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DE2360230A1 - Schiffsverband mit einem mutterschiff und wenigstens einem tochterschiff - Google Patents

Schiffsverband mit einem mutterschiff und wenigstens einem tochterschiff

Info

Publication number
DE2360230A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
ships
daughter
formation according
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2360230A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Wessels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2360230A priority Critical patent/DE2360230A1/de
Priority to NL7401150A priority patent/NL7401150A/xx
Publication of DE2360230A1 publication Critical patent/DE2360230A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B21/00Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
    • B63B21/56Towing or pushing equipment
    • B63B21/62Towing or pushing equipment characterised by moving of more than one vessel

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

DR.-ING. RICHARD GLAWE
MÖNCHEN
PATENTANWÄLTE
DIPL-ING. KLAUS DELFS · DIPL-PHyS. DR. WALTER MOLL
HAMBURG MÜNCHEN
8 MÖNCHEN 26 POSTFACH 37 UEBHERRSTR. 20 TEL (089) 226548 TELEX 52 2505 spez
2 HAMBURG 52 WAITZSTR. 12 TEL (040) 892255 TELEX 212921 spez
IHR ZEICHEN
BETRIFFT:
IHRE NACHRICHT VOM UNSER ZEICHEN
p 7063/73
D/ut
HAMBURG
Gerhard Wessels,
Haren/Ems, Am Kanal 8
Schiffsverband mit einem Mutterschiff und wenigstens
einem Tochterschiff
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schiffsverband
mit einem Mutterschiff und wenigstens einem lösbar
damit verbundenen Tochterschiff.
Schiffsverbände, deren Einzelschiffe ohne wesentlichen
Zwischenraum und im wesentlichen auch starr miteinander
POSTSCHECK: HAMBURG 147607-200 · BANK: CO^MEßZBANK, HAMBURG, 53/2K84 . TELEGEU SPgCHTZIES HAMBURG to. SPECHTZIES MÖNCHEN
verbunden sind, sind nach bisheriger Kenntnis nur für den Binnenschiffsbetrieb geeignet, beispielsweise in der Form von Schubbootverbänden. Für die Seeschiffahrt eignen sie sich nicht, weil die durch den Seegang- hervorgerufenen starken Kräfte zu groß sind für eine im wesentlichen starre Verbindung der Einzelschiffe. Außerdem stellte sich bislang nicht das Problem, für die Seeschiffahrt kleinere Einheiten zu größeren Verbänden zusammenzuschließen, da der Tiefgang der Seehäfen keine so engen Grenzen für die Größe der Einheiten setzt wie die Binnengewässer. Größere Schiffe gleicher Tragfähigkeit wie ein Verband kleinerer Schiffe sind im Seebetrieb auch deshalb vorzuziehen, weil sie grössere Geschwindigkeit bei geringeren Antriebskosten' erreichen.
Umso überraschender ist die erfindungsgemäße Erkenntnis, daß ein bestimmter Schiffsverband mit großem Vorteil in der Küstenschiffahrt (einschließlich Flußmündungen) in der küstennahen Seeschiffahrt eingesetzt werden kann, der aus einem Mutterschiff und mindestens einem, vorzugsweise zwei längsseits mit diesem auf gegenüberliegenden Seiten verbundenen Tochterschiffen besteht. Die
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längsseitige Verbindung ermöglicht es, die Einheiten mit ausreichender Festigkeit miteinander zu verbinden und reduziert infolge des kompakten Umrisses die angreifenden Kräfte im Vergleich mit denen, die beispielsweise an einem Schubboot-verband zu erwarten sein wurden. Jedoch kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß die selben Einheiten, die in der Küsten- und Seeschiffahrt längsseits miteinander verbunden werden, für die Binnenschiffahrt in der Art eines Schubbootverbands miteinander kuppelbar sind.
Besonders vorteilhaft ist die Anwendung des erfindungsgemäßen Schiffsverbandes bei Schiffseinheiten mit einer Einzeltragfähigkeit in der Größenordnung von 500 bis 5000 Tonnen, insbesondere im Bereich von Tragfähigkeiten im Bereich von 1000 Tonnen. Das sind beispielsweise Schiffe von 65 Meter Länge und 11 Meter Breite. Die einzelnen Schiffe können im Hafen leichter manipuliert werden, als eine dreifach größere Einheit, können an unterschiedlicher Stelle und in sehr einfacher Weise mit unterschiedlichem Gut beladen werden und sind wegen der Ersparnisse beim Antrieb und an Personal wesentlich billiger zu betreiben als drei von einander unabhängige Schiffe gleicher Größe.
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Vorzugsweise ist lediglich das Mutterschiff angegetrieben, wenngleich ein Parallelantrieb der Tochterschiffe nicht völlig ausgeschlossen ist; denn auch ein solcher Parallelbetrieb bringt erhebliche Personalersparnisse. Bevorzugt wird .iedoch normalerweise der E..-trieb mit völlig antriebslosen Tochterschiffen oder mit Tochterschiffen, die nur für das selbständige Ver-holen in den Häfen Antriebs- und/ oder Steuer-Vorrichtungen besitzen.
Die Verbildung zwischen Mutter- und Tochterschiffen ist vorzugsweise im wesentlichen starr, da sie dann am unkompliziertesten ausgeführt sein kann. Es muß dann allerdings mit größeren Kräften gerechnet werden, so daß in manchen Fällen auch zur Herabsetzung der Verbindungskräfte eine nachgiebige Verbindung vorteilhaft sein kann, die beispielsweise mit Federn und/ oder Dämpfungsgliedern ausgerüstet ist.
In jedem Fall sollte die Verbindung rasch und vorzugsweise zentral lösbar sein, damit im Falle eines Schadens an einem Tochterschiff die anderen Schiffe rasch davonbefreit werden können. Eine solche rasche und
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zentrale Lösbarkeit läßt sich beispielsweise durch hydraulische, pneumatische oder elektrische Fernsteuerung der Verbindungsglieder erreichen.
Die unteren Verbindungselemente können bei allen Schiffen an die Außenhaut fest angebaut oder bündig mit der Außenhaut in Taschen und dann ausfahrbar hergestellt werden.
Eine sehr einfache und deshalb sehr vorteilhafte Ausführungsform der Verbindungseinrichtungen setzt sich aus starren, zusammenwirkenden Haken im unteren Schiffswandbereich und ver- und entriegelbaren Verbindungsgliedern im oberen Bereich der Schiffswand zusammen. Die Richtung der Relativbewegung, bei der die unteren, starren Haken ineinander greifen bzw. sich voneinander lösen, verläuft zweckmäßigerweise in Richtung der Grenzebene der miteinander zu verbindenden Schiffe, also insbesondere parallel zur Schiffslängsrichtung oder in Vertikalrichtung. Bei einer Verbindungsrichtung parallel zur Schiffslängsrichtung läßt sich die Verbindungs- bzw. Lösebewegung leicht mechanisch durch Antriebseinrichtungen (beispielsweise hydraulische Zylinder) steuern, die die benachbarten
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Schiffe relativ zueinander in Längsrichtung verschiebt. Aber auch bei vertikaler Verbindungs bzw. Löserichtung der starren Haken ist eine sehr einfache und sichere Steuerung möglich,die in manchen Fällen noch einfacher sein wird als die eben beschriebene Steuerung einer Längsbewegung. Es braucht nämlich nur eiis der beiden Schiffe durch Fluten so gegenüber dem anderen abgesenkt zu werden, daß die offenen Haken übereinander gebracht werden können, wonach es wieder gehoben wird.
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, die ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung veranschaulicht.
Darin zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen aus drei
Schiffen bestehenden Verband und Fig. 2 einen vertikalen Querschnitt durch
den Verbindungsbereich zweier
Schiffe.
Das Mutterschiff 1 das mit Antrieb und Steuereinrichtungen versehen ist, ist durch Verbindungsmittel
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2 mit beispielsweise zwei Tochterschiffen -3 verbunden, die antriebslos beispielsweise als sogenannte Bartschen ausgebildet sind.
Fig. 2 veranschaulicht lediglich eine Ausführungsmöglichkeit der Verbindungsglieder, die im" unteren Schiffswandbereich aus starren, zusammenwirkenden Haken und im oberen Schiffswandbereich aus einem beweglichen Haken- bestehen. Die starren Haken werden auf der Seite des Mutterschiffs 1 von mindestens zwei, zwischen sich eine horizontale Stange k haltenden Lappen 5 gebildet, während an dem Tochterschiff ein Haken 6 befestigt ist, dessen Hakenöffnung sich nach unten öffnet und über die Stange H greift.
In Deckhöhe ist am Mutterschiff ein Hebel 7 um eine zur Längsrichtung des Schiffs parallele Achse 8 schwenkbar angeordnet, der an seinem inneren Hebelende 9 mit einem hydraulischen Zylinder 10 verbunden ist, während er am anderen Ende einen Haken 11 bildet, der über entsprechend ausgebildete Teile 12 am Tochterschiff greift.
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Die Verbindung wird geschlossen, in dem zunächst das Mutterschiff soweit abgesenkt werden kann, daß das Tochterschiff mit den Haken 6 über die Stange H gefahren werden kann. Danach wird der Haken 7 mittels dee hydraulischen Zylinders 10 auf Teil 12 geschwenkt. Die dadurch ausgeübte Kraft drückt Haken 6 und Stange 4 zusammen. Außerdem wird das Mutterschiff wieder angehoben. Zum Lösen der Verbindung verfährt man umgekehrt. Es versteht sich, daß über die Länge der beiden Schiffe eine Mehrzahl der dargestellten Verbindungseinrichtungen hintereinander angeordnet ist."
Sollte das Tochterschiff leck geschlagen werden, so läßt es sich schnell vom Mutterschiff dadurch lösen, daß die Haken 7 durch vorzugsweise zentrale Betätigung der hydraulischen Zylinder 10 gehoben werden. Die Haken verbindung 1J,6 löst sich dann im wesentlichen selbsttätig, da sich das auf der Außenseite leck geschlagene Tochterschiff auf der Innenseite anhebt.
Als Alternative zu den gezeigten Verbindungsmitteln seien Elektromagneten erwähnt, die von der Maschine des Mutterschiffs gespeist werden können. Sie ermöglichen ein noch leichteres Schließen und Lösen der Verbindung zwischen den Schiffen.
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Claims (1)

  1. 236023Ö
    Patentansprüche
    Schiffsverband mit einem Mutterschiff und wenigstens einem lösbar damit verbundenen Tochterschiff, dadurch gekennzeichnet , daß das Tochterschiff (3) längsseits mit dem Mutterschiff (1) verbindbar ist.
    2.) Schiffsverband nach Anspruqh 1, dadurch gekennzeichnet , daß mehrere, insbesondere zwei, Tochterschiffe (3) auf gegenüberliegenden Seiten mit dem Mutterschiff (1).verbindbar sind.
    3.) Schiffsverband nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet , daß die Mutter- und Tochterschiffe auch im Schubbootverband miteinander verbindbar sind.
    1J.) Schiff s verb and nach einem der Ansprüche 1 - 3 > dadurch gekennzeichnet , daß lediglich das Mutterschiff angetrieben ist.
    ...
    43/000©
    •5.) Schiffsverband nach einem der Ansprüche 1 - 4 , dadurch gekennzeichnet , daß die Tochterschiffe mit Hilfs- oder Manövrierantrieben und/oder Steuereinrichtungen versehen sind.
    6.) Schiffsverband nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung im wesentlichen starr ist.
    7.) Schiffsverband nach einem der Ansprüche 1 - 5 , dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung nachgiebig ist.
    8.) Schiffsverband nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung rasch lösbar ist.
    9.) Schiffsverband nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung zentral lösbar ist.
    10.) Schiffsverband nach einem der Ansprüche 1-9» dadurch gekennzeichnet , daß im unteren Bereich der Schiffswände starre, zusam-
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    meriwirkende Haken (^,6) und im oberen Bereich der Schiffswand ver- und entriegelbare Verbindungsglieder (7, 12) vorgesehen sind.
    11.) Schiffsverband nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet > daß die im unteren Bereich der Schiffswände vorgesehenen Verbindungselemente in Taschen versenkt eingebaut und ggf. ausfahrbar sind.
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    Leerseite
DE2360230A 1973-12-04 1973-12-04 Schiffsverband mit einem mutterschiff und wenigstens einem tochterschiff Pending DE2360230A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2360230A DE2360230A1 (de) 1973-12-04 1973-12-04 Schiffsverband mit einem mutterschiff und wenigstens einem tochterschiff
NL7401150A NL7401150A (nl) 1973-12-04 1974-01-28 Scheepsverband met een moederschip en ten minste een dochterschip.

Applications Claiming Priority (1)

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DE2360230A DE2360230A1 (de) 1973-12-04 1973-12-04 Schiffsverband mit einem mutterschiff und wenigstens einem tochterschiff

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2360230A1 true DE2360230A1 (de) 1975-10-23

Family

ID=5899765

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2360230A Pending DE2360230A1 (de) 1973-12-04 1973-12-04 Schiffsverband mit einem mutterschiff und wenigstens einem tochterschiff

Country Status (2)

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DE (1) DE2360230A1 (de)
NL (1) NL7401150A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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Publication number Publication date
NL7401150A (nl) 1975-06-06

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