DE1810969B2 - Einrichtung zum justieren zweier mechanischer glieder - Google Patents
Einrichtung zum justieren zweier mechanischer gliederInfo
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Description
3. Einrichtung nach dem Anspruch 1 zum rota- angreift.
lorischen Justieren zweier auf einer Welle gela- Da beim Erfindungsgegenstand mit der ge-
gerter Hebel, dadurch gekennzeichnet, daß der wünschten Justierbewegung zwangläufig eine
eine Hebel (14) das Loch (18) für den längeren 40 Schwenkbewegung eines Verstellteiles durch eine
Zapfen (10) des Justierwerkzeuges (9) und einen Schlitzführung gekoppelt ist, die zur Senkrechten zur
konzentrisch dazu verlaufenden Schlitz (16) auf- Richtung der gewünschten Justierbewegung in einem
weist, der andere Hebel (13) den exzentrisch zu geringen, selbsthemmenden Winkel liegt, und das Ju-
dem Loch verlaufenden Querschlitz (17), und Stierwerkzeug an diesem Verstellteil angreift, das die
daß durch beide Schlitze das als Verbindungsele- 45 Schwenkbewegung ausführt, hat der Erfindungsge-
ment ausgebildete Verstellleil (15) greift, an dem genstand den Vorteil aufzuweisen, daß eine Selbst-
der kürzere Zapfen (11) des Justierwerkzeuges hemmung der verstellten Glieder eintritt, wenn an
angreift. den beiden Gliedern unmittelbar Verschiebekräfte
4. Einrichtung nach Anspruch 1 zum translato- einwirken, die größer sind als die Reibungskraft zwirischen
Justieren zweier Glieder, deren eines zwei 50 sehen den Gliedern.
Niete trugt, die durch fluchtende Längsschlitze Zum translatorischen Justieren eines Hebels in
des zweiten Gliedes »reifen und beide Glieder in Querrichtung zu einer Achse, die durch ein Langloch
Reibungsschluß halten, dadurch gekennzeichnet, des Hebels greift, ist in weiterer Ausbildung des Er-
daß auf dem einen der beiden Niete (31) findungsgegenstandes vorgesehen, daß das Verstell-
schwenkbar das als Platte (33) ausgebildete Ver- 55 teil eine Lasehe ist. die am einen Ende schwenkbar
stelHci! sitzt und daß die Plane den Querschiit/. auf der Achse sitzt, am anderen Ende einen Rand-
(35) aufweist, in den ein am zweiten Glied sitzen- schlitz hat. in den der kürzere Zapfen des Justier-
der Niet (36) greift, und einen Längsschlitz (37). werk/euges eingreift, und die mit einem Quenchlitz
in den der kürzere Zapfen (II) des Justierwerk- * ersehen ist. in den ein am Hebel sitzender Bolzen
/enges (9) eingreift, wahrend der längere Zapfen 60 eingreift, der die Lasehe und den Hebel reibungs-
(Kl) durch das dem Schwenkpunkt benachbarte schlüssig zusammendrückt.
verbreiterte linde dieses l.iingsschlilzcs in das im Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist zum
zweiten Glied befindliche Loch (38) greift. rotatorischen Justieren zweier auf einer Welle gelagerter
Hebel vorgesehen, daß der eine Hebel das
65 Loch für den lungeren Zapfen des Justierwerkzeuges
und einen konzentrisch dazu verlaufenden Schlitz aufweist, der andere Hebel den exzentrisch zu dem
I och verlaufenden Qucrschlilz, und daß durch beide
Schlitze das als Verbindungselement ausgebildete Verstellteil greift, an dem der kürzere Zapfen des Justierwerkzeuges
angreift. Dadurch läßt sich nicht nur der Winkel, den die beiden Hebel einrchüeßen, auf
einfp.chste Weise verändern, sondern es wird auch bei dieser Einrichtung durch die vorteilhafte Ausbildung
der beiden Schlitze zusätzlich eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Verstellen der Hebel erzielt.
Um eine Selbsthemmung zweier translatorisch justierbarer Glieder zu erreichen, deren eines zwei
Niete trägt, die durch fluchtende Längsschlitze des zweiten Gliedes greiien und beide Glieder in Reibungsschluß
halten, kann vorgesehen sein, daß auf dem einen der beiden Niete schwenkbar das als
Platte ausgebildete Verstellteil sitzt und daß die Platte den Querschlitz aufweist, in den ein am zweiten
Glied sitzender Niet greift, und einen Längsschlitz, in den der kürzere Zapfen des Justierwerkzeuges
eingreift, während der lungere Zapfen durch das dein Schwciikpunkt benachbarte verbreiterte
Ende dieses Längsschlitzes in das im zweiten Glied befindliche Loch greift.
Der Gegenstand der Erfindung wird in der nachstehenden Beschreibung an mehreren, in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiclen erläutert. Hierbei zeigt
F i g. 1 eine Einrichtung zum translatorischen Justieren
eines Hebels in Querrichtung zu einer Achse in schaubildlicher Darstellung,
F i g. 2 Einzelheiten der Einrichtung nach F i g. 1 in Seitenansicht,
F i g. 3 ein Jusiierwerkzeug in Ansicht,
F i g. 4 eine Einrichtung zum rotatorischen Justieren zweier auf einei Welle gelagerter Hebel in Seitenansicht,
Fig. 5 eine Einrichtung zum translatorischen Justieren zweier geradlinig verstellbarer Glieder in
schaubildlicher Darstellung und
F i g. 6 Einzelheiten der Einrichtung nach F i g. 5 in schaubildlicher Darstellung.
Auf einer Achsel (Fig. 1) ist ein Hebel2 mittels
eines Langloches3 (Fig.2) verschiebbar und verschwenkbar
gelagert. Der Hebel 2 kann beispielsweise ein unter Federkraft stehender Rasthebel sein,
der zum translatorischen Justieren in Querrichtung zu seiner Achse 1 zu verstellen ist. Zu diesem Zweck
ist als Verstellteil eine Lasche 4 vorgesehen, die am einen Ende schwenkbar auf der Achse 1 sitzt und am
anderen Ende einen Randschlitz 8 hat. Die Lasche 4 ist ferner mit einem Querschlitz 5 versehen, der zur
Senkrechten zur Richtung der Verstellbewegung des Hebels 2 in einem geringen, selbsthemmenden Winkel
geneigt ist. Der C'uerschlitz 5 braucht dabei nicht
geradlinig ausgebildet zu sein; er kann auch gebogen sein und exzentrisch zur Achse 1 verlaufen. In den
Querschlitz 5 greift ein am Hebel 2 sitzender Bolzen 6 ein, der die Lasche 4 und den Hebel 2 reibungsschlüssig
zusammendrückt. Zur Aufnahme eines Justierwerkzeuges ist in dem Hebel 2 ein Loch 7 und in der Lasche 4 der Randschlitz 8 vorgesehen.
,
Das Justierwerkzeug9 ist in Fig. 3 dargestellt. Es
weist an seiner Stirnseite einen längeren Zapfen 10 und einen kürzeren Zapfen 11 auf. Zum translatorischen
Justieren wird der längere Zapfen 10 in das Loch 7 und der kürzere Zapfen 11 in den Randschlitz
8 gesteckt. Durch Drehen des Justierwerkzeupes 9 wird die Lasche 4 gegenüber dem Hebel 2 verschwenkt.
Dadurch gleitet der Schafl des Bolzens 6 in dem Querschlitz 5 der Lasche 4, wodurch der Bolzen
6 und damit der Hebel2 radial zu der Achsel versteht werden. Wirken jedoch an dem Hebel 2 unmittelbar
Verschiebekräfte ein, die größer sind als die Reibungskraft zwischen dem Hebel 2 und der Lasche·
4, so tritt durch den in einem geringen Winkel geneigten Querschlitz S die Selbsthemmung ein. Dadurch
wird eine Sicherung des Hebels 2 gegen ein unbeabsichtigtes Verstellen in seiner Längsrichtung erreicht.
Gemäß Fig.4 sind die zu verstellenden Glieder
zwei auf einer Welle 12 gelagerte Hebel 13 und 14, die in einem Winkel zueinander angeordnet sind. Dabei
ist z. B. der Hebel 13 fest und der Hebel 14 lose auf der Welle 12 gelagert. Beide Hebel 13 und 14
sind über ein als Verbindungselement ausgebildetes Verstellteil 15 reibungsschlüssig miteinander verbunden. Beim Drehen der Welle 12 im Uhrzeigersinn
stößt der Hebel 13 gegen einen Anschlag 19, beim Drehen der Welle 12 im Gegcnuluzeigersinn stößt
der Hebel 14 gegen den Anschlag 19.
Um den Drehwinkel der Welle 12 und damit den Winkel, den die beiden Hebel 13 und 14 einschließen,
verämkm zu können, sind in dem Hebel 14 ein
Loch 18 und ein konzentrisch dazu verlaufender Schlitz 16 vorgesehen, während der Hebel 13 einen
exzentrisch zu dem Loch 18 verlaufender Querschlitz 17 aufweist. Durch beide Schlitze 16 und 17
greift das beiderends mit einem Kopf versehene Verstellteil 15, das bei diesem Ausführungsbeispiel in
keinem der beiden Hebel 13 und 14 fest angeordnet ist. Das Justierwerkzeug weist ebenfalls einen längeren
Zapfen 10 für das Loch 18 auf; jedoch ist der kürzere Zapfen 11 mit einem Rundloch versehen,
das zum rotatorischen Justieren der beiden Hebel 13 und 14 den Kopf des Verstellteils 15 umfaßt. Durch
Drehen des Justierwerkzeuges wird der Drehwinkel der Welle 12 verändert bzw. eingestellt. Wie in
F i g. 4 veranschaulicht ist, läßt sich der Anschlag 19 auch ortsveränderlich ausbilden, so daß dadurch die
Lage der Wellendrehbewcgung einstellbar ist. Auch diese Einrichtung ist gegen unbeabsichtigte Verstellung
gesichert, da der Querschlitz 17 zur Senkrechten zur Richtung der Vci Stellbewegung der beiden Hebel
13 und 14 in einem geringen, selbsthemmenden Winkel geneigt ist.
Nach der Ausführungsform gemäß den F i g. 5 und 6 ist das eine Glied als Schieber 28, das andere
Glied als Verlängerungsstück 29 ausgebildet, welches zwei Niete 30 und 31 trägt, die durch fluchtende
Längsschlitze 32 des Schiebers 28 greifen und beide Glieder 28 und 29 in Reibungsschluß halten. Zum
translatorischen Justieren des Verlängerungsstückes 29 entlang der Längsschlitze 32 ist als Verstellteil an
der anderen Seite des Schiebers 28 eine Platte 33 vorgesehen, die mittels einer Bohrung 34 auf dem
Niet 31 schwenkbar sitzt. Da der Niet 31, der das Verlängerungsstück 29, den Schieber 28 und die
Platte 33 reibungsschlüssig miteinander verbindet, fest in dem Verlängerungsstück 29 und in der Platte
33 angeordnet ist, sind diese beiden Glieder 29 und 33 gegenüber dem Schieber 28 gemeinsam in Richtung
der Längsschlitze 32 verstellbar. Die Platte 33 weist ferner einen Querschlitz 35 auf, der zur Senkrechten
zur Richtung der Verstellbewegung der beiden Glieder 28 und 29 in einem geringen, selbsthemmenden
Winkel geneigt ist. In den Querschlitz 35
greift ein dritter Niet 36, der in dem Schieber 28 fest angeordnet ist.
Zur Aufnahme des Justierwerkzeuges 9 ist die Platte 33 mit einem Längsschlitz 37 und der Schieber
28 mit einem Loch 38 versehen. Dabei greift der kürzere Zapfen 11 des Justierwerkzeuges 9 in den
Längsschlitz 37 und der längere Zapfen 10 durch das dem Schwenkpunkt benachbarte verbreiterte Ende
des Längsschlitzes 37 in das Loch 38. Durch Drehen des Justierwerkzeuges 9 wird die Platte 33 um den
Niet 31 verschwenkt. Dabei wird die Platte 33 mittels ihres geneigten Querschlitzes 35 von dem im
Schieber 28 fest angeordneten Niet 36 geführt, so daß die Platte 33 und über den Niet 31 auch das
Verlängerungsstück 29 je nach Drehrichtung des Justierwerkzeuges 9 nach links bzw. rechts verstellt
werden. Die Anordnung der zusätzlichen Platte 32 mit dem Querschlitz 35 hat den Vorteil aufzuweisen
daß ein Verstellen des Verlängerungsstückes 29 ir Richtung der Längsschlitze 32 durch eine unmittelbar
einwirkende Verschiebekraft, die größer ist al·
Lo die Reibungskraft zwischen den Gliedern 28 und 29
durch die eintretende Selbsthemmung verhinder wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Einrichtung zum Justieren zweier mechani- element, das durch einen Schlitz des anderen Gliedes
scher Glieder, die durch wenigstens ein an einem 5 greift, reibungsschlüssig geführt sind und mittels
Glied sitzendes Verbindungselement, das durch eines Justierwerkzeuges relativ zueinander verstellbar
einen Schlitz des anderen Gliedes greift, rei- sind, das an seiner Stirnseite zwei verschieden lange
bungsschlüssig geführt sind und mittels eines Ju- Zapfen aufweist, deren längerer in ein Loch in einem
Stierwerkzeuges relativ zueinander verstellbar Glied eingreift und deren kürzerer beim Drehen des
sind, das an seiner Stirnseite zwei verschieden io Justierwerkzeuges die Verstellbewegung des anderen
lange Zapfen aufweist, deren längerer in ein Gliedes bewirkt.
Loch in einem Glied eingreift und deren kürzerer Bei einer aus der französischen Patentschrift
beim Drehen des Justierwerkzeuges die Verstell- 1 109 387 bekannten Einrichtung zum translatoribewegung
des anderen Gliedes bewirkt, ge- sehen Justieren zweier Glieder sind zwei Verbinkennzeichnet
durch eine zusätzliche 15 dungselemente vorgesehen, die in dem einen Glied
Zwangsführung mit einem Querschlitz (5, 17, fest angeordnet sind, durch fluchtende Längsschlitze
35), der zur Senkrechten zur Richtung der Ver- des anderen Gliedes greifen und beide Glieder in
Stellbewegung der beiden Glieder (1, 2; 13, 14; Reibungsschluß halten. Jedes Glied weist ferner ein
28, 29) in einem geringen, selbsthemmenden Loch auf, in das jeweils ein Zapfen des Justierwerk-Winkel
geneigt ist, derart, daß mit der Verstellbe- 20 zeuges eingreift. Durch Drehen des Justierwerk?euwegung
der Glieder eine Schwenkbewegung eines ges werden die Glieder relativ zueinander verstellt.
Verstellteiles (4, 15, 33) gekoppelt ist, an dem Diese bekannte Einrichtung hat den Nachteil aufzuder
kürzere Zapfen 11) des Justierwerkzeuges (9) weisen, daß sich die Glieder unbeabsichtigt zueinanangreift.
der verstellen können, nämlich dann, wenn an den
2. Einrichtung nach dem Anspruch 1 zum 25 beiden Gliedern unmittelbar Verschiebekräfte eintranslatorischen
Justieren eines Hebels in Quer- wirken, die größer sind als die durch die Verbinrichtung
zu einer Achse, die durch ein Langloch dungselemente hervorgerufene Reibungskraft zwides
Hebels greift, dadurch gekennzeichnet, daß sehen den Gliedern.
das Verstellleil eine Lasche (4) ist, die am einen Die Erfindung vermeidet diese Nachteile in voll-
Ende schwenkbar auf der Achse (1) sitzt, am an- 30 kommener Weise durch eine zusätzliche Zwangsfüh-
deren Ende einen Randschlitz (8) hat, in den der rung mit einem Querschlitz, der zur Senkrechten zur
kürzere Zapfen (11) des Justierwerkzeuges (9) Richtung der Verstellbewegung der beiden Glieder in
eingreift, und die mit einem Querschlitz (5) ver- einem geringen, selbsthemmenden Winkel geneigt ist,
sehen ist, in den ein am Hebel (2) sitzender BoI- derart, daß mit der Verstellbewegung der Glieder
zen (6) eingreift, der die Lasche und den Hebel 35 eine Schwenkbewegung eines Verstellteilcs gekoppelt
reibungsschlüssig zusammendrückt. ist, an dem der kürzere Zapfen des Justierwerkzeuges
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681810969 DE1810969C (de) | 1968-11-26 | Einrichtung zum Justieren zweier mecha nischer Glieder | |
| US878371A US3577787A (en) | 1968-11-26 | 1969-11-20 | Adjustable frictional connection |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681810969 DE1810969C (de) | 1968-11-26 | Einrichtung zum Justieren zweier mecha nischer Glieder |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1810969A1 DE1810969A1 (de) | 1970-06-04 |
| DE1810969B2 true DE1810969B2 (de) | 1973-02-15 |
| DE1810969C DE1810969C (de) | 1973-08-30 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3577787A (en) | 1971-05-04 |
| DE1810969A1 (de) | 1970-06-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |