DE822600C - Schalstein zur Herstellung von Waenden - Google Patents
Schalstein zur Herstellung von WaendenInfo
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- DE822600C DE822600C DEP17451A DEP0017451A DE822600C DE 822600 C DE822600 C DE 822600C DE P17451 A DEP17451 A DE P17451A DE P0017451 A DEP0017451 A DE P0017451A DE 822600 C DE822600 C DE 822600C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2/42—Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- E04B2002/0295—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements of which the width is equal to the wall thickness
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Description
- Der Schalstein, der aus Beton, gebranntem Ton oder einem ähnlichen Baustoff bestehen kann, ist aus lotrechten Platten zusammengesetzt, die durch Stege zusammengehalten werden, wobei in weiterer Ausführung der Erfindung vorteilhaft die Stege eine geringere Höhe als die Platten aufweisen. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Stege gegenüber den Plattenenden zurückgesetzt sind, wie es sich schließlich auch im Rahmen der Erfindung als vorteilhaft erweist, an den Plattenkanten Falze vorzusehen, die im Mauerverband sich zu Rillen zum Ausfüllen mit Fugenmörtel o. dgl. ergänzen. Stellt man die so gekennzeichneten Schalsteine aufeinander, und zwar vorteilhaft jeweils zueinander versetzt, so ergibt sich, beispielsweise bei Verwendung von Füllbeton, ein zusammenhängendes Betongefüge, in das die Schalsteine eingebettet sind. Damit werden vor allem einerseits das Dichthalten des Mauerwerks gegen den Einftuß von Flüssigkeiten usw. erreicht und andererseits dem Mauerwerk günstige Festigkeitseigenschaften vermittelt. Das Mauerwerk ist besonders gegen Zugbeanspruchungen in der Längsrichtung infolge seines monolithischen Querschnittes sehr widerstandsfähig. Diese Eigenschaften gestatten auch die Verwendung des Schalsteines für Behälter, insbesondere Gärfutterbehälter, Silos und Fabrikschornsteine.
- Man kann im übrigen senkrechte und waagerechte sowie in schräger Richtung verlaufende Armierungen in den Betonkern einlegen. Auch können zur Einlage dieser Armierungen und zur Anbringurig von Fugenmörtel besondere Ausklinkungen in den Stegen und Platten vorgesehen sein.
- Die bisher üblichen hölzernen und eisernen Schalungen bei der Herstellung vori runden oder eckigen hehältern aus Beton oder Stahlbeton kommen hier in Fortfall. Die Anzahl der Facharbeiter kann beim Aufbau einer Wand aus den Schalsteinen nach der Erfindung herabgesetzt werden. Auch wird die Bauzeit wesentlich verkürzt.
- Ausführungsbeispiele eines Schalsteines nach der Erfindung und einer nach der Erfindung hergestellten Wand gehen aus der Zeichnung hervor. Es zeigt Abb. i einen Schalstein in perspektivischer Ansicht, Abb.2 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäß errichtete Schalsteinwand.
- Der Schalstein weist die Hauptplatten i und 2 auf, die bei seiner Vermauerung senkrecht stehen. Diese Hauptplatten können für runde Wandungen auch radial gebogen sein. Die Hauptplatten 1 und 2 sind lediglich durch einzelne Querstege 3 und 4 verbunden. Die Querstege sind so gestaltet, daß der zwischen die Steine eingebrachte Beton über die Querrippen hinweggreift, so daß, Wie ü1 Abb. 2 dargestellt, ein zusammenhängender Betonkern 5 gebildet wird. Die Querstege 3 uild d sind als Schnitte in der Abb. 2 erkennbar, während die im Betonkern liegenden Hauptplatten 2 der Steine vom Beton 5 vollständig überdeckt sind.
- Unter Berücksichtigung der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Steine lassen sich Armierungen in waagerechter und senkrechter sowie schräger Richtung in den Betolikern einlegen. Eine Nvaagerechte Armierung ist hei 6 angedeutet. Zur Einlage von Armierungeil und zur Anbringung von Fugenmörtel sind Ausklinkungen an den Steinen vorgesehen. Ausklinkungen für die @lrinierungen sind bei 7 ersichtlich, während Ausklinkungen für die Anbringung von Fugenmörtel bei 8 erkennbar sind.
- Das Vermauern der Schalsteine nach der Erfindung stellt eine verhältnismäßig einfache Arbeit dar, welche schnell vonstatten gellt. Das Dichthalten des Behälters hängt nicht voil der Sorgfältigkeit dieser Maurerarbeiten ab, sondern von dem durch Stochern oder Vibrieren eingefüllten Kernbeton, der sich verhältnismäßig einfach einbringen und verdichten läßt.
- Gegen chemische Angriffe können säurefeste Auskleidungen in der üblichen Weise vorgesehen werden, wenn nicht bereits von vornherein Schalsteine aus säurefestem Material verwendet wurden. Die Schalsteine und das Verfahren nach der Erfindung eignen sich auch z. B. für die Errichtung von Fabrikschornsteinen auf Grund der vorstehend erwähnten Vorzüge.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schalstein aus Beton, gebranntem Ton oder ähnlichem Baustoff zur Tierstellung von Wänden, z. B. für Silos o. dgl., bestehend aus lotrechten Platten, die durch Stege zusammengehalten werden.
- 2. Schalstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege eine geringere Höhe als die Platten aufweisen.
- 3. Schalstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege gegenüber den Plattenenden zurückgesetzt sind.
- 4. Schalstein nach einem der Ansprüche 2 und 3, gekennzeichnet durch Falze an den Plattenkanten, die im Mauerverband sich zu Rillen zum Ausfüllen mit Fugenmörtel o. dgl. ergänzen.
- 5. Wand unter Verwendung von Schalsteinen nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine mit Beton o. dgl. ausgefüllt sind, wobei Bewehrungen in lotrechter, waagerechter oder schräger Richtung in den Beton eingelegt sein können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17451A DE822600C (de) | 1948-10-08 | 1948-10-08 | Schalstein zur Herstellung von Waenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17451A DE822600C (de) | 1948-10-08 | 1948-10-08 | Schalstein zur Herstellung von Waenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE822600C true DE822600C (de) | 1951-11-26 |
Family
ID=7366545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17451A Expired DE822600C (de) | 1948-10-08 | 1948-10-08 | Schalstein zur Herstellung von Waenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE822600C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174040B (de) * | 1961-07-25 | 1964-07-16 | Ruth Mumm Geb Ebeling | Schalungsstein fuer Strahlenschutzwaende |
| US4062159A (en) * | 1974-08-05 | 1977-12-13 | Gustav Oskar Pahr | Building brick and wall structure |
-
1948
- 1948-10-08 DE DEP17451A patent/DE822600C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174040B (de) * | 1961-07-25 | 1964-07-16 | Ruth Mumm Geb Ebeling | Schalungsstein fuer Strahlenschutzwaende |
| US4062159A (en) * | 1974-08-05 | 1977-12-13 | Gustav Oskar Pahr | Building brick and wall structure |
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