DE1590745C3 - Magnetisch betätigter elektrischer Schalter - Google Patents
Magnetisch betätigter elektrischer SchalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen magnetisch betätigten Schalter, bei dem ein treibender Dauermagnet auf der
einen Seite einer nicht magnetisierbaren Wand angetrieben, beispielsweise durch einen Schwimmer in
einem Flüssigkeitsbehälter, einen getriebenen Dauermagneten auf der anderen Seite der nicht magnetisierbaren
Wand, durch magnetische Anziehung und/oder Abstoßung bewegt wird, wobei die Bewegung des getriebenen
Magneten elektrische Schaltkontakte steuert. Die Erfindung besteht darin, daß der treibende
Dauermagnet eines derartigen Schalters radial magnetisiert und vertikal entsprechend der Höhenlage eines
den Schalter steuernden Körpers beweglich ist, während der getriebene, zur Steuerung von Schaltkontakten
dienende Dauermagnet als axial magnetisierter Stabmagnet in einer horizontalen Führung verschiebbar
ist, deren Enden von der Bahn des treibenden Magneten mindestens annähernd gleich weit entfernt sind.
Bei einer solchen Anordnung zieht der Nordpol des treibenden Magneten, wenn er der den getriebenen
Magneten enthaltenden Horizontalebene näher liegt, dessen Südpol an und stößt gleichzeitig dessen Nordpol
ab, so daß der getriebene Magnet sich zum einen Ende der Führung hin bewegt und dabei z. B. einen Satz an
Kontakten öffnet und einen anderen Satz schließt. Wenn hierauf der treibende Magnet, beispielsweise unter
der Wirkung eines mit ihm verbundenen Schwimmers infolge einer Veränderung des Flüssigkeitsspiegels,
sich so bewegt, daß sein Südpol der genannten, den treibenden Magneten enthaltenden Horizontalebene
näher liegt, so erfährt der getriebene Magnet eine Kraftwirkung, die bestrebt ist, ihn in der entgegengesetzten
Richtung in seiner Führung zu bewegen. Der getriebene Magnet gelangt damit schließlich an das andere
Ende der Führung, und zwar mit Schnappwirkung, wobei sich die Stellungen, die die Schaltkontakte zuvor
eingenommen haben, umkehren.
Bisher war es üblich, den treibenden oder den getriebenen Dauermagneten drehbar anzuordnen und zwischen
zwei Endstellungen zu schwenken. Der Schalter nach der Erfindung hat demgegenüber den Vorteil, daß
für den Magneten kein Drehzapfen erforderlich ist. Damit entfällt die Notwendigkeit, das harte Sintermaterial,
aus dem die Magneten bestehen, zu bohren. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Pole des Magneten
sich auf. einer geraden, an Stelle einer gekrümmten Bahn bewegen. Damit werden optimale Bedingungen
für die Betätigung von Kontakten geschaffen, die an den Enden von Blattfedern angebracht sind, beispielsweise
Kontakte mit Luftunterbrechung oder Blattfederkontakte im Vakuum, sofern die Kontaktfedern so
angeordnet sind, daß sie sich rechtwinklig zu der Bahn erstrecken, längs der sich der.getriebene Magnet bewegt.
Der getriebene Dauermagnet ist in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zylindrisch und mit Polytetrafluoräthylen
überzogen und gleitet in einem Glasrohr, das seine Rohrführung bildet. Das Glasrohr
kann an seinen Enden geschlossen sein, so daß keine Fremdkörper in die Führung gelangen und die Bewegung
des getriebenen Magneten hindern können. Haltestücke aus ferromagnetischem Material, beispielsweise
weichem Eisen, können an jedem Ende der Führung angebracht werden, um den getriebenen Magneten
durch Anziehung in seiner jeweiligen Endstellung zu halten, bis der treibende Magnet eine Stellung erreicht
hat, wo die sowohl anziehende als auch abstoßende Wirkung seiner beiden Pole auf die Pole des getriebenen
Magneten genügend groß ist, um die Anziehung an dem einen oder anderen magnetischen Haltestück zu
überwinden und den getriebenen Magneten plötzlich vorschnellend zum anderen Ende der Führung zu be-
wegen. Dadurch wird die Gefahr vermieden, daß sich der getriebene Magnet vorzeitig in Bewegung setzt.
Außerdem wird die bereits erwähnte Schnappwirkung verstärkt, was wünschenswert ist, um eine Lichtbogenbildung
zu verhindern. Die magnetischen Haltestücke können entweder in fester Stellung an den Enden der
Führung angebracht oder mit den Blattfedern oder sonstigen Trägern für die Schaltkontakte verbunden
werden.
Ein erfindungsgemäß gestalteter Schalter läßt sich außerordentlich kompakt bauen. Beispielsweise kann
der treibende Magnet von einem zylindrischen Stabmagneten gebildet werden, der in einer rohrförmigen
Führung beweglich ist, welche die nichtmagnetische Wand bildet. Weiterhin kann der getriebene Magnet
mit seiner Führung und den Schaltkontakten in einem Gehäuse untergebracht werden, das seitlich an der
Rohrführung für den treibenden Kontakt angebracht wird. Das Gehäuse kann aus einem Paar horizontaler
Porzellanplatten bestehen, die miteinander fest verbunden sind und zwischen sich Hohlräume zur Aufnahme
der Führung für den getriebenen Magneten und die Schaltkontakte bilden. Das Gehäuse kann relativ zur
Rohrführung des treibenden Magneten so montiert werden, daß eine Anzahl gleicher Gehäuse in einem
Stapel übereinander längs der Rohrführung angeordnet werden können, deren getriebene Magnete sämtlich
von ein und demselben treibenden Magneten in der Führung betätigt werden. Beispielsweise kann jedes
Gehäuse auf einer vertikalen Haltestange aufwärts oder abwärts verschiebbar angeordnet und in einer
Stellung, die der jeweils gewählten Höhe auf der Stange entspricht, festgelegt werden. In dieser Weise ist es
möglich, eine Anzahl verschiedener Schaltoperationen auszulösen, die genau bestimmten Änderungen in der
Höhenlage des treibenden Magneten entsprechen. Dies ist besonders zweckmäßig, wenn sich die rohrförmige
Führung für den treibenden Magneten nach oben aus einem Flüssigkeitsbehälter heraus erstreckt und der
treibende Magnet mit einem im Behälter befindlichen Schwimmer verbunden ist, so daß er sich mit dem Flüssigkeitsspiegel
auf und ab bewegt. Die verschiedenen Schaltoperationen dienen beispielsweise zur Steuerung
von Pumpen, Ventilen oder Heizelementen in Verbindung mit dem Behälter.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch einen erfindungsgemäß gestalteten Schalter nach Linie I-I in F i g. 3,
F i g. 2 einen Schnitt durch den gleichen Schalter nach Linie Π-ΙΙ in F i g. 3,
F i g. 3 eine Seitenansicht des Schalters,
F i g. 4 die Wirkungsweise in Betrachtung des Schalters von oben,
F i g. 5 desgleichen in Betrachtung von vorn und
F i g. 6 eine der F i g. 1 entsprechende Darstellung mit einer Abwandlung.
Der Schalter nach F i g. 1 bis 3 besteht aus einer Rohrführung 7 aus nicht magnetisierbarem, rostfreiem
Stahl und einem Gehäuse, das sich aus zwei Porzellanplatten 8 und 9 zusammensetzt und auf einer feststehenden
vertikalen Haltestange 10 befestigt ist. Die Führung 7 erstreckt sich aufwärts von einem nicht gezeichneten
Wasserkessel und steht mit dessen Innern in Verbindung. In Flucht mit ihr ist im Kessel ein Schwimmer
vorgesehen, der einen in radialer Richtung polarisierten treibenden Dauermagneten 11 trägt, der in der
Führung 7 beweglich ist und durch eine Stange 12 mit dem Schwimmer verbunden ist. Wenn der Schwimmer
im Kessel sich infolge von Änderungen in der Höhe des Flüssigeitsspiegels auf und nieder bewegt, so folgt dem
der treibende Magnet 11 und bewegt sich in der Führung 7 im Bereich des Gehäuses gleichfalls auf und ab.
Die beiden Platten 8 und 9 sind mittels einer Büchse 13 miteinander verspannt, die durch Öffnungen in beiden
Platten gesteckt ist. Ein Kopf 14 am einen Ende der Büchse wird von einer Ausnehmung 15 an der Oberseite
der Platte 9 aufgenommen. Am unteren Ende erhält die Büchse 13 eine Umbördelung 16, die von einer entsprechenden
Ausnehmung 17 an der Grundfläche der Platte 8 aufgenommen wird. Die Büchse 13 ist mit relativ
enger Passung auf der Stange 10 verschiebbar, und das Gehäuse kann in der jeweils gewünschten Höhe auf
der Stange 10 mittels einer Klemmschraube 18 festgelegt werden, die durch eine Öffnung 19 an der Seite des
Gehäuses zugänglich und durch ein Gewindeloch in der Wandung der Büchse 13 geschraubt ist, um gegen die
Stange 10 gepreßt werden zu können. An den Platten 8 und 9 sind Nasen 20 ausgebildet, die die Rohrführung 7
umgreifen und verhindern, daß sich das Gehäuse auf der Haltestange 10 relativ zur Rohrführung 7 dreht.
Die einander zugewandten Seiten der Platten 8 und 9 sind mit Ausnehmungen versehen. Diese Ausnehmungen
bilden drei Hohlräume, von denen zwei zur Aufnahme von Blattfederschaltern 21 dienen, während der
dritte eine evakuierte Glasrohrführung 22 enthält, in der sich ein getriebener Magnet 23 befindet, der mit
Polytetrafluoräthylen überzogen ist. Die Führung 22 liegt mit ihrer Achse parallel zu einer an die Rohrführung
7 gelegten horizontalen Tangente. Ihre Enden haben von der Rohrführung gleiche Abstände. Zur Stromzuführung
dienen Drähte 24, die durch eine aus Isolierstoff bestehende Abschlußplatte 25 geführt und an die
Blattfederschalter 21 angeschlossen sind. Jede Schaltereinheit besteht aus einer evakuierten Glashülle mit
Blattfedern 26, die sich rechtwinklig zur Längsachse der Führung 22 erstrecken. Auf den freien Enden dieser
Blattfedern sind Kontakte 27 angebracht. Im gezeichneten Beispiel ist der Fall gewählt, daß die Kontakte
normalerweise geschlossen sind. Doch trägt das Federblatt 26, das der Führung 22 einer jeden Einheit 21 näher
liegt, einen Anker 28 aus weichem Eisen. Wenn der treibende Magnet 11 sich auf und nieder bewegt, so
bewirkt er, wie unten noch dargestellt werden wird, daß der getriebene Magnet 23 sich zum einen oder anderen Ende der Führung 22 verschiebt. Der Anker 28
im Blattfederschalter 21 an demjenigen Ende der Führung 22, an dem sich der getriebene Magnet gerade
befindet, wird magnetisch angezogen und bildet damit ein magnetisches Haltestück für den ihm zugewandten
Pol des Magneten 23, wobei gleichzeitig die Kontakte 27 des zugehörigen Schalters geöffnet werden. Währenddessen
bleiben die Kontakte 27 des anderen Schalters geschlossen. Wird der Magnet 23 alsdann zum anderen
Ende der Führung 22 hin bewegt, so werden die zuvor offenen Kontakte 27 geschlossen und die zuvor
geschlossenen Kontakte 27 geöffnet. Löcher 29 in der oberen Platte 9 gestatten es, die Tätigkeit der Kontakte
27 zu beobachten und zu überwachen.
Das Zusammenwirken zwischen dem treibenden Magneten 11, dem getriebenen Magneten 23 und den Kontakten
27 ist in F i g. 4 veranschaulicht. Da sich die Anordnung im Alternativenfall nicht anders verhält, ist in
F i g. 4 und 5 nur der Fall dargestellt, daß der Nordpol des Magneten 11 oben und der Südpol unten liegt. Befindet
sich der Südpol des Magneten 11 näher der
Achse des Magneten 23, wie in F i g. 4 und 5 mit vollen Linien gezeichnet ist, so zwingt die resultierende Reaktion
zwischen beiden Magneten den Magneten 23, sich in der Zeichnung nach rechts zu bewegen, dabei den
Anker 28 auf dem rechts befindlichen Blattfederschalter anzuziehen und die zugehörigen Kontakte 27 zu
öffnen. In dieser Stellung ist der Nordpol des Magneten 23 vom Anker 28 des linken Blattfederschalters zu weit
enternt, um die elastische Kraft der Blattfedern in der linken Schaltereinheit zu überwinden, so daß die Kontakte
27 der linken Einheit geschlossen bleiben. Bewegt sich der treibende Kontakt 1 in Richtung auf die strichpunktiert
gezeichnete Stellung und erreicht er eine Lage, in der die Differenz in der Reaktion zwischen
dem Nord- und Südpol des Magneten einerseits und den Polen des Magneten 23 andererseits ausreicht, um
sowohl die Reibung als auch die Anziehung zwischen dem Südpol des Magneten 23 und dem Anker 28 in der
rechten Schaltereinheit 21 zu überwinden, so bewegt sich der Magnet 23 schlagartig und mit Schnappwirkung
in die linke Stellung in F i g. 4 und 5. Wenn dies geschieht, wird der Anker der rechts befindlichen
Schaltereinheit freigegeben und der Anker 28 der linken Schaltereinheit angezogen, so daß die Schaltkontakte
27 in den beiden Einheiten ihre Stellungen umkehren.
Mehrere Schaltergehäuse können übereinander stapeiförmig auf der Haltestange 10 angebracht werden.
Wenn der treibende Magnet 11 dann an allen diesen Gehäusen nacheinander vorbeiläuft, so reagieren die
Schalter in den Gehäusen darauf in der gleichen Folge. Auf diese Weise ist es möglich, Ventile, Pumpen oder
Heizelemente, die mit dem Wasserkessel zusammenwirken, zu steuern. Dabei geschieht die Steuerung mit
großer Genauigkeit in Abhängigkeit von kleinen Änderungen in der Höhe des Flüssigkeitsspiegels.
Der abgewandelte Schalter nach F i g. 6 stimmt in Aufbau und Wirkungsweise fast genau mit dem beschriebenen Schalter überein. Die einzige bedeutsame Abweichung besteht darin, daß die im Vakuum arbeitenden Blattfederschalter 21 durch in Luft schaltende Einheiten ersetzt sind. Jede solche Einheit besteht aus Federblättern 26a, die mit Kontakten 27a besetzt sind. Als Halterung für die Federblätter 26a sind mit Anschlüssen versehene Blöcke 25a in das Gehäuse eingesetzt. Sie stellen elektrische Verbindungen zwischen Anschlußdrähten 24a mit den Federblättern 26a her.
Der abgewandelte Schalter nach F i g. 6 stimmt in Aufbau und Wirkungsweise fast genau mit dem beschriebenen Schalter überein. Die einzige bedeutsame Abweichung besteht darin, daß die im Vakuum arbeitenden Blattfederschalter 21 durch in Luft schaltende Einheiten ersetzt sind. Jede solche Einheit besteht aus Federblättern 26a, die mit Kontakten 27a besetzt sind. Als Halterung für die Federblätter 26a sind mit Anschlüssen versehene Blöcke 25a in das Gehäuse eingesetzt. Sie stellen elektrische Verbindungen zwischen Anschlußdrähten 24a mit den Federblättern 26a her.
F i g. 6 zeigt schließlich als Beispiel zwei alternativ verwendbare Typen von in Luft arbeitenden Schaltern.
Die obere Schalteinheit in F i g. 6 ist mit einem Weicheisenanker 28a an demjenigen Federblatt 26a versehen,
das von der Führung 22 weiter entfernt liegt als das andere Blatt, so daß die Kontakte 27a in der in F i g. 6
gezeichneten normalen Stellung offen sind, jedoch schließen, wenn der Magnet 23 sich an dem diesem
Schalter zugwandten Ende der Führung 22 befindet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Magnetisch betätigter elektrischer Schalter mit einem treibenden und einem getriebenen Dauermagnet,
die durch eine Wand aus nicht magnetisierbarem Werkstoff voneinander getrennnt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende
Dauermagnet (11) radial magnetisiert und vertikal entsprechend der Höhenlage eines den Schalter
steuernden Körpers beweglich ist, während der getriebene, zur Steuerung von Schaltkontakten (27,
27a) dienende Dauermagnet (23) als axial magnetisierter Stabmagnet in einer horizontalen Führung
(22) verschiebbar ist, deren Enden von der Bahn des treibenden Magneten (11) mindestens annähernd
gleich weit entfernt sind.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Satz von Schaltkontakten (27,
27a) an jedem Ende der Führung (22) des getriebenen Magneten (23) angeordnet und an Blattfedern
(26, 26a) mit einem ferromagnetischen Anker (28) angebracht sind, die sich mindestens annähernd
rechtwinklig zur Längsausdehnung der Führung
(22) erstrecken.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schaltkontaktsatz eine gesonderte
Blattfederschaltereinheit darstellt.
4. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der getriebene Magnet
(23) zylindrisch und mit einem Überzug aus Polytetrafluoräthylen versehen ist und seine Führung (22)
von einem Glasrohr gebildet wird.
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrisch geformte
treibende Magnet (11) in einer rohrförmigen Führung (7) beweglich ist, welche die Wand aus nicht
magnetisierbarem Werkstoff bildet, und daß der getriebene Magnet (23) mit seiner Führung (22) sowie
die Schaltkontakte (27, 27a) in einem Gehäuse untergebracht sind, das längsseits der rohrförmigen
Führung (7) des treibenden Magneten (11) angeordnet ist.
6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei fest miteinander
verbundenen horizontalen Porzellanplatten (8, 9) besteht, die zwischen sich Hohlräume zur Aufnahme
der Führung (22) des getriebenen Magneten (23) und der Schaltkontakte (27,27a) bilden.
7. Schalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (8, 9) längs einer vertikalen Haltestange (10) auf und ab verschiebbar
und an der Stange in einer beliebig gewählten Stellung feststellbar ist.
8. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende Magnet
(11) mit einem Schwimmer verbunden ist, der sich in einem Flüssigkeitsbehälter befindet und den Magneten
(11) entsprechend der wechselnden Höhe des Flüssigkeitsstandes bewegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3877565A GB1153297A (en) | 1965-09-10 | 1965-09-10 | Improvements relating to magnetically operated electrical switches. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1590745A1 DE1590745A1 (de) | 1970-05-21 |
| DE1590745B2 DE1590745B2 (de) | 1975-05-07 |
| DE1590745C3 true DE1590745C3 (de) | 1975-12-11 |
Family
ID=10405619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661590745 Expired DE1590745C3 (de) | 1965-09-10 | 1966-09-09 | Magnetisch betätigter elektrischer Schalter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1590745C3 (de) |
| GB (1) | GB1153297A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106052799A (zh) * | 2016-07-27 | 2016-10-26 | 神龙电气有限公司 | 高精度水位传感器 |
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1965
- 1965-09-10 GB GB3877565A patent/GB1153297A/en not_active Expired
-
1966
- 1966-09-09 DE DE19661590745 patent/DE1590745C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1153297A (en) | 1969-05-29 |
| DE1590745A1 (de) | 1970-05-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |