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DE181537C - - Google Patents

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Publication number
DE181537C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
thermostat
rod
inflow
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT181537D
Other languages
English (en)
Publication of DE181537C publication Critical patent/DE181537C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 181537 KLASSE 36/. GRUPPE
EGBERT HABBERTON GOLD in CHICAGO.
Regelungsvorrichtung für den Zufluß des Heizmittels bei Heizanlagen, bei der das Zuflußventil unter Einwirkung eines in die Ableitung des
Heizmittels eingeschalteten Thermostaten steht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1904 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883 die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 24. August 1903 anerkannt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Regelungsvorrichtung für den Zufluß des Heizmittels bei Heizanlagen, bei welcher das Zuflußventil unter Einwirkung eines in die Ableitung des Heizmittels eingeschalteten Thermostaten steht, welcher aus einer mit Flüssigkeit gefüllten Membrankapsel besteht und mit dem Zuflußventil durch eine Stange verbunden ist, die lose in der Trennungswand zwischen dem Heizmittelzuflußraum und dem Raum, in dem sich der Thermostat befindet, geführt ist. Von den bekannten Ausführungen dieser Art unterscheidet sich die neue Vorrichtung im wesentlichen dadurch, daß die Ventilstange eine Dichtungsscheibe trägt, welche beim Öffnen des Ventils vermöge des auf letzteres wirkenden Dampfdruckes, sowie der Wirkung des Thermostaten und einer diese unterstützenden Feder so fest gegen die Führung der Ventilstange gedrückt wird, daß die Stange bei geöffnetem Ventil vollkommen dampfdicht abgedichtet ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. ι schematisch eine der Erfindung entsprechend eingerichtete Heizanlage, Fig. 2 die Regelungsvorrichtung in senkrechtem Schnitt und Fig. 3 eine Oberansicht der letzteren.
Bei der dargestellten für Eisenbahnfahrzeuge berechneten Heizanlage wird der Dampf von dem an die Lokomotive angeschlossenen Hauptleitungsrohr 1 mittels der einzelnen Zweigrobre 2 an die verschiedenen Wagensysteme abgegeben.
In die Rohre 2, welche durch Zwischenrohre 5 mit den eigentlichen Heiz- oder Wärmeausstrahlungsrohren 6 in Verbindung stehen, sind die Regelungsvorrichtungen 3, sowie besondere Absperrventile 4 eingeschaltet, von denen erstere zweckmäßig mit Auslaßbezw. Tropfrohren 7 zur Ableitung des Kondenswassers ausgestattet sind.
Wie Fig. 2 zeigt, besteht die Regelungsvorrichtung aus dem Gehäuse A, welches durch den Deckel B verschlossen wird. Der Innenraum C steht einerseits mit dem Wärmeausstrahlrohr 6, andererseits mit dem Ablaßrohr 7 in Verbindung, deren Enden C und D in entsprechende Öffnungen des Gehäuses A eingeschraubt sind. Letzteres umschließt ferner ein vorteilhaft mit ihm aus einem Stück bestehendes Gehäuse F zur Aufnahme des Regelungsventils. Das Gehäuse F besitzt an seiner Unterseite einen Stutzen G, in den das Ende des Zweigrohres 2 eingeschraubt ist, sowie eine seitliche, gleichzeitig durch das Gehäuse A reichende Öffnung, von der das Verbindungsrohr K nach dem Absperrventil und dem Zwischenrohr 5 abzweigt. Der
Stutzen G besitzt eine innere Verengung, in die eine mit Bohrung H versehene Buchse J eingesetzt ist, welche dem Ventil J als Sitz dient.
Die zugehörige Ventilstange besitzt einen Bund j, der zweckmäßig mehrseitig ist und lose in dem buchsenartigen Teil L geführt ist, der die Öffnung in dem oberen Teil ι des Gehäuses F verschließt und der Feder M.
ίο als Widerlager dient. Die Feder legt sich andererseits gegen eine Scheibe N, welche auf die Ventilstange aufgeschraubt ist und dem Thermostaten O als Auflager dient. Letzterer ist teilweise mit Alkohol oder einer anderen flüchtigen Flüssigkeit gefüllt und legt sich gegen den Knopf P, der durch eine im Deckel B geführte Stellschraube Q. gehalten wird.
Auf der Ventilstange ist ferner zwischen dem Bund j und der Buchse L eine Dichtungsscheibe R vorgesehen. ■
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Ist das Absperrventil 4 geschlossen, so kann der Dampf nicht in das Rohrnetz des Wagens treten; er wird lediglich das Ventil anheben, so daß die Dichtungsscheibe R fest zwischen den Bundj und die Buchse L eingeklemmt und ein dampfdichter Abschluß an dieser Stelle erzielt wird.
Sobald nun das Absperrventil geöffnet wird, strömt Dampf aus dem Zweigrohre 2 durch die Öffnung H, den Innenraum des Gehäuses .F und das Zwischenrohr K nach dem Absperrventil 4, von dem aus er in das Rohr 5 und danach in das Wärmeausstrahlungsrohr 6 gelangt. Durch letzteres wird er schließlich in den Innenraum C des Gehäuses A geführt, von dem aus er durch das Tropfrohr 7 ins Freie tritt. Dieser Dampfdurchgang erfolgt ununterbrochen, bis die Wärmeausstrahlungsrohre 6 vollständig nur mit Dampf, welcher Atmosphärendruck und ungefähr eine Temperatur von 94 ° besitzt, gefüllt sind.
Bei Erreichen dieser Grenze tritt jedoch eine Ausdehnung der im Thermostaten O befindlichen Flüssigkeit ein, die das Ventil J niederdrückt und somit eine Unterbrechung des Dampfdurchganges bewirkt. Diese hält solange an, bis der den Thermostaten umgebende Abdampf wieder eine niedrigere Temperatur angenommen hat. Der Thermostat zieht sich dann wieder zusammen und ermöglicht dem Heizdampf ein öffnen des Ventils / zur verstärkten Heizung.
Die Vorrichtung zeichnet sich infolge der einfachen Anordnungsweise und leichten Führung der Ventilstange durch schnelle Wirksamkeit und sichere Einstellung aus, da jeder Zutritt des Heizdampfes zum Thermostaten abgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUcη :
    Regelungsvorrichtung für den Zufluß des Heizmittels bei Heizanlagen, bei der das Zuflußventil unter Einwirkung eines in die Ableitung des Heizmittels eingeschalteten, aus einer mit Flüssigkeit gefüllten Membrankapsel bestehenden Thermostaten steht, welcher mit dem Zuflußventil durch eine Stange verbunden ist, die lose in der Trennungswand zwischen dem Heizmittelzuflußraum und dem Raum, in dem sich der Thermostat befindet, geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die das Ventil J führende Ventilstange eine auf einem Bund (j) ruhende Dichtungsscheibe (R) trägt, welche beim Öffnen des Ventiles vermöge des auf letzteres wirkenden Dampfdruckes, vermöge der Wirkung des Thermostaten und einer diese unterstützenden Feder so fest gegen die Führung der Ventilstange gedrückt wird, daß die Stange bei geöffnetem Ventil vollkommen dampfdicht abgedichtet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT181537D Active DE181537C (de)

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