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DE1941839A1 - Fahrzeugleitvorrichtung an Strassenraendern - Google Patents

Fahrzeugleitvorrichtung an Strassenraendern

Info

Publication number
DE1941839A1
DE1941839A1 DE19691941839 DE1941839A DE1941839A1 DE 1941839 A1 DE1941839 A1 DE 1941839A1 DE 19691941839 DE19691941839 DE 19691941839 DE 1941839 A DE1941839 A DE 1941839A DE 1941839 A1 DE1941839 A1 DE 1941839A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guardrails
elongated holes
vehicle control
control device
guide device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691941839
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Kinauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voestalpine AG
Original Assignee
Voestalpine AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voestalpine AG filed Critical Voestalpine AG
Publication of DE1941839A1 publication Critical patent/DE1941839A1/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F15/00Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
    • E01F15/02Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/04Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
    • E01F15/0461Supports, e.g. posts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

  • Fahrzeugleitvorrichtung an Straßenrändern Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugleitvorrichtung an Straßenrändern, bestehend aus im Erdboden verankerten Tragpfosten und an diesen befestigten, untereinander verbundenen Leitplanken.
  • @@liche Leitvorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß der Stoß eines gegebenenfalls aufprallenden Fahrzeuges zu wenig gedämpft und das Fahrzeug daher zurück auf die Fahrbahn oder sogar auf die Gegenfahrbahn geschleudert wird, was eine erhöhte Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer zur Polge hat. Es ist zwar bereits bekannt, die leiplanken für ihre Verbindungs- bzw. Befestigungsschrauben mit langlöchern zu versehen, die bei starken Belastungen ein gewisses Nachgeben bzw. Ausbiegen der Leiplanken ermöghohen, doch reicht der dadurch erzielbare Stoßdämpfungseffekt keinesfalls aus. t'ine wesentliche Verbesserung brachte dagegen eine weitere bekannte Leitvorrichtung, bei der die Leitplanken an den Tragpfosten unter Zwischeaschaltung von Abstandhaltern befestigt sind, die einen schiefen Parallelogrammquerschnitt besitzen und beim Anfahrstoß verhältnismäßig leicht zusammengedrückt werden, wobei die erforderliche Verformungsarbeit die gewünschte Stoßdäinpfung mit sich bringt. Aber auch hier besteht die Gefahr, daß bei stärkerer Belastung die fragpfosten umkippen und die zerstörte Leitvorrichtung mit ihren gegebenenfalls über die Fahrbahn ragenden Teilen zu Unfällen im nachfolgenden Verkehr führt. Es ist ferner bekannt, die Tragpfosten im Boden nicht stsrr zu verankern, sondern auf einer Grundplatte begrenzt auswärts schwenkbar zu lagern und für diese Schwenkbewegung einen hydraulischen Stoßdämpfer vorzusehen. Diese Konstruktion ist zu aufwendig und zu teuer, um sich in der Praxis voll durchsetzen zu können, ganz abgesehen davon, daß der mögliche Schwenkweg bei starkem Aufprallstoß nicht ausreicht, um den nachfolgenden Verkehr gefährdende Zerstörungen zu vermeiden. Schließlich ist es bekannt, Straßenbegrenzungspfähle aus elastisch nachgiebigem Werkstoff herzustellen oder mit einer Sollbruchstelle zu versehen. Dabei handelt es sich aber um Einzelpfähle, die nicht die Aufgabe haben, Leitplanken zu tragea und die, da sie nur der Markierung des Straßenrandes dienen, einem anfahrenden Fahrzeug keinen ernstlichen Widerstand entgegensetzen sollen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mängel der bisherigen Konstruktionen zu beseitigen und eine Fahrzeugleitvorrichtung zu schaffen, bei der eine beträchtliche Dämpfung des Anfahrstoßes gewährleistet ist und ein Kippen der Tragpfosten bzw. der ganzen Leitvorrichtung mit einer Gefährdung des nachfolgenden Verkehra durch wegstehende Vorrichtungsteile weitgehend verhindert wird.
  • Ausgehend von einer Fahrzeugleitvorrichtung der eingangs beschriebenen Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe im wesentlichen dadurch, daB die ragpfosten mit einer auf deB Erdboden aufruhenden Gleitkufe und in an sich bekannter Weise mit einer Sollbruchstelle im Bereich der Bodenoberfläche versehen sind, wobei vorzugsweise die Leitplanken, wie ebenfalls bekannt, Langlöcher für ihre Verbindunge- bzw. Befestigungsschrauben od. dgl. aufweisen. Durch die Gleitkufen wird ein Umkippen der ganzen Leitvorrichtung verhindert und zugleich eine Führung der Tragpfosten in Richtung des Aupralles gewährleistet. Ist zwischen den Leitplanken und den Tragpfosten jeweile ein leicht verformbarer Abstandhalter vorgesehen, so wird bei einem leichten Anprall die zur Verformung der Abstandhalter erforderliche Arbeit zur StoB-dämpfung ausreichen, ohne daß eine wesentlich Beschädigung der Leitvorrichtung oder Lageänderung der Leitschiene auftritt. Bei erhöhter Belastung wird nach Erschöpfung der Verformbarkeit des Abstandhalters eine Leitplankenlängung bzw. -ausbiegung erfolgen, die durch die Langlöcher in den Leitplanken ermöglicht ist. Bei noch stärkerem Anprall ist dann ein Bruch der Tragpfosten an der Soll.
  • bruchstelle zu erwarten, wonach die Gleitkufen in Aktion treten, den Pfostenrestteil mit den Leitplanken abstützen, in Stoßrichtung fuhren und gegen Kippen sichern. Nach einer solchen Beschädigung der Leitvorriohtung ist es praktisch nicht Piehr möglich, daß vorstehende Teile, wie z.B. Tragpfosten, in die Fahrbahn ragen, da sich der Oberteil dar Pfosten auswärtsschiebt und der restliche Unterteil in dem unter der Bodenoberfläche befindlichen Pundament verbleibt.
  • Zweckmäßig ist es, wenn die Gleitkufe an der der Straße abgekehrten Seite des Tragpfostens angeordnet und gegen diesen durch eine Schrägstrebe abgestütst ist, um eine gute Kippsicherung zu gewährleisten.
  • Die Tragpfosten sind-zur Bildung der Sollbruchstelle mit waagrechten Langlöchern versehen. Je nach Abmessung dieser Langlöcher l§ßt sich der Bruchquerschnitt bestimmen bzw,,an den gewtlnschten Wert anpassen. Der Querschnitt soll so groß sein, daß die maximale Blegespannung der Leitplanken geringer ist ald die Bru¢hspannung im Pfosten.
  • Erfindungsgemäß verjüngen sich schließlich die Langlöcher in den Leitplanken in Richtung der Schraubenrelativverschiebung beim Ausbiegen der Leitplanken. Durch diese Ausbildung der Langlöcher wird eine zusätzliche Energievernichtung erreicht und das Abscheren der Befestigungs- bzw. Verbindungsechrauben weitgehend verhindert, um ein Abreißen der Leitplanken, die dann erst wieder auf die Fahrbahn gelangen könnten, auszuschließen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine Fahrzeugleitvorrichtung im Querschnitt durch die Leitplanke, Fig. 2 die Leitvorrichtung in Draufsicht und Fig. 3 das Ende einer Leitplanke in Ansicht.
  • An den im Erdboden verankerten, aus einem Z-Profil bestehenden Tragpfosten 1 sind unter Zwiechenlage von Abstandhaltern 2 wellig profilierte Leitplanken 3 angeschraubt. Die Tragpfosten 1 weisen je eine auf dem Erdboden aufruhende Gleitkufe 4 auo, die an der der Straße abgekehrten Seite des Tragpfostens angeordnet und gegen diesen durch eine Schrägstrebe 5 abgestützt ist.
  • Ferner ist jeder Tragpfcsten 1 im Bereich der Bodenoberfläche mit einer durch waagrechte Langlöcher 6 gebildeten Sollbruchstelle versehen, wobei sich die Langlöcher 6 nicht nur im Steg, sondern auch in den Flanschen des Z-Profiles befinden. Bei starkem Anprallstoß bricht der Oberteitsder Tragpfosten 1 an der Sollbruchstelle ab und kann, ohne umzukippen, mit Hilfe der Kufe von der Fahrbahn weg auswärts geschoben werden.
  • Die Leitplanken 3 sind untereinander und mit dem Abstandhalter 2 in üblicher Weise durch Schrauben verbunden. Für diese Verbindungs- bzw. Befeetigungeschrauben sind gemäß Fig. 3 Langlöcher 7 vorgesehen, die sich in Richtung der Schraubenrelativverschisbung beim Längen bzw. Ausbiegen der Leitplanken verjüngen.

Claims (4)

P a t e n t a n s p r ü c h e :
1. Fahrzeugleitvorrichtung an Straßenrändern, bestehend aus im Erdboden verankerten Tragpfosten und an diesen befestigten, untereinander verbundenen Leitplanken, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragpfosten (1) mit einer auf dem erdboden auf ruhenden Gleitkufe (4) und in an sich bekannter Weise mit einer Sollbruchstelle (bei 6) im Bereich der Bodenoberfläche versehen sind, wobei vorzugsweise die Leitplanken (3), wie ebenfalls bekannt, Langlöcher (7) für ihre Verbindungs- bzw. Befestigungsschrauben od. dgl.
aufweisen.
2. Leitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gieitkufe (4) au der der Straße abgekehrt Seite des Tragpfostens (1) angeordnet und gegen diesen durch eine Schrägstrebe (5) abgestützt ist.
3. Leitvorrichtung nach Anspruch 1 oder. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragpfosten (1) zur Bildung der Sollbruchstelle mit waagrechten Langlöchern (6) versehen Nind.
4. Leitvorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Langlöcher (7) in den Leitplanken (3) in Richtung der Schraubenrelativverschiebung beim Ausbiegen der Leitplanken verjüngen.
DE19691941839 1968-12-13 1969-08-16 Fahrzeugleitvorrichtung an Strassenraendern Granted DE1941839A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1213968A AT284186B (de) 1968-12-13 1968-12-13 Fahrzeugleitvorrichtung an Straßenrändern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1941839A1 true DE1941839A1 (de) 1970-07-23

Family

ID=3632463

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691941839 Granted DE1941839A1 (de) 1968-12-13 1969-08-16 Fahrzeugleitvorrichtung an Strassenraendern

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT284186B (de)
CH (1) CH485914A (de)
DE (1) DE1941839A1 (de)
DK (1) DK125031B (de)
NO (1) NO120198B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
NO120198B (de) 1970-09-14
DK125031B (da) 1972-12-18
AT284186B (de) 1970-09-10
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Legal Events

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