DE1948950C3 - Verfahren zur Herstellung von Schmierölen mit niedrigem Stockpunkt - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schmierölen mit niedrigem StockpunktInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schmierölen mit niedrigem Stockpunkt ohne
physikalische (mechanische) Wachsabtrennung aus
wachshaltigen ölen mit hohem Stockpunkt, die im wesentlichen frei von asphaltischen Bestandteilen sind,
jedoch organische Stickstoff- und Schwefelverbindungen enthalten und zum größten Teil über 427° C sieden,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß man das wachshal-
tige öl mit dem hohen Stockpunkt zusammen mit Wasserstoff in einer ersten Reaktionszone bei einem
Druck über 70,3 kg/cm2 und einer Temperatur zwischen 343 und 510° C über einen schwefelaktiven Hydrocrack-Denitrifizierungskatalysator
unter Umwandlung von wenigstens 20% des Ausgangsmaterials in niedriger
siedende Produkte leitet, das sich dabei bildende Ammoniak und den Schwefelwasserstoff aus dem
Produktstrom der ersten Reaktionszone entfernt, den im wesentlichen stickstoff- und schwefelfreien Produktstrom,
der wenigstens aus den höher siedenden Komponenten des Produktstromes aus der ersten
Reaktionszone besteht, zusammen mit Wasserstoff in einer zweiten Reaktionszone über einen nichtsulfidierten
Naphtha-Reformierungskatalysator aus einer Komponente der Platingruppe auf Aluminiumoxid, der
höchstens 2 Gewichtsprozent Halogenid enthält und höchstens mäßige Acidität besitzt, unter Isomerisations-Hydrocrack-Bedingungen
bei einem Druck über 35,2 kg/cm2 und Temperaturen zwischen 371 und 482° C
leitet, unter Wasserstoffverbrauch wenigstens 10% des Öles in niedriger siedende Materialien umwandelt, und
den Produktstrom der zweiten Reaktionszone in Fraktionen auftrennt, so daß wenigstens eine Bodenfraktion
mit einem Siedepunkt über 427° C und innerhalb des Siedebereiches des als Ausgangsmaterial
benutzten wachshaltigen Öles gewonnen wird, deren Stockpunkt um wenigstens 16,7° C unter dem Stockpunkt
des eingesetzten wachshaltigen Ausgangsmaterials liegt.
Kohlenwasserstofföle, die als Schmiermittel verwendbar sein sollen, müssen ausreichend hohe Siedepunkte
aufweisen, damit ihre Flüchtigkeit gering ist und ihre Flammpunkte hoch liegen. Besonders gute
Schmiereigenschaften erzielt man dann, wenn das öl
ds hauptsächlich aus gesättigten Kohlenwasserstoffen wie
Paraffinen und Cycloparaffinen mit minimalem Aromatengehalt besteht. Die öle müssen frei fließen und
müssen infolgedessen Stockpunkte nicht über etwa
+2° C, in den meisten Fällen Stockpunkte von -9,5° C, -15°C. -18°C oder noch darunter aufweisen. Viele
andere öle, die nicht als Schmiermittel verwendet werden sollen, z. B. Sprühöle, sollen vorzugsweise
dieselben Eigenschaften, d.h. geringe Flüchtigkeit,
hohen Flammpunkt, hohen Paraffingehalt und niedrigen Stockpunkt aufweisen.
Normale Paraffine und Wachse, die in praktisch allen hochsiedenden Fraktionen von Rohpetroleum bzw.
Roherdölen enthalten sind, geben allen diesen durch direkte Destillation erhältlichen ölfraktionen einen
hohen Stockpunkt, so daß die öle einer Entwachsungsbehandlung
unterworfen werden müssen, damit sie den Anforderungen hinsichtlich der niedrigen Stockpunkte
genügen. Die bisher bekanntgewordenen Entwachsungsverfahren
erfordern alle wenigstens eine Behandlungsstufe, in der das Wachs mechanisch von dem öl
abgetrennt wird, obwohl im übrigen eine große Zahl unterschiedlicher Ausführungsformen dieses Verfahrens
entwickelt worden ist Infolgedessen muß das öl auf eine ausreichend niedrige Temperatur abgekühlt
werden, damit hartes normales Paraffinwachs auskristallisieren kann; das Wachs kann dann mechanisch
durch Filtrieren, Zentrifugieren u. ä. abgetrennt werden. Ein weitverbreitetes Verfahren besteht in der Lösungsmittel-Entwachsung,
bei welcher ein Lösungsmittel, z. B. eine Mischung aus Methylethylketon und Benzol
zugesetzt wird, welches die nicht wachsartigen Kohlenwasserstoffe löst und die Ölviskosität herabsetzt, ohne
in nennenswerter Weise die Kristallisationstemperatur des Wachses herabzusetzen; aber auch bei dieser
Arbeitsweise muß das Wachs mechanisch abgetrennt werden. Darüber hinaus ist es häufig notwendig,
komplizierte mechanische, im Inneren mit Schabern ausgestattete Wärmeaustauscher für den Abkühlungs-Vorgang
zu verwenden. Weitere Methoden, die entwickelt worden sind, bestehen in der Bildung von
Komplexen mit den Wachsmolekülen, z. B. in der Bildung von Harnstoff-Addukten; aber auch hier ist
wieder die mechanische Abtrennung des Wachses oder des Wachsadduktes bzw. der Komplexverbindung
notwendig.
Die bisher angewandten Entwachsungsverfahren sind ziemlich kostspielig, und zwar sowohl hinsichtlich der
erforderlichen Apparaturen als auch hinsichtlich der Betriebsweise, weil große Anlagen für die mechanische
Wachsabtrennung erforderlich sind, in denen außerdem nur mit einem geringen Durchsatz gearbeitet werden
kann. Bei einem typischen Verfahren zur Herstellung von Schmierölen hat man es infolgedessen immer mit
mehreren Verfahrensstufen zu tun, z. B. der Lösungsmittelextraktion, der Säurebehandlung, der Hydrofinierung,
der Tonbehandlung und der Lösungsmittelentwachsung, wobei die Entwachsungsstufe kostspieliger
ist als alle übrigen Behandlungsstufen zusammen. Es wäre daher sehr vorteilhaft, wenn es möglich wäre, den
Umfang der mechanischen Entwachsung zu verringern oder die Entwachsung vollständig auszuschalten; das
würde jedoch erfordern, daß andere Mittel gefunden werden, mit denen eine Erniedrigung der Stockpunkte do
der erhältlichen öle erreicht werden kann.
In der GB-PS 11 43 563 werden Destillate mit relativ
niedrigen Siedepunkten behandelt, vgl. beispielsweise Tabelle I, wo die Beschickung einen Flammpunkt von
nur 2320C aufweist. In der zweiten Behandlungsstufe (15
wird dabei ein Katalysator verwendet, der 2 bis 10 Gew.-°/o Halogen enthält, d. h. also eine relativ hohe
Acidität besitzt. Von der zweiten Behandlungsstufe heißt es ferner, daß darin »strengere Reaktionsbedingungen«
angewendet werden als in der ersten Stufe. Dies resultiert in einer höheren Crackumwandlung und
einem wesentlich größeren Wasserstoffkreislauf.
Bei Anwendung strengerer Bedingungen dieser Art in der zweiten Stufe wird jedoch eine relativ niedrige
Produktausbeute und ein relativ hoher Stockpunkt erzielt
In den in der US-PS 3125 511 beschriebenen
Verfahren werden ebenfalls niedrigsiedende Destillatfraktionen mit einem Siedebereich von 150 bis 4500C
behandelt Die Verfahrensführung bedient sich dabei eines einstufigen Verfahrens, das keine Entschwefelungsstufe
vorsieht sondern worin die Entschwefelung in Gegenwart des Plaiin-Aluminiumoxid-Katalysators
durchgeführt wird, der jedoch 1 bis 15% Halogen enthält aiso eine starke Acidität aufweist. Auch
Stickstoff wird in diesem einstufigen Verfahren nicht vor Anwendung des Platin-Aluminiumoxid-Katalysators
entfernt
In der US-PS 32 42 068 wird schließlich ein Verfahren beschrieben, bei dem das Problem der Wachsentfernung
und damit Stockpunktserniedrigung dadurch gelöst werden soll, daß man hochsiedende Kohlenwasserstofföle
in niedrigsiedende Schmieröle umwandelt. Vom qualitativen Standpunkt aus ist jedoch ein hochsiedendes
Produkt mit niedrigem Stockpunkt erstrebenswert. Die Verfahrensführung besteht unter anderem darin,
daß in einer Stufe ein Hydrocrack-Isomerisierungskatalysator verwendet wird, der vorzugsweise aus einer
Schwefelverbindung von Nickel oder Kobalt, wie Ni- oder Co-Sulfid auf einem sauren feuerfesten Oxid-Träger,
wie Kieselerde-Tonerde oder Kieselerde-Magnesiumoxid, besteht.
Aufgabe der Erfindung war es, ein einerseits hochsiedendes Schmieröl mit einem andererseits niedrigen
Stockpunkt herzustellen, ohne dabei die zur Stockpunkterniedrigung erforderliche Entfernung des
üblicherweise in hochsiedenden Ölen enthaltenen Wachses auf relativ umständliche, kostspielige mechanische
Weise vornehmen zu müssen.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man in einem 2-Stufen-Verfahren in der
ersten Stufe die hochsiedende Beschickung mit Hilfe eines schwefelaktiven Denitrifizierungskatalysators von
Stickstoff und Schwefel befreite und in einer zweiten Stufe das Reaktionsprodukt der ersten Stufe mit einem
nichtsulfidierten Reformierungskatalysator aus einer Komponente der Platingruppe auf Aluminiumoxid mit
einem Gehalt an höchstens 2% Halogenid und mäßiger Acidität unter Isomerisierungs-Hydrocrackbedingungen
behandelte.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein wachshaltiges öl mit hohem Stockpunkt, welches
wenigstens teilweise über 3710C siedet und im wesentlichen frei von asphaltischen Bestandteilen ist,
einer wenigstens zweistufigen Hydrocrack-Behandlung unterworfen, und zwar einer ersten Hydrocrack-Denitrifizierungs-Behandlung
und anschließend einer Hydrocrack-Isomerisierungs-Behandlung; das hydrogecrackte
öl wird durch Destillation in Fraktionen aufgespalten, unter denen sich auch eine Bodenfraktion
mit einem Stockpunkt befindet, der um wenigstens 16,7° C niedriger ist als der Stockpunkt des Ausgangsmaterials.
Es handelt sich also um ein Verfahren zur Herstellung von Schmierölen mit niedrigem Stockpunkt
ohne physikalische (mechanische) Wachsabtrennung aus wachshaltigen ölen mit hohem Stockpunkt, die im
wesentlichen frei von asphaltischen Bestandteilen sind,
jedoch organische Stickstoff- und Schwefelverbindungen enthalten und zum größten Teil über 427° C sieden,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man das wachshaltige Ol mit dem hohen Stockpurkt zusammen
mit Wasserstoff in einer ersten Reaktionszone bei einem Druck über 703 kg/cm2 und einer Temperatur
zwischen 343 und 5100C über einen schwefelaktiven Hydrocrack-Denitrifizierungskatalysator leitet, um die
organischen Stickstoff- und Schwefelverbindungen in Ammoniak und Schwefelwasserstoff und außerdem
wenigstens 20% des Ausgangsmaterials in niedriger siedende Produkte umzuwandeln, das Ammoniak und
den Schwefelwasserstoff aus dem Produktstrom der ersten Reaktionszone entfernt, den im wesentlichen
stickstoff- und schwefelfreien Produktstrom, der wenigstens aus den höher siedenden Komponenten des
Produktstromes aus der ersten Raktionszone besteht, zusammen mit Wasserstoff in einer zweiten Reaktionszone
über einen nichtsulfidierten Naphfha-Reformierungskatalysator
mit nicht mehr als mäßiger Azidität leitet, und zwar unter Isomerisations-Hydrocrack-Bedingungen
bei einem Druck über 35,2 kg/cm2 und Temperaturen zwischen 371 und 482° C, wobei unter
Wasserstoffverbrauch wenigstens 10% des Öles in niedriger siedende Materialien umgewandelt werden,
und den Produktstrom der zweiten Reaktionszone in Fraktionen auftrennt, so daß wenigstens eine Bodenfraktion
mit einem Siedepunkt über 427° C und innerhalb des Siedebereiches des als Ausgangsmaterial
benutzten wachshaltigen Öles gewonnen wird, deren Stockpunkt um wenigstens 16,7°C unter dem Siockpunkt
des eingesetzten wachshaltigen Ausgangsmaterials liegt Zur Erläuterung der Leistungsfähigkeit des
erfindungsgemäßen Verfahrens kann gesagt werden, daß es möglich ist, ein Bright-Stock-Produkt mit einem
Stockpunkt von —51 "C in guter Ausbeute aus einem entasphaltierten wachshaltigen Rückstandsöl, welches
aus einem paraffinischen Rohöl stammt und einen Stockpunkt über +490C aufweist herzustellen, ohne zu
irgendeinem Zeitpunkt während der Herstellung des Bright-Stock-Produktes das Rückstandsöl einer Behandlungsstufe
zur physikalischen Wachsabtrennung zu unterwerfen. Es ist ein Kennzeichen des Verfahrens, daß
der am höchsten siedende Anteil des erfindungsgemäß hergestellten hydrogecrackten Öles den niedrigsten
Stockpunkt aufweist; die Erfindung ist also in hervorragender Weise zur Herstellung von Bright-Stock-Produkten
mit niedrigem Stockpunkt aus entasphaltierten Rückstandsölen geeignet.
Die Zahl der verschiedenen Verfahren, die zur katalytischen Hydrierung von Schmierölen vorgeschlagen
worden sind, ist sehr groß. Die katalytische Behandlung mit Wasserstoff ist bereits vorgeschlagen
worden zur Verbesserung der Farbe, der Farbbeständigkeit, der Oxidationsbeständigkeit, der Viskosität, des
Viskositätsindexes und anderer Eigenschaften sowie als Ersatz für die oder zusätzlich zu der bekannten
chemischen Behandlung der Lösungsmittelextraktion von Aromaten, zur Säurebehandlung und zur Tonbehandlung.
Es genügt hierbei jedoch zu sagen, daß die bekannten Verfahren entweder alle auf öle angewandt
worden sind, die bereits einer mechanischen Wachsabtrennungsstufe unterworfen worden waren, oder daß es
notwendig war, das bei der katalytischen Hydrierung gewonnene Produkt anschließend mechanisch zu
entwachsen. Mit Hilfe der Erfindung ist es möglich, viele der Verbesserungen der öleigenschaften, die bei
bekannten Verfahren durch eine !catalytische Hydrierung
erreicht wurden, ebenfalls zu erreichen, gleichzeitig
aber auch noch die Notwendigkeit zur mechanischen Wachsabtrennung auszuschalten.
s Materialien, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
mit Erfolg behandelt werden können, sind schwere öle mit hohem Stockpunkt die wenigstens
teilweise über 3710C sieden. Besser ist es, wenn die öle
zum größeren Teil über 427 und wenigstens teilweise über 482° C sieden. Ein gut geeignetes Ausgangsmaterial
ist wenigstens so schwer wie ein direkt destilliertes Vakuumgasöl; am besten geeignet sind entasphaltierte
Rückstandsöle. Es ist erforderlich, daß das Rückstandsöl nicht asphaltisch ist weil die Asphaltene als polynukleare
aromatische Verbindungen die Umwandlung der Paraffine bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
stören und außerdem zu einer raschen Desaktivierung der benutzten Katalysatoren führen. Die Entasphalüerungsbehandlung,
der die Ausgangsmaterialien unterworfen werden, kann von der Art sein, die bei der
Produktion schwerer katalytischer Crack-Ausgangsmaterialien angewandt wird; d.h., sie kann in der
Behandlung mit einem leichten Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel wie Propan, Butan und/oder Pentan in der
Nähe des kritischen Punktes des Lösungsmittels bestehen. Die Behandlung kann so durchgeführt
werden, daß man als Ausgangsmateria! die gesamte sogenannte »Maltenw-Fraktion gewinnt, die aus Ölen
und Harzen besteht aus der nur die Asphaltene entfernt
J0 worden sind. Die entasphaltierten Öle, die gemäß der
Erfindung behandlet worden sind, weisen hohe Stockpunkte von über +1,70C, im allgemeinen von
wenigstens +10"C auf. Ein solches entasphaltiertes öl
enthält genügend hochschmelzende Paraffine, daß wenigstens etwa 10 Gew.-% des Materials bei
Anwendung einer der bekannten Lösungsmittel-Entwachsungsmethoden
als Wachs abgeschieden werden müßten, um einen Stockpunkt von — 18°C zu erreichen.
Die besten Ergebnisse erzielt man mit paraffinischen ölen als Ausgangsmaterialien (im Gegensatz zu
aromatischen ölen).
In der ersten Stufe des Hydrocrackens gemäß der Erfindung wird das unreine Öl mit hohem Stockpunkt
zusammen mit Wasserstoff bei erhöhtem Druck von über 70,3 kg/cm2 durch eine Reaktionszone geleitet, in
welcher ein schwefelaktiver Hydrierungskatalysator mit Hydrocrack- und Denitrifizierungsaktivität enthalten
ist, und zwar bei Temperaturen zwischen 343 und 482°C und einer LHV von 0,2 bis 10; diese Behandlung wird so
lange fortgesetzt bis die organischen Stickstoff- und Schwefelverbindungen aus dem Ausgangsmaterial im
wesentlichen entfernt worden sind. Die Menge an organischem Stickstoff in dem hydrogecrackten öl soll
auf wenigstens etwa 10 ppm, besser auf etwa 1 ppm oder
darunter, gesenkt werden. Unter den Bedingungen, die erforderlich sind, eine praktisch vollständige Umwandlung
des organischen Stickstoffs in Ammoniak zu erreichen, wird auch ein erheblicher Teil des Öles zu
niedriger siedenden Destillaten hydrogecrackt Obwohl es an sich wünschenswert erscheint, diese Hydrocrackumwandlung
soweit wie möglich einzuschränken, um die Ausbeute an hochsiedenden Produkten möglichst
groß zu gestalten, ist es andererseits doch günstig, daß wenigstens etwa 20% des Ausgangsmaterials in
ni-driger siedende Produkte als dieses umgewandelt werden, damit eine hohe Gesamtverminderung des
Stockpunktes und eine Verbesserung des Viskositätsindex des Produktes erreicht werden. Bei Rückstandsölen
sollen wenigstens etwa 30% derselben in Destillate mit einem Siedepunkt unter 371°C umgewandelt werden;
am günstigsten ist es, wenn etwa 30 bis etwa 60% umgewandelt werden. Die Umwandlung ist mit dem
Verbrauch erheblicher Wasserstoffmengen verbunden; ^ dieser Verbrauch erreicht etwa 8,5 m* H2 oder mehr pro
hl Öl.
Die Betriebsbedingungen der ersten Stufe, d. h. der Hydrocrack-Denitrifizierungsstulc, umfassen Temperaturen
von 343 bis 482°C, besser 371 bis 454°C und ,„
Drücke von wenigstens etwa 70,3 und bis zu 352 kg/cm2, vorzugsweise 105 bis 281 kg/cm2. Der Durchsatz des
wasserstoffreichen Gases, welches gegebenenfalls im Kreislauf geführ; werden kann, sollte wenigstens 17,
besser 34 bis 340, noch besser 68 bis 17Om1H2 pro h! Öl
betragen. Die Verweildauer des Öles auf dem Katalysator soll ausreichen, die gewünschte Stickstoff
entfernung und das Hydrocracken zu erreichen, was im allgemeinen bei einem Durchsatzvolumen von 0,2 bis 10
Volumeneinheiten öl pro Stunde pro Volumeneinheit ;o
Katalysator (LHV) erreicht werden kann; der bevorzugte Bereich liegt bei 0,3 bis 3 LHV.
Der Katalysator, der in der ersten Stufe verwendet wird, kann ein üblicherweise für die Desulfurierung und
Denitrifizierung benutzter schwefelaktiver Hydrie- 2s
rungskatalysator sein. Geeignete Katalysatoren dieser Art bestehen aus Kombinationen von Metallen der
Gruppen VI und VIII, sowie deren Oxiden oder Sulfiden
in Verbindung mit einem porösen hitzebeständigen Oxid-Trägermaterial. Die am besten geeigneten Metalle -,0
sind Nickel oder Kobalt in Kombination mit Molybdän oder Wolfram in Form von Sulfiden. Das hitzebeständige
Oxid kann Aluminiumoxid sein oder es kann sich um Kombinationen von Aluminiumoxid mit Siliziumdioxid,
Magnesiumoxid, Zirkonoxid, Titanoxid und ähnlichen Materialien oder um Kombinationen mit anderen
Oxiden z. B. Siliziumdioxid-Magnesiumoxid handeln. Derartige Katalysatoren lassen sich auf verschiedenen
Wegen herstellen, so z. B. in der Weise, daß man zuerst ein poröses Trägermaterial herstellt, welches dann mit
Lösungen der Metallverbindungen imprägniert wird, die anschließend durch Kalzinieren in die Metalloxide
umgewandelt werden. Besonders gute Katalysatoren für die erste Hydrocrack-Stufe gewinnt man naci der
Methode der gleichzeitigen Ausfällung aller Katalysetorbestandteile; bei dieser Methode liegen alle Katalysatorbestandteile
zunächst in wäßrigen Lösungen vor, die dann zusammengegeben und gemeinsam ausgefällt
werden.
Die Betriebsbedingungen in der ersten Hydrocrack-Stufe
sollen derart sein, daß auch die organischen Schwefelverbindungen durch Umwandlung in H2S —
zusätzlich zu der Entfernung der organischen Stickstoff verbindungen durch Umwandlung in NH3 — entfernt
werden. Im allgemeinen ist die Stickstoffumwandlung schwieriger durchzuführen; wenn es möglich war, den
Gehalt an organischem Stickstoff unter einen tragbaren Wert zu erniedrigen, so ist im allgemeinen auch die
Konzentration der organischen Schwefelverbindungen in ausreichender Weise verringert worden. In gewissen
seltenen Fällen, wenn sehr unreine öle mit ungewöhnlich hohem Schwefelgehalt und ungewöhnlich niedrigem Stickstoffgehalt als Ausgangsmaterial eingesetzt
werden, kann es jedoch vorkommen, daß ein ausreichend niedriger Stickstoffgehalt erreicht worden ist,
ohne daß genügend Schwefel entfernt worden ist In solchen Fällen muß die Behandlung so lange fortgesetzt
werden, bis auch die Schwefelkonzentration auf unter etwa 50 ppm erniedrigt worden ist.
Eine Verringerung des Stockpunktes kann auch während des Hydrocrackens über dem Denitrifizierungskatalysator
erreicht werden; diese ist jedoch nicht ausreichend, den Stockpunkt des am höchsten siedenden
Anteiles des Öles von + 1.7°C auf unter — 9,5°C zu erniedrigen, es sei denn, die Umwandlung würde bis
weit über den Punkt hinaus geführt werden, der erfindungsgemätt erforderlich ist; auf diese Weise
würde aber die Ausbeute an dem gewünschten Produkt erheblich vermindert werden. Es läßt sich nachweisen,
daß beim Hydrocracken in der ersten Stufe normale Paraffine zu mäßig verzweigten Isoparaffinen gecrackl
und isomerisiert werden, die jedoch dem öl immer noch
einen hohen Stockpunkt verleihen. Diese Isoparaffine lassen sich durch Lösungsmittel-Entwachsung entfernen,
und bei den älteren bekannten Verfahren wäre es auch notwendig gewesen, diese zu entfernen, um aus
dem zunächst hydrogecrackten Öl ein Produkt mit einem annehmbar niedrigen Stockpunkt zu gewinnen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der hydrogecrackte Produktstrom der ersten Stufe nicht
entwachst; vielmehr wird wenigstens der hochsiedende Anteil des Produktstromes aus der Hydrocrack-Denilrifizierungs-Zone
zusammen mit Wasserstoff bei einem Druck über 35,2 kg/cm2 durch eine Stockpunkt-Reduktionszone
geleitel, die im vorliegenden Zusammenhang gelegentlich auch als Hydrocrack-Isomerisations-Zone
bezeichnet wird. In dieser Zone kommt das Öl bei einer Temperatur zwischen 371 und 482°C mit einem
Naphtha-Reformierungs-Katalysator in Berührung; die Behandlung wird so lange fortgesetzt, bis wenigstens
etwa 10% des Öles bei einem Nettoverbrauch von Wasserstoff in niedriger siedende Destillate umgewandelt
worden sind. Der Produktstrom aus der Stockpunkt-Reduktionszone wird destilliert und so direkt in
Fraktionen aufgespalten; unter diesen hat die am höchsten siedende Fraktion einen Stockpunkt, der um
wenigstens 16,7°C niedriger ist als der Stockpunkt des gereinigten Öles, welches aus dem Produktstrom der
Hydrocrack-Denitrifizierungs-Zone in die Hydrocrack-Isomerisations-Zone geleitet wird. Die Bedingungen, die
in der Stockpunkt-Reduktionszone angewandt werden, sind folgende: Temperaturen von 371 bis 482, vorzugsweise
399 bis 454° C; Drücke von 35,2 bis 352, besser 70,3 bis 211 kg/cm2; Durchsatz des wasserstoffreichen Gases
über 17, im allgemeinen zwischen 34 und 340, vorzugsweise 68 bis 170 m3 H2 pro hl Öl; Verweildauer,
ausgedrückt in LHV, 0,2 bis 10, vorzugsweise 0,3 bis 3. Diese Bedingungen sind so gewählt, daß wenigstens 10
Gew.-%, vorzugsweise wenigstens etwa 20 Gew.-% des Öles, das in die letzte Reaktionszone eintritt, zu
niedriger siedenden Destillaten hydrogecrackt werden. Je höher der Prozentsatz der Umwandlung zu niedriger
siedenden Destillaten ist um so höher ist die Stockpunkterniedrigung, die sich erzielen läßt Insbesondere bei Rückstandsölen ist es günstig, daß die
Umwandlung wenigstens etwa 30 Gew.-% oder mehr beträgt insbesondere dann, wenn der Stockpunkt des
hydrogecrackten Öles, welches aus der ersten Stufe gewonnen und in die zweite Stufe geleitet wird, über
etwa 32° C liegt
Der Katalysator, der in der Stockpunkt-Reduktionszone bzw. Hydrocrack-Isomerisations-Zone verwendet
wird, ist ein Naphtha-Reformierungskatalysator aus einer Komponente der Platingruppe, insbesondere
Platin oder Palladium, auf Aluminiumoxid, der höchstens 2% Halogenid enthält und höchstens mäßige
Acidität besitzt. Unter »mäßiger Acidität« wird im vorliegenden Zusammenhang ein Aciditätsgrad verstanden,
wie ihn ein Standardkatalysator besitzt, der aus Aluminiumoxid mit einer kleinen Menge Platinmetall
und 2 Gew.-% Fluor besteht. Die Acidität eines s Katalysators kann mit einer Reihe bekannter Methoden
gemessen werden. Zu diesen Methoden gehört die Titration mit Indikator-Farbstoffen — wobei man einen
absoluten Wert erhält — oder die Messung des Isomerisationsgrades einer Hexanprobe in Gegenwart K)
des Katalysators, wobei man relative Aciditätswerte von 2 oder mehr Katalysatoren erhält. Ein typischer gut
geeigneter Katalysator besteht im wesentlichen aus Aluminiumoxid, auf welchem sich 0,7 Gew.-% Platinmetall
und 0,7 Gew.-% Fluor befinden. Dieser Katalysator \<,
ist ein bekannter Platin-Reformierungs-Katalysator, dessen Wirkung jedoch unter den in der Stockpunkt-Reduktionszone
angewandten Bedingungen ganz anders ist als unter üblichen Bedingungen. Es tritt ein
Nettoverbrauch von Wasserstoff auf und anstelle der Bildung von Aromaten aus Naphthenen besteht die
Hauptreaktion im Hydrocracken und Isomerisieren von mäßig verzweigten Isoparaffinen zu hoch verzweigten
lsopraffinen. Der Reformierungs-Katalysator ist ein aktiver Isomerisierungskatalysator. Stickstoff- und 2s
Schwefelverbindungen können einen solchen Katalysator desaktivieren; infolgedessen werden diese heteroorganischen
Verbindungen aus dem öl, welches in die zweite Stufe eingeleitet wird, mit Hilfe der nahezu
vollständigen Desulfurierung und Denitrifizierung in der ersten Stufe entfernt. Es ist nicht notwendig, daß der
Katalysator Fluor oder ein anderes Halogenid als saure Komponente enthält, vorausgesetzt, daß die Acidität
des Katalysators — unabhängig von der Quelle, aus der sie stammt — die Acidität des beschriebenen Standardkatalysators
nicht übersteigt. Der Katalysator"darf nicht mehr als »mäßige Acidität« aufweisen. Anstelle von
reinem Aluminiumoxid oder halogeniertem Aluminiumoxid als Trägermaterial kann man auch ein mäßig saures
Aluminiumoxid-Siliziumdioxid-Cogel oder -Copräzipitat
verwenden, welches mehr Aluminiumoxid als Siliziumdioxid enthält. Gute Ergebnisse lassen sich
beispielsweise mit einem Katalysator erzielen, der aus 2% Palladium auf 82% Aluminiumoxid— 18% Siliziumdioxid
besteht. Andere analoge Trägermaterialien, die im vorliegenden Zusammenhang brauchbar sind, wird
der Fachmann im Einzelfall nach seiner Erfahrung auswählen können. Siliziumdioxid-Aluminiumoxid-Materialien,
die mehr Siliziumdioxid als Aluminiumoxid enthalten, z. B. Crack-Katalysatoren, sind für die
Zwecke der Erfindung weniger gut geeignet, weil sie zu stark sauer sind und die Selektivität der Isomerisation
der Isoparaffine nachteilig beeinflussen.
Das Überleiten von Ol und Wasserstoff über die Katalysatoren in den verschiedenen Reaktionszonen
kann in beliebiger bekannter Weise durchgeführt werden; so kann man beispielsweise die Katalysatorteilchen
in Festbetten in Hochdruckreaktoren anordnen, durch welche Wasserstoff und öl entweder im
Gleichstrom oder im Gegenstrom fließen. Diese Methode erscheint die praktischste und einfachste zu
sein, man kann jedoch auch andere bekannte Verfahrensmethoden anwenden und Wirbelbettkatalysatoren,
Katalysatoraufschlämmungen und durch Schwerefall bewegte Katalysatormassen einsetzen.
Die beiden Katalysatorarten können in getrennten Betten in einem einzigen Reaktor enthalten sein, und
zwar der schwefelaktive Hydrierungskatalysator über dem Naphtha-Reformierungs-Katalysator, wenn das öl
abwärts durch den Reaktor fließt. Da es jedoch im allgemeinen wünschenswert ist, die niedriger siedenden
Materialien, die in der ersten Hydrocrackstufe gebildet worden sind, zu entfernen und das gebildete Ammoniak
und den gebildeten Schwefelwasserstoff abzutrennen, ist es günstiger, getrennte Reaktoren anzuwenden und
den Produktstrom der ersten Stufe einer Verdampfung und Destillation zu unterwerfen, bevor der am höchsten
siedende Anteil desselben in die zweite Stufe eingeleitet wird. In die erste Stufe kann Flüssigkeit zurückgeführt
werden, während dies bei der zweiten Stufe im allgemeinen nicht günstig ist. Man kann auch dem Öl
oder dem Wasserstoff, die durch die zweite Reaktionszone geleitet werden, ein Halogenierungsmittel zusetzen;
in der ersten Reaktionsstufe ist dies im allgemeinen nicht günstig. Der Katalysator in der ersten Reaktionsstufe kann in vorsulfidiertem Zustand eingesetzt
werden, weil er sich während des Gebrauches ohnehin sulfidiert; der Katalysator der zweiten Stufe soll
vorzugsweise vorreduziert und in metallischem Zustand erhalten werden.
Die Metall-Hydrierungs-Dehydrierungskomponente des in der Hydrocrack-lsomerisations-Stufe benutzten
Katalysators sollte in nichtsulfidiertem Zustand benutzt und erhalten werden. Edelmetalle der Platingruppe
werden für diesen Zweck bevorzugt, weil ihre Sulfide instabil sind und der Katalysator infolgedessen eine
geringe Menge Schwefel im Ausgangsmaterial vertragen kann, ohne irreversibel sulfidiert zu werden. Nickel
ist für diese Katalysatoren weniger geeignet, weil es ein beständiges Sulfid bildet; bei Verwendung von Nickel
wäre es notwendig, Schwefelverbindungen aus dem öl vollständig zu entfernen. Die nichtsulfidierten Metalle
isomerisieren die Paraffine mit dem höchsten Molekulargewicht offenbar selektiver und schneller als die
sulfidierten Metalle. Beispielsweise werden in der Hydrocrack-Denitrifizierungs-Stufe, in welcher sulfidierte
Katalysatoren mit größtem Vorteil verwendet werden können, hoch verzweigte Isoparaffine nicht
leicht gebildet, so daß eine übermäßig hohe Hydrocrack-Ümwandlung notwendig wäre, um eine nennenswerte
Erniedrigung des Stockpunktes zu erreichen. Durch kernmagnetische Resonanzuntersuchungen
konnte gezeigt werden, daß das Verhältnis von —CH3-Gruppen zu —CH2-Gruppen etwa 30% größer
ist in ölprodukten mit niedrigem Stockpunkt aus der Hydrocrack-Isomerisierungs-Stufe als in einer (lösungsmittel-entwachsten)
Probe des entsprechenden ölproduktes mit niedrigem Stockpunkt aus der Hydrocrack-Denitrifizierungs-Stufe.
Das höhere Verhältnis zeigt an, daß die Isoparaffine stärker verzweigt sind. In der
zweiten Stufe erreicht man also eine weitere Verzweigung sowohl der Isoparaffine mit hohem Stockpunkt als
auch der Isoparaffine mit niedrigem Stockpunkt, was in der ersten Stufe mit dem sulfidierten Katalysator nicht
möglich war.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung.
Aus einem Kurzvakuum-Rückstandsöl aus einem paraffinischen Rohöl gewann man durch Propan-Entasphaltierung
ein Rückstandsöl, welches 830 ppm organischen Stickstoff enthielt, ein spez. Gewicht von
0,8882 bei 15" C aufwies und von welchem weniger als
10% einen Siedepunkt unter 482° C aufwiesen. Das entasphaltierte Rückstandsöl war stark wachshaltig, so
daß bei der Lösungsmittel-Enlwachsung auf einen
Stockpunkt von - 18°C eine Ausbeute von nur 56,5% erzielt werden konnte. Erfindungsgemäß wurde das
nicht entwachste öl über einen schwefelaktiven
Nickelsulf id-Wolframsulf id-Aluminiumoxid-Siliziumdioxid-Hydrierungskatalysator
geleitet, und zwar bei 427CC, 169 kg/cm2 und 1,0 LHV zusammen mit etwa
102 mJ H2 (rückgerührt) pro hl öl. Das als Produkt
anfallende Öl wurde von H2S und NHj befreit und
anschließend destilliert, wobei man eine Bodenfraktion auffing, die vollständig über 427°C siedete; die Ausbeute
an dieser Fraktion, bezogen auf das entasphaltierte öl, betrug 55 Gew.-%. Das hydrogecrackte öl siedete über
427CC und enthielt nur 0,1 ppm Stickstoff und weniger als 10 ppm Schwefel und wies einen Stockpunkt von
+ 490C auf. Die weiteren Untersuchungs- bzw. Kenndaten
dieses Öles sind in der folgenden Tabelle ! angegeben, in welcher auch die Daten für eine
lösungsmittel-entwachste Probe dieses hydrogecrackten Öles aufgeführt sind. Man erkennt, daß ein
Bright-Stock-Produkt mit hohem Viskositätsindex durch Lösungsmittel-Entwachsung in einer Ausbeute
von etwa 35 Gew.-%, bezogen auf das als Ausgangsmaterial eingesetzte entasphaltierte öl, gewonnen werden
konnte, welches einen Stockpunkt von - 18°C aufwies. Erl'indungsgemäß wurde das 4270C-OI nicht mit
-. Lösungsmitteln entwachst, sondern über einen halogenicrten
Pia tin-Aluminiumoxid-Reformierungs-Katalysator
geführt, und zwar bei 411°C, 132 kg/cm2, 1,0 LHV
und mit etwa 170 m1 H> (rückgefühlt) pro hl öl. Der
hydrogecrackte ölproduktstioni aus dieser Behandlung
,,, wurde direkt destilliert, wobei man mehrere Fraktionen und eine Bodenfraktion erhielt, die vollständig über
427°C siedete; diese Bodenfraktion wies einen Stockpunkt von -51°C auf. In einem weiteren Versuch
wurde das öl bei einer niedrigeren LHV über den
ι-s halogenierten Platin-Aluminiumoxid-Katalysator geführt,
wobei ein Teil des Katalysators bei 411°C und ein weiterer Teil des Katalysators bei 2100C gehalten
wurde. Bei diesem Versuch ergab sich eine niedrigere Umwandlung in Destillatprodukte; die 427°C-Bodenfraktion
wies einen Stockpunkt von — 29°C auf. Weitere Versuchs- und Kenndaten zu diesen Versuchen ergeben
sich aus der folgenden Tabelle 1.
| Entasphal | Hydroge- | Isomerisierte | öle | 371-427°C | 427 + |
| tiertes öl. | cracktes Öl, | Destillat | Rückst. | ||
| Ausgangsmat. | Rückstand | 371-427-C | 427 + | ||
| über 427°C | Destillat | Rückst. | |||
Nicht entwachstes öl:
| Ausbeute, Gew.-% | 100 | _ | — | 55 | — | 12,0 | 23,3 | - | 14,7 | 29,4 |
| Spez. Gew. bei 15° C | 0,8982 | 150,5 | 0.8187 | 0,8322 | 0,8208 | 0,8358 | ||||
| Viskosität | — | 4262 | — | |||||||
| SSU b. 38° C | — | 192,1 | — | 70,48 | 219,4 | 73,61 | 288,1 | |||
| SSU b. 1000C | 830 | 86 | — | 36,67 | 50,07 | 37,24 | 56,04 | |||
| Viskositätsindex | -18 | + 49 | 111 | 122 | 119 | 125 | ||||
| Stockpunkt, 0C | 56,5 | 0,1 | -31,7 | -51,1 | -9,4 | -28,9 | ||||
| Organischer Stickstoff, ppm | — | — | — | — | ||||||
| Lösungsmittel-entwachstes Öl: | 35 | |||||||||
| Ausbeute, Gew.-°/o | 0,8448 | |||||||||
| Spez. Gew. bei 15° C | ||||||||||
| Viskosität | 263,3 | |||||||||
| SSUb. 38° C | 55,86 | |||||||||
| SSU b. 1000C | 133 | |||||||||
| Viskositätsindex | -18 | |||||||||
| Stockpunkt, °C |
Alle Ausbeuten in Gew.-%, bezogen auf das als Ausgangsmaterial benutzte entasphaltierte Öl.
Aus der vorstehenden Tabelle erkennt man, daß der Stockpunkt der hochsiedenden Bodenfraktion nach der
Behandlung über dem Platin-Reformierungs-Katalysator um so niedriger war, je größer die Umwandlung zu
Destillaten mit einem Siedepunkt unter 427° C war. Der Stockpunkt verringert sich je 10% Umwandlung des
Öles zu 427°C-Destillat um 16,7° C. Auch die erzielbare
Ausbeute an öl mit niedrigem Stockpunkt entspricht ziemlich genau der Ausbeute, die erzielbar wäre, wenn
man den hydrogecrackten Produktstrom aus der Hydrocrack-Denitrifizierungsstufe mit Lösungsmittel
auf denselben Stockpunkt entwachst So kann praktisch die gleiche Ausbeute erzielt werden; anstelle von
Rohparaffin-Gatsch, welches bei den bekannten Verfahren als Nebenprodukt anfällt, können jedoch mit Hilfe
der Erfindung wertvollere niedrigsiedende Destillate als Nebenprodukte gewonnen werden. Obwohl in einigen
Fällen durch die Lösungsmittel-Entwachsung auch
Hartparaffinwachs gewonnen werden kann, fällt meistens nur weniger gut verkäufliches weiches mikrokristallines
Wachs an.
Das bei dem vorstehenden Beispiel anfallende öl mit einem Stockpunkt von -28,9° C wurde durch Destillation
in Fraktionen aufgetrennt, deren Stockpunkte jeweils bestimmt wurden. Es zeigte sich, daß die
Ölfraktion, die zwischen 427 und 482° C siedete, einen Stockpunkt von —6,7° C aufwies; die zwischen 482 und
538° C siedende Fraktion besaß einen Stockpunkt von -23,3° C, und die vollständig über 538" C siedende
Fraktion wies einen Stockpunkt von —34,4° C auf. Die am höchsten siedende Fraktion des Produktes hatte
auch den niedrigsten Stockpunkt Durch massenspektrographische Analyse des vollständig über 427° C
siedenden Produktes konnte festgestellt werden, daß dieses aus 60—65% Paraffinen, weniger als 5%
Aromaten und zum Rest aus Mono-, Di- und
Polycycloparaffinen bestand, wobei im letzteren Fall die
Monocycloparaffine vorherrschten. Normale Paraffine konnten durch Gaschromatographie nicht festgestellt
werden, d. h. daß alle Paraffine im wesentlichen aus Isoparaffinen bestanden. Eine Spur normaler Paraffine
konnte in dem 371- bis 427°C-Destillat festgestellt werden.
Durch massenspektrographische Analyse des über 427°C siedenden Öles mit einem Stockpunkt von 49"C
und niedrigem Stickstoffgehalt konnte festgestellt werden, daß dieses zu 52% aus Paraffinen, zu weniger
als 5% aus Aromaten und zum Rest aus Cycloparaffinen bestand, wobei im wesentlichen keine normalen
Paraffine durch Gaschromatographie festgestellt werden konnten. Der hohe Stockpunkt zeigt an, daß die
vorhandenen Paraffine nur leicht verzweigte Isoparaffi ne waren. Diese Isoparaffine werden offensichtlich
weiter gecrackt und zu höher verzweigten !soparaffiiien mit niedrigem Stockpunkt isomerisiert, wenn man sie
über einen Naphtha-Reformierungs-Katalysator leitet. Man kann daher annehmen, daß es günstig ist, normale
Paraffine vollständig in Isoparaffinc mit hohem Slockpunkt umzuwandeln, damit sich eine maximale
Verringerung des Stockpunktes bei minimalem Ausbeuteverlust in der folgenden Stockpunkt-Reduktionsstufe
erreichen läßt. Dies stimmt mit der Theorie überein, daß der Reformierungs-Katalysator Isoparaffine selektiv
und rascher als normale Paraffine isomerisiert. Andererseits kann bei einigen Ausgangsmaterialien eine so hohe
Umwandlung zu niedriger siedenden Destillaten in der ersten Hydrocrackslufe erforderlich sein, wenn die
normalen Paraffine soweit wie möglich eliminiert werden sollen, daß die Ausbeute an hochsiedendem Öl
für die Isomerisation in der zweiten Stufe so gering wäre, daß die Gesamtausbeute weiter verringert würde
als in dem Fall, daß man einen Teil der normalen Paraffine in dem Öl für die zweite Stufe beläßt und die
Vervollständigung des Crackens und der Isomerisation
dort vor sich gehen läßt. Kurz gesagt, man kann ein optimales Verhältnis des relativen Ausmaßes der
Hydrocrackumwandlurig in den betreffenden Stufen erreichen, so daß das Optimum der Ausbeute an Öl mit
einem spezifizierten niedrigen Stockpunkt aus einem gegebenen Ausgangsmateri Jl erzielt werden kann.
Durch Propan-Butan-Entasphaltierung eines Vakuum-Rückstandsöles
aus gemischten Rohölen konnte ein Rückstandsöl mit 7400 ppm Stickstoff, 1,06 Gew.-%
Schwefel und einem Stockpunkt von +460C gewonnen werden. Über 90% des Öles siedeten über 427° C und
über 75% des Öles siedeten über 482CC. Dieses öl
wurde bei 67%iger Umwandlung zu Destillaten mit einem Siedepunkt unter 3990C hydrogecrackt, indem
man über einen Nickelsulfid-Molybdänsulfid-Aluminiumoxid-Siliziumdioxid-Katalysator
leitete, und zwar bei 427°C, 169 kg/cm2, 0,5 LHV und zusammen mit etwa
102 m3 H2 pro hl öl. Das als Produkt anfallende öl
wurde von NHj und HjS befreit und destilliert, wobei
man 33% einer Bodenfraktion mit einem Siedepunkt über 399°C gewann, die einen Stockpunkt von +40,5°C
aufwies und 1.3 ppm organischen Stickstoff enthielt. Diese Bodenfraktion wurde über einen halogenieren
Platin-Aluminiumoxid-Reformierungs-Katalysator geleitet, und zwar bei etwa 432° C, 162 kg/cm-, 1,0 LHV
und zusammen mit 170 m3 H2 pro hl öl. Das nach dieser
Behandlung als Produkt vorliegende öl wurde durch Destillation in Fraktionen aufgespalten, zu denen auch
eine Bodenfraktion gehörte, die vollständig über 399° C siedete und einen Stockpunkt von —9,4°C aufwies. Bei
geringfügig höherer Temperatur und geringerem Durchsatzvolumen erniedrigte sich der Stockpunkt auf
— 28,9° C. Weitere Ergebnisse und Daten erkennt man aus der folgenden Tabelle 11.
| Tabelle II | Entasphal | Hydroge- | — | — | Isomerisierte | — | 70.06 | Öle | 371-427rC | 427 + | |
| tiertes öl, | 327,4 | cracktes öl. | 36,56 | Destillat | Rückst. | ||||||
| Ausgangsmat. | Rückstand | 308,6 | 371-427" C | 107 | 427 + | ||||||
| +46 | über 427"C | + 40,5 | 54,82 | Destillat | -15 | Rückst. | 8.2 | 7 | |||
| 7400 | 1,3 | 111 | — | 0.8373 | 0.8453 | ||||||
| Nicht entwachstes Öl: | 100 | 33 | -18 | 5.5 | 16.5 | ||||||
| Ausbeute, Gew.-% | 0,9587 | 0,8635 | 25 | 0.8453 | 89.57 | 265.0 | |||||
| Spez. Gew. bei 15° C | — | 38.74 | 53.48 | ||||||||
| Viskosität | 207.0 | 116 | 121 | ||||||||
| SSU b. 38° C | 49,67 | -9,4 | -283 | ||||||||
| SSU b. 1000C | — | 127 | — | ||||||||
| Viskositätsindex | -9,4 | ||||||||||
| Stockpunkt, 0C | — | — | |||||||||
| Organischer Stickstoff, ppm | |||||||||||
| Lösungsmittel-entwachstes Öl: | |||||||||||
| Ausbeute, Gew.-% | |||||||||||
| Spez. Gew. bei 15° C | |||||||||||
| Viskosität | |||||||||||
| SSU b. 38° C | |||||||||||
| SSU b. 1000C | |||||||||||
| Viskositätsindex | |||||||||||
| Stockpunkt, 0C | |||||||||||
Alle Ausbeuten in Gew.-%, bezogen auf das als Ausgangsmaterial benutzte entasphaltierte Öl.
Die geringere Ausbeute an Rückstands-Sehinierö!
und die größere Schwierigkeil, einen extrem niedrigen Stockpunkt zu erreichen, bei dem Beispiel 2 im
Vergleich zum Beispiel I ka:.n auf die widerstandsfähigere Natur des als Ausgangsmaterial eingesetzten
entasphaliierien Rückstandsöles, dem stärker aromatischen
Charakter der originalen gemischten Rohöle und die höheren Stickstoff- und Schwefelgehalte zurückgeführt
werden. Das entasphaltierte Öl konnte nur sehr schwierig von Stickstoff befreit werden, und die
Restmengen an organischem Stickstoff und Schwefel in dem Öl, die mit in die Hydrocrack-Isomerisations-Zone
gelangten, können ihren Teil bei der Verminderung der Selektivität beigetragen haben, da der Stockpunkt nur
um 6,7 bis 100C je 10% Umwandlung in der Endstufe erniedrigt werden konnte, was mit einer Erniedrigung
von 16,7°C je 10% Umwandlung in Beispiel 1 zu vergleichen ist.
Ein direkt destilliertes Gasöl aus arabischem Rohöl mit einem Siedebereich von 243 bis 427°C, einem spez.
Gewicht von 0,8628 bei 15°C einem Anilinpunkt von 77°C und einem Stockpunkt von +10°C wurde bei
382° C, 1,0 LHV und 148 kg/cm2 hydrofiniert. Die Umwandlung zu Destillaten mit einem Siedepunkt unter
232°C lag bei 21%: außerdem wurde ein 232+ -Bodenprodukt in 79%iger Ausbeute gewonnen, welches
1 ppm Schwefel und 0,1 ppm Stickstoff enthielt, ein spez. Gewicht von 0,8179 bei 15°C und einen Stockpunkt von
+ 4,53C aufwies. Es wird angenommen, daß der
Stockpunkt durch wiederholtes schweres Hydrofinieren, bis die Ausbeute an dem 232+ -Bodenprodukt
weniger als 45% beträgt, auf — 12,5" C gesenkt werden
kann. Erfindungsgemäß wurde das Öl mit einem Stockpunkt von +4,50C bei 1,0 LUV, 417.5'C, 126,2
kg/cm- und mit 170 mJ H>
pro hl Öl über den Platin-Reformierungs-Katalysatnr geleitet. Die Gesamtausbeute
an der 232+ -Bodenfraktion beim Destillieren des Produktstromes betrug 62%; der Stockpunkt
lag bei -9,4° C.
Bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung eines Bright-Stock-Produktes mit niedrigem
Stockpunkt aus einem entasphaltierten paraffinischen Rückstandsöl gemäß Beispiel 1 ergibt sich
folgendes Bild: Bei einer großen Installation war es bei dem besten bisher bekannten Verfahren notwendig, die
größte Geldsumme in einer großen Lösungsmittel-Entwachsungsanlage zu investieren. Das gewünschte
Produkt mit niedrigem Stockpunkt konnte mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens in nur etwas geringerer
Ausbeute bei halben Investierungskosten gewonnen werden.
In den vorstehend gegebenen Beispielen wurde die Erfindung hauptsäch'ich für die Herstellung von
Schmierölen eingesetzt. Selbstverständlich kann das erfindungsgemäße Verfahren auch auf andere öle
angewandt werden, so daß auch Produkte mit niedrigem Stockpunkt für andere Verwendungszwecke hergestellt
werden können.
7Ü9 681/109
Claims (6)
19 48 S50
Patentansprüche:
J. Verfahren zur Herstellung von Schmierölen mit niedrigem Stoclcpunkt ohne physikalische (mechanische)
Wachsabtrennung aus wachshaltigen ölen mit hohem Stockpunkt, die im wesentlichen frei von
asphaltischen Bestandteilen sind, jedoch organische -Stickstoff- und Schwefelverbindungen enthalten und
zum größten Teil über 427° C sieden, dadurch
gekennzeichnet, daß man das wachshaltige öl mit dem hohen Stockpunkt zusammen mit Wasserstoff
in einer ersten Reaktionszone bei einem Druck über 703 kg/cm2 und einer Temperatur zwischen 343
und 51O0C über einen schwefelaktiven Hydrocrack-Denitrifizierungskatalysator
unter Umwandlung von wenigstens 20% des Ausgangsmaterials in niedriger siedende Produkte leitet, das sich dabei bildende
Ammoniak und den Schwefelwasserstoff aus dem Produktstrom der ersten Reaktionszone entfernt,
den im wesentlichen stickstoff- und schwefelfreien Produktstrom, der wenigstens aus den höher
siedenden Komponenten des Produktstromes aus der ersten Reaktionszone besteht, zusammen mit
Wasserstoff in einer zweiten Reaktionszone über einen nichtsulfidierten Naphtha-Reformierungskatalysator
aus einer Komponente der Platingruppe auf Aluminiumoxid, der höchstens 2 Gewichtsprozent
Halogenid enthält und höchstens mäßige Acidität besitzt, unter Isomerisations-Hydrocrack-Bedingungen
bei einem Druck über 35,2 kg/cm2 und Temperaturen zwischen 371 und 482" C leitet, unter
Wasserstoff verbrauch wenigstens 10% des Öles in niedriger siedende Materialien umwandelt, und den
Produktstrom der zweiten Reaktionszone in Fraktionen auftrennt, so daß wenigstens eine Bodenfraktion
mit einem Siedepunkt über 427° C und innerhalb des Siedebereiches des als Ausgangsmaterial benutzten
wachshaltigen Öles gewonnen wird, deren Stockpunkt um wenigstens 16,70C unter dem
Stockpunkt des eingesetzten wachshaltigen Ausgangsmaterials liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das als Ausgangsmaterial eingesetzte,
wachshaltige Öl mit hohem Stockpunkt ein entasphaltiertes Erdölrückstandsöl ist und daß die
Bedingungen über dem sulfidierten Hydrocrack-Denitrifizierungs-Katalysator
so gewählt werden, daß wenigstens 30% des genannten Ausgangsmaterials in niedriger siedende Produkte umgewandelt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das der zweiten Reaktionszone
(Isomerisations-Hydrocrack-Zone) zugeleitete Material über 427° C siedet.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Produktstrom aus der zweiten
Reaktionszone (Isomerisations-Hydrocrack-Zone) in Fraktionen aufgetrennt wird, zu welchen auch
eine Bodenfraktion gehört, die einen Siedepunkt über 5380C und einen Stockpunkt unter -18° C
aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das als Ausgangsmaterial benutzte wachshaltige öl ein entasphaltiertes Rückstandsöl
ist und daß die gewonnene Bodenfraktion aus einem Bright-Stock-Produkt mit einem Stockpunkt unter
-18° C ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Rückstandsöl zunächst
einer Lösungsmittel-Entasphaltierung unterwirft und eine asphaltfreie ölfraktion abtrennt, die im
Siedeberach der höhersiedenden Bestandteile des Rückstandsöles siedet und daß man diese ölfraktion
zunächst mit 34 bis 340 m3 H2 pro hl öl durch die
erste Reaktionszone mit dem schwefelaktiven Hydrocrack-Katalysator leitet, und zwar bei einer
Temperatur zwischen 371 und 454° C. einer LHV von
03 bis 3,0 und einem Druck von 703 bis 352 kg/cm2,
und dann zusammen mit 34 bis 510 m3 H2 pro hl öl
durch die zweite Reaktionszone mit dem nichtsnlfidierten
Reformierungskatalysator führt, und zwar bei einer Temperatur von 399 bis 482° C, einem
Druck von 703 bis 352 kg/cm2 und einer LHV von 0,3 bis 3,0.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691948950 DE1948950C3 (de) | 1969-09-27 | Verfahren zur Herstellung von Schmierölen mit niedrigem Stockpunkt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691948950 DE1948950C3 (de) | 1969-09-27 | Verfahren zur Herstellung von Schmierölen mit niedrigem Stockpunkt |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1948950A1 DE1948950A1 (de) | 1971-04-15 |
| DE1948950B2 DE1948950B2 (de) | 1977-05-18 |
| DE1948950C3 true DE1948950C3 (de) | 1978-01-05 |
Family
ID=
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