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DE1940513A1 - Verfahren zur Gruenfutterkonservierung - Google Patents

Verfahren zur Gruenfutterkonservierung

Info

Publication number
DE1940513A1
DE1940513A1 DE19691940513 DE1940513A DE1940513A1 DE 1940513 A1 DE1940513 A1 DE 1940513A1 DE 19691940513 DE19691940513 DE 19691940513 DE 1940513 A DE1940513 A DE 1940513A DE 1940513 A1 DE1940513 A1 DE 1940513A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
green
green fodder
forage
moisture content
fodder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691940513
Other languages
English (en)
Inventor
Aspegren John Axel
Svensson Aeke Goesta
Larsson Agronom Lars-Ingvar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alfa Laval AB
Original Assignee
Alfa Laval AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfa Laval AB filed Critical Alfa Laval AB
Publication of DE1940513A1 publication Critical patent/DE1940513A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K30/00Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs
    • A23K30/10Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder
    • A23K30/15Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder using chemicals or microorganisms for ensilaging

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

Poisnicmwälte _
Dr.-Ing. HANS RUSCHKE" A, 1166
D;c-:.-:r:a HEINZ AGULAR . ,
V . 8. Aug.
ALFA - LAVAL AB
Tumba / Schweden
Verfahren zur Grünfutterkonservierung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Grünfutterkonservierung.
Das gewöhnlich zur Grünfutterkonservierung angewendete Verfahren besteht darin, daß das Grünfutter getrocknet wird, bis es einen Feuchtigkeitsgehalt von nur etwa 15 % hat, in welchem Zustande das Futter ohne weitere Behandlung gelagert werden kann. Das künstliche Trocknen von Grünfutter ist jedoch sehr teuer und das Trocknen auf dem Feld (Sonnentrocknen) ist sehr riskant, zumindest in Ländern, welche das gleiche Klima wie die skandinavischen Länder haben. Bei schlechtem Wetter kann das Grünfutter einen grossen Teil seines Nährwertes verlieren und schlimmstenfalles unbrauchbar werden. - . ■
Daher besteht seit langem der Bedarf für ein anderes Konservierungsverfahren, beispielsweise durch Silieren, jedoch sind mit einem solchen Verfahren mehrere Probleme verbunden, so daß es bisher nur in einem relativ beschränkten Maße Anwendung gefunden hat.
009836/1013
«Zum Silieren wurde bisher eines der beiden folgenden Verfahren angewendet. ·
Entweder wurde das Grünfutter unmittelbar nach dem Mähen vom Feld abtransportiert und in feuchtem-Zustand einsiliert, d.h. mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 80 %, oder es wurde nach dem Mähen auf dem Feld in Form von Schwaden gebracht und nach einer bestimmten Zeit unabhängig vom Wetter eingesammelt und in etwas trocknerem Zustand siliert.
Wenn Grünfütter bei einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 80 % siliert wird, entsteht ein sehr ernstes Problem, nämlich das Problem, wie die grosse Menge von Pflanzensaft beseitigt werden soll, welche das Grünfutter während des Silierv.organgs verläßt. Dieser Pflanzensaft, welcher einen wesentlichen Teil der Grünfutternährstoffe enthält, kann nicht ohne weiteres in Wasserläufen zusammen mit anderen Abwässern abgeleitet werden, da hierdurch die Wasserläufe verschmutzt werden würden. Der Pflanzensaft stellt ferner eine starke Bedrohung des Grundwassers dar.
Wenn mann zur Vermeidung dieses Problems, das Grünfutter auf dem Feld trocknen läßt, bis sein Feuchtigkeitsgehalt so weit zurückgegangen ist, daß kein Pflanzensaft beim nach-· folgenden Siliervorgang austritt, besteht die grosse Gefahr, daß der ganze Siliervorgang verdorben wird und so das ganze Grünfutter verloren geht* Wenn zum Beispiel das Grünfutter zu trocken ist, wird es nicht ausreichend zusammengedrückt, so daß es dann praktisch unmöglich ist, Luftlöcher im Silo zu vermeiden.
Es ist richtig, daß sogar ziemlich trockenes Grünfutter (Feuchtigkeitsgehalt HS - 50 %) in der Weise erfolgreich siliert .worden ist, daß es in luftdichte Silos eingeschlossen wurde, welche eine weitere Luftzufuhr zu dem Grünfutter verhindern,
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jedoch sind solche Silos zu teuer, und sie sind für Kleinbetriebe wirtschaftlich nicht gerechtfertigt. Das Grünfutter kann auch dadurch verdorben werden, daß es in Schwaden liegend schlechtem Wetter ausgesetzt ist.
Da es sich ferner als sehr schwierig erwiesen hat, durch Trocknen des Grünfutters in Schwaden auf dem Feld ein.homogenes und ein angemessen trockenes Grünfutter für den nachfolgenden Siliervorgang zu erhalten und das Trocknen zu weiteren Kosten infolge der Arbeitsvorgänge auf dem Feld führt, hat sich dieses Verfahren zur Konservierung ebenfalls als nicht zufriedenstellend erwiesen.*
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zur Grünfutterkonservierung, welche 1. wirtschaftlich gerechtfertigt ist und 2. die erwähnten Nachteile und Gefahren für den Verlust und die Degeneration des Grünfutters ausschalten, welche bisher beim Einsilieren des Grünfutters auf getreten ^sind.
Das erfindungsgmässe Verfahren beruht darin, daß auf dem Feld das Grünfutter von einem Teil seines Pflanzensaftes dadurch befreit wird, daß es zusammengedrückt oder gequetscht wird, so daß der Feuchtigkeitsgehalt des Grünfutters raäuziert wird, worauf dann das Grünfutter in an sich bekannter Weise siliert wird.
Das Ausquetschen des Pflanzensaftes geschieht vorzugsweise in Verbindung mit dem Mähen des Grünfutters, und der Feuchtigkeitsgehalt muß dann auf einen Wert zwischen 60 und 70 % herabgesetzt werden. Bei einem Feuchtigkeitsgehalt von wehiger als 70 % tritt beim nachfolgenden Silieren keine nennenswerte Pflanzensaftmenge mehr aus, während andererseits der Feuchtigkeitsgehalt 60 % übersteigen soll, damit das Grünfutter ohne Hilfsmittel in herkömmlichen Siloanlagen ausrei-
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-lagepreßt werden kann. Auch unter Berücksichtigung der Verluste an Nährstoffen9 die durch das Ausquetschen des Pflanzensaftes verursacht werden, dürfte die Feuchtigkeitsgehaltsspanne optimal sein.
Das Erfindungsgemässe Verfahren hat die folgenden Hauptvorteile:
1. Hinsichtlich der Handhabungs- und Transportkosten ist eine wesentliche Einsparung möglich. Wenn beispielsweise der Feuchtigkeitsgehalt bei frisch gemähtem Grünfutter
ρ von 80 % auf 65 % herabgesetzt wird, so bedeutet dies,
daß die Hälfte des gesamten im Grünfutter enthaltenen Wassers entfernt worden ist. Gleichzeitig wird das Volumen des Grünfutters auf weniger als die Hälfte des Volumens verringert, welches das Grünfutter ohne., den Preß- oder Quetschvorgang haben würde.
2. Beidem erfindungsgemässen Verfahren ist eine genaue Regelung des Feuchtigkeitsgehalts des einzusilierenden Grünfutters möglich. Hierdurch wird die in Verbindung mit dem Silieren von Grünfutter, das vorher in Schwaden vorgetrocknet worden ist, auftretende Gefahr, d.h. daß
^ das Vortrocknen zu weit getrieben wird, vermieden. Wenn
das Vortrocknen in Schwaden zu weit getrieben wird, • wird das Grünfutter im Silo nicht ausreichend zusammengepreßt, so daß Lufttaschen eingeschlossen werden.
3. Das erfindungsgemässe Pressen oder Quetschen ermöglicht die Verwendung wesentlich kleinerer Silos für den Siliervorgang als früher. .
'4.--Es wird ein Grünfutter für den Siliervorgang erzielt, das hinsichtlich seines Feuchtigkeitsgehalts völlig homogen ist, was nicht der Fall ist, wenn das Grünfutter in
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Schwaden getrocknet wird.
5» Es entstehen keine Pflanzensaftprobleme. Der aus dem
Grünfutter ausgequetschte Pflanzensaft wird auf dem Feld . beim Mähendes Futters verteilt.
6. Die Ernte und das Silieren des Grünfutters kann unabhängig vom Wetter durchgeführt werden, d.h. genau zu dem Zeitpunkt, an-we1ehern sich das Grünfutter in einem Stadium seiner biologischen Entwicklung befindet, das für- das Silieren am geeignetsten ist. Schlechtes Wetter, das eine Verzögerung der Ernte des Grünfutters von nur einer Woche verursacht, bedeutet 1. eine Veränderung des Nährwertes des Grünfutters und 2. verschlechterte Vorbedingungen für ein gutes Silieren. Es ist bei schlechtem Wetter besonders nachteilig, wenn das gemähte Grünfutter in Schwaden zum Trocknen liegt.
Bei durchgeführten verschiedenen Siliervorgängen wurde Grünfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 78 %· durch Pressen oder Quetschen so Weit von seinem Pflanzensaft befreit, daß sein Feuchtigkeitsgehalt auf Werte1zwischen 66 und 61 % herabgesetzt wurde. Der hierdurch erhaltene Verlust an Trockensubstanz des Grünfutters betrug zwischen 8 und 5 %, Das Grünfutter blieb dann während dreier Monate im Silo, worauf das !einsilierte Gut analysiert wurde. Hierbei wurde festgestellt, daß der.pH-Wert in allen Fällen niedriger als 4,5 war, die Ammonium-Stickstoff-Zahl weniger als 0,05 betrug (gerechnet in Prozent der Trockensubstanz des Grünfutters) und daß sich keine Buttersäure gebildet hat. Das einsilierte Gut war daher von einer hohen Qualität. Während der Siloperiode trag kein weiterer Pflanzensaft aus dem Grünfutter aus.
Patentansprüche ι 009836/1013 ■

Claims (3)

Patentansprüche ;
1. Verfahren zur Grünfutterkonservierung, dadurch gekennzeichnet, daß das Grünfutter auf dem Feld von einem Teil seines Pflanzensaftes durch Pressen oder Quetschen befreit wird, sodaß der Feuchtigkeitsgehalt des Grünfutters herabgesetzt wird, und dann das Grünfutter in an sich bekannter Weise einsiliert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pressen oder Quetschen des Grünfutters beim Mähen desselben geschieht. ■ .
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 29 dadurch gekennzeichnet, daß der Feuchtigkeitsgehalt des Grünfutters während des Preß- oder Quetschvorgangs auf einen Wert zwischen 60 und 70 % herabgesetzt wird.
009836/1013
DE19691940513 1968-09-05 1969-08-08 Verfahren zur Gruenfutterkonservierung Pending DE1940513A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1193768 1968-09-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1940513A1 true DE1940513A1 (de) 1970-09-03

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ID=20294870

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691940513 Pending DE1940513A1 (de) 1968-09-05 1969-08-08 Verfahren zur Gruenfutterkonservierung

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DE (1) DE1940513A1 (de)
FR (1) FR2017412A1 (de)
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE411829B (sv) * 1977-02-16 1980-02-11 Medipharm Ab Forfarande vid fernantation av gronforder
ES477711A1 (es) * 1979-02-14 1980-04-01 Aprovecham De La Alfal Y Plant Metodo y maquina para el tratamiento de materias vegetales forrajeras con miras a su conservacion con alto contenido dehumedad.

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Publication number Publication date
NL6913237A (de) 1970-03-09
FR2017412A1 (fr) 1970-05-22

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