DE1808679A1 - Verfahren zum Herstellen von Salicylaniliden - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von SalicylanilidenInfo
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- C07C233/12—Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by halogen atoms or by nitro or nitroso groups
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Description
Verfahren sum Herstellen von Salicylaniliden
Erfindungsgemäss werden substituierte Salicylanilide, die einen
aromatischen Ring, der über ein Nichtmetallatom an den Anilidrest gebunden ist, aufweisen, auf dem Wege über die Reaktion
eines substituierten Aryldiazoniua-Salzee mit einen substituierten
Salicylsäurenitril hergestellt. Die Salicylanilide sind bei der Behandlung von parasitären Erkrankungen nützlich.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren »um
Herstellen substituierter Salicylanilide. Die erfindungsgemäsaen
Verbindungen sind tricyclisch, und jeder Ring kann verschiedenartig
substituiert sein.
Substituierte Salicylanilide sind in der chemischen Literatur beschrieben worden; verschiedene Methoden zu ihrer Herstellung
sind vorgeschlagen worden. Viele der für die Herstellung dieser
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substituierten Saücylanilide zur Verfügung stehenden Verfahren
sind mit gewissen Nachteilen, wie zrLedx'igen Ausbeuten
und hohen Kosten der Ausgangs stoffe, behaftat* und infolge'*·
dessen hat man die Forschung zur Auffindung neuer8 direkterer
und weniger koetspieliger Methoden fortgesetzt.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
eines neuen Verfahrens sum Herateilen substituierter Sälicylanilide.
Die Verbindungen, die nach diesem Verfahren hergestellt werden können, sind bei der Behandlung parasitärer Erkrankungen nützlich und Insbesondere gogon Löberegol v/irkscs' '
("liver fluk©"h
Erfindungsgeraäss wurde nun gefunden, dass imn Salicy!anilide,
die einen aromatischen Ring aufweisen, der über ein. Niohtmetallafeom
an den Anilid-Rest gebunden ist, herstellen
kann, indem man ein in geeigneter Weise substituiertes Aryldiazoniumsalz
mit einem in geeigneter Weise substituierten Salicylsäurenitril umsetzt. Die Reaktion kann wie folgt dargestellt
werden:
(I)
1 η
Hierbei ist η. gleich O bis 3; Y bedeutet Halogen, wie Chlor,
Brom und Jod; Hydroxy; Niedrigalkyl, wie Methyl, Äthyl oder
Propyl; Halogen-niedrigalkyl, wie Trifluormethyl; Niedrigalkoxy, wie Methoxy, Äthoxy und Propoxy; oder Nitro; X und X1
bedeuten Halogen; Niedrigalkyl, wie Methyl, Äthyl oder Butyl; Halogenniedrigalkyl, wie Trifluormethyl; Nitro ; Cyano; halogeniertee Alkoxy, wie Chlormethoxy oder Chlorbutoxy; oder
halogeniertes Alkylthio, wie Chlormetbylthio oder Chlorbutylthio; Q bedeutet Sauerstoff oder Schwefel; und Z bedeutet ™
Chlor» Brom oder einen Fluoborat-Rest, mit der Massgabe, dass
der Hing C an irgendeinem unsubatituierten Kohlenstoffatom
des Hinges B an den Hing B gebunden ist.
"In geeigneter Weise substituiert" bedeutet, dass diejenigen
Subetituenten Y, X und X1, die in dem Endprodukt erwünscht
sind, in den Ausgangsstoffen vorhanden sind.
Die Reaktion wird im allgemeinen, derart durchgeführt, dass
das substituierte Beneonitril in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Dioxan, Äthylenglykol, Diäthyläther, Diglyme, Tetrahydrofuran oder Nitrobenzol, je nach dem verwendeten Löaungs- *
«ittel bei Temperaturen Xm Btreich von etwa 25 bis 100° C gelöst wird. Der bevorzugte Temperaturbereich beträgt jedoch
60 bis 30° C. Etwa 1 Äquivalent de· Aryldiasonium-Salzes wird
dann unter Rühren im Verlauf von 1 bis 4 Stunden zu der Lösung dt« Bentonitril· gegeben. Xa allgemeinen werden aus FluoborsEure hergestellte Diaeoniumealee verwendet; aber auch die Verwendung von Aryldlasoniumchlorid- und Aryldiaeoniumbisulfat-Salze η kommt in Betracht. Nach Beendigung der Zugabe des Diasonium-Salses wird das Reaktionsgemisch ^zusätzliche 30 bis 60
Minuten lang bei der Eeaktionstemperatur gehalten. Sas Nitri-
lium-Salz-Zwischenprodukt wird dann durch Zugabe von Wasser
zu dem Salieylanilid hydrolysiert, das im allgemeinen aus der Lösung ausfällt. Das NitriliumsSalz-Zwischenprodukt kann
auch durch Zugabe von Carbonsäure» wie Essigsäure oder Benzoesäure, anstelle von Wasser in das Salieylanilid übergeführt
werden. Der Hydrolysescbritt kann entweder bei Raumtemperatur oder der Reaktionstemperatür durchgeführt werden, und die
Ausfällung lässt man etwa 15 bis 20 Stunden lang vor sich gehen, um vollständige Hydrolyse sicherzustellen. Das Salieylanilid wird dann gesammelt und durch Filtrieren und Umkristallisieren oder durch andere zum bekannten Stand der Technik
gehörende Methoden gereinigt.
Die als eines der Ausgangsstoffe verwendeten Diazonium-Salze
können nach dem Fachmann bekannten Methoden hergestellt werden. Beispielsweise wird ein in geeigneter Weise substituiertes Anilinderivat zunächst in einer Mischung aus Wasser und
einer Mineralsäure,, wie Chlorwasserstoffsäure, suspendiert;
im allgemeinen werden 3 Äquivalente Mineralsäure verwendet.
Die Mischung wird dann auf etwa 0 bis 10° C abgekühlt, und
danach wird eine wässrige Lösung eines Nitrit-Salzes, wie Natrium- oder Kaliumnitrit, anteilweise so lange zugegeben,
bis die Lösung mit Stärke-Kaliumjodid-Papier eine positive
Reaktion auf überschüssige, salpetrige Säure gibt. Das Aminhydrochlorid löst eich im allgemeinen im Laufe des Verfahrens
zu einer klaren Lösung des Diazonium-Salzes. Wenn das feste
Salz verwendet werden soll, wird als Quelle für die salpetrige Säure die Kombination aus einem organischen Nitrit, wie
Butylnitrit, und einer organischen Säure, wie Essigsäure, verwendet. Das Diazonium-Salz ist dann das einzige ätherunlösliche Produkt und wird aus diesem Lösungsmittel ausgefällt.
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Wenn entweder das Fluoborat-Sulz oder das Bisulfat-Salz ale
Diazonium-Salz bei der Reaktion mit einem Salioylsäurenitril
verwendet wird, können solche Salze hergestellt werden, indem
Fluoborsaure oder Schwefelsäure zu einer Lösung des Diazoniumchlorid-Salzea
bei O bis 5° C gegeben und daa Gemisch etwa 30 Minuten lang gerührt wird. Das Diazonlumfluoborat-Salz oder
-bisulfat-Salz setzt eich im allgemeinen aus der Lösung ab
und wird durch Filtration gesammelt.
Sie Aminreaktanten, die für die Herstellung der Diazoniumsalze
der Formel III verwendet werden, in der Q Schwefel oder Sauerstoff bedeutet und die Phenoxy- oder Phenyltbio-Gruppe
in p-Stellung zum Aminstickstoffatom steht, können hergestellt
werden, indem zunächst ein in geeigneter Weise substituiertes p-Halogennitrobensöl mit einem in geeigneter Weise substituierten
Phenol oder Thiophenol kondensiert wird. Das Kondensat ionaprodukt ist ein Phenoxynitrobenzol oder Phenylthionitrobenzol,
das als nächstes reduziert wird, um seine Nitrogruppe
in eine Aminogruppe überzuführen. Es sei bemerkt, dass die Phenoxy- oder Phenylthio-Gruppe in p-Steilung zum Aminostickstoffatom.steht.
Solche Verbindungen liefern, wenn sie für die Herstellung von Verbindungen I verwendet werden, i
das sogenannte 4*--IsoEere. V/enn Erbindungen IIIt die Q in
der o-Steilung zur Amino-Gruppe aufweisen, erwünscht werden,
wird anstelle von p-Halogennitrobenzol bei der Arbeitsweise
o-Halogennitrobensöl verwendet. Wenn die Nitrobenzole sowohl
in der o- als auch der p-Stellung Halogenatome als Substituenten tragen, werden sowohl o- als auch p-Kondensationsprodukte
erhalten, die nach chromatographischen Methoden getrennt werden können. Die Reaktion wird vorzugsweise als Schmelzreak-
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11 559 ,
tion durchgeführt, geraäss der die Reaktanten, vorzugsweise.
in Gegenwart einer Base, wie Baliumbydroxid9 Natriumhydroxid
oder Natriumhydrid und dergleichen, bis zu ihren geschmolzenen
Zustand erhitzt werden. Wenn gewünscht®'können Lösungsmittel
verwendet werden und geeignete Ergebnisse werden mit Dimethylformamid,
DimethylsulfQxId9 Biphenylather und dergleichen,
erzielt. Zweckmässlge Temperaturen für entweder eine Sehmela-
oder eine Lösungsreaktion liegen im Bereich von 100 bis 300° C. Das substituierte Nitrobenzol-Produkt der Reaktion wird im
allgemeinen als Feststoff erhalten und kann nach zum bekannten
Stand der Technik gehörenden Methoden uialcriatallisiert werden.
Die Phenoxynitrobenzol- oder Phenylthionitrohenzol*- Verbindung
wird dann reduziert» um die-Iitro-Sruppe in eine Amino-Gruppe
überzuführen. Jedes beliebige System, das eine Uitrogruppe zu einer Arainogruppe au reduziere» vermag, kann verwendet werden, vorausgesetzt; dass man. gebührend darauf achtet,
dass der Rest des Moleküls unversehrt bleibt« Katalytische
Reduktionen-unter Verwendimg von ifesserstoff und Raney-Nickel
oder Platin können verwendet werden» Auch etieisisehe Reduktionen
unter Verwendung von Metallen, wie Eisen oder Zink, in Gegenwart von Säuren können Verwendung finden.
TJm Verbindungen III zu erhalten^ in denen der Verknüpfungspunkt von Q in radstellung zur Amino-Grupp© liegt, wird die
substituierte Anilin-Verbindung einer Reihe von Reaktionen
unterzogen, deren Ergebnis darin besteht, dass eine Amino-Gruppe
oder eine Gruppe, die in eine Amino-Gruppe übergeführt
werden kann, in der geeigneten Stellung eingeführt wird. Im allgemeinen wird dies dadurch erreicht, dass die bereits im
Molekül vorhandene Amino-Gruppe mit einer Acyl-Gruppe unter
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Verwendung von beispielsweise Essigsäureanhydrid blockiert,
die Verbindung in der o-Stellung zur Acetylamino-Gruppe mittels eines geeigneten Nitrierungesysteme, z.B. eines Easigsäureanhydrid-Salpetersäure-Systems nitriert, die Acyl-Gruppe
durch Hydrolyse mittels beispielsweise Natriumhydroxid entfernt, dann das freie Amin diazotiert und die erhaltene Diazo-Gruppe reduktiv eliminiert wird. Alle diese Schritte können
auf in der Technik bekannte Weise durchgeführt werden. Sie neu eingeführte Nitro-Gruppe wird dann, wie vorher beschrieben, a
zu der Amino-Gruppe reduziert und steht dann für die Reaktion mit der Salicylsäure-Verblndung zur Verfügung.
Die Salicylanilide, die nach dem Oben beschriebenen Verfahren
hergestellt werden können, sind auf dem Gebiet der Tiertherapie nützlich. Sie sind aktive Anthelmintica und sind insbesondere gegen sowohl entwickelte als auch unentwickelte Leberegel der Arten Pasciola gigantica und Fasciola Hepatica, den
gewöhnlichen Leberegeln bei Schaf und Rind, wirksam.
Die folgenden Beispiele werden zum Zwecke der Veranschaulichung
der Erfindung gebracht, sollen diese aber nicht begrenzen.
Beispiel 1
3'-Chlor-4'-(p-chlorphenoxyJj^S*5-dibrom-aalicylanilid
Bine Suspension von 31,4 g (0,124 Mol) 3-Chlor-4-(p-chlorphen
oxy) -anilin in einer Mischung aus 500 ml Wasser und 63 ml kon zentrierter Chlorwasserstoffsäure wird bei 0 bis 5° C mit
9,7 g Natriumnitrit in 40 ml Wasser behandelt. Sie Suspension
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wird 30 Minuten lang bei 0 bis 5° C gerührt und danach mit
28,3 g (0,155 Mol) 48 #iger Sluoborsäure versetzt. Das SaIs
setzt sich aus der Lösung ab. Nach dem !filtrieren, Waschen
mit kaltem Wasser und Trocknen im Vakuum erhält man 3-Ohlor-4-(p-ealorphenoxy)-benzoldia!eonium-fluoborat.
Wenn man bei der oben.beschriebenen Arbeitsweise Schwefelsäure
anstelle von Fluoborsäure verwendet, erhält man 3-Chlor-4~
(p-chlorphenoxyj-benzoldiaeoniuin-bisulfat.
b. %'-Chlor-4' -.i^rcJllPr^henoxy )-3»S-dibrom^salicylanilj^d
27,7 g (0,1 Mol) 2-Hydroxy-3,5-dibrom~benzonitriI warden in
300 ml Dioxan bei 65° C gelöst, und 35,3 g (.0,1 Mol) J-Ohlor-4-(p~chlorpheno3cy)-benzoldiasoniuaifluoborat
werden im Verlaufe von 2 Stunden unter Rühren zu der Benzonitril-Lösimg gegeben.
Die Reaktionstemperatur wird während der Zugabe zwischen 65
und 75° C gehalten, und das Rühren wird 30 Minuten lang nach
Beendigung der Zugabe bei 70° C fortgesetzt. Bas Hitrilluüafluoborat-Zwischenprodukt
wird dann dtjrch Zugabe von 300 ml Wasser hydrolysiert. Ein Feststoff setzt sich aua der Lösung
ab. Man lässt das Gemisch 17 Stunden lang stehen und wäscht das Produkt danach mit Wasser und kaltem Methanol. Nach dera
Umkristallisieren aus Benzol erhält man ■3°-Chlor~4l-(p~chlorphenoxy)-?.5-dibrora~8alicylanilid
(Pp. 174-175° C).
Wenn man bei der oben beschriebenen Arbeitsweise 2-Hydroxy-3,5-dijodbeazonitril,
2,6-Dihydroxy-3»5-dibrom-bensonitril
und 2-Hydroxy-3-nitrobenzonitril anstelle von 2-Hydroxy-3»5-dibrom-benzonitril
verwendet, erhält man 3'-Chlor-4'-(p-chlorphenoxy)-315-di
j od-salicylanilid, 3'-Chlor-4'-(p-ehlorphen-
·. 8 a.
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oxy)-3»5-dibrom~5-hydroxy-salicylanilid bzw. 3'-Chlor-4l-(pchlorrhenoxy)-3-nitro-salicylanilid.
Beispiel 2
2 »-Chlor-3.5-OiJOd^ Ma-trifluormethylphenoxy)-aalioyianilid
3»71 g (0,01 MoI) 2-Hydroxy-3f5-dijod-benzonitril werden in
30 ml Dioxan bei 65° C gelöst. Zu der Benzonitril-Löaung wer- |
den unter Rühren in Verlaufe von 2 Stunden 3»86 g (0,01 Hol)
2~Chlor-4~(m~trifluornethylphenoxy)~benzoldlazonium-fluoborat
gegeben. Die Realct ions temperatur wird während der Zugabe «wischen 65 und 75° C gehalten, und nach Beendigung der Zugabe
wird das Reaktionsgeraisch 30 Minuten lang auf 70° C erhitzt.
Sas Hitriliumfluoborat wird dann durch Zugabe von 30 ml Wasser hydrolysiert. Ein feststoff scheidet sich aus der Lösung ab.
Man lässt das Gemisch 17 Stunden lang stehen, filtriert danach den Niederschlag ab und wäscht ihn mit Wasser und kaltem Methanol. Nach dem Umkristallisieren aus Äthanol erhält man
2'-Chlor-3,5-dijod-4 e-(m-trifluoraethylphenoxy)-aalioylanilid
(PF. 127-129° C).
Wenn man bei der oben beschriebenen Arbeitsweise 3-Chlor-4~
(p-raethoxyphenoxy)-benBoldiaaonium-fiuoborat, 3-Chlor-4-(pchlor~o-*methoxyphenoxy)~ben£Oldiazonlum-fluoborat und 4-(p-Chlor-o-hydroxyphenoxy)~benzoldiazonium-fluoborat anstelle von
2-Chlor-4-(m-trifluormethylphenoxy)-benzoldlaaonium«fluoborat
verwendet, erhält man 3'-Chlor-3«5-dijod-4'-(p-methoxyphenoxy )-salicylanilid, 3'~Chlor-3,5-d'jod-4'-(o-methoxy-p-chlorphenoxy)~salioylanilid bzw. 4f-(o-Hydroxy-p-chlorphenoxy)-3,5-dijod-salioylanilid.
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AO
Beispiel 3
3»7 g {0,01 Mol) 2-Hydroxy-3i5~dijod-benzonitril werfen in
35 ml Dioxan bei 63° 0 gelöst. Zu der Benzomitril-Lösung werden
im Verlaufe von 2 Stunden unter Rühren 2,61 g (0,01 Mol)
3-0blor-4-(p-ehlorphenoxy)~benzQldiazoniuia-fluoborat gegeben.
Die Reaktionstemperatur wird während der Zugabe zwischen 65 und 75° C gehalten, und nach Beendigung der Zugabe wird daa
Gemisch 30 Minuten lan& auf 70° C erhitzt. Das Nitriliumfluoborat-Zwiachenprodukt
wird dann durch Zugabe von 35 ml V/asser hydrolysiert. Sin Feststoff scheidet sich aus der Lösung ab.
Man lässt das Gemisch 13 Stunden lang stehen, sammelt danach
den Feststoff durch Filtration und wäscht ihn zunächst mit Wasser und dann mit kaltem Methanol. Nach dem Umkristallisieren
aus Benzol erhält man 3'-Chlor-3,5-dijod-4i-ip~chlorphenoxy)-salicylanilid
(Fp. 168-170° C).
Wenn man bei der oben beschriebenen Arbeitsweise 3-0hlor-4-(o-hydroxy-p-chlorphenoxy)-banaoldiasonium-fluoborat,
4-(o-Methyl-p-bromphenoxyJ-benzoldiäzonium-fluoborat
und 3-Chlor-4-(o-methoxy-p~chlorphenoxy)*-benzoldiazonium^fluoborat
anstelle von 3-Chlor-4-(p~chlorphenoxy)-bensolc!iazoniuifl~fluoborat
verwendet, erhält man 35-Chlor-3»5-dljod-4l)-(o'-hydroxyp-chlorphenoxy)-salicylanilid,
3»5-Dijod-4-(o-mcthyl~p-chlorphenoxy)-isalicylanilld
bzw. 3l-Chlor-4'-(o-mQthoxy-p-chlorphenoxy)-salicylanilld.
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Ai
Beispiel , 4
315-3)ibrom-4' ~(n-trif luorHflethylphenylthlo)-salicylanilid
2,77 g (0,01 Mol) 2-Hydroxy-3,5-dibrom-benzonitril werden in
40 ral Dioxan bei 60° C gelöst. 3,68 g (0,01 Mol) 4-(mJ-Trifluoroethylphenyltbioj-benzoldiazonlum-fluoborat werden ira
Verlaufe von 2 Stunden unter Rühren zu der Benzonitril-Lösung gegeben. Sie Reaktionstemperatur wird während der Zugabe zwischen 60 und 70° C gehalten, und das Gemisch wird nach Beendi- *
gung der Zugabe 30 Minuten lang auf 70° C erhitzt. Das Nitrilium-fluoborat-Zwisehenprodukt wird dann durch Zugabe von
35 ml Wasser hydrolysiert. Ein Feetatoff scheidet sich aus der Lösung ab. Man läset das Gemisch etwa 17 Stunden lang
stehen, sammelt danach das Produkt durch Filtration und wäscht
es zunächst mit Wasser und dann mit kaltem Methanol. Nach dem Umkristallisieren aus Benzol erhält man 3,5-Dibroa-4'-(m-trifluormethylphenylthio)-salicylanilid (Pp. 145-147° C).
Wenn man bei der oben beschriebenen Arbeitsweise 3-Chlor-4~
(m-trifluormethylphenylthio)-benzoldiazonium-fluoborat, 3-Chlor-4-(p-methoxyphenylthio)-benzoldiazonium-fluoborat und *
4-(o-Hydroxy-p-chlorphenylthio)-benaoldiazonium-fltaoborat an- "
stelle von 4-(m-Trifluor«ethylphenylthio)-beneoldiazoniu»-
fluoborat verwendett erhält nan 3'-Chlor-3,5-dibrom-4'-(mtrlfluormethylphenylthio)-salicylanilid, 3'-Chlor-3,5-dibro«-
4l-(p-methoxyphenylthio)-ealieylenilid bzw. 3,5-Dibrom-4t-(o-hydroxy-p-chlorphenylthio)-salicylanilid.
- 11 -
Claims (7)
1. Verfahren aum Herstellen einer Verbindung der Formel
QH
1 η
dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
ZN,
1 η
mit βinta Nitril der Formel
uneetüt und dme gebildet· Nitriliue-Salz hydrolysiert, wobei
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η gleich O bis 3 ist; Y Halogen, Hydroxy, Niedrigalkyl,
Halogenniedrigalkyl, Niedrigalkoxy oder Nitro bedeutet) X und X1 Halogen, Niedrigalkyl, Halogen-niedrig alkyl, Niedrigalkoxy, halogeniertes Alkoxy, Nitro, halogen!ertes Alkylthio oder Hydroxy bedeuten; Q ein Sauerstoffatom oder Schwefelatom bedeutet; und Z Chlor, Brom oder einen Fluoborat-Rest bedeutet; mit der Massgabe, .dass der Ring C an irgendeinem unsubatituierten Kohlenstoffatom des Ringes B an den
Ring B geknüpft ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Diazonium-Salz ein Fluoborat-Salz ist.
3« Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass das
Diazonium-Salz ein Chlorid-Salz 1st.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Diazoniutt-Salz ein Bisulfat-Salz ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, zum Herstellen τοη 2'-Chlor-3,5-dijod-4'-(m-trifluormethylphenoxy)-salicylanilid, dadurch
gekennzeichnet, dass man 2-Chlor-4-(m-trifluormethylphen- |
oxy)-benaoldiazonium-fluoborat mit 2-Hydroxy-3,5-dijodbenzonitril umsetzt.
6. Verfahren nach Anspruch 1 zum Herstellen von 3'-Chlor-?,5-dijod^'-Cp-chlorphenoxyJ-salicylanilid, dadurch gekennzeichnet, dass nan 3-Chlor-4-(p-chlorphenoxy)-benzoldiezonium-fluoborat mit 2-Hydroxy-3»5-diiod-benzonitril umsetzt.
9Q8Q2WU54
JH
7. Verfahren nach Anspruch 1 zum Herstellen von 3,5-Dibrom-4t~(m-trifluormetbylphenyliaio)-Balicylanilid,
dadurch gekennzeichnet, daaa man 4-(TrifluorraethyXphenyltbio)-benzoldiazoniura-fluoborat
mit 2-Hydroxy~3i5-dibroia-ben5SO-nitril
umsetzt.
- 14 -909324/1354
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