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DE1221835B - Einrichtung zum Aufbereiten gruener Pflanzen - Google Patents

Einrichtung zum Aufbereiten gruener Pflanzen

Info

Publication number
DE1221835B
DE1221835B DER36177A DER0036177A DE1221835B DE 1221835 B DE1221835 B DE 1221835B DE R36177 A DER36177 A DE R36177A DE R0036177 A DER0036177 A DE R0036177A DE 1221835 B DE1221835 B DE 1221835B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
clubs
green
drying
circumference
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER36177A
Other languages
English (en)
Inventor
Ali Rossmann-Sander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REGEN CRYSTAL ET
Original Assignee
REGEN CRYSTAL ET
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by REGEN CRYSTAL ET filed Critical REGEN CRYSTAL ET
Priority to DER36177A priority Critical patent/DE1221835B/de
Publication of DE1221835B publication Critical patent/DE1221835B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/02Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
    • B02C13/04Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters hinged to the rotor; Hammer mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Aufbereiten grüner Pflanzen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Aufbereiten grüner Pflanzen oder Pflanzenteile, insbesondere von Grünfutter oder eines anderen, Wasser enthaltenden, heterogenen Gutes, im folgenden als Grüngut oder Gut bezeichnet, und zum Überleiten des aufbereiteten Gutes in eine Vorrichtung zum Trocknen.
  • Es ist bekannt, frisch geerntetes Grüngut oder auch vorgewelktes Gut mittels verschiedener Fördereinrichtungen wie Förderbändern, Schaufelrädern oder schleusenartig arbeitenden Förderern mit einzelnen Kammern, oder auch nur über einen Trichter in eine Trockenanlage einzubringen. Auch wird die Einbringung teilweise mit Hilfe von Druck- oder Saugluft bewerkstelligt. In den meisten Fällen wird das Gut vorher zerkleinert bzw. auf einer Art Häckselmaschine kurz geschnitten. Diese Zerkleinerung ist dann nötig, wenn das Grüngut sehr heterogen ist, z. B. teils aus dünnen Blättchen und teils aus dicken Stengeln besteht. Da das Grüngut meist saftreich ist, führt jedoch eine vorhergehende Zerkleinerung meist zu erheblichen Beschickungsschwierigkeiten, weil sich das zerkleinerte Gut durch den klebrigen Saft verfilzt und verklebt und deshalb sowohl die Funktion der Beschickungseinrichtung stören kann, wie auch in klumpiger Form in die Trockeneinrichtung gelangen kann, wodurch der Sinn einer Homogenisierung vor dem Trockenprozeß hinfällig wird und das Gut dann ungleichmäßig getrocknet wird. Dabei können die im Gut enthaltenen feinen Blätter teilweise verbrennen, das pflanzliche Eiweiß kann denaturiert werden und die pflanzlichen Vitamine können zerfallen; dadurch wird der Nährwert und die Verdaulichkeit des Gutes herabgesetzt. Es können aber auch nicht durchgetrocknete Stengel und Grüngutklumpen die Trockeneinrichtung verlassen, welche dann zu einem Schimmeln oder sonstigen Verderb des Trockengutes führen können.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, kann man bekannte Schlegelmäher in der Weise verwenden, daß man mit ihnen das abgeschlagene Grüngut hinter der Maschine breitflächig auf den Ackerboden streut, weil es in einer solchen lockeren Form von Luft und Sonne schneller getrocknet wird. Diese Anwendung hat jedoch den großen Nachteil, daß sehr erhebliche Verluste an dem zerkleinerten und getrockneten Grüngut auftreten, wenn man es vom Boden aufheben und einbringen will. Vor allen Dingen geht auch ein großer Teil des bei der Zerkleinerung ausgespritzten Saftes verloren.
  • Die Eigenschaften des Grüngutes und die Nachteile bei der bekannten Art der Zerkleinerung und Beschickung haben zu der Erkenntnis geführt, daß die Zerkleinerung und die Beschickung zu einem gemeinsamen Vorgang kombiniert werden sollten. Dies um so mehr, als der bei der Zerkleinerung austretende Saft ein wichtiger Eiweißträger ist, also verlustlos miteingedampft bzw. mitgetrocknet werden sollte.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine einfache Einrichtung anzugeben, die das Grüngut zerkleinert und gleichzeitig in eine Trockenanlage oder Trockenmaschine überleitet.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Verwendung einer an sich bekannten Zerkleinerungsvorrichtung gelöst, der das Gut aufgegeben, in der das Gut aufbereitet und aus der das Gut unmittelbar in eine nachgeschaltete Trocknungsanlage bzw. auf eine Trocknungsunterlage geschleudert wird. Das Grüngut wird der Zerkleinerungsvorrichtung beispielsweise in einem breiten flachen Strom zugeführt. Die Zerkleinerungsvorrichtung übt gleichzeitig eine Zerreiß- oder Zerfaserungswirkung auf das Grüngut aus und schleudert es in die Trocknungsanlage.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung ist gekennzeichnet durch eine Welle mit am Umfang gelenkig angehängten Schlägern, die in ihrem mit Schlägern besetzten Bereich von einer zylindrischen Fläche, von der nach innen bis in die Nähe der äußeren Bahn der Schläger heranreichende Erhöhungen vorstehen, ausschließlich über einen Teil ihres Umfangs umschlossen ist und ferner gekennzeichnet durch eine in Bewegungsrichtung der Schläger vor der teilzylindrischen Fläche sich über die ganze Länge des mit Schlägern besetzten Bereiches erstreckende Gutaufgabe für einen flachen breiten Gutstrom, wobei die teilzylindrische Fläche an einer solchen Stelle des Umfangs endet, daß das ausgeschleuderte Gut längs einer Wurfparabelbähn in die Trocknungsanlage oder auf die Trocknungsunterlage gelangt. Die Unterlage kann dabei von dem Boden eines Trocknungskastens, einer in eine Trocknungsanlage oder Darre einbringbare oder einfahrbare Gitter- oder Siebplatte oder auch ein in oder durch eine Trocknungsanlage laufende endlose Unterlage, z. B. in Form eines endlosen Siebbandes, sein.
  • Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung werden insbesondere die dickeren bzw. größeren oder schwereren Teile des Grüngutes zerkleinert, während die feineren Teile in der Hauptsache durch den von den Schlägern hervorgerufenen Luftstrom mitgerissen werden: Diese Wirkung wird dadurch erreicht, daß die Schläger selbst eine schwere Masse darstellen, welche der Art. des Grüngutes und dem gewünschten Zerkleinerungsgrad angepaßt werden kann. Die kinetische Energie eines -rotierenden Schlägers beträgt dabei natürlich ein Vielfaches der Massenträgheit der Grüngutteilchen. Beim Aufprall der Schläger auf die Grüngutteilchen erleiden die feineren Teilchen nur einen geringeren Stoß und können deshalb sogar unzerkleinert mitgerissen werden, während die schwereren Teile, wie Stengel, wegen ihrer größeren Massenträgheit teilweise zerfetzt werden. Diese Zerreißwirkung wird um so größer, je schwerer die Grüngutteile sind, was ein gewünschter Effekt ist. Die Schläger sollen dabei- aber auch keine allzu große Wucht haben, d. h. ihre Masse soll eine bestimmte Größe nicht überschreiten, da sonst die saftreichen Stengel den Saft zu sehr verspritzen könnten, was beispielsweise bei der Anwendung von gewöhnlichen Hammermühlen geschehen würde. Es ist bei der Erfindung deshalb auch eine Schlägerkonstruktion angewandt, welche leicht und einfach und beim Aufbau der Einrichtung leicht auswechselbar ist. Der im Grüngut befindliche Saft, der den stärksten Anteil an Eiweiß enthält, geht nicht verloren, sondern wird ebenfalls von den Schlägern aus der Vorrichtung herausgeschleudert und auf das bereits auf der Unterlage liegende zerkleinerte und homogenisierte Gut gespritzt und legt sich als Film um die infolge des Ausschleuderns längs einer Wurfparabel locker auf der Unterlage liegenden einzelnen Teilchen des Grüngutes.
  • Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Erhöhungen als Axialrippen ausgebildet und zur Veränderung des Zerkleinerungs- und/oder Zerfaserungsgrades des Grüngutes in radialer Richtung verstellbar sind.
  • Vorzugsweise liegt dem mit Schlägern besetzten Bereich der Welle auf dem Teil des Umfangs, der der mit Erhöhungen versehenen Fläche gegenüberliegt, zwischen einer Aufgabeöffnung und einer Auswurföffnung eine glatte Fläche gegenüber. Da der größte Teil des Gutes nach seinem Eintritt durch die Aufgabeöffnung hindurch in den mit Schlägern besetzten Bereich der Welle aus der Auswurföffnung herausgeschleudert wird, würden Erhöhungen, die auf einer sich in Bewegungsrichtung der Schläger an die Auswurföffnung anschließenden Fläche befinden, keine Zerkleinerungs- und/oder Zerfaserungswirkung haben, weswegen diese letztgenannte Fläche glatt ausgeführt sein=kaün. Zweckmäßig liegt die Aufgabeöffnung auf der einen und die Auswurföffnung auf der anderen Seite einer senkrechten die Achse der Welle enthaltenden Ebene. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung befindet sich dabei die Auswurföffnung, in Drehrichtung betrachtet, an einer solchen Stelle hinter dem tiefsten Punkt der zylindrischen Umschließung, daß die Auswurfrichtung des grünen Gutes mit der Trocknungsunterlage einen divergierenden Winkel bildet. Dadurch wird eine besonders lockere Schichtung des zerkleinerten Grüngutes auf der Trocknungsunterlage geschaffen.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführung einer Einrichtung gemäß der Erfindung mit einer anderen Troelmungsunterlage besteht darin, daß die mit Schlägern besetzte Welle oberhalb einer das Grüngut in die Trocknungsanlage einbringenden endlosen umlaufenden Unterlage so angeordnet ist, daß die Schläger in einem nur geringen Abstand von der Unterlage in zu deren Bewegungsrichtung entgegengesetzter Richtung vorbeistreichen, wobei mindestens ein Teil der oberen Hälfte des von den Schlägern bestrichenen Raumes von der mit Erhöhungen versehenen teilzylindrischen Fläche umschlossen ist, die in der der Drehrichtung der Schläger entgegengesetzten Richtung gesehen tangential in die Umfangsfläche einer zur Welle achsparallelen und in entgegengesetzter Richtung zur Welle rotierenden Walze übergeht, die mit der Unterlage einen Einlaufspalt für das Grüngut bildet.
  • Zweckmäßig ist das der Auswurföffnung benachbarte Ende der mit Erhöhungen versehenen teilzylindrischen Fläche tangential verlängert, so daß das Grüngut auf dem ersten Teil der Wurfparabelbahn eine Führung hat, die einen zu großen Streukegel verhindert.
  • Die Schläger sind vorzugsweise an der Welle leicht lösbar angebracht. Sie können dazu aus haarnadelartig gebogenen Stahlstäben bestehen, die in radialen Einkerbungen am inneren Umfang von Ringen eingehängt sind, wobei die Ringe mit Abstandshülsen abwechselnd auf der Welle befestigt sind. Die Auswechselbarkeit der Schläger gestattet es, diese den Besonderheiten des zu zerkleinernden Grüngutes anzupassen. So ist es zweckmäßig, bei aus kleineren Bestandteilen mit leichter Biegsamkeit bestehendem Grüngut leichtere Schläger zu verwenden als dann, wenn dicke harte Stengel im Grüngut enthalten sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform einer Einrichtung gemäß der Erfindung mit einer Zuführvorrichtung für das Grüngut und einer endlosen umlaufenden Trocknungsunterlage, F i g. 2 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Einrichtung entlang der Linie II-II nach F i g. 3, F i g. 3 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Einrichtung entlang der Linie III-III nach F i g. 2, F i g. 4 den Teil eines Längsschnittes durch die mit Schlägern besetzte Welle und die Gehäusewandung nach der Linie IV-IV in F i g. 5, F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V nach F i g. 4 und F i g. 6 eine schematische Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform einer Einrichtung gemäß der Erfindung mit einer Zuführvorrichtung für das Grüngut und einer endlosen umlaufenden Trocknungsunterlage.
  • Nach F i g. 1 wird die Zerkleinerungsvorrichtung 10 von einem Steilförderer 12 mit Grüngut beschickt. Das Grüngut wird aus der Zerkleinerungsvorrichtung 10 auf eine endlose umlaufende Unterlage 14 geworfen, die als ein Teil eines Bandtrockners ausgebildet ist. Die Zerkleinerungsvorrichtung 10 besitzt eine Aufgabeöffnung 16 und eine Auswurföffnung 18.
  • Wie besser aus den F i g. 2 bis 5 hervorgeht, umfaßt die Zerkleinerungsvorrichtung 10 ferner eine mit hoher Geschwindigkeit angetriebene Welle 20, auf der in axialem Abstand Ringe 22 angeordnet sind, die jeweils an ihrem inneren Umfang gleichmäßig verteilt angeordnete radiale Einkerbungen 24 aufweisen, in denen von haarnadelartigen gebogenen Stahlstäben gebildete Schläger 26 pendelnd eingehängt sind. Um eine Unwucht der mit Schlägern besetzten Welle zu vermeiden, sind bei jedem Ring 22 mindestens zwei diametral einander gegenüberliegende Schläger 26 vorgesehen. Um den Ring gegen Verdrehen auf der Welle zu sichern, ist die Welle 20 mit einer Längsnut 28 versehen, in die eine am inneren Umfang jedes Ringes 22 angeordnete Nase eingreift. Es ist möglich, mehrere Längsnuten 28 in der Welle 20 vorzusehen, um die Ringe 22 mit den Schlägern 26 jeweils gegeneinander um den Winkel zwischen zwei Längsnuten versetzt anzuordnen.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 2 und 3 sind die Ringe 22 auf der Welle 20 jeweils mittels zweier durch die Welle gehender Splinte 30 gegen eine axiale Verschiebung gesichert. Bei der Ausbildung nach den F i g. 4 und 5 sind zwischen den Ringen 22 Abstandshülsen 32 angeordnet, und die Einkerbungen 24 sind so tief, daß jeder Haarnadelschläger 26 zwischen dem äußeren Umfang der Abstandshülsen und dem Grund der Einkerbung 24 eine genügende Beweglichkeit besitzt. Die Ringe 22 und Abstandshülsen 32 sind mit Muttern 33 auf der Welle 20 befestigt, die auf Gewindeabschnitte an den beiden Wellenenden aufgeschraubt sind. Die Aufgabeöffnung 16 und die' Auswurföffnung 18 erstrecken. sich über den ganzen mit Schlägern 26 besetzten Bereich der Welle 20.
  • Die Welle 20 ist in einem Gehäuse 34 drehbar gelagert und mit einer nicht gezeigten Antriebsvorrichtung verbunden. Das Gehäuse 34 weist, in Bewegungsrichtung der Schläger 26 gesehen, zwischen Aufgabeöffnung 16 und Auswurföffnung 18 eine teilzylindrische Fläche 36 auf, die mit Erhöhungen 38 in Form von axialen Rippen versehen ist. Der den Schlägern 26 bei ihrer Bewegung zwischen Auswurföffnung 18 und Aufgabeöffnung 16 des Gehäuses 34 gegenüberstehende Gehäuseteil wird von einer glatten teilzylindrischen Fläche 40 gebildet.
  • Die axialen Rippen 38 besitzen zwei Gewindezapfen 42, auf denen jeweils eine Mutter 46 sitzt. Die Muttern 46 sind jeweils in einer Ausnehmung 44 in der Wand des Gehäuses 34 angeordnet. Die Ausnehmungen 44 sind von außen her zugänglich, so daß die Muttern 46 beispielsweise mittels Schraubenschlüsseln gedreht werden können. Je nach der Wahl der Drehrichtung der Muttern 46 wird die Höhe der axialen Rippen 38 über der inneren Umfangsfläche 36 des zylindrischen Gehäuses 34 bestimmt. Die als Axialrippen ausgebildeten Erhöhungen 38 weisen von der Außenbahn der Schläger 26 einen Abstand auf. Durch die Einstellung der Größe dieses Abstandes wird der Zerkleinerungs- und/oder Zerfaserungsgrad des Grüngutes festgelegt. Die Axialrippen 38 sind zwischen den Seitenwänden von Axialnuten 48 in dem der teilzylindrischen Fläche 36 entsprechenden Wandungsteil des Gehäuses 34 gelagert, so daß in Umfangsrichtung auf sie ausgeübte Stöße nicht von dem Gewindezapfen aufgenommen werden müssen. In der Praxis genügt eine Verstellbarkeit der Rippen in radialer Richtung um einige Millimeter.
  • Das Grüngut fällt vom Steilförderer 12 durch die Aufgabeöffnung 16 in das Gehäuse 34. Die mit Schlägern besetzte Welle 20 rotiert mit einer hohen Drehzahl, so daß wie bei einem Gebläse ein starker Luftstrom erzeugt wird, der feine Grüngutteilchen mitreißt, während die größeren Grüngutteilchen infolge ihrer Trägheit zurückbleiben und von den Schlägern 26 im Zusammenwirken mit den Erhöhungen 38 zerkleinert, zerknickt und/oder zerfasert werden. Durch die Gehäuseauswurföffnung 18 wird das derart vorbehandelte Grüngut nahezu tangential ausgeworfen und bewegt sich etwa auf der Bahn einer Wurfparabel auf das Trockenband 14, das sich in Pfeilrichtung langsam bewegt. Um den Streukegel des aufgeworfenen Gutes zu begrenzen, kann die zylindrische Fläche 36 - wie in F i g. 3 gezeigt - tangential verlängert sein. Auf dem Band 14 wird das zerkleinerte und/ oder zerfaserte Grüngut locker aufgeschichtet, wobei der bei der Zerkleinerung und/oder Zerfaserung des Grüngutes herumspritzende Saft auf das bereits auf dem Band 14 liegende Gut geschleudert wird und dieses in Form von Spritzern oder als feiner Film umhüllt. Das Grüngut wird dann auf dem Band 14 mittels hier nicht gezeigter Einrichtungen getrocknet.
  • Die Zerkleinerungsvorrichtung nach- F i g. 6 ist mit 10a bezeichnet. Ihre mit Schlägern 26 besetzte Welle 20 ist in einem Gehäuse 50 gelagert, das sich nur über einen Teil des Umfangs des von den Schlägern 26 bestrichenen Raumes erstreckt. In dem Gehäuse 50 ist eine teilzylindrische Fläche 36a gebildet, aus der wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel Erhöhungen 38 in Form von axialen Rippen herausragen. Die Schläger 26 streichen im unteren Teil ihrer Bewegungsbahn nahe an der endlos umlaufenden Trocknungsunterlage 14 vorbei. Die Trocknungsunterlage 14 kann an dieser Stelle durch eine Rolle 52 unterstützt sein, um den Spalt zwischen der Außenbahn der Schläger 26 und der Unterlage festzulegen. In Richtung der in F i g. 6 mit einem Pfeil angedeuteten Bewegung der Trocknungsunterlage 14 betrachtet, ist vor der mit Schlägern besetzten Welle 20 oberhalb der Unterlage eine glatte Walze 54 angeordnet, die von der Außenbahn der Schläger 26 einen geringen Abstand aufweist und mit der Unterlage einen Einlaufspalt 56 bildet. Das Gehäuse 50 ist dabei so weit in den Spalt zwischen der Außenfläche der Walze 54 und der Außenbahn der Schläger 26 hineingezogen, daß die mit Erhöhungen 38 versehene Fläche 36 a tangential in den äußeren Umfang der Walze 54 übergeht.
  • Während des Betriebes der Zerkleinerungsvorrichtung 10a bewegt sich die endlose Trocknungsunterlage 14 in F i g. 6 nach rechts, während die mit Schlägern besetzte Welle 20 im Uhrzeigersinn und die Walze 54 entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben werden. Das Grüngut gelangt vom Seilförderer 12 auf die Unterlage 14 vor der Walze 54. Die rotierende Walze 54 und die wandernde Unterlage 14 fördern zusammen das Grüngut durch den Einlaufspalt 56 in den Aufgabebereich 16a der Zerkleinerungsvorrichtung 10a, aus dem das Grüngut von den Schlägern 26 mitgerissen wird. Die Schläger 26 bewirken zusammen mit den axialen Erhöhungen 38 der teilzylindrischen Fläche 36a ein Zerknicken, Zerkleinern und/oder Zerfasern des Gutes, bevor dieses am Ende des Gehäuses 50 aus der Auswurföffnung 18a etwa tangential in Richtung des Pfeiles 58 herausgeschleudert wird und auf die Trocknungsunterlage 14 gelangt. Mit der- Zerkleinerungsvorrichtung 10 a gemäß der Ausführungsform nach F i g. 6 wird ebenso wie mit der Zerkleinerungsvorrichtung 10 nach F i g. 1 eine lockere, gleichmäßige Auflage des Grüngutes auf der Trocknungsunterlage 14 erreicht.
  • Im vorangehenden ist die erfindungsgemäße Einrichtung in ihrer Anwendung bei der Aufbereitung und Trocknung grüner Pflanzen beschrieben worden. Genausogut läßt sich die Erfindung jedoch bei der Behandlung von Teeblättern, bei der Erzeugung von Fischmehl usw. anwenden.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Aufbereiten grüner Pflanzen od. dgl. und zum überleiten des aufbereiteten Gutes in eine Vorrichtung zum Trocknen, g e -kennzeichnet durch die Verwendung einer an sich bekannten Zerkleinerungsvorrichtung (10; 10a), der das Gut aufgegeben, in der das Gut aufbereitet und aus der das Gut unmittelbar in eine nachgeschaltete Trocknungsanlage bzw. auf eine Trocknungsunterlage (14, 14 a) geschleudert wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Welle (20) mit am Umfang gelenkig angehängten Schlägern (26), die in ihrem mit Schlägern besetzten Bereich von einer zylindrischen Fläche (36), von welcher nach innen bis in die Nähe der äußeren Fläche (36), von welcher nach innen bis in die Nähe der äußeren Bahn der Schläger heranreichende Erhöhungen (38) vorstehen, ausschließlich über einen Teil ihres Umfangs umschlossen ist, und durch eine in Bewegungsrichtung der Schläger vor der teilzylindrischen Fläche (36) sich über die ganze Länge des mit Schlägern besetzten Bereichs erstreckende Gutaufgabe (16) für einen flachen breiten Gutstrom vorgesehen ist, wobei die teilzylindrische Fläche (36) an einer solchen-Stelle des Umfangs endet, daß das ausgeschleuderte Gut längs einer Wurfparabelbahn in die Trockenmaschine bzw. auf die Unterlage (14) gelangt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen (38) als Axialrippen ausgebildet sind und zur Veränderung des Zerkleinerungs- und/oder Zerfaserungsgrades des Grüngutes in bekannter Weise in radialer Richtung verstellbar sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem mit Schlägern (26) besetzten Bereich der Welle (20) auf dem Teil des Umfangs, der der mit Erhöhungen (38) versehenen Fläche (36) gegenüberliegt, zwischen einer Aufgabeöffnung (16, 16a) und einer Auswurföffnung (18, 18a) eine glatte Fläche (40, 14) gegenüberliegt.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabeöffnung (16, 16a) auf der einen und die Auswurföffnung (18, 18a) auf der anderen Seite einer senkrechten Achse der Welle (20) enthaltenden Ebene liegen.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Auswurföffnung (18), in Drehrichtung betrachtet, an einer solchen Stelle hinter dem tiefsten Punkt der zylindrischen Umschließung (34) befindet, daß die Auswurfrichtung des Grüngutes mit der Unterlage (14) einen divergierenden Winkel bildet.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Schlägern (26) besetzte Welle (20) oberhalb einer das Grüngut in die Trocknungseinrichtung bringenden, endlosen umlaufenden Unterlage (14) so angeordnet ist, daß die Schläger in einem nur geringen Abstand von der Unterlage (14) in zu deren Bewegungsrichtung entgegengesetzter Richtung vorbeistreichen, wobei mindestens ein Teil der oberen Hälfte des von den Schlägern bestrichenen Raumes von der mit Erhöhungen (38) versehenen teilzylindrischen Fläche (36) umschlossen ist, die in der der Drehrichtung der Schläger entgegengesetzten Richtung gesehen tangential in die Umfangsfläche einer zur Welle (20) achsparallelen und in entgegengesetzter Richtung zur Welle rotierenden Walze (56) übergeht, die mit der Unterlage (14) einen Einlaufspalt (56) für das Grüngut bildet. B.
  8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das der Auswurföffnung (18, 18a) benachbarte Ende der mit Erhöhungen (38) versehenen teilzylindrischen Fläche (36) tangential verlängert ist.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläger (26) an der Welle (20) leicht lösbar angebracht sind.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläger (26) aus haarnadelartig gebogenen Stahlstäben bestehen, die in am inneren Umfang von Ringen (22) vorgesehenen radialen Einkerbungen (24) eingehängt sind, wobei die Ringe mit Abstandshülsen (32) abwechselnd auf der Welle (20) befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1107 014, 834 463; ' deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1840 211; britische Patentschrift Nr. 758 780.
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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0004143A1 (de) * 1978-02-23 1979-09-19 Commonwealth Scientific And Industrial Research Organisation Zerkleinerungsmaschine für Rauhfutter
FR2446074A1 (fr) * 1979-01-15 1980-08-08 Tatabanyai Szenbanyak Procede et machine de desagregation mecanique d'une matiere vegetale verte

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DE1107014B (de) 1959-03-10 1961-05-18 John Deere Lanz Ag Schlegelmaehhaecksler
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