[go: up one dir, main page]

DE1291188B - Schneidmesser fuer eine Perforationsmaschine - Google Patents

Schneidmesser fuer eine Perforationsmaschine

Info

Publication number
DE1291188B
DE1291188B DEP36604A DEP0036604A DE1291188B DE 1291188 B DE1291188 B DE 1291188B DE P36604 A DEP36604 A DE P36604A DE P0036604 A DEP0036604 A DE P0036604A DE 1291188 B DE1291188 B DE 1291188B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
cutting
counter
knives
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP36604A
Other languages
English (en)
Inventor
Bradley John Junius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Paper Converting Machine Co
Original Assignee
Paper Converting Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US29376163 external-priority patent/US3190163A/en
Application filed by Paper Converting Machine Co filed Critical Paper Converting Machine Co
Priority to DEP36604A priority Critical patent/DE1291188B/de
Priority claimed from GB19287/65A external-priority patent/GB1116241A/en
Priority to US69807167 priority patent/USRE26418E/en
Publication of DE1291188B publication Critical patent/DE1291188B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/18Perforating by slitting, i.e. forming cuts closed at their ends without removal of material
    • B26F1/20Perforating by slitting, i.e. forming cuts closed at their ends without removal of material with tools carried by a rotating drum or similar support
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/0006Cutting members therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/0006Cutting members therefor
    • B26D2001/0033Cutting members therefor assembled from multiple blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/0006Cutting members therefor
    • B26D2001/006Cutting members therefor the cutting blade having a special shape, e.g. a special outline, serrations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/0006Cutting members therefor
    • B26D2001/0066Cutting members therefor having shearing means, e.g. shearing blades, abutting blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schneidmesser für eine Maschine zum Querperforieren von Bahnen, vorzugsweise Papierbahnen, die eine umlaufende Messerwalze mit einer zur Walzenachse koaxialen, aus mehreren Einzelmessern bestehenden Messeranordnung und einen in dem Maschinenrahmen festen Gegenmesserhalter aufweist, in welchem die den Einzelmessern auf der Messerwalze zugeordneten Gegenmesser mit ihrer Schneidkante etwa längs einer Schraubenlinie angeordnet sind, deren Achse mit der Messerwalze zusammenfällt.
  • Bei dem inQuerrichtung,erfolgenden Durchtrennen von mit höher-'Geschwindigkeit laufenden Bahnen, wie es beispielsweise beim Umwickeln von Toilettenpapier, Papierhandtüchern u. dgl. der Fall ist, wird das Papier.mit hoher Geschwindigkeit auf der Papiermaschine hergestellt und auf eine Mutterrolle aufgewickelt, welche einen Durchmesser von 180 cm und Längen bis zu 240 cm aufweisen kann. Um dieses Gut in marktgerechte Form für den Einzelhandel zu bringen, muß es abgewickelt und dann in die üblichen kleinen Rollen umgewickelt werden. Bei Toilettenpapier haben beispielsweise die kleinen Rollen eine Länge von 10 bis 12 cm und sind in Querrichtung alle 10 bis 12 cm perforiert.
  • Der Perforierungsvorgang stellte bisher eine ernsthafte Begrenzung für die beim Umwickeln erreichbare Geschwindigkeit dar. Die nach dem Stand der Technik bekannten Schneid- und Gegenmesser haben gerade Schneidkanten. Die Schneidkanten der Gegenmesser bilden daher in ihrer Anordnung relativ zur Walzenachse keine exakte Schraubenlinie, sondern einen der Schraubenlinie sich annähernden Streckenzug. Bei dem Schneidvorgang, der eine fortschreitende Punktberührung der Kanten der umlaufenden Schneidmesser mit den Kanten der stationären zugeordneten Gegenmesser darstellt, war daher die Uberlagerung der Schneiden und damit die für den Trennvorgang notwendige Kontaktkraft längs der gesamten Schneidkante der Messer nicht konstant. Waren die Messer richtig eingestellt, um über ihre ganze Eingriffslänge zu schneiden, so betrug die Kontaktkraft in der Mitte der Schneidkanten wegen der dort vorliegenden größten Abweichung des. Streckenzuges von! einer exakten Schraubenlinie mehr als das Doppelte der Kontaktkraft an- den Messerenden. Die Messermitten wurden somit unnötig schweren Kontaktkräften ausgesetzt, welche den Verschleiß .der Schneidmesser und der Gegen-, _ messer vergrößerten und dazu -rührten,: daß 'die Schneidmesser schweren Biege-. und Vibrationskräften ausgesetzt waren.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines Schneidmessers, bei welchem während der Punktberührung mit ' dem Gegenmesser längs der gesamten Schneidkante eine konstante Kontaktkraft auftritt und welche deswegen -eine hohe Bahngeschwindigkeit während des Perforationsvorganges erlaubt.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch ein Schneidmesser der vorstehend beschriebenen Art gelöst, welches sich dadurch kennzeichnet, daß die Schneidkanten der Einzelmesser und/oder Gegenmesser konkav verlaufen. Hierdurch - wird die Abweichung des Verlaufs der Gegenmesserkanten von einer exakten Schraubenlinie kompensiert.
  • In weiterer vorteilhafter Ausbildung der Erfindung ist der Scheitel der konkaven Krümmung mittig zur Messerlängsseite angeordnet.
  • "Vorzugsweise verläuft die konkave Krümmung symmetrisch zur Halbierenden der Messerlängsseiten.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wenn die konkave Krümmung in der Nähe der Messerenden einen kleineren Krümmungsradius aufweist als in -der Messermitte. Dadurch wird die größere Elastizität der Schneidkanten an den Messerenden, welche ebenfalls Einfluß auf die Kontaktfläche hat, kompensiert.
  • . Zweckmäßigerweise sind längs der Schneidkanten im Abstand voneinander sich in Umfangsrichtung erstreckende Kerben angeordnet. Diese bewirken, daß die Papierbahn beim Perforieren nicht vollständig durchtrennt wird, sondern durch Stege zusammengehalten wird.
  • Eine besonders günstige Schneidgeschwindigkeit ergibt sich bei einem Steigungswinkel der Schraubenlinie entsprechend einer axialen Versetzung von Schneid- und Gegenmesser von etwa 10 mm pro 12 cm Messerlänge.
  • Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden. DieZeichnungen zeigen in F i g. 1 eine teilweise -geschnittene Ansicht einer bekannten Umwickelmaschine, die sich für die Anwendung der erfindungsgemäßen Messeranordnung, insbesondere zur Querperforierung einer mit hoher Geschwindigkeit laufenden Bahn, eignet, F i g. 2 eine Draufsicht auf die in F i g. 1 gezeigte bekannte Messeranordnung, insbesondere die Anordnung der Gegenmesser, F i g. 3 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig.2, F i g. 4 eine Teilansicht der Messerwalze nach F i g. 1 in schematischer Darstellung, wobei die Lage der Schneidmesserkanten relativ zur Lage der Gegenmesserkanten gezeigt ist, F i g. 5 eine vergrößerte, teilweise geschnittene Teilansicht der in F i g. 1 und 4 dargestellten Schneidmesser nach der Erfindung, F i g. 5a eine perspektivische Darstellung, die die Zuordnung der Messer der Messerwalze zu dem Gegenmesser gemäß der Erfindung erkennen läßt, F i g. 6 einen Teilschnitt durch die Schneidmesseränordnung nach F i g. 5, F i g. 7 eine Teilansicht eines der Messer nach F i g. 5 mit einer Darstellung der 'verschiedenen Konstruktionslinien zur Verdeutlichung der Arbeitsweise, F i g. 8 eine Seitenansicht des Messers nach F i g. 7 und in F i g. 9 eine schematische Ansicht der Messerschneidkante der Messerwalze.
  • In den Zeichnungen und insbesondere in F i g. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 10 insgesamt eine Messerwalze, während mit dem Bezugszeichen 11 insgesamt ein Gegenmesserhalter angedeutet ist. Diese an sich bekannten Elemente bilden einen Teil einer Umwickelmaschine. Im Interesse einer kurzen Fassung und zum besseren Verständnis wurden bekannte Rahmeneinzelheiten in den Zeichnungen weggelassen; man erkennt jedoch, daß die Walze 1.0 in geeigneter Weise in einem Rahmen F für eine Drehbewegung gelagert ist, wenn sie sich in -teilweisem Eingriff mit einer mit ihr laufenden Bahn befindet, wobei der Rahmen Fauch den Gegenmesserhalter 11 trägt. Die Messerwalze wird durch Zahnräder od.. dgl.,. wie bei 10 a (F i g. 4) angedeutet, angetrieben. Die Messerwalze 10 ist mit einer Vielzahl von sich in Längsrichtung erstreckenden, über den Umfang im Abstand angeordneten Ausnehmungen 12 versehen. Jede Ausnehmung liefert eine längliche Lagerfläche 13, auf der ein biegsames Einzelmesser 14 im Abstand von der Schneidkante 14 a festgeklemmt ist. Das Schneidmesser wird mit Hilfe eines Klemmblockes 15 auf der Lagerfläche 13 gehalten und ist so angeordnet und bemessen, daß es etwas über den Umfang der Walze 10 vorsteht. Die Ausnehmung 12 weist einen zusätzlichen ausgesparten Teil 16 auf, welcher das Messer für eine Durchbiegung freigibt, wenn es mit dem in sich starren, auf dem Gegenmesserhalter festgeklemmten Gegenmesser 17 in Eingriff kommt.
  • Wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, sind die Messer 14 mit ihren Schneidkanten 14 a parallel zur Achse der Walze 10 angeordnet, während die Schneidkanten 17 a der Gegenmesser 17 annähernd eine Schraubenlinie beschreiben. Der Winkel zwischen der Gegenmesserschneidkante und der Messerwalzenachse ist der Steigungswinkel 0 der Schraubenlinie und in F i g. 4 eingetragen. Die Messeranordnung .bringt einen fortschreitenden Punktkontakt zwischen den Schneidmessern und den Gegenmessern zustande, wobei die Uberlagerung zwischen den Messern in Abhängigkeit von der Art der zu zertrennenden Bahn und der Schärfe der Messerschneidkanten eingestellt ist. Somit berührt jedes Schneidmesser 14 das zugeordnete Gegenmesser 17 an nur einer Stelle in einem gegebenen Augenblick, und diese Punktberührung schreitet über die Länge der beiden einander zugeordneten Messer fort. Wichtig ist dabei, daß das Gegenmesser 17, verglichen mit dem Schneidmesser 14, in sich starr und längs seiner ganzen Fläche eingespannt ist, während das dünnere Schneidmesser nur mit seinem Fuß festgeklemmt ist.
  • Die Gegenmesser 17 sind in der gezeigten Form längs einer Schraubenlinie angeordnet, so daß nur jeweils ein Gegenmesser mit dem ihm zugeordneten Schneidmesser im Eingriff steht. Die Gegenmesser können aber auch so angeordnet sein, daß jeweils zwei oder mehr einzelne Gegenmesser gleichzeitig mit den ihnen zugeordneten Schneidmessern im Eingriff stehen. Nichtsdestoweniger findet zwischen jedem Gegenmesser und dem ihm zugeordneten Schneidmesser in jedem Augenblick nur Punktberührung statt.
  • Vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, weist das Schneidmesser Kerben 18 (vgl. F i g. 5) auf, um in den Trennungsschnitten der Bahn Verbindungsstege stehen zu lassen. Diese Kerben können sich aber auch statt dessen in der Gegenmesserschneide befinden. Das Ergebnis dieser Kerben sind die bekannten Perforationsschnitte, wie man sie auf Toilettenpapier und Papierhandtuchrollen findet.
  • Das erfindungsgemäße Schneidmesser ist vergrößert in den F i g. 5 bis 7 und perspektivisch in der F i g. 5 a dargestellt und kennzeichnet sich durch eine mittig angeordnete konkave Krümmung 19 der Messerschneide 14. Diese wird in bekannter Weise durch Hohlschleifen einer oder beider der dünneren Längskanten des Messers hergestellt.
  • Nach dem Stand der Technik weisen Schneid-und Gegenmesser bisher gerade Schneidkanten auf. Demzufolge bildeten die Gegenmesserschneidkanten nicht Teilstücke einer exakten Schraubenlinie, sondern die dazugehörige Profilsehne. Folglich fand deshalb bei dem Eingriff des biegsamen Schneidmessers mit dem Gegenmesser die geringste Uberlagerung zwischen den Messern an- den Stellen statt, wo die von der Gegenmesserkante gebildete Profilsehne die exakte Schraubenlinie berührte, nämlich an den Messerenden, und eine größere Uberlagerung fand an den Punkten statt, wo die Profilsehne am meisten von einer exakten Schraubenlinie abweicht, nämlich in der Messermitte. Man hat festgestellt, daß aus diesem Grunde und weil die Schneidmesser an ihren Enden elastischer als in der Mitte sind, die Kontaktkraft in der Messermitte mehr als das Doppelte der Kontaktkraft an den Messerenden beträgt, wenn die Messer richtig eingestellt sind, um über ihre ganze Kontaktlänge zu schneiden. Bei dieser Einstellung genügt der Betrag der Kontaktkraft am Ende des Messers zum Zertrennen der Bahn. Somit werden die Mitten der Messer unnötig großen Kontaktkräften ausgesetzt, welche lediglich den Verschleiß an den Schneid- und Gegenmessern vergrößern und dazu führen, daß die Gegenmesser schweren Biege-und Vibrationskräften ausgesetzt sind.
  • Es hat sich gezeigt, daß die eingebuchtete Grundform -des Schneidmessers dazu beiträgt, eine annähernd konstante Kontaktkraft zwischen dem Schrieidmesser 14 und dem entsprechenden Gegenmesser 17 längs allen Punkten der gegenseitigen Berührung aufrechtzuerhalten, wobei die Messer 14 und 17, wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, parallel zueinander angeordnet sind. Ähnlich wirkungsvolle Ergebnisse einer konstanten Kontaktkraft zwischen den Messern 14 und 17 erhält man, indem man das Gegenmesser in ähnlicher Weise, jedoch mit anderem Schneidkantenverlauf, hohlschleift. Ferner können die Vorteile der Erfindung durch beiderseitig angepaßtes Hohlschleifen der einander angeordneten Schneid- und Gegenmesser verwirklicht werden.
  • Bei der Erzielung eines optimalen Schneidkantenverlaufs hat das Hohlschleifen zwei Aufgaben. Einmal muß es die Tatsache berücksichtigen, daß die gerade Schneidkante des Gegenmessers keine exakte Schraubenlinie darstellt, sondern nur eine Annäherung an sie. Bei einem geraden Messer verursacht dies eine stärkere Messerauslenkung und damit eine größere Kontaktkraft in der Mitte des Messers als an den Messerenden.
  • Zweitens muß es die Tatsache berücksichtigen, daß zur Erzeugung einer bestimmten Auslenkung des Messerendes eine geringere Kraft erforderlich ist als zur Auslenkung der Messermitte um denselben Betrag. Da das Messer in der Mitte steifer als an den Enden. ist, muß der Betrag der Auslenkung, welche durch die Uberlagerung zwischen Schneidmesser und Gegenmesser erzeugt wird, in der Mitte des Messers kleiner als an den Messerenden sein, wenn die Kontaktkraft an beiden Stellen gleich groß sein soll.
  • Außerdem sind bei der Bestimmung der genauen Tiefe und des Verlaufs der Schneidkantenkrümmung zur Erzielung der gewünschten Ergebnisse verschiedene Variable zu beachten. Es handelt sich dabei um: 1. den Steigungswinkel 0 (F i g. 4, 9) der von den Gegenmessern gebildeten Schraubenlinie - je größer dieser Steigungswinkel ist, um so tiefer muß .der- erforderliche Hohlschliff sein, 2. den Montagewinkel (-(F i g. 1) der Schneidmesser, 3. den Abstand d (F i g. 6), um den das Schneidmesser aus der Klemmvorrichtung in der Messerwalze vorsteht, 4. den Radius RR von der Achse der Messerwalze bis zur Schneidkante des Walzenmessers und 5. die Kontaktkraft zwischen Schneid- und Gegenmesser, die erforderlich ist, um die Bahn zufriedenstellend zu zertrennen, und die von dem Steigungswinkel 0 der Schraubenlinie und der Dicke der zu zertrennenden Papierbahn abhängt.
  • Die Variable 0, d. h. der Steigungswinkel der Schraubenlinie der Gegenmesser, ist besonders wichtig bei Betrieb mit hoher Geschwindigkeit, d. h., wenn die Perforationsmaschine mit Geschwindigkeiten über 60 mJMin. betrieben wird. Es hat sich herausgestellt, daß die bei hohen Geschwindigkeiten auftretenden Messerfehler unmittelbar auf das rasche Weiterwandern des belasteten Berührungspunktes längs der Schneidkante des Schneidmessers zurückzuführen waren - weniger auf die Biegebeanspruchungen des Schneidmessers an der Einspannstelle. Durch die Vergrößerung des Steigungswinkels kann die Wanderungsgeschwindig- Dabei ist R = der Radius des Hohlschliffes zum Ausgleich dafür, daß die Gegenmesserkante kein Teilstück einer exakten Schraubenlinie ist, Lß = die Eingriffslänge einer Schneidmesserkante, RR = der Abstand einer Schneidmesserkante von der Achse der Messerwalze, A = die Versetzung der Gegenmesserkante zur Bildung des Steigungswinkels der Schraubenlinie, l) = der Winkel (F i g. 1) zwischen der Schneidmesserebene und einer die Messerkante enthaltenden axialen Schnittebene, gemessen in einer radialen Schnittebene der Messerwalze - d. h. der Montagewinkel des Schneidmessers C-) nach F i g. 1. Dieser Winkel beträgt bei optimalen Betriebsbedingungen 45°.
  • Der zusammengesetzte Schliff 19 wird durch eine additive Oberlagerung des Hohlschliffes auf dem Radius R mit einem flacheren Schliff 20 (vgl. F i g. 7) zum Ausgleich der besonderen Elastizität der Messerenden erreicht. Die besondere Elastizität der Messerenden wird also dadurch ausgeglichen, daß die Messerenden weiter von der Messerwalze vorstehen keif des belasteten Eingriffspunktes längs der Schneidkante verringert werden; d. h., je größer der Winkel 0 ist, um den die Verbindungslinie der Gegenmesserschneidkanten von einer Parallelen zur Messerwalzenachse abweicht, um so geringer ist die Wanderungsgeschwindigkeit des belasteten Eingriffspunktes längs der Schneidkante. Früher betrug beispielsweise der Steigungswinkel 0 etwa 5 mm pro 10 bis 11 cm Länge. Die Länge von 10 bis 11 cm wurde deshalb gewählt, weil es sich hier um die Breite einer Toilettenpapierbahn handelt und man damit eine optimale Messerlänge erhält. Bei einem Steigungswinkel 0 von 5 mm pro 10 bis 11 cm Länge kann die Perforationsmaschine zufriedenstellend mit einer Geschwindigkeit bis zu 50 bis 60m pro Minute laufen, wobei die Spitzengeschwindigkeit von der erforderlichen Schneidkraft abhängt. Wird der Steigungswinkel vergrößert, um die Betriebsgeschwindigkeit zu erhöhen, führt die stärkere Abweichung der Gegenmesserlinie von einer echten Schraubenlinie zu einem übermäßigen Schneidmesserverschleiß und zu einem vorzeitigen Schneidmesserbruch. Jedoch beseitigte der größere Steigungswinkel der Schraubenlinie den vorher nicht vermeidbaren unmittelbaren Bruch der Schneidmesser bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Um die Abweichung der Gegenmesserschneidkante von einem exakten Schraubenlinienstück auszugleichen, ist das Schneidmesser 14 auf einem Radius R hohlgeschliffen, welcher sich durch die folgende Formel errechnet: und sich stärker mit dem Gegenmesser überlagern als der Mittelteil, wodurch sich eine gleichmäßige Schneidkraft längs der gesamten Schngidmesserkante ergibt. Das Schneidmesser 14 kann zur leichteren Herstellung und Montage an den Enden Abflachungen 21 aufweisen. Jedoch erstreckt sich der Schliff 19 im wesentlichen längs einer stetigen Krümmung, deren Scheitel mittig zur Messerlängsseite liegt, über die gesamte Länge des Messers.
  • Wie man aus F i g. 7 erkennt, kann das Messer längs einer Seite .oder, wie aus F i g. 5 ersichtlich, längs beider Seiten geschliffen sein, wenn es zwei Schneidkanten aufweisen soll, um nach Stumpfwerden einer Schneidkante umgekehrt zu werden. Ist nur eine Schneidkante erforderlich, dann kann die Hohlschliffkontur etwas abgeschrägt sein, wie man aus F i g. 6 erkennt.
  • Die Schneidmesser 14 sind vorzugsweise aus Schnelldrehstahl hergestellt. Die maximale Abweichung von der geraden Schneidkante ergibt sich für ein 12 cm langes, 0,8 mm dickes und an den Enden 22,2 mm breites Messer in der Mitte seiner Längsseite zu 0,19 mm für einen Steigungswinkel 0 von 10,16 mm pro 12 cm Länge und einen Umfang der Messerwalze von 68,6 cm. Mit anderen Worten beträgt die Breite des Messers in der Mitte 22,2 minus 2mal 0,19 = 21,8 mm. Für einen größeren Steigungswinkel wird eine größere Tiefe des Hohlschliffes entsprechend der oben angegebenen Gleichung verweaidet. Die Dicke der Kerben 18 liegt bei etwa 0,2 cm, d. h. in der Größenordnung von 111z bis 2 Messerdicken. Normalerweise weist jedes Messer 29 Kerben auf.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Schneidinesser für eine Maschine zum Querperforieren von Bahnen, vorzugsweise Papierbahnen, die eine umlaufende Messerwalze mit einer zur Walzenachse koaxialen, aus mehreren Einzelmessern bestehenden Messeranordnung und einen in dem Maschinenrahmen festen Gegenmesserhalter aufweist, in welchem die den Einzelmessern auf der Messerwalze zugeordneten Gegenmesser mit ihrer Schneidkante etwa längs einer Schraubenlinie angeordnet sind, deren Achse mit der Messerwalze zusammenfällt, d a -durch gekennzeichnet, daßdie Schneidkanten (14 a bzw. 17 a) der Einzelmesser (14) und/oder Gegenmesser (17) konkav verlaufen.
  2. 2. Schneidmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitel der konkaven Krümmung (19) mutig zur Messerlängsseite angeordnet ist.
  3. 3. Schneidmesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave Krümmung (19) symmetrisch zur Halbierenden der Messerlängsseiten verläuft.
  4. 4. Schneidmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave Krümmung (19) in der Nähe der Messerenden einen kleineren Krümmungsradius hat als in der Messermitte.
  5. 5. Schneidmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß längs seiner Schneidkante (19) im Abstand voneinander sich in Umfangsrichtung erstreckende, an sich bekannte Kerben (18) angeordnet sind.
  6. 6. Schneidmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenlinie einen Steigungswinkel (0) entsprechend einer axialen Versetzung von Schneid- (14) und Gegenmesser (17) von etwa 10 mm pro 12 cm Messerlänge aufweist.
DEP36604A 1961-01-06 1965-04-23 Schneidmesser fuer eine Perforationsmaschine Pending DE1291188B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP36604A DE1291188B (de) 1963-07-09 1965-04-23 Schneidmesser fuer eine Perforationsmaschine
US69807167 USRE26418E (en) 1961-01-06 1967-12-29 Cutting device

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US29376163 US3190163A (en) 1961-01-06 1963-07-09 Cutting device
DEP36604A DE1291188B (de) 1963-07-09 1965-04-23 Schneidmesser fuer eine Perforationsmaschine
GB19287/65A GB1116241A (en) 1963-07-09 1965-05-07 Improvements in or relating to cutting apparatus

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1291188B true DE1291188B (de) 1969-03-20

Family

ID=27211957

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP36604A Pending DE1291188B (de) 1961-01-06 1965-04-23 Schneidmesser fuer eine Perforationsmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1291188B (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20140366695A1 (en) * 2013-06-12 2014-12-18 The Procter & Gamble Company Method of perforating a nonlinear line of weakness
US20140366702A1 (en) * 2013-06-12 2014-12-18 The Procter & Gamble Company Perforating apparatus for manufacturing a nonlinear line of weakness
US10947671B2 (en) 2017-09-11 2021-03-16 The Procter & Gamble Company Sanitary tissue product with a shaped line of weakness
US10946545B2 (en) 2013-06-12 2021-03-16 The Procter & Gamble Company Nonlinear line of weakness formed by a perforating apparatus
US11407608B2 (en) 2015-03-17 2022-08-09 The Procter & Gamble Company Method for perforating a nonlinear line of weakness
US11413779B2 (en) 2015-03-17 2022-08-16 The Procter & Gamble Company Apparatus for perforating a web material
US11584034B2 (en) 2015-03-17 2023-02-21 The Procter & Gamble Company Apparatus for perforating a nonlinear line of weakness
US11806889B2 (en) 2017-09-11 2023-11-07 The Procter & Gamble Company Perforating apparatus and method for manufacturing a shaped line of weakness
US11806890B2 (en) 2017-09-11 2023-11-07 The Procter & Gamble Company Perforating apparatus and method for manufacturing a shaped line of weakness

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2246957A (en) * 1939-02-20 1941-06-24 S & S Corrugated Paper Mach Continuous rotary shearing mechanism
DE1061173B (de) * 1957-08-30 1959-07-09 Paper Converting Machine Co Vorrichtung zum Schwächen von Bahnen, inbesondere von wieder aufzuwickelnden Papierbahnen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2246957A (en) * 1939-02-20 1941-06-24 S & S Corrugated Paper Mach Continuous rotary shearing mechanism
DE1061173B (de) * 1957-08-30 1959-07-09 Paper Converting Machine Co Vorrichtung zum Schwächen von Bahnen, inbesondere von wieder aufzuwickelnden Papierbahnen

Cited By (30)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20220332006A1 (en) * 2013-06-12 2022-10-20 The Procter & Gamble Company Method of perforating a nonlinear line of weakness
US20140366702A1 (en) * 2013-06-12 2014-12-18 The Procter & Gamble Company Perforating apparatus for manufacturing a nonlinear line of weakness
US10814513B2 (en) 2013-06-12 2020-10-27 The Procter & Gamble Company Perforating apparatus for manufacturing a nonlinear line of weakness
USD1101427S1 (en) 2013-06-12 2025-11-11 The Procter & Gamble Company Paper product
US10946545B2 (en) 2013-06-12 2021-03-16 The Procter & Gamble Company Nonlinear line of weakness formed by a perforating apparatus
US12179377B2 (en) 2013-06-12 2024-12-31 The Procter & Gamble Company Method of perforating a nonlinear line of weakness
USD1045407S1 (en) 2013-06-12 2024-10-08 The Procter & Gamble Company Paper product
US20140366695A1 (en) * 2013-06-12 2014-12-18 The Procter & Gamble Company Method of perforating a nonlinear line of weakness
US11254024B2 (en) * 2013-06-12 2022-02-22 The Procter & Gamble Company Method of perforating a nonlinear line of weakness
US11745378B2 (en) 2013-06-12 2023-09-05 The Procter & Gamble Company Nonlinear line of weakness formed by a perforating apparatus
US11697219B2 (en) * 2013-06-12 2023-07-11 The Procter & Gamble Company Method of perforating a nonlinear line of weakness
US12030739B2 (en) 2015-03-17 2024-07-09 The Procter & Gamble Company Method for perforating a nonlinear line of weakness
US11413779B2 (en) 2015-03-17 2022-08-16 The Procter & Gamble Company Apparatus for perforating a web material
US11584034B2 (en) 2015-03-17 2023-02-21 The Procter & Gamble Company Apparatus for perforating a nonlinear line of weakness
US11661301B2 (en) 2015-03-17 2023-05-30 The Procter & Gamble Company Method for perforating a nonlinear line of weakness
US12365559B2 (en) 2015-03-17 2025-07-22 The Procter & Gamble Company Method for perforating a nonlinear line of weakness
US11407608B2 (en) 2015-03-17 2022-08-09 The Procter & Gamble Company Method for perforating a nonlinear line of weakness
US11952722B2 (en) 2017-09-11 2024-04-09 The Procter & Gamble Company Sanitary tissue product with a shaped line of weakness
US11806889B2 (en) 2017-09-11 2023-11-07 The Procter & Gamble Company Perforating apparatus and method for manufacturing a shaped line of weakness
US11806890B2 (en) 2017-09-11 2023-11-07 The Procter & Gamble Company Perforating apparatus and method for manufacturing a shaped line of weakness
US11268243B2 (en) 2017-09-11 2022-03-08 The Procter & Gamble Company Sanitary tissue product with a shaped line of weakness
US11180892B2 (en) 2017-09-11 2021-11-23 The Procter & Gamble Company Sanitary tissue product with a shaped line of weakness
US12031275B2 (en) 2017-09-11 2024-07-09 The Procter & Gamble Company Sanitary tissue product with a shaped line of weakness
US11008710B2 (en) 2017-09-11 2021-05-18 The Procter & Gamble Company Sanitary tissue product with a shaped line of weakness
US12157244B2 (en) 2017-09-11 2024-12-03 The Procter & Gamble Company Perforating apparatus and method for manufacturing a shaped line of weakness
US12157243B2 (en) 2017-09-11 2024-12-03 The Procter & Gamble Company Perforating apparatus and method for manufacturing a shaped line of weakness
US11008709B2 (en) 2017-09-11 2021-05-18 The Procter & Gamble Company Sanitary tissue product with a shaped line of weakness
US12366038B2 (en) 2017-09-11 2025-07-22 The Procter & Gamble Company Sanitary tissue product with a shaped line of weakness
US11668051B2 (en) 2017-09-11 2023-06-06 The Procter & Gamble Company Sanitary tissue product with a shaped line of weakness
US10947671B2 (en) 2017-09-11 2021-03-16 The Procter & Gamble Company Sanitary tissue product with a shaped line of weakness

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3700250C2 (de)
DE1074392B (de) Querschneider für Papier- oder dergleichen bahnen
DE3013617A1 (de) Spaltschere fuer papier
DE2640474A1 (de) Abnehmbare schneidplatte zum schaelen von runden stangen auf einer spitzenlosen maschine
DE2061703B2 (de) Rollenschneidvorrichtung
DE2627594A1 (de) Drehbares schneidwerkzeug
DE1291188B (de) Schneidmesser fuer eine Perforationsmaschine
DE69309217T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden einer Keilnut in einer Walze
DE4416522A1 (de) Papierbahn-Schneideeinrichtung
DE3782891T2 (de) Verbesserungen fuer querschlitzvorrichtungen.
DE19529581A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Quertrennen einer laufenden Warenbahn
DE2935909C2 (de)
DE3307767A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von stahlstreifen
DE2828134A1 (de) Kreismesser-spaltschere fuer ein- oder mehrlagige papierbahnen betraechtlichen volumens
DE1910385C3 (de) Schneidevorrichtung zum Schneiden von Teeblättern
DE102007057409B4 (de) Schneidevorrichtung
DE10248776B3 (de) Karde mit einer, eine Ganzstahlgarnitur aufweisenden Trommel
EP0255626B1 (de) Messerwellenpaar zum Schneiden von bahnartigem Material, insbesondere Wellpappe
DE1158739C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Abdeckstreifen
DE933010C (de) Querschneider zum Schneiden von fortlaufenden Bahnen aus Papier oder anderen Stoffen
WO2008068015A1 (de) Rotationsschneidlinie
DE1907572A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Wellpappe
DE2542635A1 (de) Vorrichtung zum querschneiden einer laenglichen materialrolle
DE2904698C2 (de) Rotationsstanze mit verspanntem Widerlager
DE1061173B (de) Vorrichtung zum Schwächen von Bahnen, inbesondere von wieder aufzuwickelnden Papierbahnen