DE1941317A1 - Mit Kunststoff umhuellter armierter Betonpfahl - Google Patents
Mit Kunststoff umhuellter armierter BetonpfahlInfo
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Description
Dipl. Phys. Dr. rer. nat. Wolf gang Kern pe
68OO Mannheim 25
DÜreratrae· »1
Fernsprechen
<Οβ31) 4OeS01
13. August 1969
Ev 1
Albert Norman Brown .
P i η η e r
Middlesex / Großbritannien
Middlesex / Großbritannien
"Mit Kunststoff umhüllter armierter Betonpfahl11
Die Erfindung betrifft einen mit Kunststoff umhüllten armierten Betonpfahl, der insbesondere für Umzäunungen, Aushängeschilder
oder als Ständer für andere Zwecke verwendbar ist.
Derartige Pfähle werden üblicherweise in wiederholt verwendbaren
Formen oder in nichtständigen Schalungen gegossen und
unverkleidet verwendet, weil die Betongußoberflache dem Wetter
widersteht und somit ein schützender Farbanstrich unnötig ist.
Infolge des zyklischen Temperaturwechsels und von mechanischen Beaufschlagungen bröckeln diese Pfähle mit der Zeit, jedoch ab
und werden zerstört. "
OO988S/1340
13.8.1969 - Et 1
Es 1st die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Pfahl
mit langer Gebrauchsdauer zu schaffen, der niedrigere Herstellungskosten
erfordert und ein gutes Aussehen während der gesamten
Gebrauchsdauer beibehält, damit die baulichen Wartungskosten vermindert werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem Betonpfahl der eingangs geschilderten
Art erfindungsgemäß gelöst durch ein selbsttragendes
dauerhaftes Kunststoffrohr, das zur Armierung ein Hetallgerüst
enthält und in das ein Betongemisch einfüllbar ist, das in dem
Kunststoffrohr verdichtbar ist.
In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung besteht das Kunststoffrohr
aus Polyvinylchlorid und das Betongemisch ist eine
formbare Mischung aus Portland-Zement, Sand und Kies» Dabei
eignet sich besonders hartes PYC, das schwarz, grün oder grau
eingefärbt ist. Aber auch andere Kunststoffe können verwendet
In
werden, soweit sie/cTer Umgebung, der sie ausgesetzt sind, beständig
sind.
Das Betongemisch enthält vorzugsweise einen Weichmacher.
Das Füllen desKunststoffrohres bereitet Schwierigkeiten» In
Weiterbildung der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen; daß
das gesamte Kunststoffrohr während des Einfüllens des Betongemisches
durch mindestens einen Vibrator gerüttelt wird, so daß
das Gemisch in das Rohr fließen kann und dort verdichtet wird. Es hat sich gezeigt, daß es nicht ausreicht, wenn nur einem
Teil des Rohres eine Vibration erteilt wird. Erfindungsgemäß ist deshalb vorgesehen, daß beide Endstücke des Kunststoffrohres
durch getrennte Vibratoren gerüttelt werden. Ein derartiges Verfahren reicht aus, um einen Pfahl von 9 bis 12 cm
Durchmesser mit im Innern angeordneten Eisenstäben zur Armierung und einer länge bis zu 3 1/2 m ohne Schwierigkeiten zu füllen
_ 3 _ 009885/1340
13.8.1969 - Ev 1
und das Betongemisch darin au verdichten.
Vorzugsweise steht das Kunststoffrohr oder eine Reihe von
Kunststoffrohren senkrecht auf einem Vibrationstiseh, um
vornehmlich die Verdichtung des Gemisches sicherzustellen.
Das Betongemisch wird durch Fallspeisung in das obere Endstück
oder die Endstücken eingefüllt, die getrennt gerüttelt werden, vornehmlich um den Fluss des Gemisches in das Rohr sicherzustellen.
Die Vibration am oberen Endstück des Rohres wird zweckmäßigerweise durch Rütteln eines Speisetrichters erzielt.
Dadurch wird gleichzeitig sichergestellt, daß das Gemisch aus
dem Trichter fließt.
Um Befestigungen an dem Pfahl vorsehen zu könnenB verden vor
dem Einfüllen des Betongemisches Stifte oder SpI Jite quer durch
das Kunststoffrohr gesteckt. Sie werden vor dem Abbinden des Betons herausgezogen und hinterlassen Löcher für Bolzen oder
andere Befestigungen.
Vor dem Einformen des Betons wird vorzugsweise über ein Ende
des Rohres eine Kunststoffkappe gezogen. Sie kann durch einen Preßsitz oder durch Plastikkleber oder Lösungsmittel befestigt
werden. Das derart durch die Kappe geschlossene Ende des Rohres wird während des Einfüll- und Formprozesses das untere Ende
und dient als ein abgedichtetes oberes Ende, wenn der Pfahl
in Benutzung genommen wird. ·
Weitere Einzelheiten und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung werden nachstehend an Hand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert.
009885/1340
BAD ORIGINAL
-4 - ■.;.■; ; '■ -V. ." '■ ■: ;■■".■ .
13.8.1969 - Ev ,1
Es zeigen;
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht
eines erfindungsgemäßen Betonpfahles mit einer Vorrichtung zu seiner Herstellung und
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1.
Ein farbiges PVC-Rohr 1 von 2 m Länge hat einen kreisförmigen
Querschnitt und einen äußeren Durchmesser von 8 cm. Seine Wandstärke beträgt ca. 5 mm. An seinem unteren Endstück ist
eine passende Kappe 2 befestigt, die ebenfalls aus PVC besteht.
In dem Rohr 1 ist ein Gerüst aus vier Elsenstangen 3 mit
Drahtabstandhaltern 4 als Betonarmierung angeordnet* Quer durch das Kunststoffrohr 1 sind eingefettete Eisenstifte 5 gesteckt,
die vor dem Abbinden des Betons herausgezogen werden und dabei Bolzenlöcher in dem fertiggestellten Pfahl hinterlassen.
Das umgekehrte Rohr 1 steht aufrecht auf einem Vibrationstisch 6, der In der Zeichnung schematisch dargestellt ist.
Ein mit Weichmachern versetztes Betongemisch 10 mit einer Kies- '
korngröße von 1 cm wird von einem Trichter 7 durch eine Ausflußöffnung 8 in das obere Endstück des Rohres 1 eingefüllt.
Der Trichter 7 ist mit einem motorgetriebenen Vibrator 9 gekuppelt. Die Trichtervibration wird an das obere Endstück des
Rohres 1 weitergegeben, wodurch der Fluß des Gemisches in das
Rohr 1 hinein und in de» Rohr sichergestellt ist. Der Vibrationstisch 6 verhilft dazu, daß das Gemisch bis zum Boden des Rohres
1 fließt und spielt dann die Überwiegende Rolle;bei der Verdichtung des Gemisches.
Selbstverständlich kann das PVC-Rohr 1 einen anderen Querschnitt
als einen kreisförmigen haben j es kann beispielsweise oval sein
■■..-■ -. .;■ .■■■.■ - . ; - 5 - .■■.,"
00988S/1340
-■ 5 - , .■■'■ ■:■"■■■■■.
13*8.1969 - Ev 1
oder gleichmäßige Konturen wie ein Rechteck haben. Dl^ Eisenstabarmierung
erfordert üblicherweise Stäbe von der vollen länge des Rohres. Die Anzahl und Dicke dieser Stäbe wird
in Abstimmung mit den praktischen Erfordernissen" der Betonarmierung
gewählt. ν
- 6 ■-
0098857 1340
Claims (6)
- -.6 - /;■"■ ■.. .■■■.. - - ■■■■-. 13.8.1969— Ev 1Ansprüche ·Hit Kunststoff umhUllter armierter Betonpfahl, gekennzeichnet durch ein selbsttragendes dauerhaftes Kunststoff rohr (1), das zur Armierung ein Metallgerüst (3,4) enthält und in das ein Betongemisch (10) einfüllbar ist, das in den Kunststoffrohr verdichtbar ist.
- 2. Betonpfahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffrohr (1) aus Polyvinylchlorid besteht und dad daa Betongemiach (10) eine formbare Mischung aus Portlandzement, Sand und Kies ist.
- 3. Betonpfahl nach Anspruch 1 oder Z, dadurch gekennieichnet, dad im Kunststoffrohr (1) herausziehbare Stifte (5) vorgesehen sind, die in der Gu&aaase Befestigungalueher bilden.
- 4. Verfahren zur Herstellung «Lnes Betonpfahles nach einem der Ansprüche-*1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, dad das gesamte Kunststoffrohr (1) während des £infüllens des Betongemisches (10) durch mindestens einen Vibrator (9) gerüttelt wird, so daß das Gemisch in das Rohr fließen kann und dort verdichtet wird.■; ■■■.-. ■-..■ ■■■■....■■.■■ ■ . - 7 - --■■009885/1340BAD ÖRlOfNÄL13.8.1969 - Et 1
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Endstücke des Kunststoffrohres (1) durch getrennte Vibratoren (9) gerüttelt werden.
- 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Einfüllen und Verdichten des Betongemisches (10) durch Rütteln des und Fallspeisung in das obere Endstück des Kunststoffrohres (1),/das auf einem Rütteltisch (6) steht, bewirkt vird.009885/1340Le β rs β i te
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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| GB (1) | GB1220763A (de) |
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| US5229051A (en) * | 1983-11-04 | 1993-07-20 | Perma-Post International, Inc. | Method for making sleeve encased concrete posts |
| US5675956A (en) * | 1994-04-25 | 1997-10-14 | Nevin; Jerome F. | Post and pole construction using composite materials |
| WO2000071317A1 (en) * | 1999-05-21 | 2000-11-30 | Vieira Alberto Tomas | Process for the production of hollow tubular parts, parts and assembly obtained from them |
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1969
- 1969-07-16 GB GB35795/69A patent/GB1220763A/en not_active Expired
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