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DE1812070A1 - Regalanordnung - Google Patents

Regalanordnung

Info

Publication number
DE1812070A1
DE1812070A1 DE19681812070 DE1812070A DE1812070A1 DE 1812070 A1 DE1812070 A1 DE 1812070A1 DE 19681812070 DE19681812070 DE 19681812070 DE 1812070 A DE1812070 A DE 1812070A DE 1812070 A1 DE1812070 A1 DE 1812070A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
storage compartments
movable
row
compartments
shelf
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681812070
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Grebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19681812070 priority Critical patent/DE1812070A1/de
Publication of DE1812070A1 publication Critical patent/DE1812070A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Regalanordnung Die Erfindung betrifft eine Regalanordnung, bestehend aus mehreren Reihen von nebeneinander und in mehreren Lagen übereinander ang@ordneten feststehenden und längsbewagbaren Lagerfärchern, su deren Bedienung oberhalb der Anordnung verfahrbare Hebezeuge dienen, wobei die übereinanderliegenden bewegbaren Fächer gruppenweise jeweils in der gesanten Höhe der Anordnung sur Freigabe eines senkrechten Schachtes gemeinsau verchiebbar sind.
  • Bei einer bekannten Anordnung dieser Art sind die Lagerfächer mit Ausnahme der untersten Lage säntlich in Regellängarichtung verschiebbar. Dadurch ist es möglich, alle Lagerfächer von oben her sugänglich zu machen und mit einem Hebbeseug zu erreichen. Nachteilig bei dieser bekannten Anordnung ist Jedoch, daß es erforderlich ist, jeweile die eberhalb das zugänglich zu machenden Lagerfachs befindlicher Fächer entsprechend zu verschieben, während die Lage, in der sich das betreffende Fach befindet sowie die darunter befindlichen Lagen bei diesen Verschiebevorgang ortfest bleiben müssen. Deshalb müssen entweder die oberhalb des zugänglich zu machenden Faches befindlichen Lagen einseln versehoben werden, bis die zu des vorgesehenen Fach führende senkrechte Öffnung frei gemacht ist, oder es müsmen je nach der Lage des frei@u@@chenden Faches verschieden große A@s@hlen von darüber befindlichen Lagen vor dem Verschieben miteinander gekuppelt werden. Die bei jeder Bewegung unterschiedliche Kupplung der zu jeweils einer Lage gehörenden Fächer sowie von mehreren in einer Reihe übereinander befindlichen Lagen erfordert entweder zeitraubende Handarbeit oder eine sehr komplizierte Steuervorrichtung für die verschiedanen Kupplungen. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung best@ht darin, daß für die Bewegungen des Hebezeugs oberhalb der Fächeranordnung zusreichender Raum für Längs- und Querbewegungen frei gelassen werden muß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Regalanoordnung zu schaffen, die es bei bestmöglicher Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes gestattet, die einzelnen Lagerfächer beim Be- und Entladen schneller zu erreichen und damit die Leistungsfähigkeit der Anordnung zu steigern. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß neben jeder mehrlagigen Reihe von längzbewegbaren Lagerfächern mindestenz eine mehrlagige Reihe von festztehenden, von der Seite zugänglichen Lagerfächern vorgeschen ist, Auf diese Weise wird erreicht, daß dem Hebezeug bei jeder Stellung drei Lagerfächer benachbart sind, auf die bzw. von denen das Lagergut in waagerechter Richtung übergeben bzw. übernommen werden kann. Dadurch werden die Verschiebezeiten erheblich reduziert.
  • Eine besonders günstige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Reglalanordnung besteht darin, daß nebeneinander zwei mehrlagige Reihen von längebewegbaren Lagerfächern angeordnet sind und daß an der Außenseite jeder dieser Reihen eine mehrlagige Reihe von feststehenden Lagerfächern vorgesehen ist. Wenn bei einer solchen Anordnung zwei Hebezeuge Verwendung finden, von denen jeweile eines in Längsrichtung einer aus längsbewegbaren Lagerfächern bestehenden Reihe verfahrbar ist, sind bei jeder Stellung eines jeden Hebezeuges zwei seitlich angrenzende Lagerfächer zugänglich, wenn die Bewegungen vom und zum Hebezeug nur quer zu der Verschieberichtung der bewegbaren Lagerfächer erfolgen soll. Sind dagegen die Hebezeuge so ausgebildet, deß eine Übernahme der Lasten auch parallel zur Verschiebungsrichtung der bewegbaren Lagerfächer möglich ist, sind bei jeder Stellung des Hebezeugs vier benachbarte Lagerfächer erreichbar.
  • Eine günstige Ausnutzung des für die Anordnung verfügbaren Raumes ergibt sich dann, wenn die oberste Lage jeder Reihe mit längsbewegbaren Lagerfächern einen Fahrweg für ein nur in Längsrichtung dieser Reihe verfahrbares Hebezeug bildet und die untersten Lagen aller Reihen als von Lagerflächen freie horisontale Zu- und Abförderwege ausgebildet sind.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von schematischen Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung in der Vorderansicht, Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in Teilseitenansicht.
  • Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeiepiel der Erfindung, in Vorderansicht dargestellt, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, ebenfalls in Vorderansicht wiedergegeben, Fig. 5 eine Draufsicht auf Fig. 4, Fig. 6 shcematische Darstellungen der Bewegungs-und 7 abläufe beim Be- und Entladen der Regalanordnung, Fig. 8 eine Teilseitenansicht einer Lage von verschiebbaren Lagerfächern, Fig. 9 eine Teildreufsicht zur V@ranschaulichung der Lage der Autriebseinrichtungen für die verschiebbaren Fächer, Fig. 10 eine andere Ausführungsform der Anordnung nach Fig. 8 in Teilseitenansicht und Fig. 11 die Anordnung nach Fig. 10 in Teildraufeicht.
  • In der nachfolgenden Beschreibung worden mit "Reihe" jeweils die in Richtung der größten Längserstreckung des Regals hintereinanderliegenden Lagerfächer beseichnet. Die in gleicher Höhe über dem Boden angeordn@ten Fächer gohöron gemäß der in der Beschreibung benntzton Terminologie zu einer "Lage".
  • In Fig. 1, die eine erste Ausführungsform der Erfindung zeigt, handelt es sich um eine aus zwei nebeneinanderliegendon Reihen A und B bestehande Regalanordnung. Die (in der Zoichnung links befindliche) Reihe A besteht aus si@ben übereinander befindlichen Lagan von feststehenden Lagerfächerm 11. Die (in der Zeichnung r@chts dargestellte) Reihe B weist in sechs Lagon übereinander in Längsrichtung des Regals vorschiebbare Lagerfächer 12 auf. Das Regal, das aus einer aus senkrochten und wasgerechten Stroben bestehenden Stahlkonstruktion gebildet ist, beginnt mit seinen Lagerfächern erst eine Teilung über dem Boden, so daß die untersten Räume 13 in beiden Reihen A und B frei bleiben.
  • Über der Reihe B befindet sich ein in Längsrichtung des Regals verfahrbares Hebezeug 14, das beispielsweise eine Bühne zur Aufnahme der in den verschiedenen Lagerfächern unterzubringenden Paletten bildet und des bis zum Boden des Raums 13 in der Reihe B nach unten fahron kann. Da die Beihe B un eine Lage niedriger als die Reihe A ist, ergibt sich im oberen Teil des Regals ein über dessen gesamte Länge reichender Fahrwog für das Hebezeug 14.
  • In jeder Lage der Reihe B befindet sich eine jeweils u@ 1 geringere Ansahl von Lagorfächern 12, als sie in der benachbarten Reihe A an festen Lagerfächern hintereinanderliegen. Daher ist es gamäß Fig. 2, die eine Teilseitenansicht darstellt, möglich, die verschiebbaren Lagerfächer allor Lagen so einsustellen, daß sich ein durchgehender senkrechter Schacht bildet, in welchem das Hebezeug auf- und abbewegt werden kann.
  • Eine Last, z.B. eine im Regal unterzubringende Palette, wird zeitlich neben dem Regal auf gleicher Höhe mit dem durch das Verschieben der bewegbaren Lagerfächer 12 freigegebenen Schacht aufgestellt. Wenn dann das Hebezeug gemäß Fig. 2 in die Stellung 14a gebracht worden ist, wird die betreffende Last durch Bewegen in Richtung des Pfeils a nach Fig. 1 auf das Hebezeug gebracht. Sedann wird das Hebezeug auf die Höhe derjenigen Lage nach oben gefahren, in der ein Lagerfach frei ist.
  • In Fig. 2 ist das Hebezeug in die Stellung 14b gehoben worden, In dieser Stellung kann die Last entweder auf die jeweile in Längerichtung des Regals an das Hebezeug angrenzenden verschiebbaren Lagerfächer (siehe die Pfeile bei 14b) oder in des in Fig. 2 hinter dem Hebezeug in der Stellung 14b befindliche ortsfeste Lagerfach entladen werden.
  • Der Entladevorgang erfolgt entsprechend in umgekehrter Reihenfolge. Zunächst wird neben dem Lagerfach, in dem sich die zu entnehmende Last befindet, durch Verschieben der bewegbaren Lagerfächer 12 ein senkrechter Schacht geöffnet. Die Last wird auf das Hebezeug übergesetzt und dieses da@n bis zum Boden nach unten gefahren. Das Entladen der Last kann nunmehr in Richtung des Pfeils b in Fig. 1 erfelgen, alse in Verlängerung derjenigen Richtung, in der die Last zum Lagern zugeführt wird, oder in Längsrichtung der Reihe A durch deren untersten Räume hindurch. Der Weg, den die Last beim @ntladen im unteren Teil des Regals zurücklegt, wird semit micht durch bereits an Beden neben den Bäumen 13 der Reihe 3 bereitgestellten zum Lagern vorgeschenen Lasten gastört.
  • Das Öffnen des senkrechten Schachtes für das Hebezeug erfolgt jeweils dadurch, daß die beweglichen Lagerfächer 12 in allen Lagen gleichseitig verschoben werden. Je nach der Position, an der der Schacht geöffnet werden sell und je nachdem, an welcher Position der Schacht zuver hergestellt worden war, ist an der Verschiebung eine größere eder kleinere Anzahl beweglicher Lagerfächer 12 beteiligt. Selbstverständlich kann die Bewegung der Lagerfächer 12 aur dann eingeleitet werden, wenn sich das Hebezeug in seiner obersten Stellung 14 (Fig. 1) befindet.
  • Wenn das Regal gemäß Fig. 1 aus zehn hintereinanderliegenden festen Lagerfächern 11 besteht, bildet das Regal insgesamt 124 Lagerfächer, während es, abgeschen von dom für die oberhalb des Regals vorgeschene Laufbahn des Hebeseuge erforderlichen Raum, einen 160 Lagerabteilen entsprechenden Raum boansprucht. Der vom Regal eingenommene Raum steht somit zu rd.
  • 78% zu Lagerzwecken zur Verfügung.
  • Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform kann gemäß Fig. 3 dahingehend abgewandelt werden, daß drei Reihen von Lagerfächern A, B und C nebeneinander angeordnet werdon.
  • Die Reihen A und C boetehen aus feston Lagerfächern 11, während die mittlere Reihe B, entsprechend dem vorhergohenden Ausführungsbeispiel, aus bewegbaren Lagerfächern 12 besteht. Über der Reihe B ist wiederum ein länge verfahrbares Hobezeug 14 vorgeschon.
  • Das Beladen des Regals erfolgt dadurch, daß die betroffende Last au Boden durch die unteron freien Räume 13 der Reihe C hindurch in Längerichtung des Regals neben das in der tiefston Stellung befindliche Hebezeug gebracht wird. Die Last wird von demjenigen Raum 13 der Reihe C aus auf das Hebezeug gebracht, (s. Pfeil a), der innen en den durch Verschieben der bewegbaren Lagerfücher 12 freigemachten senkrechten Schacht angronst. Wenn die Last mit dem Heberoug 14 bis zu einer Lago hochgefördert worden ist, in der freie Flätze vorhanden sind, kann sie durch Bewegen quer zur Regallängsrichtung entweder in ein Lagerfach der Reihe A oder C abgesctzt werden. Die au den freigomachten Schacht argrenzenden bewegbaron Lagerfächer 12 sind dadurch orreichbar, daß die betreffende Last in Längsrichtung des Regals vom Hebeseug entfornt wird.
  • Beim Entladem wird in umgekchrter Reihenfolge vorgegangen und die Last von dem im Rawn 13 der Reihe B stehendes Hebezeug in Bichtung des Pfeilz b in den Baum 13 der Reihe A bewegt.
  • Aus diesem Raum wird die Last in Längsrichtung des Regals su einer dessen beiden Stirnseiten transportiert. Es ist auch möglich, die Last in Querrichtung des Regale dem betreffenden Raum 13 in der Reihe A zu entnehmen.
  • Bei zehn in Längsrichtung hintereinanderliegenden Lagerfächern weist daß Regal nach Pig. 3 194 nutzbare Lagerräume auf, während es insgesamt den Raum von 240 derartigen Räumen beansprucht.
  • Die Ausnutzung beträgt daher rd. 81.
  • Eine besonders günstige Anerdnung wird bei der Gestaltung gemäß Fig. 4 erreicht. Bei dieser Ausführungsform bestehen die beiden äußeren Reihen A und C des Regale aus festen Lagerfächern 11, während die beiden dazwischen liegenden Reihen B1 und B2 längeverschiebbare Lagerfächer 12 bilden. Über der Reihe B1 ist ein Hebezeug 14 und über der Reihe B2 ein Hebezeug 15 längsbewegbar angeordnet.
  • Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß die lasten jeweile nur quer zur Längserstrckung des Regals bewegt zu werden brauchen. Gleichzeitig erhöht ich durch die Verwendung zweier Hebezeuge die Leistungsfähigkeit beträchtlich. Die Raumausnutzung beträgt 78%.
  • Die Vorgänge, die beim Ein- und Ausbringen von Lasten ablaufen, ergeben sich aus den schematischen Darstellungen der Fig. 5 bis 7.
  • In Fig. 5 iet in der Reihe B1 bei 16 durch entsprechendes Verschieben aller tibereinander befindlicher bewegbarer Lagerfächer 12 ein senkrechter Schacht 16 für daß Hebezeug 14 freigamacht worden.
  • Wird das Hebezeug 14 gemäß Fig. 6 in seine unterste Stellung 14a gebracht, kann es mit einer im untersten Raum der Reihe A befindlichen, von der Außenscite oder in Längerichtung der Reihe A herangeführten Last - siche Pfeil c - beladen. Nach dam Hochfahren des Hebezeuge in die Stellung 14b gemäß Fig. 6 kann die Last, wie durch gestreichelte Pfeile angedeutet, entweder in das benachbarte Lagerfach in der Reihe A oder in der Reihe B2 abgesetzt werden, In entsprechender Weise kann bei der gleichen Stellung 14b des Hebezeuge eine last aus einem der beiden seitlich an den Schacht 16 angrenzenden Lagerfächern der betreffenden Lage entnommen werden. Der Abtransport der Last von dem wiedarum in die Stellung 14a gebrachten Hebezeug erfolgt gemäß Fig. 5 und 6 in Richtung des Pfeile d durch den benachbarten Raum 19 der Reihe B2 hindurch zum Raum 13 der Reihe C und dann in Längsrichtung dieser Reihe bis zu einer Stirnseite dlee Regals.
  • Gleichzeitig kann, wie sich ebenfalls auf Fig. 5 sowie Fig. 7 ergibt, das Hebezeug 15 eine beispielsweise in Richtung des Pfeile e zugeführte last aufnehmen und in dem durch entsprechendes Verschieben der Lagerfächer in der Reihe B2 freigemachten Schacht 17 aui die Höhe derjenigen Lage fördern, in der ein freier Raum verftlgbar ist. Wird also das Hebezeug in der Stellung 15a beladen und in die Stellung 1 5b hochgefahren, kann die Last durch Bewegen quer zur längsrichtung des Regals entweder in das dem Schacht 17 benachbarte Lagerfach der Reihe C oder B1 Ubergesetzt werden. Der Entladevorgang läuft in entsprechend umgekehrter Reihenfolge ab, wobei von dem wiederum in der tiefsten Stellung 15a befindlichen Hebezeug die Last in Richtung des Pfeile f zu der der Zuführseite entgegengesetzten Seite durch die Räume 13 der Reihen B1 und A abtransportiert wird.
  • Zum gleichzeitigen Verschieben der jeweils übereinander befindlichen bewegbaren Lagerfächern12 zum Freimachen eines senkrechten Schachtes, sind die zweckmäßig auf Rollen in Schienen geführten Lagerfächer 12 an der den benachbarten fasten Fächern 11 zugewandten Längskante, wie in den Figuren 8 und 9 dargestellt, mit einer Zahnstange 18 versehen. Mit den Zahnstangen 18 stehen jeweils Zahnräder 19 in Eingriff, die für die übereinanderliegenden bewegbbren Lagerfächer 12 jeweils auf einer gemeinsanen, senkrechten Welle 20 sitzen. Alle Wellen 20 sind (nicht geneigt) en einen gemeinsamen, in seiner Bewegungsrichtung unkehrbaren Antrieb angeschlossen. Darüber hinaus kann jede Welle 20 einseln in Axialrichtung soweit verschoben werden, daß alle auf ihr befestigten Zahnräder 19 außer Eingriff mit dan Zahnstangen 18 der Lagerfächer 12 kommen. Bei dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Wellen 20 zum wahlweisen Abkuppeln von den Zahnstangen 18 nach oben verschiebbar, so daß die Zahnräder 19 nach des bkuppeln jeweils neben einem ungezahnten Randteil 21 der Lagerfächer 12 stehen.
  • Bei der Anordnung der Zahnstangen 18 und Zahnräder 19 ist der Querschnitt des durch Verschieben der beweglichen Lagerfächer 12 freigemachten senkrechten Schachtes kleiner als die Grundfläche eines Faches 12 beträgt, weil der Verschiebungzweg wegen des ständig aufrecht zu erhaltenden Eingriffs von Zahnrad und Zahnstange kürzer als die Länge der Zahnstange zein muß.
  • Gemäß Fig. 10 und 11 kann der Verschiebungsweg Jeweils auf die volle Länge eines Lagerfaches 12 dadurch gebracht werden, daß die Zahnstangen 18a an beiden Enden des Jeweiligen Lagerfaches 11 so abgestuft sind, daß sie sich übergreifen. In der Zeichnung ist die untere Hälfte der Zahnstange 18a bei 18b über die Stirnseite des Lagerfachs 12 hinaus verlängert, während die Zahnstange des Nachbarfaches entsprehhend ausgeschnitten ist.
  • In Normalstellung greifen die Zahnräder 19 auf den Wellen 20a, 20b in beide Zahnstangenteile ein und bewegen bei Drehung der Wellen alle Lagerfächer 12. Soll aber z.B. das in Fig. 10 in der Mitte befindliche Lagerfache 12 zusammen mit den links davon stehenden Fächern nach links verfahren werden, während das Pach 12a und die rechts anschließenden Fächer stehen bleiben sollen, wird die Welle 20b - also die Welle an drr Stelle, an der ein senkrechter Schacht geöffnet wird - um die Breite des Zahnstangenteils 18b nach oben bewegt und von Antrieb getrennt.
  • Die linke von der Welle 20b befindlichen Wellen, beginnend mit der Welle 20a, behalten ihre Stellung bei und verschieben bei entsprechender Drchung das Lagerfach 12 und die weiter links davon stehenden Eitlaber nach links. Die rechts von der Welle 20b vorgesehenen Wellen verbleiben ebenfalls in Normal stellung, werden aber während des Verschiebevorganges nicht angetrieben.
  • Wenn das Fach 12 in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, wird die Welle 20b wieder um die halbe Breite der Zahnstange 18a gesenkt und gelangt dadurch wieder mit dem vorstehenden Abschnitt 18b der am Pach 12 angeordneten Zahnstange in Eingriff. Es wird somit jeweils die Wolle in der genannten Weise axial verstellt, die zu dem oder zu den erstemen der ortsfest bleibenden Lagerfächer gehört.
  • Dadurch, daß bei dieser Ausführungsform ständig alle bewegbaren Lagerfächer mit Zahnrädern ia Eingriff sind, werden Schwierigkeiten beim Einkuppeln der Räder in die Zahnstangen, wie aie bei der Anordnung nach Fig. 8 auftreten können, vermieden. Darüber hinaus können ich die Lagerfächer nicht ungewollt verschieben, wenn die Jeweils nicht angetriebenen Wellen gegen Drehung gesichert werden.
  • Allerdings müssen bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 alle Wellen wahlweise von Hauptantrieb abkuppelbar sein.
  • Selbstverständlich können in den Reihen, in denen sich Hebezeuge auf und abbewegen, geeignete Führungen hierfür angeordnet werden, die Jeweils an den bewegbaren Lagerfächern 12 einer Jeden Lage unterbrochen sind und die ein Anschlagen des bozeugs an den dem jeweils freigemachten Schacht benachbarten Konstruktionsteilen verhindern.

Claims (6)

P a t e n t a n s p r ü c h e t
1. Regalanordnung, bestehend aus in mehreren Reihen von nebeneinander und in mehreren Lagen übereinander angeordneten, feststehenden und längs-bewegbaren Lagerfächern, zu deren Bedienung oberhalb der Anordnung in Längsrichtung verfahrbare Hebezeuge dienen, wobei die übereinanderliegenden bewegbaren Fächer gruppenweise jeweils in der gesamten Höhe der Anordnung nur Freigabe eines senkrechten Schachtes gemeinsam verschiebbar sind, d a U u r c h g e k e n nz e i c h n e t , das neben jeder mehrlagigen Reihe (B, B1, B2) von längsbewegbaren Lagerfächern (12) mindestens eine mehrlagige Reihe (A, 0) von feststehenden, von der Seite zugänglichen Lagerfächern (11) vorgesehen sist.
2. Regalanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -s e i c h n e t , daß nebeneinander zwei mehrlagige Reihen (B1, B2) von längsbewegbaren Lagerfächern angeordnet sind und daß an der Außenseite Jeder dieser Reihen (B1, B2) eine mehrlagige Reihe (A, C) von feststehenden Lagerfächern (12) vorgesehen ist.
3. Regalanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, d a b u r c h g e k e n n s e i c h n e t , daß die oberste Lage Jeder Reihe (B, B1, B2) mit längsbewegbaren Lagerfächern (12) einen Fahrweg für ein in Längsrichtung dieser Reihe verfahrbares Hebezeug (14, 15) bildet und daß die untersten Lagen aller Reihen (A - C) als von Lagerflächen freie horizontale Zug-und Abförderwege (13) ausgebildet sind.
4. Regalanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, mit einem Zahnstangentrieb zur Übertragung der Antriebsbewegung des gemeinsamen Antriebs auf die bewegbaren Lagerfächer, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß jedes bewegbare Fach(12) an einer Längezeite eine längs verlaufende Zahnstange (18) aufweist und daß jeder übereinanderliegenden Gruppe von bewegbaren Fächern (12) ein. senkrechte Antriebswelle (20) zugeordnet ist, auf der in die Zahnstangen eingreifende Zahnräder (19) bfestigt sind.
5. Regalanordnung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n t e i c h n e t , daß die Wellen (20) mit einem gemeinsamen Antrieb verbunden und wahlweise axial um eine Strecke verstellbar sind, die größer als die wirksame Eingriffsbreite zwischen Zahnstange (18) und Zahnrad (19) ist.
6. Regalanordnung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Zahnstangen (18a) einander an den Enden der bewegbaren Fächer (12) mit vor- und zurückspringenden Abschnitten (18b) übergreifen, daß die senkrechten Wellen (20a, b) an Stellen angeordnet sind, an denen die sich übergreifenden Zahnstangenabschnitte (18b) in einer Endstellung der bewegbaren Lagerfächer (12) stehen, sowie daß die Wellen (20a, b) wahlweise einzeln antriebbar und um die Breite eines der beiden sich übergreifenden Zahnstangenabschnitte (18b) axial bewegbar sind.
DE19681812070 1968-12-02 1968-12-02 Regalanordnung Pending DE1812070A1 (de)

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DE19681812070 DE1812070A1 (de) 1968-12-02 1968-12-02 Regalanordnung

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DE (1) DE1812070A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3117434A1 (de) * 1981-05-02 1982-11-18 Wolfram Dipl.-Ing. 7031 Magstadt Fischer Kompakt-regallager

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3117434A1 (de) * 1981-05-02 1982-11-18 Wolfram Dipl.-Ing. 7031 Magstadt Fischer Kompakt-regallager

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