DE69600425T2 - Fahnenanordnung - Google Patents
FahnenanordnungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahneneinrichtung mit einer Fahnenvorrichtung und einer Vorrichtung zur Drehbefestigung der Fahnenvorrichtung an einem Mast, so dass die Fahne sich in die Richtung des Windes ausrichten kann.
- In den Fahneneinrichtungen, die bekannt sind, zum Beispiel durch die Schrift US-A-4 727 832, wird die Fahnenvorrichtung von einem Tuch gebildet, das am Mast herunterhängt, wenn kein Wind vorhanden ist. Infolgedessen können das Motiv der Farben und insbesondere der Abbildungen, die es gegebenenfalls besitzt, nur mit Schwierigkeit identifiziert werden.
- Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Fahneneinrichtung vorzuschlagen, die diesen Nachteil der bekannten Fahneneinrichtungen nicht besitzt.
- Um diese Aufgabe zu erfüllen, ist die erfindungsgemässe Fahneneinrichtung dadurch gekennzeichnet, dass die Fahnenvorrichtung starre Elemente und flexible Verbindungselemente für diese Fahnenelemente besitzt.
- Gemäss einem Merkmal der Erfindung werden die starren Elemente von Platten aus einem starren Stoff gebildet, die sich im wesentlichen parallel zur Achse des Mastes erstrecken und an ihrem oberen Ende und ihrem unteren Ende an einem Trägerorgan in Form eines biegsamen oder flexiblen Stabes befestigt sind.
- Gemäss einem anderen Merkmal der Erfindung wird die Fahnenvorrichtung von einer wabenförmigen Platte mit in Reihe liegenden Waben gebildet, die zwei parallele Wände besitzt, die untereinander durch Zwischenwände zur Abgrenzung der linearen Waben verbunden sind, und ein Teil einer Wand entlang einer Wabe ist an bestimmten Stellen, die über die Länge der wabenförmigen Platte verteilt sind, ausgeschnitten, um biegsame Zonen zu bilden, wobei die wabenförmige Platte so an dem Mast angebracht ist, dass die Zwischenwände sich im wesentlichen parallel zum Mast erstrecken.
- Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Fahnenvorrichtung von einer Platte aus einem starren Stoff gebildet wird, in den parallel zum Mast verlaufende Nuten eingeschnitten sind, um der Platte die gewünschte Biegsamkeit zu verleihen.
- Nach einem weiteren anderen Merkmal der Erfindung besitzt die Fahnenvorrichtung ein Organ zur drehbaren Befestigung an dem Mast und Trägermittel für die Fahnenvorrichtung, die mit diesem Organ fest verbunden sind.
- Die Erfindung wird im folgenden genauer beschrieben und andere Ziele, Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden deutlicher heraustreten aus der folgenden Beschreibung, die sich auf schematische Abbildungen bezieht, die lediglich zum Zwecke des Beispiels gegeben sind und mehrere Ausführungsformen der Erfindung darstellen:
- - die Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Fahneneinrichtung;
- - die Fig. 2 ist eine Ansicht in grösserem Massstab und in Perspektive der Einzelheit, die in II auf der Fig. 1 angegeben ist;
- - die Fig. 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie III-III der Fig. 1;
- - die Fig. 4 und 5 zeigen zwei Varianten zur Montage der Fahnenelemente auf einen gemeinsamen flexiblen Träger;
- - die Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fahnenvorrichtung;
- - die Fig. 7 und 8 sind Ansichten in Richtung des Pfeils F der Fig. 6 und zeigen zwei Varianten der Fahnenvorrichtung gemäss der Fig. 6;
- - die Fig. 9 zeigt eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fahneneinrichtung;
- - die Fig. 10 zeigt eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fahnenvorrichtung; und
- - die Fig. 11 zeigt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zur Befestigung der Fahneneinrichtung an einem Mast, gemäss der vorliegenden Erfindung.
- Auf der Fig. 1, die eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fahneneinrichtung zeigt, betreffen die Bezugsnummern 1, 2 und 3 die Fahnenvorrichtung, die Befestigungsvorrichtung der Fahne an einem Mast und diesen Mast selbst.
- Wie man feststellt besitzt die Fahnenvorrichtung eine gewisse Anzahl von Platten 5 aus einem starren Stoff, mit Abmassen, die je nach dem gewünschten Format der Fahne veränderbar sind. Die Plättchen 5 haben in dem dargestellten Beispiel eine längliche Quaderform und erstrecken sich im wesentlichen parallel zur Achse des Masts 3. Die Platten S sind seitlich nebeneinandergesetzt und oben und unten an einem Träger in Form einer oberen G und einer unteren Stange 7 oder eines Stabs befestigt, und bestehen aus einem flexiblen Stoff, wie Polypropylen oder jedem anderen geeigneten Material. Um die Flexibilität oder Geschmeidigkeit der Fahnenvorrichtung in seiner Längsrichtung zu erhöhen, das heisst parallel zur Achse des Masts 3, können Ausnehmungen 8 in die oberen oder unteren Endbereiche der Platten 5 eingeschnitten werden, wie dies deutlich auf der Fig. 2 dargestellt ist. Die Platten sind an den Trägerstäben 6 und 7 auf jede geeignete bekannte Weise befestigt, vorzugsweise an zwei Punkten 10, wie dies auf den Figuren dargestellt ist, oder durch Kleben. Man könnte zu diesem Zweck auch jedes beliebige andere abnehmbare Befestigungsmittel verwenden. Die Befestigung an zwei Punkten garantiert, dass die Fahnenvorrichtung ihre ursprüngliche Form beibehält und verhindert jede spätere Verformung.
- Im Fall der Fig. 2 sind die Stäbe an einer der Seitenflächen der Enden der Platten befestigt. Die Flächen könnten für den oberen oder unteren Trägerstab 6 oder 7 unterschiedlich sein.
- Auf der Fig. 4 ist der Träger, hier der obere Träger 6, in einen Einschnitt 13 eingesetzt, der in die Stirnfläche 12 eingebracht ist. Der Stab 6 ist teilweise in diesen Einschnitt eingelegt.
- Gemäss der Fig. 5 ist der Einschnitt 13 tiefer, so dass der Stab 6 darin vollständig eingefügt ist und oberhalb des Stabes 6 noch ein Raum bleibt, in dem sich ein Sicherheitskabel 14 erstreckt. Ein Verschönungsprofil 15 überdeckt die Enden der Platten 5. Das Sicherheitskabel erstreckt sich über die gesamte Länge der Fahnenvorrichtung und ist an jeder Platte befestigt. Es hat die alleinige Aufgabe, die verschiedenen Platten 5 miteinander zu verbinden, um zu vermeiden, dass die Platten 5 sich von der Gesamtheit im Falle eines Bruchs der Trägerstäbe trennen können.
- Anstelle der Benutzung von kontinuierlichen Trägerstäben 6 und 7 aus einem flexiblen, geschmeidigen Stoff, könnte man ebenfalls Träger verwenden, die von einer Reihe von starren Trägerelementen gebildet werden, die axial miteinander ausgerichtet und an ihren benachbarten Enden auf jede geeignete Weise miteinander gelenkig verbunden sind.
- Die Fig. 3 zeigt den Aufbau der Befestigungsvorrichtung 2 der Fahnenvorrichtung 1 an dem Mast 3. Man stellt fest, dass sie ein äusseres rohrförmiges Element 17 mit kreisförmigem Querschnitt besitzt, das auf den oberen Bereich mit kreisförmigem Querschnitt des Masts 3 aufgesetzt ist. Vorteilhafterweise aus Nylon bestehende Ringe 18 sind zwischen das rohrförmige Element 17 und den Mast 3 eingesetzt. Ein Profil in Form eines U's 19 ist axial auf der Aussenfläche des rohrförmigen Elements 17 befestigt. Der obere und der untere Trägerstab 6 und 7 sowie der äussere seitliche Rand der äusseren Platte 5 sind in das Profil 19 eingesetzt und darin befestigt, wie dies zum Zwecke des Beispiels in 21 gezeigt ist. Selbstverständlich könnte man, um die Drehung des rohrförmigen Elements 17 auf dem Mast 3 zu erleichtern, anstelle der Nylonringe 18 jedes andere geeignete Mittel verwenden, wie zum Beispiel Rollen- oder Kugellager.
- Die Fig. 11 zeigt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zur Befestigung der Fahneneinrichtung 1 all dem Mast 3. In diesem Fall besitzt die Befestigungsvorrichtung im wesentlichen ein Teil 23 zur Halterung der Befestigungsschiene 19 der Fahnenvorrichtung 1, die in axial ausgerichteter Weise einen Drehzapfen 24 trägt, der geeignet ist, sich in eine axiale Ausnehmung einzufügen, die in dem oberen Ende des Masts 3 ausgebildet ist, wie dies durch den Pfeil F veranschaulicht wird.
- Die Fig. 6 bis 10 zeigen zwei andere Ausführungsformen der Fahnenvorrichtung 1. Im Falle der Fig. 6 bis 8 wird die Fahne von einer wabenförmigen Platte 24 gebildet, die zwei äussere Wände 25 und 26 besitzt, die durch quer verlaufende Zwischenwände 27 miteinander verbunden sind, die auf diese Weise zwischen den zwei äusseren Platten 25 und 26 linienweise ausgerichtete Waben bilden. Die Waben erstrecken sich im wesentlichen parallel zum Mast 3. Um die wabenförmige Platte flexibel zu machen, schneidet man an vorbestimmten Stellen entweder in eines der Platten, wie auf der Fig. 7, oder abwechselnd in beiden Platten, wie dies auf der Fig. 8 gezeigt ist, einen Wandbereich entlang einer Wabe 28 aus. Durch das Ausschneiden in dieser Weise von Nuten 29 in der wabenförmigen Platte erhält man geschmeidige oder flexible Verbindungszonen zwischen den Bereichen, die beiderseits der Nute liegen.
- Im Falle der Fig. 9 wird die Fahnenvorrichtung 1 von einer gleichförmigen Platte 31 gebildet, in die Nuten 32 eingeschnitten sind, vorteilhafterweise abwechselnd in die eine oder andere Fläche.
- Schliesslich zeigt die Fig. 10 eine Ausführungsform der Fahnenvorrichtung 1, die durch Kleben zweier wabenförmiger Platten 24 erhältlich ist. Die geschmeidigen Zonen werden durch Einschnitte in die Aussenwände in Höhe einer Wabe bewirkt. Man erhält auf diese Weise die Einschnitte in Oppositionsform 34.
- Es ist zu betonen, dass die Ausführungsformen gemäss den Fig. 6 bis 10 es erlauben, die Platte der Fahnenvorrichtung auf die Form zuzuschneiden, die gewünscht ist.
- Selbstverständlich können zahlreiche Änderungen an der Einrichtung wie sie beschrieben und dargestellt ist vorgenommen werden, zum Beispiel an den Befestigungen der Fahnenelemente an den Trägerstäben und an der Vorrichtung zur Befestigung der Fahnenvorrichtung am Mast und selbstverständlich an der Fahnenvorrichtung selbst, und dabei doch im Rahmen der folgenden Ansprüche verbleiben.
Claims (12)
1. Fahneneinrichtung mit einer Fahnenvorrichtung und einer Vorrichtung zur
Drehbefestigung der Fahnenvorrichtung an einem Mast, sodass die Fahne sich in
die Richtung des Windes ausrichten kann, dadurch gekennzeichnet, dass die
Fahnenvorrichtung (1) starre Elemente (5); (24); (31) und flexible Verbindungsmittel
(6, 7, 29; 32; 34) für diese Fahnenelemente (5) besitzt.
2. Fahneneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die starren
Elemente (5) von Platten aus einem starren Stoff gebildet sind, die sich Im
wesentlichen parellel zur Achse des Mastes (3) erstrecken und an ihrem oberen
Ende und ihrem unteren Ende an einem Trägerorgan in Form eines biegsamen oder
flexibelen Stabes (6, 7) befestigt sind.
3. Fahneneinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Ausnehmungen
(8) in Höhe der Enden der starren Platten (5) ausgeschnitten sind, die an den
biegsamen Stählen (6, 7) befestigt sind, um die Flexibilität der Fahnenvorrichtung in
einer Richtung quer zu seiner Ebene zu erhöhen.
4. Fahneneinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Trägerstäbe (6, 7) an den Seitenflächen der Enden der starren Platten (5)
befestigt sind.
5. Fahneneinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die biegsamen Trägerstäbe (6, 7) in Einschnitten (13) angeordnet sind, dle in
die Stirnfläche der Enden der starren Platten (5) eingeschnitten sind.
6. Fahneneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Sicherheitskabel (14) sich entlang der Fahnenvorrichtung
in Höhe wenigstens eines der oberen und unteren Längsränder erstreckt und dabei
an dem entsprechenden Ende jeder starren Platte (5) befestigt ist.
7. Fahneneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur drehbaren Befestigung (2) der
Fahnenvorrichtung (1) an dem Mast (3) ein rohrförmiges Element (17) mit
kreisförmigem Querschnitt besitzt und das auf das obere Ende mit kreisförmigem
Querschnitt des Mastes (3) aufgesteckt ist, und dass Mittel wie Nylonringe (18) oder
Rollen oder Kugellager zwischen das rohrförmige Element (17) und den Mast (3)
eingesetzt sind, wobei die Fahnenvorrichtung axial auf der Aussenfläche des
rohrförmigen Elements (17) befestigt ist.
8. Fahneneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung (2) zur drehbaren Befestigung der Fahnenvorrichtung (1) an
dem Mast (3) ein Trägerteil der Fahnenvorrichtung (1) besitzt, das mit einem
Drehzapfenelement (24) versehen ist, das drehbar in einer Ausnehmung in dem
Ende des Mastes (3) gelagert ist.
9. Fahneneinrichtung nach einem dar Ansprüche 1 und 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die Fahnenvorrichtung (1) von einer wabenförmigen Platte
(24) mit in Reihe liegenden Waben (28) gebildet wird, die zwei parallele Wände (25,
26) besitzt, die untereinander durch Zwischenwände zur Abgrenzung der linearen
Waben (28) miteinander verbunden sind, und dass ein Teil einer Wand entlang einer
Wabe (28) an bestimmten Stellen, die über die Länge dar wabenförmigen Platte
verteilt sind, ausgeschnitten ist, um biegsame Zonen (29) zu bilden, wobei die
wabenförmige Platte (24) so an dem Mast (3) angebracht ist, dass die
Zwischenwände (27) sich im wesentlichen parallel zum Mast erstrecken.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fahnenvorrichtung von einer Platte aus einem starren Stoff (31) gebildet
wird, in den parallel zum Mast (3) verlaufende Nuten (32) eingeschnitten sind, um
der Platte die gewünschte Biegsamkeit zu verleihen.
11. Fahneneinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Fahnenvorrichtung eine zweite wabenförmige Platte (24) besitzt, die der ersten
Platte überlagert ist und an dieser befestigt ist, und dass biegsame Zonen (34) durch
Ausschnitte in äusseren Wandbereichen jeder Platte in Höhe einer linearen Wabe
(28) gebildet sind.
12. Fahneneinrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fahnenvorrichtung von einer Platte (24, 31) gebildet wird, die auf die
gewünschte Form zugeschnitten werden kann.
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