DE814236C - Querschneider mit umlaufenden Messern - Google Patents
Querschneider mit umlaufenden MessernInfo
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- DE814236C DE814236C DEP40388A DEP0040388A DE814236C DE 814236 C DE814236 C DE 814236C DE P40388 A DEP40388 A DE P40388A DE P0040388 A DEP0040388 A DE P0040388A DE 814236 C DE814236 C DE 814236C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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- B26D1/56—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which travels with the work otherwise than in the direction of the cut, i.e. flying cutter
- B26D1/62—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which travels with the work otherwise than in the direction of the cut, i.e. flying cutter and is rotating about an axis parallel to the line of cut, e.g. mounted on a rotary cylinder
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-
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- B26D7/26—Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member
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Description
- Querschneider mit umlaufenden Messern Die Erfindung betrifft einen Querschneider zum Schneiden einer oder mehrerer laufender Bahnen aus Papier, Pappe o. dgl. mittels eines Paares umlaufender Messer mit schraubenlinienförmigen Schneiden, deren Umdrehungsachsen schräg zur Laufrichtung der zu schneidenden Bahnen angeordnet sind.
- Es sind Querschneider mit umlaufenden, parallelachsigen Messerwalzen bekannt, bei denen zur Erzielung eines über die Bahnbreite hinlaufenden Schnittes die Messer schraubenlinienförmig angeordnet sind. Diese Ausführungsform hat gegenüber anderen bekannten Vorrichtungen, bei welchen ein Messer rotierend und das Gegenmesser fest angeordnet ist, den Vorteil, daß der Schneidvorgang scherenartig erfolgt und daß die Ausschaltung der Schlagwirkung einen stoßfreien und ruhigen Lauf der Maschine bewirkt. Außerdem hindert bei dieser Anordnung der auf einer Bahnseite beginnende, über die Bahnbreite hinlaufende und mit der Bahn sich vorwärts bewegende Schnitt nicht den Durchlauf der Papierbahn durch den Schnittbereich der Messer. Bei einer senkrecht zur Messerwellenachse geführten Papierbahn ergeben sich naturgemäß bei Anwendung zweier auf umlaufenden Messerwalzen angeordneter schraubenlinienförmiger Messer keine rechtwinkligen Schnittkanten. Die Schräge der Schnittkante entspricht vielmehr der Messersteigung, und die von der Papierbahn abgetrennten Bogen haben rhombische Formen.
- Um nun rechteckige Bogen zu schneiden, ist bereits vorgeschlagen worden, die Papierbahn nicht senkrecht, sondern schräg zu den Messerwalzenachsen zu führen bzw. die Umdrehungsachsen der :Messer schräg zur Laufrichtung der Papierbahn anzuordnen, und zwar unter einem Winkel, der dem der Messersteigung entspricht, so daß die Messerschneide im Schnittbereich mit der Laufrichtung der Papierbahn einen rechten Winkel bildet. Bei dieser Art der Papierbahnführung und Messerwalzenanordnung ergibt sich während des Schneidvorganges eine Ablenkung der Bahn von der Laufrichtung, da die Messer in ihrem Schnittbereich versuchen, die Bahn senkrecht zu ihrer Umdrehungsachse vorzuziehen. Diese Ablenkung der Papierbahn wirkt sich insofern nachteilig aus, als der Schnitt nicht geradlinig verläuft und es besonders bei dünnen Papieren zur Faltenbildung kommt.
- Bei einem bekannten Querschneider ist bereits eine axiale Verschiebung eines Messers vorgesehen. Bei dieser Maschine handelt es sich jedoch um einen Querschneider mit einem fest stehenden und einem absatzweise bewegten, nach jedem Umlauf seine Ruhelage wieder einnehmenden Messer, welches geradlinig ausgebildet ist, so daß durch diese Anordnung die laufende Papierbahn während des Schnittes in ihrer Vorwärtsbewegung aufgehalten wird. Außerdem bewirkt in diesem Falle die axiale Verschiebung des einen Messers lediglich eine Verbesserung des eigentlichen Schneidvorganges, während bei dem mit der vorliegenden Erfindung gekennzeichneten Querschneider der bei dem Querschneider mit einem Paar umlaufender Messer mit schraubenlinienförmigen Schneiden und schräg gestellten Umlaufachsen auftretende Mangel der Ablenkung der laufenden Papierbahn von ihrer vorgesehenen Richtung behoben wird.
- Zur Beseitigung dieser Nachteile bezieht sich nun die vorliegende Erfindung auf die Anwendung der axialen Verschiebung eines oder beider Messer auf einen Querschneider, dessen ununterbrochen bewegte Papierbahn durch zwei zusammen arbeitende ununterbrochen umlaufende Messer mit schraubenlinienförmigen Schneiden getrennt wird. Die Anordnung ist derart getroffen, daß eine oder beide parallelachsig angeordneten Messerwalzen vom Schnittbeginn bis Schnittende eine axiale Bewegung durchführen. Gegebenenfalls kann auch diese axiale Bewegung nur von den Messern selbst durchgeführt werden, so daß bei axial unverschiebbaren Messerwalzen das oder die Messer in einer oder beiden Messerwalzen in Richtung der Umdrehungsachse verschiebbar gelagert sind. Diese axiale Bewegung, die erfindungsgemäß in Richtung des über die Bahnbreite hinlaufenden Schnittes erfolgt, ist so bemessen, daß sie die iKeigung der Papierbahn, sich durch die angreifenden Messerschneiden von ihrer Richtung ablenken zu lassen, aufhebt, so daß die Resultierende aus Ablenkung der Papierbahn und axialer Verschiebung einer oder beider Messerwalzen in Richtung des vorgesehenen Laufes .der Papierbahn liegt und damit die Gewähr für einen glatten Papierdurchlauf und einen einwandfreien Schnitt gibt.
- Weiter entspricht es der Erfindung, daß bei der axialen Verschiebung beider Messer die Bewegungen gleichmäßig erfolgen können oder auch daß die axiale Verschiebung des einen Messers größer ist als die des anderen, wobei das Messer, welches im Schnittbereich die größere Bewegung ausführt, eine zusätzliche Drehbewegung macht, so daß seine Verschiebung, soweit sie die axiale Verschiebung des anderen Messers überschreitet, entsprechend der Schraubenlinienform des Messers ausgeführt wird. Durch diese Anordnung wird ein Voneinanderentfernen der beiden Messerschneiden durch die parallele Verschiebung der Messer vermieden und ein gleichbleibender Berührungsdruck der Messerflanken innerhalb des Schnittbereiches erzielt.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
- Abb. i zeigt eine Vorderansicht der beiden Messerwalzen; Abb. 2 zeigt die gleiche Anordnung von oben gesehen.
- Bei dem durch Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Messerwalzen i und 2 übereinander angeordnet und mit ihren Achsen in den Seitengestellen 3 und 4 drehbar gelagert. Die Papierbahn 5 wird von einer Rolle durch die Vorzugswalzen 6 vorgezogen und zwischen die schraubenlinienförmig am Umfang der Messerwalzen i und 2 angeordneten Messer 7 und 8 geführt. Der Antrieb der Messerwalzen erfolgt durch ein nicht dargestelltes Zahnrad, welches in das auf der Achse der unteren Messerwalze 2 befestigte Zahnrad 9 eingreift, das seinerseits mit dem auf der Achse der oberen Messerwalze i befestigten Zahnrad io im Eingriff steht. Die untere Messerwalze 2 ist in den Seitengestellen 3 und 4 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert, während die Lagerung der oberen Messerwalze i außer der Drehung noch eine axiale Verschiebung der Messerwalze gestattet. Diese axiale Verschiebung wird durch die auf der oberen Messerwalzenachse befestigte Trommelkurve i i bewirkt, in deren Kurvenbahn die Rolle 12 gleitet, welche an einer Verlängerung der die beiden Seitengestelle 3 und 4 verbindenden Traverse 13 befestigt ist.
- Die Kurvenform der Trommelkurve i i ist derart gewählt, daß die wirksame Verschiebung der Messerwalze i in Richtung des über die Bahnbreite hinlaufenden Schnittes liegt und nur im Schnittbereich der beiden Messer 7 und 8 erfolgt, d. h. in der Zeit zwischen dem ersten und letzten Berührungspunkt der beiden schraubenlinienförmig gestalteten Messer 7 und 8, während die Zurück-, bewegung der Messerwalze i in die Ausgangslage außerhalb des Schnittbereiches, also im Leerlaufbereich der Messerwalze, erfolgt.
- Die parallelachsige Verschiebung der oberen Messerwalze i würde aber zu einer Entfernung der schraubenlinienförmigen Messerschneiden während des Schnittes führen, wenn nicht durch die Schrägverzahnung der Antriebsräder 9 und io eine zusätzliche Drehbewegung der oberen Messerwalze i und damit ein gleichbleibender Berührungsdruck zwischen beiden Messerflanken bewirkt würde. Die erforderliche Schrägverzahnung der beiden Messerwalzenantriebsräder 9 und io ergibt sich aus der Steigung der schraubenlinienförmigen Messer, indem für die Schrägverzahnung der Antriebsräder der Steigungswinkel der Messer i und 2 zugrunde gelegt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Querschneider zum scherenartigen Schneiden einer oder mehrerer laufender Bahnen aus Papier, Pappe o. dgl. mittels eines Paares umlaufender 1-Iesser mit schraubenlinienförmigen Schneiden, deren Achsen schräg zur Laufrichtung der zu schneidenden Bahnen angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine axiale, während des Schnittes in Richtung des über die Breite der Papierbahn (5) hinlaufenden Schnittes erfolgende Verschiebung eines oder beider Messer (7 und/oder 8).
- 2. Querschneider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Messer (7), dessen axiale Verschiebung im Schnittbereich größer ist als die des anderen Messers (8), eine zusätzliche Drehbewegung ausgeführt wird, so daß seine Bewegung, soweit sie die axiale Bewegung des anderen Messers (8) überschreitet, entsprechend der Schraubenlinienform des Messers ausgeführt wird.
- 3. Querschneider nach Anspruch 2 mit einem Antrieb der beiden Messer durch ein Paar schräg verzahnte Antriebsräder, dadurch gekennzeichnet, daß der Steigungswinkel der Verzahnung im Teilkreis der schräg verzahnten Antriebsräder (9, io) gleich dem Steigungswinkel der schraubenlinienförmigen Messerschneiden (j, 8) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP40388A DE814236C (de) | 1949-04-22 | 1949-04-22 | Querschneider mit umlaufenden Messern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP40388A DE814236C (de) | 1949-04-22 | 1949-04-22 | Querschneider mit umlaufenden Messern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE814236C true DE814236C (de) | 1951-09-20 |
Family
ID=7377112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP40388A Expired DE814236C (de) | 1949-04-22 | 1949-04-22 | Querschneider mit umlaufenden Messern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE814236C (de) |
Cited By (9)
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-
1949
- 1949-04-22 DE DEP40388A patent/DE814236C/de not_active Expired
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