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DE1293875B - Impulsteilerschaltung mit einem bistabilen Relais fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Impulsteilerschaltung mit einem bistabilen Relais fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1293875B
DE1293875B DE1966S0107568 DES0107568A DE1293875B DE 1293875 B DE1293875 B DE 1293875B DE 1966S0107568 DE1966S0107568 DE 1966S0107568 DE S0107568 A DES0107568 A DE S0107568A DE 1293875 B DE1293875 B DE 1293875B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
relay
divider circuit
pulse
bridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966S0107568
Other languages
English (en)
Inventor
Baloun Kurt
Papke Wolfgang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0107568 priority Critical patent/DE1293875B/de
Publication of DE1293875B publication Critical patent/DE1293875B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/22Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for supplying energising current for relay coil
    • H01H47/36Relay coil or coils forming part of a bridge circuit

Landscapes

  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Impulsteilerschaltung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bestehend aus einem bistabilen Relais, dessen Wicklung mit einem Kondensator fest in Reihe liegt, wobei diese Reihenschaltung durch einen Kontakt des Relais abwechselnd derart wirksam geschaltet wird, daß jede Arbeitsstellung des den Taktvorgang steuernden einfachen Impulskontaktes eine Polaritätsumkehr der Spannung am Kondensator bewirkt.
  • Es sind bereits Impulsteilerschaltungen bekanntgeworden, die mit nur einem Relais und einem Kondensator ausgerüstet sind. Bei einer bekannten derartigen Schaltung besitzt das Relais mindestens zwei Wicklungen, von denen eine zur Bildung eines Selbsthaltestromkreises dient. Durch das Schließen eines Impulskontaktes wird der geladene Kondensator in Abhängigkeit von zwei Wechselkontakten des Relais über die zweite Relaiswicklung in abwechselnder Richtung entladen, so daß das Relais erregt oder ausgelöst wird. Diese Schaltung hat den Nachteil, daß ein Relais mit mindestens zwei Wicklungen benötigt wird und für die Steuerung der Impulsteilerschaltung ein großer Kontaktaufwand in Form von wenigstens zwei Impulswechselkontakten und einem Arbeitskontakt zur Bildung des Haltekreises erforderlich ist. Weiterhin sind zur Kennzeichnung des Zustandes der Impulsteilerschaltung oder zur Kennzeichnung von Markierungspunkten zusätzliche Kontakte notwendig, da sich die Steuerkontakte für diese Zwecke nicht mehrfach ausnutzen lassen. Weiterhin muß für die Größe des Entladungsimpulses eine Grenze gesetzt werden, damit das Relais nach dem Auslösen dadurch nicht erneut erregt werden kann.
  • Weiterhin ist eine Impulsteilerschaltung bekannt, die zur Steuerung einen einzigen Wechselkontakt verwendet, dessen Umschaltefeder mit der Reihenschaltung der Wicklung eines bistabilen polarisierten Relais und eines Kondensators, dessen eine Belegung am Erdpotential liegt, verbunden ist. In Abhängigkeit von der Kontaktlage des Wechselkontaktes wird die erwähnte Reihenschaltung zur Bildung eines Aufladekreises für den Kondensator abwechselnd mit dem positiven Pol einer ersten Quelle konstanten Potentials bzw. mit dem negativen Pol einer zweiten Quelle ebenfalls konstanten Potentials verbunden. Der Entladestromkreis des Kondensators verläuft über den den Taktvorgang steuernden einfachen Impulskontakt, wobei bei jeder Entladung das Relais in den einen oder in den anderen Zustand übergeht. Als nachteilig läßt sich feststellen, daß der minimale Aufwand an Kontakten nur durch einen erhöhten Aufwand an anderen Schaltungselementen, wie sie z. B. die erforderlichen zwei Potentialquellen darstellen, erreicht wird.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei einer Impulsteilerschaltung der eingangs genannten Art ohne zusätzliche Erhöhung der Zahl der Steuerkontakte des Relais den Aufwand weiter zu verringern.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die feste Reihen- i Schaltung in der ersten Diagonale einer Brückenschaltung liegt und die andere Diagonale an ein Gleichspannungspotential, z. B. Amtsbatterie, in Reihe mit dem Steuerkontakt geschaltet ist und daß die bezüglich der ersten Diagonale vorhandene eine i Brückenhälfte in dem einen Zweig einen Arbeitskontakt und in dem anderen Zweig einen Ruhekontakt des Relais enthält und daß in jedem Zweig der bezüglich dieser Diagonale anderen Brückenhälfte je ein Widerstand liegt.
  • Diese solchermaßen gekennzeichnete Schaltungsanordnung benötigt nur eine einzige Potentialquelle, um das Relais stromrichtungsabhängig in die eine oder in die andere stabile Lage zu bringen. Die Polaritätsumkehr der Spannung am Kondensator wird in Abhängigkeit von der Betätigung des Steuerkontaktes durch die relaiseigenen Kontakte der einen Brückenhälfte selbsttätig gesteuert. Da den zu diesem Zweck benötigten Arbeits- und Ruhekontakt des Relais, die in vorteilhafter Weise lastfrei schalten, ein Schaltungspunkt gemeinsam ist, kann man sie zu einem einzigen Umschaltekontakt zusammenfassen. Es ergibt sich also gegenüber der geschilderten bekannten Anordnung bei Verwendung einer einzigen Potentialquelle keine Erhöhung der Kontaktzahl.
  • Aus der Tatsache, daß keine Belegung des in Reihe zu dem Relais liegenden Kondensators ständig an ein festes Potential angeschaltet ist, sondern diese Reihenschaltung, die eine Diagonale einer Brücke bildet, ergibt sich in vorteilhafter Weise die Möglichkeit, das Widerstandspaar der einen Brückenhälfte gleichzeitig für weitere Aufgaben zu nutzen. So kann beispielsweise mindestens ein Widerstand durch einen, von der Teilerschaltung zu steuernden Verbraucher ersetzt werden. Ein derartiger Verbraucher kann z. B. die Magnetspule eines Zählers sein. Stellt beispielsweise der den Taktvorgang steuernde Kontakt einen in Abhängigkeit von den eintreffenden Zählimpulsen betätigten Kontakt dar, so wird ein derartig angeordneter Zähler nur jeden zweiten eintreffenden Zählimpuls registrieren.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird den in der einen Brückenhälfte liegenden Verbrauchern jeweils ein für den Entladestrom in Durchlaßrichtung gepoltes, stromrichtungsabhängiges Schaltelement, z. B. ein Gleichrichter, parallel geschaltet. Dadurch wird der Entladestromkreis des Kondensators, der unabhängig vom Impulskontakt verläuft, derart niederohmig geschaltet, daß die Entladung impulsförmig vor sich geht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, dessen Arbeitsweise nachstehend erläutert werden soll: In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Widerstand des Widerstandspaares der einen Brückenhälfte durch die Magnetspule Z eines Zählers ersetzt. Mit U ist die Wicklung des bistabilen Relais bezeichnet, das mit dem dazu in Reihe liegenden Kondensator C die erste Diagonale der Brückenschaltung bildet.
  • Im Ruhezustand der Schaltung, d. h. bei geöffnetem Steuerkontakt i ist der Kondensator C entladen. Es werde angenommen, daß der Steuerkontakt in Koinzidenz mit den eintreffenden Steuerimpulsen betätigt wird. Geht der Impulskontakt in Arbeitsstellung, so wird über die Ruhelage des Kontaktes 1 u ein Ladestromkreis für den Kondensator C geschlossen, der vom an Erde gelegten positiven Pol der Spannungsquelle, dem Widerstand R, der Reihenschaltung, bestehend aus dem Relais U und dem Kondensator C, über den Kontakt 1 u und dem Steuerkontakt i zum negativen Pol der Spannungsquelle verläuft. Der Ladestrom ist so gerichtet, daß das Relais U seinen eingenommenen Zustand dadurch nicht ändert, so daß der relaiseigene Kontakt 1 u ebenfalls in seiner als Ausgangsstellung angenommenen Lage verbleibt.
  • Durch das Schließen des Impulskontaktes kommt gleichzeitig neben dem Aufladestromkreis ein weiterer Stromkreis über die Magnetspule Z zustande, so daß der Zähler betätigt wird. Nach Beendigung des Impulses, d. h. im geöffneten Zustand des Steuerkontaktes i, findet eine Entladung des Kondensators C über die eine Brückenhälfte in einer zum Aufladestrom entgegengesetzten Richtung statt. Die Diode D 2 wird dabei in Durchlaßrichtung beansprucht. Da dadurch der Widerstandswert im Entladekreis gering ist, findet eine annähernd impulsförmige Entladung statt. Der Entladestromstoß ist so gerichtet, daß das Relais U seinen Zustand ändert und somit die zweite stabile Lage einnimmt. Es öffnet seinen Kontakt 1 u und schließt gleichzeitig seinen Kontakt 2 u. Die Kontakte schalten dabei ohne Belastung. Geht der Impulskontakt erneut in seine Arbeitsstellung, so wird der Kondensator in dem Stromkreis Erde, Magnetspule Z, der Reihenschaltung, bestehend aus dem Kondensator C und dem Relais U, dem Kontakt 2 u und dem Steuerkontakt i in einer zur vorausgegangenen Entladung gleichen Stromrichtung erneut aufgeladen, so daß dadurch eine Polaritätsumkehr der Spannung am Kondensator bewirkt wird. Gleichzeitig kommt ein Stromfluß von Erde, dem Widerstand R und über die Arbeitsstellung der Kontakte 2 u und i nach dem negativen Pol der Spannungsquelle zustande. Das bedeutet, daß der zweite durch den Impulskontakt i abgegebene Impuls den Zähler Z nicht beeinflußt. Der Ladestrom für den Kondensator C, der den Zähler nicht wirksam schalten kann, ist so gerichtet, daß das Relais U den bei der vorausgegangenen Entladung eingenommenen Zustand beibehält, der Kontakt 2 u also seine Lage nicht ändert. Nach Beendigung des Impulses ist der Impulskontakt i erneut geöffnet, so daß der Entladestromstoß zu dem bei der ersten Impulspause auftretenden Entladungsstoß entgegengesetzt gerichtet ist. Dadurch ändert das Relais U seinen Zustand und nimmt wieder die als Ausgangsstellung betrachtete andere stabile Lage ein und schließt seinen Kontakt 1 u erneut. Durch die dabei in Durchlaßrichtung beanspruchte Diode D 1 wird für den Entladestromstoß ein Parallelweg zur Magnetspule Z gebildet, so daß der Zähler nicht betätigt wird. Bei jeder weiteren Betätigung des Impulskontaktes i laufen die Schaltvorgänge in analoger Weise ab. Das Relais U kehrt also immer dann in den ursprün glichen Zustand zurück, nachdem der Impulskontakt @zweimal nacheinander betätigt wurde. Dadurch findet eine Halbierung der zugeführten Impulszahl statt. In gleicher Weise wird der Zählmagnet nur bei jedem zweiten Impuls betätigt.
  • Eine solche Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung kann demnach in vorteilhafter Weise in den Fällen verwendet werden, in denen, bedingt durch einen größeren Abstand der einzelnen Ablesezeitpunkte, die Gefahr besteht, daß die Nullstellung eines Gesprächszählers innerhalb dieser gesetzten Ableseperiode überlaufen wird. Durch diese Anordnung, die ohne jegliche Schwierigkeit bei Bedarf einem Gesprächszähler zugeordnet werden kann, verdoppelt sich also das Zählvolumen. Dieser spezielle Anwendungsfall erfordert keine weiteren Hilfsspannungsquellen und ist leicht in die bestehende Verdrahtung des Gebührenzählers einzuschleifen. Bei der Auswertung zur Gebührenberechnung ist dann demzufolge der Zählerstand mit dem Faktor 2 zu multiplizieren.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Impulsteilerschaltung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bestehend aus einem bistabilen Relais, dessen Wicklung mit einem Kondensator fest in Reihe liegt, wobei diese Reihenschaltung durch einen Kontakt des Relais abwechselnd derart wirksam geschaltet wird, daß jede Arbeitsstellung des den Taktvorgang steuernden einfachen Impulskontaktes eine Polaritätsumkehr der Spannung am Kondensator bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Reihenschaltung in der ersten Diagonale einer Brückenschaltung liegt und die andere Diagonale an ein Gleichspannungspotential, z. B. Amtsbatterie, in Reihe mit dem Steuerkontakt (i) geschaltet ist und daß die bezüglich der ersten Diagonale vorhandene eine Brückenhälfte in dem einen Zweig einen Arbeitskontakt (2u) und in dem anderen Zweig einen Ruhekontakt (1 u) des Relais (U) enthält und daß in jedem Zweig der bezüglich dieser Diagonalen anderen Brückenhälfte je ein Widerstand liegt.
  2. 2. Impulsteilerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskontakt und der Ruhekontakt zu einem Umschaltekontakt des Relais zusammengefaßt sind.
  3. 3. Impulsteilerschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Widerständen der einen Brückenhälfte jeweils ein für den Entladestrom des Kondensators (C) in Durchlaßrichtung gepoltes, stromrichtungsabhängiges Schaltelement, z. B. ein Gleichrichter, parallel geschaltet ist.
  4. 4. Impulsteilerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand der einen Brückenhälfte durch einen von der Teilerschaltung zu steuernden Verbraucher (Z) ersetzt ist.
DE1966S0107568 1966-12-23 1966-12-23 Impulsteilerschaltung mit einem bistabilen Relais fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1293875B (de)

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DE1293875B true DE1293875B (de) 1969-04-30

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