DE1945879U - Schiffssteuerruder. - Google Patents
Schiffssteuerruder.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
- B63H25/06—Steering by rudders
- B63H25/38—Rudders
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Description
Biuro E&astru&CiJl Gfcretowyöfc Kr 1,
Gdafisk (Polen)
BcMf fss t euerrudor
Sie JärfiJadting betrifft eine Sonstralction &ixi&ß Steuerrud63*$»
Wslcliös für sämtliche Arton von See- und
veaiwsadet werden kaaa.
werden, vorwiögöad lud©r verweaadef, die
ebönea, iA der Hegel recht©ö&igea M.att@
Stellt wöKdea. Itax&er ©iad di© sogaaasoatsn
ruder« weloiie im parallel en Schnitt sur Wasserllaie die
Gestalt ©ines ß^rsametriseliöia 'Bfo^feÄpfofilß habem.» fe©~
karuat. Es besteliea geaiK© Sorion solcher Tropfeaprofilo,
Letera&stalten
t*n& als luster fübe dl© l^äektieruag dieses? Huder
dienen*
Die Größe der en der KuderflMche wirkenden Auftriebs«
Isasft »it foleenfttv lOr&el bereelraet
Darin let L die Auftriebskraft am nuders in t;
S die Suclerfläclie in m ·
des auf das Slider
ifenden faöserstromes in
$ die W&sserdiehte in kg/m &ek j
der Auftriebekoeffizient*
Wie aus obiger Formel hervorgeht, ist die QrBM der aa
fiü&erblatt wirksamen Auftriebskraft direkt proportional
dem Produkt aus dem ^iadrat der Geschwindigkeit IL des
mt£ das Huder anlaufenden fassers, der Wasserdichte /$
Bei des? Ä$t}ekties?t»ng des Euders f-ür ein bestiiamtes
iöaiff ist des? wert der ßesöbwindigkeit ?s normal ω
gegeben, lter Wert / ist ein konstanter Wert für See- oder
Siliwasser-» Bei der Konstruktion eines Inders mit ga?9Bt~
mögliehem Wirkungsgrad ist also der
e©in solij sowie die
Hudorf lache S γόη niaBgebliöliösr Bedeutung« Bekaimtlieh
liängt der Wert des Koeffisiönten 0-L als ?unJ.ction des
Budea?auesclilagwii2kels oC vor allem von d©m Töriiältnie A
dor Buhe H^ aur Breite I1 des iiudors ab· Die
dieses Terhaltnioaos auf dsn Wirfcuagagrad des iiuders
df&lart sich daraue» dal bsi Binstellung des Ruders
einem Winkel sum anlaufenden Waeserstrom an einer Seite
döö liiid©3?ö ©i&e ait "+** beaeioittiet© HoehdpuclcaGae und
as des? ande#®a Beit© eia@ ait "-" bezeiolmet©
dfftteteö&e ©atsit^iit, wodurehi^die ©!»er® tind tim die
Kaate de© Huders ein Wasserumlauf erfolgt, der diese
©püölee auasuglöiöhen sttölit« Die Aü£ti?iöt>steaft ist
eine Fmüction der Xtoickdifferenzon an beiden Selten des
Euders und j$ grÖß©j? die Gescliwindigiceit dee IMlaufes
um die liuderkanten ist» desto kleiner ist di© Auftriolislcraft
dec iiude.rs. Bsi» maximale Wert des Auftriebskoeffi-Äiötttfflai
ist fiir ein gegebenes Bcofil - abg©s©a©a ψ®χ
dessen/νWert - derselbe, so daß der Aiißschlag-wiiikel (/,
d.h. der Wimcel awischen dem anlaufenden Wasserstrom und
dei· Symmet^ioaoiise des Rudarprof ils, bei welchem dieses
Maximum eiiftritt, hauptßächlich vom/Wert des l^ofiles
abhängt.
des ^ W@s?t0 vervtesaeht also ein®
Steigung dor Kurv© des Au£tri©bs&Q©££ijd.<sait©a ö^ als
■6ά& Punktion dee Aussehl&gwlnkols. «F© größer als© das
?©»hältiils X des luulers ist, desto ©eJäa
&i© Auftriebskraft L beim Verstellen des anders f
bei die maximale Au£trieb©la?&ft bei einem
AusscMagwiakel als bei «iaem Huder mit einem kleinen
XWert ©rreicixfc wird* Es ist aber bekannt» daß ein
eine gute Manövrlerfäliigkeit aufweist,
Profil bei f^stgelögtar Fläcli© ©lü
Eudormomeat sowie ®i& größtes relatives Moment in Besug
mxS dea Euäerauesoisiag ergibt» ImlOlg^ 4er vergrößertaa
Auitriebstoaft, welche b@i diesem AussoiJlasvyJAlcel des
Bu&ötfs ixervortritt» wird aueb. ihre ßur Söfeiffsaymattrieoben©
senlcrcclite Kompouent© vergrößert, wodurch auch
ein© Vergrößerung des Sohiffsdrehmoia®nt©@ und damit ein©
besser© Hsmövorfahigiroit verursacht wird.
Boispi©lswaise ist äer Auftriebskoeffl3i©nt O^ des lu&erö
mit einem Göttiageea-Profil 53© bei /« 1,47 und einem
infeel ^Ca 10° gleioh 0,45$ bei einem Bu&er mit
ist bei dem gleichen Ausschlap?iiöi:@l C^ » 0,70*
Ms bedeutet eia Axmmts^a am Auftriebskoeffisi^ntea
um 55 % für aies@n Ausscalagwiiakel am ludera* Ia &m
gleiohen Terhältnis steigt auch di© AuftrlsbsloTaft des
Huders und ihre die Drehung des Schiffes verursachende
Komponente, was die Manövriereigenschaft®»· des Schiffes
verbessert»
!Dia holaep λ Wert; des Ruders IsBt auch, die volle Ausnutzung
dar liu&erfläch© au, weil bsi kleinen α werten sowie
"bei kleinen Ausschlagwinkeln des Huders der maximale
Wert der Auftriebslcraf t für das gegeben.® Profil nicht
svi erreichen ist und die Bilderfläche deum nicht ausgs~
nutst wird»
Durch di© Tergrößerung des / Worts wird der Ausschlagwinlcel,
bei welchem dia maximale Auftriebslccaft entsteht»
verringert, so daß dieser Winkel im Bereich der normalen
Ausschlagwinkel liegt» wobei die HuderfläcJas dann auch
kleiner sein kann, wodurch wiederum Ersparnisse im
Materialverbrauch und in der sum Aatriöfe des Euders 02?-»
forderlichen Kraft erreicht ?/erd©3a«
Ruder mit großen / Werten werde» jedoch wegen Konstruktionßschwierigkeiten
nicht verwendet, da unter dem
SchiffshoclCj wo normalerweise das Kuder angebracht ist,
vörhältaißittlßig wenig Haum vorhanden ist» so 4aB die
Verwendung von hohen und schtaalsn Rudern nicht möglich
ist» Daher haben Huderv welche axt
verwendet werden, auch einen λ Wert von 1,5 bis 2}0
und .Ruder an Flußschiffen sogar von -unter 1»O»
Der Erfindung liegt die Aufgabe augrun&e» den k Wert
des Huders zu erhöhen. Dies wird gemäß der Brfin&ung
dadurch erreicht, daß ein Umlauf des Wassers von der
Hochdruck- sur Niederdruckseite des Budors an den
horizontalen Suderkant® oder durch die Verlängerung
des Uialaufweges an diesen Kanten durch Anbringen von
aus ä tauchen Körper» an des? oberen i£ante und/oder an
der unteren Kante des suders oder auch ®m Schiffskörper
in der Hähe dieser Kanten verringert oder gänzlich verhütet wird» Durch diesen sogenannten "Wandeffekt" wird
erreicht, daß, wenn ein Ruder mit einem theoretischen
Wert von Xj, mit einer Kanfce an der flachen Wand anliegt»
seine hydrodynamische Charakteristik der eines Huders
mit einem doppelt so großen /C Wert entspricht.
Durch Anbringen von Wtänden an den oberen und gegebenenfalls
auch an den unteren Enden des Buders ergeben sich ^ Werte, die sich theoretisch unendlich großen Werten
nähern» Durch die Verwendung einer an der Ruderkante oder in der Iahe dieser Kante befestigten ??and wird der
Umlauf toehindert und damit der Druckausgleich an beiden
«" 7 —
Seiten des Hud era verzögert. Wean also bei einem normalen
Ruder an beiden waagerechten Kanten der Euderplatte Körper von flachem oder tropfenförmigem Querschnitt befestigt
werden, so wird der X Wert des Rudere künstlich vergrößert. Der neue / Wert des Eudera läßt eich berechnen,
wenn man annimmt, daß die aeue Höhe des Rudere annähernd
gleich h = h- + 0,8 (hg + h~) ist, wobei h- die
Konstruktionshöhe der Euderplatte, hg die ic Schiffslängsrichtung
gemessene Breite der unteres Fläche und Ju die entsprechende Breite der oberen Fläche bedeutet. Der Effekt
kann noch vergrößert werden, wenn an den flächen eine Druckdifferenz entsteht, welche einen Umlauf um die Kanten
dieser Flächen entgegen der Umlaufrichtung am Euder
verursacht. Die Druckdifferenzen entstehen an den flächen, wmn diese in einem Winkel eur anlaufenden Wasserströmung
aufgestellt werden.
In den Zeichnungen sind Beispiele für die Ausführung des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Dabei seigt:
Fig. 1 eine scheaatische Seitenansicht des
Rudere;
Pig. 2 einen Schnitt des fiudera längs der
A-A der flg. 1;
Fig, 5 einen Sclmitt des lutte® 3Jssga>
A** Linie B-B der Fig. 1}
Fig. 4 eiiis Seiteüaneiciit einea? anderen äuderaus-•führung:
Fig* ^ einen Sclmitt des Kudösw längs der Linie
0-0 dftp Ftg« 41 &
Fig. 6 ©inen Scnnitt des Budörs längs der Linie
ÖD Ü.QV Fig · 4»
Λ» der u»fc«ü?©a und oberen Kante dor midorplatte ±
sind ßußätzliciiö KU37p%r 2 und £ befestigt, die im Längesclinitt
von bflielsigei· Form, z.B. rechtookiger oder
etroiiLlinienartiger, sjmuaetriseliör o4©s? asymßtetriseaer
Form sein Ιζ@ΐ»θη« Sie in BraiifaioÄt geseneae iO3?m des
Körpers kann ebenfalls beliebig, z.B. rechteckig» sein.
!körper g und Jj» können iioriaontal oder auch unter
einem gewissen Winkel eur EuderacJaa« oder zur
eboü3 doa Ruders aufgostellt w@$d@a« & kann auch eine
Konstryktioa verwendet w©i»(i©a» l»#l. der d^o
^ em SolaiffsiESa^^i? fc9f#sti$t iet (Fig. 4). Bei
Löaung ist der Ol»@r0 Körper \ em. Schiffskörper ^ mittels
einer vertikalen Platte 4 befüsti^t, die ein überströmen
an der oberen Hudarkante gänzlich, beseitigt. Man erreicht
dann den volles, "laadöft®kt", dank wolehsm des» / Wert der
± sogar ohne einen uatorea. £@x!|>®^ 2 doppolt
so groß ist, wie or aoraalerweise öiaa# ©ime
des ü"börströiaens sein würde, SalbatvorBtändlxcii ist für
<?ina gemigentlo £mäfc.erimg dea? oberes. Kante des Miere 1,
aur uabewöglleliön oberen Blacks J; Sorg© au tragsn. Es
können auch andore JEiarichtuag;©^, wdleh® den ttolaufweg
d©r Ruderkaat^i verlSagera, verwendet
So lEÖnn^a. anstelle dor Eörp©^ 2 odei· ^ Eorpsr von. »igar-
oder im Quersctmitt anmder» ©lliptiseaer
oder aiideror ti al i obiger F$xm T€ü?wea4€>% werden, die an
einer odor beiden Buderkante» oder meh am
befostigt sind» verwendet
susätalicnen Fläoixen dienen auBerdem als ßckutavorrichtungen
dos Huders gegen B@@<sMdigung duren Üsscliol
lcu. wäiireüd der I^oi^t dea ScMf f eß in
Der bei der Yc^rwendung von 2U£i&talichen Flächen nacii der
aci'induE-s eateteilende BUiiatsliclw Widerstujad kann wegen
eeinor in Bezug auf den Geaaiatwiderßtaaa dee ßchifies
geringen Größe vornacnläasigt werden.
Claims (1)
1. $ciiiivfeQteuorrud*p, Otto*«*
der untorori uiid/odep dfcferat
von
d«r liuderplatto oder
ent#» ein ö"bor~
mäovan bohlndemdo
3t Hude? r-acli
1$ cadurch
im
Sl* B*
oder
haben.
5, Huaer nach j\nsprucii 1 mti 3, dadurch
ate
oder aucL·.
©inem aodöi»ön Winkel als 90° stir Hu&orackse oder
dos ScMffes aügeor<ä2i0t sied»
5* Ruder aach ineprucla 1-4-, dadurch gekeimaeichnet,
daß die susätaliclieii Flächen 31a Euder böf estigt und mit
Um. zusajamen bewegt werden können» oder auch am
einer niclit großen iiitiOriiung 70η der
Kant© der Bud©rplatte befestigt 5 foeälm
legen unbeweglicli bleiben»
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| PL100356A PL48287B1 (de) | 1962-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1945879U true DE1945879U (de) | 1966-09-08 |
Family
ID=19938885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963C0011151 Expired DE1945879U (de) | 1962-12-20 | 1963-11-25 | Schiffssteuerruder. |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR1377863A (de) |
| GB (1) | GB1071680A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NO134459C (de) * | 1971-12-17 | 1976-10-13 | Nicolaus Kaufer | |
| NO179606C (no) * | 1994-08-16 | 1996-11-13 | Paal G Eide | Ror |
-
1963
- 1963-11-25 DE DE1963C0011151 patent/DE1945879U/de not_active Expired
- 1963-12-19 GB GB5023263A patent/GB1071680A/en not_active Expired
-
1964
- 1964-12-20 FR FR957969A patent/FR1377863A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1377863A (fr) | 1964-11-06 |
| GB1071680A (en) | 1967-06-14 |
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