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DE1810919C - Scher- oder Perforiereinrichtung - Google Patents

Scher- oder Perforiereinrichtung

Info

Publication number
DE1810919C
DE1810919C DE1810919C DE 1810919 C DE1810919 C DE 1810919C DE 1810919 C DE1810919 C DE 1810919C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knives
rotor
runner
counter
cutting edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Stig Patriksson Tilburg Sigvard (Niederlande)
Original Assignee
Edet International N.V., Tillburg (Niederlande)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Scher- oder Perforiereinrichtung zum wenigstens teilweisen Querschneiden einer von einer Vorratsrolle abgezogenen Papierbahn, bestehend aus einem mit Messern ausgerüsteten Läufer, wobei die mit ihren Schneidkan- · ten den Läuferumfang überragenden Läufermesser mit ortsfesten Gegenmessern zusammenarbeiten und die Längsachsen beider Messer einen spitzen Winkel bilden.
Die USA.-Patentschrift 3 264 921 zeigt eine Perforiermaschine dieser Art, bei der sowohl die Läufer- als auch die Gegenmesser federnd ausgestaltet sind und gerade verlaufen. Mit einer solchen Maschine läßt sich jedoch kein völlig gleichlaufendes Perforieren erreichen. Außerdem werden die Messer verhältnismäßig rasch stumpf, so daß sie nachgeschliffen werden müssen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine tadellose gleichlaufende Perforierung unter gleichzeitigem Selbstschleifen der Messerschnei- ao den zu erreichen.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß die Gegenmesser mit ihrer Schneidkante in die Bewegungsbahn der ungefederten Läufermesser mit einem kleinen Wert von beispielsweise 0,5 bis 2,5 mm hine;nragen sowie in ihrer Längsrichtung gebogen und mit ihrer konkaven Seite dem Läufer zugekehrt sind, wobei dtr Abstand der bogenförmigen Schneidkante vom Läufermantel in der Umdrehungsrichtung des Läufers immer kleiner wird.
Bei einer ebenfalls bekannten Ausführungsform nach der USA.-Patentschrift 3 073 196 werden an Stelle von Messern Rollen verwendet, die an festen, jedoch einstellbaren Lagern abgestützt sind. Solche Rollen unterscheiden sich aber in ihrer Wirkungsweise grundsätzlich von einem federnd ausgebildeten, eine spezielle Schneidkante aufweisenden Gegenmesser, und es ergibt sich infolgedessen auch ein völlig anderer Verlauf des Schneidvorganges. Erst durch die erfindungsgemäße Konstruktion wird die besonders gute Perforierung neben dem ausgezeichneten Selbstschleifeffekt erreicht.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellen dar
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer Rollmaschine mit eingebautem Perforiermechanismus,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II in F i g. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in F i g. 1.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, ist der Perforiermechanismus der vorliegenden Erfindung zwischen einer Rollmaschine 1 und zwei Einzugwalzen eingebaut, die eine Papierbahn 3 von einer Vorratsrolle (nicht gezeigt) heranführen. js
Der Perforiermechaiiismus ist mit einem Läufer 4 ausgestattet, um den die Papierbahn 3 herumgeführt wird. Der auf Achszapfen S drehbar gelagerte Läufer 4 ist mit zwei in Schlitzen festgeklemmten Feder· Strahlmessern 6 ausgerüstet, die mit ihrer gebrochenen Schneidkante ein kurzes Stück aus dem Außen* umfang des Läufers hervorstehen.
Außerhalb ties Läufers 4 ist eine Reihe ortsfester Regenmesser β angeordnet. Jedes der Gegenmesser 8, das aus etwa 1 mm dickem Federstahl besteht, ist 6j in einer federnden aus Gummibändern 9 bestehen· Einspannvorrichtung aufgehängt, welche ihrer* seits in einer Halterung festgeklemmt sind. Der Fuß 11 der- Halterung 10 ist an einem Baum 12 einstellbar angeordnet, der seinerseits um eine Achse 13 einstellbar ist.
Die Gegenmesser 8 werden gegenüber dem Läufer 4 so eingestellt, daß deren wirksame ungebrochene Gegenhaltekante 14 sich in (etwas überlappend) die Bewegungsbahn der Läufermesser 6 erstreckt. Infolgedessen muß bei Umdrehung des Läufers 4 die durch das Papier verdeckte, gebrochene SchneidkantelS jedes Messers 6 das betreffende Gegenmesser 8 etwas wegdrücken und dabei eine aus einer querlaufenden Reihe »Striche« in der Papierbahn 3 bestehende Perforierlinie einschneiden.
Zwecks Förderung der gegenseitigen Zusammenarbeit zwischen dem Läufermesser 6 und den Gegen messern 8 wird gemäß der Erfindung die Überlappung zwischen dem Läufermesser und den Gegenmessern in Umdrehungsrichtung des Läufers progessiv gesteigert. Zwecks Erhaltung dieser progressiven Überlappung innerhalb praktischer Grenzen ist es zweckmäßig, daß die Gegenmesser 8 in ihrer Längs richtung gebogen sind und deren gewölbte Seite dem Läufer zugewandt ist.
Durch die vorliegende Erfindung wird ein billiger und raumsparender Perforiermechanismus geschnf fen, bei dem ein Durchmesser von nur etwa 1 cm für den Läufer ausreichend ist. Dadurch, daß eine wirkungsvolle Zusammenarbeit zwischen dem Läufermesser und den Gegenmessern erzielt werden kann und hierdurch zwischen den herausgeschnittenen »Strichen« nur sehr kurze, nicht eingeschnittene Papierbahnstücke notwendig sind, wird das Abreißen an der Perforierlinie entlang !:ichter. Da die Anbringung der Perforierlinie durch reines Einschneiden oder Einscheren erfolgt und dadurch in der Papierbahn keine nennenswerte Zugspannung eintritt, ist es mittels eines Mechanismus gemäß der Erfindung möglich, auch dünne und schwache Papiersorten mit einer Perforierung zu versehen, ohne daß dabei die Papierbahn zerrissen wird.
Zum direkten Abschneiden einer Papierbahn kann man die Messer 6 durch Messer mit ungebrochener, also nicht gezahnter Schneidkante austauschen. Man kann selbstverständlich auch den Läufer mit einer Kombinierung von Messern mit und ohne Zähne ausrüsten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Scher- oder Perforiereinrichtung zum wenigstens teilweisen Querschneiden einer von einer Vorratsrolle abgezogenen Papierbahn, bestehend aus einem mit Messern ausgerüstetem Läufer, wobei die mit ihren Schneidkanten den Läuferumfang überragenden Läufermesser mit ortsfesten Gegenmessern zusammenarbeiten und die Längs· achsen beider Messer einen spitzen Winkel bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenmesser (8) mit ihrer Schneidkante in die Bewegungsbahn der ungefederten Läufermesser (6) mit einem kleinen Wert von beispielsweise 0,5 bis 2,5 mm hineinragen, sowie in ihrer Längs· richtung gebogen und mit ihrer konkaven Seite dem Läufer zugekehrt sind, wobei der Abstand der bogenförmigen Schneidkante vom Läufermantel in der Umdrehungsrichtumj des Läufers (4) immer kleiner wird.

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