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DE1807467C - Verfahren zur Herstellung feinteihgen Zinnoxyds - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feinteihgen Zinnoxyds

Info

Publication number
DE1807467C
DE1807467C DE1807467C DE 1807467 C DE1807467 C DE 1807467C DE 1807467 C DE1807467 C DE 1807467C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tin
chamber
combustion
air
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Peter 4300 Essen Knorr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
TH Goldschmidt AG
Publication date

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Description

Die Erfindung hetrifft ein Verfahren zur Herstellung feinteiligen Zinnoxyds durch Vernebeln ge- »chmolzenen Zinns mit Preßluft und Oxydation des fein verteilten geschmolzenen Zinns mittels eines Heizgas-Luft-Gemisches. λ
Verfahren zur Herstellung von Zinnoxyd (SnO.,) ••ind in der Patentliteratur in großer Zahl beschrieben worden. So werden beispielsweise in den deutschen Patentschriften 365 893, 554 232 und 561518 Verfahren in verschiedenen Abwandlungen beschrieben, bei denen Zinn zunächst aufgeschmolzen und dann auf die Oberfläche des geschmolzenen Zinns ein Luftstrom geblasen wird, wobei sich oberflächlich Zinnoxyd bildet, welches durch geeignete Schaber von der Oberfläche der Zinnschmelze abgezogen werden kann. Der Hauptnachteil dieser Verfahren besteht in der geringen Durchsatzmenge sowie darin, daß das erhaltene Zinnoxyd sehr unterschiedliche Teilchengroße aufweist und mehr oder weniger große Anteile an metallischem Zinn enthält. ao
Man hat auch bereits Verfahren zur Herstellung von Zinnoxyd aus Stannatlaugen beschrieben, wobei aus dem Alkalistannal Zinnoxydhydrat ausgefällt und nach Abtrennung geglüht wird. Derartige Verfahren können den deutschen Patentschriften 256 795 und »5 302 155 entnommen werden. Auch diesen Verfahren haften zahlreiche Nachleile an. So ist es zunächst notwendig, Zinn in das Stannat zu überführen und durch Zusatz von beispielsweise Bikarbonatlösungen auszufällen. Hieraus ergih. sich ein relativ hoher Chemi-Ikalienvcrbrauch, wobei es außerdem Schwierigkeiten macht, den Alkaligchalt des gefällten Zinnoxydhydrats niedrig zu halten. Sodann m> ß das gefällte Zinnoxydhydrat geglüht werden. Das Verfahren ist somit auch apparativ aufwendig, ohne daß Zinnoxyd in einer Qualität erhallen wird, welche heutigen Anforderungen entspricht.
Weitere Vorschläge beruhen auf der Herstellung von Zinnoxyden auf elcktrolytischem Wege (deutsches Patent 35 220) oder darauf, daß man Zinnichloriddampf im Gemisch mit Sauerstoff erhitzt !(deutsches Patent 230 358). Diese Verfahren haben keinerlei Bedeutung erlangt.
In der deutschen Patentschrift 880 747 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Zinnoxyd beschrieben. Das Verfahren beruht auf der Zerstäubung von geschmolzenem Zinn mittels Prcßlufi und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäubung, Vcrncbclung und innige Durchmischung «lcs geschmolzenen Zinns in einem durch Druckbrenner beheizten Oxydalionsschaeht mittels der Oxydationslufl unter Mitwirkung der gleichzeitig die optimale Oxydationslemperalur erzeugenden Brenngas.: crfofgl. Entsprechend der dort beschriebenen Vorrichtung quillt das metallische Zinn aus einer am Moden des Oxydationsraumes befindlichen Düse. Diese /uführungsdüse isl von einer ringförmigen Lulldüsc umgeben, welche das Zinn /erstäubt, fs sind außerdem llrcnncr und Sckundärluflzuführungen um Hoden des Oxydalionsraumcs vorgesehen. Hier erfolgt die Dildung des Zinnoxyds durch Verbrennen eines in einer Hcizgasflamme erzeugten /iMMuticls.
NuUi dem Vcffahren und der Vorrichtung der vorgenannten Patentschrift ist es aber nur möglich, vcr- 6j hültnisiMüßig geringe Mengen ZiMn in das Oxyd zu Überführen. Der Bedarf an Preßluft zur ZcrstäubuMg (Ick /,inns isl verhältnismäßig hoch.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung isl es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, welche die Herstellung von feinteiligein besonders oberflächenaktivem Zinnoxyd ermöglicht, dessen Korngröße möglichst einheitlich ist, und wobei die Bildung von Sinterungsprodukten vermieden wird, wobei ferner das erhaltene Zinnoxyd frei von metallischen Verunreinigungen ist. Eine weitere Aufgabe bestehl darin, Zinnoxyd innerhalb gewisser Grenzert verschiedenen Schüttgewichtes herzustellen und bei dem Verfahren mit einem Minimum an Betriebsstoffen auszukommen. Außerdem soll die Vorrichtung in der Konstruktion einfach und praktisch wartungsfrei sein.
Diese Aufgaben werden durch das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gelöst, daß das geschmolzene Zinn als von oben nach unten gerichteter Strahl dem Verbrennungsraum zugeführt wird, wobei zunächst ein Zinn-Heizgas-Preßluft-Nebel mit einer nur zur Verbrennung des Heizgases ausreichenden Menge Sauerstoff erzeugt und erst dann dem durch die Verbrennung des Heizgases hocherhitzten Zinnebel die zur Oxydation des Zinns erforderliche Luftmenge zugegeben wird.
Die Führung des Zinns als von oben nach unten gerichteter Strahl ermöglicht die Zuführung großer Mengen Zinn pro Zeiteinheit. Durch die zeitliche und räumliche Trennung der Vernebelung und Erhitzung des Zinns einerseits und die Oxydation des Zinn« andererseits wird sichergestellt, daß der zunächst erhaltene Zinnebel in aerosolartig feiner Verteilung äußerst gleichmäßig anfällt, so daß eine sehr große Oberfläche geschaffen wird, welche die Oxydation de:· eingesetzten Zinns fördert. Außerdem werden die Zinnteilchen durch die Zerstäubung in der Heizgas flamme so hoch erhitzt, daß bei dem nach der Vernebelung erfolgten Zutritt der Oxydationsluft die Oxydation schlagartig und quantitativ erfolgt, so dafl etwa im Nebel noch enthaltene gröl^ere Zinnteilcher in kürzester Zeit verdampfen und ebenfalls oxydieri werden. Die Feinverteilung und Vernebelung de* Zinns wird noch dadurch begünstigt und bildet insoweit eine·, bevorzugte Verfahrensform, daß eine Viel zahl von den Zinnstrahl radial umgebenden Preßluft strahlen auf einen Bereich des Zinnstrahles so ge richtet wird, daß sie diesen in einem Winkel von etwt 5 bis 20 trifft oder ihn tangential streift. Durch die Einhaltung dieses Winkels wird bewirkt, daß die Ver nebclungszonc des Zinns und damit die Venvirbc lungszonc des Zinns mit dem Heizgas und demgemäf auch die erzeugte Hcizgasflamme soweit von der Ver nebelungsvorrichtung entfernt sind, daß diese thcr misch und mechanisch nur relativ belastet wird Treffen die Preßluftstrahlcn in dem angegebener Winkel auf den Zinnslrahl, so bildet sich ein Gas strom in der Gestalt eines doppelten Spitzkegels. Ir der engslen Stelle des Kegels sowie in dem zweiter sich nach unten verbreiternden Kegel erfolgt die Ver nebelung und Verwirbelung. Dies wird zusätzlicr durch die Ausbildung eines Unterdruck» im unterer Kegel begünstigt.
V(Jn besonderem Vorteil ist es, wcnM die Preßluft strahlen den Zinnslrahl nicht treffen, sondern ihi tangential streifen. Der Gassirom folgt nun der Mantelflächen eines doppelten Stumpfkcgels. Am de engsten Stelle dieses doppelten Stumpfkegels wird cir heftiger Wirbel erzeug!, welcher die Vernebelung de Zinns besonders begünstigt.
Verwendet man als Heizgas Stadtgas, so benötig
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man etwa die vier- bis fünffache Menge Luft, bezogen auf zugeführtes Heizgas. Es ist in vielen Fällen unwirtschaftlich, die gesamte zur Verbrennung des Gases erforderliche Luftmenge als Preßluft zuzuführen. Man wird vielmehr nur diejenige Menge an Preßluft verwenden, die notwendig ist, um das einlaufende Zinn zu zerstäuben und zu vernebeln. Die restliche Luftmenge kann gesondert zugeführt werden. Um die erforderlichen Luflmengen zu bewegen, kann man sich beispielsweise eines Ventilators bedienen, wobei es zweckmäßig ist, die Oxydationsluft vorzuwärmen.
Bei der Oxydation des primär erzeugten und aufgeheizten Zinnebels werden erhebliche Wärmemengen frei, so daß sich im unteren Bereich des Oxydatioiisraumes Temperaturen von 11000C und darüber ausbilden. Hierdurch und durch die erfindungsgemäße Art der Zuführung von Preßluft, Oxydationsluft, Heizgas und geschmolzenem Zinn wird verhindert, daß sich im Oxydationsraum, insbesondere an der Innenwandung des Schachtofens, Zinnoxydverkrustungen bilden oder bei zu raschem Durchsatz von Zinn metallhaltige Schlacken am Boden des Reaktionsraumes absetzen. Diese werden bei den Ofentemperaturen sofort verdampft und in Zinnoxyd übergeführt.
Zur Beschleunigung des Durchsatzes und zur Abführung der Reaktionsprodukte wird vorzugsweise der Zinnoxydnebel zusammen mit den Verbrennungsgasen aus der Reaktionszone abgesaugt.
Es ist weiterhin von besonderem Vorteil, dem gebildeten heißen Zinnoxydnebel nach Verlassen des Reaktionsraumes zusätzlich Luft tieferer Temperatur zuzuführen. Die Luft dient dabei als zusätzliches Transportmedium und zur Abkühlung des Zinnoxydncbels. Hierdurch wird eine Überhitzung der Abscheide- u.id Sammelvorrichtung vermieden.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist insbesondere die wie folgt be-schriebene Vorrichtung geeignet.
Erfindungsgemäß handelt es sich dabei um eine Vorrichtung mit einem vorzugsweise als senkrechter Schacht ausgebildeten Verbrennungsraum und einer Zinnvernebelungsvorrichtung, Zuführungen von Preßluft, Verbrennungsluft und Heizgas sowie einer Abführung für den gebildeten Zinnoxydnebel, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zinnvernebelungsvorrichtung am Kopf des Verbrennungsraumes angeordnet und als doppelte Ringkammer ausgebildet ist. welche aus einer inneren Kammer mit Preßluflzuführung und einer äußeren Kammer mit Heizgaszuführung besteht, wobei die innere Kammer in an sich bekannter Weise im Ringboden eine Mehrzahl von Bohrungen oder Düsen aufweist, deren Achsen in an sich bekannter Weise auf der Mantelfläche eines spitzen oder stumpfen Doppelkegels liegen, wobei die mit der Symmetrieachse der Vcrnebelungsvorrichtung übereinstimmende Kegelsymmetrieachse mit einer Kcgelmantcllinie einen Winkel von etwa 5 bis 20° bildet, und wobei die äußere Kammer die innere Kammer als nach unten offene RingdUse im Absland umschließt und diese in Richtung des Verbrennungsraumes überragt und di'fusorartig erweitert ist und daß im unteren Bereich des Verbrennungsraumes eine Luftzuführung für die Oxydation des Zinnebels vorgesehen ist.
Durch die Gestaltung dieser Kammer wird erreicht, daß der sich bildende Zinnebel hinsichtlich seiner Ausbreitung begrenzt wird und daß das zugeführt^ Heizgas zum sich bildenden Nebel hingeleitel und von der Verwirbelungszone angesaugt wird. Hier wird ein<3 innige Durchmiscluing gewährleistet.
Die Bildung des erwünschten feinen Zinnebels wird durch mehrere konstruktive Merkmale dieser Vorrichtung begünstigt. Hierzu gehört zunächst die im Verfahren bereits beschriebene Richtung der Preßluftbohrungen bzw. -düsen in bezug auf die Synimetrieachse der Vernebelungsvorrichtung.
Wie verfahrensmäßig bereits beschrieben, ist es in den meisten Fällen sinnvoll, nicht die gesamte Menge der für die Verbrennung des Heizgases notwendigen Luft als Preßluft, sondern als zusätzliche, unter gets ringerem Druck stehende Verbrennungsluft zuzuleiten. Es ist dabei durchaus möglich, einen sehr geringen Zuführungsdruck zu wählen, wenn — wk· dies vorzugsweise der Fall ist — ; · dem Oxydationsraum ein Unterdruck erzeugt wird.
»ο In einer vorzugsweisen Ausführungsform ist die Zinnvernebelungsvorrichtung außen von einer koaxial angeordneten Ringkammer mit Verbrennungsluftzuführ.'ng umgeben, welche im Ringboden einen in Höhe der düsenartigen Verengung der äußeren
Kammer der Vernebelungsvorrichtung oder oberhalb derselben angeordneten Ringschlitz aufweist. Hierdurch wird bewirkt, daß die zusatzliche Verbrennungsluft an der Wandung der äußeren Ringkammer der Vcrnebelungsvorrichtung entlangströmt und von außen dem Heizgas enthaltenden Nebel zugeführt wird, so daß die vollständige Verbrennung des Heizgases erst in den Randzonen der Flamme erzielt wird, wodurch der Zinnebel sich zunächst in einer reduzierenden Atmosphäre bilden kann.
Bei Inbetriebnahme des Ofens wird dieser zweckmäßig vorgeheizt. Hierfür ist die zusätzliche Zuführung von Heizgas von Vorteil. Diese zusätzliche Zuführung von Heizgas kann über die, um die Vernebelungsvorrichtung außen koaxial angeordnete
Ringkammer erfolgen, weiche dann vorzugsweise ab doppelte Ringkammer ausgebildet ist, wobei die äußere Ringkammer dieser Doppelringkammcr mit einer Heizgaszuführung versehen ist und im Ringboden Austrittsöffnungen für das Heizgas aufweist.
An Stelle einzelner Austrittsöffnungen kann auch ein Ringschlitz vorgesehen sein. Ist die Oxydation des Zinns im Ofen in Gang gekommen, genügt die bei der exothermen Reaktion frei werdende Wärme zur Aufrechterhaltung der erforderlichen TemperaturvsrhJtnisse, so daß dann auf die Zuführung zusätzlichen Heizgases verzichtet werden kann.
Im unteren Bereich des vorzugsweise schachtförmigen Verbrennungsraumcs befindet sich die mit dem Abscheide- und/oder Sammelbehälter verbundene Abführunpöffnung für den gebildeten Zinnoxydnebel Die Zuführungsöffnung für die Zuleitung des für die vollständige Oxydation des Zinns erforderlichen Luftüberschusscs ist nun vorzugsweise gegenüber der Abführungsöffnung, jedoch vertikal gcgen-
über dieser versetzt, angeordnet. Die Oxydatinnslufi wird in den Verbrennungsraum eingesaugt, vermischt sich dort mil dem hocherhitzten Zinnebel und bewirkt dessen vollständige und schnelle Oxydation. Durch die vertikale Versetzung gegenüber der Ab-
lcitungsöffnung erfolgt eine zusätzliche Verwirbelung, welche die Oxydation begünstigt.
Zum Schutz der Vernebelungsvorrichtung vor übermäßiger thermischer Einwirkung ist es möglich, diese
Das flüssige Zinn wird durch einen Aufgabc- Irichtcr 7 der Verncbclungsvorrichtung zugeführt. Dieser Aufgabetrichter 7 kann eine nicht dargestellte zusätzliche Vorrichtung, z. B. zur gleichmäßigen Dosierung des geschmolzenen Zinns, aufweisen. Dieser Trichter 7 ist eingesetzt in ein Rohr 25. Dieses Rohr 25 kann am Kopfende erweitert und gcgebenuti-
r....... .-.j.. - falls beheizbar ausgestaltet sein.
Vorrichtung, wobei auf die Darstellung der Sammel- In Abb. 3 ist die äußere Doppelringkammcr 6 in
und Abscheidevorrichtung verzichtet ist; in »o einem Horizontalschnitt in der Aufsicht gezeigt. In
Abb. 2 ist die Verncbclungsvorrichtung mit Zu- dieser Abbildung ist die Luftführung innerhalb der
Kammer zu erkennen.
A b b. 4 zeigt die Verncbclungsvorrichtung 4 in der
ofenseiligen Ansicht. Mit 22 ist das Zuführungsrohr
A b b. 4 stellt die Aufsicht auf die dem Oxydations- 15 für das geschmolzene Zinn bezeichnet. Bei dieser nium zuucwandtc Seile der Verncbclungsvorrichtung Darstellung sind die Preßluftdüscn 11 gegeneinander jar " \crsclzl auf den konzentrischen Kreisen angeordnet.
In Abb. I isl die Umhüllung des Schachtofens Die diffusorarligc Erweiterung der äußeren Wandung mit t bezeichnet. Der Schachtofen ist mit feuerfestem der äußeren Kammer 12 der Verncbclungsvorrichtung Material 2 ausgekleidet. Auf der mit einer zentralen to isl mil 15 beziffert. Die Preßluft strömt durch die Öffnung versehenen Kopfplatte 3 ruhl die Vcr- Zuführung 23 und verläßt die Vcrncbclungsvorrichncbclungscinriehlung 4 mit den Zusalzaggrcgatcn lung durch die Düsen 11. Das Heizgas slröml in die 5. 6 und" 7. Die Zuführung der Luft zur Oxydation des äußere Ringkammer 12 der Vcrncbclungsvorrichtung Zinncbels erfolgt durch die öffnung 8. Der gebildete durch die öffnung 24 und verläßt die Vcrncbelungs-Zinnoxydnebclwird bei 26 aus dem Ofenraum ab- 25 Vorrichtung durch den von dem Diffusor verdeck lon uesaugt" Ringschlilz.
auf eine luftgekühlte Ringkamnicr aufzusclzcn, welche auf dem oberen Schachtofenabschluß aufliegt und zu der Zinnvcrncbclungsvorrichtung koaxial angeordnet ist.
Line mögliche Ausführungsform der crfindungsgeinäßcn Vorrichtung kann den A b b. I bis 4 entnommen werden.
Abb. I zeigt einen vertikalen Schnitt durch die
satzaggregalcn abgebildet;
Abb. 3 zeigt die zur Kühlung dienende Ringkummer in der Aufsicht;
Aus A b b. 2 läßt sich im Querschnitt der schcmalische Aufbau der Verncbclungsvorrichtung mit Zusalzaggrcgatcn erkennen. Die eigentliche Verncbelungs\orriclilung 4 besteht aus einer inneren doppellen Ringkammer, wobei die innere Ringkammer 9 dieser inneren Doppelringkammcr der Zuführung von Preßluft als Verncbclungsmcdium dient. Im Ringboden 10 der inneren Kammer 9 befinden sich Bohrungen bzw. Düsen 11. Diese sind in dem gezeigten Lall auf zwei konzentrischen Kreisen angebracht. Die iiußerc Kammer 12 der inneren Doppelringkammer bzw der Vcrnebclungsvorriclilung4 hat eine Innenwand 13. welche gleichzeitig Außenwand der inneren Ringkammer 9 ist. Die äußere Wand der äußeren Ringkamnicr umschließt die innere Ringkammer in Lorm einer sich nach unten verengenden Düse 14. welche diffusorarlig 15 erweitert ist. Durch die Kammer 12 wird die Mauplmcngc Heizgas zugeführt.
Die Zuführung der zur Verbrennung des Heizgases neben der Preßluft erforderlichen Verbrennungsluft erfolgt durch die. um die Vcrnebclungs- \orriclilung außen koaxial angeordnete mittlere Doppelringkammer 5. Die obere, erste Ringkammcr 16 dieser Doppelringkammcr 5 dient der Zuführung der zusätzlichen OxydationsUift. Die zugeführte Verbrennungsluft entweicht über den Ringschlitz 17. strömt außerhalb ;tn der düsenartigen Verengung 14 und der diffusorarligcn Lrwcitcrung 15 vorbei und wird von außen dem mit Heizgas vermischten Zinnnebel zugeführt. Die zweite untere Ringkammcr 18 der Diippclringkanimer 5 dient der Zufuhr von zusätzlichem Heizgas zum Anheizen des Ofens, wobei das Heizgas über einen RingschÜtz 19 in den Innenrauni des Schachtofens entweichen kann.
Koaxial zu den beschriebenen Ringkammern ist eine äußer; Doppclringkammcr 6 dargestellt, welche /ur Kühlung der Vcrnebelungsaggregalc dient. Hierzu wird Luft in die innere Kammer 20 dieser äußeren Dnppelringkainmcr cingchlascn. welche nach einem Umlauf in die iiußerc Kammer 21 eintritt und dann die Rintikammer 6 nach einem weiteren Umlauf verläßt.

Claims (6)

Patentansprüche;
1. Verfahren zur Herstellung fcintciligen Zinnoxyds durch Vernebeln geschmolzenen Zinns mil Preßluft und Oxydation des fein verteilten geschmolzenen Zinns mittels eines Hcizgas-Luft-Gemischcs, dadurch gekennzeichnet. daß das geschmolzene Zinn als von oben nach unten gerichteter Strahl dem Verbrennungsrau in zugeführt wird? wobei zunächst ein Zinn-Hci/ gas-Preßluft-Nebel mit einer nur zur Verbrennung des Heizgases ausreichenden Menge Sauerstoff erzeugt und erst dann dem durch die Verbrennung des Heizgases hocherhitzten Zinncbel die zur Oxydation des Zinns erforderliche Luftmenge zugegeben wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem vorzugsweise als senkrechter Schacht ausgebildeten Verbrennungsraum und einer Zinnverncbelungsvorrichtung. Zuführungen von Preßluft. Verbrennungsluft und Heizgas sowie einer Abführung für den gebildeten Zinnoxydnebcl. dadurch gekennzeichnet, daß die Zinnvernebelungsvorrichlung (4) am Kopf des Verbrennungsraumes angeordnet und als innere doppelte Ringkammer ausgebildet ist. welche au1 einer inneren Kammer (9) mit Preßluftzufülmmt und einer äußeren Kammer (12) mit Heizgas zuführung besteht, wobei die innere Kammer (9 in an sich bekannter Weise im Ringboden (10 eine Mehrzahl von Bohrungen oder Düsen (11 aufweist, deren Achsen in an sich bekannte! Weise auf der Mantelfläche eines spitzen ade stumpfen Doppelkegels liegen, wobei die mit de Symmetrieachse der Vernebelungsvorriuiuunj übereinstimmende Kcgclsymmctricachsc mit eine Kcgelmanlcllinie einen Winkel von etwa 5 bi 20 bildet, und wobei die äußere Kammer (12 die innere Kammer (9) als nach unten offen' Ringdüse (14) im Absland umschließt und dies· in Richtung des Vcrbrcnnungsraiimes überrag
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und diffusorarlig (15) erweitert ist und daß im unteren Hcrcich des Verbrennungsraumes eine Luftzuführung (8) für die Oxydation des Zinnncbels vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinnvernebelungsvorrichtung (4) von einer koaxial angeordneten miltlc- -~.n Kingkammcr mit Verbrcnniingsluftzuführung .imgeben ist, welche im Ringboden einen in Höhe der düsenartigen Verengung der äußeren Kammer <)dcr oberhalb derselben angeordneten Ringfcchlitz (17) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Ringkammer als Hoppelte Ringkammer (5) iiusgebildel ist, wobei die zweite Ringkammcr (18) mit einer Heizgas-
zuführung versehen ist und im Ringboden Aus tritlsöff!Hingen (19) für das Heizgas aufweist, wo bei an Stelle einzelner Austrittsöffnungen eil Ringschlitz vorgesehen sein: kann.
5. Verrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, da durch gekennzeichnet, daß die im unteren Ver brennungsratim angeordnete Zinnoxydationslufl zuführung (8) gegenüber der Zinnoxydncbel ableitung (26), jedoch vertikal gegenüber diese versetzt, angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3, 4 oder 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Zinnvernebe lungsvoirichlung (4) auf einer auf dem Schacht ofcnabschluß aufliegenden koaxial angcordnetci luftgekühlten äußeren Doppelringkammer (6) auf gesetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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?046

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