DE1942815B2 - Antriebsvorrichtung insbesondere fuer lamellenstore - Google Patents
Antriebsvorrichtung insbesondere fuer lamellenstoreInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung, insbesondere für Lamellenstore, mit einem
Elektromotor, der mit einer Stopbremse, einem Getriebe sowie mit einem den Elektromotor in der oberen
und der unteren Endstellung des Lamellenstores außer Betrieb setzenden Abschaltmechanismus, bei
welchem eine hinsichtlich der Abschaltstellungen des Elektromotors einstellbare, auf einer Schaltspindel
axial bewegte Wandermutter mit Endschaltern zusammenwirkt.
Eine Antriebsvorrichtung gemäß dem Gattungsbegriff ist durch die französische Patentschrift
407 735 bekanntgeworden. Hierbei ist die Motorwelle in ihrer Verlängerung als Schaltspindel ausgebildet
und trägt eine mit Schaltkontakten versehene, axial verschiebliche Wandermutter. Diese Wandermtitter
läuft in den Grenzlagen auf Anschläge auf, wodurch die Schaltkontakte betätigt werden und der
Motor stillgesetzt wird. Die Anschläge sind ebenfalls als VVaiidermuttern ausgeführt, wobei für je einen
Anschlag eine gesonderte, von außerhalb des Gehäuses von Hand drehbare Verschiebespindel vorgesehen
ist, mit deren Hilfe eine axiale Verstellung der Anschläge
erfolgt, wodurch die Endbegrenzungslage der Kontaktgabe verändert werden kann.
Mit einer solchen vorbekannten Vorrichtung läßt sich zwar eine Steuerung durchführen, sie besitzt jedoch
wesentliche bauliche und handhabungstechnische Nachteile. Da bekanntlich das gesamte Antriebsgehäuse in einer deckenseitig angebrachten Tragschiene
untergebracht ist, treten bei der Handeinstellung der Anschläge zur Einjustierung der Endlagen
eines mit einer solchen Antriebsvorrichtung ausgerüsteten Lamellenstores bei der Verstellbetätigung der
Anschläge Schwierigkeiten auf, weil der Einbauplatz fü.· das Antriebsgehäuse in der Tragschiene äußerst
eng bemessen ist. Die Endlagen können somit nur unter mühsamer Kleinarbeit eingestellt werden, und
eine exakte Justierung der Lamellenstore-Endlagen i;t nur bei erheblichem Zeitaufwand möglich.
Insbesondere die Art und Weise der Handverstell-Bewegung
ist hierbei von außerordentlichem Nachteil, da es sich um eine Schraubbewegung handelt, die
man beim Einjustieren vorzunehmen hat. Eine Schraube jedoch läßt sich nur dann überhaupt einfach
betätigen, wenn man sie von ihrem Kopf her — also von oben her — zu übergreifer, in der Lage ist.
Dieser hierfür erforderliche Raum ist jedoch im Einbauplatz eines solchen Motors nicht gegeben. Bei Anwendung
eines Schraubenschlüssels, mit dem zwar der soeben beschriebene Nachteil umgangen wäre,
tritt jedoch der Mangel fortwährender Stellbewegung in Erscheinung, denn ein Schraubenschlüssel muß
nach kurzen Schwenkbewegungen stets abgenommen und wieder neu angesetzt werden.
Demzufolge besteht nun die technische Aufgabe der .orliegenden Erfindung darin, eine Antriebsvorrichtung
insbesondere für Lamellenstore handhabungstechnisch zu vereinfachen und funktionell zu
verbessern.
Erreicht wird das Ziel der Erfindung in vorteilhafter Weise dadurch, daß zur Einstellung sowohl der
oberen als auch der unteien Endlage des Lamellenstores
durch die Betätigung von den Elektromotor schaltend beeinflussenden Endschaltern je eine
eigene, mit jeweils einer Wandermutter zur zwischengliedlosen Direktbetätigung der Endschalter
ausgerüstete Schaltspindel vorgesehen ist, die als von der Außenseite einer gemeinsamen Antricbs-Gehäusebaueinheit
her auch bei laufendem Antriebsmotor verstellbetätigbarc und über Kupplungen vom weiterlaufenden
Hauptgetriebe des Antriebes vorübergehend entkuppclbare Ausrückschaltspindeln ausgebildet
sind.
Bei der praktischen Verwirklichung dieses Erfinclungsvorschlages
läßt sich die Einjustierung der End lagen des Lamellenstores aus dem Grunde schneller
und auch bequemer durchführen, weil jetzt erstmalig zur Durchführung der Verstellung nicht mit den Fingern an einer nur schwerlich zugänglichen Stelle innerhalb der Tragleiste des Lamellenstores gearbeitet
werden muß. Vielmehr kann bei der neuen Ausführung die Einjustierung bei laufendem Antriebsmotor
durchgeführt werden, wozu lediglich der für die Einjustierung bestimmte Kupplungshebel durch bloßen
Fingerdruck bui&tigt zu werden braucht. Das zum Justieren der Endlagen erfo/derltche Verschieben der
Wandermutter wird dann durch den Motor selbst vorgenommen.
Endlagen einjustiert, ist es lediglich erforderlich, den
Antriebsmotor zunächst in einer Richtung, beispielsweise in der den Lamellenstare nach oben bewegenden
Richtung laufen zu lassen so lange, bis dia Wan-
dermutter auf der Ausrückschaltspindel den für die Abschaltung der oberen Endlage zuständigen Endschalter
betätigt, so daß der Antriebsmotor stillgesetzt wird. Stellt sich dabei heraus, daß der Lamellenstore
noch nicht die gewünschte Höhe hat, ist es Ie-
diglich erforderlich, über den außenseitigen Kupplungshebel für die Ausrückschaltspindel, welche für
die Steuerung der Endlageneinstellung für die obere Endlage zuständig ist, zu betätigen und dabei vom
Hauptgetriebe auszukuppeln. Dadurch wird diese
Ausrückschaltspindel an einer Drehmitnahme über ein auf ihr gelagertes, mit dem Hauptgetriebe zusammenwirkendes
Mitnehme-, ad gehindert, so daß zwar die Hauptantriebsspindel dur.jh den wieder zu laufen
beginnenden Motor erneut bewegt und der Lamellen-
store weiterhin nach oben gezogen vird, die betreffende Ausrückschaltspindel jedoch stillsteht, so daß
auch die Wandermutter keine Axialbewegung mehr ausführt.
Wird dann durch Augenschein festgestellt, daß der Lamellenstore jetzt die gewünschte oberste Endlage erreicht hat, wird einfach der im Sinne der Kupplungsausrückung vorab betätigte Kupplungshebel wieder losgelassen, so daß augenblicklich eine Einrückung der Schaltspindel erfolgt und die Wandermutter wieder eine Axialbewegung durchzuführen bestrebt ist. Da sie aber bereits mit dem Endschalter in Anlageberührung ist, wird eine sofortige Ausschaltung erzielt, so daß damit in einfachster Weise die Justierung nicht nur der vorab'oeschriebenen oberen Endlage, sondern sinngemäß auch umgekehrt die untere Endlage einstellbar ist.
Wird dann durch Augenschein festgestellt, daß der Lamellenstore jetzt die gewünschte oberste Endlage erreicht hat, wird einfach der im Sinne der Kupplungsausrückung vorab betätigte Kupplungshebel wieder losgelassen, so daß augenblicklich eine Einrückung der Schaltspindel erfolgt und die Wandermutter wieder eine Axialbewegung durchzuführen bestrebt ist. Da sie aber bereits mit dem Endschalter in Anlageberührung ist, wird eine sofortige Ausschaltung erzielt, so daß damit in einfachster Weise die Justierung nicht nur der vorab'oeschriebenen oberen Endlage, sondern sinngemäß auch umgekehrt die untere Endlage einstellbar ist.
In baulicher Hinsicht ist es zweckmüßig, wenn die
entkuppelbaren Ausrückschaltspindeln zusammen mit den Endschaltern im Antriebsgehäuse in gemeinsamen
längskammerartigen Gehäuseaussparungen auf gleicher Höhenebene und achsparallel beiderseits
zur Hauptantriebswelle, jedoch höhenversetzt zu dieser verlaufend vorgesehen und ihre Antriebsräder sowie
ihre Kupplungsteile in einem stirnseitigen Gehäu-
severschlußdeckel und ihre Kupplungs-Betätigungshebel außenseitig am Gehäuseverschlußdeckel angeordnet
sind.
Hiermit wird trotz einer gut übersichtlichen und auch im Hinblick auf die Montage fortschrittlichen
Anordnung eine kompakte Bauweise dahingehend erzielt,
daß nicht nur alle den Steuermechanismus büdendcii
Bauteile auf engstem Raum, sondern auch lediglich auf einer Seite des Antriebsgehäuses aufgenommen
sind.
Eine praktische Lösung des Steuerungsmechanismus kann beispielsweise derart durchgeführt sein,
daß die Kupplungen derart, als Klauenkupplungen ausgeführt sind, daß je auf einer geh'auseve^chlußdeckelse:tig axial im Sinne der Kupplungseinrückung
federbelastet geführten Kupplungswelte je eine Klauenkupplungsmittel aufweisende, auf Drehmitnahme
mit der Kupplungswelle verbundene Kupplungsbuchse vorgesehen ist, die mit Gegenkupplungsaussparungen eines frei drehbar gelagerten Schaltspindel-
Mitnahmerades zusammenwirkt, und daß ferner jedes aus dem Gehäuseverschlußdeckel stirnseitig austretende Ende jeder der Kupplungswellen je einen
Kupplungshebel zur Ausrückbetätigung trägt.
5 6
Wenn dann dabei die Kupplungswellen und die F i g. 1 eine Darstellung der Antriebsvorrichtung in
AusrUckschaltspindeln mittels axialer steckkupp- Draufsicht mit teilweisem Längsschnitt,
lungsartiger Verbindungsmittel mteinander verbun- F i g. 2 eine Stirnansicht bei abgenommenem Ge-
den sind, dann kann bei dieser geteilten Ausführung häusedeckel,
der Schaltspindeln die Trennung des Kupplungsteiles 5 F i g. 3 eine Stirnansicht mit vorgesetztem Gehäu-
von der Schaltspindel im Bereiche der radialen Ebene sedeckel und
der Deckelanlagefläche am Antriebsgehäuse durchge- F i g. 4 eine Draufsicht auf den Steuermechanismus
führt werden, was montagetechnische Vorteile bie- der Vorrichtung im Maßstäbe der natürlichen Größe,
tet. jedoch mit gegenüber der F i g. 1 ununterbrochen
wenn man eine die Kupplungsbuchse im Sinne ihrer Tn einem Antriebsgehäuse 10 ist ein hier nicht nä-
welle gewickelte, sich mit einem Ende an der Kupp- sen Rotor über ein Getriebe eine Antriebswelle 11
lungsbüchse und sich mit dem anderen Ende am betätigt. Mit dieser Antriebsweite läßt sich ein nicht
deckel abstützende Druckfeder ausführt. betätigen Der Elektromotor ist über Endschalter 12.
wirklicht werden, daß bei einer vom Wandermutter- obere oder untere Endlage erreicht hat. Zur Steue-
lagerende bis zum kupplungshebelseitigen Angriffs- rung dienen Schaltspindeln 14, 15, von denen eine
ende ununterbrochen durchgehenden, ungeteilten *o Schaltspindel, beispielsweise die Schaltspindel 14 zur
der die Schaltspindel aufnehmenden Oehäuseausspa- Steuerung der unteren Endlage dienen kann. Auf den
rung vorgesehen ist und sich schaltspindelseitig auf Schaltspindeln 14, 15 sind Wandermuttern 16, 17
der einen und an dem klauenkupplungsfreien Stir- axial beweglich gelagert.
nende des Mitnahmerades an einer Widerlager- aj Die Schaltspindeln werden Über ein auf der An-
scheibe auf der anderen Seite abstützt. triebswelle 11 sitzendes Getriebe 18 angetrieben, in-
absolut sichere Entkupplung der Schaltspindeln vom sen 21. 22 auf Mitnahme zusammenwirken. Die
daß in beiden Fällen eine sichere Justierung der End- 30 artigen Nocken 23 ausgerüstet, die mit Gegenkupp-
lagen durchführbar ist. lungsteilen 24 am axialen Kragenteil 19 a. 20 α der
Ferner ist es zur praktischen Gestaltung der Bedie- Mitnahmeräder 19. 20 wahlweise in oder außer Annung der Kupplungen zweckmäßig, wenn die Kupp- griff gebracht werden können. Der Finrückzustand
lungshebel als doppelarmige, kippbeweglich am Ge- wird durch Federn 25 bewirkt,
häuseverschlußdeckel gelagerte Winkelhebel ausge- 35 Die Entkupplung der Ausrückspindeln 14. 15 erbildet sind, wobei der parallel zur Deckelstirnfläche folgt durch doppelarmige Winkelhebel 26. 26 α bzw.
verlaufende Schenkel oberhalb der Kipplagerstelle je- 27. 27 a. welche außenseitig an einem Gehäuseverweils mit dem austretenden Kupplungswellenende schlußdeckel 28 vorgesehen und jeweils bei 29 bzw.
verbunden ist. während der andere, geneigt zur Dek- 30 kippgelagert sind. Durch Druck auf die Enden 26
kelstirnfläche verlaufende Hebelarm unterhalb der 40 bzw. 27 der Kupplungshebel in Richtung auf den Ge-Kipplagerstelle als Bedienungshebel dient. häuseverschlußdeckel 28 erfolgt eine axiale Bewe-
cher Weise durch Dnickbetätigung des Betätigungs- nahmeräder 19. 20 frei laufen.
endes in Richtung auf die Stirnfläche des Gehäuse- Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind
deckeis eine axiale Ausrückbewegung der Schaltspin- 45 Kupplungswellen 31. 32 vorgesehen, die über steck-
deln erzielt werden, wobei es jedoch auch noch mög- kupplungsariige Verbindungsmittel 33. 34 losa mit
lieh sein kann, an den Bedienungsenden der Kupp- den Schaltspindeln 14. 15 verbunden sind. Die Fin-
lungshebel Fernbetätigungsmittel, wie Zugschnüre rückfeder 25 ist innerhalb der Kupplungsbüchse 21
oder Seilzüge anzusetzen, wenn man zur Einstellung 22 aufgenommen, welche über einen Querstift 35 mii
nicht in den unmittelbaren Bereich des Antriebsee- 50 der Kupplungswelle 31. 32 verbunden ist.
häuses langen will. Beim Ausführunesbeispiei nach Fig. 4 sine
Auch ließen sich in diesem Zusammenhang die Schaltspindeln 14. 15 und Kupplungswellen 31. 32 zi
Kupplungswellenenden an ihren gehäuseaußenseiti- einer einstückigen Baueinheit vereinigt. In diesen
sen Bedienungsenden mit einem Griffriffeln zur di- Falle ist die Einrückfeder 25 im Bereiche einer Ge
rekten Handbetätigung oder Kupplungsmitteln für 55 häuseaussparung 36 vorgesehen, in welchem auch je
den Anschluß einer biegsamen Welle od. dgl. zur weils die axial bewegbaren Schaltspindeln 14. 15 mit
Fernbedienung von Hand aufweisenden axialen Zap- samt den Wandermuttern 16. 17 und den Endschal
fenfortsatz ausrüsten. Dies ist dann von Vorteil, wenn tern 12. 13 aufgenommen sind. Die Kupplungswellei
man zusätzliche Feineinstellungen entweder durch di- 31. 32 können auch über den Befestigungsbereich de
rekte oder durch Fernbetätigung erzielen will. 60 Kupplungshebel 26. 26 α bzw. 27. 27 α verlängei
Und schließlich zeichnet sich die neue Vorrichtung sein und einen Axialfortsatz 31 α bilden, von der
auch im Hinblick auf die Sicherheit des Gerätes inso- man auch die Schaltspindeln betätigen kann,
fern aus. als eine Auffahrsicherung zum Schütze von Die Handhabung der neuen Antriebsvorrichtun
Endschaltern und Kupplungen bei Ausfall eines End- wird nachfolgend an der Einstellung einer Endlas
schalters vorgesehen ist. 65 über die Schaltspindel 14 beschrieben. Die in d«
Im übriaen sind Ausführungsbeispiele des Erfin- Zeichnung dargestellte Lage gibt die Einstellung!
dunsssesenstandes in den Zeichnungen wiedergege- phase wieder, in welcher die Wandermutter 16 de
benT dabei zeigt Endschalter 12 betätigt und den Motor zum Stillstar
gebracht hai. Da jedoch bei dieser ersten Betätigung des Endschalters nach der Montage der Gesamteinrichtung
die gewünschte Endlage des Lamellenstores noch nicht erreicht ist, wird durch Druck auf das Heü-Jende
26 des Kupplungshebels 26, 26 α die Kupplungswelle 31 axial betätigt, so daß über den Mitnahmestift
35 die Kupplungsbüchse 21 bewegt und vom Mitnahmerad 19 entkuppelt wird. Dadurch wird die
Wandermutter und die Schaltspindel 14 außer Beirieb gesetzt, so daß über das Hauptgetriebe bei laufendem Motor der Lamellenstore weiterbewegt wird.
Nach Erreichen der gewünschten Endlage wird der Kupplungshebel 26 losgelassen, die Feder 25 rückt
die Kupplungsbüchse 21 wieder ein, so daß die Schaltspindel 14 wieder mitgenommen und die Wandermutter
16 den Endschalter 12 erneut betätigt, um nunmehr den Antriebsmotor vollends abzuschalten.
Sinngemäß kann auch die andere Endlage über die Schaltspindel iS der Wandermutter 1? und den Endschalter 13 eingestellt werden. Damit ist eine einmalige Einstellung für den späteren Betrieb des Lamel
lenstores herbeigeführt.
Claims (10)
1. Antriebsvorrichtung, insbesondere für Lamellenstore,
mit einem Elektromotor, der mit einer Stopbremse, einem Getriebe sowie mit einem den Elektromotor in der oberen und der
unteren Endstellung des Lamellenstores außer Betrieb setzenden Abschaltmechanismus, bei welchem
eine hinsichtlich der Abschaltstellungen des Elektromotors einstellbare, auf einer Schaltspindel
axial bewegte Wandermutter mit Endschaltern zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Einstellung sowohl der oberen als auch der unteren Endlage des Lamellenstores
ih'.rch die Betätigung von den Elektromotor
schaitend beeinflussenden Endschaltern (!2, 13) je eine eigene mit jeweils einer Wandermutter
(16. 17) zur zwischengliedlosen DirektbetKtigung der Endschalter ausgerüstete Schaltspindel (14,
15) vorgesehen ist, die als von der Außenseite einer gemeinsamen Antriebs-Gehäusebaueinheit
(10) her auch bei laufendem Antriebsmotor ver-Stellbetätigbare und über Kupplungen (21, 22),
vom weiterlaufenden Hauptgetriebe des Antriebes vorübergehend entkuppelbure Ausrückschaltspindeln
ausgebildet sind.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entkuppelbaren
Ausriickschaltspindelu (1<ί, 15) zusammen mit
den Endschaltern (12, 13) im Antriebsgehäuse (10) in gemeinsamen längskammerartigen Gehäuieaussparungen
(36) auf gleicher Höhenebene und achsparallel beiderseits zur Hauptantriebswelle, jedoch höhenversetzt zu dieser verlaufend
vorgesehen und ihre Antriebsräder (19, 20) sowie Ihre Kupplungsteile in einem stirnscitigen Gehäu-Severschlußdcckel
(28) und ihre Kupplungs-Betätigungshebel (26, 26 α bzw. 27, 27 a) außenseitig
am Gehäuseverschlußdeckel angeordnet sind.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungen
(21, 22) derart als Klauenkupplungen ausgeführt (sind, daß je auf einer gchäuseverschlußdeckelseitig
axial im Sinne der Kupplungseinrückung federbelastet geführten Kupplungswelle (31, 32)
je eine Klauenkupplungsmittel (23) aufweisende, Huf Drehmitnahme mit der Kupplungswelle (31,
32) verbundene Kupplungsbiichse (21, 22) vorgeiehcn
ist, die mit Gegenkupplungsaussparungen (24) eines frei drehbar gelagerten Schaltspindel-Mitnahmerades
(19, 20) zusammenwirkt, und daß ferner jedes aus dem Gehäuseverschlußdcckcl
(28) stirnseitig austretende Ende jeder Kupplungswelle je einen Kupplungshebel (26, 26 a
ifVN. 27, 27 a) zur Ausrückbetätigung trägt.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungswellcn
(31, 32) und die Ausrückschaltspindeln (14, 15) iiittels axialer steckkupplungsartiger Verbin-
#ungsmittel (33, 34) miteinander verbunden find.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Kupplungs-
§iichse(21, 22) im Sinne ihrer Einrückung bela-Itende
Feder (25) als um die Kupplungswelle (31, }2) gewickelte, sich mit einem Ende an der KtippluntjSbüchsc
und mit dem anderen Ende am Grund einer Lageraussparung im Gehäuseverschlußdeckel
(28) abstützende Druckfeder ausgeführt ist.
6, Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungshebel
(26, 26 α bzw. 27, 27 ä) als doppelarmige, kippbeweglich
am Gehäuseverschlußdeckel gelagerte Winkelhebel ausgebildet sind, wobei der parallel
zur Deckelstirnfläche verlaufende Schenkel (26 a bzw. 27 a) oberhalb der Kipplagerstelle jeweils
mit dem austretenden Kupplungswellenende verbunden ist, während der andere, geneigt zur Dekkelstirnfläche
verlaufende Hebelarm (26 bzw. 27) unterhalb der Kipplagerstelle (29, 30) als Bedienungshebel
dient.
7." Antriebsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bedienungsenden
der Kupplungshebel Fembetätigungsmiuel,
wie Zugschnüre und Seilzüge, ansetzbar sind.
8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungswellenenden
an ihren gehäusea'jßenseitigen Bedienungsenden mit einem Griffriffeln zur direkten
Handbetätigung oder Kupplungsmittel für den Anschluß einer biegsamen Welle od. dgl. zur
Fernbedienung von Hand aufweisenden axialen Zapfenfortsatz (31 a) ausrüstbar sind.
9. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abfahrsicherung
zum Schütze von Endschaltern und Kupplungen bei Ausfall eines Endschalters vorgesehen sind.
10. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer vom Wandermutterlagerende
bis 7Mm kupplungshebelseitigen Angriffsende ununterbrochen durchgehenden,
ungeteilten Ausrückschaltspindel (Fig. 4) eine Einrückfeder (25) im Bereiche der die
Schaltspindel aufnehmenden Gehäuseaussparung (36) vorgesehen ist und sich schaltspindelseitig
auf der einen und an dem klauenkupplungsfreien Stirnende des Mitnahmerades (19, 20) an einer
Widerlagerschcibe auf der anderen Seite abstützt.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691942815 DE1942815B2 (de) | 1969-08-22 | 1969-08-22 | Antriebsvorrichtung insbesondere fuer lamellenstore |
| CH916570A CH516728A (de) | 1969-08-22 | 1970-06-17 | Antriebsvorrichtung für Lamellenstore |
| FR7026102A FR2057749A5 (de) | 1969-08-22 | 1970-07-16 | |
| GB40467/70A GB1299764A (en) | 1969-08-22 | 1970-08-21 | Driving apparatus for venetian blinds |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691942815 DE1942815B2 (de) | 1969-08-22 | 1969-08-22 | Antriebsvorrichtung insbesondere fuer lamellenstore |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1942815A1 DE1942815A1 (de) | 1971-03-11 |
| DE1942815B2 true DE1942815B2 (de) | 1972-05-18 |
Family
ID=5743535
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691942815 Pending DE1942815B2 (de) | 1969-08-22 | 1969-08-22 | Antriebsvorrichtung insbesondere fuer lamellenstore |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH516728A (de) |
| DE (1) | DE1942815B2 (de) |
| FR (1) | FR2057749A5 (de) |
| GB (1) | GB1299764A (de) |
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|---|---|---|---|---|
| DE2429015A1 (de) * | 1974-06-18 | 1976-01-08 | Paul Spahr | Mit endschaltern versehener elektromotor |
| DE3240495A1 (de) * | 1982-11-02 | 1984-05-03 | Elero Antriebs- und Sonnenschutztechnik GmbH & Co KG, 7312 Kirchheim | Rohrmotor-endschalter |
| DE19901559A1 (de) * | 1999-01-16 | 2000-08-03 | Stehle & Soehne Ag J | Gehäuse einer zur Bewegung von Jalousien oder dergleichen vorgesehenen Antriebseinheit |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2714493C2 (de) * | 1977-03-31 | 1978-11-09 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Endschalter fur eine über einen größeren Drehwinkelbereich angetriebene Welle |
| DE2739151C2 (de) * | 1977-08-31 | 1989-05-18 | Gross, Hans, Dipl.-Ing., 7000 Stuttgart | Endschaltervorrichtung, insbesondere für Rolladen und Jalousien |
| DE2830360A1 (de) * | 1978-07-11 | 1980-01-24 | Gross Hans | Antriebsvorrichtung fuer rolladen, jalousien, markisen o.dgl. |
-
1969
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1970
- 1970-06-17 CH CH916570A patent/CH516728A/de not_active IP Right Cessation
- 1970-07-16 FR FR7026102A patent/FR2057749A5/fr not_active Expired
- 1970-08-21 GB GB40467/70A patent/GB1299764A/en not_active Expired
Cited By (4)
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| DE19901559A1 (de) * | 1999-01-16 | 2000-08-03 | Stehle & Soehne Ag J | Gehäuse einer zur Bewegung von Jalousien oder dergleichen vorgesehenen Antriebseinheit |
| DE19901559B4 (de) * | 1999-01-16 | 2004-07-15 | Gross, Beatrix | Gehäuse einer zur Bewegung von Jalousien oder dergleichen vorgesehenen Antriebseinheit |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR2057749A5 (de) | 1971-05-21 |
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| DE1942815A1 (de) | 1971-03-11 |
| GB1299764A (en) | 1972-12-13 |
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