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Regalanordnung Die Erfindung betrifft eine Regalanordnung, bestehend
aus mehreren Reihen von nebeneinander und in mehreren Lagen übereinander ang@ordneten
feststehenden und längsbewagbaren Lagerfärchern, su deren Bedienung oberhalb der
Anordnung verfahrbare Hebezeuge dienen, wobei die übereinanderliegenden bewegbaren
Fächer gruppenweise jeweils in der gesanten Höhe der Anordnung sur Freigabe eines
senkrechten Schachtes gemeinsau verchiebbar sind.
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Bei einer bekannten Anordnung dieser Art sind die Lagerfächer mit
Ausnahme der untersten Lage säntlich in Regellängarichtung verschiebbar. Dadurch
ist es möglich, alle Lagerfächer von oben her sugänglich zu machen und mit einem
Hebbeseug zu erreichen. Nachteilig bei dieser bekannten Anordnung ist Jedoch, daß
es erforderlich ist, jeweile die eberhalb das zugänglich zu machenden Lagerfachs
befindlicher Fächer entsprechend zu verschieben, während die Lage, in der sich das
betreffende Fach befindet sowie die darunter befindlichen Lagen bei diesen Verschiebevorgang
ortfest bleiben müssen. Deshalb müssen entweder die oberhalb des zugänglich zu machenden
Faches befindlichen Lagen einseln versehoben werden, bis die zu des vorgesehenen
Fach führende senkrechte Öffnung frei gemacht ist, oder es müsmen je nach der Lage
des frei@u@@chenden Faches verschieden große A@s@hlen von darüber befindlichen Lagen
vor
dem Verschieben miteinander gekuppelt werden. Die bei jeder Bewegung unterschiedliche
Kupplung der zu jeweils einer Lage gehörenden Fächer sowie von mehreren in einer
Reihe übereinander befindlichen Lagen erfordert entweder zeitraubende Handarbeit
oder eine sehr komplizierte Steuervorrichtung für die verschiedanen Kupplungen.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung best@ht darin, daß für die Bewegungen
des Hebezeugs oberhalb der Fächeranordnung zusreichender Raum für Längs- und Querbewegungen
frei gelassen werden muß.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Regalanoordnung zu schaffen, die
es bei bestmöglicher Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes gestattet, die
einzelnen Lagerfächer beim Be- und Entladen schneller zu erreichen und damit die
Leistungsfähigkeit der Anordnung zu steigern. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung
dadurch gelöst, daß neben jeder mehrlagigen Reihe von längzbewegbaren Lagerfächern
mindestenz eine mehrlagige Reihe von festztehenden, von der Seite zugänglichen Lagerfächern
vorgeschen ist, Auf diese Weise wird erreicht, daß dem Hebezeug bei jeder Stellung
drei Lagerfächer benachbart sind, auf die bzw. von denen das Lagergut in waagerechter
Richtung übergeben bzw. übernommen werden kann. Dadurch werden die Verschiebezeiten
erheblich reduziert.
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Eine besonders günstige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Reglalanordnung
besteht darin, daß nebeneinander zwei mehrlagige Reihen von längebewegbaren Lagerfächern
angeordnet sind und daß an der Außenseite jeder dieser Reihen eine mehrlagige Reihe
von feststehenden Lagerfächern vorgesehen ist. Wenn bei einer solchen Anordnung
zwei Hebezeuge Verwendung finden, von denen jeweile eines in Längsrichtung einer
aus längsbewegbaren Lagerfächern bestehenden Reihe verfahrbar ist, sind bei jeder
Stellung eines jeden Hebezeuges zwei seitlich angrenzende Lagerfächer zugänglich,
wenn die Bewegungen vom und zum Hebezeug nur quer zu der Verschieberichtung der
bewegbaren Lagerfächer
erfolgen soll. Sind dagegen die Hebezeuge
so ausgebildet, deß eine Übernahme der Lasten auch parallel zur Verschiebungsrichtung
der bewegbaren Lagerfächer möglich ist, sind bei jeder Stellung des Hebezeugs vier
benachbarte Lagerfächer erreichbar.
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Eine günstige Ausnutzung des für die Anordnung verfügbaren Raumes
ergibt sich dann, wenn die oberste Lage jeder Reihe mit längsbewegbaren Lagerfächern
einen Fahrweg für ein nur in Längsrichtung dieser Reihe verfahrbares Hebezeug bildet
und die untersten Lagen aller Reihen als von Lagerflächen freie horisontale Zu-
und Abförderwege ausgebildet sind.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von schematischen Zeichnungen
näher erläutert.
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Es zeigt: Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung in der Vorderansicht,
Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in Teilseitenansicht.
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Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeiepiel der Erfindung, in Vorderansicht
dargestellt, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, ebenfalls in Vorderansicht
wiedergegeben, Fig. 5 eine Draufsicht auf Fig. 4, Fig. 6 shcematische Darstellungen
der Bewegungs-und 7 abläufe beim Be- und Entladen der Regalanordnung, Fig. 8 eine
Teilseitenansicht einer Lage von verschiebbaren Lagerfächern, Fig. 9 eine Teildreufsicht
zur V@ranschaulichung der Lage der Autriebseinrichtungen für die verschiebbaren
Fächer, Fig. 10 eine andere Ausführungsform der Anordnung nach Fig. 8 in Teilseitenansicht
und Fig. 11 die Anordnung nach Fig. 10 in Teildraufeicht.
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In der nachfolgenden Beschreibung worden mit "Reihe" jeweils die in
Richtung der größten Längserstreckung des Regals hintereinanderliegenden Lagerfächer
beseichnet. Die in gleicher Höhe über dem Boden angeordn@ten Fächer gohöron gemäß
der in der Beschreibung benntzton Terminologie zu einer "Lage".
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In Fig. 1, die eine erste Ausführungsform der Erfindung zeigt, handelt
es sich um eine aus zwei nebeneinanderliegendon Reihen A und B bestehande Regalanordnung.
Die (in der Zoichnung links befindliche) Reihe A besteht aus si@ben übereinander
befindlichen Lagan von feststehenden Lagerfächerm 11. Die (in der Zeichnung r@chts
dargestellte) Reihe B weist in sechs Lagon übereinander in Längsrichtung des Regals
vorschiebbare Lagerfächer 12 auf. Das Regal, das aus einer aus senkrochten und wasgerechten
Stroben bestehenden Stahlkonstruktion gebildet ist, beginnt mit seinen Lagerfächern
erst eine Teilung über dem Boden, so daß die untersten Räume 13 in beiden Reihen
A und B frei bleiben.
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Über der Reihe B befindet sich ein in Längsrichtung des Regals verfahrbares
Hebezeug 14, das beispielsweise eine Bühne zur Aufnahme der in den verschiedenen
Lagerfächern unterzubringenden Paletten bildet und des bis zum Boden des Raums 13
in der Reihe B nach unten fahron kann. Da die Beihe B un eine Lage niedriger als
die Reihe A ist, ergibt sich im oberen Teil des Regals ein über dessen gesamte Länge
reichender Fahrwog für das Hebezeug 14.
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In jeder Lage der Reihe B befindet sich eine jeweils u@ 1 geringere
Ansahl von Lagorfächern 12, als sie in der benachbarten Reihe A an festen Lagerfächern
hintereinanderliegen. Daher ist es gamäß Fig. 2, die eine Teilseitenansicht darstellt,
möglich, die verschiebbaren Lagerfächer allor Lagen so einsustellen, daß sich ein
durchgehender senkrechter Schacht bildet, in welchem das Hebezeug auf- und abbewegt
werden kann.
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Eine Last, z.B. eine im Regal unterzubringende Palette, wird zeitlich
neben dem Regal auf gleicher Höhe mit dem durch das Verschieben der bewegbaren Lagerfächer
12 freigegebenen Schacht aufgestellt. Wenn dann das Hebezeug gemäß Fig. 2 in die
Stellung 14a gebracht worden ist, wird die betreffende Last durch Bewegen in Richtung
des Pfeils a nach Fig. 1 auf das Hebezeug gebracht. Sedann wird das Hebezeug auf
die Höhe derjenigen Lage nach oben gefahren, in der ein Lagerfach frei ist.
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In Fig. 2 ist das Hebezeug in die Stellung 14b gehoben worden, In
dieser Stellung kann die Last entweder auf die jeweile in Längerichtung des Regals
an das Hebezeug angrenzenden verschiebbaren Lagerfächer (siehe die Pfeile bei 14b)
oder in des in Fig. 2 hinter dem Hebezeug in der Stellung 14b befindliche ortsfeste
Lagerfach entladen werden.
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Der Entladevorgang erfolgt entsprechend in umgekehrter Reihenfolge.
Zunächst wird neben dem Lagerfach, in dem sich die zu entnehmende Last befindet,
durch Verschieben der bewegbaren Lagerfächer 12 ein senkrechter Schacht geöffnet.
Die Last wird auf das Hebezeug übergesetzt und dieses da@n bis zum Boden nach unten
gefahren. Das Entladen der Last kann nunmehr in Richtung des Pfeils b in Fig. 1
erfelgen, alse in Verlängerung derjenigen Richtung, in der die Last zum Lagern zugeführt
wird, oder in Längsrichtung der Reihe A durch deren untersten Räume hindurch. Der
Weg, den die Last beim @ntladen im unteren Teil des Regals zurücklegt, wird semit
micht durch bereits an Beden neben den Bäumen 13 der Reihe 3 bereitgestellten zum
Lagern vorgeschenen Lasten gastört.
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Das Öffnen des senkrechten Schachtes für das Hebezeug erfolgt jeweils
dadurch, daß die beweglichen Lagerfächer 12 in allen Lagen gleichseitig verschoben
werden. Je nach der Position, an der der Schacht geöffnet werden sell und je nachdem,
an welcher Position der Schacht zuver hergestellt worden war, ist an der Verschiebung
eine größere eder kleinere Anzahl beweglicher Lagerfächer 12 beteiligt. Selbstverständlich
kann die Bewegung der Lagerfächer 12 aur dann eingeleitet werden, wenn
sich
das Hebezeug in seiner obersten Stellung 14 (Fig. 1) befindet.
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Wenn das Regal gemäß Fig. 1 aus zehn hintereinanderliegenden festen
Lagerfächern 11 besteht, bildet das Regal insgesamt 124 Lagerfächer, während es,
abgeschen von dom für die oberhalb des Regals vorgeschene Laufbahn des Hebeseuge
erforderlichen Raum, einen 160 Lagerabteilen entsprechenden Raum boansprucht. Der
vom Regal eingenommene Raum steht somit zu rd.
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78% zu Lagerzwecken zur Verfügung.
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Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform kann gemäß Fig.
3 dahingehend abgewandelt werden, daß drei Reihen von Lagerfächern A, B und C nebeneinander
angeordnet werdon.
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Die Reihen A und C boetehen aus feston Lagerfächern 11, während die
mittlere Reihe B, entsprechend dem vorhergohenden Ausführungsbeispiel, aus bewegbaren
Lagerfächern 12 besteht. Über der Reihe B ist wiederum ein länge verfahrbares Hobezeug
14 vorgeschon.
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Das Beladen des Regals erfolgt dadurch, daß die betroffende Last au
Boden durch die unteron freien Räume 13 der Reihe C hindurch in Längerichtung des
Regals neben das in der tiefston Stellung befindliche Hebezeug gebracht wird. Die
Last wird von demjenigen Raum 13 der Reihe C aus auf das Hebezeug gebracht, (s.
Pfeil a), der innen en den durch Verschieben der bewegbaren Lagerfücher 12 freigemachten
senkrechten Schacht angronst. Wenn die Last mit dem Heberoug 14 bis zu einer Lago
hochgefördert worden ist, in der freie Flätze vorhanden sind, kann sie durch Bewegen
quer zur Regallängsrichtung entweder in ein Lagerfach der Reihe A oder C abgesctzt
werden. Die au den freigomachten Schacht argrenzenden bewegbaron Lagerfächer 12
sind dadurch orreichbar, daß die betreffende Last in Längsrichtung des Regals vom
Hebeseug entfornt wird.
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Beim Entladem wird in umgekchrter Reihenfolge vorgegangen und die
Last von dem im Rawn 13 der Reihe B stehendes Hebezeug
in Bichtung
des Pfeilz b in den Baum 13 der Reihe A bewegt.
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Aus diesem Raum wird die Last in Längsrichtung des Regals su einer
dessen beiden Stirnseiten transportiert. Es ist auch möglich, die Last in Querrichtung
des Regale dem betreffenden Raum 13 in der Reihe A zu entnehmen.
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Bei zehn in Längsrichtung hintereinanderliegenden Lagerfächern weist
daß Regal nach Pig. 3 194 nutzbare Lagerräume auf, während es insgesamt den Raum
von 240 derartigen Räumen beansprucht.
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Die Ausnutzung beträgt daher rd. 81.
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Eine besonders günstige Anerdnung wird bei der Gestaltung gemäß Fig.
4 erreicht. Bei dieser Ausführungsform bestehen die beiden äußeren Reihen A und
C des Regale aus festen Lagerfächern 11, während die beiden dazwischen liegenden
Reihen B1 und B2 längeverschiebbare Lagerfächer 12 bilden. Über der Reihe B1 ist
ein Hebezeug 14 und über der Reihe B2 ein Hebezeug 15 längsbewegbar angeordnet.
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Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß die lasten jeweile
nur quer zur Längserstrckung des Regals bewegt zu werden brauchen. Gleichzeitig
erhöht ich durch die Verwendung zweier Hebezeuge die Leistungsfähigkeit beträchtlich.
Die Raumausnutzung beträgt 78%.
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Die Vorgänge, die beim Ein- und Ausbringen von Lasten ablaufen, ergeben
sich aus den schematischen Darstellungen der Fig. 5 bis 7.
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In Fig. 5 iet in der Reihe B1 bei 16 durch entsprechendes Verschieben
aller tibereinander befindlicher bewegbarer Lagerfächer 12 ein senkrechter Schacht
16 für daß Hebezeug 14 freigamacht worden.
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Wird das Hebezeug 14 gemäß Fig. 6 in seine unterste Stellung 14a gebracht,
kann es mit einer im untersten Raum der Reihe A befindlichen, von der Außenscite
oder in Längerichtung der Reihe A herangeführten Last - siche Pfeil c - beladen.
Nach dam Hochfahren des Hebezeuge in die Stellung 14b gemäß Fig. 6 kann die Last,
wie durch gestreichelte Pfeile angedeutet, entweder in das benachbarte Lagerfach
in der Reihe A oder in der Reihe B2
abgesetzt werden, In entsprechender
Weise kann bei der gleichen Stellung 14b des Hebezeuge eine last aus einem der beiden
seitlich an den Schacht 16 angrenzenden Lagerfächern der betreffenden Lage entnommen
werden. Der Abtransport der Last von dem wiedarum in die Stellung 14a gebrachten
Hebezeug erfolgt gemäß Fig. 5 und 6 in Richtung des Pfeile d durch den benachbarten
Raum 19 der Reihe B2 hindurch zum Raum 13 der Reihe C und dann in Längsrichtung
dieser Reihe bis zu einer Stirnseite dlee Regals.
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Gleichzeitig kann, wie sich ebenfalls auf Fig. 5 sowie Fig. 7 ergibt,
das Hebezeug 15 eine beispielsweise in Richtung des Pfeile e zugeführte last aufnehmen
und in dem durch entsprechendes Verschieben der Lagerfächer in der Reihe B2 freigemachten
Schacht 17 aui die Höhe derjenigen Lage fördern, in der ein freier Raum verftlgbar
ist. Wird also das Hebezeug in der Stellung 15a beladen und in die Stellung 1 5b
hochgefahren, kann die Last durch Bewegen quer zur längsrichtung des Regals entweder
in das dem Schacht 17 benachbarte Lagerfach der Reihe C oder B1 Ubergesetzt werden.
Der Entladevorgang läuft in entsprechend umgekehrter Reihenfolge ab, wobei von dem
wiederum in der tiefsten Stellung 15a befindlichen Hebezeug die Last in Richtung
des Pfeile f zu der der Zuführseite entgegengesetzten Seite durch die Räume 13 der
Reihen B1 und A abtransportiert wird.
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Zum gleichzeitigen Verschieben der jeweils übereinander befindlichen
bewegbaren Lagerfächern12 zum Freimachen eines senkrechten Schachtes, sind die zweckmäßig
auf Rollen in Schienen geführten Lagerfächer 12 an der den benachbarten fasten Fächern
11 zugewandten Längskante, wie in den Figuren 8 und 9 dargestellt, mit einer Zahnstange
18 versehen. Mit den Zahnstangen 18 stehen jeweils Zahnräder 19 in Eingriff, die
für die übereinanderliegenden bewegbbren Lagerfächer 12 jeweils auf einer gemeinsanen,
senkrechten Welle 20 sitzen. Alle Wellen 20 sind (nicht geneigt) en einen gemeinsamen,
in seiner Bewegungsrichtung unkehrbaren Antrieb angeschlossen. Darüber hinaus kann
jede Welle 20 einseln in Axialrichtung soweit verschoben werden, daß alle auf ihr
befestigten
Zahnräder 19 außer Eingriff mit dan Zahnstangen 18
der Lagerfächer 12 kommen. Bei dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel sind
die Wellen 20 zum wahlweisen Abkuppeln von den Zahnstangen 18 nach oben verschiebbar,
so daß die Zahnräder 19 nach des bkuppeln jeweils neben einem ungezahnten Randteil
21 der Lagerfächer 12 stehen.
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Bei der Anordnung der Zahnstangen 18 und Zahnräder 19 ist der Querschnitt
des durch Verschieben der beweglichen Lagerfächer 12 freigemachten senkrechten Schachtes
kleiner als die Grundfläche eines Faches 12 beträgt, weil der Verschiebungzweg wegen
des ständig aufrecht zu erhaltenden Eingriffs von Zahnrad und Zahnstange kürzer
als die Länge der Zahnstange zein muß.
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Gemäß Fig. 10 und 11 kann der Verschiebungsweg Jeweils auf die volle
Länge eines Lagerfaches 12 dadurch gebracht werden, daß die Zahnstangen 18a an beiden
Enden des Jeweiligen Lagerfaches 11 so abgestuft sind, daß sie sich übergreifen.
In der Zeichnung ist die untere Hälfte der Zahnstange 18a bei 18b über die Stirnseite
des Lagerfachs 12 hinaus verlängert, während die Zahnstange des Nachbarfaches entsprehhend
ausgeschnitten ist.
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In Normalstellung greifen die Zahnräder 19 auf den Wellen 20a, 20b
in beide Zahnstangenteile ein und bewegen bei Drehung der Wellen alle Lagerfächer
12. Soll aber z.B. das in Fig. 10 in der Mitte befindliche Lagerfache 12 zusammen
mit den links davon stehenden Fächern nach links verfahren werden, während das Pach
12a und die rechts anschließenden Fächer stehen bleiben sollen, wird die Welle 20b
- also die Welle an drr Stelle, an der ein senkrechter Schacht geöffnet wird - um
die Breite des Zahnstangenteils 18b nach oben bewegt und von Antrieb getrennt.
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Die linke von der Welle 20b befindlichen Wellen, beginnend mit der
Welle 20a, behalten ihre Stellung bei und verschieben bei entsprechender Drchung
das Lagerfach 12 und die weiter links
davon stehenden Eitlaber
nach links. Die rechts von der Welle 20b vorgesehenen Wellen verbleiben ebenfalls
in Normal stellung, werden aber während des Verschiebevorganges nicht angetrieben.
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Wenn das Fach 12 in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, wird
die Welle 20b wieder um die halbe Breite der Zahnstange 18a gesenkt und gelangt
dadurch wieder mit dem vorstehenden Abschnitt 18b der am Pach 12 angeordneten Zahnstange
in Eingriff. Es wird somit jeweils die Wolle in der genannten Weise axial verstellt,
die zu dem oder zu den erstemen der ortsfest bleibenden Lagerfächer gehört.
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Dadurch, daß bei dieser Ausführungsform ständig alle bewegbaren Lagerfächer
mit Zahnrädern ia Eingriff sind, werden Schwierigkeiten beim Einkuppeln der Räder
in die Zahnstangen, wie aie bei der Anordnung nach Fig. 8 auftreten können, vermieden.
Darüber hinaus können ich die Lagerfächer nicht ungewollt verschieben, wenn die
Jeweils nicht angetriebenen Wellen gegen Drehung gesichert werden.
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Allerdings müssen bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 alle
Wellen wahlweise von Hauptantrieb abkuppelbar sein.
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Selbstverständlich können in den Reihen, in denen sich Hebezeuge auf
und abbewegen, geeignete Führungen hierfür angeordnet werden, die Jeweils an den
bewegbaren Lagerfächern 12 einer Jeden Lage unterbrochen sind und die ein Anschlagen
des bozeugs an den dem jeweils freigemachten Schacht benachbarten Konstruktionsteilen
verhindern.