DE2043071A1 - Verfahren zur Herstellung von gegossenen Produkten sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gegossenen Produkten sowie Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
YTONG AG München; München 19, Volkartstrasse 83
Verfahren zur Herstellung von gegossenen Produkten sowie
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Diese Erfindung sieht in erster Linie ein Verfahren zur Herstellung
von gegossenen Produkten vor, wobei Giessmassen gegossen werden, die man steifwerden oder abbinden lässt. Kennzeichnend
für das Verfahren ist, dass die Produkte oder Giesemassen (8) mindestens während eines Abschnittes der Herstellung
ganz oder teilweise von Flüssigkeit (2) getragen werden.
Daneben sieht die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens vor. Die Kennzeichen dieser Vorrichtung gehen aus den beifolgenden Pat-entansprüchen näher hervor.
Sowohl das Verfahren als auch die Vorrichtung gemäss der Erfin-
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dung sind besonders geeignet, im Zusammenhang mit der Herstellung
von Gasbeton oder anderen ähnlichen Produkten, z.B. Beton, verwendet zu werden. Die Erfindung ist jedoch nicht auf das genannte
Anwendungsgebiet beschränkt, da dieses auch innerhalb vieler anderer Teile der Giesstechnik Vorteile bietet, z.B. in
der Metallgiessung, Plastikgiessung oder dergleichen.
Unter dorn Hinweis auf beigefügte Zeichnungen folgt nachstehend eine nähere Beschreibung einer bloss als Beispiel gewählten
Ausfiihrungsform einer Vorrichtung laut der Erfindung.
Auf der Zeichming veranschaulicht Fig. 1 einen Längsschnitt
durch die schomntisch illustrierte Vorrichtung, Fig. 2 einen
Querschnitt II-II in Fig. 1 sowie Fig. 3 eine Draufsicht der
Vorrichtung.
Gemäss Prinzip der Erfindung enthält die in den Figuren gezeigte
Vorrichtung oder Anlage einen Behälter oder ein Bassin 1, in welchem bis zu einem geeigneten Niveau eine Flüssigkeit 2 eingefüllt
ist, die dazu vorgesehen ist, ganz oder teilweise eine Anzahl im Bassin angeordnete Giessformen 3 nebst Inhalt der
Formen zu tragen«
Wie am besten aus Fig. 3 hervorgeht, ist das exemplifizierte
Bassin 1 aus zwei Längsseitenwänden k aufgebaut, welche zusammen
mit zwei Stirnseitenwänden 5 eine viereckige oder, näher bezeichnet,
rechteckige Konfiguration bilden. Ausser den genannten
Wänden k und 5 enthält das Bassin 1 auch einen Boden 6,,der
zusammen mit den Wänden aus einem Stück besteht. Hierbai können
sowohl die Wände k und 5 als auch der Boden 6 vorteilhaftsrweis·
aus bewehrtem Beton bestehen, auch wenn andere Materialien in Frage kommen können. Demnach ist es absolut möglich, die Wände
und/oder den Boden aus Metall, Holz, Plastik oder Kombinationen aus diesen Materialien aufzubauen. Wesentlich ist, dass das zustande
gekommene Bassin dicht ist.
Wenngleich das Bassin 1 in diesem Fall rechteckig und mittels
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sowohl Wänden als auch Boden aufgebaut ist, ist es im Rahmen
der Erfindung möglich, das Bassin auf andere Weise zu konstruieren. Es ist z.B. nicht absolut notwendig, das Bassin mit*
tels des gezeigten Bodens oder der Bodenplatte 6 abzugrenzen, da es denkbar ist, das flüssigkeitszurückhaltende Vermögen dee
Bassins dadurch zu erreichen, dass flüssigkeitsdichte Folien unten zwischen den Begrenzungswänden angebracht werden oder dadurch,
dass das Bassin auf geeigneten flüssigkeitsdurchdringungshemmenden
Erdschichten angelegt wird, wobei ein kontinuier liches Füllen des Bassins denkbar ist. Ferner ist es nicht notwendig,
dass das Bassin rechteckig, nicht einmal, dass es viereckig ist. Es mögen jedoch hier die Vorteile hervorgehoben werdon,
wenn das Bassin in der Weise aufgebaut wird, dass nie Längsseitenwände k in der Hauptsache parallel zueinander verlaufen.
Hierdurch bestehen nämlich gute Voraussetzungen für einen ausserordentlich einfachen Transport der Giessformen 3·
Ein weiteres vorteilhaftes Kennzeichen besteht darin, das Bassin mit einer Länge auszubilden, die um ein Vielfaches grosser
ist als dessen Breite. Mit Rücksicht auf die Abbindezeiten, z.B. bei der Gasbetonherstellung.und andere Faktoren kann das Verhältnis
Länge/Breite auf 15 si oder grosser festgelegt werden.
Die Giessformen 3i in welche die Giessmassen, die die in Frage
kommenden Produkte bilden, gegossen oder gefüllt werden, können an und für sich jede beliebige Form oder konstruktiven
Aufbau aufweisen unter der Voraussetzung, dass sie mindestens
einon Giesshohlraum enthalten. Die in den Figuren gezeigten Formon 3 sind besonders für die Giessung von Gasbetonmasse vorgosohen.
Demnach umschliesst die Form 3 (siehe Fig. 2) einen Gies.shohlraum 7, in welchen die Gasbetonmasse 8 gegossen oder
gefüllt worden kann. Der.Giesshohlraum 7 wird einerseits durch
eine Formschale 9« die in diesem Fall eine rechteckige Querschnittform
aufweist und nndernrseits durch einen unten an der
Formschale angeschlossenen, vorzugsweise demontierbaren Formboden
IO begrenzt. Tn den Fällen in denen der Formboden
10 demontierbar ist, kann die Formschale 9 vorteilhafterweise
mit Flanschen oder flanschenartigen Teilen 11 versehen sein,
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welche zur Befestigung des Bodens dienen. Von den Formen 3
stehen horizontal ausgerichtete Arme 12 heraus, welche z.B. Teile von «τη don Längsseiten der Form angebrachten Balken ausmachen
können. Hierbei haben die herausstehenden Arme 12 eine
solche Länge, dass mindestens eine Partie über der oberen Kante der Längsseiten k vom Bassin liegt. Auf der Unterseite der
Arme 12 sind Rader oder andere Rollmittel 13 angeordnet, wodurch
die Formon in Längsrichtung des .Bassins rollen können.
Wenngleich dio Organe, um ein Rollen oder Verschieben der Formen
zu ermöglichen, in diesem Fall in Form von einfachen, an den Formen befestigten Armen 1.2 bzw. Rädern 13 gezeigt werden,
welche auf den Bassinknnten rollen, ist es natürlich möglich, die Verschiebung mittels anderer Hilfsmittel durchzuführen. Zum
Beispiel können Rollen oder Räder dicht aneinander auf der Bassinkante oder andor^n Teilen des Bassins angebracht sein, wobei
von den Formen heran.sstehende , in Längsrichtung des Bassins
ausgerichtete Führungsieisten auf den Rollenreihen ruhen. Ferner
können vielerlei Führungsvorrichtungen verwendet werden, z.B. in der Weise, dass Schienen oder Gleise auf den Formen
oder alternativ auf den Bassinwänden angeordnet werden, entlang welchen Schienen oder Gleisen entsprechende Räder oder Rollen
laufen.
Die Flüssigkeit 2 die gemäss dem Prinzip der Erfindung ganz
oder teilweise die Formen 3 inkl. Giessmassen trägt, kann an und für sich beliebiger Art sein, obwohl Wasser auf Grund seiner
geringen Kosten vorzuziehen ist. Laut einem speziellen Kennzeichen der Erfindung hat die verwendete Flüssigkeit eine
Dichte, die im wesentlichen gleich gross ist oder eventuell etwas grosser als bei den Giessmassen, die sich in den Formen
befinden. Hierdurch wird die Schwere der Giessmassen in grösstem Umfang von der Flüssigkeit getragen und nicht von den Armen
12 oder dergleichen. Aus natürlichen Gründen braucht die Flüssigkeit nicht unbedingt aus einer einfachen Flüssigkeit, wie
z.B. Wasser, bestehen. Im Gegenteil kann die Flüssigkeit aus mehreren verschiedenen Komponenten mit untereinander artverschiedenen
Dichten zusammengesetzt sein, wodurch die Dichte
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der znsararaengesetzten Flüssigkeit je nach Bedarf variiert werden
kann, indem geeignete Mengen von jeder Komponente zugegeben werden. Demnach kann die Flüssigkeit aus einer Suspension, z.B.
Sand in Wasser, bestehen.
Wenn Wasser als Trageflüssigkeit verwendet wird, kann dieses
geeigneterweise mit Öl oder anderem korrosionshemmendem Mittel
vermischt sein, wodurch an den Formen oder dem Bassin eventuell vorkommende Stahl- oder Eisendetails geschützt werden.
Im Zusammenhang mit Beton-, Gasbeton- oder anderer ähnlicher Giessung kann es erforderlich sein, die Giessmassen während des
Abbindeabschnittes temperieren, zu können. Diese Erfindung er füllt auf eine überraschend einfache Weise diese Forderung. Deezufolge kann das Bassin 1 mit Vorrichtungen zur Temperierung dar
Flüssigkeit 2 versehen werden, wodurch den Forminhalten je nach
Wunsch eine geeignete Temperatur beigebracht werden kann. Derartige Vorrichtungen können, wie aus Fig. 1 und 3 hervorgeht
gemäss ninr>r unkomplizierten Durchführungsform mindestens aus
einem Einlauf Ik zur Einführung einer Flüssigkeit mit anderer
Temperatur als der der im Bassin befindlichen Flüssigkeit, sowie mindestens einem Ablauf 15 zum Ableiten von verdrängter Flüssigkeit
bestehen. Die Einlaufe 14 und die Abläufe 15 können hierbei an jeder Stirnseite des Bassins angeordnet sein, obwohl
auch andere Stellen der Anbringung denkbar sind, z.B. am Boden 6 oder den Längsseitenwänden k des Bassins. Die Temperierungsvorrichtungen können natürlich auch in Form von an geeigneten
Stellen angeordneten Brwärmungs- oder Abkühlungsaggregaten zur
Erwärmung bzw. Abkühlung der Forminhalte ausgeführt werden.
Aus Fig. 1 geht horvor, tinss bei. oder in der Nähe einer ersten
Stirnseite 1.6 dor beiden Stirnseiten 16 und 17 des Bassins eine
Gießvorrichtung 18 zum Einfüllen von Giessraasaen in die For
men 3 angeordnet ist. Diese Giossvorrichtung, die von bekannter
odor beliebiger Ausführung sein kann, kann entweder fest oder beweglich sein. Wenn in einem Werk mehrere Bassins nebeneinnnder
zur Anwendung kommen, ist die Giessvorrichtung 18 am
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besten quer zur Längsrichtung des Bassins beweglich. Sonst kann die Vorrichtung auf entsprechendem Niveau im Verhältnis
zu den Formen fest montiert sein.
An der anderen Stirnseite 17 des Bassins befindet sich eine
Traverse oder ein Heber 19 zum Heraufbefördern der Formen 3
aus dem Bassin. Diese Traverse ist vorteilhafterweise zum Verschieben
mindestens entlang der ganzen Länge des Bassins angeordnet, so dass diese auch verwendet werden kann, um leere Formen
im Bassin bei der Bassinstirnseite 16 herabzulassen. Ferner soll die Traverse 19 aus selbstverständlichen Gründen zu einer
Bearboitungsstation verschiebbar sein (nicht gezeigt), z.B. einer Aufteilungsstation zur Teilung des Forminhaltes.
Da die Formen 3 in leerem Zustand mit nur geringer Verdrängung
der Flüssigkeit 2 schwimmen werden, können - falls erforderlich - extra, auf den Zeichnungen nicht gezeigte Anordnungen
zum Herunterpressen der Formen in die Flüssigkeit angebracht
werden, zum mindesten bis die Formen die in Frage kommenden Giessmassen empfangen haben.
Wenn das erfindungsgemässe Verfahren zur Gasbetonherstellung
angewandt wird, wird dies auf folgende Weise durchgeführt:
Die eventuell bewegliche Giessvorrichtung 18 wird oberhalb beispielsweise
der ersten Form 3» gerechnet von der Stirnseite des Bassins, eingestellt, oder, wenn die Giessvorrichtung 18
stationär ist, wird die ersto Form unter der Giessvorrichtung
eingestellt. Nachdem die Form also in entsprechendem Verhältnis 7A\r nipssvorrichtnng 18 eingestellt ist, wird din j-jasbetonbilclonde
Giessmasse bis zu dom vorausbestirnmten Niveau in
die Form gefüllt. Hierbei sinkt die Form in die Flüssigkeit ein, je nach der Mnηge der Giessmasse und wird normalerweise
mit d^n lindern 13 auf den hnrnusstehenrinn Armen 12 ruhen,
leicht anliegend gegen die Kante der Längsseitenwände k. Die
Schwere rlnr Form nebst deren Inhalt wird in der Hauptsache von
der Flüssigkeit 2 getragen. Wenn die Masse eingegossen ist, tritt ziemlich unmittelbar ein Gärungs- oder Porosierungspro-
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Ms? «in, wobni sich die Masso ausdehnt und die für den Gasboton
charakteristische Porenstruktur annimmt. Dieser ;Porosieninppprozeps
nimmt eine oder einige Minuten in Anspruch.
Gleichzeitig mit dem Porosierungsprozeas beginnt auch ein
Steifwerde- oder Abbi ndeprozess, obwohl der letztgenannte Prozess
nrhnblich langsamer verläuft und 1/2 - k Stunden in Anspruch
nehmen kann. Während des Steifwerde- oder Abbindeprozesses
wird die gegossene Form in Richtung zur Bassinstirnseite 17 transportiert, wobei neue Formen an der Stirnseite
l6 heruntergelassen und gefüllt werden. Der Transport der Formen in Richtung zur Bassinstirnseite 17 kann mit verschiedenen
Hilfsmitteln oder auf verschiedene Weise geschehen, z.B. mittels spezieller Nachschiebe aggregat·* an der Stirnseite 16, an
Hand von Motoren zum Antrieb der Räder 13 oder sogar durch manuelles Verschieben der Formen. Wenn eine der Formen das Ende
des Zyklusses erreicht, d.h. wenn sie am Knde oder an der Ausladestelle
17 angekommen ist, wird sie aus dem Bassin mit Hilfe
der Traverse odor des Hebers 19 hochgehoben und mittels der Traverse zu einer Bearbeitungsstation versetzt, wo eine Teilung
der teilweise abgebundenen Gasbetonmasse erfolgen kann. Hierbei
wird die Formschale 9 entfernt, so dass die Gasbetonmasse, die auf dem Boden 10 ruht, blossgelegt wird. Um das Entfernen
der Formschale 9 zu erleichtern, kann diese hierbei vorteilhafterweise
auf eine an und für sich bekannte Weise konisch ausgebildet sein. Nach der Demontage der Formschalen von den Böden
kann man neue Formen erhalten, indem die Formschalen mit freigewordenen Böden zusammenmontiert werden und die neuen Formen
werden dann zur Giesstelle oder Bassinstirnseite l6 zurückgeführt zu einer erneuten Giessung.
Die Vorteile der Erfindung sind offenbar. Demnach erhält man eine ausserordentlich einfache und wirtschaftliche Hantierung
samt Transport der Formen während des Steifwerde- oder Abbindeprozesses. Die Formen selbst können hierbei in Folge der sehr
massigen Kräfte, die beim Tragen durch die Flüssigkeit auftreten,
wesentlich billiger hergestellt werden ala bisher bekannte
Gi essformen innerhalb der Technik. Von sonstigen Vorteilen kann
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BAD ORIGINAL
s 20A3071 .
osplich die Möglichkeit genannt worden, den Forminha.lt
zu tcriiporioron.
Es j pt klar, dass die Erfindung nicht auf die gerade beschriebene
und auf der Zeichnung gezeigten Ausführungsform der Vorrichtung
beschrankt ist. Demnach können vielerlei Modifikationen
im Rahmen der nachfolgenden Patentansprüche vorgenommen werden.
8AD ORIGINAL
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Claims (22)
- Patentansprüche(1. Verfahren zur Herstellung von gegossenen Produkten, vorzugsweise z.B. Gasbeton, Beton oder dergleichen, wobei man Giessmassen giesst und diese steifwerden oder abbinden lässt, dadurch gekennzeichnet, dass die Produkte oder die Giessmas- ' sen (8) mindestens während eines Abschnittes der Herstellung ganz odor teilweise von Flüssigkeit (2) getragen werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Produkte oder die Giessmassen ganz oder teilweise von Flüssigkeit getragen werden, mindestens während eines Zeitraumes, in dem die Giessmassen steif werden oder abbinden.
- 3· Vorfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragen durch Flüssigkeit hauptsächlich ab dem Zeitpunkt wirksam ist, wenn die Giessmassen gegossen werden bis einschliess lieh hauptsächlich dem Zeitpunkt, an dem die Giessmassen mehr oder weniger steif werden oder abbinden.
- k. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Produkte oder Giessmassen während des Tragens durch die Flüssigkeit transportiert werden.
- 5· Vorfahren nach Anspruch 't, dadurch gekennzeichnet, dass die Giessmassen von einer Giesstelle (16) oder deren Nähe zu einer Entlade- oder Ausladestelle (17) transportiert werden.
- 6. Vorfahren noch einem flor vorhergehenden Ansprüche, dadurch f;nkf»nnzoichnet, dass die Produkte oder Giessmassen von Flüssiirknit go tragen werden, deren Dichte gleich hoch oder gegetmnonfnils etwas höher ist als die Dichte der Produkte oder dom Giennmasson.209813/0592
- 7· Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit eine Suspension ist.
- 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit ölhaltig ist.
- 9« Vorrichtung zur Herstellung von gegossenen Produkten, vorzugsweise z.B. Gasbeton, Beton oder dergleichen, wobei man Giessmassen giesst und diese steifwerden oder abbinden lässt, durch einen Behälter oder Bassin (1) gekennzeichnet, in welches eine die Produkte oder die Giessmassen (8) ganz oder teilweise tragende Flüssigkeit (2) eingefüllt ist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 91 dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungswände (4, 5) des Bassins (l) zusammen eine im wesentlichen viereckige, vorzugsweise rechteckige Konfiguration bilden.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (k) des Bassins (1) um ein Vielfaches grosser ist als dessen Breite (5)·
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Bassin Ci) in der Hauptsache parallelepipedisch ist.
- 13. Vorrichtung nach einem dor Ansprüche 0 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass Formen (3)i in welche die Giessmassen (8) gefroflson werHon, .so angeordnet sind, dass sie ganz oder teilweise von der Flüssigkeit (2) im Bassin getragen werden.20981 3/0592
- l4. Vorrichtung nach oinnrn der Ansprüche 9-13» dadurch gekennzeichnet, dass die Formen mit Organen (12, 13) versehen eind. dio so angeordnet sind, dass sie die Formen relativ zum Bassin steuern und/oder teilweise tragen.
- 15» Vorrichtung nach Anspruch I^, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe aus von den Formen herausstehenden Armen (12) bestehen.
- l6. Vorrichtung nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, dass an den Armen (12) Räder (13) oder andere Rolleittel angebracht sind, welche angeordnet sind, um auf mit dem Bassin, vorzugsweise dessen Kanten, verbundenen Stützen, z.B. Schienen oder Gleisen oder Teilen des Bassins (4) zu rollen.
- 17· Vorrichtung nach einem der Ansprüche I3 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass jede Form (3) aus einer, einen Giesshohlranm (7) umschliessenden Formschale (9) und einem unten an der Formschale angeschlossenen Formboden (10) zusammengesetzt ist.
- l8. Vorrichtung nach Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet, dass die Form (3) annähernd rechteckig oder parallelepipedisch ist.
- 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 - l8, dadurch gekennzeichnet, dass bei oder in der Nähe eines der beiden Stirnseiten (l6, 17) des Bassins eine Giessvorrichtung (l8) angeordnet ist.
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Giessvorrichtung (l8) relativ zum Bassin (1) beweglich209813/0592quor 7,\\ rifissen Längsri chH
- 21. Vorri chtung nach ninem dor Ansprüche 13 ~ 20, dadurch gekennzeichnet, dass bei oder in der Nähe der anderen Stirnseite (17) des Bassins eine Traverse oder ein Heber (19) angeordnet i st.
- 22. Vorrichtung nnch einem der Ansprüche 9 - 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Bassin mit Vorrichtungen (1Ί, 15) verschon ist zur Temperierung von der im Bassin befindlichen Flüssigkeit.23· Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Temporierungsvorrichtungen mindestens einen Einlauf (l4) für Flüssigkeit mit einer anderen Temperatur als der im Bassin (l) befindlichen Flüssigkeit (2) und mindestens einen Auslauf (15) enthalten.BAD ORIGINAL2098 13/0592, 13".Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE13171/69A SE327161B (de) | 1969-09-25 | 1969-09-25 |
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Cited By (1)
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- 1970-08-31 DE DE19702043071 patent/DE2043071A1/de active Pending
- 1970-09-11 GB GB4360470A patent/GB1318623A/en not_active Expired
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| GB1318623A (en) | 1973-05-31 |
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| JPS4926493B1 (de) | 1974-07-09 |
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