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DE1811163A1 - Vorrichtung zum Verlagern eines Teiles des Gewichtes eines Anhaengers oder einer Landmaschine auf einen Schlepper - Google Patents

Vorrichtung zum Verlagern eines Teiles des Gewichtes eines Anhaengers oder einer Landmaschine auf einen Schlepper

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DE1811163A1
DE1811163A1 DE19681811163 DE1811163A DE1811163A1 DE 1811163 A1 DE1811163 A1 DE 1811163A1 DE 19681811163 DE19681811163 DE 19681811163 DE 1811163 A DE1811163 A DE 1811163A DE 1811163 A1 DE1811163 A1 DE 1811163A1
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DE
Germany
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tractor
working cylinder
point
cylinder
drawbar
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DE19681811163
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DE1811163B2 (de
Inventor
Vansyoc Wendell Mason
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Deere and Co
Original Assignee
Deere and Co
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Publication date
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    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
    • A01B63/145Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors for controlling weight transfer between implements and tractor wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/06Semi-trailers
    • B62D53/068Semi-trailers having devices to equalise or modify the load between the fifth wheel and the rear wheels

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Description

Vorrichtung zum Verlagern eines leilos des Gewichtes eines Anhängers oder einer Landmaschine auf einen Schlepper
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verlagern eines !Teiles des Gewichtes eines Anhängers oder einer Landmaschine auf einen mindestens zv/ei vertikal oder annähernd vertikal übereinaiiderliegendG Anschlußstellen aufweisenden Schlepper, wobei mindestens eine der Anschlußstellen höhenverstellbar ist.
Eine bekannte Vorrichtung obiger Gattung weist einen an das Dreipunktgestänge eines Ackerschleppers anbaubaren Rahmen auf, an den geräteseitig die Zugdeichsel dos anzuhängenden Gerätes anochließbar und der darüber hinaus mit der Zugdeichsel über ein kräfteübertragendes Element, z.B. eine Kette, verbunden sein kann, so daß beim Anheben des Dreiptuiktgestänges über die Lenker auf die Hinterachse des Schleppers zusätzliche Last übertragen wird.
Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, die bekannte Vorrichtung zum Verlagern eines Teiles des Gewichtes eines Anhängers oder einer Landmaschine auf den Schlepper vorteilhafter auszubilden. Diese Aufgabe ist gernäß der Erfindung dadurch gelöst worden, daß eine der Anschlußstellen mit der Zugdeichsel des Anhängers bzw. der Landmaschine oder mit dem Schlepper über einen druckbeaufschlagbaren Arbeitszylinder verbunden ist. Auf diese V/eise kann zunächst eine sogenannte Raddruckverstärkung durch Höhenverstellung einer Anschlußstelle erreicht werden, die dadurch verstärkbar ist, daß zusätzlich der druckbeaufschlagbarβ Arbeitszylinder betätigt wird. Andererseits wird aber auch echon durch bloßes Beaufschlagen des Arbeitszylinders ein Ansteigen des Raddruckes erzielt.
Vorteilhaft ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Arbeite sylinder doppelseitig beaufschlagbar, so daß, wenn der ArbeitszylincTo
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im der Raddruckverstärkun^ entgegenvdrkenden Sinn beaufschlagt wird, das angehängte Gerät tiefer in den Boden gedrückt v/erden k?r»n, Bei Berg- und Talfahrten oder bei Arbeiten auf unebenem Geländo lassen sich über den Zylinder die für eine Raddruckverstärkung günstigen "Verte leicht einstellen.
Zweckmäßig ist die dem Arbeitszylinder zugeordnete Anschlußstelle mit Bezug auf die Vertikale oberhalb der die Zugdeichsel aufnehmenden Anschlußstelle angeordnet.
Was die Anschlußstelle im einzelnen anbetrifft, so kann sie über ein am Schlepper vorgesehenes Dreipunktgestänge höhenverstellbar sein. Dies ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung in einfacher Weise dadurch erreichbar, daß die dem Arbeitszylinder zugeordnete und die die Zugdeichsel aufnehmende Anschlußstelle an einem mit dem Dreipunktgestänge verbundenen, vertikalen oder annähernd vertikalen Kupplungsrahmen vorgesehen sind»
Um den Arbeitszylinder vom Schlepper aus betätigen zu können, ohne daß zusätzliche Steuereinrichtungen vorzusehen sind, kann der Arbeitszylinder über die Steuereinrichtung des feststellbaren Dreipunktgestänges betätigbar sein. Im einzelnen ist dabei der Arbeitszylinder zum Hubzylinder der Steuereinrichtung für das Dreipunktgestänge parallel geschaltet und wird gemeinsam mit dem Hubzylinder von einer Pumpe aus gespeist, wobei ein den Zufluß zu beiden Zylindern oder nur zu einem zulassendes Ventil vorgesehen ist«
In den Zeichnungen ist ein in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutertes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes daugestellt. Es zeigtl
Pig· 1 die erfindungsgemäße Raddruckverstärkungseinrichtung in Seitenansicht,
Pig. 2 einen Schnitt entlang die linie 2s2 in Fig. 1, jedoch gegenüber Fig. 1 in größerem Maßstab,
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Fig. 3 einen Schnitt entlang die Linie 3x3 in Piß· 1, Fig« 4 die Steuereinrichtung in schematischer Darstellung,
Fig. 5 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1, jedoch eine andere Anordnung des Arbeitszylinders zeigend,
Fig. 6 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1, wobei jedoch der Ackerschlepper nicht mit einer Regelhydraulikanlage versehen ist,
Fig. 7 eine Raddruckverstärkimgseinrichtung für mit einer Zapfwelle versehene Ackerschlepper,
Fig. 8 einen Schnitt entlang die linie 8;8 in Fiß. 7·
In den Zeichnungen ist mit 10 ein Ackerschlepper mit einem rückwärtigen Getriebegehäuse 12 sowie mit Treibrädern 14 schematisch dargestellt, der beim Ausführuncsbeispiel nr-.ch Fig» 1 mit einer Regelhydraulik versehen ist und hierzu einen unter dem Getriebegehäuse 12 angeordneten Reglerrahmen 16 aufweist, dessen Meßwertgeber 20 in einem vom Getriebegehäuse 12 aufgenommenen Gehäuseteil lagert. Der Meßwertgeber 20 ist derart gelagert, daß Endteile 24 über seine Lagerstellen 22 überstehen und in den Seitenteilen des Reglerrahmens 16 aufgenommen sind. Hierbei ist das in Fahrtrichtung gesehen vorn liegende Ende des Reglerrahmens über eine axiales Spiel zulassende Verbindung 26 mit dem Getriebegehäuse verbunden, so daß der Reglerrahraen eine begrenzte Bewegung in Fahrzeuglängsrichtung ausführen kann. Bei einer solchen Bewegung werden beim Übertragen einer Zugkraft über die unteren lenker 28 auf den Reglerrahmen die überstehenden Enden 24 des Meßwertgebers 20 abgebogen« Die unteren Lenker sind zusammen mit dem oberen Lenker 30 Bestandteil des Dreipunktgestänges.
Der Reglerrahmen 16 bildet zusammen mit den unteren' Lenkern 28
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land äsm oberen lenker 30 eine Anhängevorrichtung, die Über einen Regelmechiinieraus auf einem &m Schlepper vorgesehenen Hubzylinder 32, wie er in Piß» 4 dargestellt ist, einwirkt· Letzterer betätigt äio Hubwello 34, deren Kubarme 3β über Hubs tanken 38.. mit den unteren Lenkern 28 verbunden sind*
Zum Regelmechanirmus öer RegelhydrauXikanlage gehört der bereits erv/ähnte Neßwertgeber 20, dessen Hittenbereich bei auftretenden Zugkräften nach vorn ausgebogen Bind, wodurch wiederum der in Pie» 4 dargestellte Steuerfreie anspricht» Dabei wird der Hubzylinder 32 betätigt und die unteren Lenker 28 an^ehobon oder abgesenkt» Die Kegelhydraulikanlaijo besteht im einzelnen aus einer bei 40 an den Gehäuseteil 18 angelenkten Keglerstand 42, deren unteres Ende über eine Feder 44 gegen den mittleren Bereich dea lleßviertgebers 20 gezogen wird. Das obere Ende der Eeglcrstan^e ist schwenkbar bei 46 mit dem unteren Ende eines weiteren Hebels 43 verbunden, dessen oberes Ende über eine Stange 50 mit einem vom Schlepperfahrer leicht erreichbaren Handhebel 52 verbunden ißt» Wittig am Hebel 48 greift ein Gestänge 54 zur Verbindung mit einem Ventil 56 «in, das in einzelnen, wie Pie» 4 zeigt, drei verschiedene Stellungen einnehmen kann« Das Ventil 5β lot über eine Leitung 59 mit den sweckmäßig einseitig beaufschlagbaren Hubzylinder 32 verbunden* Wird nun das Ventil aus seiner in Pig· 4 dargestellten neutralstellung in eine eeiner Bndstellungen verschoben, so wird öer Hubzylinder 32 mit der Pumpe P verbunden, also beaufschlagt, oder in der anderen Endatellung des Ventils 56 mit einem Sammelbehälter 58 verbunden, bo daß das Druckmedium aus dem Hubzylinder drucklos abfließen kann» Bei Beaufschlagung des Hubzylinder 32 wird di© Hubwelle 34 verdreht. Die Betätigung des Ventils 56 kann manuell, d.h· Über den Handhebel 52 aber auch automatisch, d»h« über die Eegelhydraulikanlage, und ewar den Meßwertgeber 20, die Reglerstange 42, den weiteren Hebel 48 und das Gestänge 54 erfoleen, eo daß, um die Zugkraft konstant zu halten, bei Änderungen öer Sugkraft ein, beispiels-» weise an das Dreipunktgestänge angebautes Gerät angehoben oder abgesenkt wird*
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Im Ausfi&rungsbeispiel nach Fig. 1 sind die unteren lenker mit einen gezogenen Gerät, und zwar mit einer einen Ilauptrahraen 60 und Bodenbearbeitungswerkzeuge 62 aufweisenden Scheibenegge verbunden. Selbstverständlich kann einstelle der Scheibenegge auch ein auf Eädern laufender Anhänger vorgesehen sein« Die Bodenbearbeitungswerkzeuge 62 wären dann durch die Räder des Anhängers zu ersetzen·
Wie ferner aus den Zeichnungen hervorgeht, ist an den Haupt-.rahmen 60 eine Zugdeichsel 64 angelenktf deren vorderes Ende, wie Pig. 3 zeigt, eine Zugöse 66 aufweist. Zum Anschluß der Zugöse an die unteren Lenker 28 und den oberen Lenker 30 ist ein Kupplungsrahmen 68 vorgesehen, dessen untere Enden bei 70 mit den
bei unteren Lenkern 28 und dessen oberer !Teil 72 mit den oberen lenker 30 verbunden ist, Eine Ackerschiene 74 verbindet die unteren Enden des Kupplungsrahnens niteinander und kann einen Zugbolzen zum Anschluß der Zugöse 66 aufnehmen. Somit ist das angehängte Gerät an den Schlepper über den KupTjlunjsrahnen 68 und die unteren Lenker 28, die bei 79 an &en Eeglerrahr.ien 16 schwenkbar angeschlossen sind, angehängt, wobei jedoch, wenn Änderungen in der Zugleistung auftreten und damit die Kubwelle 34 verdreht wird, das vordere Ende der Zugdeichsel 64 lediglich angehoben oder gesenkt wird. Um aber erreichen au können, daß ein Teil des Gerätegewichtes auf den Ackerschlepper übertragen wird,, um dessen Zugleistung zu vergrößern, ist der Kupplungsrahmen ferner über ein kräfteübertragende3 Element mit der Zugdeichsel verbunden. Hierzu 1st der Kupplungsrahmen 68 mit einem Haken 78 versehen, der zu der Anlenkstelle der Zugöse 66 an der Ackerschiene 74 über den Zugbolzen 76 einen vertikalen Abstand aufweist. Eine weitere Anlenkstelle 80 in Form einer Öse od.dgl. ist an der Zugdeichsel rückwärtig hinter der Zugöse 66 vorgesehen. Als krafteübertragendes.Element dient beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ein doppelseitig beaufschlagbarer, ferngesteuerter, zwischen dem Haken 7δ und. der Anlenkstelle 80 vorgesehener Zylinder 82. Solche Zylinder werden vielfach bei Schleppern dieser Größenklasse als Bestandteil "der Standardausrüstung mitgeliefert. Zweckmäßig ist das eine Ende
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des doppelseitig beaufschlagbaren'Zylinders 82 mit einer Öse 84 versehen, die in den Haken 78 am Kupplungsrahmen eingehängt werden kann, während das andere Ende des Zylinders ebenfalls eine Öse 86 aufweist, um die Verbindung mit der Öse 80 an der Zugdeichsel zu erleichtern. Der Zylinder 82 ist ferner mit dem Hydrauliksystem des Schleppers über zwei Zuführleitungen 88 verbunden, deren Anschlußstellen am Schlepper mit 20 bezeichnet sind.
Beim dargestellten Ausführungsbeiopiel kann, wie.Pig. 4 zeigt 9 zusätzlich ein zwischen zwei Endstellungen verschiebbares Ventil SP. vorgesehen sein, in dessen einer, in Pig* 4 nicht dargestellten Endstellung der Durchfluß zum doppelseitig beaufschlagbaren Zylinder unterbrochen ist. Das Ventil 92 ist zwischen den Druckleitungen und einem Paar an der Auslaßseite dea Ventils 56 angreifende: Zuflußleitungen 94 vorgesehen, von denen eine mit der'Leitung 59 zum Hubzylinder 32 parallel geschaltet ist« Somit kann also in der gerade beschriebenen Stellung des Ventils 92 lediglich der Hubzylinder 32 beaufschlagt bzw» mit dem Sammelbehälter verbunden werden. Andererseits wird, wenn sich das Ventil 92 in der in Fig« wiedergegebenen Stellung befindet, die Verbindung zwischen den Leitungen 94 und 88 hergestellt, so daß bei Betätigung des Ventils ebenfalls der doppelseitig beaufschlagbare Zylinder 82 ein- oder ausgefahren werden kann«
Des weiteren ist es von Vorteil,, wenn bei den dargestellten Ausführungsbeispielen die jeweilige Stellung des Dreipunktgestänges feststellbar istj, d.ho daß die Hubbewegung blockiert werden kann,, Normalerweise wird der Schlepperfahrer den Handhebel 62 betätigen» um die Höhe der unteren lenker 28 einstellen zu können· Danach wird das. Ventil geschlossen und die Einrichtung mechanisch oder hydraulisch blockiert, so daß das Dreipunktgestänge nicht mehr bewegt werden kann« Dies 1st mit einer in Pig* 1 mit 96 bezeichneten Feststellvorrichtung möglich .So nit kann also» wenn das Drei-' punktgestänge mechanisch festgestellt wurde und der . Hubzylinder nicht mehr verschiebbar ist, lediglich der doppelseitig beaufschlc.^- bare Zylinder 82 betätigt werdens sofern sich das Ventil 92 in''. seiner in Pig« 4 dargestellten Position befindet» Wie ferner aus
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den Zeichnungen hervorgeht, ist, sobald der doppelseitig beaufschießbare Zylinder 82 eingefahren wird, der Abstend zwischen den zwei'Anlenksteilen, d.h. dem Haken 78 und der Anlenksteile 80 verkürzbar und eine Hübkraft auf die Zugdeichsel 64 ausübbar. Diese Kraft wiederum wird über den oberen Lenker 30 auf den Schlepper übertragen, so daß ein Teil dos Gerätegewichtes auf den Schlep per zur Verbesserung seiner Zugleistung oder zur Verminderung des Schlupfes übertragen werden kann· Dies kann manuell über den Handhebel 52 oder automatisch durch die Regelhyaraulikanlage, wie sie vorstehend beschrieben wurde, erreicht werden, wobei die unteren Lenker 28 bei auftretenden Zugkräften den Meßwertgeber 20 ausbiegen, der dann das entsprechende Signal den Eegelmechanir.inus aufgibt. Ein Ansteigen der Zugleistung bewirkt einen geringeren Schlupf, da Versuche mit dem vorliegenuen Ausführungsbeispiol gezeigt haben, daß der Schlupf dann ungefähr um ein Viertel verringert werden kam. Auch bei Arbeiten in hügeligen Gelände werden mit dieser Eaddruckverstärkung äußerst günstige V/arte erreicht. Y/enn das Dreipunktgestänge über die Feststellvorrichtung 96 blockiert ist, bleibt das Gewicht an der Anhangeschieno konstant, wobei jedoch der doppelseitig beaufschlagbare Zylinder 82 ein- und ausgefahren werden kann, so daß die Raddruclrverstärkungseinrichtung auch bei Berg- und Talfahrten oder bei Arbeiten auf unebenem Gelände einwandfrei arbeitet. Wenn große Zugkräfte auftreten, steigt der Druck im doppelseitig beaufschlagbaren Zylinder an und ebenfalls die Zugkraft im oberen Lenker 30, wodurch die Zugkraft in den unteren Lenkern 28 abnimmt*
Das in Fig. 5 wiedergegebene Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von der Ausführung nach Fig. 1 und 3 lediglich in der Anordnung des doppelseitig beaufschlagbaren Zylinders 82, d.h. das kräfteübertragende Element ist anders angeordnet. Jedoch ist die Wirkung die gleiche. Im einzelnen ist der obere Lenker 30 durch den doppelseitig beaufschlagbaren Zylinder 82 ersetztf der also dann zwischen der Anlenkstelle 72 am Kupplungsrahmen 68 und einer •Anschlußstelle 98 ara Schlepper vorgesehen ist, an die normalerweise das frontseitige Ende des oberen Lenkers anschließbar ist,
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Ein auf Zug beanspruchbares Element, beim Ausführungsbeispiel eine Kette 100, ist zwischen dem Haken 78 am Kupplungsrahmen und der Öse 80 auf der Zugdeichsel 64 vorgesehen. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig,- 1 bis 3 ist der Kupplungsrahmen 68 durch den oberen Lenker 30 abgestützt, so daß er nicht um seine Anlenk~ Bteile an die unteren Lenker verschwenkt werden kann. Bei der Ausführungsform nach Fig» 5 dagegen kann der Kupplungsrahmen um die Anlegestelle 70 an die unteren Lenker 28 verschwenken, da er über den doppelseitig beaufschlagbaren Zylinder 82 verkippt werden kann, wenn der Raddruck verstärkt und der doppelseitig beaufschlagbare Zylinder 82 eingefahren wird» Hierbei wird die auf die Zugdeichsel über die Kette wirkende Hubkraft größer«
Auch das in Fig· 6 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von der Ausführungsf oria nach Fig. 1 und 3· im wesentlichen .dadurch, daß der dargestellte Schlepper nicht mit einer automatischen Regelhydraulikanlage versehen ist. Im einzelnen greifen die unteren Lenker 102 bei 104 am Schlepper an, während der obere Lenker 106 ähnlich wie der Lenker 30 in Fig, | angeordnet ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wiederum sind die rückwärtigen Enden des Dreipunktgestänges mit dem Kupplungsrahmen 68 verbunden, zwischen dem und der Zugdeichsel 64 der doppelseitig beaufschlagbare Zylinder vorgesehen ist, dessen Zuführleitungen direkt am Schlepper angeßchlossen sind und der manuell Über den Handhebel 52 betätigt werden kann· ' .
Auch mit den in den Fig. 7 und 8 vdedergegebenen AusfUhrungsbeißpiel Ist die gleiche Wirkung wie mit den Ausführungsformen nach Fig· 1» 3» 5 und 6 erreichbar. Der hier dargestellte Schlepper ist mit einer Zapfwelle 108 versehen und die Zugdeichsel des angehängten Gerätes ist mit 110 bezeichnet und greift mit ihrer Zug-Öse 112 an einer unterhalb der Zapfwelle 108 gelegenen Stalle an dem am Dreipunktgestänge vorgesehenen Kupplungsrahmen an* Auch bei . dieser Aueführungsform sind die unteren Lenker 114 und der obere Lenker 116 mit dem Kupplungsrahmen 118 verbunden» der in etwa dem
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vorstehend beschriebenen Kupplungsrahmen 68 entspricht· Infolge der vorgesehenen Zapfwelle ist das Dreipunktgestänge zusammen mit dom Kupplungsrahmen 118 angehoben und durch die Feststellvorrichtung 96 oder durch hydraulische Mittel festgestellt. Ferner ist ein zusätzlicher Rahmen 120 vorgesehen, der ein Paar transversal zueinander ausgerichtete' Zugbolzen 122 aufweist, die vom Kupplungsrahmen 118 aufgenommen werden, während ein oberer Querzapfen 124 im oberen Zughaken 126 am Kupplungsrahmen lagert« Der Rahmen 120 ist somit mit dem Kupplungsrahmen 118 starr verbunden und seinerseits mit einem Anschlußteil 128 zur Aufnahme des doppelseitig beaufschlagbaren Zylinders 82 versehen. Der Zylinder selbst ist an seinem äußeren Ende über eine Kette 130 mit der an der Zugdeichsel vorgesehenen Anlenkstelle 132 verbunden, die der Anlegestelle 80 nach dem Ausführungsbeispiel in Fig« 1 bis 3 entspricht· Der Rahmen 120 weist, wie Fig. 8 zeigt, nach unten zeigende Schenkel auf, die konvergierend angeordnet und mit einem Zugstück 136 verbunden sind, an das wiederum die Zugöse 112 der Zugdeichsel an~ hängbar ist· Hierdurch ist das Zugstück unterhalb der Zapfwelle angeordnet, wobei die konvergierende Anordnung der Schenkel es ohne weiteres zuläßt, daß an die Zapfwelle 108 eine Gelenkwelle anschließbar ist. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 und 8 ist der Schlepper nicht mit einer Regelhyciraulikanlago versehen, doch kann eine solche vorgesehen werden.
Patentansprüche
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Claims (1)

  1. Pat entansprüehe
    1* Vorrichtung zum Verlasern eines Teiles des Gewichtes eines Anhängers oder einer Landmaschine auf einen mindestens zwei vertikal oder annähernd vertikal übereinanderliegencle Anschlußstellen aufweisenden Schlepper» wobei mindestens eine der Anschlußstollen höhenverstellbar ist, dadurch gekennzeichnet! daß eine der Anschlußstellen (72, 78 bzw· 128 bzw. 70 bzw» 136) mit der Zugdeichsel (64 bzw. 110) des Anhängers bzw« der Landmaschine (60, 62) oder mit W den Schlepper (10) über einen druckbeaufschlagbaren Arbeitszylinder (82) verbunden ist,
    2· Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines doppelseitig bcaufschlagbaren \ ArbeitsZylinders (82).
    3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 29 dadurch gekenn« . zeichnet, daß die el em Arbeitszylinder £82) zugeordnete Anschlußstelle (72.')sv/, 78 bzw* 123) mit Bezug auf die Vertikale oberhalb der die Zugdeichsel (64 bzw« 110) aufnehmenden Anschlußstelle (70 bzw« 136) angeordnet ist«
    4· Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen . Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Arbeitszylinder (82) zugeordnete Anschlußstelle (72 bzw· 78 bzw· 128) über ein aia Schlepper (10) vorgese« henes Dreipunktgestänge (28, 30 bzw. 102, 106 bzw» 114·116) höhenverstellbar ist·
    5· Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüehe, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Arbeitszylinder (82) zugeordnete und die die Zug-™. deichsel (64 bzw, 110) aufnehmende Anschlußstelle(72
    • bzw. 78 bzw. 128 und 70 bzw. 136) an einem mit dem
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    Dreipunktcestänse (23, 30 bzw. 102, 106 bzw. 114ι 116) verbundenen, vertikalen oder annähernd vertikalen Kupplungsrahmen (68 bzw» 118 bzw, 120) vorgesehen sind. .
    6« Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch, gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (82) über die Steuereinrichtung (50 bis 58) des feststellbaren Dreipunlcteestänges (28, 30 bzw» 102, 106 bzw, 114» 116) betätigbar ist,
    7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch £ekennseichnet, ™ daß der Arbeitszylinder (82) aura Hubzylinder (32) der Steuereinrichtung (50 bis 53) für aas Drei-. punkt£üstänee (23, 30 bzw« 102, 106 bzw. 114» 116) parallel geschaltet ist.
    8. Vorrichtung nach einoa oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dcdurcli. gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (82) und' der Hubzylinder (32) mit einer Pumpe (P) verbauen sind und ein den !Zufluß zu beiden Zylindern oder nur zu einem zulassendes Ventil (92) vorgesehen is-t»
    SAD
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    Leer seite
DE1811163A 1967-11-30 1968-11-27 Vorrichtung zum Verlagern eines Teiles des Gewichtes eines Anhängers oder einer Landmaschine auf einen Schlepper Expired DE1811163C3 (de)

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US68700767A 1967-11-30 1967-11-30

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DE1811163B2 DE1811163B2 (de) 1974-02-14
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