DE19516744A1 - Matratze zur Decubitus-Prophylaxe - Google Patents
Matratze zur Decubitus-ProphylaxeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine aus einer Vielzahl von aneinander
gereihten Bauelementen zusammengesetzte Matratze zur Decubi
tus-Prophylaxe, wobei jedes Bauelement mindestens zwei mit
Luft aufpumpbare, lamellenartige, über einen Steg aneinander
gebundene Hohlkörper aufweist und die Bauelemente miteinander
lösbar verbindbar und quer zur Längsachse der Matratze ange
ordnet sind. Jeder Hohlkörper ist mit einem Stutzen zum An
schluß des Hohlkörpers über ein Schlauchsystem an ein Luftpum
penaggregat versehen, so daß jede der mindestens zwei Reihen
von hintereinander angeordneten Hohlkörpern ein mit der bzw.
den anderen Reihen von hintereinander angeordneten Hohlkörpern
nicht kommunizierendes, mit Luft beaufschlagbares Kammersystem
bildet.
Matratzen der vorbezeichneten Art sollen durch bestimmte, die
sen Matratzen eigene Mechanismen über längere Zeit bettlägeri
ge Personen so weit wie möglich vor dem Wundliegen (Decubitus)
bewahren. Dabei kommt es vor allem darauf an, eine ausreichend
lange Entlastung druckbelasteter Gewebebezirke in wiederkeh
renden Zeitabständen zu gewährleisten, um der Bildung schmerz
hafter Druckgeschwüre vorbeugen zu können.
Aus EP-A-0 094 594 ist bereits eine pneumatische Wendematratze
zur Entlastung druckgefährdeter Gewebebezirke bei liegenden
Kranken bekannt. Diese Matratze besteht aus zwei nebeneinander
liegenden, nicht miteinander kommunizierenden Luftkammersyste
men, die durch einen Haltesteg miteinander verbunden sind.
Beide Luftkammersysteme umfassen eine Anzahl einander benach
barter lamellenartiger Hohlkörper aus Polyethylenfolie, wobei
die Hohlkörper eines Luftkammersystems durch Luftdurchtritts
schlitze untereinander verbunden sind. Die beiden Luftkammer
systeme können abwechselnd aufgeblasen und danach die Luft
wieder abgelassen werden, wodurch ein auf der Matratze liegen
der Kranker passiv um seine Längsachse von der einen Seite auf
die andere Seite gedreht werden kann. Eine solche Matratze ist
jedoch nicht an die individuellen Erfordernisse anpaßbar, die
bei jedem Kranken anders sein können, da immer nur das gesamte
Luftkammersystem mit Luft gefüllt oder von Luft entleert wer
den kann, während dies nicht mit Teilbereichen des Luftkammer
systems möglich ist.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 84 35 873.4 ist eine wei
tere pneumatische Wendematratze bekannt, die ebenfalls aus
zwei nicht miteinander kommunizierenden Luftkammersystemen be
steht, wobei jedes Luftkammersystem eine Vielzahl von quer zur
Längsachse der Matratze verlaufenden, miteinander kommunizie
renden lamellenartigen Elementen aufweist, wobei jeweils zwei
benachbarte lamellenartige Elemente durch einen Steg aneinan
der gebunden sind. Die lamellenartigen Elemente sind über ein
Schlauchsystem mit einem Pumpenaggregat verbunden, durch das
die Elemente mit Luft beaufschlagt werden können. Als Mittel
zur Verbindung der Elemente untereinander werden entsprechend
ausgebildete Druckknöpfe vorgeschlagen, durch die die Länge
der Matratze an die individuellen Gegebenheiten angepaßt wer
den kann.
Das deutsche Gebrauchsmuster G 83 35 794 beschreibt eine aus
Matteneinheiten zusammengesetzte Matratze, wobei jede der Mat
teneinheiten aus einem luftdichten Blasebalg besteht, der an
dem einen Ende mit einer Luftzufuhrleitung und einem Ventil
zum Steuern der in den Blasebalg gepumpten Luftmenge ausgerü
stet ist, während sich an dem anderen Ende des Blasebalgs eine
Luftabströmleitung mit einem Ventil zum Steuern der aus dem
Blasebalg ausströmenden Luftmenge befindet. Die in dem Blase
balg befindliche Luftmenge wird über eine Abtasteinrichtung,
beispielsweise einen photoelektrischen Sensor, festgestellt.
An der Oberfläche des Blasebalgs ist ein Sensor zum Feststel
len eines Kontaktes des Blasebalgs mit einem auf ihm liegenden
Körper vorgesehen.
Diese bekannten Matratzen oder matratzenähnlichen Vorrichtun
gen weisen eine Reihe von Nachteilen auf. So hat sich heraus
gestellt, daß die vorbekannten Wendematratzen im aufgepumpten
Zustand sehr hart sind, so daß das Liegen auf solchen Matrat
zen schon nach relativ kurzer Zeit als unangenehm empfunden
wird. Hinzu kommt, daß die bekannten lamellenartigen Elemente
nach dem Aufpumpen an verschiedenen Stellen zur Faltenbildung
neigen, was zu einer merklichen Beeinträchtigung des Liegekom
forts führt. Aufgrund der Form der bekannten lamellenartigen
Elemente kommt es außerdem leicht zu unerwünschten Rillenbil
dungen, hervorgerufen durch den Druck des auf der Matratze
liegenden Körpers. Dadurch kann der Körper einer liegenden
Person häufig nicht an den dafür vorgesehenen oder notwendigen
Stellen, beispielsweise an den Schultern, im erforderlichen
Maße entlastend abgestützt werden. Das aus luftdichten Blase
balgen zusammengesetzte Bett ist außerordentlich aufwendig in
der Konstruktion und daher sehr kostspielig in Herstellung und
Wartung.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
vorstehend aufgezeigten Nachteile ganz oder zumindest teilwei
se zu vermeiden und eine Matratze für die Decubitus-Prophylaxe
bereitzustellen, die relativ einfach in der Konstruktion und
entsprechend preiswert herstellbar ist und sich darüberhinaus
dadurch auszeichnet, daß sie im aufgeblasenen Zustand bei
Druckbelastung praktisch keine störenden tiefen Rillen an der
Oberfläche der Matratze aufweist, einen verbesserten Liegekom
fort bietet sowie an jede Körpergröße und jedes Körpergewicht
individuell anpaßbar und leicht handhabbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnen
den Teil des Patentanspruchs 1 charakterisierten Merkmale ge
löst. Bevorzugte Ausführungsformen der Vorrichtung sind in den
Unteransprüchen dargelegt.
Mit der erfindungsgemäßen Matratze zur Decubitus-Prophylaxe
sollen die bereits bekannten pneumatischen Wendematratzen er
heblich verbessert werden. Die Matratze setzt sich ebenfalls
aus einer Vielzahl von aneinander gereihten Bauelementen zu
sammen. Jedes dieser Bauelemente besteht aus mindestens zwei
mit Luft aufpumpbaren, lamellenartigen, über einen Steg anein
ander gebundenen Hohlkörpern. Die Bauelemente sind miteinander
lösbar verbindbar und quer zur Längsachse der Matratze ange
ordnet. Jeder Hohlkörper in einem Bauelement ist mit einem
Stutzen zum Anschluß des Hohlkörpers über ein Schlauchsystem
an ein Luftpumpenaggregat versehen. Jeder der in einer Reihe
hintereinander angeordneten Hohlkörper einer Vielzahl von Bau
elementen ist ferner über das Schlauchsystem mit anderen Hohl
körpern der Reihe verbindbar. Die untereinander verbundenen
Hohlkörper bilden ein mit Luft beaufschlagbares Kammersystem.
Da die Bauelemente mindestens zwei über einen Steg aneinander
gebundene Hohlkörper aufweisen, werden auch mindestens zwei
Reihen hintereinander angeordneter Hohlkörper gebildet, wobei
jede Reihe von Hohlkörpern mindestens ein mit Luft beauf
schlagbares Kammersystem bildet, das mit dem oder den anderen
gebildeten Kammersystemen nicht kommuniziert. Wenn mehr als
zwei Reihen von untereinander kommunizierenden Hohlkörpern
vorliegen, müssen diese so über Schlauchverbindungen miteinan
der und mit dem Luftpumpenaggregat verbunden sein, daß minde
stens zwei nicht miteinander kommunizierende, mit Luft beauf
schlagbare Kammersysteme gebildet werden.
Damit die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe zufrieden
stellend gelöst werden kann, ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß die über einen Steg aneinander gebundenen Hohlkörper eines
Bauelements in Form von Doppelkammern ausgebildet sind. Jedes
Bauelement weist mindestens zwei Doppelkammern auf, wobei je
weils zwei benachbarte Doppelkammern desselben Bauelements
über einen Steg aneinander gebunden sind. Jede Doppelkammer
besteht aus einem unteren Hohlkörper und einem darüber liegen
den oberen Hohlkörper, der durch eine gemeinsame Zwischenwand
mit mindestens einer Öffnung mit dem unteren Hohlkörper ver
bunden ist. Jeweils zwei benachbarte untere Hohlkörper dessel
ben Bauelements sind stirnseitig über einen Steg aneinander
gebunden. Dagegen sind die entsprechenden stirnseitig benach
barten oberen Hohlkörper nicht aneinander gebunden. Die Stege
der Vielzahl aneinander gereihter Bauelemente sind reihenför
mig parallel zur Längsachse der Matratze angeordnet. Jeder der
unteren Hohlkörper ist über einen Stutzen mit Hilfe von
Schlauchverbindungen mit anderen unteren Hohlkörpern und mit
dem Luftpumpenaggregat in der Weise verbindbar, daß mindestens
zwei verschiedene, nicht miteinander kommunizierende Kammersy
steme gebildet werden, die wechselseitig mit Luft beaufschlag
bar sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung als Doppelkammern,
bei denen die beiden Kammern über eine oder mehrere Öffnungen
in der gemeinsamen Zwischenwand miteinander in Verbindung ste
hen, ist das Kammervolumen im Vergleich zu dem der bekannten
pneumatischen Wendematratzen erheblich vergrößert, wodurch
beim Hochheben einer auf der Matratze liegenden Person auf ei
ne bestimmte Höhe durch Aufpumpen der Matratze mit Luft ein
deutlich geringerer Überdruck benötigt wird als bei den her
kömmlichen Wendematratzen. Die hierzu verwendeten Luftpum
penaggregate werden dadurch geringer belastet. Außerdem wird
durch die erfindungsgemäße Verwendung von Doppelkammern der
Liegekomfort erheblich gesteigert, da mit den Doppelkammern
eine bessere Abstützung bestimmter Körperpartien möglich ist,
ohne daß die Unterlage vom Liegenden als zu hart oder zu weich
empfunden wird. Mit dem Luftpumpenaggregat kann der Luftdruck
in den Doppelkammern an das jeweilige Körpergewicht einer auf
der Matratze liegenden Person individuell eingestellt und an
gepaßt werden. Eine störende Falten- oder Rillenbildung wird
durch die vorgeschlagene Konstruktion der einzelnen Bauelemen
te ganz oder weitgehend vermieden, insbesondere bei einer An
wendung der nachfolgend beschriebenen bevorzugten Ausgestal
tungen der erfindungsgemäßen Matratze.
Die einzelnen Bauelemente werden über geeignete Verbindungs
mittel lösbar miteinander verbunden, vorzugsweise über Druck
knopfverbindungen, bis die gewünschte Größe der Matratze er
reicht ist. Dadurch kann die Größe der Matratze individuell an
die jeweiligen Erfordernisse einer Person angepaßt werden.
In der Regel wird die Matratze mit einem schützenden Bezug aus
geeignetem Material, z. B. aus Polyurethan-Frottiergewebe, ver
sehen, der wasch- und sterilisierbar sein muß. Ferner kann auf
die Oberseite der Matratze zur Abdeckung der Vielzahl der Bau
elemente eine Schaumstoffschicht aufgelegt werden, die zusam
men mit der Matratze von dem Bezug umgeben wird. Dabei ist
darauf zu achten, daß die Abmessungen des Bezuges der Höhe der
aufblasbaren Hohlkörper angepaßt werden.
Weitere Merkmale und bevorzugte Ausführungsformen der Erfin
dung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Matratze von unten;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Matratze aus
Fig. 1 von oben;
Fig. 3 einen schematischen Längsschnitt durch ein Bauelement
mit zwei aufgepumpten Doppelkammern;
Fig. 4 einen schematischen Längsschnitt durch das Bauelement
aus Fig. 3 mit zwei luftleeren Doppelkammern;
Fig. 5 einen schematischen Querschnitt durch eine Doppelkam
mer aus Fig. 3 entlang der Schnittlinie 5-5;
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Ausgestaltung eines Bauele
ments mit zwei Doppelkammern von oben;
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Ausgestaltung eines Bauele
ments aus Fig. 6 von unten;
Fig. 8a bis h eine schematische perspektivische Darstellung
einer erfindungsgemäßen Matratze in verschiedenen Ar
beitsstellungen.
Die in Fig. 1 dargestellte Matratze 8 besteht aus einer Viel
zahl von aneinander gereihten Bauelementen 1, die an den bei
den Seiten eines jeden Stegs 7 je eine Doppelkammer 2, beste
hend jeweils aus einem oberen Hohlkörper 4 und einem unteren
Hohlkörper 3, aufweisen, von denen in Fig. 1 nur die unteren
Hohlkörper 3 und in Fig. 2 nur die oberen Hohlkörper 4 sicht
bar sind. Die einzelnen Bauelemente sind miteinander lösbar
verbindbar, in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Weise
über Druckknopfverbindungen 19. Die Bauelemente sind quer zur
Längsachse 9 der Matratze 8 angeordnet, und jeder untere Hohl
körper 3 der Doppelkammer 2 ist mit einem Stutzen 10 versehen,
durch den der Hohlkörper 3 und damit die Doppelkammer 2 über
Schlauchverbindungen 11, 12 mit einem in Fig. 2 schematisch
dargestellten Luftpumpenaggregat 13 verbindbar ist. Durch die
se Anordnung werden, wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht,
zwei Reihen von hintereinander angeordneten Doppelkammern 2
gebildet, wobei durch geeignete Anordnung und Schaltung der
Schlauchverbindungen 11, 12, gegebenenfalls mit Hilfe von in
den Zeichnungen nicht dargestellten steuerbaren Ventilen, z. B.
nur die gerad- oder ungeradzahligen Doppelkammern einer
oder beider Reihen miteinander kommunizieren können, so daß
sich mindestens zwei nicht miteinander kommunizierende Kammer
systeme bilden. In Fig. 2 ist als ein weiteres einfaches Bei
spiel das eine Kammersystem 14 aus hintereinander gereihten
Doppelkammern 2, von denen jeweils nur die oberen Hohlkörper 4
zu sehen sind, rechts von der Längsachse 9 der Matratze 8 und
das andere Kammersystem 15 ebenfalls aus hintereinander ge
reihten Doppelkammern 2 links von der Längsachse 9 der Matrat
ze 8 dargestellt, wobei in diesem Falle die Schlauchverbindun
gen 11, 12 so geschaltet sind, daß einerseits sämtliche Dop
pelkammern auf der linken Seite und andererseits sämtliche
Doppelkammern auf der rechten Seite der Längsachse 9 der Ma
tratze 8 untereinander in Verbindung stehen. Die nicht mitein
ander kommunizierenden Kammersysteme 14, 15 sind wechselseitig
mit Luft beaufschlagbar.
Wie insbesondere aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, weist
jedes Bauelement 1 an den beiden Seiten eines Stegs 7 je eine
Doppelkammer 2 auf, die aus einem unteren Hohlkörper 3 und ei
nem darüberliegenden, durch eine gemeinsame Zwischenwand 5 mit
mindestens einer Öffnung 6 mit dem unteren Hohlkörper 3 ver
bundenen oberen Hohlkörper 4 besteht. Die jeweils benachbarten
unteren Hohlkörper 3 eines Bauelements 1 sind stirnseitig über
einen Steg 7 aneinander gebunden. Die jeweils entsprechenden
stirnseitig benachbarten oberen Hohlkörper 4 eines Bauelements
1 sind dagegen nicht aneinander gebunden. Wie in den Fig. 1
und 2 gezeigt, sind die Stege 7 der Vielzahl aneinander ge
reihter Bauelemente 1 reihenförmig parallel zur Längsachse 9
der Matratze 8 angeordnet. In den Fig. 1 und 2 fällt die
Reihe der Stege 7 mit der Position der Längsachse 9 zusammen.
Fig. 1 zeigt, daß jeder der unteren Hohlkörper 3 über einen
Stutzen 10 mit Hilfe von Schlauchverbindungen 11, 12 an das
Luftpumpenaggregat 13 (siehe Fig. 2) anschließbar ist. Die
verschiedenen, nicht miteinander kommunizierenden Kammersyste
me 14, 15 sind durch das Luftpumpenaggregat 13 über ein geeig
netes Schlauchsystem, z. B. den in Fig. 1 dargestellten
Schlauchverbindungen 11 und 12, gleichzeitig oder wechselsei
tig oder in anderer gewünschter Weise mit Luft beaufschlagbar.
Geeignete Pumpenaggregate sind im Handel erhältlich, können
beispielsweise mit elektronischer Steuerung versehen sein und
die Art der Luftverteilung, den gewünschten Luftdruck und die
Zeit für die Aufrechterhaltung einer bestimmten Arbeitsstel
lung der Matratze regeln.
Damit die mindestens zwei verschiedenen Doppelkammern 2 eines
Bauelements 1 getrennt voneinander mit Luft aufgepumpt und von
Luft entleert werden können, sind in einer bevorzugten, in den
Figuren nicht dargestellten Ausführungsform die Schlauchver
bindungen 11 und 12 mit den Doppelkammern 2 eines Bauelements
1 dergestalt verbunden, daß jede Doppelkammer 2 eines Bauele
ments 1 zu einem anderen, mit dem oder den übrigen Kammersy
stemen nicht kommunizierenden Kammersystem gehört. In einem
weiteren Beispiel können die beiden rechts und links von der
Längsachse 9 der Matratze 8 an die Doppelkammern 2 angeschlos
senen Schlauchverbindungen 11 gleichzeitig beide Doppelkammern
2 der ungeradzahligen Bauelemente 1 mit Luft aufpumpen bis zu
einem vorbestimmten, auf das Gewicht der liegenden Person an
gepaßten Luftdruck, während aus den Doppelkammern 2 der rechts
und links von der Längsachse angeordneten geradzahligen Bau
elemente 1 die Luft abgepumpt wird. Die Arbeitsstellungen der
Matratze 8 können aber auch so von dem Luftpumpenaggregat ge
steuert werden, daß die (von oben gesehen) links von der
Längsachse 9 angeschlossene Schlauchverbindung 11 die mit ihr
verbundenen Doppelkammern 2 der ungeradzahligen Bauelemente 1
mit Luft füllt, während die rechts von der Längsachse 9 ange
schlossene Schlauchverbindung 11 die mit ihr verbundenen Dop
pelkammern 2 der ungeradzahligen Bauelemente 1 von Luft ent
leert. In analoger Weise können die beiden rechts und links
der Längsachse 9 der Matratze 8 an die Doppelkammern 2 der ge
radzahligen Bauelemente 1 angeschlossenen Schlauchverbindungen
12 gemeinsam oder getrennt voneinander gesteuert werden.
Auf diese Weise ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, die
einzelnen Doppelkammern 2 der ungeradzahligen und geradzahli
gen Bauelemente 1 mit Luft zu füllen und von Luft zu entlee
ren, wodurch eine Anzahl nach vorwählbaren Zeitintervallen
wechselnde Arbeitsstellungen der Matratze 8 möglich ist, durch
die eine zeitweilige Druckentlastung von druckbelasteten Gewe
bebezirken einer liegenden Person in bestimmten Zeitabständen
bewirkt werden kann.
Die sehr unterschiedlichen Arbeitsstellungen der Matratze 8,
die erfindungsgemäß einstellbar sind, erlauben eine Druckent
lastung von druckbelasteten Gewebebezirken sowohl bei einer
auf dem Rücken liegenden Person als auch durch passives Drehen
der Person um ihre Längsachse von der einen Seite auf die an
dere Seite und umgekehrt. Verschiedene solche Arbeitsstellun
gen einer erfindungsgemäßen Matratze 8 mit zwei nicht mitein
ander kommunizierenden Kammersystemen (14, 15) sind in Fig. 8a
bis h dargestellt. Fig. 8a zeigt die Matratze in der Grund
stellung mit voll aufgepumpten Doppelkammern beider Kammersy
steme 14,15. Um eine auf dem Rücken liegende Person passiv um
ihre Längsachse auf die rechte oder linke Seite drehen zu kön
nen, wird die Luft aus sämtlichen Doppelkammern 2, die rechts
(Fig. 8b) bzw. links (Fig. 8d) von der Längsachse 9 der Ma
tratze 8 angeordnet sind, abgepumpt, während die Doppelkammern
2 der jeweils anderen Seite der Matratze 8 in aufgepumptem Zu
stand verbleiben. Die zeitliche Abfolge der Arbeitsstellungen
der Matratze 8 zur Änderung der Lage einer liegenden Person
von der Rückenlage in die linke Seitenlage, Rückkehr in die
Rückenlage und Überführung in die rechte Seitenlage ist in den
Fig. 8a bis 8d dargestellt, wobei angenommen ist, daß das
Kopfende am oberen Bildrand liegt.
Eine andere vorteilhafte Anwendung der erfindungsgemäßen Ma
tratze 8 ist in den Fig. 8e bis h dargestellt. In der Aus
gangslage (Fig. 8e) sind sämtliche Doppelkammern 2 der Bau
elemente 1 einer Matratze 8 mit Luft bis zu einem vorgewählten
Luftdruck aufgepumpt, so daß eine Person bequem in der Rücken
lage auf der Matratze liegen kann. Um druckbelastete Gewebebe
zirke in bestimmten Zeitabständen entlasten zu können, wird,
wie in Fig. 8f schematisch gezeigt, aus sämtlichen Doppelkam
mern 2 der ungeradzahligen Bauelemente 1, d. h. des ersten,
dritten, fünften usw. Bauelements, die Luft abgepumpt, wodurch
sich die Doppelkammern 2 dieser Bauelemente absenken, während
die Doppelkammern 2 der geradzahligen Bauelemente 1 aufgepumpt
bleiben und die volle Stützfunktion des Körpers übernehmen.
Nach Ablauf des gewünschten Zeitintervalls werden die leeren
Doppelkammern 2 der ungeradzahligen Bauelemente 1 wieder mit
Luft aufgepumpt, bis der gewünschte Luftdruck in diesen Dop
pelkammern 2 erreicht ist, so daß sich wieder die in Fig. 8g
gezeigte Grundstellung der Matratze 8 ergibt, die identisch
mit der Ausgangslage in Fig. 8e ist. Um die bisher nicht ent
lasteten Gewebebezirke entlasten zu können, wird nunmehr die
Luft aus den Doppelkammern 2 der geradzahligen Bauelemente 1,
d. h. des zweiten, vierten, sechsten usw. Bauelements, abge
pumpt, wodurch die in Fig. 8h dargestellte Arbeitsstellung
der Matratze 8 erreicht wird. Nach Ablauf des eingestellten
Zeitintervalls werden die luftleeren Doppelkammern 2 der ge
radzahligen Bauelemente wieder aufgepumpt, bis die in Fig. 8e
dargestellte Ausgangsstellung der Matratze 8 mit voll aufge
pumpten Doppelkammern beider Kammersysteme 14, 15 wieder er
reicht ist, worauf der Zyklus der Arbeitsstellungen der Ma
tratze 8 wieder von vorn beginnen kann. Durch diese Abfolge
von Arbeitsstellungen der Matratze 8 wird eine umfangreiche
Druckentlastung aufliegender Gewebebezirke erreicht, ohne daß
die liegende Person bewegt zu werden braucht, was insbesondere
bei schwerkranken Patienten von erheblichen Vorteilen ist.
Grundsätzlich kann ein Bauelement 1 mehrere Doppelkammern 2
umfassen, die über die jeweils unteren Hohlkörper 3 mittels
eines Steges 7 aneinander gebunden sind. Um die zu einer Viel
zahl von Bauelementen 1 zugehörigen mittleren Stege 7 auf der
Längsachse 9 der Matratze 8 plazieren zu können und dadurch
den Liegekomfort zu verbessern, wird eine symmetrische Anord
nung bevorzugt, so daß in der Regel jedes Bauelement 1 eine
gerade Anzahl an Doppelkammern 2, z. B. vier Doppelkammern,
aufweist. Vorzugsweise besteht jedes Bauelement 1 aus zwei
Doppelkammern 2, die symmetrisch um den Steg 7 angeordnet
sind.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind
die einzelnen Bauelemente 1 an den stirnseitigen äußeren Enden
der unteren Hohlkörper 3 über Laschen 16 mittels Druckknöpfen
19 in Öffnungen 20 miteinander lösbar verbindbar.
In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind
die einzelnen Bauelemente 1 an den stirnseitigen äußeren Enden
der oberen Hohlkörper 4 über Laschen 17 mittels Druckknöpfen
19 in Öffnungen 20 miteinander lösbar verbindbar.
Wie insbesondere in den Fig. 3 und 4 dargestellt, weist die
Zwischenwand 5 vorzugsweise zwei Öffnungen 6 auf, durch die
der obere Hohlkörper 4 mit dem unteren Hohlkörper 3 kommuni
zierend in Verbindung steht. Selbstverständlich können auch
mehr als zwei Öffnungen 6 in der Zwischenwand 5 vorgesehen
werden, solange dadurch die Stabilität der Zwischenwand 5
nicht beeinträchtigt wird.
Um den Liegekomfort der erfindungsgemäßen Matratze 8 weiter zu
verbessern, ist in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform,
die in Fig. 5 schematisch dargestellt ist, vorgesehen, daß
der obere Hohlkörper 4 einer Doppelkammer 2 ein größeres Volu
men als der untere Hohlkörper 3 und in aufgepumpten Zustand an
seinen beiden Längsseiten über die Längsseiten des unteren
Hohlkörpers 3 hinausragende Überstände 18 aufweist, die so be
messen sind, daß sich die Überstände 18 zweier benachbarter
oberer Hohlkörper 4 überlappen. Auf diese Weise können die im
aufgepumpten Zustand zwischen zwei längsseitig benachbarten
Doppelkammern 2 zwangsläufig ausgebildeten Querrillen weitge
hend durch die sich überlappenden Überstände 18 überdeckt wer
den, so daß die Oberfläche der Matratze 8 in den Bereichen, in
denen längsseitig benachbarte Doppelkammern 2 in aufgepumptem
Zustand vorliegen, nahezu eben ist.
Um eine möglichst faltenfreie Oberfläche der aufgepumpten Dop
pelkammern 2 zu erreichen, ist in einer in den Fig. 6 und 7
dargestellten besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung vorgesehen, daß die unteren Hohlkörper 3 und/oder die
oberen Hohlkörper 4 im flachen, nicht aufgeblasenen Zustand in
Form eines langgestreckten Rechtecks 21 vorliegen, dessen ge
genüberliegende Längsseiten 22 an ihren Enden leicht bogenför
mig nach außen verlaufen, so daß die zur Querachse 24 des
Rechtecks 21 symmetrisch angeordneten Querseiten 23 des Recht
ecks 21 länger als die Querachse 24 sind. Wie in Fig. 6 dar
gestellt, weist der untere Hohlkörper 3 an der einen Querseite
23 vorzugsweise eine Lasche 16 und an der anderen Querseite 23
einen Steg 7 auf, die unmittelbar an die betreffende Querseite
anschließen, wobei der Steg 7 den Hohlkörper 3 mit dem stirn
seitig benachbarten nächsten Hohlkörper 3 desselben Bauele
ments 1 verbindet.
In einer weiteren, in Fig. 6 dargestellten besonderen Ausfüh
rungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß bei dem oberen
Hohlkörper 4 an die beiden Querseiten 23 jeweils eine Lasche
17 unmittelbar anschließt.
Ferner ist vorgesehen, daß die Laschen 16, 17 und der Steg 7
Öffnungen 20 zur Aufnahme von Druckknopfverbindungen 19 auf
weisen, wie in den Fig. 1, 2, 6 und 7 dargestellt ist.
Die beiden die Doppelkammer 2 bildenden Hohlkörper 3, 4 werden
zweckmäßig durch Verschweißen miteinander verbunden. Dadurch
weist die gemeinsame Zwischenwand 5 eine Schweißnaht 25 auf,
die in der Regel eine rechteckige Form zeigt. In einer bevor
zugten Ausführungsform wird die Schweißnaht 25 trapezförmig
ausgeführt, wobei die breitere Stirnseite der Schweißnaht 25,
wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt, an der dem Steg 7 zuge
wandten Seite der Zwischenwand 5 angeordnet ist. Dadurch wird
die Doppelkammer 2 im aufgepumpten Zustand etwas in Richtung
auf den Steg 7 verformt, so daß das Bauelement 1 eine leichte,
zum Steg hin V-förmig geneigte Vertiefung aufweist.
In einer weiteren, in den Figuren nicht dargestellten bevor
zugten Ausführungsform weist jedes Bauelement 1 eine geradzah
lige Anzahl von Doppelkammern 2 auf, die jeweils paarweise
über einen Steg 7 aneinander gebunden sind, wobei die aus ei
ner Vielzahl von Bauelementen 1 gebildete Matratze 8 von bei
den Längsseiten her zu der von den in der Mitte der Bauelemen
te 1 befindlichen Stegen 7 gebildeten Längsachse 9 der Matrat
ze 8 hin leicht V-förmig geneigt ist.
Die Bauelemente 1 der Matratze 8 werden zweckmäßig aus einem
festen, dehnbaren Material hergestellt. Besonders bewährt und
daher bevorzugt bestehen die Bauelemente 1 aus einem Folienma
terial aus Polyethylen, Polyvinylchlorid oder vulkanisiertem
natürlichen oder synthetischen Kautschuk.
Claims (15)
1. Matratze zur Decubitus-Prophylaxe, zusammengesetzt aus ei
ner Vielzahl von aneinandergereihten Bauelementen, von de
nen jedes mindestens zwei mit Luft aufpumpbare, lamel
lenartige, über einen Steg aneinander gebundene Hohlkörper
aufweist, wobei die Bauelemente miteinander lösbar ver
bindbar und quer zur Längsachse der Matratze angeordnet
sind und jeder Hohlkörper mit einem Stutzen zum Anschluß
des Hohlkörpers über ein Schlauchsystem an ein Luftpum
penaggregat versehen ist, so daß jede der mindestens zwei
Reihen von hintereinander angeordneten Hohlkörpern ein mit
der bzw. den anderen Reihen von hintereinander angeordne
ten Hohlkörpern nicht kommunizierendes, mit Luft beauf
schlagbares Kammersystem bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Bauelement (1) mindestens zwei Doppelkammern (2)
aufweist, wobei jede Doppelkammer (2) eines Bauelements
(1) von der nächsten Doppelkammer (2) desselben Bauele
ments (1) durch einen Steg (7) getrennt ist, und jede Dop
pelkammer (2) aus einem unteren Hohlkörper (3) und einem
darüber liegenden, durch eine gemeinsame Zwischenwand (5)
mit mindestens einer Öffnung (6) mit dem unteren Hohlkör
per (3) verbundenen oberen Hohlkörper (4) besteht, wobei
jeweils benachbarte untere Hohlkörper (3) desselben Bau
elements (1) stirnseitig über einen Steg (7) aneinander
gebunden sind, während die jeweils entsprechenden stirn
seitig benachbarten oberen Hohlkörper (4) nicht aneinander
gebunden sind, und wobei die Stege (7) der Vielzahl anein
ander gereihter Bauelemente (1) reihenförmig parallel zur
Längsachse (9) der Matratze (8) angeordnet sind, und daß
jeder der unteren Hohlkörper (3) über einen Stutzen (10)
mit Hilfe von Schlauchverbindungen (11, 12) mit anderen
unteren Hohlkörpern (3) und mit dem Luftpumpenaggregat
(13) dergestalt verbindbar ist, daß mindestens zwei ver
schiedene, nicht miteinander kommunizierende Kammersysteme
(14, 15) gebildet werden, die wechselseitig mit Luft be
aufschlagbar sind.
2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je
des Bauelement (1) aus zwei Doppelkammern (2) besteht, die
symmetrisch um den Steg (7) angeordnet sind.
3. Matratze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlauchverbindungen (11, 12) an der einen Seite der
Längsachse (9) der Matratze (8) mit sämtlichen auf jener
Seite befindlichen Doppelkammern (2) der Bauelemente (1)
unter Bildung eines Kammersystems (14) und die Schlauch
verbindungen (11, 12) an der anderen Seite der Längsachse
(9) der Matratze (8) mit sämtlichen auf dieser Seite be
findlichen Doppelkammern (2) der Bauelemente (1) unter
Bildung eines mit dem Kammersystem (14) nicht kommunizie
renden Kammersystems (15) verbindbar sind.
4. Matratze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
eine Schlauchverbindung (12) mit den Doppelkammern (2) ei
nes jeden geradzahligen Bauelements (1) und die andere
Schlauchverbindung (11) mit den Doppelkammern (2) eines
jeden ungeradzahligen Bauelements (1) unter Bildung von
zwei nicht miteinander kommunizierenden Kammersystemen (14,
15) verbindbar sind.
5. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die einzelnen Bauelemente (1) an den stirn
seitigen äußeren Enden der unteren Hohlkörper (3) über La
schen (16) mittels Druckknöpfen (19) in Öffnungen (20)
miteinander lösbar verbindbar sind.
6. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die einzelnen Bauelemente (1) an den stirn
seitigen äußeren Enden der oberen Hohlkörper (4) über La
schen (17) mittels Druckknöpfen (19) in Öffnungen (20)
miteinander lösbar verbindbar sind.
7. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenwand (5) zwei den oberen Hohl
körpern (4) mit dem unteren Hohlkörper (3) verbindende
Öffnungen (6) aufweist.
8. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der obere Hohlkörper (4) einer Doppelkammer
(2) ein größeres Volumen als der untere Hohlkörper (3) und
in aufgepumpten Zustand an seinen beiden Längsseiten über
die Längsseiten des unteren Hohlkörpers (3) hinausragende
Überstände (18) aufweist, wobei sich die Überstände (18)
zweier benachbarter oberer Hohlkörper (4) überlappen.
9. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die unteren Hohlkörper (3) und/oder oberen
Hohlkörper (4) im flachen, nicht aufgeblasenen Zustand in
Form eines langgestreckten Rechtecks (21) vorliegen, des
sen gegenüberliegende Längsseiten (22) an ihren Enden
leicht bogenförmig nach außen verlaufen, so daß die zur
Querachse (24) des Rechtecks (21) symmetrisch angeordneten
Querseiten (23) des Rechtecks (21) länger als die Querach
se (24) sind.
10. Matratze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
untere Hohlkörper (3) an der einen Querseite (23) eine La
sche (16) und an der anderen Querseite (23) einen Steg (7)
aufweist, die unmittelbar an die betreffende Querseite
(23) anschließen, wobei der Steg (7) den Hohlkörper (3)
mit dem stirnseitig benachbarten nächsten Hohlkörper (3)
desselben Bauelements (1) verbindet.
11. Matratze nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der obere Hohlkörper (4) an den beiden Quer
seiten (23) jeweils eine Lasche (17) aufweist.
12. Matratze nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Laschen (16, 17) und der Steg (7) Öff
nungen (20) zur Aufnahme von Druckknopfverbindungen (19)
aufweisen.
13. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß die den oberen Hohlkörper (4) mit dem
unteren Hohlkörper (3) verbindende Zwischenwand (5) durch
eine trapezförmig verlaufende Schweißnaht (25) begrenzt
ist, wobei die breitere Stirnseite der Schweißnaht (25) an
der dem Steg (7) zugewandten Seite der Zwischenwand (5)
angeordnet ist.
14. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß jedes Bauelement (1) eine geradzahlige
Anzahl von Doppelkammern (2) aufweist, die jeweils paar
weise über einen Steg (7) aneinander gebunden sind, wobei
die aus einer Vielzahl von Bauelementen (1) gebildete Ma
tratze (8) von beiden Längsseiten her zu der von den in
der Mitte der Bauelemente (1) befindlichen Stegen (7) ge
bildeten Längsachse (9) der Matratze (8) hin V-förmig ge
neigt ist.
15. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bauelemente (1) aus einem Folienma
terial aus Polyethylen, Polyvinylchlorid oder vulkanisier
tem natürlichen oder synthetischen Kautschuk bestehen.
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