebenen Rührer 6, einen am unteren Ende des Hackspä
ne-Vorratsbehälters 4 angeordneten Verschweltopf 8 und
einen unterhalb des Verschweltopfs 8 angeordneten Asche
behälter 10 umschließt, sowie einem Gebläse 12, das im
Betrieb über eine Verschwelluftzufuhrleitung 14 und ei
nen oberhalb des Aschebehälters 10 angeordneten ge
schlossenen Bodenraum 16 des Gehäuses 2 einen definier
ten Verschwelluftstrom zu einem offenen unteren Ende
des Verschweltopfs 8 zuführt und gleichzeitig über eine
zur Verschwelluftzufuhrleitung 14 parallele Beiluftzu
fuhrleitung 18 einen oberhalb des Bodenraums 16 und
unterhalb des Hackspäne-Vorratsbehälters 4 angeordneten
Mischraum 20 mit einem definierten Beiluftstrom beauf
schlagt, der sich im Mischraum 20 mit dem durch eine
obere Austrittsöffnung 22 des Verschweltopfs 8 austre
tenden Rauch vermischt und diesen verdünnt, wobei der
verdünnte Rauch zum Räuchern von Fleisch- und Wurstwa
ren, Fisch oder dergleichen Erzeugnissen durch ein Rauch
rohr 24 in eine oder mehrere nicht dargestellte Räucher
kammern geleitet wird. Durch die Beiluftzufuhr wird der
Rauch abgekühlt, durch Oxidation einzelner Bestandteile
das gewünschte Raucharoma erzeugt und eine Entstehung
eines zündfähigen Gemischs verhindert.
Der im oberen Teil des Gehäuses 2 angeordnete Hackspä
ne-Vorratsbehälter 4 wird nach unten durch einen ko
nisch verjüngten Zufuhrtrichter 26 begrenzt, der in ein
von oben her in den Verschweltopf 8 ragendes Füllrohr
28 mündet, so daß die im Vorratsbehälter 4 befindlichen
Hackspäne durch die Schwerkraft in den Verschweltopf 8
nachgeführt werden. Ein oberhalb des Gehäuses 2 ange
ordneter Elektromotor 30 treibt eine vertikale, am un
teren Ende im Verschweltopf 8 gelagerte, innerhalb des
Hackspäne-Vorratsbehälters 4 mit Rührarmen 34 und in
nerhalb des Verschweltopfs 8 mit einem Rührrechen 32
versehene Rührwelle 36 des Rührers 6 an, um eine Brücken
bildung im Hackspäne-Vorratsbehälter 4 zu verhindern,
die beim Verschwelen im Verschweltopf 8 entstehende
Asche nach unten in den Aschebehälter 10 auszutragen
und in Abhängigkeit von der Häufigkeit und/oder Dauer
der Rührbewegungen die Höhe und Lage einer Glimmzone
innerhalb des Verschweltopfs 8 zu beeinflussen, in der
die Holzspäne unter Entstehung des Rauchs verglimmen.
Der Verschweltopf 8 besteht im wesentlichen aus einem
vertikalen, nach unten offenen zylindrischen Glimmrohr
38 und einer oberhalb des Glimmrohrs 38 angeordneten,
nach oben offenen zylindrischen Glimmschale 40 mit
größerem Durchmesser, in die das Glimmrohr 38 von unten
her konzentrisch einmündet. Der Verschweltopf 8 wird
von unten nach oben von der Verschwelluft durchströmt,
um der Glimmzone die für die kontrollierte Verschwelung
benötigte Luft- bzw. Sauerstoffmenge zuzuführen. Das
Glimmrohr 38 und die Glimmschale 40 stehen nach unten
bzw. nach oben über einen den Bodenraum 16 vom Misch
raum 20 trennenden geschlossenen Zwischenboden 42 des
Gehäuses 2 über und sind über diesen miteinander ver
bunden. Am unteren Ende des Glimmrohrs 38 sind knapp
unterhalb des Rührrechens 32 eng nebeneinanderliegende
Roststäbe 44 angeordnet, die ein Hindurchfallen unver
brannter Holzspäne in den Aschebehälter 10 verhindern.
Zwischen die Roststäbe 44 ist ein nicht dargestellter
elektrischer Heizstab eingefügt, um die Holzspäne bei
der Inbetriebnahme des Glimmraucherzeugers 1 zu zünden.
Durch die zwischen dem oberen Rand der Glimmschale 40
und dem Füllrohr 28 freibleibende umlaufende Austritts
öffnung 22 tritt der im Verschweltopf 8 erzeugte Rauch
in den Mischraum 20 ein, von wo aus er nach Vermischung
mit dem Beiluftstrom über einen Auslaß 46 in das Rauch
rohr 24 strömt.
Bei dem Gebläse 12 handelt es sich um ein Hochdruckge
bläse, das die angesaugte Umgebungsluft auf einen Druck
von etwa 400 mm WS vorspannt. Hinter dem Gebläse 12 be
findet sich eine Verteilerkammer 48, in welche die zum
Mischraum 20 führende Beiluftzufuhrleitung 18 und zwei
zueinander parallele Teilstränge 50, 52 der Verschwel
luftzufuhrleitung 14 münden. An der Einmündung der Bei
luftzufuhrleitung 18 und der beiden Teilstränge 50, 52
der Verschwelluftzufuhrleitung 14 in die Verteilerkam
mer 48 ist jeweils eine starre Meßblende 54, 56, 58 ange
ordnet, so daß die Leitungen 18, 50, 52 an dieser Stelle
jeweils definierte Strömungsquerschnitte aufweisen. Die
Meßblenden 54, 56, 58 weisen unterschiedliche Öffnungs
weiten auf, wobei der Öffnungsquerschnitt der Meßblende
58 in der Beiluftzufuhrleitung 18 etwa dem 21-fachen
der Summe der Öffnungsquerschnitte der beiden Meßblen
den 54, 56 in den beiden Teilsträngen 50, 52 der Ver
schwelluftzufuhrleitung 14, etwa dem 45-fachen des Öff
nungsquerschnitts der kleineren Meßblende 54 in dem ei
nen (50) der beiden Teilstränge 50, 52 und etwa dem
30fachen des Öffnungsquerschnitts der größeren Meßblende
56 in dem anderen (52) der beiden Teilstränge 50, 52
entspricht. In die beiden Teilstränge 50, 52 der Ver
schwelluftzufuhrleitung 14 sind weiter Schaltventile
60, 62 eingebaut, auf die ein Stellmechanismus 64 ein
wirkt, der von einer rechnergestützten Programmsteue
rung 66 des Raucherzeugers 1 aktiviert werden kann, um
die beiden Teilstränge 50, 52 entweder jeweils einzeln
oder in Kombination zu öffnen, so daß je nach Schaltzu
stand der Schaltventile 60, 62 auch während des Betriebs
des Glimmraucherzeugers 1 unterschiedliche Glimm- oder
Schweltemperaturen und unterschiedliche Mischungsver
hältnisse von Verschwelluftstrom zu Beiluftstrom ein
stellbar sind.
Während sich bei geöffnetem Ventil 60 und geschlossenem
Ventil 62 bei einem Mischungsverhältnis von 1 : 45 eine
Verschweltemperatur von etwa 450°C einstellt und damit
ein milder Leichtrauch erzeugt wird, erhöht sich die
Verschweltemperatur bei geöffnetem Ventil 62 und ge
schlossenem Ventil 60 auf etwa 600°C, bei einem Mi
schungsverhältnis von 1 : 30, so daß ein mittelstrenger
Rauch (Mittelrauch) erzeugt wird. Durch Öffnen beider
Ventile 60, 62 erhält man bei einem Mischungsverhältnis
von etwa 1 : 21 eine hohe Verschweltemperatur von etwa
750°C und damit einen strengen Intensivrauch.
Claims (20)
1. Verfahren zur Glimmraucherzeugung, bei dem in einer
Glimmzone eines Glimmraucherzeugers glimmende Holz
späne unter Zufuhr eines definierten Verschwelluft
stroms verschwelt und der beim Verschwelen der Holz
späne erzeugte Rauch mit einem vor der Glimmzone
vom Verschwelluftstrom abgezweigten Beiluftstrom
gemischt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ein
stellung einer gewünschten Glimm- oder Schweltempe
ratur und/oder eines gewünschten Mischungsverhält
nisses von Verschwelluftstrom zu Beiluftstrom der
Verschwelluftstrom und/oder der Beiluftstrom über
eine Steuerung (66) und einen von der Steuerung
aktivierten Stellmechanismus (64) verändert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Veränderung des Verschwelluftstroms
und/oder des Beiluftstroms mindestens ein Strömungs
querschnitt in einer Verschwelluft- und/oder Bei
luftzufuhrleitung (14, 18) verändert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsquerschnitt durch gesteuerte Ver
änderung der Öffnungsweite einer variablen Blende
in der Verschwelluft- und/oder Beiluftzufuhrleitung
verändert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsquerschnitt durch Öffnen oder
Schließen von mindestens einem von mehreren paral
lelen Teilsträngen (50, 52) der Verschwelluftzufuhr
leitung (14) und/oder der Beiluftzufuhrleitung (18)
verändert wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Beiluftstrom und der Ver
schwelluftstrom mit einem gemeinsamen Gebläse (12)
erzeugt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Beiluftstrom hinter dem Gebläse (12) vom
Verschwelluftstrom abgezweigt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verschwelluftstrom und der
Beiluftstrom dem Glimmraucherzeuger (1) unter einem
Druck von mehr als 100 mm WS, vorzugsweise von etwa
400 mm WS zugeführt werden.
8. Glimmraucherzeuger mit mindestens einer Verschwel
luftzufuhrleitung zum Zuführen eines definierten
Verschwelluftstroms in eine glimmende Holzspäne
enthaltende Glimmzone des Glimmraucherzeugers und
mindestens einer Beiluftzufuhrleitung zum Zusammen
führen und Mischen eines vor der Glimmzone vom Ver
schwelluftstrom abgezweigten Beiluftstroms mit dem
in der Glimmzone erzeugten Rauch, gekennzeichnet
durch eine Steuerung (66) und einen von der Steue
rung (66) aktivierten, auf den Verschwelluftstrom
und/oder den Beiluftstrom einwirkenden Stellmecha
nismus (64) zur Einstellung einer gewünschten Glimm-
oder Schweltemperatur und/oder eines gewünschten
Mischungsverhältnisses von Verschwelluftstrom zu
Beiluftstrom.
9. Glimmraucherzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuerung (66) eine rechnerge
stützte Programmsteuerung umfaßt.
10. Glimmraucherzeuger nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stellmechanismus (64) eine
Einrichtung zur Veränderung eines Strömungsquer
schnitts in der Verschwelluftzufuhrleitung (14)
und/oder der Beiluftzufuhrleitung (18) umfaßt.
11. Glimmraucherzeuger nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Stellmechanismus auf eine in
der Verschwelluftzufuhrleitung und/oder der Bei
luftzufuhrleitung angeordnete Blende mit verstell
barer Öffnungsweite einwirkt.
12. Glimmraucherzeuger nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Blende in der Verschwelluft
zufuhrleitung angeordnet ist.
13. Glimmraucherzeuger nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere parallele Teilstränge
(50, 52) der Verschwelluftzufuhrleitung (14)
und/oder Beiluftzufuhrleitung (18) wahlweise einzeln
oder in unterschiedlichen Kombinationen verschließ
bar sind.
14. Glimmraucherzeuger nach Anspruch 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Stellmechanismus (64) auf
Absperrschieber oder Schaltventile (60, 62) ein
wirkt, die in die Teilstränge (50, 52) der Ver
schwelluftzufuhrleitung (14) und/oder der Beiluft
zufuhrleitung (18) eingebaut sind.
15. Glimmraucherzeuger nach Anspruch 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß in die Teilstränge (50, 52) der
Verschwelluftzufuhrleitung (14) und/oder der Bei
luftzufuhrleitung (18) starre Blenden (54, 56, 58)
mit mindestens teilweise unterschiedlichen Öffnungs
weiten eingebaut sind.
16. Glimmraucherzeuger nach einem der Ansprüche 8 bis
15, gekennzeichnet durch ein die Verschwelluftzu
fuhrleitung (14) und die Beiluftzufuhrleitung (18)
gemeinsam mit Atmosphärenluft beaufschlagendes Ge
bläse (12).
17. Glimmraucherzeuger nach Anspruch 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gebläse (12) ein Hochdruckge
bläse ist, welches am Austritt einen Druck von mehr
als 100 mm WS und vorzugsweise von etwa 400 mm WS
über dem Atmosphärendruck erzeugt.
18. Glimmraucherzeuger nach einem der Ansprüche 8 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verände
rung des Verschwelluftstroms und/oder des Beiluft
stroms Mischungsverhältnisse zwischen 1 : 20 und 1 : 60
einstellbar sind.
19. Glimmraucherzeuger nach einem der Ansprüche 8 bis
18, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verände
rung des Verschwelluftstroms und/oder des Beiluft
stroms Verschweltemperaturen zwischen 400°C und
900°C gesteuert einstellbar sind.
20. Glimmraucherzeuger nach einem der Ansprüche 8 bis
19, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Glimmzone
in einem von oben mit Holzspänen und von unten mit
dem Verschwelluftstrom beschickbaren Glimmrohr (38)
befindet, in das ein über eine Steuereinrichtung
ansteuerbarer Rührer (6) eingreift, wobei die Lage
der Glimmzone innerhalb des Glimmrohrs (38) durch
definierte Ansteuerung des Rührers (6) in bezug auf
Häufigkeit und Dauer der Rührbewegung einstellbar
ist.
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