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DE1815749A1 - Schaltungsanordnung zur Abfallverzoegerung und Strombegrenzung eines Relais - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Abfallverzoegerung und Strombegrenzung eines Relais

Info

Publication number
DE1815749A1
DE1815749A1 DE19681815749 DE1815749A DE1815749A1 DE 1815749 A1 DE1815749 A1 DE 1815749A1 DE 19681815749 DE19681815749 DE 19681815749 DE 1815749 A DE1815749 A DE 1815749A DE 1815749 A1 DE1815749 A1 DE 1815749A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
capacitor
circuit arrangement
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681815749
Other languages
English (en)
Other versions
DE1815749B2 (de
Inventor
Peter Binding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19681815749 priority Critical patent/DE1815749B2/de
Publication of DE1815749A1 publication Critical patent/DE1815749A1/de
Publication of DE1815749B2 publication Critical patent/DE1815749B2/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/02Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay
    • H01H47/18Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay for introducing delay in the operation of the relay

Landscapes

  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Abfallverögerung und Strombegrenzung eines Relais Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit einem Relais und einem in Reihe dazu geschalteten Voriiderstand zur Strombegrenzung, dem ein seiner Uberbrückung aienender Kondensator zugeordnet ist.
  • Eine Schaltung, bei der dem Vonjiderstand ein Kondensator parallel geschaltet ist, dient bekanntlich zur Begrenzung des durch das relais fließenden Stromes auf den für das Halten des Relais nach Erregung desselben notwendigen Haltestrem Der Kondensator stellt dabei in dem Moment, in dem das Relais beispielsweise über einen Schalter oder einen einem anderen Relais zugeordneten Kontakt in einen geschlossenen Stromkreis eingefügt wird, einen Kurzschluß für den VoroJiderstand dar, so daß der durch das Relais fließende Strom zunächst nur durch den Widerstand der Erregerwicklung des Relais bestimmt ist. Der Strom durch die Erregerwicklung nimmt dann mit zunehmender Aufladung des Kondensators allmählich ab, bis er nach vollständiger Aufladung des Kondensators durch die Summe der Widerstandswerte der Erregerwicklung und des Vorwiderstanles bestimmt ist Bei geeigneter Dimensionierung des Vorwiderstandes fließt dann flur noch der für das Halten des Relais notwendige Haltestrom.
  • Dic der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, unter Ausnutzung dieser bekannten Schaltung zur Strombegrenzung für die Erregerwicklung des Relais eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die zusätzlich eine Abfallverzbgerung des Relais bewirkt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in die Überbrückungaleitung und in eine der Reihenschaltung von Relais und Vorwiderstand parallel geschaltete, ebenfalls den Kondensator enthaltende Zweigleitung Schaltelemente derart eingefügt sind, daß bei Erregung des Relais der zum Anziehen des Relaisankers notwendige Strom unter Uberbrückung des Vorwiderstandeo im wesentlichen über die Reihenschaltung von Kondensator und Relais fließt, dagegen bei Aberregung des Relais unter Aufhebung der Überbrückung ein eine Abfallverzögerung bewirkender, das Relais, den Vorwiderstand und die Zweigleitung in Reihenschaltung enthaltender Entladestromkreis hergestellt ist, Die erfindungsgcmaße Schaltungsanordnung bietet also die löglichkeit, den Kondensator sowohl für eine Strombegrenzung nach Erregung des Relais als auch für eine Abfallverzögerung des relais einzusetzen, wobei dies im wesentlichen dadurch erreicht wird, daß der Kondensator einen integrierinden Eestandteil sowohl der Überbrückungsleitung als auch der Zweigleitung darstellt und in die Überbrückungsleitung und die Zxieigleitung Schaltelemente eingefügt sind, die je nach Scxlultzustand des Relais eine der beiden leitungen unwirksam machen.
  • Als Schaltelemente sind dabei gemäß einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung Gleichrichter eingesetzt, die mit unterschiedlicher Polung an den Kondensator angeschlossen sind. Bei Erregung des Relais kann demnach zunächst eine Aufladung des Kondensators über den in der Überbrückungsleitung gelegenen Gleichrichter erfolgen, während der in der Zweigleitung gelegene Gleichrichter das Fließen eines Stromes verhindert. Bei Aberregung des Relais ist der aufgeladene Kondensator bes-timmend fiir die Potentiale an den einzelnen Schaltungspunkten der Schaltungsanordnung, so daß jetzt der vorher leitend gewesene Gleichrichter gesperrt, dagegen der vorher gesperrte leitend geschaltet wird.
  • Da die Zweigleitung während der gesamten Erregungszeit des relais durch den in der Zweigleitung gelegenen Gleichrichtcr abgeblockt ist, kann sich der Kondensator über den in der Uberbrückungsleitung liegenden Gleichrichter naturgemäß nur bis auf eine solche Spannung aufladen, die der durch die Widerstandswerte der Relaiswicklung und des VorzJiderstandes gegebenen Spannufigsteilung der Petriebsspannung entspricht. Bei vorgegebener Kapazität des Kondensators wird damit gegenüber einer - an sich wünschenswerten - Aufladung des Kondensators auf den 'rJert der Betriebsspannung eine Verringerung der ladung des Kondensators und damit eine Verringerung des die AbfalTverzögerung des Relais tewirkenden Entladestroms hervorgerufen. Durch entsprechende Vergroßerung des Kondensators ist dieser Effekt aber ohne weiteres auszugleichen.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung kann aber diese Beeintrachtigung des Ausmaßes der Abfallverzögerung auch beseitigt erden, ohne daß ein größerer Kondensator in Anwendung kommen muß. Zu diesem Zweck fügt man i die Zweigleitung statt eines Gleichrichters einen Arbeitskontakt des Relais ein, so daß sich der Kondensator auf den vollen Wert der Betriebsspannung aufladen kann.
  • Diese Lösung ist besonders dann zu bevorzugen, wenn - was in der Praxis häufig der Fall ist - das Relais einen noch nicht beschalteten Kontakt aufweist. Bei den meisten Relais t aber der Relaisanker bei der ersten Kontaktgabe einer beweglichen Kontaktfeder mit dem Gegenkontakt noch nicht restlos durchgezogen, so daß in dem moment, in dem der Kontakt des Relais den Stromfluß in der Zweigleitung ermöglicht, die berbrückungsleitung unwirksam wird und der Relaisanker it dem durch die Summe der Widerstandswerte der Erregerwicklung und des Vor widerstandes bestimmten Strom bis in seine ndlage durchziehen muß. Dies bereitet aber keine Schwierigkeiten, wenn der Vorwiderstand so dimensioniert wird, daß über die Reihenschaltung vom Vorwiderstand und Relais ein zum endgültigen Durchziehen des.Relaisankers ausreichender Strom fließt.
  • Im übrigen kann natürlich auch statt des Gleichrichters in der Uberbrückungsleitung ein Ruhekontakt des Relais eingesetzt werden. Diese Möglichkeit empfichlt sich besonders in den Fällen, in denen das Relais bereits einen solchen unbeschalteten Kontakt aufweist.
  • Selbst v/enn das Relais nur einen einzigen unbeschalteten Kontakt aufeist, kann man unter der Voraussetzung, daß dieser Kontakt ein Umschaltekontakt ist, gänzlich auf Gleichrichter verzichten, indem man den den beiden Schaltstellungen des Kontakt es gemeinsamen Anschluß mit dem Kondensator verbindet, so daß der Umschaltelcontakt sowohl mit der Vberbrückungsleitung als auch mit der Zweigleitung korrespondiort.
  • Die Erfindung wird anhand von 3 Figuren erläutert, die sämtlicli Ausfuhrungsbeispiele der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung unter Verwendung verschiedener Schaltelemente darstellen.
  • Der in Reihe zu dem Relais R gelegene Vorwiderstand Rv ist durch den Kondensator C überbrückt, wobei in der Vberbrük-:sungsleitung UL - strichpunktiert eingetragen - als Schaltelement der Gleichrichter G1 angeordnet ist. In der Zweigleitung zu - gestrichelt eingezeichnet -, die ebenfalls den Kondensator C enthält und damit zum Teil identisch mit der uberbrückungsleitung UL ist, liegt als zweites Schaltelement der Gleichrichter G2.
  • cnn der Kontakt k geschlossen wird* stellt zunächst der Kondensator C eine niederohmige Uberbrückung des Vorwiderstandes Rv dar, so daß das Relais R mit einem ausreichend großen Strom erregt werden kann. Der Kondensator C lädt sich dabei langsam auf, so daß der Strom durch das Relais R allmählich abnimmt und die Uberbrückung immer geringeren Einfluß hat.
  • Bei Aberregung des Relais R durch Öffnen des Kontaktes k herrscht am Verbindungspunkt des Kondensators C mit den Gleichrichtern G1 und G2 das negativste Potential der Schaltungsanordnung, so daß der Gleichrichter G1 gesperrt, der Gleichrichter G2 dagegen durchgeschaltet ist. Es kommt demzufolge ein den Gleichrichter G2, das Relais R, den Vorwiderstand Rv und den Kondensator umfassender Entladestromkreis zustande, der die Abfallverzögerung des Relais R bewirkt In den Figuren 2 und 3 sind Abwandlungen der Fig.l dargestellt, die sich insbesondere auf die Wahl der verwendeten Schaltelemente beziehen. So ist beispielsweise in Fig.2 statt des Gleichrichters G2 der Kontakt r7 eingesetzt, während in Fig.3 die Gleichrichter Gi und G2 durch den Umschaltekontakt r2 ersetzt sind.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung bietet eine Möglichkcit, den bei der bekannten Schaltung zur Strombcgrenzung eines Relais einen Vorwiderstand desselben überbrückenden Kondensator auch für die Abfallverzögerung des Relais heranzuziehen.
  • 3 b'iguren 6 Patentansprüche

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Patentansprüche 1. Schaltungsanordnung mit einem Relais und einem in Reihe dazu geschalteten Vorwiderstand zur Strombegrenzung, dem ein seiner Überbrückung dienender Kondensator zugeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in die Überbrückungsleitung (Fig.1 : ÜL) und in eine der Reihenschaltung von Relais (R) und Vorwiderstand (Rv) parallel geschaltet, ebenfalls den Kondensator (C) enthaltende Zweigleitung (ZL) Schaltelemente (G1, G2) derart eingefügt sind, daß bei Erregung des Relais (R) der zum Anziehen des Relaiskerns notwendige Strom unter Überbrückung des Vor<iderstandes (Rv) im wesentlichen über die Reihenschaltung von Ycndensator (C) und Relais (R) fließt, dagegen bei Aberregung des Relais (R) unter Aufhebung der. Überbrückung ein eine Abfallverzögerung bewirkender, das Relais (R), den Vorwiderstand (Rv) und die Zweigleitung (ZL) in Reihenschaltung cnthaltender Entladestromkreis hergestellt ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t , daß die Schaltelemente Gleichrichter (G1, G2) sind, die mit unterschiedlicher Polung derart an den Kondensator (C) angeschlossen sind, daß je nach Schaltzustand des Relais (R) ein Stromfluß über die Überbrückungsleitung (ÜL) oder die Zweigleitung (ZL) erfolgt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t , daß alle Schaltelemente Kontakte des Relais sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e- 1 k e n n z e i c h n e t , daß der in die '2berbrUckungsleitung eingefügte Relaiskontakt ein Ruhekontakt und der in der Zweigleitung eingefügte Relaiskontakt ein Arbeitskontakt ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t , daß der Ruhekontakt und der Arbei.tskontakt zu einem Umschaltkontakt (Fig.3 : r2) vereinigt oind, dessen beiden Schaltstellungen gemeinsamer Kontaktanschluß mit dem Kondensator (C) verbunden ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1; d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t , daß eins der Schaltelemente ein Kontakt (Fig.2 : rl) des Relais (R), das andere ein Gleichrichter (G1) ist.
    Leerseite
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2020052947A1 (de) * 2018-09-12 2020-03-19 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Relaismodul

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2020052947A1 (de) * 2018-09-12 2020-03-19 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Relaismodul
BE1026605B1 (de) * 2018-09-12 2020-04-09 Phoenix Contact Gmbh & Co Relaismodul

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