DE19500642A1 - Doppelrollenelemente für Jaquardmaschinen sowie Haltevorrichtung dafür - Google Patents
Doppelrollenelemente für Jaquardmaschinen sowie Haltevorrichtung dafürInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Haltevorrichtungen für Rollen, die aus
Plastikmaterial aufgebaut sind.
Die Haltevorrichtungen sind durch jedes geeignete Herstellungsverfahren
ausgeformt, wie beispielsweise durch spanabhebende Formgebung oder
Gießen, typischerweise Spritzgießen, und dienen dazu, ein Mittel
bereitzustellen, wodurch eine Rolle leicht montiert werden kann, um eine
bestimmte Funktion auszuüben.
Die Erfindung betrifft darüber hinaus die Kombination von Haltevorrichtungen
und darin gelagerte Rollen.
Obwohl nicht darauf beschränkt, findet die Erfindung im besonderen Maße
Anwendung bei der Bereitstellung von Doppelrollenelemente für
Jaquardmaschinen.
Jaquardmaschinen sind Textilmaschinen, die zum Weben von textilen
Materialien, wie beispielsweise Whipkordmaterial, oder zum
Doppelschiffchenweben verwendet werden können und viele Jaquardmaschinen
sind als Doppelrollenelemente bekannt sind.
Diese Doppelrollenelemente sind zwischen den Jaquard-Hebestangen und den
Kettfäden plaziert, welche die Maschinenwebfächer bilden, so daß zum
Beispiel Jaquardmaschinen, die herkömmlicherweise Zweipositions-Maschinen
(oberes Fach und untere Fach) sind, umgewandelt werden können zu
Dreipositions-Maschinen (oberes Fach, mittleres Fach und unteres Fach).
Die Doppelrollenelemente umfassen im wesentlichen längliche Komponenten,
welche die Rollen an den betreffenden Enden aufweisen und um welche herum
die Verbindungskorden gezogen werden. Die Korden, die um eine der Rollen
gezogen werden, sind verbunden mit den Hebestangen, während die Korden,
die um die Rollen an den anderen Enden herumgelegt sind, mit den Fäden
verbunden sind, welche die Kettfächer definieren.
Bekannte Doppelrollenelemente für diesen Zweck umfassen wenigstens sechs
Teile, nämlich zwei Seitenplatten, zwei Führungsrollen und deren Achsen. In
praktisch jeder Jaquardmaschine gibt es eine sehr große Anzahl von solchen
Doppelrollenelementen und sie liegen benachbart und in überlappender
Beziehung in einer dichten Packung und es ist daher schwierig, einzelne
Doppelrollenelemente, die beschädigt oder verschlissen sind, auszutauschen.
Die bekannten Doppelrollenelemente sind darüber hinaus auch teuer und in
Anbetracht der Anzahl der verwendeten Elemente sind sie fast genau so teuer
wie die Jaquardmaschine, mit der sie verbunden sind. Die bekannten
Doppelrollenelemente bestehen typischerweise aus Stahl und sind
verhältnismäßig schwer und nicht an die Hochgeschwindigkeitsbewegungen,
die von diesen Doppelrollenelementen erwarten werden, optimal angepaßt.
Darüber hinaus tendieren die Elemente, während der Verwendung miteinander
zu kollidieren und ein überraschend hoher Geräuschpegel wird von diesen
Elementen erzeugt.
Es ist vorgeschlagen worden, die Doppelrollenelemente aus Kunststoffmaterial
herzustellen, um Gewicht und Geräusch zu reduzieren und bei einem
Vorschlag für ein Kunststoffelement werden die beiden Seitenteile des
Elementes aus Kunststoffmaterial gefertigt. Sie sind von identischem Aufbau,
aber um sie miteinander zu verbinden, müssen sie um 180° zueinander gedreht
werden und erst dann können sie zusammengeschnappt werden, so daß die
Rollen dazwischen auf geeigneten Achsenformationen, die in der Gießform
vorgesehen sind, eingefaßt werden.
Diese Kunststoffrollen weisen, obwohl sie einen Vorteil gegenüber schweren
Stahlrollenelementen aufweisen, auch einige Nachteile im Hinblick auf
Reparatur und Wartung auf. So sind sie schwierig von der Maschine zu
entfernen und die Korden können nicht von den Rollen entfernt werden, ohne
die Rollenelementseiten auseinanderzustemmen. Im Hinblick auf die
Umgebung, in welcher diese Rollenelemente verwendet werden, stellt dies ein
erhebliches Problem dar, da - wie bereits oben erwähnt - die Elemente in der
Maschine dicht gepackt sind.
Ein weiteres Problem ist, daß, wenn nur eine Rolle ausgetauscht werden soll,
das ganze Element geöffnet werden muß und die andere Rolle herunterfallen
kann und so verlustig gehen kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Halterung einer Rolle
und in Übereinstimmung mit ihrem allgemeinsten Aspekt umfaßt die
Vorrichtung erste und zweite Teile aus Kunststoffmaterial, die durch ein
einstückiges Scharnier miteinander verbunden, so daß die Teile
zusammengeschnappt werden können, um eine Achse für eine Rolle zu
definieren und die Rolle kann in die Position zwischen die Teile auf der Achse
gesetzt werden, bevor die Teile zusammengeschnappt werden.
Integrale Scharniere in Kunststoffmaterialien sind bekannt, aber ihre
Verwendung in der vorliegenden Anwendung bedeutet einen erheblichen
Fortschritt. Eine Rolle kann leicht auf einer Achse montiert werden, und zwar
in einer exakten Position und in einfacher und effektiver Weise.
Ein Teil der Vorrichtung kann mit einem Sockel ausgestattet sein, welcher die
Achsaußenfläche definiert, während der andere Teil eine Art Steckverbinder
aufweist, der in den Sockel einschnappen kann, wenn die Vorrichtungsteile
zusammengefaltet werden.
Die Erfindung wird angewandt auf ein Doppelrollenelement für eine
Jaquardmaschine, besondere Vorteile können durch bevorzugte Aspekte der
Erfindung erreicht werden und so kann ein Zentralabschnitt und zwei
Endabschnitte vorgesehen sein mit zwei integralen Scharnieren, so daß die
Endabschnitte in eine die zwei Rollen in der Vorrichtung einfassende Position
geschnappt werden können. Die Endabschnitte, die in diese Lage geschnappt
werden können, können so ausgebildet sein, daß sie eine ausreichende
Biegsamkeit und Spiel haben, um es den Korden, die in der Jaquardmaschine
um die Rollen herumgezogen werden, zu ermöglichen, aus dem
Doppelrollenelement befreit zu werden, ohne daß die Endabschnitte um die
integralen Scharniere herum aufgefaltet werden müßten.
Durch einfache Mittel werden höchst effektive Doppelrollenelemente für eine
Jaquardmaschine erzeugt. Es wird an dieser Stelle bemerkt, daß die Erfindung
bei anderen Anwendungen eingesetzt werden kann, wo nämlich eine Rolle
leicht und schnell in einer besonderen Position an einer Vorrichtung aus
Kunststoff angebracht werden muß.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nun nachfolgend anhand eines
Beispiels beschrieben, und zwar unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht bestimmter Komponenten einer
Jaquardmaschine, in der Doppelrollenelemente zum Einsatz
kommen, und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines der Doppelrollenelemente,
wobei die Ansicht teilweise in Explosionsdarstellung einer der
Rollen darstellt.
Nach Fig. 1, welches eine schematische Darstellung ist, werden bestimmte
Schlüsselteile einer Jaquardmaschine gezeigt. Diese Teile umfassen
Hebestangenpaare 10, 12 und 14, deren Anheben und Absenken durch
geeignete Steuermittel (nicht dargestellt) die Ausbildung von Fächern und
Schußfäden 16, 18 und 20 bewirken, wie wohlbekannt ist. Die Stangen 10, 12
und 14 sind mit Doppelrollenelementen 22, 24, 26 verbunden, indem jedes der
Elemente Rollen 22A, 22B, 24A, 24B und 26A, 26B an den Enden aufweist,
und Korden 28, 30 und 32, deren betreffenden Enden mit den Stangenpaaren
10, 12 und 14 verbunden, sind um die Rollen 22A, 24A und 26A gezogen,
wie dargestellt ist.
Weitere Korden 34, 36 und 38 sind um die Rollen 22B, 24B und 26B - wie
dargestellt - herumgezogen und ein Ende jedes Kords ist mit einem Schußfach
verbunden, wie bei 40, 42 und 44 dargestellt ist, während das andere Ende
jedes der Korden 34, 36 und 38 mit den zugeordneten Doppelrollenelementen
22, 24 und 26 an ihrem Ende nächst ihrer Rolle 22B, 24B und 26B verbunden
ist, nachdem sie um eine Rückführriemenscheibe 46, 48 und 50 gelaufen sind.
Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung ist wohlbekannt. Ebenfalls bekannt sind
Doppelrollenelemente, die in den Positionen, wie sie durch die Elemente 22,
24 und 26 illustriert werden, verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft nicht die Jaquardmaschine als solche und
das Betriebsverfahren, sondern betrifft den Aufbau der Rollenelemente 22, 24
und 26. Es sei daher an dieser Stelle erwähnt, daß die Rollenelemente 22, 24
und 26, von denen ein Beispiel in Fig. 2 dargestellt ist, in Verbindung mit
Jaquardmaschinen verwendet werden können, welche voreingestellt sein
können, um andere Funktionen auszuführen. Jaquardmaschinen können
verwendet, um einen weiteren Bereich von Webmustern zu erzeugen.
Vorliegend wird insbesondere an Maschinen gedacht, die voreingestellt sind,
um einzelne gewobene Buchstaben in einen relativ weiten Stoff einzubringen.
Solch eine Maschine erfordert einen Jaquard-Kamm hin zu allen Punkten über
die Breite des Stoffes, was in einer extrem dichten Packung der
Doppelrollenelemente auf kleinem Raum resultiert. Die Doppelrollenelemente
können in einer Größenordnung von einigen Zehnfachen der Reihen vorhanden
sein.
Es wird nun Bezug genommen auf die Fig. 2, die ein Beispiel eines
Doppelrollenelementes 22 zeigt. Dieses Element besteht aus einem aus
Kunststoff gespritzten Grundkörper 60, der einen Zentralabschnitt 62 und zwei
Stirnabschnitte 64 und 66 umfaßt, welche an die Enden des Zentralabschnittes
62 mittels einer integralen Scharnieranordnung 68 angelenkt sind, die aus zwei
parallelen integralen Scharnieren 70, 72 besteht.
Der Zentralabschnitt 62 ist mit einem zentralen erhöhten Unterteilungsflansch
74 und Seitenflanschen 76 und 78 ausgestattet, welche von derselben Höhe wie
der Unterteilungsflansch 74 sind. Die Flansche 76 und 78 erstrecken sich nicht
über die gesamte Länge des Grundkörpers 60, so daß die Endabschnitte 80 und
82 der Basisplatte 84 des Grundkörpers ausgebildet sind. Mit eben diesen
Endabschnitten sind die Stirnteile 64 und 66 verbunden.
Die Basisplatte ist auf jeder Seite der Unterteilung 74 mit einer flachen
Ausnehmung 86 von kreisförmiger Form versehen, in deren Zentrum ein
aufrechter Sockel 88 vorgesehen ist, welcher zylindrisch ausgebildet ist und
zur Aufnahme eines Steckverbinders 90 auf den Stirnteilen 64 und 66 dient.
Der Abschnitt 64 bzw. 66 weist auch eine kreisförmige flache Ausnehmung 92
auf, der konzentrisch mit dem Steckverbinder 90 ist.
Der Sockel 88 dient dazu, um eine Achse für ein Wälzlager 94 zu definieren,
welches typischerweise einen inneren und äußeren Kunststofflaufring 94A und
94B umfaßt, zwischen denen Wälzelemente wie Kugeln 96 angeordnet sind.
Jeder Typ von Rolle kann je nach Erfordernis verwendet werden.
Der Außenumfang des äußeren Laufringes 94B ist bei 98 mit einer Nut
versehen, um den Kord 28 oder 34 aufzunehmen, wie weiter oben näher
beschrieben.
Der Zusammenbau des Doppelrollenelementes aus Fig. 2 ist eine extrem
einfache Übung, insofern, als daß die Vorrichtung ausgebreitet wird, wobei die
Stirnteile 64 und 66 vom Zentralabschnitt 62 (in der Weise, wie anhand des
Abschnittes 64 gezeigt) entfaltet sind und die zwei Rollen werden auf die
betreffenden Sockel 88 gesetzt. Die Abschnitte 64 und 66 werden dann an den
Zentralabschnitt 62 befestigt, indem sie übergefaltet werden und in dieser
Position eingeschnappt werden durch das Drücken der Steckverbinder 90 in die
Mitte der Sockel 88, wobei Räume für die Korden verbleiben, um sich frei um
die Rollen zu bewegen. Die Korden können um die Rollen 94, bevor oder
nachdem (wie hierin beschrieben) die Abschnitte in ihrer Lage eingeschnappt
sind, hindurchgezogen werden. Die Rollen werden dadurch eingefaßt und die
Außenperipherie 100 jedes Abschnittes 64 und 66 ist so geformt und
ausgebildet, um einen Freiraum 102 in bezug auf die Flansche 74 und 76 zu
belassen, so daß die Korden tatsächlich, während sie um die Rollen 94 gezogen
werden, hinter die profilierte Kante 10 geschnappt werden können und in das
Doppelrollenelement oder aus diesem heraus gebracht werden können, ohne
daß die Teile 64 und 66 gelöst werden müßten.
Die Korden können um die Rollen 94 vor dem Zusammenschnappen der Teile
64 und 66 gesetzt werden, wenn die Doppelrollenelemente anfänglich
eingebaut sind.
Das in Fig. 2 dargestellte Teil ist natürlich ein einstückiges Teil, mit der
Ausnahme der Rollen 94. Daher ist die Herstellung und der Zusammenbau in
besonderer Weise sehr einfach.
Der Vorteil des Aufbaus, wie er in Beziehung zu Jaquardmaschinen
beschrieben wurde, ist der, daß die Korden technisch nicht eingefädelt werden
müssen durch die Elemente, bevor sie in die Jaquardmaschine eingesetzt
werden, und es gibt kein Problem, wenn ein einzelnes Element erfordert,
ausgetauscht zu werden infolge eines Bruchs, was normalerweise eine
zeitaufwendige Operation ist, da es schwierig ist, sie aufgrund des extrem
beschränkten verfügbaren Raumes durchzuführen.
Erhebliche Zeiteinsparungen im Hinblick auf den Maschinenservice und
-überholung werden erreicht, wenn die Elemente ausgetauscht werden, da es
nicht notwendig ist, die Korden von der Maschine zu entfernen.
Darüber hinaus ist es einfach, nur eine oder mehrere Rollen von all den
Elementen auszutauschen, wenn das gesamte Element nicht ausgetauscht
werden muß, da entweder das Stirnteil 64 oder 66 geöffnet werden kann und
die entsprechende Rolle entfernt werden kann. Gerissene Korden können leicht
ersetzt und aufgefüllt werden, ohne daß die Elemente entfernt oder geöffnet
werden müßten.
Das Doppelrollenelement, wie es unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben
worden ist, ist nicht nur von einstückigem Aufbau, sondern es ist auch
einseitig (single sided). Das Element könnte an die Jaquardmaschine gekoppelt
werden in offener Form, wobei die Lager 94 entsprechend anzubringen wären.
Das Element könnte über den Topkord gehangen werden und das
Scharnierende zusammengeschnappt werden. Der Bodenkord könnte in
ähnlicher Weise befestigt werden mit dem nachfolgenden Schließen des
Bodenendes des Elementes. Um das Element von den Korden zu entfernen,
erfordert es lediglich, den Kord hinter die flexible Kante der Abschnitte 64 und
66 zu ziehen und das entfernte Element kann dann geöffnet werden, um den
Einsatz von neuen Lagern zu ermöglichen. Solche Überhol- und
Reparaturarbeiten sind bei den herkömmlichen Doppelrollenelementen nicht
möglich.
Claims (10)
1. Doppelrollenelement (22) für eine Jaquardmaschine, bei der die
den betreffenden Kord aufnehmenden Rollen (94) zwischen
einem Kunststoffgrundkörper (60) und entsprechenden
Kunststoffabdeckplatten (64, 66) eingefaßt sind, welche dazu
dienen, die Korden (28, 34) auf den Rollen (949) zu halten,
wenn das Element (60) verwendet wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platten (64, 66) so dimensioniert und
angeordnet sind, daß die Korden beim Austausch des Elementes
(22) hinter den Platten (64, 66) eingeführt werden können und
unbehindert vom Element (22) sind.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platten (64, 66) mit dem Grundkörper (60) mittels einer
Schnappverbindung verbindbar sind.
3. Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Platten (64, 66) einstückig mit den entsprechenden Teilen
des Grundkörpers (60) mittels integraler Scharniere (72)
verbunden sind, so daß die Herstellung des Grundkörpers (60)
und der Platten (64, 66) als ein Teil sowie der Zusammenbau
des Grundkörpers (66) durch Einsatz der Rollen und
nachfolgendes Falten der Platten (64, 66) in eine die Rollen (94)
einfassende Position ermöglicht wird.
4. Element nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Grundkörper die Rollen (94)
aufnehmende Spindeln (88) und die Platten Steckverbinder (90)
aufweisen, die lösbar in Bohrungen in den Spindeln (88)
aufgenommen sind.
5. Element nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kanten (100) der Platten (64, 66) so
ausgebildet sind, um an den Innenseiten der Unterteilungen (74,
76, 78) auf dem Grundkörper mit einem Spielraum (102) zu
legen, durch den die Korden geführt werden können.
6. Element nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß es symmetrisch ist um eine zentrale
Querachse auf der gegenüberliegenden Seite, auf der die Rollen
(94) liegen.
7. Doppelrollenelement (22) für eine Jaquardmaschine, bei der die
den betreffenden Kord aufnehmenden Rollen (94) zwischen
einem Kunststoffgrundkörper (60) und einem
Abdeckplattenmittel (64, 66), das dazu dient, die Korden (28,
34) auf den Rollen (94) zu halten, wenn das Element verwendet
wird, eingefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das
Abdeckplattenmittel (64, 66) zwei Abdeckplatten (64, 66)
umfaßt, die integral mit den entsprechenden Teilen des
Grundkörpers (60) verbunden sind über integrale Scharniere
(72), welche die Herstellung des Grundkörpers (60) und der
Platten (64, 66) als ein einstückiges Teil und den Zusammenbau
des Grundkörpers (60) durch Einsatz der Rollen (94) und
nachfolgendes Falten der Platten (64, 66) in eine die Rollen
einfassende Position ermöglichen.
8. Element nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Grundkörper die Rollen (94) aufnehmende Spindeln (88) und die
Platten Steckverbinder (90) aufweisen, die lösbar in Bohrungen
in den Spindeln (88) aufgenommen sind.
9. Element nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß
es symmetrisch ist um eine zentrale Querachse auf der
gegenüberliegenden Seite, auf der die Rollen (94) liegen.
10. Für ein Element nach Anspruch 3 oder nach einem der
Ansprüche 4 bis 6, wenn rückbezogen auf Anspruch 3, oder
einem der Ansprüche 7 bis 9, eine Halterung, gekennzeichnet
durch den Grundkörper (60) und den einstückig damit
ausgebildeten Platten (64, 66).
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Representative=s name: LUDERSCHMIDT, SCHUELER & PARTNER, 65189 WIESBADEN |
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