DE1811793A1 - Verschliessmechanismus fuer Bindemaschinen - Google Patents
Verschliessmechanismus fuer BindemaschinenInfo
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Description
Die Erfindung "bezieht sich auf Bindewerkzeuge,
mit deren Hilfe eine Schleife aus Metallband, die veranlaßt wurde, einen Gegenstand zu umschließen, gespannt
und anschließend ein Verschluß um die überlappenden Abschnitte der Schleife umgebogen wird. Insbesondere betrifft
die Erfindung einen neuartigen Verschließmechanismus für derartige Bindewerkzeuge, mit dem ein Paar Backen
veranlaßt werden, sich um einen vorher angeordneten Verschluß zu schließen, der auf diese YiFeise zum Zweck des
Unibiegens des Verschlusses festgehalten wird.
Das als Beispiel angeführte Werkzeug, das den verbesserten Verschließmechanismus darstellt, umfaßt ein
Unterteil, einen Rahmen auf dem Unterteil, einen Greifer zum Halten des freien Endes des Bandes, eine Spanneinrichtung
zum Bewegen des überlappten Abschnittes des
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BAD ORiGlNAt
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Bandes relativ zu dem freien Ende, einen Motor für die ■
Spanneinrichtung, ein Magazin zum Halten eines Stapels von Metallverschlüssen, gegenüberliegende zusammenwirkende
Sacken zum Aufbringen und Umbiegen eines Versohlusses um die Ränder der überlappten Abschnitte des Bandes,
einen Auswerferfinger zum Zuführen der Verschlüsse zu
den Backen, einen kolbenbetätigten Stößel zum Betätigen der Backen, eine Schneideinrichtung zum Abschneiden des
oberen überlappten Bandabschnittes und einen Ventilmechanismus zum Betätigen des Spannmotors und des Stößels.
Da die Erfindung nur den Verschließmechanismus betrifft, wurde dieser im einzelnen erläutert und beschrieben,
während der übrige Teil des Werkzeuges nur so weit gezeigt wurde, wie es zur Erläuterung der allgemeinen Wirkungsweise
erforderlich ist.
Um ein klares Verständnis der vorgenommenen Verbesserungen zu erleichtern, erscheint es notwendig, im
einzelnen die herkömmlichen Verschließmechanismen zu erläutern, wie sie beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung
S 76 998 VIIb 81c vom 5- Dezember 1961 beschrieben
sind, während ähnliche Mechanismen in einer großen Vielfalt von Bindewerkzeugen und -maschinen verwendet
werden. Derartige herkömmliche Verschließmechanismen verwenden ein Kniehebelgestänge, das aus einem Paa_r
oberen Spreizhebeln besteht, deren obere Enden an einem vertikal beweglichen kolbenbetätigten Stößel angelenkt
sind und deren untere Enden an den oberen Enden der entsprechenden Backenelemente angelenkt sind. Die Backenelemente
sind zur Schwenkbewegung in entgegengesetzte Richtungen angelenkt, wobei die unteren Enden die eigentlichen
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BADOBK3Ä& 8 ^ δ
_ 3 —
Backen bilden, die sich gegeneinander "bewegen, wenn sioh
der Stößel nach unten "bewegt. Wenn sich die Backen nach
innen bewegen, erfolgt ein anfängliches Umlegen des Verschlusses
um das Band. Eine fortgesetzte Einv/ärtsbewegung
der Backen führt zum endgültigen Anlegen mit hohem Druck
an die Ränder des Bandes, das zwischen den ■Verschlußflanschen
und der Krone des Verschlusses zusammengedrückt wird. Bei breiten Bändern werden Mehrfachbacken verwendet,
und Kerbblöcke sind zwischen benachbarte Backenabschnitte
eingeschaltet und liegen an der Krone des Verschlusses an, so daß die dazwischenliegenden Backenabschnitte
die Stahlbänder nach oben zwischen benachbarte Kerbblöcke pressen, um eine Reihe von versetzten lappen
zu verlagern, die zwangsläufig mit den überlappenden Abschnitten des Bandes eingreifen, so daß kein Schlupf entstehen
kann. Ein derartiges Kerben des Verschlusses erfordert
eine hohe Anwendung von Druck an dem Verschluß durch die Biegebacken au Ende.
Verschließmeohanismen dieser Art haben gewisse
Beschränkungen. Da das Kniehebelgestänge feste G-elenkpunkte
aufweist, wird ;jede Vergrößerung der Backenschließbewegung
von einer entsprechenden Vergrößerung der Stößeibewegung begleitet. Somit wird der Stößel gezwungen,
nach unten über einen beträchtlichen Abstand während jedes Arbeitshube3 zu wandern, um ein Umbiegen des Verschlusses
um das Band zu bewirken, und sich über einen weiteren Abstand zu bewegen, um schließlich die Verschlußkerbvorgänge
zu bewirken, wobei auf den Kolben während seines gesamten Hubes volle Kraft aufgebracht wird und
große Luftmengen verbraucht werden. Außerdem schließt
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eine derartige Anordnung die Verwendung von langen Hebeln in dem System ein und erfordert eine massive" Werkzeugkonstruktion.
~
Die Erfindung beseitigt diese Beschränkungen durch Schaffung eines neuartigen Verschließmechanismus, bei
dem statt der üblichen Kniehebelverbindung zwischen dem Stößel und den Backenelementen ein Keilelement verwendet
wird} das von dem Stößel getragen wird und direkt auf die Backenelemente einwirkt, um sie in entgegengesetzte
Richtungen zu verschwenken. Durch eine derartige Anordnung wird ein kürzerer Stößelhub infolge der Ausschaltung
der üblichen Spreizhebel ermöglicht. Somit führt im Fall eines pneumatischen Bindewerkzeugs die kürzere Kolbenverschiebung
zu einer Verringerung in der Höhe der Kolbenkammer und einer damit verbundenen Verringerung der Höhe
und des Gewichtes des Werkzeugs.
Ein Merkmal der Erfindung liegt in der Form des
Keilelementes und in der Art und Weise, in der es die Backenelemente spreizt, wobei die Form derart ist, daß
während des anfänglichen Abwärtshubes des Stößels eine schnelle Backenschließbewegung erzielt wird, die zu einem
Falten der Verschlußflansche um das Band führt.'Dem folgt eine kurze endgültige Backenbewegung, während der die umgefalteten
Verschlußflansche das Band zusammendrücken, und dieses Zusammendrücken wird von einem Kerben der Verschlußränder
begleitet, wie es oben beschrieben wurde. Da die anfängliche schnelle Backenbewegung'stattfindet,
wenn geringer Druck erforderlich ist, und die endgültige langsame. Backenbewegung stattfindet, wenn hoher Druck er-
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forderlich, ist, wird das Aufbringen von Schub auf den
Stößel während seiner Abwärtsbewegung zum großen Teil ausgeglichen, und die Stößelleistungskurve wird gleichmäßiger.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung
beschrieben. Darin zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht eines pneumatischen Bindewerkzeugs mit dem Verschließmechanismus gemäß
der Erfindung}
ig. 2 eine Unteransicht des Mechanismus;
Pig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 in Pig. 1,
der die den Verschluß umbiegenden Backen in vollständig zurückgezogenem Zustand zeigt}
Pig. 4 einen Schnitt, der die den Verschluß umbiegenden
Backen unmittelbar vor dem Kerbvorgang zeigt;
Pig. 5 einen Schnitt, der die Backen in ihrer endgültigen
geschlossenen lage zeigt;
Pig. 6 eine Teilexp-losionsansicht eines Stößellösemechanismus
und
Pig. 7 einen Schnitt entlang der Linie 7-7 in
Pig. 2.
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In Fig. 1 und 2 ist ein Bindewerkzeug 10 gezeigt, das den verbesserten Verschließmeohanismus aufweist und
von der allgemeinen Art istf wie sie in der oben erwähnten
deutschen Patentanmeldung S 16 998 dargestellt ist,
und nur die Teile des Werkzeugs, die sich auf den Ter-3chließmeohanisnus
gemäß der Erfindung beziehen, sind dargestellt worden. Das Werkzeug 10 weist ein Unterteil
12 mit einem Aufhängegriff 14 auf, der in einen Aufhängehaken 16 endet, der über dem Schwerpunkt des Werkzeuges
liegt. Das Unterteil 12 hat einen flachen Boden 18 (Pig. 2), der auf den zu bindenden Gegenstand aufgelegt werden kann.
Ein iaar im Abstand voneinander angeordnete Tragflächen 20 und 22 ragen seitlich von einer Seite des Unterteils
hervor und bilden einen Spalt 24, der lang genug ist, um
den Eintritt der Backen des Verschließmechanismus zum Umbiegen
eines Metall Verschlusses S (Fig. 1) um die iiborlappten Abschnitte eines Lie tall band es zu ermöglichen.
Der Vers chließnie clianisnius is b. mit 30 bezeichnet,
und die aufgestapelten Verschlüsse S v/erden von einem Hagazin 32 aus mitteln oinea Auswerferarmeü 34 (siehe
auch Pig. 7) zugeführt, der den untersten Verschluß berührt
und ihn zwischen die Backen des Verschließmecha,-nismus
30 schiebt. Der Ausv/erferarra 34 und das Llagazin 3-werden
auf einem Hauptrahmen 36 getragen, von den verschiedene
Teile in Pig. 1 und 2 in Erscheinung treten.
Der Rahmen ist mittels Schrauben 38 an dem Unterteil 12 befestigt und trägt ein kombiniertes Ventil- und Zylindergehäuse
40, das einen Zylinderabschnitt 42 und einen Ventilabschnitt 44 aufweist. Der Ventilmechanismus v/ird un-
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ter der Kontrolle eines Paares von Hebeln 46 und 48 betätigt,
um den Bandspann-, -verschließ- und -schneidevorgang einzuleiten.
Am vorderen Ende des Unterteils 12 ragt eine Stütze 50 nach oben und trägt eine Schwenkwelle 52 für einen
schwenkbaren Rahmen 53» auf dem ein pneumatischer Spannmotor 54 angeordnet isHt. Ein Zuführrad 56 auf einer Welle
58 arbeitet mit einer gezähnten Stützunterlage 60 auf ™
dem Unterteil 12 zusammen, die den unteren überlappenden
Abschnitt des Bandes ergreift, während das Zuführrad den oberen Absohnitt in Bandspannrichtung vorwärts bewegt.
Die Welle 58 wird von dem Rahmen 53 unter der Schwenkwelle
52 getragen, so daß, wenn Schwenkbewegungen auf
den Rahmen aufgebracht werden, das Zuführrad 56 außer
und in Eingriff mit der Stützunterlage 60 angehoben und abgesenkt werden kann. Lösbare Verriegelungsmittel sind
vorgesehen, um den Rahmen 53 gegen die Wirkung einer Feder festzuhalten. An der Rückseite des Werkzeuges steuert
ein niederdrüokbarer Hebel 62 das Anheben und Absenken
eines hinteren Greifers 64 (Fig. 7), der das freie Ende ^f
des Bandes zum Zeitpunkt des Beschiekens des Werkzeuges festhält.
Naohdem der Vez-schließa.echanismus 30 betätigt wurde,
um den Verschluß S um die überlappenden Abschnitte
der gespannten Schleife herum zu biegen, berührt eine Schneidklinge 66, die auf einer bewegbaren Verschließeinheit
70 getragen wird, einen festen Schneidblock 72, •au das freie Ende des Bandes abzuschneiden.
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BADORI&NAL
Die soweit beschriebene Anordnung ist vollkommen herkömmlich, und die lleuigkeit gemäß der vorliegenden
Erfindung liegt in der Konstruktion und Arbeitsweise- des Verschließmechanismus 30, der nachfolgend im einzelnen
beschrieben wird.
Gemäß Fig. 3» 4 und 5 ist der Verschließmechanismus
30 unter der Steuerung eines vertikal beweglichen Stößels 100 betätigbar, der mit dem Zylinderabschnitt
42 des Gehäuses verbunden und mit einem Schaft 102 und
einem erweiterten Kopf 104 ausgerüstet ist. Der Schaft .
ist an einem Kolben 106 befestigt, der in einem Zylinder 108 angeordnet ist. Der Schaft 102 ragt durch eine Bodenwand
110 des Zylinders 108 hindurch, und der Kopf 104 ist außerhalb des Zylinders angeordnet und in einer vertikalen
Bohrung 112 in einem Backenträger 114"verschiebbar.
Der Kopf des Stößels 100 ist an gegenüberliegenden Seiten mit Absätzen 116 versehen, und das untere Ende
des Kopfes ist in vier Richtungen abgeschrägt, so daß der untere Abschnitt des Stößels nach unten und nach
innen geneigte Seiten 117 hat, die mit einem großen Radius gewölbt sind und in einem kleinen Radius an der
Stelle 118 in den Boden des Stößels übergehen. Diese Seiten bilden Kurvenflächen, die in der Art eine« Keiles
mit einem Paar Verschlußbiege-Backenelementen 120 zusammenarbeiten, um diesen die Verschlußbiegebewegungen zu
erteilen. Der untere Abschnitt des Stößels ist auch mit nach innen geneigten flachen Seiten 122 versehen, die
die Versohließfunktion der Backen nicht beeinträchtigen.
Dieser untere umgekehrte Pyramidenabschnitt des Stößels
100 wird nachfolgend als Keil 124 bezeichnet.
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BAD OFiIGINAl.
BAD OFiIGINAl.
Der Backenträger 114 ist mit einer nach unten ragenden
Seitenplatte 123 (Fig. 1 und 7) versehen, die in Verbindung mit der Schneidklinge 66 einen käfigarti-
gen Raum 174 für die beiden Backenelemente 120 bildet.
Die Schneidklinge 66 ist an dem Backenträger 114 mittels eines fest angeformten quadratischen Ansatzes 125 (Fig. 7)
befestigt, der in eine quadratische öffnung 126 in der Schneidklinge hineinragt und dazu dient, die Schneidklinge
und den Backenträger 114 aufrecht zu halten und sie vertikal zu führen. Ein Federkeil 128 zwischen der Schneidklinge
und der Wand des Verschlußmagazins 32 unterstützt noch die Führung.
Wie es in Fig. 6 und 7 gezeigt ist, hat der Kopf 104 des Stößels 100 eine Kerbe 130 in seiner Außenfläche,
die mit einem Nockenriegel 132 in Form einer in dem Bakkenträger
114 angeordneten Schwenkwelle zusammenarbeitet.
Der Riegel 132 ist mit einer Aussparung 134 versehen, um eine Kante 136 zu bilden, die mit der Kerbe 130 unter
dem Einfluß einer Feder 138 (Fig. 1) in Berührung bringbar ist, um den Träger 114 mit dem Stößel 100 zur gemeinsamen
Bewegung zu verriegeln. Ein Ende 140 des Riegels
132 ragt nach außen hervor und hat eine flache Fläche 142 zum Eingriff mit einem Ansatz 144 an dem Hauptgehäuse,
v/enn sich die Schneidklinge und der Backenträger 114 nach
unten bewegen. V/enn der Nockenriegel den Ansatz berührt, wird eine weitere Abwärtsbewegung des Trägers 114 verhindert,
aber die Winkeldrehung des Riegels 132 schiebt die Kante 13C des Riegels aus der Kerbe 130 heraus, wodurch
der Stößel zur weiteren Abwärtsbewegung freigegeben wird. Während der anfänglichen Abwärtsbewegung des Backenträ-
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gers 114, bevor der Nockenriegel 132 und der Ansatz miteinander
in Berührung gelangen, bewegen sich der Träger
und die Schneidklinge 66 gemeinsam, und es erfolgt keine
relative Backenbev/egung, so daß die beiden Backen nur
dazu dienen, einen Verschluß in seiner lage zu halten,
nachdem der Eingriff zwischen dem Riegel und dem Ansatz
stattgefunden hat, um den Stößel freizugeben, dient
eine anfängliche Abwärtsverschiebung des Stößels relativ zu dem Backenträger 114 dazu, eine schnelle Backenschließbev/egung
zu bewirken, aber nur bis die Verschlußflansche um die Ränder des Bandes herumgebogen worden sind. Danach
dient eine fortgesetzte Abwärtsbewegung des Stößels dazu, den endgültigen Kerbvorgang zu bewirken, bei dem
da3 Band fest zwischen den VerschlUßflanschen und der
Krone des Verschlusses zusammengepreßt wird und verschiedene Bleciiteile in der Art eingekerbt werden, wie sie in
der oben erwähnten deutschen Patentanmeldung 8 76 998
beschrieben ist.
Gemäß Fig. 3, 4 'und 5 besteht jedes Backeneleuent
aus einer Vielzahl von im Abstand voneinander parallel angeordneten Abschnitten 14S und dazwischen liegenden
Kerbstangen 150. Weitere Kerbstangen 154 liegen außer- halb
der Backenelemente, wie es in ^ig* 7 gezeigt ist.
Jedes Backenelemenb 120 ist zur Schwenkbewegung um eine horizontale Achse mittels eines festen Lagerstiftes 156
gelagert, dessen Enden in der Schneidklinge 66 und in der Seitenplatte 123 befestigt sind. Die. Kerbstangen 150
sind gleich, und die äußeren Enden jeder Stange sind an
den Backenelementen durch fliegende Stifte 15^ angelenkte,
die durch die Bad kenabschnitt mit loser Fassung, hindurch-
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ragen. Langlöoher 160 in den Stangen 150 nehmen die Stifte 156 auf. Die unteren Enden der Baokenelemente
bilden die eigentlichen Backen 162, die gegeneinander und voneinander fort bewegbar sind, wenn sioh die Backen
in entgegengesetzten Richtungen verschwenken. Sohnale
Nuten 164 in den Backen halten die Verschlüsse S fest, wenn sie nacheinander von den LIagasin 32 aus zugeführt
werden. < g|
Der Keil 124 arbeitet mit einem Paar Kurvenfolgerollen
170 an den oberen Enden der Backenelenente 120 zusammen, und diese Rollen sind auf Zapfen 172 drehbar
gelagert. Eine Abwärtsbewa^ung des Stößels 100 relativ
zu den Backenträger 114 veranlaßt den Keil 124 des Stößels
zwischen die beiden Rollen 170 einzudringen und sie auseinander zu drücken, wodurch eine Schwenkung der Bakkenelenente
120 in entgegengesetzte Richtungen und dadurch eine Einwärtsbewegung der Backen 162 zun Zweck des
Zusammendrücken des Verschlusses bewirkt wird. Um die Backen während der Aufwärtsbewegung des Stößels wieder
zurückzuziehen,sind die oberen ünden eines Paares von ™
Hebeln 176 auf einen Stift 178 schwenkbar gelagert, der durch den Kopf 104 hindurchragt. Die unteren Enden der
Hebel haben Schlitze 180 sun Aufnehmen der Zapfen 172.
Beim Betrieb des Verschließmechanisiaus, wenn der
Kolben 106 angehoben ist, befindet sich der Stößel in der in Pig. 3 gezeigten Lage, und der Backenträger 114
ist angehoben. Die Zughebel 176 halten die Backen 162 in ihrer Lage maximaler öffnung und weit genug auseinander,
uu einen Verschluß S unter der Einwirkung des Auswerfer-
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armes 34 aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt berühren sich
die beiden Rollen 170. Wenn sich der Stößel abwärts bewegt j wird der Träger 114 mit der gesamten Verschließ- einheit
abgesenkt und trägt den Verschluß S nach unten in eine sattelartige Lage auf den überlappenden Abschnitten
des Bandes. Y/ährend dieser Abwärtsbewegung arbeitet
die Schneidklinge 66 mit dem Schneidblock 72 zusammen, um den oberen Abschnitt des Bandes abzuschneiden. Eine
Abwärtsbewegung des Backenträgers setzt sich fort, bis der Nockenriegel 132 den Ansatz 144 berührt und damit
eine v/eitere Abwärtsbewegung des Trägers verhindert, während er den Stößel zur weiteren Abwärtsbewegung freigibt.
Wenn sich der Stößel weiter nach unten bewegt, berühren
die stark gekrümmten Stellen 118 des Keiles 124 die Rollen
170, um den Backensohließ- und Verschlußbiegevorgang einzuleiten.
Es ist zu bemerken, daß der Keil anfänglich die Rollen 170 an Stellen berührt, die auf vertikalen Ebenen
liegen, die dioht an den Achsen der Rollen verlaufen, so daß die mechanische Wirkung, die dazu neigt', die Rollen
auseinander zu bewegen, gering ist, während die daraus resultierende Bewegung der Rollen schnell verläuft.
Nachdem die Rollen 170.auf die flach gewölbten Seiten
117 gelangt sind, tritt ein steiler Kurvenwinkel in Aktion und übt eine starke auseinanderdrückende Kraft auf die
Rollen 170 aus, die notwendig ist, um den Kerbvorgang durchzuführen. ■
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^o -
Aus der obigen Beschreibung wird verständlich sein, daß die Gegenkraft, die auf den Stößel während seiner Abwärtsbewegung
ausgeübt wird, über seinen gesamten Hub ausgeglichen ist. Das wird erzielt durch Verwendung eines
kleinen Kurvenwinkels zum Erhöhen der Gegenkraft und zum Erzeugen einer schnellen Backenschließbewegung während
des Biegeabschnitts des Taktes, wo der Verschlußwiderstand gering ist, und durch Verwenden eines großen Kurvenwinkels
zum Erzeugen einer langsamen Backenschließbewegung mit hohem
Druck, wenn der Vers chiußwij^derstand während des Kerbvorganges
groß ist.
Die Rückführung; der Verschlußbiegebacken in ihre ■
Aus^angslagen zum Freigeben des umgebogenen Verschlusses S und zum Aufnehmen eines neuen Verschlusses wird durchgeführt
durch die Hubwirkung der Zughebel 176? wenn sich
der Stößel nach oben bev/egt. Eine Aufwärtsbewegung dieser Hebel schwenkt die beiden Backenelomente 120 in entgegengesetzte Richtungen, bis sich die beiden Rollen 170 berühren.
Zu diesem Zeitpunkt berührt der llockenriegel 132
wieder die Kerbe 1JO in dem Stößelkopf 104, und der Bakkenträger
114 wird in seine oberste lage angehoben, so daß die Teile die in Fig. 3 gezeigten Lagen einnehmen.
In Verbindung mit der Rückführung des Stößels 100
wird durch die Rollen 170 auf den Flächen 117 and 118
keine Kurvenwirkung ausgeübt, so daß diese Rollen sich
während der Backenöffnungsbewegungen nicht drehen. Durch diese Anordnung und durch die Tatsache, daß die Rollen
nicht gezwungen werden, ihre Drehrichtung zu ändern, wird ' die lebensdauer des Werkzeugs wesentlich erhöht, da keine
Notwendigkeit des lageraustausches auftritt.
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Claims (10)
1. Bindewerkzeug mit einer Yerschlußbiegeeinheit von der Art mit'gegenüberliegenden Backen, einem Backenträger, einem auf dem Träger vertikal bewegbaren Backenbetätigungselement,
einem Paar Backenelementen, die an im Abstand angeordneten Stellen an dem Backenträger zwischen
ihren Enden angelenkt sind, und gegenüberliegenden den Versohluß berührenden Backen an den unteren Enden
der Backenelemente, die gegeneinander und voneinander fort zwischen geschlossenen und offenen.Lagen bewegbar
sind, gekennzeichnet durch einen Keil (124), der von dem Backenbetätigungselement (100) getragen v/ird und zum auseinanderdrückenden
Eindringen zwischen die oberen Enden der Backenelemente (120) und zum Herausziehen aus den
oberen Enden derselben angeordnet ist, eine entsprechende Schließ- und Öffnungsbewegung der Backen (162) hervorzurufen,
und Mittel (106, 108) zum Bewegen des Backenbetätigungselementes (100).
2. Bindewerkzeug nach Anspruoh 1, gekennzeichnet durch eine Antifriktionsrolle (170) am oberen Ende jedes
Backenelementes (120), wobei diese Rollen mit dem Keil (124) in Berührung bringbar sind und dazu dienen, die
auseinanderdrückende Wirkung derselben auf die Backenelemente (120) zu übertragen.
3. Bindewerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hollen (170) in der offenen Lage der Backen (162) einander tangential berühren und dadurch
das Ausmaß der Öffnungsbewegung der Backen begrenzen.
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BAD ORIGINAL >v
4· Bindewerkzeug nach Anspruch 2, gekennzeichnet
durch eine Freiganghebelverbindung (172, 176, 173, 180) zwischen dem Backenbetätigungselement (100) und dem oberen
Ende jedes Backenelementes (120), die wirksam ist, uu die Backen (162) während der Aufwärtsbewegung des
Backenbetätigungselementes (100) in ihre offene lage
zurückzuführen.
5» Bindewerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekenn- w
zeichnet, daß die Rollen (170) anfänglich mit dem Keil
(124) an Stellen in Berührung bringbar sind, die auf vertikalen Schnittebenen liegen, die dicht an den Achsen
der jeweiligen Rollen vorbeilaufen.
6. Bindewerkzeug mit einer Verschlußbiegeeinheit von der Art mit gegenüberliegenden Baoken zum Umbiegen
eines Verschlusses mit einem Kronenabschnitt mit nach unten ragenden Seitenflanschen um die übei^lappenden Absohnitte
einer Bandscliloif e, wobei diese Einheit einen
Backenträger, einen vertikal in diesem Träger hin- und herbeweglichen Stößel, ein Paar Backenelemento, die an ^j
ir. Abstand voneinander liegenden Stellen an dem Backenträger zwischen ihren Enden angelenkt sind, und an den
unteren Enden der Backenelemente angeordnete gegenüberliegende den Verschluß berührende Backen einschließt,
die gegeneinander und voneinander fort zwischen geschlossenen
und offenen Lagen bewegbar sind und während ihrer Schließbewegung mit den Verschlußflanschen in Berührung
bringbar sind, ura anfänglich ein fortschreitendes Umbiegen derselben um die überlappenden Abschnitte zu bewirken
und anschließend diese Abschnitte zwischen den Flan-
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BAD ORIGINAL ;. ;·^ >
*\ -
- 16 - - ■
sehen und dem Kronenabsohnitt zusammenzudrücken, gekennzeichnet durch einen Keil (124·), der von dem Stößel (100)
getragen wird und während dessen Abwärtsbewegung wirksam
ist, um zwischen die oberen Enden der Baokenelemente (120) einzudringen und eine nockenartige und auseinanderdrückende Wirkung auf sie auszuüben, um dadurch die Backenelemente
(120) in entgegengesetzte Richtungen zu verschwenken, um eine Schließbewegung der Backen (162) zu bewirken,
wobei dieser Keil (124) mit Kurvenflächen (118) mit weitem Kurvenwinkel und geringem Arbeitsgewinn versehen i-st,
um eine anfängliche schnelle auseinanderdrückende Wirkung und infolgedessen eine schnelle Backenschließbewegung
während des Biegeabschnitts des Verschlußbiegevorganges auszuüben, und mit Kurvenfläohen (117) mit spitzem
Winkel und relativ hohem Arbeitsgewinn, um eine endgültige und relativ geringe auseinanderdrückende "Wirkung
und infolgedessen eine relative Baokenschließbewegung
während des Bandpreßabschnitts des Biegevorganges auszuüben, und Mittel (106, 108) zum Hin- und Herbewegen der
Backenelemente (120).
7. Bindewerkzeug nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine-an dem oberen Ende jedes Baokenelementes (120)
angeordnete Antifriktionsrolle (170), wobei diese'Rollen
mit den Kurvenfläohen (117, 118) des Keiles (124) in Berührung
bringbar sind und dazu dienen, die auseinanderdrückende Wirkung desselben auf die Backenelemente (120)
zu übertragen.
8. Bindewerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, .daß die Rollen (170) in der offenen lage der
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-17-
Backen (162) einander tangential berühren und dadurch
das Ausmaß der Öffnungsbewegung der Backen begrenzen.
9. Bindewerkzeug nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Freiganghebelverbindung (172, 176, 178, 180)
zwischen dem Backenbetätigungselement (100) und dem oberen Ende Jedes Baokenelementes (120) zum Zurückführen
der Backen (162) in ihre offene lage während der Aufwärtsbewegung
des Stößels (100).
10. Bindewerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenflächen (117) mit spitzem
Kurvenwinkel anfänglich mit den Rollen (170) an Stellen in Berührung bringbar sind, die auf vertikalen Schnittebenen
in dichter Nähe an den vertikalen Axialebenen der Rollen liegen.
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, Ti .
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US68771667A | 1967-12-04 | 1967-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1811793A1 true DE1811793A1 (de) | 1969-07-03 |
Family
ID=24761547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681811793 Pending DE1811793A1 (de) | 1967-12-04 | 1968-11-29 | Verschliessmechanismus fuer Bindemaschinen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3550646A (de) |
| BE (1) | BE724890A (de) |
| DE (1) | DE1811793A1 (de) |
| GB (1) | GB1230478A (de) |
| NL (1) | NL145183B (de) |
-
1967
- 1967-12-04 US US687716A patent/US3550646A/en not_active Expired - Lifetime
-
1968
- 1968-11-22 GB GB1230478D patent/GB1230478A/en not_active Expired
- 1968-11-29 DE DE19681811793 patent/DE1811793A1/de active Pending
- 1968-12-04 BE BE724890D patent/BE724890A/xx not_active IP Right Cessation
- 1968-12-04 NL NL686817378A patent/NL145183B/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3550646A (en) | 1970-12-29 |
| NL6817378A (de) | 1969-06-06 |
| NL145183B (nl) | 1975-03-17 |
| GB1230478A (de) | 1971-05-05 |
| BE724890A (de) | 1969-06-04 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |