DE1808135C - Ausgleichseinrichtung zur Projektion laufender Bilder von kontinuierlich beweg ten Bildstreifen - Google Patents
Ausgleichseinrichtung zur Projektion laufender Bilder von kontinuierlich beweg ten BildstreifenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sieh auf eine optische Ausgleichseinrichtung
zur Projektion laufender Bilder von kontinuierlich bewegten Bildstreifen unter Verwendung
einer im Strahlengang eines Objektivs liegenden, gleichlaufend mit dem Bildstreil'envorschuh s
drehbar angetriebenen und am Umfang mit Prisrneneleiiienten
versehenen Trommel.
I is ist eine Dpiische Ausgleichseinrichtung bekannt,
bei der eine synchron mil dem Fmnvorschub drehbare Trommel um ein Objektiv und zwei feststehende n>
Prismen rotiert. Λιη Umfang der Trommel sind
mehrere l'rismenelemente angeordnet. Die Lichtstrahlen
Helen in Axialrichtung durch das Objektiv in dl·.· Trommel ein, werden dann mil Hilfe tier
feststehenden und der an der Trommel befestigten Prismen mehrfach umgelenkt und verlassen die
Ti.imniH wiederum in axialer Richtung. Hierbei ist
nachteilig, daß die Herstellung der Prismen selbst sowie ihre Befestig·..,-!« auf der Trommel einen hohen
Herslelkingsaulwand bedingen, Femer ist eine ao
optische Ausgleichseinrichtung bekannt, bei der ein rotierender Spiegelkran/ vorgesehen ist, bei dein die
Spiegel durch ein kompliziertes Nockengetriebe bewegt werden. Schließlich ist fur eine optische Ausgleichseinrichtung
bekannt, ein S'ier!· anlpii.ma durch
elektrischen Antrieb zudrehen. Bei dieser Ausgleichseinrichtung
ist eine zusätzliche Blende mit zwei Aussparungen erforderlich.
Aufgabe der f rfhdung ist es daher, eine optische Ausgleichseinrichtung zur Produktion laufender
Butler von kontinuierlich bewegte;, Bildstreifen zu schaffen, die sich sowohl bezüglich ihrer Herstellung
als auch im Hinblick auf ihren Zusammenbau durch eine einfache und zweckmäßige Ausgcstallunu auszeichnet.
Bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe dadurch gelost, daß die aus
durchsichtigem Kunststoff bestehende Trommel becherförmig mit einem zylindrischen Inneniimfung
und mil an ihrem Auiienunifang angeforinien \o
Prismenll.iehen ausgebildet ist. und an ihrem offenen
Ende ein Filmtransportrad aufweist, und daß die Trommel um einen I ragkoiper gelagert isi. in dem
eine Bildöffnuii;.' und oplisJie l-.lemenle angeoidnel
sind, wodurch der Strahlengang die Trommel radial \~,
\on innen nach außen durchsetzt
Bei der erfiitdungsgcmäßcn P inriehtung bedarf es
also nicht mehr einer besmdcren Herstellung von I rommehi und Prismen und einem hieran ansehliessenden
Zusammenbau, sondern die Prismen und ciie I rammeln sind einstückig ausgebildet. Abgesehen
von der einfachen Herstellung, die auch eine holu
tienauigkcil mit sich bringt, lassen sich alle Schwierigkeiten
bei dem bisher üblichen Zusammenbau von Trommel und Prismen vermeiden, ti ic insbesondere
beim Ausrichten der Prismen in ihre richtige Laue auftraten, Es wird ferner der Vorteil erhalten, daß in
einfacher Weise sehr viele Prismcnflächcn nebeneinander vorgesehen werden können. Dadurch, daß die
Lichtstrahlen radial durch die Bildöffnung in den fio
Tragkörper eintreten und diesen ebenfalls in radialer Richlung verlassen, so daß die Prismcnfläehen radial
durchsetzt werden, ergibt sich eine sehr platzsparende uml einfache Ocsamlanordming.
Die erfindungsgemäße Bildausglcichseinrichtiing
kann mit Objektiven bis zu f'1.5 verwendet werden.
Der direkte Antrieb der Trommel durch den Bildstreifen schallt eine besonders genaue Synchronisation
zwischen der Drehung der 'Trommel und der Bewegung der Filmbilder.
Die Verwendung einer erfindungsgemäßen optischen Ausgleichseinrichtung liefert eine im wesentlichen
konstante Ausleuchtung der Projektionsfläche, so daß sich eine hohe mittlere Lichtstärke ohne ein
merkliches Hackern bei geringen Filmgeschwindigkeiten ergibt. Die kontinuierliche Darbietung der
Bilder ist besonders vorteilhaft für die Pi.ijeklion
von Filmen, die durch das Fernsehen übertragen weiden sollen. Wenn ein Film im Fernsehen gezeigt
werden soll, haben sich Schwierigkeiten mit den Blendernerschlüssen gezeigt, da hei diesen Vorrichtungen
gewohnlich 24 Filmbilder pro Sekunde gezeigt werden, während Fernselnibertragungsgeräie 30 Bilder
pro Sekunde benötigen. Diese Schwierigkeiten
der Synchronisation bei Übertragung von Filmen über das Fernsehen wird durch die erfindungsgemäße Einrichtung
ebenfalls behoben.
Ausf'ührungsbeispiele der Erfindung werden nun an Hand der Zeichnungen beschrieben. Ls zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht eines Projektionsgeräles in Form eines Filmbetrachters mit der erfindungsgcmäßen
I inrichtung.
Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt entlang der
Linie 2-2 son F" 1 g I,
F" i g. 3 einen vergrößerten Querschnitt durch die
Vorrichtung mn dem Ausgleicher, wie sie in dem Gerät von Fig ! verwendet wird,
F ig. 4 eine vergrößerte Draufsicht auf die Oberseite
von F i g. 3,
F i g. 5 eine Enclansicht zum Teil im Schnitt der linken Seite von I- i g. 3.
Fig. (S bis K schematische Darstellungen der Teile,
die bei der Ausführung der Erfindung benutzt werden, wobei das Prinzip der Projektion gezeigt wird, wenn
der erfindungsücmäßo Ausgleiche," benutzt wird, und
Fig. '» und Ii! .schematische Darstellungen einer
erfindimgsgeriiiiJen Prisineneinrichlung in einer Verwendung
bei einci Fernsehkamera bzw einer Filmkamera.
Die erfindungsgemäße Ausgleichseinrichtung bei bewegten Bildstreifen kann in vielen verschiedenen
photogruphischen Cierälen verwendet werden, beispielsweise
bei Kameras. Projektoren, Bildbetrachtern. Editoren oder audio-visuellen Vorrichtungen
Zum Zwecke der Beschreibung der Frfindung wird die erfindungsgemäße Ausgleichseinrichtung im
ein'einen in Verbindung mit einem Filmbetrachter oder Editor beschrieben, bei dem die Projektionsflache
von hinten beleuchtet wird.
Der Filmbetrachter in Fig. I hat einen Rahmen
10. der aus beispielsweise Metall oder Plastik geformt sein kann. Der Rahmen IO hat eine Aussparung 12
an der Vorderseile ties Bildbetrachters, in der der
Bildausglcicher, die Lichtquelle und die Filmbalin angeordnet sind. Eine durchscheinende Projektionsscheibe 14 ist in dem Rahmen in einer öffnung 16
angebracht, und Spiegel 18. 20. 22, 24, 26 sind ebenfalls
in dem Rahmen befestigt. Eine Linse 28 ist zur Erweiterung des Feldes ebenfalls in dem Rahmen
zwischen den den L.ichtweg definierenden Spiegel 22
und 24 angeordnet.
Ein im wesentlichen zylindrischer Tragkörper 30 ist in der Aussparung 12 auf dem Rahmen 10 montiert.
Der Tragkörper JO ist vorzugsweise aus einem gegossenen synthetischen Plastikmaterial geformt.
Der Tragkörper 30 (Fig. 3) ist im wesentlichen hohl
und hai Siul/ftiichen für Spiegel 32 und 34, Objeklivlinsen
36 und eine ICtrreklurlinse 38. Der obere,
■ ußenseitige Abschnitt des Trägerkörpers ist bei 40
hinierseizt und mil einer zylindrischen Mäche 42
ausgestaltet, die eine l;ilmbuhn bildet, welche konzentrisch
mil der Längsachse des Tragkörpers verläufi.
Fine Ui Id ("iff mi ng 44 isi in der Tilmhalin ausgebildet
und hat entlang dem Umfang eine Ausdehnung (oder überdeckt einen Winkel) einer .solchen Grolle,
die in einer vorbestimmten Weise mit den Abmessungen des Filmhildes des bewegten Bildstreifens abgestimmt
ist, die in dem Gerät verwendet werden soll. Der Tragkörper 30 hat einen Durchgang 46 (F i g. 3).
der auf die Bildöffnung ausgerichtet ist, durch den das in die Bildöffnung eintretende Licht in das limeades
Tragkörpers eintritt.
Reflektierende Periskopspiegel 3?. und 34 sind in dem Tragkörper (Fig. 3) montiert und eine Objektiv linse
36 isi ebenfalls in dem Tragkörper radial und in axialer Ausrichtung mit dem Spiegel 34 angeordnet.
Der Tragkörper ist mit entsprechenden Machen /ur Halterung der Spiegel 32 und 34 und der
Objektivlinse 36 ausgestatiet. Zusätzlich ist eine
Korreklurlin.se 38 am unteren linde der Objektivlinsen 36 vorgesehen, die eine plane Innenflache 48
(Fig. 5) und eine Außenfläche 50 in Form eines Zylindersegments hat. Vorzugsweise hat die Korrekturlinse
38 eine Blende. Die Blende auf der Korrekturlinse bildet eine Prismenöffnung 52, die in ihrer
Groüe auf die Ausdehnung der Prismenfläche auf der 1 rommel 54 abgestimmt ist.
Die l'rommel 54 ist im wesentlichen becherförmig
mit einem sich radial erstreckenden Trommelabschniit
56 und einer im wesentlichen zylindrischen Wand 58 am Umfang. Die Wand 58 wird in axialer
Richtung von den Kanten 60 unci 62 eingegrenzt, wobei die Wand einstückig mit dem Abschnitt 56 an
der Kan'e 62 verbunden ist. Fin ringförmiges. IiImiransportrad
64. das gewöhnlich aus Metall besteht, ist mit der Kante 60 am äußeren Umfang (Fig. 3)
verbunden und hat einen äußeren Uinfangsub.schnilt, auf dem Zacken 66 (Fig. 5) zum Fingreifen in die
Perforation des Filmes angeordnet sind. Das Film-Iransportrad 64 hat ferner eire konische I agerfläche
68 die mit ihrer Neigung der konischen i.agenlächc 70 auf dem Tragkörper 30 angepal.1·. ist. Die Lai-.erflächc
68 auf dem Transportrad und die Lagerfläche 70 auf dem Tragkörper halten die Wand 58 konzentrisch
zu der Achse des Tragkörpers.
Flinc Schraube72 ist in eine Gewindebohrung in
dem Tragkörper 30 eingeschraubt und hat einen konischen Kopf mit einer Unterseite 74, die eine
I agerfläche zum Zusammenwirken mit der konischen I lache 76 bildet, die in dem Boden des Tromnielahscbnitts
56 vorgesehen ist. Die Achse der Schraube fällt mit der Achse des Tragkörpers und der Drehachse
der Trommel zusammen. Auf diese Weise wird durch die konischen Flächen i»8, 70, 74, 76
die Trommel 54 drehbar um den Tragkörper gelagert.
Die Kante 60 am äußersten Umfang hat eine zylindrische Fläche 78, die mit der Filmbahn 42 auf dem
Tragkörper fluchtet. Die Zacken 66 erstrecken sich radial über die Fi'mbahn hinaus, so daß die Perforation
des Filmes 80, die in der Filmbahn liegt, mit ilen Zacken des Rades zusammenwirkt.
In der gezeigten Ausfiilmingsform ist der Inncnumfang
82 der Wand 58 zylindrisch (Fig. 5). Die Außenfläche der Wand besieht aus einer Viel/alil
nebeneinanderliegender, identischer eigner Prisinenfliichen
K4. Die Zahl der Prismenfläclu-n 84 auf der
Wand 58 einspricht der Zahl der Zacken 66 auf dein
Rad. In diesem Zusammenhang sei darauf hinge
wiesen, dall bei einem gewöhnlichen Film, beispielsweise einem K mm Film, pro Bild auf dem IiIm
jeweils ein Perforationsloch vorgesehen ist.
Der Durchmesser des Innenumfangs 82 der Wand
ία isi geringfügig größer als der Durchmesser der Fläche
50 der Korrektiitlinse. Auf diese Weise besieht ein
kleiner l.uftsnill zwischen der Zylinderfläche der Korrekturlinse und dem Innenumfang der Wand
Die Wand 58 ist axial auf den Spiegel 34, die Ohjcktivlinse
36 und die Korreklurlinse 38 ausgerichlei.
Die Trommel 54 ist aus einem synthetischen,
optisch klaren und Iransparenten Gußmaierial. beispielsweise
Aeryi-Maierial geformt. Be: :1er gezeigten
Ausfühiungsform sind der Abschnitt 56 und die Wand 58 homogen, und die gesamte Trommel, mit
Ausnahme des Filmtransf. irtrades ist in einem
einzigen Arbeitsgang in einer Ijprit/gußmaschine gefertigt.
Die Projek'ions-I.iehtquelle besteni aus einer
L fimpe 86, die in dem Rahmen 10 befestigt ist. Fine
Kondensorlinse PS ist daran angeschlossen, um einen
konzentrierten Lichtstrahl auf die üildöffnung 44 zu rieht'n. Fs isi eine Projeklionslinse 90 vorgesehen
und ein Gehäuseabschnitt 92 .um Schutz der I amp.·
3η Zwei Filmführungen 94 ((;ig. 2) liegen un der Filmbahn.
Der Strahlengang isi in den F i g. I bis 3 gezeigt Das Licht von der Lampe 86 durchsetzt die Kondensnrlinse
88, den auf der Filmbahn angeordneten Film.
die Bildöffnung 44 und wird an dem Spiegel 32 zu dem Spiegel 34 hin reflektiert. Der Spiegel 34 reflektiert
das Licht durch die Objektivlinse 36 und die Korrekturlinse 38 und dann durch die Wand 58 der
Tuimmel. Das Licht, das die Trommel verlaßt, v,ird
Ho von den Spiegeln 26,24,22, 20 und 18 auf die
Projektionsscheibe 14 reflektiert.
Da die Zacken 66 an dem Transportrad in einer vorbestimmten Weise den Frismenflächen 84 ziuvordnct
sind, wird eine vorbestimmte Beziehung zwischen den Filmbildern und den PrismenflaVhcn
84 genau eingehalten. Auf Grund des direkten Antriebes
der Trommel durch den Film werden Synchron'.sationsprobleme vermieden
Die Arbeitsweise der Rildausglcichscinrichtung isi
5η aus den schcmalischen Darstellungen der I i v. 6 tu-·,
<S zu ersehen. In diesen Figuren h.iben Teile, die
oben beschriebenen '!'eilen entsprechen, dieselben
Bezugszeichen, /um Zwecke der Dars'cllung ist die
Prisincnöffnuiig 52 als getrenntes Bauteil gezeigt und
nicht als abgeblendeter Abschnitt der Korreklurlinse 32. \\\ diesen Figuren sind ebenfalls die Periskupspiegel
nicht dargestellt, da diese Spiegel lediglich dazu dicne.ii. ti ie optische Mittellinie in die Mitte dei
Prismenflächen umzulenken.
In F i g. 6 nimmt die Prismenfläche 84' eine zentrale Lage bezüglich der Prismenöffnung 52 cm.
wobei sie .nintüel zur Korrckturlinsenflächc «18 und
dem Bild 96 auf dem Film liegt, das in der Mitte der
Bildöffnung 44 liegt. Zwei Randstrahlen von einem Punkt in der Mitte des Bildes 96 sind in ausgezogeneu
Linien in der F i g. 6 gezeigt und laufen von dem Film zu dem stationären Bild 98 Zwei RandMrahlcn
und der Hauptslrahl von einem abgelegenen Punkt
an der Kante des Bildes sind in gestrichelten Linien
gezeigt.
In dieser .Stellung wirkt die Prismenfläche 84 als
planparallclc Platte und hat keine Wirkung mit Ausnahme einer geringen Verlängerung des Bildabstandes
und zusätzlich einer geringen sphärischen Aberration, die durch die Objektivlinse 36 korrigiert werden kann.
Der kleine Luftspalt zwischen dem Inneniimfang 82
und der Fläche 50 der Korrekturlinsc hat keine
Wirkung auf das Bild, da die Korrckturlinse so ausgeführt ist, daß die Wirkung des zylindrischen Innenumfangs
82 kompensiert wird.
Fig. 7 zeigt den Strahlengang, nachdem der Film
ungefähr um ein Viertel eines Bildes von der in Fig. 6 gezeigten Mittelstellung wcitcrbcwcgt wurde.
Diese Bewegung des Filmes erzeugt eine entsprechende Drehung der Trommel 54, so daß eine
Winkclbe7iehung zwischen der Prismenfläche 84' und der ebenen Fläche 48 der Korreklurlinse entsteht.
Die Randstrahlen und der Hauptstrahl von der Mitte des Bildes 96 laufen über einen neuen Gang, der
durch ausgezogene Linien dargestellt ist, und auf Grund cl^Bczichung zwischen der Prismenfläche 84'
und der Korreklurlinse 38 wird die Mitte des Filmbildes weiterhin die Mitte der Bildebene 98 projiziert.
Der Hauptstrahl hat im wesentlichen gleiche Winkel beim Eintreten und beim Austreten aus dem keilförmigen Prisma, das durch die Flächen 48 und 84'
gebildet wird, so daß sich die Bedingung: für eine minimale Abweichung ergibt. Dies ist die optimale
Bedingung für die lineare Abweichung des Keilprismas, welches durch den Winkel der Prismenflächc
84 erzeugt wird. Da der Winkel der Prismenflüche 84 relativ zu der Korrekturlinse 38 sich linear
mit der Filmbewegung ändert, bleibt das Abbild des l'ilmcs immer stationär in der Bildebene 98.
Während sich der Film weiierbewcgt, ergibt sich
ein Zustand, wie er in Fig. 8 dargestellt ist. Die Kante des Filmbildes liegl in der Mitte der BiIdöffnung
44, und gleiche Lichtmengen treten gleichzeitig durch zwei Filmbilder hindurch. Unter diesen
Bedingungen ist das Verhältnis der Lichtstrahlen in ausgezogenen und gestrichelten Linien in F i g. 8 gezeigt
Die ausgezogenen Linien repräsentieren den Strahlengang von der Mitte des Bildes 96. und die
gestrichelten Linien zeigen den Strahlengang von der Mitte des folgenden Filmbildes 100. Bei dieser
Anordnung ist die Grenze zwischen ncbcneinandcrlieuenden
Prismenflächen 84' und 84" in der Mitte der Prismcnöffnunu 52. wobei das Licht, das durch
die Mitte der ncbeneinandcrliegenden Filmbilder hindurchtritt,
in einem gemeinsamen Punkt auf der Bildebene 98 projiziert wird, so daß eine konstante
Auslcuch'.ung und Projektion der Filmebcnc auf die
Bildebene gewährleistet wird. Wenn der Film sieh
weiter über die Filmspur bewegt, wird der Zyklus
wiederholt, so daß eine kontinuierliche, nicht flimmernde Projektion des Bildes erzeugt wird.
In den schemalischeri Darstellungen der F i g. 6
bis 8 ist eine Bildöffnung 44 gezeigt, die in Richtung der Filmbewegung eine Breite hat. die der Breite
/weier Filmbilder entspricht. Die Prismenöffnung 52 hat eine Breite, die dem Atißcnumfang einer Prismen-Hache
84 entspricht. Diese Bedingung ergibt eine konstante Auslcuchtung des Bildes auf der Bildebene,
line andere Bedingung, bei der eine konstante
Auslcuchtung des Filmes gegeben ist. isl die. daß die
Bilditffriunu so breit wie ein Filmbild und die
Prismenöffnung so breit wie zwei Prismenflächen ist.
Andere Verhältnisse zwischen der Fümöffnungund
der Prismenöffnung, die zwischen den obenerwähnten
beiden Extremen liegen, geben ebenfalls eine annehmbare, konstante Ausleuchtuiig oder Projektion und
können verändert werden, um die Ausgestaltung der Objcklivlinsen zu optimieren.
Durch die Verwendung eirer relativ großen Zahl
ίο von Prismenflächen 84 auf dem Außenumfang der
Wand der Trommel wird die Nichtlincarität der Prismenflächen bezüglich der Korrckturlinse in annehmbaren
Grenzen gehallen.
In Fig. 9 ist schematisch eine Möglichkeit dargestellt,
wie eine Ausgleichseinrichtung benutzt werden kann, um einen Film zur Übertragung im Fernsehen
auszugleichen. Eine konventionelle Fernsehkamera 102 hat eine gewöhnliche Bildröhre (nicht gezeigt),
die Licht durch die Linse 104 empfängt. Eine Vorratsfilmspule 106 isl drehbar in der Nähe der Linse 104
angebracht, und eine Spule 108 zur Aufnahme des Filmes isl drehbar unterhalb der Spule 106 befestigt.
Fin Film 110 läuft von der Spule 106 auf die Spule 108, und dabei greift er an der Filmspur der Ausgleiehscinrichtung
112 an. die der in der Fig. 3 gezeigten Einrichtung entspricht. Der Tragkörper 30 ist
auf einer passenden Halterung oder Stütze angeordnet (nicht gc7eigi). um die Einrichtung 112 in der gezeigten
Lage zu halten.
Die Drehung der Trommel 54 kann durch einen Elektromotor 114 erfolgen, der ein Reibrad 116 antreibt.
Die Perforation des Filmes 110 greift an den Zacken 66 an, und daher wird der Film durch die
Filmbahn an der Bildöffnung 44 vorbeigezogen. Statt die Trommel 54 anzutreiben, ist es auch möglich, die
Spulen 106 und 108 in einer abgestimmten Weise anzutreiben. Sowohl wenn die Trommel den Film
antreibt als auch von diesem angetrieben wird, wird eine vollständige Synchronisation zwischen der FiImbewegung
und der Bewegung der Trommel sichergestellt.
Eine Lichtquelle 118 und eine Kondensorlinsc 120
sorgen für Beleuchtung der Filmbilder, während sie an der Öffnung der Trommel vorbeiziehen. Die BiI-der.
die durch die Prismenflächen 84 hindurchtreten.
werden von der Linse 104 der Fernsehkamera und der darauf ausgerichteten Bildröhre aufgenommer.
Auf diese Weise wird bei der Bewecune des Filmes
an der Öffnung 44 vorbei ein 1OnIInUiCrIiCIiCs Bild
erzeugt, weiches bei Fcrnseliübcrlraguncsgcräien
verwendbar ist. Die Nolwcndigkcit fur teure Imwandlungsgeräte.
um die konventionelle Filmwicdergabc auf die Charakteristiken der Fernsehübertragung
abzustimmen, entfällt.
Die Bildausglcichseinrichlung kann ebenfalls bei
Filmkameras {Fig. 10) benutzt werden. In dem
Gehäuse 122 der Kamera isl eine Belichtungsöffnung vorgesehen, die mit einer Blendeneinstellung 124 verseilen
sein kann, durch die das Licht des gewün>chien
Bildes eintritt. Die Einstellung 124 der Öffnung kann manuell oder automatisch sein und läßt das Lieh', in
die Trommel 54 durch dessen Prismenflächen eintreten. Die verwendete Bildausgleichseinrichtunc entspricht
der m F i g. 3 gezeigten. Der Tragkörper 30
ist an der lieliäusewand befestigt, so daß" die Prismenflächen
in einer Linie mit der Blende 124 liegen. Ein Motor 126. der entweder elektrisch oder durch
eine I etlcr angelriebe:: sein kann, kann in dem Ge-
hause 122 angeordnet sein, um die Trommel 54 zu
tirchcn, wenn die Bclichlungsöffnung geöffnet ist.
Fine Slandard-Filmkiissclle 128. die lösbar und mit zwei Spulen ausgeführt ist, kann in das Gehäuse
122 eingeführt snn. Die Kasselle hat eine Öffnung 130. .»ι der der Film 132 vorbciliiufl. Die Zacken
66 des Filmtransports erstrecken sich in die Öffnung 130, so daß sie in dem Film angreifen und ihn an
der Ausglcichsöffnung und der Kassettenöffnung vorheibewegen.
Die Kasscllenöffnung 130 fluchtet mit der Bildöffnung der Trommel, so daß das Licht, welches
in der Trommel 54 durch die Blende 124 ein-Iritt, ausgeglichen wird und die Bilder des Filmes
132 belichtet.
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Optische Ausgleichseinrichtung zur Projektion laufender Bilder von kontinuierlich bewegten Bildstreifen unter Verwendung einer im Strahlen- ao gang eines Objektivs liegenden, gleichlaufend mit dem Bildstrcifcnvorsclnib drehbar angetriebenen und am Umfang mit Prismcnclemcnten versehenen Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die aus durchsichtigem Kunststoff bestehende as Trommel (54) becherförmig mit einem zylindrisehen Inncnumfang (82) und mit an ihrem Atißenumfang (84) angeformten Prismenflachen ausgebildet ist. und an ihrem offenen linde ein Filmtransport rad (64. 66) aufweist, und daß die Trommel um einen Tragkörper (30) gelagert ist. in dem eine lüldöfinung (44) und optische FIemcnlc (32. 34. 36, 38) angeordnet sind, wodurch der Strahlengang die Trommel radial von innen nach außen durchsetzt.
- 2. Ausgleichseinrichtung nach Anspruch !. d,idurch gekennzeichnet, daß die optischen ( lcmente aus einem in den sich in die Trommel (54) erstrerkcnden Abschnitt des Tragkörper (30) angeordneten Objektiv (36). einer nahe am zylindrischen Innoniimfang (82) angeordneten Korrektur· linse (38) und aus zwei den Strahlengang von der Bildöffnung (44) zum Objektiv (36) umlenkenden Spiegeln (iZ, 34) bestehen.
- 3. Ausgleichseinrichtung nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, dal) zur Lagerung der Trommel (54) um den Tragkörper (30) an den mit der Trommel verbundenen Filmtransport rad (66) und an dem nabenförniig ausgebildeten, dem offenen Ende abgekehrten Tronimelabschnitt (56) Lagerflächen (68. 70) vorgesehen sind.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenΛ
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