DE1949788C - Geblase mit einem Austrittsstutzen fur klebriges Fordergut, fur Silo Obenfra sen oder dergleichen - Google Patents
Geblase mit einem Austrittsstutzen fur klebriges Fordergut, fur Silo Obenfra sen oder dergleichenInfo
- Publication number
- DE1949788C DE1949788C DE1949788C DE 1949788 C DE1949788 C DE 1949788C DE 1949788 C DE1949788 C DE 1949788C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- outlet nozzle
- fan
- blower
- wall
- scrapers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 title claims description 20
- 239000000463 material Substances 0.000 title description 7
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 239000004459 forage Substances 0.000 description 4
- 240000008042 Zea mays Species 0.000 description 2
- 235000002017 Zea mays subsp mays Nutrition 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 description 1
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 description 1
- 241000333074 Eucalyptus occidentalis Species 0.000 description 1
- 240000004658 Medicago sativa Species 0.000 description 1
- 235000017587 Medicago sativa ssp. sativa Nutrition 0.000 description 1
- 229920002472 Starch Polymers 0.000 description 1
- 241000219793 Trifolium Species 0.000 description 1
- 235000005824 Zea mays ssp. parviglumis Nutrition 0.000 description 1
- 235000016383 Zea mays subsp huehuetenangensis Nutrition 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 235000013339 cereals Nutrition 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 235000005822 corn Nutrition 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 1
- 238000000227 grinding Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 235000009973 maize Nutrition 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000004460 silage Substances 0.000 description 1
- 235000019698 starch Nutrition 0.000 description 1
- 239000008107 starch Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Description
1 949
Die Erfindung bezieht sich auf ein GeblUso mit
einem Aiislrittsstutzcn für klebriges Fördergut zur
Anwendung bei Silo-ObenfrUson oder dergleichen mil
einer um eino senkrechte Achse schwenkbar mit ihm verbundenen Auswurfleitung und mit einer Vorrichlung
zum Ablösen von anklebendem Fördergut.
Für den Transport von trockenem und körnigem Gut, z, B, Getreide, benutzt man vorteilhaft strömende
Luft, dio durch ein GeblUso erzeugt wird, wobei man das zu fördernde Gut mit der Luft ansaugt
und über das Gebläse und einem anschließenden Förderschacht dem meist höher gelegenen Bestimmungsort,
z. B. einem Silo, zuführt. Auch faseriges oder blätteriges Gut, z. B. kurz geschnittenes (gchäckscltes)
Grünfutter, wie Gras, Klee, Luzerne oder Mais, läßt sich mit einer solchen Gebläseanordnung,
z. B. von der Häckselmaschine, in einen Futtersilo befördern.
Schwierigkeiten treten jedoch auf, wenn das Fördergut, z. B. faseriges oder blätteriges Viehfutter, an
nuü oder nur feucht und daher klebrig ist.
Feuchtes und daher klebriges Förgergut liegt aber vor, wenn /.. B. siliertes Grünfutter auf die gleiche
Weise aus einem Silo in dessen Ausgabeschacht befördert werden soll, was von sogenannten Silo-Obenfräsen
durchgeführt wird.
Das Arbeitsprinzip einer solchen Silo-Obenfräse ist in der Regel so, daß eine durch einen Elektromotor
angetriebene Fräseinrichtung, die auch ein Gebläse aufweist, auf den Futterberg des Silos aufgesetzt
wird und in dem sie um die vertikale Mittelachse des meist zylindrischen oder vieleckigen Silos
Umläuft, diesen Futterberg allmählich abträgt. Das von den Frässcheiben und einer Förderschnecke losgelöste
und unter das Gebläse beförderte Futter wird dann von dem Gebläse über einen Auswurfbogen
durch eine der Ausv/urfluken des Silos in den Auswurfschacht befördert, so daß es auf einen bereitgestellten
Wagen od. dgl. fallen kann. Die Fräseinrichtung besteht somit aus einem feststehenden Teil,
der im wesentlichen aus dem Auswurfbogen und einem Schleifringgehäuse besteht, und einem umlaufenden
Teil, der aus einem die Frässcheiben, die Förderschnecke, die Antriebsräder, ein Untersetzungsgetriebe,
den Elektromotor und das Gebläse aufweisenden Teil besteht, wobei die Anordnung so
getrolfen werden muß, daß die Fräseinrichtung um die Mittelachse des Austrittsstutzens des Gebläses,
die mit der vertikalen Silolängsach&e zusammenfällt,
rotiert. Je nach Größe des Silos und damit der Fräseinrichtung läuft die Anlage in etwa ein bis drei
Minuten einmal um diese Achse um.
Zur Sicherung der Stromversorgung sind an der Übergangsstelle zwischen dem feststehenden und dem
umlaufenden Teil des Austrittsrohres Schleifringe und Schleifbürsten vorgesehen, die zum Schütze gegen
Verschmutzung in einem Schleifringgehäuse untergebracht sind, das aus einem feststehenden, mit
dem Auswurfbogen verbundenen oberen Teil und einem mit dem umlaufenden Gebläse verbundenen
unteren Teil besteht.
Die Erfahrung hat nun gezeigt, daß derartige Fräseinrichtungen in hohem Maße dadurch störanfällig
sind, daß sich der Austrittsstutzen am Gebläse leicht verstopft, was besonders dann der Fall
ist, wenn z. B. siliertes Maisfutter von der Ftäse bzw. deren Gebläse gefördert wird, da dieses Futter infolae
seines hohen Stärke- und Zuckergehaltes außerordentlich klebrig ist. Hierbei tritt folgendes
oln: Es worden Futtorleilohen, die von dem Rotor
des Gebläses erfaßt worden, mit großer Kraft gegen die den Flügeln oder Schlegeln dos Rotors zugekehrte
Seile dor Wand des Auetntteetutzone des
Gebläses geschleudert, wodurch sie dort verdichtet weiden und zusammenkleben. Somit wächst an
dieser Stelle ein kleiner Futterberg an, der auch von dem durch das Gebläse ereougten kräftigen LuItslrom
nicht abgelöst werden.kann. Die Förderleistung des Gebllises nimmt somit laufend ab, bis schließlirh
durch einen mehr oder weniger großen Futterklumpcn der Auslrittsslutzen des Gebläses ganz verschlossen
wird und damit die Förderung aufhört. Zur Beseitigung dieser Betriebsstörung muß dann die
Einrichtung zerlegt und der gebildete Futterkloß aus dem Gebläse entfernt werden, was sehr umständlich
und zeitraubend ist.
Fin bekannter Vorschlag besteht darin, diese Ablagerungen durch Einspritzen von Wasser zu beseitigen.
Ein bedeutsamer Nachteil dieses Verfahrens ist, daß hierbei die wertvolle Silage stark verwässert
wird. Zudem ist die Zuführung einer Wasserleitung, die für den Winterbetrieb gegen Frost geschützt
werden muß, sehr aufwendig.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Gebläse für klebriges Fördergut zur Anwen
dung bei Silo-Obenfräsen oder dergleichen mit einer um eine senkrechte Achse schwenkbar mit ihm verbundenen
Auswurfleitung und mit einer Vorrichtung zum Ablösen von anklebendem Fördergut. ErCmdungsgemäß
wird hierfür vorgeschlagen, in dem Austrittsstutzen des Gebläses in Wandnähe ein oder
mehrere Abstreifer vorzusehen, welche eine kreisbogenförmige Bewegung entlang der Wandung des
Austrittsstutzens ausführen.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung können die Abstreifer aus messerartigen
Blechteilen bestehen, die an einem an dem Austrittsstutzen des Gebläses anschließenden Rohrteil befestigt
sind, der gegenüber dem Austrittsstutzen drehbar ist.
Da in der Regel bei derartigen Silo-Obenfräsen die Fräsanordnung mit dem Gebläse um die Achse
des Austrittsstutzens des Gebläses umläuft und das anschließende Rohrteil feststeht, können die Abstreifer
an der Innenwand der feststehenden Auswurfleitung befestigt werden, wobei sie mit ihren unteren
Enden in den sich drehenden Austrittsstutzen des Gebläses ragen.
Die Abstreifer werden zweckmäßig aus Federstahl hergestellt, wobei sie eine Form erhalten, bei der
sie nur mit ihrem unteren Ende an der Innenwand des Austrittsstutzens anliegen.
Die Abstreifbleche bzw. -messer werden so lang gemacht, daß sie innerhalb des gefährdeten Teiles
des Austrittsstutzens wenigstens in der Nähe der Rohrwandung liegen. Beim Umlaufen der Fräsanordnung
gelangt dann innerhalb kurzer Zeitabstände der sich gebildete kleine Futterberg an die
Stelle der feststehenden Abstreifmesser und wird von diesen abgelöst, so daß er durch den Luftstrom
ebenfalls in den Auswurfschacht befördert, werden kann.
Bei kleinen Silos bzw. Fräsen, die etwa in einer Minute einmal umlaufen, genügt ein einziges derartiges
Messer, bei größeren Silos bzw. Fräsen können aus Sicherheitsgründen auch zwei oder
mehrere derartiges Abstreifmesser vorgesehen werden,
Die Vorteile der Erfindung sind offensichtlich. Durch die nach der Erfindung vorgeschlagene Ausbildung
eines Gebliises Hißt sich auch feuchtes, faseriges oder bllittriges Fürdergut, z. Ii. siliertes
Viehfutter oder ein anderes derartiges Gut mit einem Gebläse befördern, Der Kostenaufwand ist hierbei
relativ gering. Es ist auch möglich, ohne großen Aufwand die nach der Erfindung vorgeschlagene
Einrichtung nachträglich an einem solchen Gebläse und insbesondere an den Gbeläsen von Silo-Obenfräscn
anzubringen.
Die Erfindung wird noch an Wand eines Ausfühmngsbeispielcs,
und zwar dem Gebläse einer Silo- is Obenfrüse, näher erläutert, wobei alle für die Erläuterung
der Erfindung nicht wesentlichen Teile bei dem Alisführungsbeispiel fortgelassen sind. In der
Figur ist somit lediglich schematisch das Fördergebläse, die Auswurfleitung und das zwischen Ge- ao
blase und Auswurfleitung vorgesehene Schleifringgehäusc für die Stromversorgung des ebenfalls nicht
dargestellten Elektromotors dargestellt.
In der Figur stellen dar: Ziffer 1 das Gebläsegehäuse, Ziffer 2 den Gebläserotor mit den Rotorschicgeln
3, Ziffer 4 den mit dem Gebläsegehäuse 1 iestverbundenen Teil des Austrittsstutzens" Ziffer 5
das an sich zweiteilige Schleifringgehäuse ohne die Schleifringe und Schleifbürste^ Ziffer 6 den feststehenden
Auswurfbogen bzw. die Auswurfleitung der Fräse..
Wie in der Figur angedeutet, führt der mit den Schlegeln ? versehene Rotor 2 eine schnelle Drehbewegung
um die Symmetrieachse des Motors aus, wodurch ein kräftiger Luftstrom erzeugt wird, der
an der Unterseite des offenen Gehäuses das von der Fräse abgelöste Futter in den Austrittsstutzen 4 und
anschließend in den Auswurfbogen 6 befördert. Wie durch den gebogenen Pfeil angedeutet, rotiert die
Fräse und damit auch das Gebläse um die vertikale Mittelachse des Austrittsstutzens 4 bzw. des unteren
Endes des Auswurfbogens 6. Mit 7 ist der sich bei feuchtem klebrigem Fördergut bildende Materialberg
bezeichnet, der durch Abstreifmesser 8 bzw, 9 entfernt wird, die mittels Schraubverbindungen 10, 11
an dem feststehenden Auswurfbogen 6 befestigt sind und mit ihrem unteren Ende weil in den Austrittsstutzen
4 bis in die Nähe der Rotorschlegel 3 ragen, Diese messerartigen Abstreifer 8 und 9 können mis
Federstahl bestehen und leicht gekrümmt sein, so daß sie in einem gewissen Abstand von dem Rohrstutzen
5 liegen und nur mit dem unteren Ende federnd an der Innenwand des Rohrstutzens 4 aufliegen
Fs ist somit nicht möglieh, daß sich der
Auslrittsstulzen 4 durch die Matcrialanhäufung 7
Claims (4)
1. Gebläse mit einem Aiistrittsstutzen für klebriges
Fördergut zur Anwendung bei Silo-Obenfräsen oder dergleichen mit einer um eine senkrechte
Achse schwenkbar mit ihm verbunden.·ιι Auswurfleitung und mit einer Vorrichtung zum
Ablösen von anklebendem Fördergut, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Austrittsstutzen (4) des Gebläses (1) in Wandnähe ein
oder mehrere Abstreifer (8, 9) vorgesehen sind, welche eine kreisbogenförmige Bewegung entlang
der Wandung des Austrittsstutzens (4) ausführen.
2. Gebläse nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (8, 9) aus messerartigen
Blechteilcn bestehen, die an einem an dem Austrittsstutzen (4) des Gebläses (1) anschließenden
Rohrteil befestigt sind, der gegenüber dem Austrittsstutzen (4) drehbar ist.
3. Gebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (8, 9) an der Innenwand
der feststehenden Auswurfleitung (6) befestigt sind und mit ihren unteren Enden in den
sich drehenden Austrittsstutzen (4) des Gebläses (1) ragen.
4. Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (8,
9) aus Federstahl bestehen und eine derartige Form aufweisen, daß sie nur mit ihrem unteren
Ende an der Innenwand des Austrittsstutzens (4) anliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2635266C3 (de) | Axialdreschmaschine eines Mähdreschers | |
| EP0164489B1 (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern von körnigen und/oder faserigem Gut | |
| EP0331784A1 (de) | Spleisshäcksler | |
| DE2443780C2 (de) | Vorrichtung zur Verarbeitung von Getreide u.dgl. zu Viehfutter | |
| EP0127747A1 (de) | Futtererntemaschine | |
| DE1945401A1 (de) | Selbstfahrender Maehdrescher mit Axialdreschmaschine | |
| DE3112743C2 (de) | ||
| DE843974C (de) | Umlaufgeblaese zum Foerdern von landwirtschaftlichem Gut od. dgl. | |
| DE2062945C3 (de) | Maiserntegerät | |
| DE2922982C2 (de) | ||
| DE4214749C2 (de) | Ballenhäcksler | |
| DE1949788C (de) | Geblase mit einem Austrittsstutzen fur klebriges Fordergut, fur Silo Obenfra sen oder dergleichen | |
| DE68917481T2 (de) | Anordnung zum Zerreissen und Schneiden von runden Stroh- und Grasballen. | |
| DE2937637A1 (de) | Mischgeraet fuer insbesondere klumpenbildende mischungen | |
| DE3149147C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Futtermittel durch Naßeinlagerung in einem Silo | |
| DE2912477B2 (de) | Vorrichtung zum Aufschließen von Stroh | |
| DE1949788B1 (de) | Geblaese mit einem Austrittsstutzen fuer klebriges Foerdergut fuer Silo-Obenfraesen od.dgl. | |
| DE3345919C2 (de) | ||
| DE3321449A1 (de) | Zerkleinerungsmaschine, insbesondere zur zerkleinerung von futterstoffen | |
| DE834919C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von pflanzlichem Lagergut | |
| DE1221835B (de) | Einrichtung zum Aufbereiten gruener Pflanzen | |
| AT343397B (de) | Vorrichtung zum ernten der kerne von kurbisfruchten | |
| AT307128B (de) | Zerkleinerungseinrichtung für Feldfrüchte, Halm- und Blattgut od.dgl., insbesondere Häcksler | |
| DE924401C (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Saftfutterpflanzen | |
| DE1148942B (de) | Vorrichtung zur Entleerung von Futtersilos |