DE19730591C1 - Verfahren zur Erfassung des Raucherzeugungszustands eines Raucherzeugers und Steuerungsvorrichtung eines Raucherzeugers - Google Patents
Verfahren zur Erfassung des Raucherzeugungszustands eines Raucherzeugers und Steuerungsvorrichtung eines RaucherzeugersInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erfas
sung des Raucherzeugungszustands eines Raucherzeugers und
eine Steuerungsvorrichtung eines Raucherzeugers, bei dem
Holz mit einem einstellbaren Anpressdruck auf ein mit Hilfe
eines Elektromotors angetriebenes Frictionsrad gedrückt
wird.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Raucherzeugung sind
durch den Prospekt "Friction-Rondair" der Firma Maurer AG
aus 11/96 bekanntgeworden.
In Anlagen, die mit einem Raucherzeuger ausgerüstet sind,
können Fleischwaren, Fisch oder andere Nahrungsmittel geräu
chert werden. Diese Anlagen weisen meist eine Behandlungs
kammer auf, in die z. B. ein Transportwagen oder ein Gestell
eingeschoben oder eingebracht werden kann, auf dem die zu
räuchernden Waren untergebracht sind. Der Behandlungskammer
ist ein Raucherzeuger zugeordnet, durch den Rauch erzeugt
wird, um ihn in die Behandlungskammer einzuleiten. Die Ar
beitsweise des Raucherzeugers beruht auf dem Prinzip, daß
durch Reibung (Friction) eines schnell drehenden Stahlrades
(Frictionsrad) an einem Holzstab der Rauch zum Räuchern der
Waren erzeugt wird. Die Rauchqualität und die Rauchintensi
tät sind u. a. abhängig vom Anpressdruck des Holzes auf das
Frictionsrad, der Umfangsgeschwindigkeit (Drehzahl) und der
Gestaltung des Frictionsrades. Diese Faktoren müssen optimal
aufeinander abgestimmt werden, um einen qualitativ hochwer
tigen Räuchervorgang durchführen zu können.
Bei dem bekannten Verfahren wird mit einem im wesentlichen
konstanten Anpressdruck gearbeitet, den der erfahrene Anwen
der manuell vorgibt und einstellt. Wenn sich nun die Be
triebsbedingungen im Bereich des Frictionsrades ändern, hat
dies auch eine veränderte Raucherzeugung zur Folge. Dies ist
beispielsweise bei Abnutzung und Verschmutzung des Fricti
onsrades oder nach längerer Laufzeit des Elektromotors der
Fall. Aber auch das in dem Raucherzeuger zu bearbeitende
Holz kann unterschiedlichen Schwankungen unterliegen. Insbe
sondere kann das Holz im Inneren eine unterschiedliche
Feuchtigkeit oder Holzdichte aufweisen. Auch die Veränderun
gen der Außenmaße und der Holzart beeinflussen die Qualität
der Raucherzeugung. Daher muß der Anwender bei dem bekannten
Verfahren von Zeit zu Zeit den Anpressdruck des Holzes auf
das Frictionsrad nachregulieren. Die Einstellwerte des An
pressdrucks bedingen eine große Erfahrung des Anwenders und
verhindern einen automatischen Betrieb des Verfahrens über
einen längeren Zeitraum. Die Erfassung nicht vorhersehbarer
Änderungen der Betriebsbedingungen und eine entsprechende
Reaktion auf diese Änderungen ist beim Stand der Technik nur
manuell oder ggf. mechanisch möglich.
Vor allem ist es nicht durchführbar, eine größere Anzahl von
Räucherwaren unter stets einheitlichen und gleichen Bedin
gungen zu räuchern. Aufgrund der bereits angesprochenen vor
liegenden Schwankungen der Betriebsbedingungen (Zustand der
Atmosphäre im Behandlungsraum, Geometrie des Holzes, Tempe
ratur des Holzes, Temperatur im Raucherzeugungsraum, Rest
feuchte, Risse, Astlöcher usw.) muß eine permanente Überwa
chung der Anlage für eine Qualitätsgarantie der Ware einge
richtet werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
die Raucherzeugung zum Räuchern von Nahrungsmitteln mög
lichst zu automatisieren und andererseits stets gleiche, de
finierte Betriebsbedingungen bei der Raucherzeugung zu er
reichen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, bei dem ein
oder mehrere Referenzstromwerte und/oder Referenzstromver
läufe des Elektromotors (Antriebsmotor des Frictionsrades)
für einen Raucherzeugungszustand zumindest einmal ermittelt
und erfaßt oder vorgegeben werden, mindestens einmal der
Stromwert und/oder Stromverlauf des Elektromotors gemessen
wird und anschließend ein dem Raucherzeugungszustand ent
sprechendes Signal durch den Vergleich des ermittelten
Stromwertes und/oder Stromverlaufs mit dem Referenzstromwert
und/oder Referenzstromverlauf ermittelt und abgegeben wird.
Im Stromverlauf (Stromaufnahme) des Elektromotors und des
Raucherzeugers spiegelt sich das Reibungsverhältnis zwischen
Frictionsrad und Holz wieder. Aus der Messung des augen
blicklichen Stromverlaufs und des Elektromotors, gegebenen
falls nach entsprechender Aufbereitung in einem Mikroprozes
sor, läßt sich der Raucherzeugungszustand ermitteln. Der
Stromverlauf ist ein Maß für die Reibung (Friction) des
Frictionsrades an dem Holz bzw. für die an der Holzoberflä
che erzeugte Temperatur. Die Erfassung der Temperatur wäre
zwar auch ein möglicher Parameter für den Raucherzeugungszu
stand. Eine einheitliche Erfassung über die gesamte Holzo
berfläche bereitet aber Schwierigkeiten. Durch die Erwärmung
der Holzoberfläche fängt das Holz an dieser Stelle zu schwe
len oder zu glimmen an, so daß der Rauch zum Räuchern ent
steht. Durch die Kontrolle der Frictionsbedingungen kann ge
währleistet werden, daß stets die gleiche Menge und Güte an
Rauch erzeugt wird. Durch das erfindungsgemäße Verfahren
entsteht Rauch mit einer außerordentlichen Gleichmäßigkeit
hinsichtlich seiner Beschaffenheit. Sowohl die Rauchdichte,
die Rauchzusammensetzung als auch der Rauch und die Raucher
zeugungstemperatur können über die gesamte Betriebsdauer des
Verfahrens konstant gehalten werden.
Vorteilhafterweise wird der Stromverlauf des Elektromotors
während der Raucherzeugung fortlaufend ermittelt, um nicht
nur den Raucherzeugungszustand kurzzeitig, sondern auch wäh
rend eines länger dauernden Betriebsvorganges zu ermitteln.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird der An
pressdruck des Holzes auf das Frictionsrad derart nachgere
gelt, daß der Strom des Elektromotors während der gesamten
Raucherzeugung einen konstanten Stromwert besitzt. Die Rege
lung hat den Vorteil, daß die oben genannten Einflußgrößen
auf die Beschaffenheit des erzeugten Rauchs selbsttätig eli
miniert werden. Die Raucherzeugung wirkt selbstregulierend
und ist selbsttätig überwachend durchführbar. Die Laufzeit
des Elektromotors (Frictionsmotors) und die Motortemperatur
können keinen Einfluß mehr auf den Raucherzeugungsvorgang
ausüben. Durch die selbsttätige Regelung des Raucherzeugers
spielen auch Betriebstemperatur und relative Feuchte im Be
handlungsraum der Anlage keine Rolle mehr. Inhomogenitäten
im Holz (Äste, Massabweichungen, Risse etc) können durch die
Nachregelung des Anpressdrucks berücksichtigt werden, so daß
auch problemlos Hölzer unterschiedlicher Abmessungen und un
terschiedlicher Holzhärte einsetzbar sind.
Der Betrieb des erfindungsgemäßen Verfahrens wirkt sich auch
positiv auf die Randbereiche des Anlagenbetriebs aus. Die
bisher notwendige Sorgfalt bei der Lagerung des Holzes bei
möglichst gleicher Umgebungstemperatur und Umgebungsfeuchte
sowie Art und Alter des eingesetzten Holzes kann nunmehr un
ter Umständen vernachlässigt werden. Auch der Elektromotor
und das Frictionsrad sind geringeren Abnutzungserscheinungen
unterworfen.
Zusätzlich gewährleistet die Regelung des Anpressdrucks in
Abhängigkeit des Stromverlaufs, aufgrund eines Soll-Istwert-
Vergleiches mit einem Alarmgrenzwert, eine sichere Überwa
chung des Holzvorrats im Raucherzeuger und die dauerhafte
Funktion des Raucherzeugers.
Der Vergleich des gemessenen Stromverlaufs mit einem Refe
renzverlauf erlaubt es, Systemtoleranzen des Elektromotors
und der gesamten Anlage gerätespezifisch zu eliminieren. Bei
Inbetriebnahme der Anlage wird diese, wie sonst auch üblich,
für Testzwecke an einen Prüfautomaten angeschlossen und der
Stromverlauf des Elektromotors bei einer optimalen Raucher
zeugung gemessen. Die ermittelten Stromverläufe werden als
Referenzstromverläufe abgespeichert. Mit diesen ermittelten
und gespeicherten Referenzsignalen lassen sich Toleranzen
zwischen den einzelnen Anlagen sowie eine Vielzahl an unbe
kannten Einflüssen im gesamten Systemkreis ausschließen.
Bei einer weiteren Variante wird die Drehzahl des Elektromo
tors entsprechend dem abgegebenen Signal geregelt. Bei
spielsweise kann die Motordrehzahl entsprechend dem Raucher
zeugungszustand des Raucherzeugers auf unterschiedliche
Randbedingungen eingestellt werden, damit die Qualität der
Raucherzeugung wiederum konstant gehalten wird.
Kanthölzer oder Hölzer anderer Geometrie können dann beson
ders einfach und präzise mit einer einstellbaren Kraft auf
das schnell drehende Frictionsrad gepresst werden, wenn das
Holz über einen pneumatischen oder hydraulischen Druckzylin
der auf das Frictionsrad gepresst wird. Der pneumatische
Druckzylinder hat den weiteren Vorteil, daß in Abhängigkeit
von der Stromaufnahme des Frictionsmotors die Anpresskraft
des Holzes auf das Frictionsrad über die elektropneumatische
Regelung integral oder proportional erhöht bzw. erniedrigt
werden kann.
Bei anderen Ausführungsformen wird das Holz über einen me
chanischen Spindelantrieb bzw. Drehantrieb über Exzenterrol
len auf das Frictionsrad gepresst. Der Spindelantrieb ermög
licht es, auch kleine Änderungen des Stromverlaufs des Elek
tromotors präzise und definiert in eine mechanische Druckän
derung umsetzen zu können.
In den Rahmen der vorliegenden Erfindung fällt auch eine
Steuerungsvorrichtung eines Raucherzeugers zur Durchführung
der vorgenannten Verfahrensschritte, die einen Datenspeicher
zur Speicherung von Referenzstromverläufen, eine Erfassungs
einheit zur Erfassung des Stroms des Elektromotors und eine
Kontrolleinheit zum Vergleich des erfaßten Stroms mit den
gespeicherten Referenzstromverläufen aufweist.
Vorzugsweise weist die Kontrolleinheit einen Datenspeicher
(ROM) auf, in dem ein oder mehrere Referenzverläufe spei
cherbar sind. Durch unterschiedliche Referenzverläufe ist
die Anlage zur Raucherzeugung derart programmierbar, daß be
stimmte wählbare und fest vorgegebene Verfahrensabläufe vom
Anwender abgerufen werden können.
Bevorzugt ist die Kontrolleinheit zur Regelung des Anpress
drucks des Holzes auf das Frictionsrad ausgebildet. Die Kon
trolleinheit kann die oben beschriebenen Funktionen inner
halb des Regelkreises zur selbstregulierenden und selbst
überwachenden Arbeitsweise des Raucherzeugers übernehmen.
Für den Anwender und Betreiber des Raucherzeugers ist es
günstig, wenn er den Raucherzeugungszustand mit Hilfe eines
Anzeigeelements an der Anlage ablesen kann, um ggf. entspre
chende Nachregelungen oder Einstellungen zusätzlich vorneh
men zu können. Zu diesem Zwecke ist ein Anzeigeelement von
der Kontrolleinheit ansteuerbar, um Abweichungen zwischen
erfaßten Stromwerten und Grenzstromwerten anzuzeigen.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der
beigefügten Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genann
ten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfindungsge
mäß jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination
miteinander verwendet werden. Die erwähnte Ausführungsform
ist nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern
hat vielmehr beispielhaften Charakter.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird an
hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt einen Raucherzeuger, der mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren betrieben werden kann.
In der Figur ist der Raucherzeuger nur sehr schematisch dar
gestellt. Die gegenständlichen Merkmale sind lediglich ange
deutet und nicht notwendigerweise maßstäblich zu verstehen.
Ein Raucherzeuger 10 ist in einem Gehäuse 11 untergebracht.
Das Gehäuse 11 umschließt einen Raucherzeugungsraum 12, in
dem sich die wesentlichen Aggregate zur Raucherzeugung be
finden. Der Raucherzeugungsraum 12 ist einem Behandlungsraum
vorgeschaltet, der in der Figur nicht gezeigt ist. In dem
Behandlungsraum, der mit dem Raucherzeugungsraum 12 über
entsprechende Rauchkanäle zur Ableitung des Rauchs in Ver
bindung steht, können Fisch, Fleisch oder andere Nahrungs
mittel geräuchert werden.
Räuchermaterial in Form von Kanthölzern 13 wird auf ein
Frictionsrad 14 beispielsweise in Druckrichtung 15 oder
waagrecht, schräg oder versetzt gepresst. Der Einfachheit
halber ist in der Darstellung nur ein Kantholz 13 abgebil
det, während in der Praxis in dem Gehäuse 11 mehrere Kant
hölzer 13 untergebracht sein können, damit eine permanente
Raucherzeugung durchführbar ist. Durch die Friction des sich
drehenden Frictionsrades 14 auf der Welle 16 entsteht an der
Unterseite 17 des Kantholzes 13 Wärme, so daß das Holz
leicht zu glimmen oder zu schwelen beginnt. Durch die Varia
tion der Parameter Anpressdruck, Umfangsgeschwindigkeit
(Drehzahl) und Gestaltung des Frictionsrades 14 läßt sich
ein bestimmtes Räucherniveau einstellen. Das Frictionsrad 14
ist auf seiner Außenumfangsfläche mit Reibkanten 18 verse
hen, die das Frictionsrad 14 gerade oder schräg verlaufend
und zahnkranzartig umgeben.
Wenn das Frictionsrad 14 mit Hilfe eines Elektromotors 19
angetrieben wird, wird die Unterseite 17 des Kantholzes 13
unter einer Wärmeentwicklung abgerieben, so daß der zum Räu
chern benötigte Rauch entsteht. Unterschiedliche Betriebsbe
dingungen im Bereich der Frictionserzeugung, wie z. B. Holz
dichte, Holzart oder Restfeuchtigkeit des Holzes, wirken
sich entscheidend auf die erzeugte Reibung und den entste
henden Rauch aus. Erfindungsgemäß kann der Stromverlauf des
Elektromotors 19 erfaßt werden und mit einem eingestellten
Referenzwert verglichen werden. Aufgrund von empirischen Un
tersuchungen spiegelt sich in dem Stromverlauf des Motors 19
die an der Unterseite 17 des Kantholzes 13 erzeugte Tempera
tur wieder. Der gemessene Stromverlauf ist somit ein Maß für
die erzeugten Frictionsbedingungen. Es wäre auch denkbar,
die Temperatur an der Unterseite 17 direkt zu messen und in
ähnlicher Weise auszuwerten und auszunutzen. Zur Erzeugung
gleichmäßiger und einheitlicher Bedingungen bei der Raucher
zeugung wird der Stromverlauf der Elektromotoren 19 auf ei
nem konstanten Wert geregelt, in dem das Kantholz 13 über
eine Spannvorrichtung 20 und Spannpratzen 21 auf das Fricti
onsrad 14 gepresst wird.
In Abhängigkeit von dem vorgegebenen Stromwert des Elektro
motors 19 wird der Anpressdruck in Druckrichtung 15 entspre
chend nachgeregelt. Durch den konstanten Stromwert des Elek
tromotors 19 wird die Gleichmäßigkeit des erzeugten Rauchs
erreichbar.
Bei einem Verfahren zur Erfassung des Raucherzeugungszu
stands eines Raucherzeugers wird Holz auf ein mit Hilfe ei
nes Elektromotors 19 angetriebenes Frictionsrad 14 gedrückt.
Der Anpreßdruck des Holzes ist dabei einstellbar. Es werden
zumindest einmal ein oder mehrere Referenzstromwerte und/
oder ein Referenzstromverläufe des Frictionsmotors für einen
Raucherzeugungszustand ermittelt und erfaßt. Während der
Raucherzeugung wird mindestens einmal der Stromwert und/oder
Stromverlauf des Elektromotors 19 gemessen. Ein dem Raucher
zeugungszustand entsprechendes Signal wird durch den Ver
gleich des ermittelten Stromwertes und/oder Stromverlaufs
mit dem Referenzstromwert und/oder Referenzstromverlauf er
mittelt und abgegeben. Durch Erzeugung eines derartigen Si
gnals ist es durchführbar, eine Raucherzeugungsanlage einer
seits möglichst zu automatisieren und andererseits stets
gleiche, definierte Betriebsbedingungen bei der Raucherzeu
gung zu erreichen. Durch die Vorgabe verschiedener Referenz
stromwerte und/oder Referenzstromverläufe werden unter defi
nierten Betriebsbedingungen automatisch anwählbare Rauchin
tensitäten ermöglicht.
Claims (8)
1. Verfahren zur Erfassung des Raucherzeugungszustands ei
nes Raucherzeugers (10),
bei dem Holz (13) mit einem einstellbaren Anpreßdruck auf ein mit Hilfe eines Elektromotors (19) angetriebe nes Friktionsrad (14) gedrückt wird,
und den weiteren Verfahrensschritten:
bei dem Holz (13) mit einem einstellbaren Anpreßdruck auf ein mit Hilfe eines Elektromotors (19) angetriebe nes Friktionsrad (14) gedrückt wird,
und den weiteren Verfahrensschritten:
- 1. Ein oder mehrere Referenzstromwerte und/oder Refe renzstromverläufe des Elektromotors (19) werden für einen Raucherzeugungszustand zumindest einmal ermit telt und erfaßt oder vorgegeben.
- 2. Ein Stromwert und/oder Stromverlauf des Elektromo tors (19) wird während der Raucherzeugung zumindest einmal gemessen.
- 3. Der jeweilige Raucherzeugungszustand wird durch den Vergleich des ermittelten Stromwertes und/oder Stromverlaufs mit dem Referenzstromwert und/oder Referenzstromverlauf ermittelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stromverlauf des Elektromotors (19) während der
Raucherzeugung fortlaufend ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Anpreßdruck des Holzes (13) auf das Frik
tionsrad (14) derart nachgeregelt wird, daß der Strom
des Elektromotors (19) während der gesamten Raucherzeu
gung einen konstanten Stromwert besitzt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Drehzahl des Elektromotors (19) entspre
chend dem Vergleich des ermittelten Stromwertes und/
oder Stromverlaufs mit dem Referenzstromwert und/oder
Referenzstromverlauf geregelt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Holz (13) über einen
pneumatischen oder hydraulischen Druckzylinder auf das
Friktionsrad (14) gepreßt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Holz (13) über einen mechanischen
Spindelantrieb oder eine andere mechanische bzw. mecha
nisch-elektrische Einrichtung auf das Friktionsrad (14)
gepreßt wird.
7. Steuerungsvorrichtung eines Raucherzeugers zur Durch
führung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungs
vorrichtung einen Datenspeicher zur Speicherung von Re
ferenzstromverläufen, eine Erfassungseinheit zur Erfas
sung des Stroms des Elektromotors und eine Kontrollein
heit zum Vergleich des erfaßten Stroms mit den gespei
cherten Referenzstromverläufen und zur Regelung des An
preßdrucks des Holzes (13) auf das Friktionsrad (14)
aufweist.
8. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Anzeigeelement von der Kontrollein
heit ansteuerbar ist, um Abweichungen zwischen erfaßten
Stromwerten und Referenzstromwerten anzuzeigen.
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|---|---|---|---|
| DE19730591A DE19730591C1 (de) | 1997-07-17 | 1997-07-17 | Verfahren zur Erfassung des Raucherzeugungszustands eines Raucherzeugers und Steuerungsvorrichtung eines Raucherzeugers |
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Country Status (2)
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