DE19508902A1 - Vorrichtung zur Prüfung von Platinen sowie deren Verwendung - Google Patents
Vorrichtung zur Prüfung von Platinen sowie deren VerwendungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur
Prüfung von Platinen, vorzugsweise ein- oder beid
seitig mit Einschubsteckern bestückten Trägerplati
nen, für elektronische Geräte, wobei die Vorrich
tung Meßmodule umfaßt, die platinenseitige Kontakte
sowie Meßkontakte aufweisen, letztere über einen
Meßstecker mit einem Meßgerät verbunden sind und
eine Steuereinheit vorhanden ist sowie deren Ver
wendung.
Die Bauteile elektronischer Geräte werden auf Pla
tinen angeordnet, die mit Leiterbahnen zu ihrer
elektrischen Verbindung versehen sind. Aufwendigere
Geräte wie Computer, Fernseher oder Telekommunika
tionsgeräte sind meist modular aufgebaut, so daß
einzelne Baugruppen in unterschiedlichen Gerätety
pen einsetzbar sind und eine Reparatur durch Modu
laustausch erfolgen kann. Eine ein- oder beidseitig
mit Einschubsteckern versehene Trägerplatine, die
die Platinen mit den übrigen Baugruppen aufnimmt,
bildet in der Regel die Basis eines modularen Gerä
tes. Zur Überprüfung von Trägerplatinen vor dem
Einstecken der Module sind Prüfadapter bekannt, die
entsprechend der Steckeranordnung auf der zu prü
fenden Platine Gegenstecker aufweisen. Diese stehen
ihrerseits mit einem Meßgerät, im einfachsten Fall
einem Durchgangsprüfer, in Verbindung, wobei eine
Steuereinheit einen automatischen Meßablauf ermög
licht. Vor Beginn einer Messung wird der Prüfadap
ter in paralleler Ausrichtung auf die zu prüfende
Trägerplatine aufgedrückt und bei diesem Vorgang
alle Stecker gleichzeitig eingesetzt, so daß ver
gleichsweise hohe Kräfte auftreten, die häufig zu
einer Zerstörung der zu prüfenden Platine führen.
Weiterhin besteht der Nachteil, daß für jeden zu
prüfenden Platinentyp ein eigens anzupassender Ad
apter einzusetzen ist. Als Alternative ist bekannt,
einzelne Meßmodule mit jeweils eigenem Antrieb zu
verwenden. Die Messung erfolgt, nachdem alle Stec
ker der zu prüfenden Platine mit Meßmodulen be
stückt und die elektrischen Verbindungen mit der
Meß- und Steuerelektronik hergestellt sind. Auf
diese Weise wird eine hohe mechanische Belastung
der Trägerplatine vermieden, und die Module sind
bei unterschiedlichen Platinentypen einsetzbar, je
doch besteht der Nachteil einer Vielzahl von elek
trischen Verbindungen. Für eine automatische Mes
sung ist es darüber hinaus erforderlich, jedes Mo
dul mit einem eigenen Antrieb und einer entspre
chenden Steuerung zu versehen. Infolge dessen ist
diese Weise der Überprüfung aufwendig und teuer.
Alle Vorrichtungen des Standes der Technik verbin
det die Notwendigkeit der Verwendung eines gemein
samen Rahmens, an welchem die Meßmodule oder An
triebe zu befestigen sind.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Erfindung zur
Aufgabe gemacht, eine Prüfvorrichtung anzugeben,
die eine hohe mechanische Belastung der Platinen
sowie eine große Anzahl elektrischer Verbindungen
vermeidet, die leicht an unterschiedliche Platinen
typen anzupassen ist und nur einen Antrieb mit
Steuerung erfordert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Meßmodule mit mindestens zwei Meßkontakten
ausgestattet sind, von denen der eine stiftförmig
über die der Platine abgewandte Modulseite hinaus
ragt und mit seiner Längsachse etwa senkrecht der
Platinenebene ausgerichtet ist, die platinenseiti
gen Kontakte der Meßmodule isoliert gegeneinander
durch eine Schaltermatrix mit den Meßkontakten ver
bindbar und alle Verbindungen unterbrechbar sind,
mindestens zwei einander parallele, ebene, leitfä
hige, gegeneinander isolierte, mit je einem Eingang
des Meßgerätes verbundene Platten den Meßstecker
bilden, der parallel der Platinenebene ausgerichtet
und senkrecht zu ihr beweglich ist, die platinen
seitige Platte sowie die Isolation regelmäßig ange
ordnete, in Richtung der Platine verlaufende,
durchgehende Löcher aufweisen, deren Durchmesser
größer als der des stiftförmigen Meßkontaktes ist,
der stiftförmige Kontakt die Löcher durchgreift und
die von der Platine abgewandte Steckerplatte be
rührt und der weitere Meßkontakt mit der platinen
seitigen Platte des Meßsteckers verbunden ist.
Bei der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung sind die
Meßmodule durch einen Meßstecker mit dem Meßgerät
verbunden. Über platinenseitige Kontakte der Meßmo
dule besteht eine Verbindung zu der zu prüfenden
Platine. Im Sinne der Erfindung sind dabei auch
beidseitig auf der Platine angeordnete Module mög
lich, die entsprechend über zwei Meßstecker an das
Meßgerät angeschlossen sind. Da die Ansteuerung un
terschiedlicher Meßpunkte auf der Platine, d. h.
platinenseitiger Kontakte, durch eine Schalterma
trix auf den Meßmodulen erfolgt, sind zwei elektri
sche Verbindungen zwischen Meßmodulen und Meßgerät
ausreichend. Die Meßmodule sind somit mit jeweils
zwei Meßkontakten ausgestattet, die sie mit dem
Meßstecker verbinden. Dieser besteht aus zwei ein
ander parallelen, ebenen, leitfähigen Platten, die
gegeneinander isoliert und mit je einem Eingang des
Meßgeräts verbunden sind. Die platinenseitige
Platte sowie die Isolation weisen regelmäßig ange
ordnete Löcher auf, die in Richtung der Platine
verlaufen. Ein Meßkontakt der Meßmodule ragt stift
förmig über die der Platine abgewandte Modulseite
hinaus, durchgreift die Löcher und berührt die von
der Platine abgewandte Steckerplatte, während der
weitere Meßkontakt mit der platinenseitigen Platte
des Meßsteckers verbunden ist. Über die Verbindung
mit den Meßkontakten hinaus bestehen keine weiteren
Kontakte zwischen den Meßmodulen einerseits und
Meßgerät und Steuereinheit andererseits. Entspre
chend sind nur geringe Kräfte notwendig, um vor Be
ginn einer Messung den Kontakt zwischen Meßstecker
und Modulen herzustellen. Der Meßstecker ist paral
lel der Platinenebene ausgerichtet, so daß er alle
Meßmodule gleichzeitig kontaktiert und auf diese
Weise alle Meßmodule parallel schaltet. Eine Mes
sung erfolgt, indem die Schaltermatrix auf der Meß
platine von der Steuereinheit angesteuert wird, so
daß definierte Meßpunkte der geprüften Platine über
Meßkontakte und den aufliegenden Stecker mit dem
Meßgerät verbunden werden. Insbesondere wenn eine
größere Anzahl von Meßmodulen gleichzeitig verwen
det wird, ist es wegen der Parallelschaltung not
wendig, auf einzelnen Modulen alle Verbindungen
zwischen platinenseitigen Kontakten und dem Meß
stecker unterbrechen zu können. Nach Beendigung al
ler Messungen wird die Verbindung von der Platine
zum Meßgerät unterbrochen, indem der Meßstecker
senkrecht von der Platinenoberfläche weg bewegt
wird.
Die vorgeschlagene Meßvorrichtung hat den Vorteil,
daß jeweils nur zwei Verbindungen zwischen einem
Meßmodul und dem Meßstecker herzustellen sind. Dem
zufolge sind zur Kontaktierung nur geringe Kräfte
erforderlich, so daß eine mechanische Belastung der
Platine vermieden wird, d. h. es besteht keine Ge
fahr, daß eine Platine beim Aufsetzen des Meßstec
kers zerspringt. Da nur ein einzelner Meßstecker
verwendet wird, ist nur ein einzelner Antrieb für
ein automatisches Betreiben der Vorrichtung notwen
dig. Die Verwendung des Meßsteckers hat den ent
scheidenden Vorteil, daß eine elektrische Verbin
dung zu den Meßmodulen nur während der Messung er
folgt und die Herstellung bleibender elektrischer
Verbindungen über Leitungen, wie im Stand der Tech
nik, nicht notwendig ist. Eine Erhöhung der Flexi
bilität während der Arbeit sowie der Verzicht auf
einen gemeinsamen Rahmen für die Meßmodule oder ih
ren Antrieb sind das vorteilhafte Ergebnis. Darüber
hinaus ermöglicht die Verwendung einzelner Meßmo
dule eine Anpassung der Meßvorrichtung an unter
schiedliche Typen von Platinen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
erfolgt die Übertragung der Signale von der
Steuereinheit zur Schaltermatrix auf den Meßmodulen
über die Meßkontakte. Auf diese Weise wird bei ei
nem einfachen und preiswerten Aufbau der Prüfvor
richtung vermieden, daß über die Meßkontakte hinaus
weitere Verbindungen zu den Modulen aufzubauen
sind.
Eine alternative Weiterbildung der Erfindung be
steht darin, daß die Steuersignale optisch von ei
nem mit der Steuereinheit verbundenen Sender zu ei
nem Empfänger auf dem Meßmodul übertragen werden.
Die optische Übertragung, die bevorzugt im Infra
rotbereich erfolgt, in dem eine große Zahl geeigne
ter Sende- und Empfangsvorrichtungen existiert,
zeichnet sich durch hohe Übertragungsraten aus,
d. h. der Meßablauf läßt sich wesentlich beschleuni
gen, wobei im Gegensatz zur vorbeschriebenen Ausge
staltung der Erfindung die Meßkontakte ständig für
die Messung zur Verfügung stehen und nicht zeitwei
lig der Signalübertragung dienen.
Ferner wird vorgeschlagen, daß der weitere Meßkon
takt als Flächenkontakt über die dem Meßstecker zu
gewandte Seite des Meßmoduls hervorsteht. Die pla
tinenseitige Oberfläche des Meßsteckers vertieft
sich trichterförmig auf die Löcher zu. Bei dieser
Ausgestaltung der Prüfvorrichtung ist vorgesehen,
daß die Kontaktierung der Meßmodule mit dem Meß
stecker erfolgt, ohne daß eine präzise Positionie
rung des Meßsteckers erforderlich ist. Wird der
Meßstecker in paralleler Ausrichtung auf die Module
zubewegt, so berühren die stiftförmigen Meßkontakte
seine Oberfläche an einer beliebigen Stelle und
werden durch die trichterförmige Ausbildung der
Oberfläche in die Löcher des Meßsteckers geführt,
wenn sich dieser weiter auf die Module zubewegt.
Der Flächenkontakt berührt dann die platinenseitige
Oberfläche des Meßsteckers. Um zu verhindern, daß
er durch die Löcher ebenfalls die abgewandte Seite
des Meßsteckers berührt, ist der Lochdurchmesser
kleiner als der Durchmesser des Flächenkontaktes.
Die Meßkontakte sind federnd beweglich, damit auch
bei einer größeren Zahl von Modulen alle Kontakte
sicher mit dem Meßstecker verbunden sind.
Handelt es sich bei der überprüften Platine um eine
Trägerplatine, die mit Einschüben bestückbare Stec
ker aufweist, so ist es zweckmäßig, daß die Meßmo
dule in die Platinenstecker eingesetzt sind. Auf
diese Weise ist ein guter elektrischer Kontakt zwi
schen Modulen und Platine gewährleistet, und die
Module sind auch mechanisch auf der Platine befe
stigt.
Geeignet ist die Anordnung der Löcher des Meßstec
kers in einer hexagonalen oder tetragonalen Symme
trie. Auf diese Art ist eine dichte Anordnung der
Löcher auf dem Meßstecker erreichbar, so daß unab
hängig von der Anordnung eines Meßmoduls stets eine
Öffnung für seinen stiftförmigen Kontakt vorhanden
ist. Dies ist speziell dann vorteilhaft, wenn die
Kontakte durch eine trichterförmige Oberflächen
struktur in die Löcher geführt werden und vermeidet
eine unnötige Verbiegung der Module bzw. Kontakte.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß die Meßkontakte
koaxial angeordnet sind, wobei der stiftförmige den
anderen Kontakt in einer Öffnung berührungslos
durchgreift. In dieser Ausgestaltung der Erfindung
legt die Position des stiftförmigen Kontaktes die
Position des anderen Kontaktes exakt fest, so daß
dessen Gestalt entsprechend an die Oberfläche des
Meßsteckers anpaßbar ist. Darüber hinaus ist die
Richtung der Kraft, die wirkt, wenn der Meßstecker
die Module kontaktiert, festgelegt. Durch eine zen
trale Anordnung der Meßstecker auf der Modulober
seite ist somit erreichbar, daß bezüglich der Pla
tine nur senkrechte Kräfte auf das Modul wirken.
Obwohl für Messung und Steuerung der Module zwei
Kontakte ausreichen, sind weitere Verbindungen
zweckmäßig. Sie dienen beispielsweise einer Strom
versorgung der Module, aus der die Schaltermatrix
oder aktive Komponenten auf der zu prüfenden Pla
tine gespeist werden. Der Meßstecker besteht dabei
aus mehreren leitfähigen Platten, für deren Kontak
tierung zwei unterschiedliche Möglichkeiten vorhan
den sind. Reichen die Löcher trichterförmig bis zu
der von der Platine abgewandten Leiterplatte, so
ist der stiftförmige Meßkontakt von gegeneinander
isolierten Kontakten koaxial umgeben. Die Gesamt
zahl aller Kontakte ist gleich der Zahl leitfähiger
Steckerplatten, und ihre Durchmesser sind so ge
wählt, daß jede leitfähige Platte des aufgesetzten
Steckers genau einen Kontakt berührt. Der stiftför
mige Meßkontakt stellt weiterhin die Verbindung zu
der von der Platine abgewandten Steckerplatte her.
Alternativ weist der stiftförmige Meßkontakt leit
fähige Kontaktfedern auf, die gegeneinander iso
liert im Stiftinneren durch Leitungen mit dem Meß
modul verbunden sind. Anordnung, Durchmesser und
Anzahl sind so gewählt, daß jede leitfähige Platte
mit einem Kontakt in Verbindung tritt. Bei beiden
Arten der Heranführung weiterer Kontakte ist zur
Herstellung einer elektrischen Verbindung mit dem
Meßstecker keine wesentlich höhere Kraft als im
Falle lediglich zweier Verbindungen erforderlich,
so daß auch die geprüfte Platine mechanisch allen
falls unwesentlich stärker belastet wird.
Ein vorteilhaftes Meßmodul ist mit einer digitalen,
durch Befehls- und Adreßcodes gesteuerten Schalter
matrix versehen. Da die Steuereinheit der Prüfvor
richtung in der Regel ein digitaler Computer ist,
kann eine digitale Schaltermatrix dessen Ausgangs
signale ohne weitere Umwandlung verarbeiten. Wird
eine große Zahl von Meßmodulen gleichzeitig ver
wandt, so ist ihre analoge Ansteuerung vergleichs
weise aufwendiger und langwieriger, da sie über die
beiden Meßkontakte der Module erfolgt.
Um die Meßergebnisse bei der Platinenprüfung nicht
zu verfälschen, sind Schalter, die während der Mes
sung stromlos sind, bevorzugt. Dazu bieten sich
insbesondere in MOS-Technologie hergestellte Feld
effekttransistoren an, bei denen die Steuerelek
trode durch eine isolierende Schicht vom gesteuer
ten Strom getrennt ist.
Werden die der Meßkontakte sowohl für die Messung
als auch für die Übertragung der Steuersignale be
nutzt, besteht während des eigentlichen Meßvorgangs
keine Verbindung zwischen Steuereinheit und Schal
termatrix. Auch bei einer digitalen Befehlsübertra
gung, beispielsweise in optischer Form, werden
Steuersignale nur während des Schaltvorganges über
mittelt. Daher ist es zweckmäßig, daß der Schaltzu
stand der Matrix ohne Zufuhr eines Schaltstroms er
halten bleibt. Flip-Flops sind eine vielfach be
währte Schaltung, die diese Bedingung erfüllt.
Um die Herstellungskosten der Prüfmodule und damit
der gesamten Meßvorrichtung gering zu halten, ist
die Beschränkung auf einen einzelnen oder wenige
Typen von Meßmodulen wünschenswert. Andererseits
besteht die Anforderung, eine möglichst große Zahl
von Platinentypen mit unterschiedlichen Einschub
steckern prüfen zu können, selbst wenn diese nur in
kleinen Stückzahlen und für spezielle Anforderungen
hergestellt sind. Aus diesem Grunde sind Adapter
zweckmäßig, über die einheitliche Module an unter
schiedliche Platinen anschließbar sind.
Sind die Module mechanisch mit dem Meßstecker ver
bunden und weisen platinenseitig nadelförmige Kon
takte auf, so ist auch die Prüfung von Platinen
ohne Einschubstecker möglich. Ein Adapter wird in
diesem Fall am Meßmodul befestigt und ist seiner
seits mit nadelförmigen Kontakten versehen. Die
elektrische Verbindung zwischen Meßmodul und zu
prüfender Platine erfolgt, indem die Kontaktnadeln
unmittelbar auf die Leiterbahnen der Platine aufge
setzt werden. Zur mechanischen Sicherung sind die
Module dabei am Meßstecker befestigt, wobei die me
chanische Verbindung auch einen oder mehrere elek
trische Kontakte zwischen Modul und Stecker her
stellen kann. Die Befestigung ist lösbar, damit die
Anordnung der Module bei unterschiedlichen Platine
typen veränderbar ist, und kann beispielsweise in
einem am Meßstecker angeschraubten Rahmen bestehen.
Bei einem geeigneten Verfahren zur Überprüfung ei
ner Platine werden zunächst elektrische Verbindun
gen zwischen Meßmodulen und zu prüfender Platine
einerseits und Meßmodulen und Meßstecker anderer
seits hergestellt. Reihenfolge und Methode der Ver
bindung hängen dabei von der Ausführung der Prüf
vorrichtung und der geprüften Platine ab. Weist die
Platine mit Einschüben bestückbare Stecker auf, so
werden diese bevorzugt zunächst mit den Meßmodulen
bestückt und der Meßstecker anschließend in paral
leler Ausrichtung auf die Platine zu bewegt, bis er
die Meßkontakte der Module berührt. Sind die Module
dagegen mechanisch am Meßstecker befestigt, wird er
auf die Platine zu bewegt, bis der Kontakt zwischen
platinenseitigen Modulkontakten und Platine er
folgt. Beidseitig bestückbare Platinen werden beid
seitig mit Modulen und Meßsteckern kontaktiert. An
schließend überträgt die Steuereinheit Signale an
die Schaltermatrix der Meßmodule, so daß mindestens
zwei elektrische Verbindungen von unterschiedlichen
Platten des Meßsteckers zur Platine erfolgen. Häu
fig bietet es sich auch an, beispielsweise bei der
Überprüfung von Isolationen, mehrere elektrische
Verbindungen parallel zu schalten, um die Zahl der
notwendigen Messungen zu verringern. Nach dem Auf
bau der Verbindung erfolgt die eigentliche Messung
mit dem Meßgerät. Gegebenenfalls wird das Ergebnis
protokolliert oder die Platinenüberprüfung abgebro
chen, falls ein Fehler ermittelt ist. Danach werden
durch erneute Ansteuerung der Schaltermatrizen wei
tere Verbindungen aufgebaut und Messungen durchge
führt, bis alle notwendigen Überprüfungen erfolgt
sind. Abschließend werden Meßstecker und Meßmodule
von der Platine entfernt.
In einer zweckmäßigen Weiterbildung des Meßverfah
rens erfolgt, bevorzugt über die Meßkontakte und
den Meßstecker, eine Rückantwort der Meßmodule zur
Steuereinheit, durch die empfangene Befehlssignale
bestätigt werden. Mit Hilfe der Rückantwort lassen
sich Übertragungsfehler feststellen und durch Wi
derruf oder Wiederholung falsch übertragener Si
gnale beheben, ohne daß erneut eine vollständige
Platinenüberprüfung durchzuführen ist. Im Fall ei
ner großen Zahl von Übertragungsfehlern kann die
Platinenüberprüfung gegebenenfalls abgebrochen oder
wiederholt werden. Darüber hinaus wird die Kon
trolle der Steuereinheit über den Meßvorgang ver
bessert, indem die Meßmodule zu ihrer Identifizie
rung ihre Adresse oder den Adreßcode einer beste
henden oder neu hergestellten Verbindung als
Rückantwort verwenden.
Das Meßverfahren ist vorteilhaft ausgestaltet, wenn
der Meßstecker während des Aufsetzens parallel der
Platinenoberfläche vibriert. Auf diese Weise wird
die Einführung der Kontakte in den Stecker erleich
tert. Dies gilt insbesondere für den stiftförmigen
Kontakt, der die Löcher der platinenseitigen Platte
des Meßsteckers durchgreift.
Um ein unnötiges Aufbauen und Unterbrechen von Ver
bindungen zu vermeiden, wird vorgeschlagen, daß
während der Prüfung einer Verbindung weitere plati
nenseitige Kontakte durch die Schaltermatrix mit
einem Meßkontakt verbunden werden. Bei dieser Meß
methode erfolgt eine Summation über die parallel
geschalteten Verbindungen. Der Anteil einer einzel
nen Verbindung läßt sich daraus durch Bildung der
Differenz vor und nach ihrem Einschalten ermitteln.
Der Vorteil besteht darin, daß eine geringere Zahl
von Schaltsignalen an die Schaltermatrizen zu über
tragen und das Meßverfahren damit verkürzbar ist.
Da die Meßkontakte der Module sowohl für die Mes
sung als auch für die Übertragung der Steuersignale
verwandt werden, ist eine Unterscheidung zwischen
Meß- und Steuerströmen notwendig. In einer Weiter
bildung des Verfahrens erfolgen Messung- und Matri
zensteuerung daher mit Gleichspannung entgegenge
setzter Polung. Diese Methode gestattet eine einfa
che Unterscheidung und läßt sich z. B. realisieren,
indem die Ströme durch entgegengesetzt gerichtete
Dioden der Matrixsteuerung bzw. der Platine zuge
führt werden.
Bei einem bevorzugten Prüfverfahren erfolgt die Ma
trizensteuerung digital, die Messung dagegen ana
log. Während, wie oben bereits beschrieben, eine
digitale Matrixsteuerung vorteilhaft ist, haben
sich analoge Meßverfahren vielfach bewährt und sind
mit geringem Aufwand realisierbar.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er
findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei
bungsteil entnehmen, in dem anhand der Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigen in prinzipienhafter Darstellung:
Fig. 1 Schema einer erfindungsgemäßen Prüfvor
richtung
Fig. 2 platinenseitige Ansicht des Meßsteckers
Fig. 3 Querschnitt durch den Meßstecker mit
aufgesetzten Meßkontakten
Fig. 4 Ansicht eines Meßmoduls mit Adapter
Fig. 5 Alternative Ausgestaltung des Meßmodules
mit Meßstecker und Adapter
Fig. 6 Schnitt durch einen Meßstecker mit meh
reren Kontakten je Modul
Fig. 7 Schnitt durch eine andere Ausführung ei
nes Meßkontaktes und einem Meßstecker
mit mehreren leitfähigen Platten
Fig. 1 zeigt die schematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung. Ein Computer
(1), der über eine elektronische Steuereinheit (2)
mit einem Meßstecker verbunden ist, dient zu ihrer
Bedienung sowie der Aufnahme und Auswertung der Me
ßergebnisse. Der Meßstecker besteht aus zwei leit
fähigen Platten (3, 5), die durch eine Isolation
(4) getrennt sind. Weiterhin umfaßt die Vorrichtung
mehrere Meßmodule (6), die auf die Stecker (8) auf
geschoben sind, mit der die zu prüfende Platine (7)
versehen ist. Die Kontaktierung der Meßmodule (6)
erfolgt, indem der Meßstecker in Richtung des
Pfeils (9) bewegt wird, bis er die Module berührt
und sie auf diese Weise parallel zueinander schal
tet. Die Verbindung vom Computer (1) zu einzelnen
Meßpunkten auf der Platine (7) wird über Schalter
matrizen auf den Meßmodulen (6) hergestellt.
Fig. 2 zeigt eine platinenseitige Ansicht des Meß
steckers. Seine platinenseitige Platte (5) weist in
regelmäßiger Anordnung Löcher auf, die durch die
Isolation (4) bis zu der der Platine abgewandten
Platte (3) reichen.
Fig. 3 stellt einen Schnitt durch den Meßstecker
mit den aufgesetzten Kontakten des Meßmodules dar.
Dabei berührt der stiftförmige Kontakt (10) des Mo
duls die von der Platine abgewandte leitfähige
Platte (3), der Flächenkontakt (11) dagegen die der
Platine zugewandte Platte (5). Die Öffnungen der
Platte (5) fallen trichterförmig zu ihrem Zentrum
hin ab, so daß keine Positionierung erforderlich
ist, bevor die Kontakte den Meßstecker berühren.
Vielmehr wird der stiftförmige Kontakt (10) an ei
ner beliebigen Stelle aufgesetzt und durch die
trichterförmige Oberflächenbeschaffenheit beim wei
teren Andrücken in eine Position geführt, in der er
Platte (3) berührt. Damit der Flächenkontakt (11)
die Platte (3) auch unter ungünstigen Bedingungen
nicht berührt, sind die Öffnungen in der Isolation
(4) schmaler als der Durchmesser des Flächenkontak
tes (11).
In Fig. 4 ist schematisch ein Meßmodul mit Adapter
gezeigt. An seiner Oberseite sind der stiftförmige
Kontakt (10) und der Flächenkontakt (11) erkennbar,
die zur Verbindung mit dem Meßstecker dienen. Auf
der Leiterplatte (12) des Moduls befindet sich eine
Schaltermatrix, die die Kontakte (10, 11) mit den
platinenseitigen Kontakten verbindet. Um für unter
schiedliche Aufgaben ein einheitliches Modul benut
zen zu können, wird ein Adapter verwendet, der für
die Aufnahme der platinenseitigen Kontakte des Meß
moduls einen Gegenstecker (13) aufweist. Zur Ver
bindung mit einer Platine ist ein Adapterstecker
(14) vorgesehen, mit dem der Gegenstecker (13) über
die Adapterplatine (15) verbunden ist, wobei die
Befestigung des Adapters am Modul durch eine Halte
rung der Adapterplatine (15) erfolgt.
Weist die zu prüfende Platine keine Stecker auf, in
die die Meßmodule einsteckbar sind, so ist eine al
ternative Ausführung des Meßmoduls zweckmäßig, die
in Fig. 5 dargestellt ist. In diesem Fall wird ein
Adapter verwandt, der mit nadelförmigen Kontakten
(16) versehen ist, die zur unmittelbaren Kontaktie
rung der Leiterbahnen auf der Platine dienen. Vor
teilhaft ist in diesem Fall eine mechanische Befe
stigung des Meßmoduls am Meßstecker, das zu diesem
Zweck mit einer Befestigungsvorrichtung (17) verse
hen und an der platinenseitigen Platte (5) ange
bracht ist. Die Verbindung erfolgt mit Schrauben
(18) und dient auch als elektrischer Kontakt. Die
Wirkungsweise der übrigen Bauteile ist wie oben be
schrieben, insbesondere ist die platinenseitige
Platte (5) weiterhin mit Löchern versehen, durch
die sie der stiftförmige Kontakt (10) durchgreift
und die von der Platine abgewandte Platte (3) kon
taktiert.
Weitere Kontakte der Meßmodule sind zweckmäßig,
wenn letztere beispielsweise über den Meßstecker
mit Strom versorgt werden sollen. Einen entspre
chend ausgestalteten Meßstecker mit zugehörigem
Kontakt zeigt Fig. 6. Zwischen den bereits ange
sprochenen leitfähigen Schichten (3, 5) weist der
Stecker durch Isolationen (4) getrennt eine weitere
leitfähige Schicht (19) auf. Der stiftförmige Kon
takt (10) des Meßsteckers ist koaxial von einem
röhrenförmigen Kontakt (20) umgeben, der die leit
fähige Platte (19) berührt. Durch die trichterför
mige Ausführung der Löcher werden die Kontakte beim
Aufsetzen des Meßsteckers in die Positionen ge
führt, in der sie die zugehörigen Leiterplatten des
Steckers kontaktieren.
Fig. 7 stellt eine alternative Ausführung von Meß
kontakten bei einem Stecker mit mehreren, in diesem
Falle fünf, leitfähigen Platten dar. Während der
Flächenkontakt (11) wie bekannt die Verbindung zur
platinenseitigen Platte (5) herstellt, ist der
stiftförmige Kontakt (10) mit mehreren Kontaktfe
dern (21) versehen. Befindet sich der stiftförmige
Kontakt (10) in der Position, in der er die Platte
(3) kontaktiert, so berühren die Kontaktfedern (21)
die weiteren Platten (19) des Meßsteckers, die
durch Isolationen (4) voneinander getrennt sind.
Die Verbindung der Kontaktfedern (21) mit dem Meß
modul erfolgt durch Leitungen (22) im Inneren des
stiftförmigen Kontaktes (10).
Claims (20)
1. Vorrichtung zur Prüfung von Platinen, vorzugs
weise ein- oder beidseitig mit Einschubsteckern be
stückten Trägerplatinen, für elektronische Geräte,
wobei die Vorrichtung Meßmodule umfaßt, die plati
nenseitige Kontakte sowie Meßkontakte aufweisen,
letztere über einen Meßstecker mit einem Meßgerät
verbunden sind und eine Steuereinheit vorhanden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Meßmodule (6) mit mindestens zwei Meßkontak ten ausgestattet sind, von denen der eine stiftför mig über die der Platine (7) abgewandte Modulseite hinaus ragt und mit seiner Längsachse etwa senk recht der Platinenebene ausgerichtet ist,
- - die platinenseitigen Kontakte der Meßmodule (6) isoliert gegeneinander durch eine Schaltermatrix mit den Meßkontakten verbindbar und alle Ver bindungen unterbrechbar sind,
- - mindestens zwei einander parallele, ebene, leit fähige, gegeneinander isolierte, mit je einem Ein gang des Meßgerätes verbundene Platten (3, 5) den Meßstecker bilden, der parallel der Platinenebene ausgerichtet und senkrecht zu ihr beweglich ist,
- - die platinenseitige Platte (5) sowie die Isola tion (4) regelmäßig angeordnete, in Richtung der Platine (7) verlaufende, durchgehende Löcher auf weisen, deren Durchmesser größer als der des stift förmigen Meßkontaktes (10) ist,
- - der stiftförmige Kontakt (10) die Löcher durch greift und die von der Platine (7) abgewandte Stec kerplatte berührt und der weitere Meßkontakt mit der platinenseitigen Platte (5) des Meßsteckers verbunden ist.
2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Übertragung der Steuersignale für
die Schaltermatrix über die Meßkontakte erfolgt.
3. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Übertragung der Steuersignale für
die Schaltermatrix optisch über einen mit der
Steuereinheit verbundenen Sender zu einem Empfänger
auf dem Meßmodul erfolgt.
4. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßkon
takte federnd beweglich sind, der weitere Meßkon
takt als Flächenkontakt (11) über die von der Pla
tine (7) abgewandte Seite des Meßmoduls (6) hervor
steht, die platinenseitige Oberfläche des Meßstec
kers sich trichterförmig auf die Löcher zu vertieft
und der Lochdurchmesser kleiner als der Durchmesser
des Flächenkontaktes (11) ist.
5. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche bei einer Platine, die mit Einschüben be
stückbare Stecker aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßmodule (6) in die bestückbaren Stecker
(8) der Platinen (7) eingesetzt sind.
6. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher
des Meßsteckers in einer hexagonalen oder tetrago
nalen Symmetrie angeordnet sind.
7. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßkon
takte koaxial angeordnet sind, wobei der stiftför
mige den anderen Kontakt in einer Öffnung berüh
rungslos durchgreift.
8. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßstec
ker aus mehreren leitfähigen Platten (3, 5, 19)
besteht, die Löcher trichterförmig bis zu der von
der Platine (7) abgewandten Platte (3) reichen, der
stiftförmige Meßkontakt (10) von gegeneinander iso
lierten Kontakten (20) koaxial umgeben ist, die Ge
samtzahl der Meßkontakte gleich der Zahl leitfähi
ger Steckerplatten ist und die Durchmesser so ge
wählt sind, daß jede leitfähige Platte (3, 5, 19)
des aufgesetzten Steckers jeweils einen Kontakt be
rührt.
9. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßstecker aus
mehreren leitfähigen Platten (3, 5, 19) besteht,
die Löcher bis zu der von der Platine (7) abgewand
ten Platte (3) reichen, der stiftförmige Meßkontakt
(10) leitfähige Kontaktfedern (21) aufweist, die
gegeneinander isoliert im Stiftinneren durch Lei
tungen (22) mit dem Meßmodul (6) verbunden und de
ren Anordnung, Durchmesser und Anzahl derart sind,
daß jede leitfähige Platte (3, 5, 19) mit einem
Kontakt in Verbindung tritt.
10. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmo
dule (6) eine digitale, durch Befehls- und Adreßco
des gesteuerte Schaltermatrix aufweisen.
11. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter
der Matrix Feldeffekttransistoren sind.
12. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter
der Matrix Flip-Flops sind.
13. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die plati
nenseitigen Modulkontakte über einen Adapter an die
Platine (7) angeschlossen sind.
14. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmo
dule (6) lösbar am Meßstecker befestigt sind und
sie selbst oder die Adapter platinenseitig nadel
förmige, etwa senkrecht zur Platinenoberfläche aus
gerichtete Kontakte (16) aufweisen.
15. Verfahren zur Überprüfung einer Platine mit ei
ner Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch folgende Verfah
rensschritte:
- - Herstellen elektrischer Verbindungen zwischen Meßmodulen (6) und zu prüfender Platine (7) sowie Meßmodulen (6) und Meßstecker,
- - Ansteuerung der Schaltermatrix der Meßmodule (6), so daß mindestens zwei elektrische Verbindungen von unterschiedlichen Platten (3, 5, 19) des Meßstec kers zur Platine (7) erfolgen,
- - Messung mit dem Meßgerät,
- - gegebenenfalls Protokollierung des Ergebnisses oder Abbruch der Platinenüberprüfung, falls ein Fehler ermittelt ist,
- - erneute Ansteuerung der Schaltermatrizen und Durchführung weiterer Messungen auf die beschrie bene Weise, bis alle notwendigen Überprüfungen durchgeführt sind,
- - Entfernen der Meßstecker und der Meßmodule (6).
16. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Rückantwort der Meßmodule (6)
zur Steuereinheit erfolgt, durch die empfangene Be
fehlssignale bestätigt und/oder der Adreßcode zur
Identifizierung des jeweiligen Meßmoduls angegeben
wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Meßstecker während des Auf
setzens parallel der Platinenoberfläche vibriert.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß während der Prüfung ei
ner Verbindung weitere platinenseitige Kontakte
durch die Schaltermatrix mit einem Meßkontakt ver
bunden werden.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß Messung und Matrizen
steuerung mit Gleichspannung entgegengesetzter Po
lung erfolgen.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die Matrixsteuerung di
gital und die Messung analog erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995108902 DE19508902A1 (de) | 1995-03-11 | 1995-03-11 | Vorrichtung zur Prüfung von Platinen sowie deren Verwendung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995108902 DE19508902A1 (de) | 1995-03-11 | 1995-03-11 | Vorrichtung zur Prüfung von Platinen sowie deren Verwendung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19508902A1 true DE19508902A1 (de) | 1996-09-12 |
Family
ID=7756463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995108902 Withdrawn DE19508902A1 (de) | 1995-03-11 | 1995-03-11 | Vorrichtung zur Prüfung von Platinen sowie deren Verwendung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19508902A1 (de) |
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