DE2559656A1 - Anordnung mit einem einstellbaren kniehebelmechanismus, insbesondere bei zangen u.dgl. - Google Patents
Anordnung mit einem einstellbaren kniehebelmechanismus, insbesondere bei zangen u.dgl.Info
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- B25B7/00—Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
- B25B7/12—Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools involving special transmission means between the handles and the jaws, e.g. toggle levers, gears
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Description
- Anordnung mit einem einstellbaren Kniehebelmechanismus, insbesondere bei
- Zangen u. dal.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung mit einem einstellbaren Kniehebelmechanismus, die zur Anwendung bei Zangen u. dgl. geeignet ist.
- Es sind bereits Zangen zum Verpressen von Kabelschuhen bekannt geworden (DT PS 1,280.951), die mit einem einstellbaren Kniehebelmechanismus versehen sind. Diese Zangen weisen einen festen Zangenschenkel auf, in dessen vorderem Ende eine Pressbacke eingesetzt ist. An einem ersten Gelenkzapfen sitzt schwenkbar eine Gegenbacke, die ihrerseits über einen zweiten Gelenkzapfen mit einem beweglichen Zangenschenkel verbunden ist In gewissem Abstand vom zweiten Gelenkzapfen ist mittels eines dritten Gelenkzapfens auf der Innenseite des bewegliche Schenkels ein Hebelteil mit seinem ersten Ende angelenkt, der im festen Zangenschenkel geführt wird und sich mit seinem freien Ende dabei auf einem in diesem Zangenschenkel vorgesehenen verstellbaren Widerlager abstützt. Der bewsoliche Schenkel und der Hebelteil bilden hiebei den Kniehebeltrieb, mit dessen Hilfe die beiden Backen geschlossen werden können, wobei der Schliessdruck und die Streckstellung der Kniehebelteile durch die Einstellung des widerlagers bestimmt wird. Das Widerlager hat die Form einer in das der Pressbacke abgewandte Ende das festen Zangenschenkels in dessen axialer Richtung mehr oder minder einschraubbaren Schraube. Der Hebelteil liegt bzw. gleitet mit seinem zweiten Ende frei im Inneren des ein U-förmiges Profil aufweisenden festen Schenkels. Bei Beanspruchung des Mechansimus wird er zwar an das Widerlager engepresst, ist eher amsonsten nicht nur vom 'Widerlager trennbar, sondern überhaupt aus der Führung im Inneren des festen Schenkels herausführbar.
- Es kann somit bei unachtsamem Vorgehen leicht vorkommen, dass das freie Ende des Hebelteiles sich beim Versuch die Zange zu schliessen gar nicht in der vorgesehenen Führung befindet, oder aus dieser herausspringt, und somit vom Widerlager nicht abgefangen bzw. abgestützt wird. Dies kann offenischt liche Nachteils sowohl für das gerade bearbeitete Werkstück, wie auch für die Sicherheit (Verletzungsschutz) des Anwänders haben. Der im Raume zwischen den Handgriffsteilen der beiden Schenkel vorhandene und bloss an einem Ende angelenke Hebelteil erhöht offenisichtlich die Verletzungsgefahr.
- Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe j.a. die angeführten Nachteile zu beseitigen. Diese Aufgabe wird durch die im angeschlossenen Hauptanspruch, und gegebenenfalls in einem oder mehreren der Unteranasprüche, angeführte Weise gelöst.
- Bei der erfindungsgemässen Anordnung ist die den Hebelteil bildende Verbindungslasche ständig an ihren beiden Enden an die Schenkel angeschlossen, so dass ein Herausrutschen ausgeschlossen ist. Trotzdem ist sie tienk der Exzenterverankerung an einem Ende oder an beiden Enden in ihrer wirksamen Länge einstellbar, wodurch die Einstellbarkeit des ganzen Kniehebelmechanismus gegeben ist.
- Die Erfindung soll nun an Hand eines Ausführungsbeispieles gemdss der angeschlossenen Zeichnung näher erläutert werden, wobei FIGUR 1 eine erfindungsgemässe Zange in Seitenansicht, FIGUR 2 ein Ausführunssbeispiel der Verbindunsslasche, und FIGUR 3 in grösserem Masstab einen Schnitt durch den zweiten Gelenkzapfen 31, etwa in Verlängerung des Pfeiles A in Fiy. 1, darstellen.
- Gemäss Fig 1 weist eine Zange zum Verpressen von Kabelschuhen einen ersten festen Schenkel 11 euf, in dessen vorderen Ende eine Backe 12 mit Presstempeln 40b, Alb, 42b starr angeordnet ist. In einer ersten Gelenketelle, die zwischen dem Dackenteil 12 und dem Handgriffsteil lla dieses ersten Schenkels 11 belegen ist, ist mittels eines ersten Gelenkzapfens 24 eine Gegenbacke 22 mit patrizen 40a, 41a, 42a schwenkbar angeschlossen, Die .Stempel und Matrizen an den beiden Backen 12, 22 sind in an sich bekannter Weise zum Zusammenwirken beim Verpressen von (nicht dargestellten) eingelegten Kabelschuhen angeordnet. Die Gegenbacke 22 ist ihrerseits mittels eines zweiten Gelenkzapfens 23 mit einem beweglichen zweiten Schenkel 21 schwenkbar verbunden, der mittels eines in einem Abstand C vom zweiten Gelenkzapfen 23 angeordneten dritten Gelenkzapfens 32 mit einem Hebelteil verbunden ist. Der Hebelteil hat die Form einer Verbindungslasche 30, die also an ihren beiden Enden verankert ist, da sie an ihrem einen Ende mittels des dritten Gelenkzapfens 32 am zweiten Schenkel 21 und an ihrem zweiten Ende mittels eines vierten Gelenkzapfens 31 am ersten Schenkel 11 ständig schwenkbar angeschlossen ist. Der Raum D zwischen den Handgriffsteilen lla, 21a der beiden Scheni-el 11, 21 ist völlig frei von Elementen die stören oder Verletzungen herbeiführen könnten, von der ziemlich nach vorne verlegten Verbindungslasche 30 bis ans Ende der beiden Schenkel 11, 21, genau wie bei einer gewöhnlichen Zange.
- Beide Schenkel 11, 21 weisen vorzugsweise zwei mit Abstand parallel verlaufende Seitenplatten wie 11' und 11" (Fig. 2) auf, die z.B. auch die Seitenschenkel einer U-förmig gebogenen Platte sein können, und die Verbindungslasche 30 ist in dem freien Mittelraum angeordnet.
- Aus Fig. 2 ist die Form der Verbindungslasche (etwas langer als in Fig. 1 dargestellt) ersichtlich, Sie kann einen Vorsprung 30a aufweisen, der mit einer Üffnung oder einem Zapfen 3Db versehen ist zur Aufnahme des einen Endes einer Vorspannfeder 35, deren anderes Ende bei 35a im Schenkel 11 verankert ist. Die Vorspannfeder 35 hat zur Aufgabe die Zange in der in Fig. 1 dargestellten geöffneten Lage zu halten. Es ist offensichtlich, dess die Vorspann-Spiralfeder 35 auch beispielsweise durch eine auf die Oberkante der Verbindungslasche 30 einwirkende Blattfeder ersetzt werden kann.
- Um nun trotz der ständioen Verankerung an beiden Enden die wirksame Länge der Verbindungslasche 30, bzw. den Abstand zwischen den Eingriffspunkten der Verbindungslasche 30 mit den beiden Schenkeln 11, 21 einstellbar zu machen, ist zumindest einer der beiden Gelenkzapfen 31, 32 auf die aus Fig. 3 ersichtliche.Weise gestaltet. Wählt man als Beispiel den Gelenkzapfen 31 im Schenkel 11, so ist er mit einem Kopf 51A versehen, der eine Nut 52 fur einen Schraubenzieher od. dgl. aufweist1 Am entgegengesetzten Ende weist der Gelekzapfen 31 einen Gewindeteil 31a auf, auf dem eine Festhaltemutter 53 aufgeschraubt istc Die Mantelfläche des funktionellen Teiles des Gelenkzapfens 31 ist als eine gegenüber der Acnse X des Gewindeteiles 31a exzentrische Nockenfläche 51A' gestaltet, so dass durch Drehen des Gelenkzapfens 31 in seinen Lagerungen in den Seitenwänden 11', 11" der Mittelpunkt derjenigen Uffnung 31b (Fig. 2) am Ende der Verbindungslasche 30, mittels welcher diese Lasche am Gelenkzapfen 31 aufgesteckt ist, eine Kreisbewegung zwischen einer dem anderen Gelenkzapfen 32 bzw. der anderen Ü1rnung 32b am nächsten und einer hieven am weitesten belegenen Lage durchführt. Dadurch ist die Einstellmöglichkeit gegebenen für den gegenseitigen Abstand der Eingriffsstellen der Verbindungslasche 3U und damit eine Justiermöglichkeit der kinetischen Verhältnisse des aus der Teilen 21 (zwischen 23 und 32), 22 (zwischen 23 und 24) und 30 (zwischen 31 und 32) gebildeteten Kniehebelmechanismus. Die Einstellung des Kniehebelmechanismus ermöglicht auf einfache Weise eine Justierung der Endlage der Backen 12, 22 durchzuführen. Natürlich kann auch der Gelenkzapfen 31 auf die beschriebene Art und Weise angeordnet sein.
- Die Einstellung geschieht dadurch, dass die Mutter 53 etwas gelöst wird und der Zapfen 31 mittels eines in die Nut 52 eingesetzten 5chraubenz:ishers etwas verdreht wird. Nach der Justierung wird die Mutter 53 wieder angezogen. Alternativ kann z.B. anstelle der Mutter 53 eine Einstellscheibe dreilfest mit dem Zapfen 31 verbunden werden, die an ihrem Umfang eine Anzahl von Einrastlücken für einen im Schenkel 11 vorhandenen Fixierzapfen, oder umgekehrt, einen gegen den Schenkel 11 gerichteten Eingriffszaofen aufweiset, wobei im letzteren Fall in der Oberfläche des Schenkels 11 eine Reihe von Einrastöffnungen zur Aufnahme dieses Eingriffszapfens vorgesehen ist. Zur Auswahl der einzelnen Einstellagen kann die Einstellscheibe elastisch sein undjorier axial verschiebbar am Zapfen 31 angeordnet werden.
- Durch Einstellen des Zapfens 31 können somit alle Ungenauigkeiten die entweder bei der Fertigung, oder während langerer Anwendung entstanden sind, mühelos beseitigt werden und eine Justierung der Endlage der beiden Backen 12, 22 auf einfache Weise erreicht werden.
- L e e r s e i t e
Claims (4)
- Patentansprüche 1. Anordnunn mit einem einstellbaren Kniehebelmechanismus, insbesondere bei Zangen u. dgl., mit einem festen ersten Schenkel, an dessen vorderes Ende eine Backe starr angeschlossen ist und zu dem in eincr Ersten Gelenlcstelle zwischen dem Backenteil und einem Handgriffsteil mittels einen ersten Gelenkzapfens eine Gegenbacke schwenkbar angeschlossen ist, die ihrerseits iiber einen zweiten Gelenkzapfen mit einem beweglichen zweiten Schenkel verbunden ist, welcher mittels eines in gewissem Abstand vom zweiten Gelenkzapfen angeordneten dritten Gelenkzapfens mit einem Hebelteil schwenkbar verbunden ist, der sich mit seinem zweiten Ende am festen ersten Schenkel abstützen, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelteil die Form einer Verbindungslasche (30) hat, die in einer vierten Gelenkstelle mittels eines vierten Gelenkzapfens (31) ständig mit dem festen Schenkel (11) verbunden ist, wobei der dritte (32) und/oder vierte Gelenkzapfen (31) eine exzentrische Nockenfläche (33") aufweist, so dass durch Zapfendrehung der wirksame Abstandf zwischen den Eingriffsstellen der Verbindungslasche (30) mit den beiden Schenkeln (11, 21) einstellbar ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände (A, B) zwischen dem ersten (24) urd dritten Gelenkzapfen (32) einerseits, und dem ersten (24) und vierten Gelenkzapfen (31) anderseits im wesentlichen einander gleichen und vor dem Anfang der Handgri,fsteile (lla, 21a) der betreffenden Schenkel (11, 21) enden, so dass der Raum zwischen den Handgriffsteilen (lla, 21a) der beiden Schenkel (11, 21) gänzlich frei ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslasche (30) derart unter der Einwirkung einer Vorspannfeder (35) steht, dass die Backen (21, 22) in geöffneter Lage gehalten werden.
- 4. Anordnung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der exzentrischen Nockenfläche (33") versehende GelenkzapFen (31 und/oder 32) mit einer in einer vorgegebenen Anzahl von Lagen fixierbaren Einstellscheibe drehfest verbunden ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19752559656 DE2559656C3 (de) | 1975-12-06 | 1975-12-06 | Klemmzange, insbesondere zum Verklemmen von Kabelschuhen u.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19752559656 DE2559656C3 (de) | 1975-12-06 | 1975-12-06 | Klemmzange, insbesondere zum Verklemmen von Kabelschuhen u.dgl. |
Publications (3)
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| DE2559656B2 DE2559656B2 (de) | 1981-04-23 |
| DE2559656C3 DE2559656C3 (de) | 1981-12-17 |
Family
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Family Applications (1)
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| DE19752559656 Expired DE2559656C3 (de) | 1975-12-06 | 1975-12-06 | Klemmzange, insbesondere zum Verklemmen von Kabelschuhen u.dgl. |
Country Status (1)
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