DE1806015A1 - Vorrichtung an Perforiermaschinen - Google Patents
Vorrichtung an PerforiermaschinenInfo
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- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/18—Perforating by slitting, i.e. forming cuts closed at their ends without removal of material
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Description
Lille Edets Pappersbruks Aktiebolag, Lilla Edet, Schweden.
Vorrichtung an Perforiermaschinen.
Erfinder: Karl Einar Lage Grettve,
Toiletten- und Haushaltspapier ist praktisch genommen
immer zur Erleichterung des Abreissens der Papierstücke mit
Querperforierung versehen. Früher wurde diese Perforierung als eine Art Stichperforierung durchgeführt, bei der das zu
perforierende Papier zwischen zwei Walzen hindurchgeführt wurde, von denen die eine mit einer oder mehreren längsgerichfcet-en
Spuren und die dieser gegenüberliegende Walze mit vorstehenden Zackenmesserleisten mit an diesen entlang gleichmassig
verteilten Ausnehmungen versehen waren. Die Messerwalze und die Spurwalze waren mittels Zahnräder miteinander
verbunden und derart bemessen, dass die Messer während der Umdrehung .in die betreffende Spur der anderen Walze hineinstachen.
Nunmehr wird aber die Perforierung gewöhnlich wie eine sog. Messerperforierung durchgeführt, da diese weitaus mehr
ästhetisch ansprechend ist. Diese Art Perforierung erfolgt in einer rotierenden Schere, die aus einer starken, sich drehenden
Walze mit einer Anzahl hervorstehender Messerblätter, die gewöhnlich etwas schraubenförmig an der Walze entlang angeordnet sind und
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einem ebenfalls starken, stillstehenden oberen Baum mit einem festen, einstellbaren Messer besteht, der zur Erleichterung
des Einstellens in einer Anzahl Abschnitte eingeteilt ist. Diese Vorrichtung ergibt jedoch ημΓ dann ein gutes Perforierungsresultat,,
wenn sie stabil und schwingungsfrei genüg ausgeführt und äusserst genau eingestellt ist. im Vergleich mit der Vorrichtung zur
Stichperforierung liegt der Maschinenpreis aufgrund der grösseren Genauigkeit und des Eigengewichtes der Maschine sehr hoch.
Die Messerperforierung kann auch mittels einer solchen
Perforiermaschine durchgeführt werden (siehe beispielsweise das schwedische Patent Nr. 31 939), die aus einer drehbar getriebenen
Messerwalze und einer mit dieser zusammenwirkenden und mit derselben
Umdrehungsgeschwindigkeit getriebenen Gegenwalze besteht, die in ihrer Manteloberfläche sich peripheriell erstreckende
Rinnen aufweist. Die Messerwalze wird in achsialer Richtung während des Umdrehens vor und zurück verschoben. Wenn die Papierbahn
die beiden Walzen passiert, bringen die Messer in den Teilen der Papierbahn, die sich nicht unmittelbar vor den Rinnen der
Gegenwalze befinden, querlaufende Einschnitte an. Ein Nachteil dieser Perforiermaschine ist aber, dass sie mit sehr grosser
Genauigkeit arbeiten muss, da ansonsten entweder die Messer in die Gegenwalze einschneiden und diese beschädigen oder auch über
haupt keine Perforierungslinien Zustandekommen.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, mit einfacheren Mitteln und ohne nennenswerte Genauigkeit eine perfekte Querperförierung
zu ermöglichen. Näher bestimmt bezieht sich die Erfindung
auf solche Maschinen zur Querperförierung von Papierbahnen oder
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Bahnen ähnlichen Materiales, in denen eine rotierende Messerwalze
mit einem oder mehreren sich in Längsrichtung der Walze erstreckenden, mit einem Anschlagorgan zusammenwirkenden Messern
vorgesehen ist". Das die Erfindung Kennzeichnende ist, dass das Anschlagorgan aus einem in dem Bereich ausserhalb des Umfanges
der Walze der Messer sich erstreckender Längskanten parallel
mit der \z,e gelegenen länglichen egenhalter besteht, der an
seinem der Walze zugewandten Ende mit auf gegenseitigem Zwischenraum
gelegenen, sich in Querrichtung des Gegenhalters erstreckenden Anschlag- und Gleitflächen für die Messer versehen ist und bei Anschlag
der Messer gegen diese Flächen wegfedert. Wenn die Materialbahn zwischen der Messerwalze und dem Gegenhalter hindurchgeführt
wird, wird sie von den Messern gegen die Anschlag- und Gleitflächen - in Fortsetzung nur Anschlagflächen genannt - des
Gegenhalters gedrückt und dadurcheine Querperforierung erzielt, die aus einer querverlaufenden Reihe schmaler, einschnittähnlicher
öffnungen in der Materialbahn besteht, welche öffnungen auf gegebenem
gegenseitigem Abstand in der Reihe gelegen sind, der dem
Abstand zwischen den einander naheliegenden Anschlagflächen des
Gegenhalters entspricht.
Gemäss einer geeigneten Ausführungsform der Erfindung
sind die Anschlagflächen an zweckmässig aus Glas bestehenden
Scheiben angeordnet, die gegen die Wirkung des Luftdruckes eines pneumatischen Schlauches bei Anschlag des Messers individuell weggefedert
werden, Bei einer solchen Vorrichtung ist keine nennenswerte Genauigkeit erforderlich, sondern der Anschlag des Messers
wird auch trotz erheblichen Verschleisses sowohl des Messers als
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auch der Glasscheiben stets zufriedenstellend und wirksam sein.
Im Folgenden wird die Erfindung mit Hinweis auf/die.
beigefügten Zeichnungen näher verdeutlicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise im Querschnitt veranschaulichte
Stirnansicht einer mit einer Perforiervorrichtung·
gemäss der Erfindung versehenen Perforiermaschine, Fig. 2 in grösserem Masstab einen Querschnitt durch die
Perforiervorrichtung,
Fig. 3 eine teilweise im lotrechten Längsschnitt veranschaulichte
Seitenansicht des rechten Teiles der Perforiermaschine und * ■·
Fig. it eine Draufsicht eines Seitenstückes einer quer-
per.forierteri Papierbahn.
Zwischen den beiden lotrechten Ständerstirnwänden 1 (nur die eine der beiden auf den Zeichnungen gezeigt) ist eine
waagerechte Walze 2 mit in längsgerichteter} Rinnen 3 derselben durch Klemmstücke *J eingeklemmten, verhältni-smässig niedrigen
Messerblättern 5» die sich über die gesamte Länge der Walze 2 und mit einer Kantpartie 6 bis vor den Aus.fienumfs rigider selben
erstrecken, drehbar gelagert. Zwei mit weichem Filz bekleidete Führungswalzen 7, die eine von einer YorratsroJLle (nicht gezeigt)
herkommende.Papierbahn 8 über die Messerwalze 2 steuern, arbeiten
mit der Messerwalze 2 zusammen. Oberhalb der Messerwalze 2 erstrecken sich zwei Arme 9, die an ihrem einen Ende um eine mit der
Messerwalze 2 parallel verlaufende Achse 10 schwenkbar gelagert
sind. In einer nach unten hin offenen Rinne 11 eines von den
Armen 9 getragenen Baumes 12 ist in längsgerichteter Reihe eine
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Anzahl rechteckiger, aus Glas bestehender Scheiben 13 angeordnet, die in unterer Lage, d.h. in Arbeitslage, mit ihren
Enden auf Tragleisten 14 entlang der öffnung 15 der Rinne 11 in Richtung der Messerwalze 2 ruhen. In das Obere der Rinne
ist ein sich über die gesamte Rinne erstreckender, aus nachgiebigem Material, beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff bestehender
Schlauch 16 oder Balg eingelegt, der an eine Druckluftquelle (nicht veranschaulicht) anschliessbar ist. Durch
den in dem Schlauch 16 herrschenden Luftdruck werden sämtliche Scheiben 13 federnd gegen die Tragleisten 14 angedrückt.
Zwischen den einander naheliegenden Scheiben 13 ist je ein Zwischenstück 17 angeordnet. Mittels eines das freie Ende
eines betreffenden Armes 9 durchgehenden Einstellbolzens 18, dessen unteres Ende auf der Ständerstirnwand 1 ruht, kann der
Baum 12 so eingestellt werden, dass die untere Kantpartie 19 der Scheiben 13 sich bei Umdrehung der Messerwalze 2 in dem Bereich
der Aussenkante 6 der Messerblätter 5 befindet. Die Arme 9 mit dem Baum 12 können mittels eines in einem Zylinder 20
lotrecht versetzbaren Kolbens 21 gemäss Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn
geschwenkt werden, sodass die Glasscheiben 13 angehoben und dadurch ausser Berührung mit den Messerblättern 5 gebracht werden, wodurch das Einführen der Papierbahn 8 Über die
Messerwalze 2 wesentlich erleichtert wird.
Wenn die Papierbahn 8 bei herabgeschwenktem Baum 12 mit einer der Umdrehungsgeschwindigkeit der Messerwalze 2 entsprechenden
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Geschwindigkeit durch die Maschine in Richtung des Pfeiles 22
(Fig. 2) gezogen wird,, drücken die Messerblätter 5 mit der
Aussenkante 6 die Papierbahn 8 gegen die Anschlagfläche 23 der Glasscheiben 13, wobei die Glasscheiben von den Messern gegen
die Wirkung des Luftdruckes in dem Schlauch 16 etwas in der Rinne 11 angehoben werden, um der Messerblattkante 6 zu erlauben
sich über die Fläche 23 gleitend zu bewegen. Die Messerblattkante
6 reisst während des Passierens an der Anschlagfläche 23 der Scheiben 13 entlang in der Papierbahn 8 einen schmalen
Schlitz 24 (Fig. 4) ein. Hierdurch entsteht die in Fig. 4 dargestellte
Perforierungslinie mit Schlitzen 24 und zwischen diesen
liegenden nicht eingerissenen Partien 25 der Papierbahn 8. Die Länge der Schlitze 24 entspricht der Dicke der Glasscheiben 13
und der Abstand zwischen den einander naheliegenden Schlitzen 24 der Dicke der Zwischenstücke 17. Die Schlitze 24 in der Papierbahn
8 werden somit einerseits durch den Druck der Messerblattkanten 6 gegen die Glasscheiben 13 und andererseits durch Verschleiss
aufgrund des Gleitens der Messerblattkanten 6 über die Anschlagflächen 23 gebildet.
Damit das Messerblatt 5 während des Verschleissens keine
gezahnte Kante 6 erhält 3 weil ja ein Verschleiss der Kante nicl)t
in dem Zwischenraum 26 zwischen den einander naheliegenden Scheiben 13 zustandekommt 9 ist der Baum 12 gegenüber der Messerwalze
2 in achsialer Richtung verschiebbar angeordnet. Gemäss der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist der Baum 12 (oder sind
die Arme 9) zu diesem Zweck mit einem Verlängerungsarm 27 mit
einer sich in Querrichtung (rechtwinklig zur Zeichnungseberie gemäss
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Mg. 3) erstreckenden, etwas unrunden öffnung 28 versehen, in
die ein drehbar getriebener Exzenterzapfen 29 von unten aus eingreift. Der Wert der Exzentrizität ist mit der Bezugsziffer
30 bezeichnet. Der Exzenterzapfen 29 wird von der Antriebsvorrichtung
(nicht gezeigt) der Maschine über ein Schneckengetriebe
31 angetrieben.
i Betrieb der Maschine wird durch den rotierenden Exzenterzapfen· 29 der Baum 12 mit dem aus den Glasscheiben 13
bestehenden Gegenhalter gegenüber der Messerwalze 2 in achsialer
Richtung mindestens eine der Breite des Zwischenraumes 26 entsprechende Strecke verschoben.
Anstatt den Baum 12 gegenüber der Messerwalze 2 in achsialer Richtung zu versetzen, kann diese vorgesehen sein
in achsialer Richtung gegenüber dem Baum 12 versetzt zu werden.
Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind
nur als ein Beispiel zu betrachten und die in die Perforiermaschine eingehenden 3 verschiedenen Teile können baulich im Rahmen
der nachfolgenden Ansprüche verändert werden. Beispielsweise können anstatt der aus Glas bestehenden Scheiben, aus keramischem
Material oder aus Hartmetall bestehende Scheiben infra gekommen., aber aufgrund ihrer grossen Härte, Verschleissfestigkeit und geringen Kosten ist Glas vorzuziehen. Die Erhaltung des erforderlichen
Zwischenraumes zwischen den Scheiben 13 bei der Anschlagflache
23 ist gemäss einer Ausführungsform der Erfindung
durch Ausbildung der Scheiben 13 mit Abschrägungen, sodass deren Seitenflächen sich in Richtung der ihnen zugeordneten Anschlagflache
verjüngern, anstatt der Verwendung separater Zwischenstücke 17,möglich.
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BAD ORIGINAL
Aufgrund des durch den pneuinatischen Schlauch 16 druckbelasteten
Glasscheibengegenhalters, in dem die verschiedenen
Glasscheiben 13 individuell belastet werden, ist die Perforier-
. - ■ · " ^i^xji-i
vorrichtung praktisch genommen gegen Deflektiorien und Erschütterungen
unempfindlich; weshalb die Maschine verhältnismassig leicht
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gebaut werden kann. Die Peininsteilung beschränkt sich haupt-
: -■ ·'---■■■ : : -■- .--ν ■..'■■■;-::: .' ■ >
/. ίϊ 's :A
sächlich, auf eine Einstellung des Luftdruckes in dem Schlauch
Die vorliegende Erfindung umfasst aber auch solche Gegenhalter
für die Messerblätter 5S in denen die verschiedenen Scheiben auf
eine andere Weise individuell druckbelastet werden können. Schliesslieh
ist auch ein solcher Gegenhalter gemäss der Erfindung einbegriffen,
in welchem der Zwischenraum 26 zwischen den Anschlagflächen 23 durch beispielsweise Fräsen in einem festen Balken
oder Baum aus Stahl oder einem anderen harten und verschleissfesten Material gebildet wurde.
909837/0 2 0 0
BAD ORIGINAL
Claims (1)
- Patentansprüche1. Vorrichtung an solchen Maschinen zur Querperforierung von Papierbahnen oder Bahnen ähnlichen Materiales, in denen eine rotierende Messerwalze (2) mit einem oder mehreren sich in Längsrichtung der Walze erstreckenden, mit einem Anschlagorgan zusammenwirkenden Messern (5) vorgesehen ist, dadurch 'gekenn ζ e i ohne t, dass das Anschlagorgan aus einem in dem Bereich ausserhalb des Umfanges der Walze (2) der Messer (5) sich erstreckender Längskanten (6) parallel mit der Walze gelegenen länglichen Gegenhalter besteht, der an Seinem der Walze zugewandten Ende mit auf gegenseitigem Zwischenraum (26) gelegenen 3 sich in Querrichtung des Gegenhalters erstreckenden Anschlag- und Gleitflächen (23) für die Messer versehen ist Und bei Anschlag der Messer gegen diese Flächen (23) wegfedert,2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet5 dass der Gegenhalter in einer Geradführung (11) in Querrichtung verschiebbar ist und durch die Wirkung eines mit Druckluft angefüllten Schlauches (16) oder Balges federnd gegen eine in unmittelbarer Nähe der Walze (2) gelegene Arbeitslage angedrückt gehalten wird.3· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüches dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter eine Verschiebung in achsialer Richtung gegenüber der Messerwalze (2) oder umgekehrr ausführt.909837/02ÜÜBAD ORiGlNALk. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlag- oder Gleitflächen (23) an aus hartem Material, beispielsweise aus Glas oder keramischem Material bestehenden, und in längsgerichteter Reihe nebeneinander angebrachten Scheiben (13) angeordnet sind.5. Vorrichtung nach Anspruch k3 dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (13) bei Anschlag der Messer (5) gegen diese i in der Geradführung (11) weggefedert werden.6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüches dadurch gekennzeichnet, dass sich die Seitenflächen der Scheiben (13) in Richtung ihrer Anschlagkante (23) durch Abschrägungen verjüngen.7. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch 65 dadurch gekennzeichnet, dass zwischen neberieinänderliegenden Scheiben (13) je ein Zwischenstück (17) angeordnet ist.909837/02U0BAD ORIGINAL
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