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DE1268123B - Vorrichtung zum Oxydieren von Blei - Google Patents

Vorrichtung zum Oxydieren von Blei

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Publication number
DE1268123B
DE1268123B DE19621268123 DE1268123A DE1268123B DE 1268123 B DE1268123 B DE 1268123B DE 19621268123 DE19621268123 DE 19621268123 DE 1268123 A DE1268123 A DE 1268123A DE 1268123 B DE1268123 B DE 1268123B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lead
nozzles
combustion chamber
feed
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621268123
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Knorr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
TH Goldschmidt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TH Goldschmidt AG filed Critical TH Goldschmidt AG
Priority to DE19621268123 priority Critical patent/DE1268123B/de
Publication of DE1268123B publication Critical patent/DE1268123B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G21/00Compounds of lead
    • C01G21/02Oxides
    • C01G21/06Lead monoxide [PbO]

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Oxydieren von Blei Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Oxydation von Blei mit einem vorzugsweise als senkrechter Schacht ausgebildeten Verbrennungsraum und einer oben am Verbrennungsraum angebrachten Bleizuführung mit konzentrisch um die Bleizuführung schräg nach unten gerichteten Druckgasdüsen.
  • Die Oxyde des Bleies, insbesondere das unter dem Namen Mennige bekannte Pb304, zählen zu den ältesten Mineralfarben, und es sind eine Reihe von Verfahren und Vorrichtungen bekanntgeworden, diese Verbindungen herzustellen.
  • Da die Bildung der Bleiglätte (Pb0) stark exotherm verläuft, jedoch die Mennige bei Temperaturen oberhalb 550° C Sauerstoff abspaltet, wird bei nahezu allen Verfahren als erstes Oxydationsprodukt Bleiglätte erhalten, die dann in einem zweiten Verfahrensschritt zu Mennige oxydiert werden kann. Jedoch ist auch die primär erhaltene Bleiglätte bereits ein vielseitig verwendetes Handelsprodukt und kann entweder direkt als Pigment verwendet werden oder als Ausgangsprodukt für die Fabrikation anderer Mineralfarben dienen.
  • Von besonderem Interesse sind solche Vorrichtungen, mit Hilfe deren das Blei in flüssigem und versprühtem Zustand oxydiert wird, da hierbei ein relativ feinteiliges Oxyd gebildet wird.
  • So ist z. B. in der deutschen Patentschrift 291564 eine Vorrichtung beschrieben, welche eine Bleizuführungsdüse aufweist sowie eine Dampfdüse vorsieht, welche in Richtung des ausfließenden Bleistrahles gerichtet ist. Dabei wird eine flache Düse verwendet, so daß sich der mit Kohlensäure und Essigsäuredampf angereicherte Wasserdampf flach ausbreitet. Mit einer solchen Vorrichtung ist es aber nicht möglich, eine Bleiglätte zu erzeugen, welche sowohl gleichmäßig wie feinteilig ist, denn die Zersprühung ist ungleichmäßig. Insbesondere in den Randgebieten des Strahles entstehen nur verhältnismäßig grobe Teilchen.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1074 023 ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Oxyden leichtschmelzender .Metalle, insbesondere von Bleioxyden, bei der flüssiges Metall unter Druck durch Düsen in eine Kammer eingespritzt sowie zerstäubt wird und auf einen Gasstrahl eines Oxydationsmittels trifft, bekannt. Diese Vorrichtung ist gekennzeichnet durch zwei übereinanderliegende gleichachsig angeordnete rotationssymmetrische Kammern, die durch einen in Richtung der Achsen der Kammern verlaufenden engen Kanal miteinander verbunden sind, sowie tangential in jede Kammer einmündende Düsen und eine in Achsrichtung liegende Austrittsöffnung der Kammer. Das erhaltene Oxydpulver ist verhältnismäßig grobkörnig. Ein besonderer Nachteil der Vorrichtung besteht darin, daß das Blei unter Druck stehen muß. Es ist außerdem nachteilig, daß die Oxydation des Bleies direkt an der Zerstäubungsdüse erfolgt, da das entstehende hocherhitzte Bleioxyd sehr korrosiv ist.
  • Eine weitere Vorrichtung, allerdings zur Oxydation von Zinn, ist in der deutschen Patentschrift 880 747 beschrieben. Hierbei fließt das aufgeschmolzene Metall von unten nach oben in den Verbrennungsraum und wird von Preßluft hohen Druckes zerstäubt, wobei die Luft in eine Wirbelbewegung versetzt wird. Mit dieser Vorrichtung können jedoch nur verhältnismäßig geringe Oxydmengen hergestellt werden. Eine Oxydation von Blei ist in dieser Vorrichtung nicht ohne weiteres möglich.
  • Schließlich ist in der deutschen Auslegeschrift 1240838 ein Brenner zur Oxydation von Metallpulver vorgeschlagen worden, welcher durch symmetrische, rings um eine zentrale Zuführung für das in einem Trägergas suspendierte Metallpulver angeordnete Düsenkanäle für die Zufuhr von Heizgas und Sauerstoff, deren Längsachsen mit der Längsachse der zentralen Zuführung für das Metallpulver einen Winkel von 15 bis 40° bilden, gekennzeichnet ist.
  • Mit keiner der vorstehend beschriebenen Vorrichtungen ist es jedoch möglich, Bleioxyd niedriger Teilchengröße herzustellen und gleichzeitig zu gewährleisten, daß die gebildeten Bleioxydteilchen in etwa gleiche Größe haben. Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, geringe Teilchengröße, Gleichmäßigkeit der Teilchengröße und hohen Durchsatz von Blei in der Vorrichtung zu vereinen. Dies gelingt durch eine Vorrichtung mit einem vorzugsweise als senkrechter Schacht ausgebildeten Verbrennungsraum und einer oben am Verbrennungsraum angebrachten Bleizuführung mit konzentrisch um die Bleizuführung schräg nach unten gerichteten Druckgasdüsen, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die Druekgasdüsen auf gleicher Höhe mit der Bleizuführung oder niedriger als diese angeordnet sind und daß die Düsenrichtungen mit der senkrecht nach unten gerichteten Flußrichtung des Bleies einen Winkel von 5 bis 20°, vorzugsweise 10 bis 12°, einschließen.
  • Will man das zur Oxydation benötigte sauerstoffhaltige Gas als Druckgas zur Zersprühung ausnutzen, ist es vorteilhaft, die Düsen so auszubilden, daß sie mit sauerstoffhaltigem Gas beaufschlagbar sind.
  • Zusätzlich sollen dabei Zuführungen für das Heizgas vorgesehen sein. Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß zusätzlich unterhalb der Bleizuführung angeordnete Austrittsdüsen für Heizgase vorgesehen sind. Hierbei hat sich besonders eine Heizgaszuführung bewährt, bei der die Heizgasdüsen konzentrisch auf den Brennbereich gerichtet sind. Vorzugsweise sind dabei die Heizgasdüsen schräg nach unten gerichtet und insbesondere etwas oberhalb der Vereinigungsstelle der Druckgasstrahlrichtungen angeordnet.
  • In einer besonderen und bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die obere Abdeckung des Verbrennungsraumes von einer als Druckgaszuführung dienenden Hohlscheibe aus Metall gebildet, welche die Druckgasdüsen trägt. Diese Hohlscheibe weist dabei zweckmäßig auf ihrer Oberseite oder ihrer äußeren Mantelfläche einen Anschlußstutzen auf, an welchen die Druckgaszuführungsleitung angeflanscht werden kann. Die Zuführung der Druckluft erfolgt dabei zweckmäßig in zum Umfang der Hohlscheibe tangentialer Richtung. Hierdurch wird eine gleichmäßige Ausbildung der Druckgasstrahlen gewährleistet.
  • Ebenso ist es vorteilhaft, daß die unterhalb der Druckgasdüsen durch die Anordnung der Austrittsdüsen für das Heizgas sich ergebende Ringkammer eine lichte Weite aufweist, die vorzugsweise etwa gleich der lichten Weite des Verbrennungsraumes ist.
  • Vorzugsweise wird das flüssige Blei durch eine zentrale Öffnung der Druckgasdüsen tragenden Ringscheibe in den Ofen eingespeist. Es hat sich dabei als zweckmäßig erwiesen, die Bleizuführungseinrichtung mit einem Siphonverschluß zu versehen, um den Ofen gegen den Eintritt von Fremdluft zu schützen.
  • Die Durchmesser der Druckgasdüsen müssen ungefähr dem Druck angepaßt sein, mit dem die Druckgasstrahlen in den Verbrennungsraum geleitet werden. Wenn auch bei gleichem Düsendurchmesser durch Erhöhung des Gasdruckes die Zersprühung des Bleistrahles begünstigt wird, so gibt es doch eine Grenze dieses Druckes, oberhalb dessen die Teilchengröße der zersprühten Bleipartikeln wieder anwächst. Möglicherweise ist dies auf die stärkere Abkühlung der Oberfläche des Bleistrahles zurückzuführen. Experimentell wurde bestimmt, daß z. B. bei einem Düsendurchmesser von 2,5 mm mit Druckgas von 3 bis 5 Atmosphären, bei einem Düsendurchmesser von 2 mm mit Druckgas von 4 bis 6 Atmosphären und bei einem Düsendurchmesser von 1,5 mm mit Druckgas von 7 bis 9 Atmosphären die besten Zersprühugnsresultate hinsichtlich Teilchengröße erhalten werden. Schließlich läßt sich die Turbulenz im Verbrennungsraum noch dadurch erhöhen, daß die Innenwandung des schachtförmigen Verbrennungsraumes Vorsprünge aufweist. So können z. B. in einer horizontalen Schicht einzelne Steine der Ofenausmauerung, z. B. jeder zweite oder dritte Stein, in den Innenraum vorgezogen sein, wobei die vorspringenden Ofensteine zweckmäßig vertikal gegeneinander versetzt sein können.
  • Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist es möglich -geworden, hochfeinteilige Bleioxyde -in hohen Raum- und Zeitausbeuten in wirtschaftlicher Weise bei gleichbleibender und reproduzierbarer Qualität herzustellen.
  • An Hand der Figuren ist eine mögliche und bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.
  • F i g. 1 stellt schematisch einen Verbrennungsofen dar, der an seinem oberen Ende die Zersprühungs-und Verbrennungseinrichtung trägt; F i g. 2 zeigt die Bleizersprühungs- und Verbrennungsvorrichtung in vergrößerter Darstellung; F i g. -3 läßt eine mögliche Anordnung der Heizgasdüsen in der Ringkammer von der Unterseite her erkennen; F i g. 4 zeigt die Unterseite der die Druckgasdüsen tragenden Ringkammer; in F i g. 5 ist eine Ausführungsform der Ofenausmauerung dargestellt; in F i g. 6 ist ein siphonartiger Verschluß des Bleizuführungstrichters dargestellt.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, besteht eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus einem Schachtofen mit im wesentlichen senkrechtem Verbrennungsraum 1. Seine Wände sind zur Wärmeisolierung und gegen Angriff von flüssigem oder dampfförmigem Blei bzw. Bleioxyd in an sich bekannter Weise ausgemauert. So kann der Verbrennungsraum 1 von einer im wesentlichen ringförmigen Wand begrenzt werden, welche aus Magnesitsteinen gebildet ist. Die Außenausmauerung 4 kann mit Feuerleichtsteinen ausgeführt sein, wobei zwischen der Innen- und Außenmauerung eine Zwischenschicht 3 aus Teer-Magnesit eingestampft sein kann.
  • Der Schachtofen trägt oben eine ringförmige Metallplatte 5, welche eine zentrale öffnung aufweist, die im wesentlichen gleich dem inneren Durchmesser des Verbrennungsraumes und der zentralen Öffnung 7 die Ringkammer 6 ist. Diese Ringkammer 6 ruht zentrosymmetrisch auf der Abdeckplatte 5.
  • Sie trägt eine Anzahl von Heizgasdüsen, welche in dieser schematischen Darstellung nicht gezeigt sind. Sie weist eine ebenfalls nicht dargestellte Heizgaszuführung auf. Auf der Ringkammer 6 liegt in einer ringförmigen Nut 8 eine mit einer zentralen öffnung versehene Hohlscheibe 9 auf, welche nicht dargestellte Druckgasdüsen und eine Druckgaszuführung aufweist. Das geschmolzene Blei wird durch eine schematisch angedeutete trichterförmige Bleizuführung 10 durch die zentrale Öffnung der Hohlscheibe 9 und die sich darin anschließende zentrale öffnung 7 der Ringkammer 6 in den Verbrennungsraum 1 eingeführt. Der Schachtofen ruht auf einem Gestell 12 und weist eine Abführung 11 auf, durch welche die Verfahrensprodukte abgezogen werden können. Bei Inbetriebnahme des Schachtofens, d. h. vor Zündung des zersprühten und zerwirbelten Bleies, können zuweilen grobere Bleipartikeln auftreten. Ebenso können bei längerem Gebrauch des Ofens aus der Ofenausmauerung kleine Mauerstücke abbröckeln. Diese sammeln sich am Boden des Schachtofens an und können dort durch eine angedeutete Abstichöffnung 13 entfernt werden.
  • Es ist natürlich möglich, die gedachten Achsen des Verbrennungsraumes 1 und der Abführung 11 nicht in einem rechten Winkel zueinander, sondern z. B. in Form eines Viertelkreises auszubilden.
  • Der obere Bereich des Schachtofens ist in vergrößertem Maßstab in F i g. 2 dargestellt. Hierbei ist wiederum die Ringkammer 6 zu erkennen, welche seitlich einen Anschlußstutzen 17 für die Zuführung von Heizgas aufweist. Das Heizgas wird durch die konzentrisch angeordneten Düsen 16 in den Verbrennungsraum geleitet. Auf der Ringkammer 6 sitzt die Hohlscheibe 9 in einer ringförmigen Nut 8, wobei in die zentrale Öffnung der Ringscheibe ein Bleizuführungstrichter 10 eingeführt ist. Der Ringscheibe wird das Druckgas durch die tangentiale Zuführung 14 zugeführt. Nicht dargestellt ist ein siphonartiger Verschluß, der den Ofen vor Fremdluft schützt. Mit 15 sind die Druckgasdüsen bezeichnet, durch welche das Druckgas in den Verbrennungsraum strömt.
  • Zur Ausbildung einer gleichmäßigen Flammzone ist es zweckmäßig, die Heizgasdüsen konzentrisch in der Ringkammer anzuordnen, wie dies in F i g. 3 dargestellt ist.
  • Eine mögliche Anordnung der ebenfalls um die Bleizuführungsöffnung der Hohlscheibe 9 angeordneten Druckgasdüsen 15 zeigt F i g. 4. Die Achsen dieser Druckgasdüsen schließen mit einer gedachten - bezogen auf die Unterseite der Hohlscheibe -senkrecht verlaufenden Linie, welche durch die zentrale Öffnung der Hohlscheibe führt, einen Winkel von 10 bis 12° ein.
  • Aus F i g. 5 ist eine die Turbulenz erhöhende Ausmauerung des Ofens ersichtlich. Hierbei sind jeweils die an dritter, sechster, neunter usw. Stelle stehenden Magnesitsteine in den Verbrennungsraum hereingezogen. Durch Versetzen der einzelnen horizontalen Steinlagen wird eine Ofeninnenfläche geschaffen, die erheblich zur Aufrechterhaltung der Turbulenz des Gasstromes in der Verbrennungskammer beiträgt. Schließlich ist in F i g. 6 ein siphonartiger Verschluß 18 des Bleizuführungstrichters 10 gezeigt. Entsprechend dem Zulauf von Blei aus der nicht dargestellten Schmelzvorrichtung fließt das Blei in Pfeilrichtung aus dem Zuführungstrichter durch die zentrale Öffnung 7 in den Verbrennungsraum 1. Dabei ist es möglich, in dem Siphondeckel 18 ein Rohr 19 anzuordnen, durch welches zusätzliche Gase, z. B. reiner Sauerstoff oder zusätzliches Heizgas, in den Verbrennungsraum eingeführt werden können.
  • Entsprechend der dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung fließt geschmolzenes Blei in dünnem Strahl durch die Zuführung 10 in die zentrale Öffnung 7 der Ringkammer 6. Dabei gerät der Bleistrahl in die Vereinigungszone der aus den Düsen 15 austretenden Druckgasstrahlen und wird zersprüht. In diese Zone heftiger Turbulenz wird Heizgas aus den Düsen 16 zugeführt. Ist das entsprechende Gemisch gezündet, so bleibt die Verbrennung bei gleichmäßiger Zufuhr von Blei, sauerstoffhaltigem Druckgas und Heizgas aufrechterhalten. Das bei der Verbrennung entstehende Bleioxyd wird durch die seitliche Abführung 11 aus dem Schachtofen ausgetragen und kann bekannten Sammelvorrichtungen, z. B. Elektrofiltern, zugeführt oder weiterverarbeitet werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Oxydation von Blei mit einem vorzugsweise als senkrechter Schacht ausgebildeten Verbrennungsraum und einer oben am Verbrennungsraum angebrachten Bleizuführung mit konzentrisch um die Bleizuführung schräg nach unten gerichteten Druckgasdüsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasdüsen auf gleicher Höhe mit der Bleizuführung oder niedriger als diese angeordnet sind und daß die Düsenrichtungen mit der senkrecht nach unten gerichteten Flußrichtung des Bleies einen Winkel von 5 bis 20°, vorzugsweise 10 bis 12°, einschließen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich unterhalb der Bleizuführung angeordnete Austrittsdüsen für Heizgase vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Heizgaszuführung konzentrisch auf den Brennbereich gerichtete Düsen vorgesehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizgasdüsen schräg nach unten gerichtet und vorzugsweise etwas oberhalb der Vereinigungsstelle der Druckgasstrahlrichtungen angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasdüsen an einer als Druckgaszuführung dienenden und die obere Abdeckung des Verbrennungsraumes bildenden Hohlscheibe aus Metall angebracht sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die unterhalb der Druckgasdüsen durch die Anordnung der Austrittsdüsen für das Heizgas sich ergebende Ringkammer eine lichte Weite aufweist, die vorzugsweise etwa gleich der lichten Weite des Verbrennungsraumes ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer zentralen Öffnung der Hohlscheibe angeordnete Bleizuführung mit einem Siphonverschluß versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 291564; deutsche Auslegeschrift Nr. 1240 838.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11185920B2 (en) 2018-01-12 2021-11-30 Hammond Group, Inc. Methods and systems for making metal-containing particles

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE291564C (de) *
DE1240838B (de) * 1961-02-17 1967-05-24 Union Carbide Corp Brenner zur Oxydation von Metallpulver

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