DE3642587A1 - Vorrichtung zum voraltern von ic-baueinheiten - Google Patents
Vorrichtung zum voraltern von ic-baueinheitenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Durchführen von
Einbrenntests beim Voraltern elektronischer integrierter
Schaltungs(IC-)Baueinheiten vor deren Verkauf und Versand und
insbesondere eine Vorrichtung, welche während des Einbrennvorgangs
eine Fassungsisolierung gewährleistet.
Nach der bisherigen Praxis werden IC-Baueinheiten in Massenproduktion
gefertigt und in elektronischen Schaltungen von
hochentwickelten komplizierten und aufwendigen Einrichtungen
eingebaut. Wie das bei Massenprodukten der Fall ist, unterliegen
die IC-Baueinheiten in vielen Fällen innerhalb der
ersten tausend Betriebsstunden Fehlern. Aufgrund des komplizierten
Aufbaus von Einrichtungen, in welche derartige IC-
Baueinheiten eingebaut werden können, ist das Auftreten von
Fehlern nach der Installation äußerst unerwünscht. Wenn eine
Einrichtung beispielsweise bei ihrer Produktion die letzte
Inspektionsstufe erreicht hat, bevor Fehler festgestellt worden
sind, erfordert der hohe Ausbildungsstand des für die
Durchführung von Tests und Reparaturen erforderlichen Personals
eine beträchtliche Steigerung der Produktionskosten.
Noch bedeutender ist dies, wenn das Produkt bereits im Einsatz
ist und ein Servicetechniker Instandhaltungsreparaturen
durchführen muß. Die dabei auftretenden Kosten können dann
eine erhebliche Auswirkung auf den Gewinn haben. Demzufolge
stellen die Hersteller elektronischer Einrichtungen immer
höhere Anforderungen an die Qualität und Zuverlässigkeit
kommerzieller IC-Baueinheiten.
Die Qualität und Zuverlässigkeit läßt sich im wesentlichen
durch Erfassen der IC-Baueinheiten, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit
in den ersten wenigen Betriebsstunden ausfallen,
erhöhen, wobei diese Erfassung vor dem Einbau der
Bausteine in die elektronische Einrichtung erfolgt. Eines der
Verfahren zur Erfassung von fehlerhaften IC-Baueinheiten wird
als "Einbrennen" bezeichnet. Bei den Einbrenn-Techniken werden
die IC-Baueinheiten innerhalb ihrer physikalischen und
elektrischen Grenzen vor dem Einbau einem Belastungstest unterworfen,
wobei solche Bausteine erfaßt werden, die mit
hoher Wahrscheinlichkeit in der fertiggestellten Einrichtung
früh fehlerhaft werden.
Beim Einbrennen werden eine große Anzahl von IC-Bausteinen
auf einer oder mehreren gedruckten Schaltplatten ("Einbrennplatten")
angeordnet. Die Einbrennplatten mit den darauf befestigten
Bausteinen werden in eine Kammer gebracht, deren
Zustand, insbesondere Temperatur, einstellbar ist. In Form
von Gleichspannungen werden Vorspannungen (Referenzsignale)
an jede Leitung bzw. jeden Steckerstift einer jeden IC-Baueinheit
an jeder Schaltplatte in der Weise angelegt, daß möglichst
viele der IC-Baueinheitsübergangszonen in Vorwärtsrichtung
und in Sperrrichtung betrieben werden, und/oder jede
Baueinheit bis zu ihren maximalen Nennbedingungen aktiv zeitgeschaltet
wird, wobei das Anlegen der Vorspannungen in Form
von Gleichspannungen und Taktsignalen an jeder Baueinheit im
wesentlichen gleichzeitig erfolgt. Nachdem die IC-Baueinheiten
den Umweltbedingungen in der Kammer unterworfen worden
sind und die Vorspannungen und Taktsignale während einer bestimmten
Zeitdauer zur Anwendung gebracht worden sind, werden
die Einbrennplatten mit den darauf befindlichen Baueinheiten
aus der Kammer entfernt. Schließlich werden die IC-Baueinheiten
von den Einbrennplatten abgenommen.
Die auf diese Weise vorzualternden IC-Baueinheiten werden
auf der Einbrennplatte in Einbrennfassungen aufgenommen. In
den Fassungen sind elektrische Kontakte vorhanden, welche an
die Steckerstifte bzw. Pin-Anschlüsse der IC-Baueinheiten
angepaßt sind und welche einen Leitungsweg bilden zwischen
der jeweiligen IC-Baueinheit und der Einbrennplatte. Die
elektrischen Kontakte einer jeden Fassung sind geometrisch
im gleichen Muster angeordnet wie die Steckerstifte der jeweiligen
IC-Baueinheit, so daß die jeweilige IC-Baueinheit
in der Fassung aufgenommen und befestigt werden kann. Die
Einbrennfassungen sind ständig an der Einbrennplatte befestigt,
wobei die Kontakte in den Fassungen mit den verschiedenen
gedruckten Leitungsbahnen auf der Einbrennplatte in
elektrischer Verbindung stehen. Diese gedruckten Leitungsbahnen
dienen zur Übertragung der verschiedenen Referenzsignale
von einer Signalquelle auf die IC-Baueinheiten.
Die Fassungen sind auf der Einbrennplatte in parallelen Reihen
angeordnet, so daß die Fassungen in Längsrichtung als
Sammelschiene mit einem Kantenstecker einer gedruckten Schaltung
zusammengeschaltet werden können, so daß eine einfache
Verbindung zu den Referenzsignalquellen hergestellt werden
kann.
Die Steckerstifte bzw. Pin-Anschlüsse einer jeden IC-Baueinheit
sind aufeinanderfolgend durchnumeriert, und während des
Einbrennens sind alle Steckerstifte der Baueinheiten, welche
die gleiche Nummer haben, elektrisch parallel zueinander geschaltet,
so daß die jeweiligen Steckerstifte mit identischen
Nummern gleiche Referenzsignale empfangen. Wenn daher bei
dieser Parallelschaltung ein IC-Baueinheit ausfällt und einer
ihrer Steckerstifte an Masse kommt oder mit einem unbeabsichtigten
Referenzsignal verbunden wird, kommen alle
Steckerstifte an der jeweiligen Einbrennplatte, welche die
gleiche Nummer aufweissen, an Masse bzw. werden an das unbeabsichtigte
Referenzsignal angeschlossen. Wenn ein derartiger
Zustand auftritt, werden die IC-Baueinheiten, welche parallel
an die fehlerhafte Einrichtung angeschlossen sind, während
der restlichen Einbrennzeit nicht ausreichend geprüft.
Um einen derartigen Vorfall zu vermeiden, hat man bislang
diskrete Widerstände mit den Fassungskontakten in Reihe geschaltet.
Ein in Reihe geschalteter großer Widerstand (z. B.
1000 Ohm) isoliert jeden Steckerstift von allen anderen
gleichnumerierten Steckerstiften in der Parallelschaltung.
Diese Technik wird in herkömmlicher Weise mit "Fassungsisolierung"
bezeichnet. Wenn ein Steckerstift einer IC-Baueinheit
an Masse kommt oder unbeabsichtigt mit einem unerwünschten
Signal verbunden wird, wird keiner der übrigen gleichnumerierten
Steckerstifte beeinflußt, da jeder Steckerstift
elektrisch durch die hohe Impedanz isoliert ist. Diese
Technik isoliert die jeweilige Fassung von den anderen Fassungen
auf der Einbrennplatte.
Die Fassungsisolierung hat man bisher dadurch erreicht, daß
die isolierenden Widerstände in einfacher Weise seitlich an
die Fassungen angelegt wurden und über das Leitungsnetzwerk
an der Einbrennplatte mit den Fassungskontakten verbunden
wurden. Hierdurch wird ein erheblicher Prozentsatz des auf
der Einbrennplatte zur Verfügung stehenden Platzes benötigt.
Dieser Platz würde andererseits für zusätzliche Fassungen zur
Verfügung stehen. Damit verringert sich die Anzahl der IC-
Baueinheiten, welche zum gleichen Zeitpunkt Einbrenntests
unterzogen werden können.
Um eine höhere Dichte der Fassungen auf der Platte zu erzielen,
haben die Hersteller damit begonnen, die Widerstände auf
der Einbrennplatte in im wesentlichen vertikaler Stellung neben
den Fassungen anzuordnen. In dieser vertikalen Anordnung
benötigen die Widerstände weniger Platz auf der Einbrennplatte,
und es kann somit eine größere Anzahl von Fassungen auf
der jeweiligen Einbrennplatte zum Einsatz kommen. Während eines
einzelnen Voralterungsvorgangs kann dann eine größere
Zahl von IC-Baueinheiten dem Einbrenntest unterzogen werden.
Bei dieser senkrechten Anordnung war es häufig erforderlich,
daß der obere Anschlußdraht des Widerstands umgebogen werden
mußte bzw. haarnadelförmig gekrümmt werden mußte, so daß
beide Anschlußdrähte durch den Boden der Einbrennplatte hindurchragten.
Um den Widerstand elektrisch in Reihe mit dem
Fassungskontakt zu schalten, mußte bei dieser Methode einer
der Widerstandsanschlußdrähte von der Unterseite der Einbrennplatte
her mit dem Fassungskontakt verlötet werden.
Eine andere elektrische Verbindungsart, bei der ein senkrecht
angeordneter Widerstand in Reihe mit einem Fassungskontakt
verbunden wird, ist in der US-PS 44 78 476 beschrieben.
Bei der Anordnung der Widerstände in dieser im wesentlichen
vertikalen und aufrechten Stellung wird im Vergleich
zu der Anordnung, bei welcher die Widerstände mit ihren Seiten
auf die Einbrennplatte aufgelegt werden, eine Platzersparnis
auf der Einbrennplatte erreicht. Es wird jedoch
weiterhin ein erheblicher Prozentsatz der auf der Einbrennplatte
zur Verfügung stehenden Fläche zur Anordnung und zur
Befestigung der Widerstände benötigt.
Ein weiterer Nachteil der bisherigen Maßnahmen zur Erzielung
der Fassungsisolierung besteht darin, daß die Widerstände und
ihre Anschlußdrähte offen und ungeschützt vorliegen. Die bei
der Fassungsisolierung verwendeten Widerstände werden häufig
aus einem Keramikmaterial gefertigt, das ziemlich brüchig
ist und leicht beschädigt werden kann. Ferner sind bei der
aus der US-PS 44 78 476 bekannten Anordnung die Fassungskontakte
selbst freigelegt. Dies gilt auch für die Verbindungsstellen
zwischen den Widerständen und den Kontakten.
Dieses Freiliegen kann dazu führen, daß die Kontakte oder die
Widerstände oder ihre Verbindungsdrähte und die Verbindungsstellen
während des Ladens und Entladens der IC-Bausteine,
was häufig automatisch durchgeführt wird, verschoben oder
beschädigt werden. Ein verschobeneer oder gebrochener Zuführungsdraht
oder Kontakt kann gegen einen benachbarten Zuführungsdraht
oder Kontakt anstoßen. Hieraus kann ein Kurzschluß
oder eine weitere Beschädigung resultieren. Eine weitere
unerwünschte Beeinträchtigung bei den bisherigen Maßnahmen
zur Erzielung der Fassungsisolierung bestand darin, daß
die Herstellung der elektrischen Verbindungen zwischen den
isolierenden Widerständen und den Fassungskontakten einen
erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand erforderten. Diese Verbindungsstellen
mußten häufig durch Löten von Hand hergestellt
werden. Dieses Erfordernis ergab sich insbesondere
dann, wenn die Widerstände in den Fassungen ausgewechselt
werden mußten, um die Fassungen für andere Anwendungen zu
verwenden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, durch welche eine ausreichende
Fassungsisolierung gewährleistet wird, die jedoch
einen nur minimalen Platzbedarf auf der Einbrennplatte hat.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
In vorteilhafter Weise wird hierbei noch ein zusätzlicher
Schutz für die Widerstände und Fassungskontakte erreicht,
wobei ferner der Arbeitsaufwand beim Einbau und beim Auswechseln
der Widerstände verringert ist.
Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, welche
verwendet wird bei Einbrenntests zum Voraltern von IC-Baueinheiten,
und welche eine Fassungsisolierung während des
Einbrennvorgangs vorsieht, wobei auf der Einbrennplatte eine
hohe Fassungsdichte erreicht wird und die Widerstände, Verbindungsdrähte,
Fassungskontakte und Verbindungsstellen zwischen
den Widerständen und Fassungskontakten gegen physikalische
Beschädigung geschützt sind. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
enthält hierzu wenigstens eine Einbrennfassung zur
Aufnahme und Befestigung einer IC-Baueinheit mit einem
Fassungskörper, mehreren elektrischen Kontakten im Fassungskörper
und mit mehreren Widerständen, von denen jeder Widerstand
im Fassungskörper enthalten ist und elektrisch in Reihe
mit jeweils einem der elektrischen Fassungskontakte verbunden
ist.
Die Erfindung umfaßt ferner eine Einbrennplatte mit einer
gedruckten Schaltplatte, auf der mehrere Einbrennfassungen
befestigt sind, wobei die Einbrennfassungen mehrere elektrische
Kontakte und mehrere Widerstände aufweisen, von denen
jeder Widerstand innerhalb des Grundrisses bzw. Fußumrisses
der Fassung enthalten ist und elektrisch in Reihe mit einem
der elektrischen Kontakte verbunden ist. Die Erfindung kann
ferner dadurch ausgestaltet sein, daß sie auf der gedruckten
Leiterplatte Mittel zum elektrischen Verbinden jeder der Reihenschaltungen
aus den Widerständen und den Fassungskontakten
parallel zueinander sowie Mittel zur Übertragung elektrischer
Referenzsignale zu den Parallelschaltungen aufweist.
Anhand der Figuren wird an einem Ausführungsbeispiel die Erfindung
noch näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Einbrennplatte
und einer Einbrennfassung, von denen
Teile abgeschnitten sind, wobei ein Teil
der im Inneren angeordneten Widerstände gezeigt
ist,
Fig. 2 eine schnittbildliche Darstellung der in Fig. 1
gezeigten Einbrennfassung entlang einer
Schnittlinie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 eine schnittbildliche Darstellung der in Fig. 1
gezeigten Einbrennfassung entlang einer
Schnittlinie 3-3 in Fig. 1 und
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Bodens der
in Fig. 1 gezeigten Einbrennplatte.
Zur Durchführung von Einbrenntests werden IC-Baueinheiten in
Fassungen auf Einbrennplatten angeordnet. Verschiedene Referenzsignale
werden an die Steckerstifte einer jeden in der
Fassung befestigten IC-Baueinheit über Fassungskontakte während
eines längeren Zeitraums übertragen, um die jeweilige
IC-Baueinheit zu prüfen. Während des Einbrenntests sind alle
Steckerstifte der IC-Baueinheiten mit der gleichen Numerierung
elektrisch zueinander parallel geschaltet, so daß alle
diese Steckerstifte die gleichen Referenzsignale empfangen.
Zur Erzielung einer Fassungsisolierung sind Widerstände vorgesehen,
welche in Reihe mit den Fassungskontakten geschaltet
sind. Wenn einer der Steckerstifte an Masse gerät oder mit
einem unerwünschten Referenzsignal in Berührung kommt, wird
keiner der übrigen IC-Bausteine in der Parallelschaltung beeinflußt.
Um eine möglichst hohe Fassungsdichte auf der Einbrennplatte
zu erreichen, ist es erwünscht, daß die isolierenden
Widerstände nur einen minimalen Prozentanteil der auf
der Einbrennplatte zur Verfügung stehenden Fläche einnehmen.
Ferner ist es erwünscht, daß die Widerstände, die Fassungskontakte
und alle Verbindungsstellen sowie die Anschlußdrähte
gegen Beschädigung geschützt sind, und ferner ist es erwünscht,
daß die Fassung so ausgestaltet ist, daß die Widerstände
in einfacher Weise und wirkungsvoll entfernt bzw. ausgewechselt
werden können.
Bei einem in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
eine Einbrennfassung 10 mit inneren Widerständen 40 auf einer
Einbrennplatte 12 befestigt. Die Einbrennfassung 10 besitzt
einen Fassungskörper 20, der durch Spritzgießen eines geeigneten
hochtemperaturbeständigen Kunststoffes, beispielsweise
Polyphenylensulfid, hergestellt ist, so daß die Fassungen Temperaturen
bis zu 225°C ständig aushalten können. Diese Temperaturen
kommen innerhalb der Einbrennkammer bei der Durchführung
der Einbrenntests zur Anwendung.
Der Fassungskörper 20 besteht aus einer Gießeinheit mit Abstützfüßen
21, Seitenflächen 24, Endflächen 26, einer Bodenfläche
27 und mehreren eingeformten kastenförmigen Fächern
22 a, 22 b usw. zur Aufnahme von Steckerstiften bzw. Pin-Anschlüssen
einer nicht näher dargestellten IC-Baueinheit, die
für diese Fassung bestimmt ist. Bei dem in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel besitzt der Fassungskörper 20 zwei
parallele Reihen von jeweils acht Fächern, wobei jede Reihe
von einer in Längsrichtung verlaufenden Mittellinie der Einbrennfassung
10 einen gleichen Abstand aufweist. Die beiden
Fächerreihen können 16 Pin-Anschlüsse einer Doppelreihen-IC-
Baueinheit (8 Pin-Anschlüsse in jeder der beiden Reihen) aufnehmen.
Die Fassungen können so ausgebildet sein, daß sie
verschiedene Arten und Typen und Formen von IC-Baueinheiten
bzw. -Bausteinen aufnehmen können, wobei die Pin-Anschlußanordnung
unterschiedlich zu der sein kann, wie sie für den
Fassungskörper 20 der Fig. 1 geeignet ist.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, befinden sich in jedem Fach
22 rippenförmige elektrische Kontakte 30. Diese Kontakte 30
werden im Fassungskörper 20 aufgrund eigener Federwirkung in
an sich bekannter Art und Weise gehalten. Die Wände der
Fächer 22 und die Kontakte 30 sind so ausgebildet, daß sie
nicht näher dargestellte Pin-Anschlüsse der zugeordneten
IC-Baueinheit in das jeweilige Fach 22 führen können, wobei
die Wände seitliche Bewegungen der rippenförmigen elektrischen
Kontakte 30 aushalten können. Die rippenförmigen Kontakte
30 sind zu einer Schließstellung bei 32 innerhalb
des jeweiligen Faches 22 vorgespannt, so daß sie den jeweiligen
Pin-Anschluß einer zugeordneten, nicht näher dargestellten
IC-Baueinheit aufnehmen und festhalten können. Der
Fassungskörper 20 besitzt in jedem seiner Fächer 22 einen
beim Gießen geformten Boden 28, in welchen eine spitz zulaufende
Öffnung 29 eingeformt ist. Die spitz zulaufende Öffnung
29 ist so geformt, daß ihr kleiner Durchmesser an der Bodenfläche
27 des Fassungskörpers 20 vorgesehen ist. Die spitz
zulaufenden Öffnungen 29 werden bevorzugt beim Gießen des
Fassungskörpers 20 gebildet. Es ist jedoch auch möglich, daß
die spitz zulaufenden Öffnungen 29 nach dem Gießen des Fassungskörpers
20 ausgebohrt werden.
Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß der Fassungskörper 20 eine
Gesamtlänge L und eine Gesamtbreite W aufweist. Jede Einbrennfassung
10 besitzt einen Grundriß bzw. Fußumriß auf
der Einbrennplatte 12, welcher gleich ist dem Produkt
L × W.
Wie aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, sind die Widerstände
40 z. B. mit 1000 Ohm im Fassungskörper 20 befestigt.
Die Widerstände 40 sind so angeordnet, daß sie nicht über die
Seitenflächen 24 oder die Endflächen 26 des Fasssungskörpers
20 überstehen. Durch diese Anordnung ist gewährleistet, daß
die Widerstände 40 den Fußumriß bzw. den Platzbedarf der Einbrennfassung
10 auf der Einbrennplatte 12 nicht vergrößern.
Die Widerstände sind in einer im wesentlichen aufrechten und
vertikalen Stellung in der Einbrennfassung 10 befestigt, so
daß ein jeweiliger oberer Anschlußdraht 42 des Widerstands
40 innerhalb des jeweiligen Faches 22 sich nach oben erstreckt,
wie dies aus Fig. 2 zu ersehen ist. Der obere Anschlußdraht
42 des Widerstands 40 ist elektrisch mit dem rippenförmigen
Kontakt 30 innerhalb des Faches 22 an einer Verbindungsstelle
34 elektrisch verbunden. Die elektrische Verbindung
kann beispielsweise durch Heftschweißen, durch Umbiegen
oder durch Löten mit einem Hochtemperaturlötmittel (beispielsweise
aus 96,5% Zinn und 3,5% Silber) hergestellt
sein. Bevorzugt wird eine Preßverbindung, die durch Umbiegen
hergestellt wird. Diese Verbindung läßt sich in ausreichendem
Maße und kostengünstig durchführen. Jeweilige nach unten sich
erstreckende Anschlußdrähte 44 der Widerstände 40 erstrecken
sich durch die zugespitzten Öffnungen 29 im Fassungskörper
20 und ragen durch die Einbrennplatte 12, so daß sie in herkömmlicher
Weise mit gedruckten Leitungsbahnen 50 auf der
Einbrennplatte 12 verbunden werden können. Die Widerstände
werden hierbei z. B. durch Löten an Verbindungsstellen 52 mit
den gedruckten Leitungsbahnen verbunden.
In herkömmlicher Weise ist es in der IC-Baueinheitindustrie
nicht erforderlich, bestimmte Pin-Anschlüsse an einer IC-Baueinheit
während des Voralterns durch Einbrennen mit Hilfe
eines Widerstandes zu isolieren. Dies trifft beispielsweise
für die Pin-Anschlüsse 8 und 16 in einer IC-Baueinheit mit
16 Pin-Anschlüssen zu, da diese Pin-Anschlüsse als Spannungs-
und Massepunkte dienen. Wie die Fig. 3 zeigt, ist der jeweilige
rippenförmige Kontakt 30, der einen Pin-Anschluß bzw.
Steckerstift aufnehmen kann, welcher keine Isolation benötigt,
elektrisch mit dem jeweiligen Referenzsignal, beispielsweise
mit Hilfe eines Verbindungsdrahtes 60 verbunden.
In diesem Fall ist dann kein isolierender Widerstand 40 in
Reihe zugeschaltet. Das obere Ende des Verbindungsdrahtes 60
ist mit dem Kontakt 30 in der gleichen Weise verbunden, wie
die oberen Anschlußdrähte 42 der Widerstände 40 mit den zugeordneten
Kontakten 30 verbunden sind. Das untere Ende des
Anschlußdrahtes 60 erstreckt sich durch die zugespitzte Öffnung
29 im Fassungskörper 20 und ragt durch die Einbrennplatte
12 hindurch, so daß sie mit der geeigneten gedruckten
Leiterbahn 50 auf der Einbrennplatte 12 verbunden werden
kann. Das untere Ende des Verbindungsdrahtes 60 kann hierzu
durch Löten an der Verbindungsstelle 52 mit der gedruckten
Leiterbahn 50 verbunden sein.
Wie die Fig. 4 schematisch zeigt, sind gedruckte Leiterbahnen
50, welche durch Ätzen auf die Oberfläche der Einbrennplatte
12 aufgebracht sind, elektrisch mit jeweiligen Verbindungsstellen
52 verbunden, so daß eine Parallelschaltung
von entsprechenden und identisch positionierten Verbindungsstellen
aller auf der Einbrennplatte 12 befestigter Einbrennfassungen
10 hergestellt wird. In der Fig. 4 sind nur zwei
Einbrennfassungen 10 dargestellt. Normalerweise ist eine große
Anzahl derartiger Einbrennfassungen an der Einbrennplatte
befestigt, so daß möglichst viele IC-Baueinheiten im Verlauf
eines einzelnen Einbrennvorgangs vorgealtert werden können.
Die gedruckten Leiterbahnen 50 sind in die Einbrennplatte 12
so eingeätzt, daß sie an Randkontaktflächen 56 einer Randsteckerleiste
54 der Einbrennplatte 12 enden. Auf diese Weise
können Referenzsignale, welche beim Voraltern zur Prüfung
der IC-Baueinheiten verwendet werden, von einer Referenzsignalquelle
über einen nicht näher dargestellten herkömmlichen
Stecker, der mit der Randsteckleiste 54 verbunden ist,
geliefert werden. Die Referenzsignale können dann auf die
Pin-Anschlüsse der IC-Baueinheiten, welche nicht näher dargestellt
sind, übertragen werden. Diese Übertragung erfolgt
über die durchgehenden Leitungswege, welche gebildet werden
von den Randkontaktflächen 56, den gedruckten Leiterbahnen
50, den Verbindungsstellen 52, den Widerständen 40 bzw. den
Verbindungsdrähten 60 (wie es die Anschlußbelegung der
jeweiligen IC-Baueinheit vorschreibt) und den Kontakten 30.
Wie die Fig. 2 zeigt, sind die vertikal angeordneten Widerstände
40 nicht der Gefahr ausgesetzt, daß sie beschädigt
oder verlagert werden, wie das bei den Widerständen der Fall
ist, welche bei herkömmlichen, oben erwähnten Fassungsisolierungen
zur Anwendung kommen. Bei der Erfindung sind die Widerstände
40 innerhalb der Fächer 22 des Fassungskörpers 20
eingeschlossen. Der Fassungskörper 20 ist beispielsweise
so geformt, daß seine Fächer 22 größere Abmessungen aufweisen
als der Querschnitt bzw. Durchmesser der Widerstände 40.
Es entsteht somit ein Spalt 60 zwischen jedem Widerstand 40
und der Seiteninnenfläche eines jeden Faches 22. Dieser
Spalt 60 gewährleistet einen zusätzlichen Schutz für den
jeweiligen Widerstand 40, beispielsweise gegen physikalische
Erschütterungen, welche der Fassungskörper 20 aufnimmt
während des automatischen Ladens und Entladens der
IC-Baueinheiten. Derartige Erschütterungen werden nicht direkt
auf die Widerstände und ihre Anschlußdrähte 42, 44 übertragen.
Außerdem wird durch den Spalt 60 gewährleistet, daß
die Widerstände 40 leicht in den Fassungskörper 20 nach dem
Gießen des Fassungskörpers 20 eingesetzt werden können.
Da eine möglichst hohe Fassungsdichte auf der Einbrennplatte
erwünscht ist, ist der Grundriß des Fassungskörpers gleich
oder nicht wesentlich größer als der Grundriß eines herkömmlichen
Fassungskörpers, wobei jedoch der Platzbedarf
durch zusätzliche Widerstände nicht erhöht ist, da die Widerstände
innen eingebaut sind. Zur Zeit werden für die jeweiligen
Standard-Doppelreihen-IC-Baueinheiten standardisierte
Fassungen verwendet, die entsprechende Abmessungen und Grundrisse
für ihre Fassungskörper besitzen. Diese Grundrisse der
standardisierten Einbrennfassungen sind durch die nachstehend
aufgelisteten Abmessungen gekennzeichnet:
Zur Zeit besitzen Einbrennfassungen zur Durchführung der Voralterung
eine Höhe von etwa 1,77 cm. Da der Fußumriß bzw.
der Platzbedarf der Einbrennfassung 10, welche bei der Erfindung
zur Anwendung kommt, nicht größer ist als die jeweils
standardisierten Fußumrisse bzw. Grundrisse herkömmlicher
Einbrennfassungen, wie sie oben aufgelistet sind, kann die
Höhe der Einbrennfassung 10 vergrößert werden, damit die
Widerstände 40 in ihrem Innern untergebracht werden können.
Die erforderliche Vergrößerung der Gesamthöhe kann dazu führen,
daß die Gesamthöhe der Einbrennfassung 10 auf etwa
1,9 cm vergrößert wird.
Durch die Erfindung wird eine Fassungsisolierung beim Voraltern
von IC-Baueinheiten durch Einbrennen erreicht, wobei
eine maximale Fassungsdichte auf der Einbrennplatte erreicht
wird. Gleichzeitig ist ein Schutz gegen physikalische Beschädigung
der Fassungskontakte, der Widerstände, der Anschlußdrähte
und der Verbindungsstellen vorgesehen. Ferner können
die isolierenden Widerstände 40 einfach und wirtschaftlich
in den Fassungskörper 20 nach dessen Gießformen eingesetzt
werden. In obiger Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung erläutert. Es sind Abänderungen möglich, wobei
solche Abänderungen ein Widerstandssubstrat innerhalb der
Einbrennfassung anstelle von diskreten isolierenden Widerständen
40, die, wie oben beschrieben, in Fächern 22 des Fassungskörpers
20 gelagert sind, umfassen können.
Claims (22)
1. Vorrichtung zum Voraltern von IC-Baueinheiten mit
wenigstens einer, einen Fassungskörper aufweisenden Einbrennfassung
zur Aufnahme und Befestigung einer IC-Baueinheit,
dadurch gekennzeichnet, daß im Fassungskörper (20) mehrere
elektrische Kontakte (30) angeordnet sind, und daß vom Fassungskörper
(20) mehrere Widerstände (40) umfaßt sind, von
denen jeder mit jeweils einem unterschiedlichen Kontakt der
elektrischen Kontakte (30) in Reihe geschaltet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Fassungskörper (20) mehrere Fächer (22) in seinem Innern
aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Widerstände (40) im wesentlichen in aufrechter
und vertikaler Stellung jeweils in einem der Fächer (22) angeordnet
sind und daß in jedem der Fächer (20) jeweils einer
der elektrischen Kontakte (30) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder der Widerstände (40) jeweils in
Reihe mit einem der elektrischen Kontakte (30) durch Preßverbindung
verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder der Widerstände (40) jeweils in
Reihe mit einem der elektrischen Kontakte (30) durch Löten
verbunden ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fassungskörper (20) einen Fußumriß
(F) aufweist, der nicht größer ist als der Fußumriß einer
standardisierten Fassung für die IC-Baueinheit.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der Widerstände (40) im wesentlichen in aufrechter und
vertikaler Stellung in einem jeweils unterschiedlichen der
Fächer (22) angeordnet ist und daß jeder der elektrischen Kontakte
(30) in jeweils einem der Fächer (22) befestigt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
jeweils einer der Widerstände (40) mit jeweils einem der
elektrischen Kontakte (30) durch Preßverbindung in Reihe geschaltet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
jeweils einer der Widerstände (40) mit jeweils einem der
elektrischen Kontakte (30) durch Löten in Reihe geschaltet
ist.
10. Vorrichtung zum Voraltern von IC-Baueinheiten mit Mehrfachanschlußbelegung,
gekennzeichnet durch
- - einen Fassungskörper (20) mit mehreren eingeformten Fächern (22), von denen jedes Fach einen Boden (28) aufweist, in den eine Öffnung (29) eingeformt ist;
- - mehrere elektrische Kontakte (30), von denen jeder in jeweils einem unterschiedlichen Fach (22) angeordnet ist;
- - mehrere Widerstände (40), von denen jeder einen oberen Anschlußdraht (42) und einen unteren Anschlußdraht (44) aufweist, und die jeweils in in wesentlicher aufrechter und vertikaler Stellung in den unterschiedlichen Fächern (22) angeordnet sind und elektrisch mit jeweils den verschiedenen elektrischen Kontakten (30) zur Bildung von jeweiligen Reihenschaltungen in Reihe geschaltet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fassungskörper (20) einen Fußumriß (F) aufweist, der
nicht größer ist als der Fußumriß einer standardisierten
Fassung für die IC-Baueinheit.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der elektrischen Kontakte (30) in der Weise zu
einer Schließstellung (32) vorgespannt ist, daß jeweils unterschiedliche
Pin-Anschlüsse von IC-Baueinheiten festhaltbar
sind und die elektrischen Kontakte an unterschiedliche Pin-
Anschlüsse anpaßbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder der Widerstände (40) in einem unterschiedlichen
Fach (22) befestigt ist, wobei der untere
Anschlußdraht (44) des Widerstandes (40) durch die Öffnung
(29) im Boden (28) des jeweiligen Faches (22) sich erstreckt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere Anschlußdraht (42) eines jeden
Widerstandes (40) durch Löten mit einem der elektrischen
Kontakte (30) zur Bildung einer Serienschaltung verbunden
ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere Anschlußdraht (42) eines jeden
Widerstandes (40) durch Preßverbindung mit einem der elektrischen
Kontakte (30) zur Bildung einer Reihenschaltung
verbunden ist.
16. Vorrichtung zum Voraltern von IC-Baueinheiten mit wenigstens
einer Einbrennplatte, gekennzeichnet durch
- - eine gedruckte Leiterbahnfläche und
- - mehrere Einbrennfassungen (10), die jeweils einen Fußumriß (F) aufweisen und an der Einbrennplatte (12) befestigt sind, wobei jede Einbrennfassung (10) mehrere elektrische Kontakte (30) und mehrere Widerstände (40) aufweist, die innerhalb des Fußumrisses (F) angeordnet sind, wobei jeweils ein Widerstand (40) zur Bildung einer Reihenschaltung mit jeweils einem der elektrischen Kontakte (30) in Reihe geschaltet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß an der gedruckten Leiterbahnfläche ferner elektrische
Verbindungsmittel (50, 52) vorgesehen sind, durch die einander
entsprechende, aus den jeweiligen Widerständen und Kontakten
bestehende Reihenschaltungen in den jeweiligen Einbrennfassungen
zur Bildung mehrerer Parallelschaltungen
parallelgeschaltet sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß Übertragungsmittel (54, 56) zur Übertragung elektrischer
Referenzsignale an die Parallelschaltungen vorgesehen sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fußumriß der Einbrennfassung (10) nicht größer ist
als der Fußumriß einer standardisierten Fassung für eine
IC-Baueinheit.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Verbindungsmittel (50, 52) jede der aus einem
Widerstand und einem Kontakt bestehenden Reihenschaltungen
mit einer entsprechenden jeweiligen Reihenschaltung in den
jeweiligen anderen Einbrennfassungen (10) parallelgeschaltet
ist zur Bildung mehrerer Parallelschaltungen.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß Übertragungsmittel (54, 56) zur Übertragung elektrischer
Referenzsignale an die Parallelschaltungen vorgesehen sind.
22. Vorrichtung zum Voraltern von IC-Baueinheiten mit wenigstens
einer einen Fassungskörper aufweisenden Einbrennfassung
und mehreren elektrischen Kontakten, die an Pin-Anschlüsse
einer IC-Baueinheit angepaßt sind, gekennzeichnet durch
mehrere Widerstände (40), die im Fassungskörper (20) befestigt
sind, wobei jeder Widerstand (40) elektrisch in Reihe
geschaltet ist mit einem der elektrischen Kontakte (30).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US85668286A | 1986-04-25 | 1986-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3642587A1 true DE3642587A1 (de) | 1987-10-29 |
Family
ID=25324246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863642587 Withdrawn DE3642587A1 (de) | 1986-04-25 | 1986-12-12 | Vorrichtung zum voraltern von ic-baueinheiten |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS62257072A (de) |
| DE (1) | DE3642587A1 (de) |
| FR (1) | FR2597982A1 (de) |
| GB (1) | GB2189947A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE112014001375B4 (de) | 2013-03-15 | 2023-10-12 | Yazaki Corporation | Elektronische Baugruppenstruktur und elektrische Anschlussbox |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0897261A (ja) * | 1994-09-28 | 1996-04-12 | Nec Corp | 半導体チップバイアステスト用ソケット |
| US6392427B1 (en) * | 1998-12-21 | 2002-05-21 | Kaitech Engineering, Inc. | Testing electronic devices |
-
1986
- 1986-10-09 GB GB08624221A patent/GB2189947A/en not_active Withdrawn
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- 1986-12-12 DE DE19863642587 patent/DE3642587A1/de not_active Withdrawn
-
1987
- 1987-01-29 FR FR8701065A patent/FR2597982A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE112014001375B4 (de) | 2013-03-15 | 2023-10-12 | Yazaki Corporation | Elektronische Baugruppenstruktur und elektrische Anschlussbox |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB8624221D0 (en) | 1986-11-12 |
| JPS62257072A (ja) | 1987-11-09 |
| FR2597982A1 (fr) | 1987-10-30 |
| GB2189947A (en) | 1987-11-04 |
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |