DE2037145B2 - Sicherheitshandrad - Google Patents
SicherheitshandradInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D41/00—Freewheels or freewheel clutches
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Description
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitshandrad, insbesondere für Falzmaschinen, mit einer Kupplung zum
Verbinden einer am Ende mit einer Hülse und einer schrägen Klaue versehenen Maschinenwelle mit einer in
dem Handrad starr befestigten, im Gestell dreh- und axial verschiebbar gelagerten, mit einem Mitnehmerstift
versehenen Handradwelle.
Im Maschinenbau sind Sicherheitshandräder bekannt, die zum Verbinden der Handradwelle mit der
Maschinenwelle eine Klauenkupplung mit schrägen Klauen aufweisen. Wird die Handradwelle mit ihrem
quer zu ihr verlaufenden Mitnehmerstift in die schrägen Klauen der Maschinenwelle eingesetzt, so läßt sich
letztere von Hand durchdrehen. Beim Einschalten der Maschine jedoch schleudert die durch die schrägen
Klauen auftretende Axialschubkraft die Handradwelle mit Handrad nach außen, so daß die Verbindung
zwischen Handradwelle und Maschinenwelle gelöst ist. Das Handrad dreht sich somit bei mit Motorkraft
betriebener Maschine nicht mit. Dadurch werden Unfälle vermieden.
Ein solches Sicherheitshandrad läßt sich jedoch nur dort anwenden, wo die Maschinenwelle nur einseitig,
und zwar in Motordrehrichtung, von Hand durchgedreht wird. In der Gegenrichtung ist ein Betätigen nicht
möglich, da dann die erwähnte Axialschubkraft ebenfalls wirkt und das Handrad entkuppelt. Demzufol- so
ge ist ein solches Sicherheitshandrad nicht für Maschinen verwendbar, die in beiden Richtungen von
Hand durchgedreht werden müssen. Dies ist beispielsweise bei Falzmaschinen der Fall.
Für solche Maschinen wurden Sicherheitshandräder entwickelt, deren klauenartig in die Maschinenwelle
eingreifende und axial verschiebbare Handradwelle einen Stift aufweist, der in einem schraubenförmig
ausgebildeten Schlitz einer koaxial zur Handradwelle angeordneten, drehbar gelagerten Konushülse geführt
ist. Letztere steht durch eine Feder mit einem feststehenden Gegenkonus in Reibschluß. Die Steigung
des Schlitzes und die Federkraft sind so aufeinander abgestimmt, daß die Drehung des Handrades, infolge
der durch Reibschluß festgehaltenen Konushülse mit dem in der Schlitzführung gleitenden Stift, in eine
Axialbewegung umgewandelt wird Weiterhin ist hierbei eine lösbare Einrastvorrichtung vorgesehen.
Die Praxis hat gezeigt, daß bei derartigen Konstruktionen
insbesondere der Stift und der schraubenförmige Schlitz der Konushülse einem hohen Verschleiß
unterliegen und die sich hieraus begründenden Abnutzungserscheinungen sich nachteilig auf die Funkttons-Tüchtigkeit
eines solchen Sicherheitshandrades auswir-
Zweck der Erfindung ist es. mit aller Sicherheit ein
Mitdrehen des Handrades beim Einschalten der Maschine zu vermeiden, jedoch beim Stillstand ein
Durchdrehen von Hand in beiden Drehrichtungen zu ermöglichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sicherheitshandrad zu entwickeln, daß beim Drehen
von Hand in beiden Drehrichtungen ein Kuppeln mit der Maschinenwelle bewirkt und dessen Elemente einen
nur geringen, sich nicht auf die Funktion auswirkenden Verschleiß aufweisen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an einem Sicherheitshandrad mit einer Kupplung
zum Verbinden einer am Ende mit einer Hülse und einer schrägen Klaue versehenen Maschinenwelle mit einer in
dem Handrad starr befestigten, im Gestell dreh- und axial verschiebbar gelagerten, mit einem Mitnehmerstift
versehenen Handradwelle, die schräge Klaue der Maschinenwelle in axialer Richtung eine Verlängerung
aufweist und im Boden der Hülse ein in Richtung der Handradwelle wirkendes Druckglied angeordnet ist.
Die Handradwelle ist zweckmäßig hierbei mit einer an sich bekannten, im ausgekuppelten Zustand der
Maschinenwelle in Eingriff befindlichen, Axialsicherung versehen.
Ein solches Sicherheitshandrad gestattet bei ausgerückter Maschine ein Durchdrehen von Hand in beiden
Drehrichtungen. Die Einfachheit dieser erfindungsgemäßen Lösung garantiert gegenüber allen bisher
bekannten Konstruktionen absolute Sicherheit beim Wiedereinrücken der Maschine. Es wirkt sich auch ein
Verschleiß der einzelnen verwendeten Elemente nicht negativ auf ein automatisches Entkuppeln des Handrades
aus.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 den Gesamtaufbau in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, mit Mitnehmerstift in Rechtsdrehstellung,
F i g. 2 einen Ausschnitt aus F i g. 1 mit Mitnehmerstift in Linksdrehstellung,
F i g. 3 der Ausschnitt nach F i g. 2 nach dem Linksdrehen,
F i g. 4 einen Ausschnitt aus F i g. 1 nach dem Einschalten der Maschine.
Ein Handrad 1 ist mit einer Handradwelle 2 verstiftet. Die Handradwelle 2 führt durch ein an einem Gestell 3
befestigten Lager 4. Am freien Ende ist die Handradwelle 2 mit einem Absatz 5 und einem quer zur
Handradwelle 2 verlaufenden Mitnehmerstift 6 versehen. Der Absatz 5 der Handradwelle 2 greift in eine mit
einer Maschinenwelle 7 verbundene Hülse 8 ein. Die Maschinenwelle 7 ist im Gestell 3 gelagert und in ihrer
Verlängerung als Falzwalze 9 ausgebildet. In die Hülse 8 ist eine schräge Klaue 10 eingearbeitet Diese weist in
axialer Richtung eine Verlängerung U auf. Weiterhin befindet sich in der Hülse 8 ein Boden 12. Durch diesen
ist ein Druckglied 13, in diesem Fall ein mit einem Federteller versehener Druckstift geführt. Zwischen
das Druckglied 13 und die Maschinenwelle 7 ist eine Druckfeder 14 eingesetzt. Im Lager 4 ist weiterhin sine
Axialsicherung 15 angeordnet, die in ausgekuppeltem
Zustand der Hülse 8 und damit der Maschinenwelle 7 in eine Nut 16 der Handradwelle 2 eingreift (P i g. 4).
Zum Einkuppeln des Handrades 1 wird die Axialsicherang
15 aus der Nut 16 gezogen und oas Handrad 1 mit dem Mitnehmerstift 6 nach rechts in die schräge
Klaue 10 der Hölse 8 eingeführt (Fig. 1), Durch
Rechtsdrehen des Handrades 1 werden die Handradwelle 2 und die Maschinenwelle 7, und somit natürlich
auch die Falzwalze 9, im Uhrzeigersinn durchgedreht (PfeilrichtungFig.1).
Soll die Falzwalze 9 nach links, d. h. entgegen dem Uhrzeigersinn, von Hand durchgedreht werden, so ist
auf das Handrad 1 ein Druck in Achsrichtung auszuüben. Der Mitnehmerstift 6 wird dadurch, entgegen der Kraft
des Druckgliedes 13, in Verlängerung 11 der schrägen Klaue 10 eingeführt (F i g. 2), so daß eine Mitnahme der
Maschinenwelle 7 erfolgt Wird das Handrad 1 wieder losgelassen, drückt das Drückglied 13 die Handradwelle
2 wieder nach links in die Stellung der F i g. 3.
Beim wieder Einschalten der Maschine dreht sich die Maschinenwelle 7 in Pfeilrichtung der Fig.4. Die
schräge Klaue 10 schleuder hierbei den Mitnehmerstift 6 und damit die Handradwelle 2 mit Handrad 1 nach
links und die Axialsicherung 15 schnappt wieder in die Nut 16 der Handradwelle 2 ein. Das Handrad 1 ist damit
ausgekuppelt und gegen unbeabsichtigtes Einrücken gesichert.
Claims (2)
1. Sicherheitshandrad, insbesondere für Falzma-
$chinen, mit einer Kopplung zum Verbinden einer am Ende mit einer Hülse und einer schrägen Klaue s
versehenen Maschinenwelle mit einer in dem Handrad starr befestigten, im Gestell dreh- und axial
verschiebbar gelagerten, mit einem Mitnehmerstift versehenen Handradwelle, dadurch gekennzeichnet,
daß die schräge Klaue (10) der Maschinenwelle (7) in axialer Richtung eine
Verlängerung aufweist und im Boden (12) der Halse (8) ein in Richtung der Handradwelle (2) wirkendes
Druckglied (13) angeordnet ist
2. Sicherheitshandrad nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Handradwelle (2) mit einer an sich bekannten, im ausgekuppelten Zustand der
Maschinenwelle (7) in Eingriff befindlichen Axialsicherung (15) versehen ist.
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| DE2037145C3 DE2037145C3 (de) | 1978-03-09 |
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|---|---|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
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